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am 8. September 2001
Es ist wirklich traurig mit den Schätzen der Weimarer Zeit: 1933 endete die Epoche, nach dem Kriege schien sich kaum jemand für die Kultur dieser Zeit zu interessieren, hatte man doch andere Probleme und neue Stars wie Marlyn Monroe oder Peter Kraus. Persönlich halte ich die Weimarer Zeit für die fruchtbarste künstlerische Periode Deutschlands in diesem Jahrhundert. Ich bin nach jetzt mehrjähriger Suche nach Filmen dieser Zeit geradezu überwältigt über die Menge an beeindruckenden Filmen. Offenbar niemand kann mehr als Zeitzeuge Erlebnisse wie "Metropolis" oder "die freudlose Gasse" schildern, da es kaum mehr Überlebende gibt und in den letzten Jahrzehnten diese kaum jemand befragt hat.
Die Geschichte ist ähnlich dramatisch wie "die Büchse der Pandora" und zeigt die Abgründe eines Mädchenschicksales mit Erziehungsheim für junge Frauen (Louise Brooks ist für diese leicht lesbisch angehauchte Sequenz wie geschaffen), die strenge Erzieherin Valeska Gert aus G.W. Pabst`Truppe.
Die s/w Qualität ist hervorragend, man glaubt fast an zeitgenössische Fotografien. Aus diesem Film kommt die Schönheit der jugendlichen wie verdorbenen Louise Brooks fast noch mehr zur Geltung wie bei dem (damals ebenfalls ignorierten) vorigen Film von Pabst.
Es ist meiner Ansicht wenig interessant, den Film in seiner Geschichte zu verstehen, etwas wirr würde der tonfilmgewöhnte Kritiker sagen. Doch alleine die Sequenzen am Fenster und Regen (mit ihrer Helmfrisur) und die Internatsszenen mit einer anderen attraktiven Haartracht brachten ein Gesicht auf die Leinwand, das zu den schönsten der Filmgeschichte gehört.
Vergessen in den Dreißigern bis 1955, Louise Brooks gab das Filmen auf und arbeitete u.a. als Verkäuferin. Da wurde sie von Frankreich neu entdeckt, der Präsident der Cinematheque hatte plötzlich ein Faible für das dekadente Berlin der Zwanziger bekommen und suchte nach überlebenden Zeitzeugen. Heute gibt es zahlreiche Fan-Clubs des "Underground" Stars, der in den Achtziger Jahren starb.
Die Autobiographie Louise Brooks empfehle ich als Fahrstuhl in die Zwanziger Jahre (allerdings aus Sicht einer Amerikanerin, die in Berlin sich scheinbar pudelwohl trotz fehlender Anerkennung fühlte). Oder die Autobiographie Leni Riefenstahls, die damals im Berlin der Zwanziger Jahre eine junge Frau war und übrigens heute noch lebt.
Seltsam, irgendwie haben die Schilderungen von Menschen, die ihre Karriere in den Zwanziger Jahren begannen für heutige Generationen etwas fast vertrautes und nachvollziehbares.
11 Kommentar| 20 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. September 2007
Ein phantastischer Film mit einer großartigen, schlichtweg bezaubernden Louise Brooks und mit wunderbar besetzten Nebenrollen, zu erwähnen insbesondere Fritz Rasp als niederträchtiger Verführer sowie Valeska Gert und Andrews Engelmann als autoritär-sadistische Erzieher. Für mich ist dies G. W. Pabsts bester Film.
Fünf Sterne verdient allein diese DVD - eine top Bild- und Tonqualität, ein dickes Booklet mit umfangreichen Dokumentationen und Hintergrundinfos (leider nur in Englisch!), vielen Fotos, ein Repro des alten Filmplakates, Produktionsinfos etc. Wieder einmal muß sich die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung als Rechteinhaberin dieses Films von Verlegern im Ausland vorführen lassen, wie ansprechend und schön man deutsche Stummfilmklassiker auf DVD vermarkten kann. Warum ist eine solche Edition nicht auch in Deutschland möglich?
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am 23. August 2013
Klasse, dass es- wenn auch wohl nur in England - solche DVDs gibt.

