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Kundenrezensionen

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am 26. September 2011
Als Nachfolger der Doppelveröffentlichung "I'm Wide Awake It's Morning"/"Digital Ash in a Digital Urn", auf der Conor Oberst und seine Freunde den Spagath zwischen gewohnt folkigen Songwriter-Klängen auf der einen und einem sehr gelungenen Ausflug in die Electronica-Szene auf der anderen Seite wagten, liefert der Ausnahmesongwriter und Sänger mit der markanten Jungen-Stimme mit "Cassadaga" ein facettenreiches und im Sound sehr variables, insgesamt aber doch wieder stark dem Folk und Country-Sound verbundenes Album voller ganz starker Songs ab. Dass er dabei über die Länge von 13 Tracks fast komplett ohne Füllmaterial auskommt, ist ebenso bemerkenswert wie seine nach dem ganz starken digitalen Vorgänger nicht selbstverständliche, aber für meine Begriffe sehr kluge und entschlossene Rückkehr in sein Kern-Genre.
In Sachen Songwriting scheint er dabei nochmal eine Spur gereift zu sein. Der etwas nebulös daherkommende Opener "Clairaudients" ist dabei noch eine der etwas schwächeren Nummern, das schwungvolle "Four Winds" mit seinen markanten Country-Fiedeln führt dann direkt die ganz große Stärke Obersts und seiner Mistreiter vor Augen: ihr perfektes Stilbewusstsein für den genau richtigen Grad an Country-Sound, der einen in die Prärien des amerikanischen Kernlands entführt, ohne dabei Hinterwäldler-Assoziationen zu erzeugen und den intellektuellen und politisch liberalen Anspruch Obersts zu untergraben. Genau dieses Stilbewusstsein prägt den Sound vieler weiterer Tracks: "If the Breakman Turns My Way" kracht mitreißend und mit einem superkraftvollen Refrain durchs Midtempo, "Make a Plan to Love Me" bezaubert mit wundervollen Holzbläsern und einem tollen Love-Song-Text, der genau so knapp die Grenze zum Kitsch meidet, dass es einen so richtig anrührt, der 6/8 "Soul Singer in the Session Band" packt den Hörer mit seiner ebenso simplen wie effektvollen Melodieführung und "Classic Cars" ist eine richtig starke Country-Nummer mit Honky Tonk-Piano, im Mid-Tempo ähnlich akzentuiert dahingeschmettert wie schon "Brakeman". Das trotzig-wertkonservativ-augenzwinkernde "I Must Belong Somewhere" schlägt, mit Slide-Guitar und im hektischem 2/4-Takt, ebenfalls so richtig schön in diese Country-Kerbe, während Songs wie das düstere "Middleman" oder der hypnotisch-hypermodern daherkommende "Coat Check Boat Dream Song" das nötige Gegengewicht zu den eher traditionell klingenden, zuvor erwähnten Tracks darbieten und so Obersts Verwurzeltsein im Hier und Jetzt unterstreichen. Auch wenn diese Elemente unerlässlich für die Stärke des Albums als Ganzheit sind, überragen insgesamt - sowohl quantitativ als auch qualitativ - die countryartigen Stücke alles. Ihnen verdankt "Cassadaga" seinen für Conor Oberst und Bright Eyes so wunderbar charakteristischen und ebenso facettenreichen wie mit hohem Wiedererkennungswert ausgestatteten Sound. Ein echtes Top-Album vom schönen Knaben aus Omaha, Nebraska!
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am 3. Februar 2015
Habe mir dieses Album eigentlich nur des Downloads wegen auf CD bestellt da bei der Platte (ärgerlicherweise) kein Downloadcode mitgeliefert wurde. Diese lief allerdings seit Jahren regelmäßig und ist eine mein Lieblings-Bright Eyes- Alben.

Zur enthaltenen Musik ist zu sagen dass Cassadaga für mich deutlich anders klingt als viele andere Bright Eyes Alben. Es ist eindeutig "reifer" und weniger krachig im Vergleich zu vielen älteren Veröffentlichungen was für mich eine klare Stärke dieses Albums darstellt. Wer also die sonst für Bright Eyes so typischen Songs in Lo-Fi-Singersongwriter Manier sucht wird mit diesem Album nicht glücklich werden. Stattdessen wird einem eine Zusammenstellung von Songs geboten die genretechnisch sehr weit gefächert ist. Vom Countrylastigen "Four Winds" bis zum klassisch instrumentierten "Lime Tree" wird so einiges abgedeckt. Ein musikalisch meiner Meinung nach unglaublich ausgereiftes Album auf dem sich beinahe ausschließlich geniale Songs befinden.

