Fashion Sale Hier klicken Jetzt informieren studentsignup Cloud Drive Photos Learn More Sommerschlussverkauf Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
94
4,6 von 5 Sternen
Format: DVD|Ändern
Preis:7,90 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 20. November 2008
Es ist erstaunlich wie realitätsnah es dem Regisseur Marc Evans gelungen ist, das Gefühls- und ansatzweise auch das Sexualleben von nicht mehr ganz taufrischen Menschen zu zeigen.
Eine bessere Verkörperung der Rolle des Alex, als durch Alan Rickman, kann ich mir nicht vorstellen.

Alex, ein Mann in mittleren Jahren, möchte nach seiner Haftentlassung an einen bestimmten Ort fahren und sich mit jemand treffen, um einige Dinge in seinem Leben ins Reine zu bringen.
Auf diesem Weg nimmt er die eigenwillige junge Anhalterin Vivienne mit, die an den Folgen des tödlichen Unfalls, den ein Lastwagenfahrer verursacht hat, stirbt.
Alex ändert seine Pläne, da er der Mutter des Mädchens beistehen möchte und betritt die Welt der ungewöhnlich lebenden Autistin Linda, die ihn bittet, die Rolle von Vivienne in ihrem Leben zu übernehmen.

Sigourney Weaver, eine meiner Lieblingsschauspielerinnen, brilliert in der schwierigen Rolle der Autistin, die sie glaubwürdig und ansatzweise recht komisch rüberbringt, dabei aber niemals ins Lächerliche abdriftet. Eine grandiose Darstellung!
Carrie-Anne Moss gibt die zauberhafte Nachbarin von Linda, die Alex Gefühle zu wecken versteht.

Machen sie sich auf etwas ganz Besonderes gefasst, wenn sie sich diesen Film kaufen.
Es ist kein Tränendrüsendrücker, sondern einer dieser Filme mit offenem Ende, bei dem man weiß, daß sich letztendlich vielleicht nicht alles zum Besseren wenden wird, aber daß die Protagonisten, jeder für sich, Wege zu finden im Stande sein werden.

Unbedingt empfehlenswerter, zutiefst menschlicher, gut unterhaltender Film mit traumhaften Landschaftsbildern!
0Kommentar| 44 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. August 2007
Ein wunderbarer Film mit tollen Schauspielern! Alan Rickman brilliert als verschlossener "Drifter", der durch Kanada reist, Sigourney Weaver als Autistin. Der Film ist eine Tragikomödie mit Tiefgang und dennoch Humor, ohne billiges Happy End, aber auch ohne depressiven Schluss. Alex (Rickman) bleibt einige Tage bei Linda (Weaver), um ihr mit dem Begräbnis ihrer Tochter zu helfen. Doch obwohl Linda mit dem "normalen" Alltag als Autistin oft überfordert ist, lernt auch Alex sehr viel aus der Begegnung.
Jeder Mensch trage autistische Züge in sich, sagte Rickman in einem Interview. Tatsächlich verschwimmen doch im richtigen Leben oft die Grenzen zwischen "normalem" und "krankhaftem" Verhalten. Doch obwohl der Film sicher auch ein Plädoyer für mehr Geduld und Toleranz mit Andersartigen ist, verniedlicht er die Krankheit Autismus keineswegs. Das Drehbuch schrieb eine Frau, die selbst einen autistischen Sohn hat.

Der Film enthält Szenen, die man sich immer wieder anschauen möchte, etwa als Alex mit Linda "Comic-Heft-Scrabble" spielt, bei dem man Wörter erfinden darf, so lange man mit ihnen einen Beispielsatz bilden kann. Oder die Szene im Restaurant, als Alex, der mit Linda im Schnellimbiss sitzt, von einer Gutmenschin angesprochen wird. Diese Szene wurde aus dem Hauptfilm geschnitten, kann aber trotzdem angesehen werden, denn das umfangreiche Bonusmaterial enthält unter anderem auch die geschnittenen Szenen sowie Interwiews mit den Darstellern und der Filmcrew sowie eine Fotogalerie. Die DVD an sich ist also auch sehr empfehlenswert.
66 Kommentare| 58 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. Juli 2007
-Snow Cake- war der Eröffnungsfilm der Berlinale. Marc Evans brachte einen sehr ruhigen, besinnlichen Film bei den Filmfestspielen an den Start. Ein Film, der von seiner intensiven Erzählkraft und den glänzenden schauspielerischen Leistungen lebt. Und wie er das tut.

