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Kundenrezensionen

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am 2. Juni 2007
Der chinesische Regisseur Zhang Yimou inszenierte nach seinen gefeierten Martial-Arts-Epen HERO und HOUSE OF FLYING DAGGERS jetzt ein nicht weniger farbenprächtiges Drama, basierend auf den Motiven des berühmten chinesischen Theaterstücks Das Gewitter". Auch diesmal fehlt es Zhangs Werk nicht an prächtigen Landschaftsaufnahmen und ästhetischen Kampf-Choreographien, doch Hauptaugenmerk liegt eindeutig auf den Intrigen im chinesischen Königspalast. Der gesamte Film wird durch eine nahezu verschwenderische, barocke Prächtigkeit bestimmt, und für die aufwendige Kostümen gab es dieses Jahr sogar eine Oscar-Nominierung. FLUCH DER GOLDENEN BLUME ist eine Mischung aus Peking-Oper und Shakespeare-Drama, gewürzt mit Gift, Inzest und Brudermord. Wie bei den Dramen des englischen Dichterfürsten sind die Figuren allesamt tragisch angelegt. In den Hauptrollen glänzen die asiatischen Stars Chow Yun Fat (Fluch der Karibik 3) und Gong Li (Miami Vice), die eine mitreißende Vorstellung als selbstgefälliges und von der Macht zerfressenes Regentenpaar bieten. Dass einige der anderen Akteure zuweilen ins Overacting" verfallen, erinnert an die Spielweise der Peking-Oper und scheint für sie die einzige Möglichkeit zu sein, nicht vom Prunk der Kulissen erdrückt zu werden. Denn an erster Stelle ist DER FLUCH DER GOLDENEN BLUME ein nicht enden wollender Bilderrausch. Aber es sind nicht nur die pompösen Kulissen und prächtigen Kostüme, sondern auch die Geräusche der Gewänder, die feinen, präzisen Gesten und die atemberaubenden Kampfeinlagen, die den Film zu einem Fest der Sinne machen. Fast glaubt man sogar, die exotischen Düfte im Königspalast riechen zu können. Regisseur Zhang Yimou inszeniert die Handlung fast wie ein Theaterstück, in dem jeder Akt durch eine chinesische Weisheit der königlichen Kammerdiener eingeläutet wird. Dies schlägt sich auch in der Erzählweise nieder, die besonders in der ersten Hälfte des Films sehr theatralisch und zuweilen schwerfällig daherkommt, dann aber an Tempo gewinnt und schließlich in ein grandiosen Finale brandet. Ein prächtiges Asia-Drama von Shakespearischen Ausmaß, das Schwächen in der Dramaturgie durch Bildgewalt ausgleicht.
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am 28. Mai 2007
Wir befinden uns im China vor mehr als 1000 Jahren, zur Zeit der Tang-Dynastie. Als Prinz Jai (Jay Chou) nach langjährigen Kriegszügen unerwartet an den Hof zurückkehrt, merkt er sofort, dass im Palast so einiges faul ist. Während der Kaiser (Chow Yun Fat) Vorkehrungen trifft, die eigene Gattin (Gong Li) zu vergiften, treibt die Kaiserin hinter seinem Rücken ein ebenso intrigantes Komplott voran. Und auch Kronprinz Wan (Liu Ye) und Prinz Yu (Qin Junjie) sind in das komplizierte Geflecht aus Liebe, Eifersucht, Machtgier und Hass verstrickt. Doch wer hält hier die Fäden in der Hand, und wer stolpert als nächstes über die geschickt ausgelegten Fallstricke? Am Tag des traditionellen Chrysanthemen-Festes wird sich alles entscheiden. Während die Kaiserfamilie ihrer größten Tragödie entgegensteuert, färbt sich das goldgelbe Blumenmeer im festlich geschmückten Palasthof purpurrot vom vergossenen Blut der Soldaten, die über die Machtverhältnisse im Reich auf dem Schlachtfeld neu entscheiden sollen ...