Der Film ist eine echte Perle und auf dieser DVD kommt er voll zur Geltung.

Ich hatte das Glück, den Film in einem Kino zu erleben, aber die DVD-Version entspricht genau der gezeigten Fassung. Lange war dieser Film stark zensiert und praktisch ""untergegangen", doch mit viel Glück wurde er fast vollständig restauriert und mit modernster Technik wieder auf die Leinwand respektive DVD gebracht.

Ich kann den Film - nicht nur, aber insbesondere wegen der fabelhaften Louise Brooks nur wärmstens empfehlen, eine Schande dass diese Frau nicht auch im Tonfilm ihren Platz gefunden hat.

Das mitgelieferte 40 Seitige Booklet ist eine prima Ergänzung und das alles bei einem Preis von unter € 10,-- !

KAUFEN !!!
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TOP 1000 REZENSENTam 7. November 2015
Produkt: DVD (1 Stück). Herausgeber: Mystorm. ASIN: B000OZ0MEU.
Filmtitel: Tagebuch einer Verlorenen. Englischer Titel: Diary of a Lost Girl.
Produktionsland: Deutschland. Premiere: 1929.
Mit: Louise Brooks, Josef Rovensky, Vera Pawlowa, Franziska Kinz, Fritz Rasp, Arnold Korff, Andre Roanne, Andrews Engelmann, Valeska Gert, Edith Meinhardt, Siegfried Arno, Kurt Gerron, Sybille Schmitz, Martha von Kossatzky u. A.
Regie: Georg Wilhelm Pabst. Kamera: Sepp Allgeier (Josef Allgeier). Szenenbild: Ernö Metzner und Emil Hasler.
Literarische Vorlage: nach dem gleichnamigen Roman von Margarete Böhme aus dem Jahre 1905.
Genre: Stummfilm > Literaturverfilmung > Drama > Sozialdrama.
Bild: hervorragend / SW / 4:3 (Originalformat). Zwischentitel: Deutsch. Untertitel: Englisch (ausblendbar).
Filmlänge: 107 Minuten und 07 Sekunden.
Specials: keine.