Der eigenbrötlerische Alex (Alan Rickman) liest auf einem Imbiß am Highway die ziemlich schräge Tramperin Vivienne auf. Vivienne schafft es, Alex in ein Gespräch zu verwickeln. Sehr schnell merkt sie, dass Alex ein dunkles Geheimnis mit sich trägt. Während die beiden sich auf der Fahrt näher kommen, wird Alex Wagen in einen Unfall verwickelt und Vivienne stirbt. Obwohl Alex an dem Unfall schuldlos ist, treibt ihn sein Gewissen zu Viviennes Mutter Linda(Sigourney Weaver), um sich bei ihr zu entschuldigen. Erstaunt muss er feststellen, dass Linda Autistin ist. Ohne Vivienne ist sie nicht in der Lage ihr Leben zu meistern. Kurzerhand springt Alex ein.
Während seines Aufenthaltes lernt er die Lindas Nachbarin Maggie kennen. Maggie ist lebenslustig und sehr offen. Der scheue Alex verliebt sich in sie und Maggie ist nicht abgeneigt. In der neuen Beziehung taut Alex auf und stellt sich endlich seiner Vergangenheit. Während er am Anfang glaubte, dass Linda Hilfe braucht, muss er jetzt feststellen, dass er derjenige ist, der Hilfe am Nötigsten hat...

-Snow Cake- ist ein bewegender, wunderbarer Film. Alan Rickman brilliert in der Rolle des Alex. Selten, dass man so mit einem Filmcharakter gelitten und gehofft hat. Auch Sigourney Weaver schlüpft gekonnt in die Rolle der autistischen Linda. Ohne es zu wollen, zeigt sie Alex, was im Leben wirklich lebenswert ist. Marc Evans hat es geschafft, die Story nicht in ein Drama abgleiten zu lassen. Immer wieder lassen uns seine Protagonisten schmunzeln oder nachdenklich zurück.

Zum Film gibt es einen kleinen, aber wirklich feinen, Soundtrack, u.a. mit Musik von Tori Amos.

Alles in allem ist -Snow Cake- jede Sekunde des Anschauens wert. Zu Recht ausgezeichnet und mit der Höchstzahl an Sternen ganz sicher nicht überbewertet. Linda würde sagen: Perfectomundo!
22 Kommentare| 50 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. Mai 2008
5 Sterne für Drehbuch, Schauspieler, Soundtrack ... ein Film, bei dem einfach jedes Detail stimmt!
Alan Rickman ist "Mr. Sarcastic" und jeder, der des Englischen halbwegs mächtig ist, sollte sich die Originalfassung gönnen, nicht nur wegen der geistreichen Dialoge, die manchmal etwas holprig übersetzt wurden, sondern selbstverständlich auch wegen Rickmans Origninalstimme!
Sigourney Weaver, die manche von uns noch als toughe Lt. Ripley kennen, beweist hier ihre Wandlungsfähigkeit als Darstellerin einer Autistin, die einerseits von ihren Obsessionen gequält wird und dann wieder schneller mit der Realität fertig wird als jeder "Normale".
Ein Film, so traurig und komisch wie das Leben, nie kitschig und ohne hollywoodmäßiges Happy-End, aber alle Figuren, die unsere Sympathie verdienen, bekommen ihr Leben irgendwie in den Griff und es gibt Hoffnung...
Bei den Extras unbedingt die Zusatzszenen ansehen, vor allem die Bettwanzen- und die McDonald-Episode!
0Kommentar| 10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Januar 2007
Ein unter die Haut gehender Film. Die schauspielerischen Leistungen von Weaver und Rickman sind grandios. Vor allem Rickman spielt von Anfang an so intensiv und ausdrucksstark, dass es einen förmlich in die Kinoleinwand "hineinsaugt". (Von wegen "Statist" - meinem Vorredner kann ich mich nicht anschließen.) Allerdings muss sich Weaver nicht wirklich hinter ihrem Kollegen verstecken. Aus dem Zusammenspiel dieser beiden Schauspielergrößen entstand der kraftvollste, intensivste Film, den ich seit langem gesehen habe (und ich gehe oft ins Kino)!
0Kommentar| 16 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Januar 2007
Ich habe diesen Film im Kino gesehen und war sehr gefangen und beeindruckt. Nicht nur von den schauspielerischen Leistungen, sondern auch vom Erzählstil, der trotz ruhiger Erzählweise (bedingt durch die Hauptfigur - Autistin)die Spannung und Konzentration bis zum Ende hält.

