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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
37
3,9 von 5 Sternen
Lucía und der Sex
Format: DVD|Ändern
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am 13. Mai 2017
Der Film hat versucht erotisch zu sein, scheitert darin aber m.E..
Es fehlt der Aufbau erotischer Spannung oder manchmal fehlt dann einfach die "Entladung" der erotischen Spannung.
Es werden also teils Szenen gezeigt, wo die Spannung aufgebaut wird... und dann kommt ein cut in eine andere Szene.
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am 27. Januar 2015
Der Titel mag irreführend sein, so sind die darin befindlichen Worte nicht von diesem Hauch von Tiefgang begleitet, der letztlich das Gesamtwerk auszeichnet. Hier will wohl gut verkauft werden, doch in Wahrheit ist der Film ein insgesamt interessantes, komplexes Drama.
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am 16. März 2016
Der Film hält, was der Titel verspricht, ist aber viel mehr. kein Softporno, sondern ein verwirrend konstruiertes Drama über Verlust und Schuld. Lucia (Paz Vega) landet auf Formentera, nachdem sie sich von Lorenzo (Tristan Ulloa) getrennt hat und ihn nach Finden eines Abschiedsbriefs für verschwunden hält. Sie lebt dort zur Miete bei Elena (Najwa Nimri). die eine Beziehung zum Tauchlehrer Antonio (Daniel Freire) hat.
In verwirrenden Rückblenden sehen wir, wie die Liebe zwischen Lorenzo zustande kam, unverblümten Sex, aber auch Gespräche über das Schreiben, das Lorenzo zunehmend Mühe macht und über das er schließlich in eine schwere Depression verfällt. In der Geschichte, die er in den PC tippt und die uns vorgelesen wird, geht es um Schuld und den Wunsch, am Ende der Geschichte sei ein Loch, durch das man in die Mitte der Geschichte zurückkehren und ihr von dort eine andere Richtung geben könne.
Gegen Ende löst sich das Rätsel auf. Lorenzo, Elena und die ebenfalls wunderschöne Belen (Elena Anaya) sind über das Schicksal der kleinen Luna (Silvia Llanos) miteinander verbunden, ein kleines Mädchen, das keinen Vater kennt und zu dem sich Lorenzo hingezogen fühlt, das Mädchen zu ihm, aber ein tragischer Zwischenfall, als Lorenzo und Belen sich im Schlafzimmer eingeschlossen haben, löst das Unglück aus, an dem Lorenzo zu zerbrechen droht.

Das Versprechen des Titels haltend sehen wir oft Sex, wunderbare Szenen, die aber nie in die Nähe von Pornographie geraten. Paz Vega und Elena Anaya sind wunderschöne junge Frauen mit toller Figur, aber wer hofft, einen Blick darauf zu erhaschen, was sich unter und hinter der Behaarung des Venushügels verbirgt, wird enttäuscht sein. Mehr genitale Details sehen wir in gestalt eines beginnend erigierenden Penis bei Antonio, der mit trocknendem Schlamm bedeckt nahe am Meer liegt und Lucia ebenfalls mit einer Ganzkörperschlammmaske versieht.
Sex sehen wir hauptsächlich zu dem in Rückblenden erzählten Beginn der Liebe zwischen Lucia und Lorenzo, aber Sexszenen dominieren nicht den Film, und die Handlung ist nicht als Feigenblatt um Sexszenen darumgestrickt. Wenn Lucia sich vor Lorenzo in der Öffentlichkeit ihres Slips entledigt, sieht diese und wir nicht, was der Slip verbarg (nämlich wahrscheinlich ein zweiter Slip).
"Lucia" ist kein mit banaler Handlung "gerechtfertigter" Softporno, sondern ein raffiniert verschachteltes und lange undurchsichtig bleibendes Drama um Schuld und den Wunsch Lorenzos, die in seinem Roman erzählte Geschichte für Elena (die Filmfigur) rückgängig zu machen, Szenen einer Unterwasserwelt, in die man durch ein Loch in der Insel fällt, da diese keine Insel, sondern ein frei schwimmender Flecken Erde sei, deuten an, dass in dem Film Symbolik einen Raum einnimmt, und das Ende des Filmes löst das Rätsel über die Beziehung Lorenzos zu den Protagonisten des Filmes vor seiner Zeit mit Lucia, ein Drama das bis in die Gegenwart auf Formentera Auswirkung hat.

