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Kundenrezensionen

3,4 von 5 Sternen
47
3,4 von 5 Sternen
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am 3. Februar 2016
"Sprichst du Spanisch?" - "Das nennt sich Portugiesisch hier."

Sechs junge Rucksacktouristen landen nach einem Busunglück in einem abgelegenen brasilianischen Dorf. Zunächst glauben die Abenteurer, das Paradies gefunden zu haben, und feiern ausgelassen ihr Glück. Doch am nächsten Morgen folgt ein böses Erwachen - und schon sehr bald müssen sie am eigenen Leib feststellen, dass sich hinter den weißen Stränden und dem üppigen Dschungel ein dunkles, grauenvolles Geheimnis verbirgt... Ein Film, der an die Nieren geht!

Mit Melissa George (30 Days of Night, Triangle - Die Angst kommt in Wellen) als Pru, Josh Duhamel (Transformers Teile 1 bis 3) als Alex, Olivia Wilde (13 in Dr. House) als dessen Schwester Bea, Beau Garrett (Fantastic Four: Rise of the Silver Surfer, Criminal Minds: Team Red und Revlon-Model, hier in ihrer ersten Rolle) als Amy, Desmond Askew (genauso nervig wie in Go!) als Finn, Max Brown (Dr. Evan Marks in Beauty and the Beast) als Liam, Agles Steib als Kiko und Miguel Lunardi als Zamora. Regie führte 2006 John Stockwell (Blue Crush 2002, Into the Blue 2005 - der Mann legt definitiv Wert auf Ästhetik - war früher selbst Schauspieler, spielte Cougar in Top Gun und Billy Hazard in der ersten Staffel von North and South: Fackeln im Sturm).

94 Minuten Sonnenbrand- und Gänsehaut-Thriller. Ein leider sehr vorhersehbarer Film mit schönen Menschen, der einem den Spaß am Urlaub verderben kann. Da bleibe ich in meinen Ferien lieber doch zu Hause ;-) Ich mag ihn aber. Deshalb von mir Note 2-

Extras: Trailer 1:45, 11 Deleted Scenes: A have a S*** 1:56, Bar Fight 2:09, Morning After 2:04, Lost 0:59, The Waterfall 4:54, Shower Trip 1:00, Girl Talk 0:48, Alex on Patrol 1:13, On the Prowl 0:39, Kiko's Speech 1:39, Alternate Ending 3:08

"Tot sind sie nichts wert."
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am 25. Mai 2008
"Turistas" hat im Bezug auf Aufbau und Story im Kern den gleichen Ablauf wie die üblichen Filme des Genres und doch werden hier stellenweise andere Prioritäten gesetzt, die "Turistas" nicht auf einen reinen Folter- und Terrorfilm eingrenzen. Anfangs werden einem Sonne, Strand, Party und schöne, leicht bekleidete Körper präsentiert. Die Zurschaustellung von schönen Bikinikörpern bei dieser Produktion fällt gewiss nicht negativ auf. Im Gegenteil zu manch anderen Filmen bleiben hier die peinlichen Szenen aus. Im weiteren Verlauf wartet man dann gespannt wie und wann die Atmosphäre kippt. "Turistas" schlägt dann auch eine immer düster werdende Richtung ein. Dieser Stimmungsbruch weiß durchaus zu gefallen. Der Spannungsaufbau funktioniert kontinuierlich, wobei man aber auf Überraschungen leider ganz verzichten muss. Während in den ersten zwei Dritteln des Films langsam die Weichen für den blutigen Schluss gestellt werden, wird dann zum Ende hin ordentlich ausgeteilt. Die Gore-Szenen sind nicht gerade zimperlich. Mit Ausnahme einer Szene liegt hier der Gewaltpegel allerdings eher im Mittelfeld. Ebenso die Anzahl dieser Szenen.

"Turistas" ist sehr exotisch aber auch bedrohlich inszeniert und punktet mit tollen Landschafts- sowie Unterwasseraufnahmen, durchaus guten und sehr ansehnlichen Darstellern und ein paar blutigen Momenten. Der Film ist eine interessante Mischung aus Survival-Trip und Horror. Das alles macht "Turistas" klar zu einem überdurchschnittlichen Vertreter des Genres.

