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VINE-PRODUKTTESTERam 8. Juni 2007
Wann hat diese Band aus Brighton endlich den verdienten Erfolg? Electric Soft Parade machen seit Jahren fast unter Ausschluss der Öffentlichkeit ihren hochambitionierten, hochkomplexen und hochmelodischen Powerpop mit Abstechern in Psychedelia, Pink-Floyd-Zitate, Orchester- und Klavier-Schwelgereien. Auch in England hat diese Variante des intelligenten Brit-Rock bisher kaum Chancen gegen die Maximo Parks, Franz Ferdinands und Kaiser Chiefs, die dort die Branche interessieren. Dabei sind ESP doch sooo viel besser.

Ihre dritte CD "No need to be downhearted" kann die beiden ersten Alben nun noch einmal toppen. Toll, was die Brüder Thomas und Alex White, die fast alle Instrumente eingespielt haben, hier zusammenrühren. So besticht "Woken by a kiss" durch eine leicht drogengeschwängerte Melodie, die immer wieder die Richtung wechselt, während "If that's the case..." oder "Misunderstanding" für die geradlinig-poppige Seite der Band (eigentlich ja ein Duo) stehen. "Shore song/Surfacing" ist hingegen zauberhafter Akustikgitarren-Folkpop mit träumerischer Grundstimmung, der - wie auch das schöne "Secrets" - an die ebenfalls notorisch erfolglosen, ebenfalls ganz wunderbaren Shack aus Liverpool erinnert.

Die Beatles in ihrer Spätphase sind sicher einer der Bezugspunkte von ESP. Außerdem die "guten" Pink Floyd vom Ende der 60er, Anfang der 70er Jahre (v.a. "Come back inside"), oder Arthur Lees legendäre Psychedelic-Rockband Love. Der Piano-Popper "Cold world" könnte glatt von einem Ben Folds stammen, der gerade Motown-Soul entdeckt hat.

Aber die Whites belassen es ja nicht beim Zitieren oder gar Abkupfern. Mit ihren raffinierten Arrangements (Streicher! Bläser! Akkordeon!) fügen sie den teils griffigen, teils zarten Melodien so viele spannende Details hinzu, dass auch der 20. Durchlauf noch Neues offenbart. Die nicht sehr auffälligen, aber sehr angenehmen Stimmen der Brüder tun ein Übriges, dass man diese CD sowohl im Hintergund als auch intensiv unter dem Kopfhörer (lohnt sich!) genießen kann.

Tolle Platte - Britpop 2007 at it's best.
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am 5. September 2007
Das südenglische Brighton hat schon so einige Berühmtheiten hervorgebracht: Die Kooks wurden in Brighton gegründet. Ebenso die Levellers und British Seapower. Dank Fatboy Slim gilt Brighton sogar als Gründungsstadt des Big Beat. Ein schon länger bekannter Output der Stadt, der jedoch irgendwie in gar keine englische Kategorie passen will, ist seit kurzem mit neuem Album No Need To Be Downhearted auf dem Markt. The Electric Softparade, bestehend aus den Gebrüdern Alex und Tom White, mixen Indie mit leichten Elektronika, wechseln die Tempi, sogar die Stile mitten im Lied. Kurzum: sie machen komplexe Musik, kunstvoll arrangiert, mit viel Feingefühl, einer ruhigen melancholischen Stimme und gehaltvollen, beinahe philosophischen Texten. Tolle Balladen finden sich auf der Platte, etwa Shore Song und Secrets, dazwischen Seventies-Anleihen, die entweder auch uu Balladen mutieren, zu Brit-Pop Nummern auswachsen, oder einfach nur plötzlich unerwartet spacig abdriften. Nicht unbedingt das große Hit-Potenzial, aber eine interessante und gelungene Mischung und vor allem Abwechslung von den Kooks, Oasis und sonstigen Auswüchsen der grünen Insel.
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am 4. Juli 2008
Auf diese Combo aufmerksam geworden bin ich durch ein Livekonzert. Fantastisch, wie es die Brüder schaffen Melancholie, Pop, Rock, Electro und sogar etwas Big-Beat auf der Bühne rüber zu bringen. Dazu eine Backgroundshow in der psychodelische Videosequenzen gezeigt werden.
Auf dem Album erkennt man sie allerdings nur schwer wieder, da hier das brachiale des Livecharakters fehlt. Dafür hört man aber heraus, wie grandios alles zusammen arrangiert wurde. TESP werden ihren Weg noch gehen und noch eine Menge von Zuhörern begeistern können.
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