bemerkenswert ist außerdem, dass endlich einmal ein Filmende gelungen ist. Es gibt kein Hollywood-Happyend, sondern ein dem Film angemessenes.

Das einzige Manko des Films ist meiner Meinung nach, dass Sigourney Weavers Darstellung der Autistin teilweise zu übertrieben war. aber das ist sicherlich Geschmackssache.

Alles in allem ein wirklich sehenswerter Independent-Film mit einem grandiosen Alan Rickman.
0Kommentar| 14 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Juni 2007
Unter dem Titel Snow Cake kann man sich sicherlich einiges vorstellen, wieso dieser Film so heißt, findet man jedoch erst gegen Ende heraus, trotzdem könnte kein Titel besser auf die wunderschöne Geschichte passen, die einem erzählt wird.

Der gerade aus dem Gefängnis entlassene Alex(Alan Rickman), nimmt auf seinem Weg in ein neues Leben die Anhalterin Vivienne mit und freundet sich mit dieser an. Kurze Zeit später wird er in einen Autounfall verwickelt, den Vivienne nicht überlebt. Von Schuldgefühlen geplagt sucht Alex ihre Mutter Linda(Sigourney Weaver) auf und bleibt, nachdem er um ihren Autismus erfährt eine Weile bei ihr, wo er die schöne Nachbarin Maggie(Carrie-Anne Moss) kennenlernt.

Hervorragende schauspielerische Leistungen, besonders die von Sigourney Weaver, die die Rolle einer Autistin einmalig umsetzt, geben dem Film eine ganz besondere Note. Jeder der drei Hauptcharaktere hat sein ganz eigenes Weltbild, was den Film ungemein vielschichtig macht un Raum zum nachdenken lässt. Alle haben einen ganz bestimmten Grund aus dem sie tun, was sie eben tun und überraschen den Zuschauer trotzdem immer wieder.

An sich ist die Handlung sehr traurig und dramatisch angelegt, jedoch scheint immer eine Spur des Humors durch, der durch Linda verbreitet wird, so zieht einen der Film nicht runter, sondern regt eher zum Lächeln an.

Es ist ein Film über eine Autistin und wie sie damit umgeht, jedoch bekommt man in keiner Minute Mitleid mit ihr aufgrund ihres Zustandes und sieht sie von oben herab an, sondern lernt sie vielmehr so zu schätzen und zu respektieren auf ihre Art. Genau das macht den Film so gelungen.
0Kommentar| 23 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 31. Dezember 2009
Ein wegen Todschlags vorbestrafter Engländer (Alan Rickman) fährt mit einem Leihwagen durch das winterliche Kanada. Bei einem Unfall stirbt eine junge Anhalterin, die er mitgenommen hatte. Nun fühlt er sich in der Verantwortung, der Mutter (Sigourney Weaver) des Mädchens eine Erklärung zu geben und ihr sein Mitgefühl auszusprechen, auch wenn er den Unfall nicht verschuldet hat. Die Mutter lebt in einem kleinen Dorf, in dem jeder jeden kennt, und ist Autistin.

