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Kundenrezensionen

3,4 von 5 Sternen
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am 21. Juni 2016
Als Hintergrundmusik hört man mehrfach Auszüge von "Coi fan tutte"(Mozart). Hier werden wohl Parallelen zwischen dem Film und dieser Oper suggeriert. Richtig ist, dass die Handlung der Oper ebenso unwahrscheinlich ist wie die Handlung des vorliegenden Films. Es könnte eine parallele Einschätzung zur wahren Liebe existieren? Alles ist Täuschung könnte man als Botschaft entnehmen. Die eigentlichen Abläufe von Film und Oper sind aber doch sehr verschieden. Im Mittelpunkt des Films steht ein Machtkampf zwischen Männern. So wie im Tierreich nur das Alphatier Besitz an dem Harem hat und exklusiv zum Verkehr berechtigt ist, kämpfen diese beiden Männer aus, wer denn das Alphatier sei. Mit Liebe hat dies gar nichts zu tun, nur mit Status und Besitz.
In der Cosi gibt es auch eine Konkurrenz zwischen den Männern. Im Vordergrund stehen aber die Frauen, die sich ihrem Gefühl zuwenden und die Partner wählen, die ihnen nicht konventionell zugewiesen sind, sondern die ihrem Herzen entsprechen. Das kann in einer patriarchalen Struktur nicht gut gehen. Weniger der Text, aber der geniale Komponisten Mozart spürt, welche Trauer hinter einer vordergründigen Häme über untreue Frauen vorhanden ist.
Der Film ist eine Schlacht um die Macht, eine Schlacht, aus der niemand unversehrt heraus geht. Alle Protagonisten haben eein Beziehungs- Konzept, sich selbst und anderen Leiden zuzufügen.

Die Dialoge sind durchaus ansprechend. Es ist halt ein böses Stück. Dementsprechend hart ist die Auseinandersetzung.

Dieser Film ist, schon wegen der guten SchauspielerInnen, empfehlenswert.
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am 7. November 2016
den man jahrelang nicht guckt, da ein Leute andauernd sagen, wie schlecht er sei. Sicher ,wenn man die typische Romantic Comedy Dramaturgiekurve mit hoch-runter-Happy End erwartet, kann man nur enttäuscht werden.

Damit will ich keinesfalls den Wert eines typischen Liebesfilms schmälern, aber hier geht es emotional doch sehr viel heftiger zur Sache. Der Film erinnert mehr an die ebenfalls hervorragenden Blue Valentine, Sex Lies and Videotape oder auch, auf Grund der Erotik und kammerspielhaftigkeit, an Filme von Roman Polanski wie Bitter Moon.

Darstellerisch ist der Film auf höchstem Niveau, besonders Clive Owen wirkt in seiner Rolle sehr authentisch und zeigt sehr realitätsnah die Gefühlsausbrüche eines tief verletzen Menschen. In ähnlich extreme Gefilde durfte er ja zum Glück erneut bei The Knick eintauchen.

Es ist auch schön, dass der vorletzte Film von Mike Nichols, der immerhin Klassiker wie Who is afraid of Virginia Wolf, Die Reifeprüfung und Catch-22 geschaffen hat, nochmal in Hochform auflaufen konnte.
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am 27. September 2014
Dieser Film ist so faszinierend wie deprimierend zugleich. Durch die ausgezeichete Schauspielerqualität wikt er noch lange nach und macht nachdenklich über die Fragilität menschlicher Beziehungen und deren Oberflächlichkeit. Vier Personen, zwei Frauen und zwei Männer, sind in einem Strudel von sexuellem Begehren und sexueller Machtausübung verstrickt.Die Frauen erscheinen dabei als Opfer, während es bei den Männern eher um sexuellen Machterhalt geht. Die wahren Gefühle scheinen dabei zu kurz zu kommen.Ein Film, der keine Sexszenen zeigt, aber aber durch die direkte teils obzöne Sprachwahl das Sexuelle stark hervorhebt. Für mich bleibt in diesem Beziehungschaos mit negativen Ausgang der Eindruck eines dramaturgisch und schauspielerisch absolut gelungenen Premium-Films, der aber in seiner Aussage zutiefst negativ ist. Aber auch so ist das Leben.
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am 26. November 2007
ACHTUNG! DIE REZENSION BEZIEHT SICH AUF DEN GLEICHNAMIGEN KINOFILM UND NICHT AUF DIE SERIE!

Das ist wieder mal so ein Film, bei dem ich mich nicht entscheiden kann wie gut ich ihn finden soll, denn eigentlich ist das eine richtig heiße und kongeniale Verfilmung des Bühnenstücks "Closer" von Patrick Marber, aber gleichzeitig war ich auch ziemlich abgeturnt von der trostlosen Geschichte des Films. Ist dieses Stück wirklich der Spiegel der Oberflächlichkeit und Verlogenheit von modernen Liebesbeziehungen? Ist so die "Liebe" unserer Tage? Ich will es eigentlich nicht glauben.