Anzumerken ist noch, dass die DVD hier zu Lande nur die R-Rated Fassung enthält. Gegenüber der Unrated-Fassung fehlen hier gut zwei Minuten. Dabei handelt es sich um Dialoge, Erotik-Szenen und natürlich auch expliziter dargestellten Gewaltszenen. Bleibt zu hoffen, dass wir auch noch irgendwann in den Genuss der Unrated-Fassung kommen.
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am 12. Juli 2013
Ein Busunfall im Nordosten Brasiliens vereint das Schicksal einer Gruppe junger Leute (3 Amis, 2 Briten und 1 Australierin), die daraufhin gezwungen ist, ihre eigentliche Reiseroute zu verlassen und auf Gutglück weiterzukommen. Nach einem sorglosen Badetag am Meer, einer heissen Diskonacht am Strand und einem kurzen Schlaf unter freiem Himmel, merkt die Gruppe am nächsten Morgen, dass sie von Einheimischen betäubt und ihrer Wertsachen beraubt worden ist. Ohne Geld, Orts- und Sprachkenntnisse versucht die Gruppe vergeblich in einer heruntergekommenen Ortschaft die Polizei zu kontaktieren. Hilfe erhalten sie von Kiko, einem jungen Einheimischen, den sie tagszuvor am Strand kennengelernt haben und der etwas Englisch spricht. Er führt die Gruppe in einem strapaziösen Marsch durch den Urwald auf ein Plateau, wo sich das Anwesen seines Onkels befindet. Leider scheint Kiko nicht zu wissen, das Dr. Zamora ein gewissenloser Arzt und Organhändler ist, der mit Hilfe einiger Handlanger bedenkenlos junge Touristen entführt, ausweidet und tötet. Fremde hätten über Jahrzehnte sein Land und deren Menschen ausgebeutet und er hole sich jetzt lediglich seinen Anteil daran zurück. Die erschöpfte und verwundete Reisegruppe ahnt erst nach dem Fund einiger Ausweispapiere, dass hier Gefahr auf sie lauert. Am Abend landet der Hubschrauber mit Dr. Zamora, für eine Flucht ist es zu spät. Jetzt beginnt für die jungen Leute ein Kampf auf Leben und Tod.

Trotz einiger Elemente aus sattsam bekannten Horrorfilmen ist TURISTAS kein so oberflächliches Machwerk wie man es auf den ersten Blick vermuten könnte. Gerüchte über Organtransplantationen von lebenden Objekten (vor allem in südamerikanischen Raum) kursieren bekanntlich immer wieder in den Medien. Und so zeigt sich nach schönen Strandszenen, bezaubernden Wasserfällen, heissen Sambarhythmen, leckeren Caipi-Cocktails und lockerer Anbaggerei abseits der üblichen Touristenorte und ohne Zahlungsmittel schnell die Kehrseite des vielgerühmten Brasiliens. Natürlich wurde TURISTAS bei seiner Veröffentlichung 2006 dort nicht mit offenen Armen aufgenommen. Von Klischeehaftigkeit und Übertreibung war die Rede. Dabei wissen wir alle, dass der wahre Abenteuertourist gar nicht weit ins Landesinnere reisen muss, um einschlägige Erfahrungen mit den Einheimischen zu machen. Man spaziere einfach mit gezückter Kamera in eine der zahlreichen Favelas von Rio. Die Menschenverachtung des Horrordoktors wird im Film jedenfalls schon frühzeitig entlarvt, als dieser aus nichtigem Grund einem Handlanger einen Käsespiess ins Auge rammt.

TURISTAS erschien im gleichen Jahr wie HOSTEL (2006) und wird von Kritikern auch häufig damit verglichen. Aber einigen unappetitlichen Operationsszenen in TURISTAS zum Trotz ist HOSTEL meineserachtens wesentlich gefühlskälter. Auch in puncto Urlaubsattraktivität kann die Slowakei Brasilien nicht das Wasser reichen. Ich sehe in dem Film um fehlgelaufenen Abenteuerurlaub eher eine Nähe zu THE BEACH (2000), einem ebenfalls recht blutigen Melodram das in Thailand spielt. Insgesamt zähle ich TURISTAS zu den besseren Neuveröffentlichungen des Horror-Genres der letzten Jahre. Kleine Abstriche mache ich bei der Schlussviertelstunde, in der eine Verfolgungsjagd durch Unterwasserhöhlen stattfindet. Hier kann der Betrachter wegen der schlechten Ausleuchtung schnell den Überblick über die handelnden Personen verlieren.