Hervorragendes Kino gibt es auch jenseits des großen Teichs, es entsteht dort nicht nur auf Massengeschmack getrimmter gefälliger Schmalz . mit 2-3stelligem Millionenaufwand gedreht. Bemerkenswert ist allerdings , dass zum Beispiel "Winter's Bone", für mich der beste Film mit der tollen Jennifer Lawrence, von einem kleinen Independent-Label stammt. Großartige Filme, für die ich die meisten Blockbuster liegen lasse, entstehen auch in Europa, und nach dem wunderschönen erotischen Liebesfilm "Room in Rome" liegt hier ein anspruchvolles, hervorragend inszeniertes Erotik-Drama mit einer wunderschönen und auch überzeugend agierenden Paz Vega vor, und auch wer anspruchsvollen Horror schätzt wird bei den Iberern oft fündig.
Julio Medem, dem wir auch so großartige Filme wie den erwähnten "Rome in Rome" und "Das rote Eichhörnchen" verdanken, ist hier mit "Lucia und der Sex" ein wunderschöner Film mit bemerkenswerten Darstellern und einer traumhaften Paz Vega gelungen, der weit mehr zeigt als nur Lucia und Sex. Eine dicke Empfehlung von mir!
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am 24. Januar 2007
Wie mein Vorrezensent, war auch ich von der ersten bis zur letzten Minute von der Ausstrahlung am Mittwoch auf 3Sat ... elektrisiert!
Was in den ersten 10 Minuten nach einen spanischen Softporno aussah, wurde zusehends komplexer. Der manchmal konfuse (natürlich aber gewollte) Handlungsstrang verdichtete sich, bis am Ende ein Film hervorging, dessen Geschichte als Film für sich steht.
Eingehend zeigte der Film wie sich Jugend im Rausch der (Sex)Gefühle unschuldig austobt, und dies für die beiden Verliebten als Lebensmaxime gilt. Doch die Zeit des Reifens katapultierte beide aus Ihrer Liebesschutzisolation. Zur Mitte des Films stellte sich die Frage: Wachsen beide an Ihrer Liebe, oder zerbrechen Sie an ihrer zurechtgezimmerten Illusion von angeblicher Liebe.

Wo "Eyes wide shut" endet, sich die Partnerprobleme unter zwei Menschen abspielen, wird hier der Faden weitergedreht.
Die Verantwortung unter mehreren Personen, die sich zuerst nicht alle untereinander kennen (Schriftsteller, dessen Freundin; vergangene Urlaubliebschaft; Stiefvater des Kindermädchen; Kindermädchen; etc.), aber deren Schicksal aneinander verkettet ist, suchen nun im Schutze einer kleinen Insel, ihre Schuld aus der Vergangenheit zu verstecken bzw. zu lindern.
In der zweiten Hälfte zeigt dieses Werk, wie jede der Rahmenpersonen von Schuldgefühlen befallen ist, resultierend aus ihrer Vergangenheit, da jeder in den Tag lebte, schnelle Befriedigung genoss. Doch erzeugten sie mit ihrem unbedachten Handeln für die Zukunft Probleme.

