Jeans Store Hier klicken Neuerscheinungen Cloud Drive Photos Learn More designshop Hier klicken Fire Shop Kindle WalkingOnCars Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
15
4,2 von 5 Sternen
Format: Audio CD|Ändern
Preis:18,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 15. Juni 2007
Oft haben mich Freunde und Kollegen in der Vergangenheit nach meiner Meinung zu Lang Lang gefragt und meine Antwort war stets die gleiche: Wie soll man einen Pianisten einschätzen, von dem man noch nie Bach, noch nie späten Beethoven oder die letzten Schubert-Sonaten gehört hat?

Allein das ist für mich Grund genug, einem meiner Vorredner, dessen Renzension mit der Überschrift "Wozu?" beginnt, scharf zu widersprechen. Denn wozu ein junger Pianist ein Werk wie Beethovens 4. Konzert einspielt ist doch wohl klar - um sich langsam dem Teil des Repertoires zu nähern, auf den es ankommt!

Wie spielt der junge Chinese nun dieses Schlüsselwerk? Natürlich - wenn man ihn mit zeitlosen Klaviertitanen wie Arrau oder Gulda vergleicht, so ist sicher noch Luft nach oben, was Tiefe, Poesie und geistige Durchdringung angeht. Aber Lang Lang ist gerade erst 25 geworden - damit soll und kann er sich gar nicht messen. Vielmehr waren er und sein langjähriger Mentor Christoph Eschenbach, übrigens ein hierzulande sträflich unterbeachteter Dirigent, von vornherein Intelligent genug, um interpretatorisch einen ganz anderen Weg zu gehen: Ihr Beethoven ist erfüllt von sommerlicher Leichtigkeit und kammermusikalischer Einfachheit, fern aller Tragik und Monumentalität. Das eröffnet neue, selten so gehörte Aspekte und ist in jedem Fall interessant und hörenswert. Lang Lang ist einer der Pianisten, deren frühe Leistungen für Freude sorgen. Und für Spannung in Bezug auf ihren Beethoven mit 60 und ihren Bach mit 75.
0Kommentar| 45 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. April 2007
Man hört die ersten Akkorde des G-Dur-Konzerts und fühlt erst einmal, o gott,wie "dick",keineswegs nachdenklich,zart oder wie sonst das G-Dur Konzert im Gegensatz zum Es-Dur-Konzert gewöhnlich interpretiert wird, von den Altmeistern wie Kempff oder Brendel bis hin auch zu Zimerman. Sofort könnte das Vorurteil einklicken. Für Beethoven ist Lang Lang zu jung, zu wenig reif, ein Zirkuspferd,aber kein tiefsinniger Interpret und dergleichen Vorurteile mehr.Lyrische Versionen dieses Konzerts gibt es viele,ganz voran Brendel mit Levine, der dieses Konzert mit wunderbarem Anschlag exekutiert,grossartig begleitet von Levine mit denen aus Chikago. Voller Leidenschaft hingegen Lang Lang,auch und gerade im zweiten Satz, das Klavier fast gegen das Orchester. Christoph Eschenbach trägt diesen durch und durch emotionalen Ansatz mit.Verfehlt Lang Lang Beethoven ? Bestimmt nicht, was die Leidenschaft angeht. Beethoven war immer voller Leidenschaft, seine eigenen Stücke und Interpretationen konnten ihn vollkommen wegreissen ( über die Uraufführung der Kreutzer -Sonate wird dies berichtet). Diesen emotionalen Teil Beethovens trifft Lang Lang mit der Leidenschaft eines jungen Mannes, eines Vollblutmusikers. Man muss dies wissen,um sich zu entscheiden,ob man diesen "Vollgas-Beethoven" mag. Ich denke,man Beethoven nur vollständig gerecht,wenn man neben diesen ungebärdigen Leidenschaft auch die Zartheit stehen lassen kann, die weiche,empfindsame Seele, die sich hinter bärbeissiger Leidenschaft nur versteckt,aber sich in der Musik doch eindeutig offenbart,eben auch im vierten Klavierkonzert. Dies heisst aber, es muss schon anders begonnen werden.

Als Alternative gut anhörbar,aber nicht als gültige Version dieses Konzerts.
0Kommentar| 32 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Juli 2007
Ganz klar: Lang Lang ist eine exzeptionelle Begabung- besonders was die stupenden Virtuosenstücke anbelangt. Umso interessanter ist es, ihn mit äußerlich weniger spektakulären Werken wie den Beethovenkonzerten zu erleben, die freilich vom Interpreten ein Höchstmaß an Formempfinden, Sensibilität und Akkuratesse verlangen. Und über alle diese Eigenschaften verfügt Lang und präsentiert einen technisch und musikalisch durchaus reifen Beethoven. Allerdings fehlen echte emotionale Höhepunkte und ein wirklich individueller Interpretationsansatz, was vor allem aber auch dem schwerfällig und pauschal agierenden Orchestre de Paris unter Eschenbach zuzuschreiben ist. Wer die beiden Konzerte einmal auf authentischen Instrumenten (Weil, Gardiner) oder im Geiste der historischen Aufführungspraxis (Harnoncourt, Rattle) interpretiert zu lieben gelernt hat, wird mit dem opulenten und topfigen Klang der Franzosen nur wenig Freude haben. So geraten denn auch die orchesterlosen Original-Kadenzen Beethovens am spontansten und spannendsten. Dies ist das eigentliche Ärgernis an dieser Einspielung, die man ohne gehässig zu sein als insgesamt überflüssig bezeichnen kann.
0Kommentar| 25 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. April 2012
Zitat "Jomelli": "Wer die beiden Konzerte einmal auf authentischen Instrumenten (Weil, Gardiner) oder im Geiste der historischen Aufführungspraxis (Harnoncourt, Rattle) interpretiert zu lieben gelernt hat, wird mit dem opulenten und topfigen Klang der Franzosen nur wenig Freude haben."