Die Umsetzung von TURISTAS auf Blu Ray ist gut gelungen. Lediglich in sehr dunklen Szenen findet HD (üblicherweise) nicht statt. Als Extra gibt es neben einem Audiokommentar und dem Wendecover eine Sammlung herausgeschnittener Szenen, von denen ich gerne die eine oder andere im Film wiedergefunden hätte. Laufzeit dieser BD (inkl. Vor- u. Nachspann) : 1.33.43.
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am 21. Februar 2016
Der vollbesetzte Reisebus stürzt den brasilianischen Abhang herunter-
die Passagiere können sich noch alle rechtzeitig ins Freie retten.
Doch die Einheimischen, die herbeieilen, zeigen sich eher feindselig als hilfsbereit.
Eine Gruppe der Verunfallten macht sich auf den Weg, unverletzt und zu Fuß.
So weit, so gut. Sandstrand, blaues Meer, hübsche Mädchen. Die nicht geizen mit
ihren Reizen. Spass im Wasser, kühle Drinks, nette Unterhaltungen. Paradisisch.
" Es sind noch mehr Gringos gekommen...". - " Wie viele? " - Es sind Acht....jetzt...
sie gehören alle dir. Kleines Weihnachtsgeschenk. "
Huii, was geht denn hier ab? Klingt nicht gerade wie ein normales Telefongespräch.
Makaber. Und augenblicklich gewinnt TURISTAS für mich merklich mehr an Spannung.
" Zieh` dich an, und dann geht`s los. Es gibt Arbeit......." .
Ich bin mittendrin- in der Party. Die sich, so dünkt mir, wohl bald von vergnüglich in höllisch
zu wandeln droht. Und mein schlechtes Gefühl in der Magengegend bestätigte sich.........
tanzen, saufen, knutschen, Sex- und die ernüchternde Wahrheit....ausgeraubt und verschleppt-
wie erlegte Tiere an Holzstämmen getragen werden- durch den Dschungel Brasiliens.
Für einige der Touristen beginnt ein Albtraum, wie er schlimmer nicht sein kann...für ein paar
andere folgt das brutale Ende direkt an Ort und Stelle......schrecklich realistisch inszeniert.
TURISTAS. Nervenzerrend.
" Der Platz ist unglaublich! " Ein schockierender Film.

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Story:

Sechs junge Touristen glauben, sich nach einem Busunglück im
Paradies eingefunden zu haben. Doch die Wahrheit inmitten weißen
Stränden und Abfeiern sieht brutal anders aus......denn der Dschungel hält
ein grauenvolles Schicksal für die Urlauber bereit.

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Fazit:

Endlich mal wieder ein Film, bei dem alles stimmt. Der mich mitfiebern lässt,
mit dem grauenhaften Los der Touristen. In einem Land, an einem Ort, wo die
Menschenfreundlichkeit sich Stück für Stück verabschiedet- durch Profitgier.
Und Gewissenlosigkeit.
" Das Wichtigste ist, dass sie leben. Tot sind sie nichts wert. "
TURISTAS- brutal und denkbar realistisch. Zahlreiche fremde Pässe in Schubladen,
fremdartige Geräusche, die aus dem Dschungel dringen, Überwachungskameras......
was geht hier nur vor sich? Die Lage der Unglücklichen spitzt sich zu..............
Toll gefilmt, schonungslos gut gespielt. Und irre niederschmetternd. Ein perverses " Spiel ",
das, wenn man die erste Stunde überstanden hat, zum Kräfte sammeln für den Rest von
TURISTAS auffordert. Gefangen in Käfigen, auf das Unfassbare wartend. Grausamst.
" Vielleicht fühlst du dich gleich etwas besser, wenn du weißt, das alles......für einen guten Zweck ist.
Ich will euch helfen, eine Schuld zu begleichen. "
" HAHAHAHA! " - Da lacht der Mittäter. Während mir der Kloß im Hals penetrant anschwillt. Dramatisch.