Was mir der Film sagt:
In uns schlummert ein Wert, vor dem man zwar flüchten kann, uns jedoch früher oder später immer wieder vor den eigentlichen Kern des Seins stellt: Verantwortungsvolles Handeln!
Wir sind Geschöpfe bestehend aus Sexualität, jedoch in einem sozialen Umfeld, welches verantwortungsvolles Handeln braucht, damit wir die Liebe überleben und nicht an ihr zerschellen.
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am 10. Mai 2007
Dieser Film ist unglaublich. Das Spektrum an zwischenmenschlichen Facetten, die er plastisch darstellt, scheint unermesslich. Moral? Verurteilung? Fehlanzeige.

Es gibt nicht viele Filme, die ich mehrmals direkt nacheinander sehen wollte. Dieser gehört dazu. Nichts für nebenbei. Schöner, aufregender, glaubwürdiger Sex, ja; aber die Spannungsfelder in den Leben der Figuren sind zu geladen, als dass er Selbstzweck wäre.

Die verschiedenen Erzählebenen sind schön und geschickt verknüpft. Die Schicksale der Figuren ebenso. Die metaphorischen Komponenten des Films dienen ihm in seinem Anliegen. Und so verschieden die Menschen in dieser Geschichte sind: Alle Leben spitzen sich auf einen Punkt zu. Er heißt für mich: Erkenne den Sinn deines Seins. Weine deine Tränen. Lache dein Lachen. Gehe nicht an dem vorbei, was dich betrifft. Es gibt etwas im Leben, das dein zu Hause ist. Da musst du hin.

Man kann nur Respekt haben vor Regie, Kamera, Story, Spiel. Haut und Seele so klug und nah in einem Film einzufangen -- beeindruckend. Kleine Abstriche bei dem auf mich etwas künstlich wirkenden Dialog zwischen den beiden Frauen vor der Schlussszene. Egal: Großartig!
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am 20. Juli 2006
Selten so einen tiefsinnigen Film gesehen. Wer einen flachen Sexfilm erwartet, wird enttäuscht sein. Natürlich, es gibt diese Szenen, aber sie sind anders als das, was man landläufig erwarten würde. Der Film erfordert die volle Aufmerksamkeit, und ist vielleicht nichts für den Abschluss eines langen Arbeitstages. Man muss sich den Film gönnen, und ihm die Zeit widmen. Ich habe ihn mir zweimal angesehen. Er ist traurig, schwermütig, unendlich schön, aber auch lebensbejahend: Denn das Gute an der Geschichte ist, dass sie nicht aufhört. Man kann am Ende wieder in der Mitte der Geschichte einsteigen und dort den weiteren Verlauf in eine andere Richtung lenken ....... Interessiert?
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am 10. Januar 2005
LUCIA UND DER SEX ist ein einfühlsames spanisches Märchen über sechs Menschen, über deren Schicksal und über die Liebe. Regisseur Julio Medem treibt seine Schauspieler zu Höchstleistungen, allen voran Hauptdarstellerin Paz Vega. Der etwas komplizierter, sehr verschachtelter Handlungsablauf, vermischt mit fiktiven Handlungssträngen aus dem Roman, den einer der Protagonisten schreibt, fordert dem Zuschauer eine gewisse Aufmerksamkeit ab. Aber keine Angst, am Ende führen (fast) alle Stränge wieder zusammen. Aber am eindrucksvollsten ist das Drehbuch. Selten hab ich in einem Film so reale und zugleich magische Dialoge gehört, die mit der Posie zu tanzen scheinen. Und trotz der Tatsache, dass der komplette Film mit einer Videokamera gedreht wurde, ergänzen die Bilder diese Poesie und scheinen oft wie gemalt. Und allen, die an diesem Film wegen des Titels interessiert sind, sei gesagt: Ja, es gibt einige sehr prickelnde, erotische Szenen. Ein nicht ganz einfacher Film, aber dennoch empfehlenswert!
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am 15. April 2007
mein eigener Eindruck nach Sehen dieses Filmes auf ARTE (124min): Eine verwirrende, aber zugleich sich wunderschön auflösende Geschichte um einen engen Kreis von Menschen sich drehend um Sinnlichkeit und Erotik, ungewöhnlich offen und ausführlich gezeigten, stets schönen, für jeden erregenden Sex, Bewunderung, exzessive Obsession, Schuld, Sühne, Wiederauferstehung, Leidenschaft, Hingabe, Leichtigkeit des Seins, Himmelhochjauchzend und Zutodebetrübt... es gibt nichts was dieser Film nicht hat. Und das in einer raffinierten Handlungsverstrickung mit einem schon genialen Ende, an welchem man durch ein Loch fällt in die Mitte der Handlung hinein, um dann... (wird nicht verraten *grins*)