Zur CD selbst ist zu sagen dass ich etwas erstaunt war dass obwohl das Artwork beinahe eins zu eins von der Platte übernommen wurde der dort enthaltene "Spectral Decoder" ohne den das komplette Artwork seinen Sinn verliert (Das scheinbar graue Cover enthält wenn man es mit diesem "Filter" betrachtet ein verstecktes Artwork) nicht beigelegt war. Sonst allerdings optisch sehr schön.

Für das unvollständige Artwork müsste man eigentlich eine andere Wertung abgeben da aber das musikalische Material auf diesem Album absolut genial ist trotzdem 5 von 5.
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am 9. April 2007
Conor Oberst hat wieder zugeschlagen. Und wer "I`m wide awake it`s morning" liebte, wird die neue CD vergöttern. Weg von synthetischen Experimenten bietet die neue CD einen überragenden Strauß handgemachter Musik, wunderschöne Melodien, mal alleine gesungen, dann in einen herrlichen Chorus übergehend. Und bei jedem Durchlauf entdeckt man neue Facetten dieser CD. Ein Lied hervorzuheben wäre falsch, habe keine einzige Füllnummer entdeckt. Für Freunde von Folkmusik und Songwritern ein absolutes Muss.
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am 19. April 2007
Das macht Conor Oberst auch.
Cassadaga ist ein sehr harmonisches Album. Es beginnt wie jede Bright Eyes Platte mit einer Geschichte. Eine Frau, die Kontakt zum Übersinnlichen hat, gibt uns Ratschlägen. Und die Musik beginnt...
. .Cassadaga klingt nicht wie "Lifted..", "Fevers.." oder sonst irgendein Bright Eyes Album davor, was einige wohl abschrecken könnte. Es gibt nur wenige Parallelen. Zum Beispiel: ähnlich wie "I`m wide awake"(2005) ist auch diese CD countrylastig angehaucht.Nur dieses mal mit schönen Streicherarrangements und Chorgesängen untermalt.Conor`s Stimme klingt jetzt "fester" als früher.
Man sollte Cassadaga vom Anfang bis zum Ende durchhören, um die Geschichte(n) zu verstehen. Wunderschöne ruhige Lieder wie: "Make a plan to love me", "Middleman", "No One Would Riot For less"(usw.) geben dieser Platte eine beeindruckenden Vollkommenheit.

Cassadaga ist ein großartiges Stück Musik...

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Bright Eyes hat ein neues Album, und die Presse ist aus dem Häuschen wie eine Schar Hühner. Ich habe den Verdacht, dass Connor Oberst vielleicht doch etwas überschätzt wird. Sein neues Album jedenfalls hat mich nicht überzeugt. In Schwung kommt es erst ab Titel vier, bietet mit Four Winds, Soul Singer In A Session Band und Middleman auch ein paar Streicher an; Make A Plan To Love Me erinnert an einen Divine Comedy-Titel mit Talbot-Arrangement, und wirklich hörenswert waren in dem country-lastigen Album nur Hot Knive, Middleman und No One Would Riot For Less (fängt spartanisch an und wird dann immer opulenter) sowie – etwas moderner – Coat Check Dream Song. Das ist mir zu wenig.
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am 21. Juni 2007
Also mal ganz deutlich: die " ... wide awake ..." gefällt mir noch besser, war rootsiger, spröder, irgendwie ehrlicher. "Cassadaga" ist üppiger, poppiger, schwelgt, gefällt mir deshalb im direkten Vergleich weniger gut, ist aber immer noch ganz weit vorne!!!