Wem die Martial-Arts-Dramen "Hero" und "House of the Flying Daggers" gefallen haben, der dürft auch von diesem bildgewaltigen Meisterwerk des Regisseurs Zhang Yimou fasziniert sein. Das furios inszenierte Spektakel um Liebe, Eifersucht, Machtgier und abgrundtiefen Hass betört das Auge mit aufwendigen Dekorationen, atemberaubend schönen Kostümen, atemberaubenden Massenszenen und kunstvollen Kampfszenen.
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am 20. Februar 2016
So einen Kaiser hintergeht man nicht. Schon gar nicht die Ehefrau. Tut Sie es, kommt die Quittung schnell, oder langsam in Raten. Und so
vergiftet der Kaiser seine Frau langsam aber sicher, die es auch merkt, aber aus Hofetikette nichts dageben unternimmt. Bis der Sohn davon erfährt. Das Drumherum ist dabei so gigantisch und prächtig, die Kämpfe so grossartig, mit soviel Personal. Das ist einfach so einfühlsam
und dramatisch, das kann nur aus Asien kommen. Auf jeden Fall eine Kaufempfehlung
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am 13. August 2013
Eine Geschichte voller Intrigen und Verschwörungen, Lügen, Meucheleien, Verrat. Angereichert mit schöner Action, einer schlüssigen Storyline ergibt das eine gute Unterhaltung. Trotz der FSK 12 lässt sich kein Mangel erkennen, eine FSK16 fände ich nicht ungerechtfertigt bei der ganzen roten Farbe. ;)
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am 24. Januar 2008
Ich habe mir diesen Film auf gut Glück gekauft und habe es nicht im geringsten bereut. Für mich ist der Film einer der Besten die ich in letzter Zeit gesehen habe, und ich bin froh das die Kampfszenen eher sperlich sind.
Die Bilder und Aufnahmen sind fantastisch schon allein durch die wundervollen Farben und verspielten Details.
Die Story ist sehr spannend... längen gab es meiner Meinung nach gar nicht, weil ständig etwas passiert.
Ich hoffe jetzt nur noch das auch ältere Werke von Zhang Yimou und Gong Li als Schauspielerin heraus gebracht werden. (z.B. Die rote Laterne oder Die Geschichte der Qiu-Ju)
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am 3. Juni 2015
Als der Kaiser in sein Palast zurückkehrt (10 Jahrhundert in China), sind die familiäre Verhältnisse nicht so geordnet, wie er sie sich wünscht: Seine zweite Frau (Gong Li) hat ein Verhältnis mit einem Sohn (Wan) aus der ersten Ehe des Kaiser, der aber noch eine andere Geliebte hat. Deswegen will der Kaiser seine Frau langsam vergiften. Das sind aber nicht die einzigen Probleme, welche den chinesischen Royals das Leben zur Hölle macht. Die familiäre Auflösung spitzt sich im gemeinsamen Sohn Jai des Kaisers und seiner zweiten Frau zu, der zu einem die Chance auf die Thronfolge hat und sich nicht gegen seinen Vater stellen will, der aber auch zum anderen nicht tatenlos zusehen kann, wie seine Mutter nach und nach am Gift zugrunde geht. Der gesamten Zerstörung mit Intrigen, verbotenen Beziehungen und Lügen stellt sich Jai, der so ziemlich als einziger noch Verwandtschaft, Ehre und Ehrlichkeit in sich trägt.

In dieser Spannung auf den Sohn sehe ich die eigentliche Geschichte. Der Film findet größtenteils im Palast statt. Dennoch ist er nicht langweilig. Dieser permanente Palast mit seinen krassen Farben gelb und lila wirkt immer mehr wie ein Gefängnis, welches den Geist, das Gemüt vergiftet, die Enge wirkt zerstörerisch, in den Wahnsinn treibend. Nur selten geht die Kamera aus dem Palast, nur zweimal nachts in Nebenkriegsschauplätze. Ansonsten teilt der Zuschauer das royale Gefängnis.

Was sehr gut ist: Die schauspielerische Leistung ist sehr gut, von allen. Der Film lebt von der Beengtheit und dem extremen Leiden der Kaiserfamilie in ihren unmöglichen Familienzuständen, welche die Menschen in den Wahn treibt. Die Kampfszenen, die erst gegen Schluss eintreten, bilden daher nur den Ausbruch der Not aus der Spannung, im Kampf liegt nicht der Schwerpunkt des Filmes, sondern in der nach und nach eintretenden Leere in der Familie, während der Palast ein unschöner Prunkschuppen bleibt. Kostüme und Ausstattung sind stark.

Kritisiert wird, dass hier viel Spektakel, aber wenig Drama sei. Das ist auf dem ersten Blick scheinbar berechtigt, anders als Hero und Flying Daggers strahlt nicht so sehr das Heldenhafte durch. Jedoch liegt in meinen Augen das Drama in der Fassadenhaftigkeit, der Leere und der daraus folgenden Zerstörung der kaiserlichen Familie. Dass der Palast, die Kostüme irgendwann leer und die Ausstattung ohne Bezug wirkt, ist daher folgerichtig und kein Mangel.

Wer sich so etwas ansehen will, hat hiermit großes Kino. Ein Heldenepos finden wir nur in einer Person, im Übrigen ist das menschlicher Abgesang, der nicht völlig aus der Luft gegriffen ist. Actionkino ist hier kaum angesagt. Das ganze ist eher großes historisches Problemkino, die Betrachtung einer Auflösung.
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am 15. Dezember 2010
Ich finde es schwierig, diesen Film zu bewerten. Das mag vielleicht daran liegen, dass ich kein Fan klassischer Tragödien bin und ihn vielleicht deshalb nicht ganz verstehe. Es mag vielleicht auch daran liegen, dass ich normalerweise nicht viele chinesische Filme sehe, aber in letzter Zeit nun mal Fan von Chow Yun-Fat geworden bin und mir den Film deshalb angeschaut habe.