Obwohl,
da gibt es den empfindsamen Nachrufschreiber Dan (Jude Law), der in der jugendlichen Stripperin Alice (Natalie Portman) seine Muse findet und sich nun zu einem mehr oder weniger erfolgreichen Schriftsteller mausert. Auf der anderen Seite ist da die Fotografin Anna (Julia Roberts), eine erwachsene, selbstbewusste und sehr attraktive Frau, in die sich der gute Dan - ebenfalls auf den ersten Blick - hoffnungslos verliebt. Und es gibt noch den maskulinen Arzt Larry (Clive Owen), ein Chauvi wie er im Buche steht, ein Standardmann halt (sorry, aber frau muss ihre Vorurteile einfach pflegen ;-)). Er lernt Anna durch einen bizarren oder vielmehr frivolen Zufall kennen und heiratet sie schließlich. Allerdings ist das noch lange nicht das Ende sondern erst der Anfang dieser Irrungen und Wirrungen. Denn Dan kommt nicht über seine unerwiderte Liebe zu Anna weg und stellt ihr unerbittlich nach. Das Ergebnis ist ein egozentrischer Macht- und Potenzkampf der Männer, ohne Rücksicht auf die Gefühle der Betroffenen, und so ist es unausweichlich, dass es schließlich jeder mit jedem treibt und noch mehr...

Das ist eine hoffnungslose und extrem zynische Geschichte über die Seichtigkeit von (heutigen?) Beziehungen, in denen an erster Stelle die eigene Befriedigung steht und der Partner nur Mittel zum Zweck ist. "Hautnah" ist auch eine Ohrfeige an das heuchlerische Getue um Aufrichtigkeit und absolute Ehrlichkeit in modernen Beziehungen. Hier zerstört die um jeden Preis beschworene Wahrheit die vermeintliche Liebe und ihren Zauber radikal. Und die kleine Überraschung, zum Schluss des Filmes könnte kaum passender und bissiger sein, und verpasst der ganzen Thematik noch ein letztes verlogenes Sahnehäubchen.

F*cken, Schw*nz , Schl*tz und ähnlich Schlüpfriges sind häufig und unverhohlen verwendete Worte in diesem Film, und da sich alles um die ungeschminkte Wahrheit zu diesem Thema dreht, dürfte klar sein, dass sogar eine verklemmte Mona-Lisa-Ikone wie Julia Roberts in diesem Film kein Blatt vor den Mund nimmt.
Wer also meint, hier eine Julia Roberts in ihrem üblichen Rollenklischee anzutreffen, der sollte sich auf einige obszöne aber hörenswerte Überraschungen gefasst machen. Andererseits zeigt sie hier endlich einmal, dass sie mehr kann als nur das typisch-amerikanische Vorzeigeweibchen zu mimen. Aber auch, die mit dem Goldenen Globe belohnte, Natalie Portman wächst in ihrer atemberaubend sexy Rolle als Stripperin Alice über sich und ihr Königin-Amidala-Image hinaus. Und was die beiden Herren angeht, auch sie sind wahre Glückstreffer: Der süße Frauenschwarm Jude Law als wahrheitsbesessenes, leidendes Sensibelchen dürfte Frau so manches stumme Seufzen entlocken, und Clive Owen, der mir bisher nur als mäßiger Arturius bekannt war, spielt hier das typische Alpha-Männchen so glaubwürdig, dass man keine Sekunde an seinem überschäumenden Testosteronspiegel zu zweifeln wagt.

Fazit:
Ein wirklich ausschweifender Film, der besonders Männern gefallen dürfte (und das ganz sicher nicht nur wegen der erotischen Szenen im Stripperlokal). Ein Film mit trügerisch guter Besetzung, weil alle vier Darsteller jenseits ihrer üblichen Rollen so genial spielen dass sie einem nicht nur hautnah, sondern sogar unter die Haut gehen. Ein Film, in dem es um die knallharte Wahrheit geht und darum wie sie zerstören kann, was ihn Wahrheit längst verloren ist.