Spoiler-Elemente.
Das wichtigste Medium im Film ist das Bild, dann der Dialog, dann die Musik. Aus diesem Grund ist der Stummfilm die ultimative Urform des Medium Film. Im Stummfilm lebt der Film daher aus seinen Bildern. Aufgrund der damaligen Unmöglichkeit, Ton zu schaffen, müssen zum Großteil Bilder Dialoge ersetzen. Das sieht man sehr treffend, wenn an sich Dialoge stattfinden müssten, jedoch durch Szenen ersetzt werden, damit der Zuschauer versteht, was durch die Bilder gesagt worden ist. Das trifft auf die bildhafte Erzählung der Geschichte, die Handlung zu, in welcher oft Gefühle und Emotionen in Bildern bekundet werden. Darin liegt die hohe Kunst des Filmemachens der Stummfilmzeit. Dass man durch genaue Darstellung der Bilder existenzielle Phänomene dokumentiert. Die Zwischentitel dienen nur äußerst eingeschränkt, um manche wenige Dialoge sprachlich zu vermitteln, und sind auf ganz wenige Sätze reduziert - wie z.B. „Dreckschlampe“. Die hohe Gabe eines Regisseurs ist es von daher, durch die Bilder zu zeigen, was der Zuschauer herauslesen und verstehen solle - den guten oder schlechten Charakter eines Menschen, seine Absichten, seine Vorstellungen, seine bevorstehenden Entscheidungen und Taten.
Und genau bei diesem Film hier handelt es sich um ein solches Meisterwerk - Von Anbeginn.
Und daher kann man von einem Stummfilm sehr gut lernen, wie auch ein Tonfilm zu machen ist, damit Dialoglastigkeit vermieden wird und nicht auf Kosten der Visualität sinnlos dominiert. Obzwar es auch Filme geben muss, deren Dialoge äußerst wichtig sind.
Fahrende Kamerabilder sind in diesem Stummfilm bereits sehr ausgereift und gekonnt eingesetzt.
Die einzigartig schöne Louise Brooks verkörpert in dem Film Thymian, ein zunächst junges, unerfahrenes Mädchen, das erst die Konfirmation hinter sich hat. Der Vater ist ein notorischer Fremdgeher, der sämtliche Hauswirtschafterinnen unter den Augen der Gattin verheizt und Eine nach der Anderen entlässt, nachdem er sie schwängerte. Das Mädchen ist noch unerfahren, um diese Tatsache wahrzunehmen und zu erkennen. Menschliche Tragödien sind die Folge. Auch Thymian wird seitens des Provisor verführt und geschwängert. Sie kommt in eine Erziehungsanstalt. Wie in „Die freudlose Gasse“ verkörpert Valeska Gert auch in diesem Film auf unnachahmliche Weise eine psychopathische, maskuline Sadistin, die sich als die Gattin des Anstaltsleiters am Leid der unter ihr stehenden gefangenen Frauen weidet. Der bürgerliche Mittelstand ist verlogen und verdorben, das Resozialisierungssystem entsozialisiert die Menschen noch mehr. Letzte Zufluchtsstätte verlorener Frauen ist das Bordell. Hier besteht hohe Wahrscheinlichkeit, nicht abgewiesen zu werden.
Das Bordell ist nicht der letzte Platz der Menschen und es gibt einige liebenswürdige, komödiantische Einlagen, welche sich in seinem Bereich abspielen, womit der Film einer absoluten deprimierenden Düsternis des Lebens entgeht.
Sehr berührend sind die Szenen, als Thymian ererbtes Geld ihrer unterstandslos gewordenen Kontrahentin mit den beiden Kindern schenkt.
Am Ende findet das Mädchen zu sich selbst, was das Wichtigste im Leben ist.
Die DVD ist bedauerlicherweise momentan etwas überteuert.
Mladen Kosar
PS: aus technischen Gründen kann ich leider auf Kommentare nicht antworten.
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am 23. Juni 2010
Black and white silent movie with English subtitles. Sound track relevant to the story. Original title "Tagebuch einer Verlorenen"

Thymiane (Louise Brooks) not aware of the relationship her father had with another of his housekeepers Elisabeth (Sybille Schmitz); she is confused as to why the housekeeper had to leave and ultimately why the housekeeper committed suicide. The pharmacist Meinert (Fritz Rasp) downstairs is more than willing to show her what happens when one gets too friendly and does so when Thymiane faints.

This results in an offspring. The father pays the pharmacist's debt in exchange for making an honest woman of Thymiane. However she reneges and holds out for love; naturally this is unacceptable so she and her diary are sent off to a correctional institute for lost girls. Her offspring is handed over to a midwife.

Will her father come to his senses or is he falling prey to his latest housekeeper Meta (Franziska Kinz?)
Will she break out of the oppressive institute or just learn evil ways?
Will her old friend Count Nicolas Osdorff (André Roanne) come to her rescue?
Or will he have problems of his own when he is out cast?

We find ourselves sitting on the edge of our seats, kibitzing even if we saw the movie before.

We are reminded that with a little more love no one on this earth has to be lost.

Pandora's Box - Special Edition [UK Import]
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am 13. Dezember 2012
Ein Meilenstein des Stummfilmes, ein Meisterwerk von Pabst mit einer göttlichen louise Brooks.
Ein Must für alle fans des Stummfilmes!!
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