Lauflänge: 85.32 Minuten ( o. Abspann ) !

Bonus: Trailer, Deleted Scenes= 21 Minuten!
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am 22. September 2007
Als ich den Film in den ersten Minuten schaute, dachte ich, mich erwartet der typische "Teenie-Horror-Splatter-Movie". Ein paar junge Leute mit schönen Körpern, die nach und nach dem Messer oder sonstigen Mordinstrumenten zum Opfer fallen. Tja. Falsch gedacht.

Der Hintergrund dieses Films befasst sich sogar mit einer sehr ernsten Thematik: Dem Organhandel in armen Ländern. Der Regisseur John Stockwell bietet dem Zuschauer, kleine Schockeinlagen, spannende, ja zum Teil beklemmende Hetzjagden durch dichten Dschungel oder unter Wasser. Die Unterwassen-Szenen haben bei mir vor dem Fernseher zu Luftmangel geführt. Nichts desto trotz kommt hier auch der Horrorfan auf seine Kosten. Denn es gibt die eine oder andere blutige Szene, die auch noch gut gemacht ist. Die Gesamtgeschichte ist durchaus authentisch und könnte sich in der Realität sogar so abgespielt haben. Im Film sicherlich ausgeschmückt um den Unterhaltungsfaktor nicht zu vernachlässigen. Der jenige, der die Nase voll hat von den immer gleichen Horrorfilmen, in denen einfach nacheinander Leute umkommen, der ist hier genau richtig. Die Story ist gut aufgezogen und schlüssig bis zum Ende. Ich würde diesen Film vielleicht gar nicht im Horror-Genre platzieren. Er ist eher ein Thriller mit Horror-Einlagen. Der "Blutfaktor" steht hier ganz klar im Hintergrund. Vordergründig geht es hier um die Geschichte, die vielleicht einmal auf diese Weise erzählt werden musste um über das Thema Organspende nachzudenken!!
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am 13. Dezember 2012
Wer von einem (Horror)Thriller nur erwartet, dass der Puls einige Male hochgejagt wird, liegt mit "Turistas" nicht verkehrt. Wer die Horrorelemente aber mit einer ansprechenden Handlung serviert bekommen möchte, ist hier auf Diät gesetzt.
Eine Gruppe von Rucksacktouristen, alle sehr jung, alle sehr gutaussehend, alle junge Frauen sehr spärlich bekleidet, finden sich nach einem Busunfall an einem idyllischen Strandabschnitt Brasiliens wieder, der schon bald für sie zum Alptraum werden wird. Zuerst ausgeraubt werden sie schließlich von einem skrupellosen Organhändler und seinen Schergen gejagt.
Das klingt als Handlung nicht unbedingt schlecht, und nicht unbedingt schlecht sind auch die Schauspieler, die Kamera und der Regisseur. Aber nicht schlecht ist doch weit von gut entfernt, und eben darunter leidet dieser Film. Keiner der Charaktere weist Glaubwürdigkeit oder Tiefe auf, die Gruppe junger Menschen scheint einem MTV-Clip oder Lifestyle-Magazin entsprungen. Die Bösen sehen dafür so aus, wie man sich die Bösen im Urwald eben vorstellen würde, vorausgesetzt man denkt nicht allzu lange darüber nach. Die Handlung ist eindimensional und vorhersehbar.
Man kann sich den Film anschauen, wenn er mal wieder nachts im Fernsehen läuft und man so gar nichts Besseres zu tun hat, aber vom Kauf einer DVD kann nur abgeraten werden.
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am 16. März 2010
Jeder der auf gut gemachte und sehr spannende Horror-Thriller steht, darf an diesem Titel nicht vorbei.
Der Film hat mich an einen ähnlichen Film erinnert der das selbe Thema bespricht. (Fleisch)
Organhandel!
Erst fängt der Film ruhig an.
Wunderschöner Drehort (Brasilien), klares Wasser und ausgelassene Partys, bis die Partygemeinde aufwacht und feststellen muss, dass sie bestohlen wurden.
Kleidung, Handy, Geld und Reisepass.
Alles weg.
Und somit spitzt sich die Situation zu......
Für Leute die auf extrem blutige Filme stehen, werden enttäuscht sein, aber ich habe noch nie einen Film gesehen, der mich so mitgenommen und gefesselt hat wie "Turistas".
Ich habe nur vier Sterne vergeben, weil mir das Ende nicht so gut gefallen hat, aber das ist einfach Geschmacksache!
Sehr SEHENSWERT
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am 14. Mai 2007
Nachdem HOSTEL meiner Ansicht nach ein ziemlicher Reinfall war, gab ich den Machern dieser Serie noch eine Chance und meine Zuversicht und Hoffnung in den Nachfolgefilm wurden nicht enttäuscht.

