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Kundenrezensionen

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am 1. August 2008
Diese Band wurde im Jahre 1970 im britischen Lancashire gegründet und kurze Zeit später vom Vertigo Label unter Vertrag genommen. Anfang 1971 erschien ihr selbstbetiteltes Debütalbum. Bereits bei ihrem dritten Album "Second Birth" kam es zu Musikerwechseln und ihre Platten wurden von diesem Zeitpunkt an nicht mehr auf Vertigo, sondern auf dem Dawn-Label veröffentlicht.

Das vierte Studioalbum, das in den Manor Studios in Oxon aufgenommen bietet gelungenen, melodiösen Progrock. Das Coverdesign für "Staircase To The Day" stammt von Roger Dean. Die Kompositionen sind schön ausbalanciert, abwechslungsreich und reichen von bewegenden Balladen bis hin zu rifforienterten, rockigen und progressiven Stücken, die meinst von kraftvollen Gitarren dominiert werden. Für den vielfältigen Melodien und Facettenreichtum sorgen der mehrstimmige Gesang, Keybaords, Flöten, Synthesizer, Piano und Violine. Auch die Rhytmustruppe aus Bass und Schlagzeug groovt souverän und kraftvoll.

"Starbright Starlight" in bester Space Rock Tradition, hebt ab mit rauschig-spaceigem Synthesizerintro, bevor ein dominantes, fetziges Gitarrenriff, der druckvolle Bass, das treibende Schlagzeug und der rotzige Gesang einsetzten. Immer wieder auftauchende, schwebende Synthesizersoli runden diese überaus gelungene Weltraumreise ab.

"Bring My Life On Back To Me" eine ergreifende Ballade, beginnt mit akustischer Gitarre und sanften Pianoklängen, ehe ein zerbrechlicher Gesang einsetzt und im Refrain mehrstimmig gesungen wird. Ein klagendes, sehr gefühlvoll gespieltes Gitarrensolo wird zum Höhepunkt, dieses bewegenden Stückes.

"Never Wanted You" ist eine kompakte, stampfende Rocknummer, getragen von einem minimalistischen Riff, flirrenden Keyboards und schrägen Harpeinlagen. Aufgelockert wird der Titel durch kurze ruhigere Passagen zwischendurch, ehe er mit schnellen Bassläufen und krummer Harp endet.

"Staircase To The Day" ist wieder ruhiger, beginnt mit gezupfter Akustikgitarre, verträumten Flötenklängen, und hypnotischem Bass. Dann wechseln sich verletzliche Gitarrensoli und klagende Gesangspassagen ab, bis ein melodische, von den Tasteninstrumenten erzeugte Klangwand hereinbricht, getragen von mysteriösem Backgroundgesang und einem herrlichen Flötensolo.

"Going For A Quick One" basierend auf einem feurigen Gitarrenriff, treibendem Rhytmus und kommt mit sehr rauhem Leadgesang daher. Die leicht bluesig aufhallende Orgel ist sehr im Hintergrund gehalten. Schneidende Gitarren und Synthesizersoli lassen das Stück langsam ausklingen.

"The Last Day" beginnt mit trocken groovendem Bass und Flöte, eine hallige Rhytmusgitarre und der Gesang setzten ein wenig später auch ein. Recht eingängig durch den einfach strukturierten Rhytmus und die entspannten Flötenklänge.

"Evening Of My Life" ist wieder balladesk, tief berührend und entfaltet sehr viel Melancholie durch ein trauriges Piano und einen unter die Haut gehenden Gesang.

"Busted In Schenectady", das progressivste Stück des Albums rockt nach einem kurzen Feedbackintro ordentlich los, wird getrieben von einem mächtigen Riff, grollenden Bassläufen und schneidenden Gitarrensoli. Nach einiger Zeit setzt ein schneller, kosmischer Part mit schwebenden Synthesizern und Gitarrenfeedbacks ein, eine zerrige Gitarre im Alleingang frickelt kurz ein paar abgedrehte Licks dahin, der knarzige Bass kommt wieder hinzu, eine machtvolle Drumwand und Backgroundgekreische bricht langsam aus dem Hintergrund herein, ehe ein rattenscharfes Gitarrensolo einsetzt, das zum Ausbruch eines gewaltigen Soundgewitters führt, bis das Stück in einem bassigen Rauschen endet.

"Starbringt Starlight (Single)" eine etwas gekürzte Version des Openers, die meiner Meinung nach hier als Bonustrack komplett überflüssig ist.

"Good Time Thing (Single)" ist ein nicht gerade sehr einfallsreicher, treibender Midtempo Bluesrocker mit schwer verzerrter Gitarre.