Nur schade: Der Schere der deutschen Zensur (das Original hat 127min, also 4 mehr) sind wichtige Szenen zum Opfer gefallen, die nicht unerheblich gerade für das Verständnis der Obsessionen und auch den Verlauf der Handlung sind. Nur wer ganz genau aufpasst und stark assozieren kann, verliert deshalb ab einer bestimmten Stelle (jene mit dem Autor, dessen extrem obzessive (noch jugendliche?) Beinahe-Geliebte, dem Kind und dem Hund) nicht den Anschluss. Aber zunmindest tappt jeder erst mal ganz gewaltig im Dunkeln und kann so manche unmittelbar darauf folgende Szene erst bei einem erneuten Anschauen verstehen.
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am 23. Januar 2013
Ach ist das schön! Auf dieser idyllischen Insel im Mittelmeer könnten Lucia und Lorenzo für immer glücklich werden: Der Himmel strahlt in azurblauer Pracht, das Meer schimmert kristallklar unter gleißendem Gestirn, ein leuchtend weißer Sandstrand breitet seinen Teppich vor einer opulenten Naturkulisse aus, während eine laue Brise aus südlicher Richtung im sanften Rhythmus der Wellen geschmeidig durchs Haar weht. Tagsüber etwas arbeiten, entspannen, nichts tun, an milden Sommerabenden den Sonnenuntergang auf der Veranda eines malerischen Ferienhäuschens genießen, Tequila trinken, gemeinsam lachen und zur Krönung des Tages noch ein prickelnder Orgasmus. So sollte es eigentlich sein! Stattdessen verliert sich Lucia nun einsam und allein im betörenden Flair dieses exotischen Ambientes, dessen eindrucksvolle Bilder stark an die entrückte Wirklichkeit eines makellosen Hochglanzwerbespots erinnern. Warum ihre große Liebe Lorenzo nicht mehr an ihrer Seite ist, hat etwas mit dunklen Geheimnissen zu tun, die Lucia auf diesem mediterranen Eiland noch früh genug entdecken wird, und natürlich Sex, diesem kleinen, frechen, einsilbigen Wörtchen, das bereits mit seiner scharf zischenden Artikulation selbst die Libido der prüdesten Spießer-Fantasie angeregt in Wallung bringt. Dieser Konnotation ist sich auch Regisseur Julio Medem vollkommen bewusst, denn nahezu das gesamte erste Drittel des Films ist durchzogen vom unbändigen Heißhunger eines lüstern züngelnden Liebespärchens, der hohen Kunst der zärtlichen Berührung, dem experimentierfreudigen Ausleben wilder Leidenschaft, porträtiert in der ganzen amourösen Bandbreite zwischen sinnlicher Grandezza und anrüchiger Obszönität, wenn die nackten Körper der Protagonisten bebend vor Lust ineinander verschmelzen oder Lucia sich in einem Straßencafe plötzlich gezwungen sieht, ihren Slip mitten in der Öffentlichkeit etwas schlüpfrig und verwegen unter ihrem kurzen, figurbetonten Lederrock hervorzuziehen. Man kann diesen Film auf zwei verschiedene Arten sehen. Einerseits als stimulierenden Aperitif zu qualitativ verbessertem Super-Sex und andererseits als erotisch verspieltes Melodram, denn der Rausch der Gefühle verstellt Lucia zugleich den Blick auf die prekären Schattenseiten dieser nebulösen Beziehung. Lorenzo ist Schriftsteller und leidet seit geraumer Zeit an einer Schreibblockade. Lucia, die von seinem letzten Roman sehr angetan ist und ihm deshalb schwer verliebt nachstellt, will ihm helfen, sein Problem zu überwinden. Doch je länger die Amour fou andauert, desto heftiger meldet sich in Lucia der Gedanke zu Wort, dass sie lediglich eine weitere Fiktion in der Vorstellungskraft ihres neurotischen Liebhabers sein könnte. Als Lorenzo eines Tages spurlos verschwindet, begibt sich Lucia auf jene ominöse Insel, wo ihr Galan sechs Jahre zuvor seinen 25. Geburtstag feierte. Und das nicht ohne bleibende Kollateralschäden bei einer valencianischen Paella-Spezialistin zu hinterlassen. Was einst mit unverbindlichem Sex begann, trägt inzwischen reife Früchte, die fatale Folgen nach sich ziehen. Ausgerechnet hier, wo das Schicksal seinen verhängnisvollen Lauf nahm, versucht Lucia ihren Lorenzo für immer zu vergessen. Doch unter der glühend heißen Sonne treten Wahrheiten zutage, die diese feurige Liaison noch einmal in einem völlig anderen Licht erscheinen lassen.