Interpretaionen von Musik "im Geiste der historischen Aufführungspraxis" bzw. auf Original-Instrumenten haben wenig mit Authentizität zu tun. Sie sind Versuche einer historisch orientierten Annährerung, mehr nicht. Ich kenne renommierte Musiker, die diese Praxis als "Museumspflege" bezeichnen. BR-Klassik bringt jeden Nachmittag eine Stunde lang Musik auf historischen Instrumenten mit den unterschiedlichsten Besetzungen. Ich komme bei jedem Hören zu dem gleichen Urteil. Der Streicherklang wird teilweise zu einem unerträglichen Gesäge, ein Hammerklavier lässt im fortissimo alle Konturen verschwimmen und überhaupt haben die Orchester ganz erhebliche Probleme bei allem, was lauter sein soll als mezzoforte. Das ist mein subjektives Urteil, und ich verlange von niemandem, dass er diese Ansicht teilt.
Es bleibt jedem ernsthaften Musiker überlassen, in welchem Geiste und mit welcher Methode er der Musik der Vergangenheit begegnen und sie realisieren will, und das verdient Respekt. Aber es komme mir niemand, der mir erklären will, diese oder jene Interpretation sei authentisch. Interpretationen sind immer subjektiv, sonst wären es ja keine.
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. März 2013
Diese Klavierkonzerte von L.v.Beethoven sind spitze und werden überragend dargeboten. Das gefühlvolle Klavierspiel von Lang Lang ist beispielhaft. Es beschehrt mir immer wieder größtes Vergnügen, dem zu folgen.
Die auf der DVD dargestellten Beiträge belegen in interessanter Weise die enge Zusammenarbeit zwischen Lang Lang und seinem Förderer Eschenbach. Sehr zu empfehlen!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Dezember 2007
Auf Lang Langs neues Beethoven-Album haben alle mit Spannung gewartet. Die einen regen sich auf über das Cover, die anderen vermissen den Tiefgang" der Interpretation. Zweifellos hört man hier Beethovens Konzerte in einer Weise, wie man sie noch nicht zu Ohren bekommen hat. Hemmungslos emotional, bis zur Verunsicherung der eigenen Hörgewohnheiten. Das ist ein Wert für sich, denn diese Verunsicherung schärft das Ohr, so dass man beim Anhören seiner eigenen Lieblingsversion dieser Werke das nächste Mal genauer hinhören (und diese Lieblingsversion vielleicht wieder mehr zu schätzen wissen) wird. Damit ist für das eigene Bewusstsein viel gewonnen. Der Rest ist Geschmackssache - wie das Cover auch.
0Kommentar| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. Oktober 2009
Da hilft Alles nichts. Das ist der mit Abstand langweiligste Beethoven, den ich jemals gehört habe. Da hilft keine technische Finesse, da rettet auch angebliches Virtuosentum nichts. Und das Dirigat von Herrn Eschenbach ist müde, uninspiriert, indifferent und ohne jeglichen Akzent.
Eine zugegeben sehr gute Aufnahmetechnik poliert und blendet da vielleicht. Retten können die besten Tontechniker da auch nichts mehr.
In meinem Plattenschrank stehen nicht gerade wenige Aufnahmen der Klavierkonzerte. Ausnahmslos alle sind besser.
Es gibt eine Aufnahme mit Glenn Gould und Ernest MacMillan aus dem Jahre 1955. Ein Radiomitschnitt der rauscht und knistert, aber deutlich werden lässt, was Lang Lang und Eschenbach fehlt: Seele. Gut gespielt reicht eben nicht.
11 Kommentar| 11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. Februar 2013
CD: Die CD ist in guter Qualität.
Lang Lang: Der Typ kann halt echt gut Klavier spielen.
Deutsche Grammophon: immer eine gute Wahl.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. März 2013
Ein herrliches Klangerlebnis, kann man immer wieder hören. Schade nur, dass es so wenige DVD mit Lang Lang gibt, denn der höchste Genuss für mich ist das Zusammenspiel von Musik, Mimik und Gestik
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. August 2015
Für mich persönlich ist Beethoven für alle Zeiten der beste Komponist, den es je gab und geben wird. Ch. Eschenbach und Lang Lang sind ein wundervolles Duo. Für jeden Klassikliebhaber ein Muss.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

4,99 €

Benötigen sie kundenservice? Hier klicken