"Climb Aboard The Gravy Train (Single)" eine kurze, simple Rocknummer mit eingängiem Refrain

"Sanctuary (Single)" eine leicht funkige Nummer mit soliden Saxophoneinsätzen.

Die schön aufgemachte CD im Vinyl Papersleeve Design bietet neben der von Repertoire gewohnten hervorragendem Klangqualität noch 4 Bonustracks, die damals als Single A & B Seiten veröffentlicht wurden. Diese fallen was die musikalische Qualität anbelangt meiner Meinung nach allerdings etwas ab.
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am 24. August 2004
Nachdem der Durchbruch auch mit dem vierten Album "Staircase to the Day" nicht gelingen wollte, lösten sich Gravy Train auf. Bandleader Norman Barratt half bei der Mandala Band aus, veröffentlichte in den Achtzigern vier Soloplatten und hat inzwischen als Produzent das winzige, unabhängige Plattenlabel "Davalmusic" gegründet, wo er unter anderem die Alwyn Wall Band unter Vertrag hat, bei der er auch Leadgitarre spielt.
Dabei hätte alles so gut werden können. "Staircase" enthält fantastische Songs, gute Instrumentalpassagen, starke Texte und einen zeitgemäß- professionellen Sound. Für die Covergestaltung konnte Ausnahmekünstler Roger Dean gewonnen werden. Allerdings begannen hier die Probleme. Die christlich orientierte Band war mit dem Bild eines amphibischen Dämons als Cover nicht glücklich. Eigentlich schwebte den Musikern etwas Positiveres gemäß dem Plattentitel vor. Die Entscheidung traf jedoch... die Plattenfirma.
Wenn die Band Probleme bekommt, sich mit ihrem eigenen Werk zu identifizieren, kann es eigentlich nur noch schiefgehen. Schade. Dabei ist das Album richtig gut. Es ist allerdings, gemessen am Meisterwerk "Ballad of a Peaceful Man", tatsächlich etwas düster- melancholischer ausgefallen. Davon zeugen die Balladen "Bring my Life on back to me" und "Evening of my Life". "Staircase" ist aber auch rockiger. Es finden weniger Prog- Experimente statt, die Songs sind gitarrenorientierter und klarer strukturiert. Flöte und Saxofon tauchen nur gelegentlich auf, dafür spielt Gastmusiker Peter Solley hervorragende Analog- Synthesizerteppiche in die Stücke. Anspieltipps sind der Opener "Starbright Starlight" und der 5/4 Riff von "Never wanted you". Einzig der Closer "Busted in Schenectady" ist ein wenig lang geraten und könnte mehr Abwechslung vertragen.
Fazit: Sehr ordentliche Progrock- CD aus den goldenen Siebzigern, irgendwo im Spannungsfeld zwischen Melancholie und Hoffnung. Leider passt das Cover nicht zur Musik, aber da muss man wohl durch.
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am 26. Januar 2010
Hmm...kann den positiven Rezensionen hier nicht recht zustimmen.
Mal abgesehen von dem vielversprechenden Opener "Starbright" kommt mir das ganze dann auf die Dauer doch zu pathetisch und vor allem langatmig rüber.
Scheinbar wollte die Band damit zurück zum Stil des "Ballad of a Peaceful Man" Albums, welches mir persönlich ebenfalls viel zu viel Pathos enthält.
"Staircase to the Day" hat - gelegentlich - so seine Momente, aber die Themen werden zu oft zu lang ausgedehnt und das laaangweilt dann, besonders gegen Ende.
Außerdem find ich den Gesang stellenweise total grausam, weil der Typ so gepresst und irgendwie blechern klingt.
Ich vermisse hier auch so einen Kracher wie "Peter" vom "Second Birth" Album,was ich von den vieren am besten finde.
Kann hier nix dolles entdecken und der ausbleibende Erfolg der Band erklärt sich m.E. auch dadurch, dass das alles schonmal irgendwie von anderen Bands besser gemacht wurde...
Die langhaarigen Buben auf den Bandfoto schauen auch so dermaßen deprimiert drein, als hätten sie schon geahnt, dass sie mit der Scheibe wieder keinen Blumenpott holen können.
Nix für mich und die drei Sterne gibts auch nur, weil die Stücke, auch wenn sie mir nicht gefallen, doch recht ordentlich gespielt sind.
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am 30. Juli 2013
Wer abgefahrenen alten Krautrock hören will bekommt hier viel gutes zu hören. Ein echtes Sammelstück, für die abgespaceten Momente im Leben...oder so ähnlich.
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