TURISTAS erzählt die Geschichte von sechs jungen Leuten, die inmitten des brasilianischen Urwaldes an die falschen Leute geraten und von da an beinahe ununterbrochen um ihr Leben kämpfen müssen. Zuerst werden all ihre Sachen gestohlen und bald darauf wird ihnen von einem vermeintlichen Freund eine Unterkunft vermittelt, in der sie ahnungslos auf ihre künftigen Mörder warten sollen. Diese wollen nämlich das reichhaltige Angebot an Organen d Protagonisten nutzen, um diese dann entweder aus karikativen Motiven zu spenden oder aber auf dem Organmarkt zu verkaufen. Angesichts der Brisanz der Handlung und der Aktualität der dabei geschilderten Ereignisse, hat dieser Film mein Kritikerherz erweicht. Im Gegensatz zu HOSTEL haben die Bösewichte in diesem Film klar nachvollziehbare Motive und dadurch polarisieren sie beim betrachten des Werkes. In HOSTEL wurde dem Zuschauer nur schemenhaft ein Motiv für deren Beweggründe gegeben, - TURISTAS hingegen erzählt die Ereignisse in einem linear logischen Plot, dem leicht zu folgen ist und der auch ansonsten nachvollziehbar ist. Die Protagonisten agieren nicht dumm oder einfallslos, sondern sind echt darum bemüht lebend aus der Misere heraus zu kommen. Darüber hinaus sind die Spezialeffekte sehr gelungen und Leute mit allzu schwachem Magen, sollten lieber die Finger davon lassen.

Fazit:

------------

Lasst euch nicht einreden Filme wie SAW oder HOSTEL (!) hätten in diesem Genre Maßstäbe gesetzt, denn das waren eindeutig die Filme von Lucio Fulci oder Peter Jackson, die das geschafft haben. TURISTAS hingegen ist einfach nur solide Unterhaltung, die Spaß macht und noch dazu recht ansprechend ist. Die Schauspieler wirken sehr homogen und sind gar nicht mal so übel.