"Lucia und der Sex" verfügt über einen sehr poetischen Erzählfaden, der sich allerdings anfangs ein wenig zerklüftet darstellt, weil die Handlung permanent zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Traum und Realität, Schein und Sein, Lüge und Wahrheit hin und her springt und damit streng dem mehrfach betonten Motto des Films folgt, das besagt, dass eine Geschichte nicht aufhört, wenn sie zu Ende ist, sondern nur in ein tiefes Loch fällt und mittendrin wieder auftaucht. Der Plot weckt manchmal Erinnerungen an "Betty Blue - 37,2° am Morgen", ohne jedoch annähernd dessen Intensität zu erreichen, was vornehmlich an den hyperstilisierten Bildern liegt, die von der äußerst erlesenen Optik phasenweise in exzessive Höhen der Künstlichkeit getrieben werden. Dabei gewinnt die visuelle Ästhetik mitunter die Oberhand über den Inhalt, weil das ironische Spiel mit symbolisch aufgeladenen Einstellungen sich derart potenziert, dass man in einigen Momenten tatsächlich glaubt, einem wirkmächtigen Reklamestreifen eines großen Reiseveranstalters beizuwohnen. Dass dieses etwas verrückte, aber stets von tiefem Ernst geprägte Liebesdrama dennoch einen gewissen Charme entfaltet, hat zum einen mit der spannenden Auflösung dieses verwirrenden Vexierspiels zu tun, die ihre emotionale Wirkung sicher nicht verfehlt, und zum anderen mit den sehr charismatisch erscheinenden Darstellerinnen, von denen insbesondere Paz Vega und Elena Anaya es nicht nur kolossal verstehen, Nacktheit als pikant gewürzte Delikatesse zu servieren, sondern diesem Film auch unvergessliche Gesichter verleihen, mit denen sie zu Kultstars des spanischen Kinos aufstiegen. Letztere hat sich inzwischen sogar einen Platz im Universum von Frauenversteher Pedro Almodovar gesichert. Na wenn das nichts ist!
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am 6. Januar 2005
"Das ist eine Geschichte, an deren Ende Du in der Mitte wieder einsteigen kannst". Dieser Satz aus "Lucia und der Sex" charakterisiert wohl am Besten diese schöne, teilweise etwas verwirrende Geschichte. Klingt der Titel eher nach Softcore, so ist der Film doch ein gelungenes Beispiel des iberischen Gefühlskinos. Echt empfehlenswert!!!
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