Außerdem kann man einem Ausnahmetalent ja schließlich nicht die Weiterentwicklung verbieten, oder?
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am 1. September 2007
Diese Cd ist der Hammer und hat all meine Erwartungen übertroffen! So eine abwechslungsreiche Cd habe ich selten gehört . Die beiden Songs "make a plan to love me" und "no one would riot for less" gefielen mir -obwohl gewöhnungsbedürftig- nach mehrmaligen hören besonders gut. Weiter so Connor Oberst!!!
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am 9. April 2007
Was macht man eigentlich, wenn man als eine der größten Hoffnungen der modernen Musik gefeiert wird, im Alter von 25 Jahren gleich zwei Alben veröffentlicht hat, die von Kritikern und Fans gleichermaßen geliebt wurden und sich nun an das Nachfolgerwerk setzt? Conor Oberst hat etwas getan, was auf ein ungeheures Selbstbewußtsein hindeutet: An den Beginn des neuesten Bright Eyes Platte setzt er den Schlußakkord eines der berühmtesten und einflußreichsten Alben der Musikgeschichte, Sgt. Pepper's Lonely Heart's Club Band. Als wolle er uns anzeigen, seht her, hier geht es weiter, hier kommt das Sgt. Pepper's des neuen Jahrtausends. Und im Folgenden beweist Conor Oberst, daß er tatsächlich die Qualität hat, um mit Berechtigung ein solches Zitat seines neuesten Werkes zu stellen. Zwar wartet "Cassadaga" nicht mit einer vergleichbaren Innovation auf wie damals Sgt. Pepper's, auch einen Summer of Love wird es vielleicht nicht einläuten können, aber wie der viel gerühmte Vorgänger vereint auch dieses Album alle Qualitäten seines Erschaffers und viele der zeitgenössischen Musik in sich. Man hat Conor Oberst gerne mit Bob Dylan verglichen, nach "I'm Wide Awake...". Das ist natürlich Blödsinn, auch wenn Oberst Wurzeln im Folk - viel mehr allerdings im Country - haben mag. Seine Songs sind wesentlich eingängiger als die des großen Verweigerers. Aber Oberst kann für seine Generation eine ähnliche Sprecherfunktion einnehmen. Und kaum einer drückt heute so gut aus, was die Generation Stage diesseits und jenseits des Atlantiks denkt.

"Cassadaga" ist ein Album geworden, daß uns den Glauben an das gute Amerika wiedergeben kann. Nicht dieses der Klimasünder, der Kriegstreiber, der Bushes und Cheneys. Sondern jenes der unglaublichen Weite, Offenheit und Freundlichkeit. Es ist mehr geworden als Musik. Die steht so oder so über jeden Zweifel erhaben. Ja, Conor Oberst hat uns wieder um das große Lagerfeuer versammelt...
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am 23. April 2007
Die Platte mag all jene verärgern die Conor Oberst gern für sich behalten hätten mit seinem Espenlaubgesang,

seinen verschrobenenen Skizzen, die er alle für Wert befunden hat auf Platte zu erscheinen, seiner langandauernden Adoleszenz inkl. der dazugehörigen Texte. Aber an Cassadaga zeigt sich das alle Lorbeeren

der vergangenen Jahre für Bright Eyes zu Recht verteilt wurden. Positiv > wieder nahezu perfektes Songwriting > deutlich besserer Gesang und vor allem eine Produktion die den Namen verdient. Highlights : If the Brakeman turns my Way - Classic Cars - I must belong somewhere - Four winds und für die Anhänger des frühen Conor "No one Would Riot for Less" (ein Moto?) Alles in allem Album was all die "Anti-Hanks" auch nach

30 Jahren Business nicht zu stande bringen.
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am 21. April 2007
Viel Wirbel um das neue Bright Eyes Album, wie war es anders zu erwarten. Dann muss man sich noch saumäßig ärgern, weil das angebliche Paralell-Minialbum "Four Winds" anstatt der angekündigten 6 Songs in hierzulande vertriebenen Version nur 2 Tracks enthält. Ich liebe sie echt, diese ironisch-verzweifelten Songs von "Lifed..." und "I`m Wide wake", aber wenn ich "Cassadaga" genauer anhöre, kann ich die 5 Sterne im Rolling Stone nicht wirklich nachvollziehen. Eigentlich mache ich mir ja schon seit dem Bright Eyes Konzert vor 2 Jahren Sorgen, dass Conor sein grenzenloses Talent doch mit dem Rotwein hinwegspühlen könnte... "I Must Belong Somewhere" toucht mich noch wie früher, doch auch als großer Fan kann ich mir für das Gesamtwerk nur ganz liebe 4 Sterne aus dem Ärmel leiern.
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