DVD 9 (2 Schichten Layer auf 1 Seite):
Ton: Dolby digital, Deutsch und Englisch 5.1; 16:9 Widescreen (1.85:1), Lauflänge: 100 Minuten; Sprachen: Deutsch, Englisch; Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch; Bonus: Musik-Video, Verschiedene Trailer.
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am 15. Mai 2016
Der film ist sehr gut gemacht, sehr gut gespielt und die auswahl der Schauspieler ist für deren Rollen perfect. Es geht um Liebe, sexualität und Selbstfindung. Die charaktere sind scharf und schonungslos gezeichnet. Wer eine gute Nacht Geschichte nach dem Schema "zwei treffen sich, verlieben sich unsterblich, dann gibt es Zoff und am Ende regnet es Freudetränen" erwartet sollte was anderes shauen. Mir hat der film spaß gemacht. Die scharfen Zungen und die ehrlichkeit sind erfrischend, das Ende realistisch und ganz sicher nicht deprimierend oder tragisch. Mein Rat: dem Film eine Chance geben und die Story und das Schauspiel genießen. Fünf Sterne sind vielleicht ein bisschen übertrieben, ich wollte aber die "ein Stern" Bewertungen leicht abwiegen. Der film polarisiert und ist nicht für Puritane. Wer trotz aller schlechten Bewertungen den Film anschauen will: viel Spaß!
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am 1. Juli 2016
Die Geschichte hat keinen Sinn.
Es ist absurd.
Schade um die gute Schauspieler. Ich frage mich wieso Julia Roberts die Rolle gespielt hat. Geldmangel?
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am 4. Januar 2016
So ein verwirrendes Gschmarrie hab ich ja noch nie gesehen. Findes es grausam wenn Amerikanisch Schauspieler mit Deutschen zusammen spielen. Der schlechtese Julia Roberts Film was ich je gesehen hab.
Wenn jeder soooooo ehrlich wäre mit seinem Partner, um Gottes Willen.
Ich hasse Untreue.
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am 26. Januar 2015
Eine Großstadt. Vier Menschen, die sich begegnen, alle gespielt von wunderbaren Schauspielern (ich wusste vorher gar nicht, dass Clive Owen so überzeugend im Charakterfach ist). Ein Journalist, eine Stripperin, ein Arzt, eine Fotografin. Wir begleiten sie über einige Jahre ihres Lebens, gezeigt in immer neuen Sequenzen. Der Journalist rettet die Stripperin vor einem Autounfall. Die beiden verlieben sich. Der Journalist wird von der Fotografin portaitiert und will die Fotografin. Diese ist sich unsicher. Der Arzt lernt durch eine Verwechslung, die der Journalist verursacht hat die Fotografin kennen und verliebt sich in sie.

Alle diese Menschen sind unsicher, verletztlich, suchen nach dem Sinn in ihrem Leben. Ausgerechnet der sehr männliche Prolet, der Arzt kommt am Besten damit klar. Er kämpft, gewinnt, verliert, gewinnt aber bleibt dabei er selbst. Großartig gespielt von Clive Owen. Die Fotografin, gebildet, unabhängig, schon verletzt, kann weder dem Charme des "großen Jungen" und Journalisten (gespielt von Jude Law) noch der Virilität, Ehrlichkeit und Direktheit des Arztes widerstehen. Die Stripperin (Natalie Portmann - sehr verletzlich gespielt), neurotisch, auf der Suche nach Liebe zum Festhalten, voll kühler Distanz zu Sex und voller Gleichgültigkeit den Männern gegenüber will festhalten, da sein, Halt finden. Und kann als "Kind" den Journalisten nicht binden und den Arzt nicht befriedigen.

Dieser Reigen verlorener Seelen auf der Suche nach Glück macht betroffen. Lebensunfähigkeit trifft auf Lebensfähigkeit, auf die Fähigkeit Leiden und Rückschläge um der Liebe willen anzunehmen. Nichts ist, wie es scheint und nicht alle finden ihr Glück. Ein Glück, das am Ende für die Glücklichen trivialer ist als gedacht. Denn es kann von wunderbarer Trivialität sein, einfach neben einem Menschen, dessen Gewohnheiten und Eigenheiten man kennt einzuschlafen.

Wer bereit ist, einen Film, der ungeschminkt über Liebe und persönliche Entwicklung berichtet anzunehmen und auf sich wirken zu lassen, dem sei dieser Film empfohlen. Er geht unter die Haut. Aber er ist auch wunderschön.
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am 11. Juni 2016
Topbesetzt und dennoch etwas enttäuschend.
Es dreht sich alles um 2 Paare, die sich kennenlernen, verlieben und entfremden.
Ich hatte mit einer Romanze gerechnet und dabei ist der Film relativ roh, was Sprache und Handlung angeht. Zwar ist es auf einer Seite interessant so einen ehrlichen Film zu sehen, in dem Probleme zwischen Partnern brutal offen angesprochen werden, doch hat mir die Gefühlstiefe gefehlt, iwi ist man als Zuschauer seltsam distanziert zur Handlung.
Der Film ist nicht schlecht, aber auch nicht unbedingt sehenswert.
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am 14. Mai 2015
Ich habe mich lange nicht an den Film gewagt, obwohl Roberts und Law zu meinen "Lieblingsschauspielern" gehören. Aufgrund der Rezensionen hatte ich eine große Düsterkeit erwartet. So bin ich denn sehr positiv von dem Film überrascht. Auch wenn das nicht gerade eine "happily ever after" Geschichte ist, so hat wirklich "Begegnung" zwischen den Charakteren stattgefunden. Faszinierende Begegnung. Und die Hauptakteure haben mich von Anfang an durch ihr sehr authentisches und emotionales Spiel in den Bann gezogen.
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