Wie gesagt: Gelungene --Fortsetzung-- eines grottenschlechten ersten Teiles. Sollte man gesehen haben.
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TOP 1000 REZENSENTam 20. August 2010
Alles sieht nach Sommer, Sonne, Strand und ultimativem Vergnügen aus. Erotische Samba- und Bossa Novaklänge im Hintergrund vermitteln brasiliamisches Flair und cooles Lebensgefühl.
Mit dem Omnibus und einem etwas wahnsinnigen Busfahrer sind die amerikanischen Rucksacktouristen und Geschwister Alex (Josh Duhamel) und Bea Trubituan (Olivia Wilde) und deren Freundin Amy (Beau Garrett) unterwegs in Richtung Nordbrasilien zum Strand und zum günstigen Hotel. Der etwas ältere Alex fungiert als Aufpasser für seine jüngere Schwester. Dann passiert auch schon der vorauszusehende Unfall. Gerade noch rechtzeitig können sich alle Insassen retten, bevor der Crash-Bus endgültig in die Tiefe stürzt.
Der nächste Bus kommt leider erst in 10 Stunden. So wartet man auf der Straße gelangweilt und die Drei lernen so die britischen Touristen Finn (Desmond Askew) und Liam (Max Brown) kennen.
Die beiden Jungs sind unterwegs zu dem Strand Brasiliens, wo das Verhältnis zwischen Frauen und Männern 10:1 ist und wo eine, die aussieht wie Giselle Bündchen sogar zu den weniger attraktiven Frauen gehört. Die Australierin Pru Stagler (Melissa George) ist ebenfalls eine der Wartenden und hat immerhin ein paar portugiesische Sprachkenntnisse. Sie schnappt zufällig auf, dass ganz in der Nähe eine Bucht sein soll, wunderschön - sogar mit Strandbar und Disco. Nichts wie hin...es gibt schliesslich besseres als auf einen Bus zu warten. Doch die armen Bewohner des Dorfes locken die unbedarften Touris in eine Falle, wovon die Betäubung durch die Drinks und das Ausrauben noch das kleinste Übel darstellt. Ein blondes Schwedenpaar, dass ebenfalls dort war, wird von Einheimischen wie erlegtes Wild in den Dschungel entführt. Das sieht nicht gut aus...
John Stockwells etwas kruder Horrorthriller um einen Organhändlerring punktet vor allem durch eine stimmungsvolle Location, durch ein gutes Timing an Spannung und durch eine beklemmende Auswegslosigkeit, die im krassen Gegensatz zu den klasse Landschaftsaufnahmen steht.
Leider ist das Böse personell sehr überzeichnet und wirkt durch diese Übertriebenheit merkwürdig grotesk, was nicht alleine daran liegt, dass der Bösewicht mit seinem Skalpell so aufgesetzt seine wahnsinnige Philosophie vom "Gleichgewicht" und einem für ihn gerechteren Globalismus darbietet. Ein psychopathischer Robin Hood der Neuzeit ? Jedenfalls wurde der Film nicht nur in Brasilien zum Thema Fremdenfeindlichkeit diskutiert.
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am 31. Juli 2007
... nur nicht für eine Gruppe junger Leute, die dort ihren Urlaub mit Frauen und Alkohol verbringen wollen. Durch ein kleines Unglück mit dem Reisebus landen sie nämlich mitten in der Pampa und statt auf den nächsten Bus zu warten, beschließen sie lieber eine Party in einer nahe gelegenen Bar zu feiern und sich (mit Beigabe von Drogen) vollaufen zu lassen. Als sie morgens erwachen, sind sie bis auf ihre Klamotten beklaut worden. Taschen, Geld, Pass - alles weg. In einem Dorf treffen sie einen der Partygäste wieder und - da es sich anscheinend um einen netten Kerl handelt - hilft er ihnen, aus dem Schlamassel raus zu kommen...

...Doch wie man von anderen Horror-Thrillern der Art gelernt hat: Wenn einige Reisebegeisterte im Nirgendwo landen ist das schlecht. Und wenn sie dann jemanden "nettes" treffen ist das noch viel schlechter ;) Doch auf den Film trifft das nicht zu. Ich war insgesamt angenehm überrascht, denn er bietet eine gehörige Portion Spannung und die Inszenierung kann sich sehen lassen. Er wirkt nicht wie ein 08/15-Billigstreifen vom Fließband, sondern ist professionell in Szene gesetzt. Abgesehen vom etwas billig aussehenden Effekt mit der von der Klippe fallenden Schwedin. Gewaltszenen gibt es natürlich auch. Aber glücklicherweise sind diese nicht so ausufernd wie in manch anderem Streifen. Da es in der Handlung um illegalen Organhandel gibt, darf man als Zuschauer auch solch einen "Eingriff" mit ansehen - sicherlich keine schöne Sache, aber ich habe es als positiv empfunden (sofern man dabei überhaupt was positiv sehen kann), dass es dabei nicht um das Leiden des Opfers geht - ganz im Gegensatz zu anderen Genrevertretern, bei denen die Menschen bis aufs Blut gefoltert und gequält werden. Aber dennoch ist es eine richtig fiese Szene, bei der man meiner Ansicht nach nicht so viele Details hätte zeigen sollen - der größte Horror sollte sich ja immer noch im Kopf des Zuschauers abspielen. Dafür punktet der Film mit einem echt guten und spannenden Showdown, der nur etwas zu hektisch geraten ist, sodass man teilweise nicht mitbekommt, wer nun wer ist (also Jäger oder Gejagter).
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