Die Zutaten für diesen Film lesen sich mehr als schwer. Man könnte einen Film über Trauer und Schuldgefühle erwarten, der zudem noch mit Behindertendrama kombiniert ist. Das alles ist "Snow Cake", jedoch erzählt der Film diese Geschichte, ohne dabei ins Schwere oder Tränendrüsige abzurutschen und ganz anders, als man es erwarten würde. "Snow Cake" ist einer von diesen kleinen, ungemein liebenswerten Filmen, in denen zwar nicht viel passiert, die aber durch die Atmosphäre und die Leistungen der Schauspieler auf ihre Weise zu unterhalten verstehen. Das alles findet jenseits von Mainstream und Klischee statt. Figuren und Geschichte wirken authentisch und auf angenehme Weise anders als das, was einem im Kino sonst so vorgesetzt wird. Das Besondere findet sich im Alltäglichen und wird sehr unaufgeregt präsentiert. Das Ende des Films fällt schwer, nicht, weil es besonders traurig, rührend oder deprimierend wäre, sondern weil man gerne wüsste, wie es mit den Figuren weitergeht. Schön, dass es solche kleinen Filmjuwelen noch gibt.
11 Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. November 2009
Ich habe lange nicht mehr so einen guten Film geschaut. Eigentlich stimmt alles: die Story, die Musik, die Schauspieler, die Umsetzung - einfach nur ein gut gemachter amerikanischer Film, der mal vom Mainstream abweicht. Der Schauplatz ist eine kleine kanadische Stadt namens Wawa. In Wawa treffen in der Hauptsache drei Menschen aufeinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Grund des Zusammentreffens ist ein tragischer Unfall, bei dem eine der drei Personen, Alex, gespielt von Alan Rickman, miterleben muss, wie eine junge Frau, die er per Anhalter mitgenommen hatte, nach einem Autounfall in seinem Wagen verstirbt. Alex macht sich auf die Suche nach der Mutter des verstorbenen Mädchens Vivienne und findet: Linda. Linda, eine ungewöhnliche, spannende Persönlichkeit, die, wie sich bald herausstellt, Autismus hat. Linda wird von Sigourney Weaver gemimt und bekommt für die schauspielerische Leistung der Darstellung einer Frau mit Autismus von mir eine glatte 1+. Alex bleibt eine Weile bei Linda, um die Beerdigung zu organisieren und den Müll rauszubringen und lernt dabei sich selbst, Linda und ihre attraktive und eigensinnige Nachbarin Meggie kennen. Der Film ist die Reise eines Mannes, der aus Schuldgefühlen heraus eine Begegnung macht, auf emotional mitreißende Weise andere Menschen kennenlernt und dabei sich selbst wieder ein Stück näher kommt.
Alle Schauspieler harmonieren auf perfekte Weise miteinander. Für alle Weaver- und Rickmanfans ist der Streifen ein absolutes MUSS.
Auch für alle, die sich mit dem Thema "Autismus" beschäftigen möchten,ist der Film ein guter und humorvoller Einstieg. Die Story zeigt vor allem, daß eine Persönlichkeit nicht hinter Autismus verschwinden muss: Linda ist eine Frau mit vielen Facetten und hat nebenbei eben Autismus...
Der Film ist sehr gut und ich empfehle ihn jedem, der einmal wieder eine emotionale und auch humorvolle filmische Tour machen möchte, die ganz ohne Pathos und Kitsch abläuft!
Die DVD hat interessante Extras: Deleted Scenes, Interviews mit allen Darstellern und dem Regiesseur und Ausschnitte der Produktion des Streifens. Viel Freude beim Gucken!Snow Cake
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. Januar 2009
Ich stimme vielen Vorschreibern und Vorschreiberinnen zu. Dieser Film verdient es als außergewöhnlich prämiert zu werden. Sicherlich zeigt der Film Längen, die langweilig wirken können. Aber gerade das zeigt es ja, wie Autisten leben. Für uns wirkt deren Leben langweilig und durchstrukturiert. Aber autistische Menschen fühlen sich so wohl. Ich habe selbst einen autistischen Sohn und uns wurde der Film an einem Abend für Eltern autistischer Kinder gezeigt, an denen ich immer teilnehme. Jeder der Elternteile konnte in der dargestellten Autistin sein Kinder "wiedererkennen". Das ist halt das Störungsbild. Ich selbst konnte mich gut in der Mutter der Autistin wiedererkennen. Sie nimmt ihre Tochter so wie sie ist. Sie muß es tun. Also "darf" ihre Tochter auch auf der Beerdigung der Enkelin tanzen. Denn die Autistin muß durch das Tanzen aus der sie beängstigenden Situation der Beerdigung "flüchten". Und die Mutter läßt sie.
Im Ganzen ein so aufwühlender Film, daß ich immer wieder daran denken muß, wenn ich meinen Sohn ansehe.
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

5,99 €
8,99 €