Ich fang mal mit dem positiven an. Der Film ist visuell ein wahres Fest: Filigrane, dekorative Palastmauern, prächtige Kostüme, rasante Actionsequenzen. Auch die Handlung hat ihre brillanten und schockierenden Momente.

Aber was mir nicht gefallen hat, ist - und das versuche ich jetzt mal zu beschreiben, ohne zu viel von dem Film zu verraten - dass all die Spannung, die den ganzen Film lang aufgebaut wird, all die Handlungsstränge, all die schockierenden Entdeckungen, die gemacht werden, am Ende zu einem unzufriedenstellenden, um nicht zu sagen leeren Ergebnis führen. Am Ende sind viele Todesopfer zu verzeichnen, aber im Grunde hat sich nichts geändert. Die Königin ist ihrer Verdammnis ausgeliefert und der König ist der gleiche Bösewicht, wie er am Anfang war, nur dass er jetzt praktisch allein ist. Wie gesagt, vielleicht kenne ich zu klassische Tragödien, um den Sinn dieses Films zu verstehen. Aber meiner Meinung nach muss man bei einem wirklich guten Film kein Literaturexperte sein, um gut unterhalten zu werden. Ich hätte mir gewünscht, dass all die großen und kleinen Rebellionen, all die Intrigen, die während des Films gesponnen werden, zu einem irgendwie größeren Ende geführt hätten, an dem sich etwas Grundsätzliches ändert. Aber so führen sie ins Leere.

Ein abschließendes, wirklich großes Lob geht an die Darsteller. Gong Li spielt ihren Part überzeugend, sehr emotional und labil, aber dennoch stark, anmutig und königlich. Aber es ist ja kein Geheimnis, dass sie eine fantastische Darstellerin ist. Man fühlt und leidet mit ihr. Chow Yun-Fat, normalerweise ein Gentleman, ein sanfter Charakter und liebenswerter Mann, hat mir in diesem Film eine Gänsehaut eingejagt. Bisher habe ich Philipp Seymour-Hoffmans Darstellung in "Mission: Impossible - 3" für den bösesten Bösewicht ever gehalten, aber Yun-Fat toppt ihn hier um Längen. Ist mal gut, ihn in einer anderen Rolle zu sehen, aber er macht einem wirklich Angst. Ein großes Kompliment geht auch an die drei Darsteller der königlichen Söhne, von denen glaube ich, einige Anfänger dabei sind, die aber ihre Sache großartig machen und ebenfalls überzeugen.

Am Ende möchte ich noch eine Warnung loswerden: Die Entwicklungen in der Handlung des Films als "krass" zu bezeichnen, wäre eine Untertreibung, er ist teilweise wirklich nichts für zarte Gemüter, vor allem weil auch bei den Kampfszenen fröhlich geschlachtet wird, wenn ich das mal so formulieren darf. Machen Sie sich also auf Heftiges gefasst.
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am 28. Dezember 2014
Eines vorweg: Ich liebe asiatische Filme. Und dieser bietet in jeder Hinsicht einen wunderschönen Augenschmaus. Auch das Gefühl kommt nicht zu kurz. Hass, Liebe, Enttäuschung...alles dabei. Dass die Schauspieler erstklassig sind, bedarf keiner Erwähnung. Kampf- und Actionszenen sind so, wie man es vom großen chinesischen Film kennt. Warum ich dem Film trotzdem nur drei Sterne gebe? Ganz einfach: Es gibt nicht eine einzige Überraschung, nicht einen einzigen Plot, keine Wendung, die dem Zuschauer nicht ob ihrer Augenscheinlichkeit mit dem Hintern ins Gesicht springen würde. Statt der erwarteten Spannung gab es nur Popcorn und einen an Dämlichkeit nicht zu überbietenden Kronprinzen, der mich soeben veranlasst hat, nochmal einen Stern abzuziehen. Dat war jahnüschts!
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am 14. Juni 2013
Der Fluch der Goldenen Blume - Curse of the Golden Flower
Mir persönlich gefällt der Film. Alleine schon wegen dem ganzen prächtigen Farbspiel. Nur was mir nicht gefallen hatte war, ich hatte ein absolutes anderes Cover :(

Ansonsten gute Qualität
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am 6. August 2014
Ich habe diesen Film im Kino gesehen und habe ihn dann sofort gekauft als er als Dvd erschien.Selten habe ich einen solchen Farbenrausch gesehen.Im Prinzip geht es da um die Frauen dieser(auch noch heute)die den übermächtigen Männern auf Gedeih und Verderb ausgeliefert sind.Sie müssen tun was ihr Herr sagt und wenn sie sterben müssen.Ich bin keine Emanze aber dieser Film wie auch die rote Laterne zeigen das oft harte Leben von Frauen in einer absoluten Männerwelt.Ich kann diesen Film absolut jedem empfehlen.Er gehört zu meinen absoluten Top Ten Filmen.Schaut euch auch mal den Film Die rote Laterne an!!Ich bin leidenschaftliche Dvdsammlerin mit 6700 Dvds (Horror)am liebsten aber diese Filme sind top!
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