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am 24. März 2007
Threshold sind die wahrscheinlich zuverlässigste Band des Progressiven Metals. Seit Jahren nur Schmuckstücke. Wobei das Attribut "progressiv" nur bedingt zutrifft, da die Band seit jeher auf allzu komplexe Songstrukturen zwecks Eingängigkeit verzichtet sowie auf schuheausziehende Refrains setzt. Diese Markenzeichen finden auch auf "Dead Reckoning" ihre Bestätigung. Änderungen im Soundgewand sucht man bis auf ein paar dezent eingesetzte Crowls vergeblich. Und das ist auch gut so, denn nichts hätte wohl fatalere Auswirkungen, als wenn Threshold ihren über die Jahre perfektionierten, unvergleichlichen Stil plötzlich über den Hauf werfen würden, um sinnlos herumzuexperimentieren, was in den meisten Fällen sowieso nur nach hinten losgeht. Deswegen kann man festhalten: Threshold waren Threshold sind Threshold und werden immer Threshold sein. Es ist nicht davon auszugehen, dass die Band eines Tages noch mal überrascht. Insofern könnten böse Zungen durchaus von Stillstand und Stagnation sprechen, was selbst von Fans nicht ganz zu leugnen ist. Allerdings bewegt sich dieser "Stillstand" seit nun mehr fast einem Jahrzehnt auf derart hohem Niveau, dass es vollkommen egal ist, dass sämtliche seitdem erschienene Alben im Wesentlichen gleich klingen. Natürlich hat sich an dieser Tatsache auch auf "Dead Reckoning" nichts geändert. Nach spätestens drei Hördurchgängen bekommt man Lieder wie "Slipstream", "Elusive" und "Pilot in the sky of dreams" nicht mehr aus dem Kopf. Allerdings lässt das Album die ganz großen Momente, wie sie noch auf "Subsurface" (das ich als das bisherige Meisterstück der Band ansehe) vorzufinden waren (man denke etwa an den schon biblisch zu nennenden Sahnerefrain von "The art of reason"), vermissen. Insofern reiht sich "Dead Reckoning" relativ unauffällig in die Riege der bisherigen Ausnahmealben ein, ohne dem thresholdschen Schaffen abermals die Krone aufzusetzen. Macht aber nichts. Bei Threshold ist man immer auf der sicheren Seite. Hier weiß man einfach, was man bekommt und ist über das Ergebnis nie enttäuscht. Deswegen kann es für alle Fans nur eine eindeutige Kaufempfehlung geben!
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am 1. April 2007
Auch das aktuelle Threshold Album ist wieder ein absoluter Zungenschnalzer. Noch bis vor 1,5 Jahren sagte mir der Name Threshold rein gar nichts. Heute hat die Band bei mir schon einen sehr hohen Status, aufgrund etlicher ausgezeichneter Alben.

So gibt es auch auf dieser Cd genauso wie beim Vorgänger zu Anfang einen absoluten Knaller mit "Slipstream". Manchmal frage ich mich wirklich wo die immer diese geilen Melodien & Ideen her holen. Gerade wenn man sich das letzte drittel des Tracks anhört bekommt man schnell Gänsehaut. Mac s brilliert wieder mit seinem Organ, mehrstimmig eine absolute Wucht.

Und so in diesem Stile geht es auch auf der Platte weiter. Die nächsten 5-6 Stücke schlagen alle in dieselbe Kerbe. Und so fallen mir immer wieder grandiose Melodien & große Arrangements ins Auge bzw. ins Ohr. Das ist wirklich im Progsektor nicht selbstverständlich. Wo andere nur rumfrickeln, komplizierte & komplexe Stücke komponieren spielt Threshold doch die Gitarren recht oft so als wären sie eine "normale" Metalband.

Fazit: Die neue Threshold ist auch wieder ein absoluter Kauftipp. Die Band bietet einfach geile Mucke, die einen gewohnt sehr hohen Standard hat. Mir persönlich gefällt der leicht dunkle Sound & das stellenweise rum gegrunzte auf dieser Cd nicht so gut. Darum würde ich auch Alben wie "Subsurface" oder "Hypothetical" als noch einen tick besser einstufen. Ausserdem meine ich das die Scheibe im letzten drittel ganz leicht abfällt. Das soll aber die Leistung dieser Scheibe keinesfalls mindern. Auf Threshold ist einfach Verlass, die Mucke ist auch auf dem aktuellen Output wieder eine absolute Sahneschnitte.
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am 24. März 2007
Blicken wir kurz zurück: Seit dem Einstieg von Andrew Mc Dermot hat sich aus einer sehr guten, eine der besten Prog Metal Bands unserer Zeit entpuppt. Genau jene charismatisch schöne Stimme, konsequent und treffsicheres Songwriting und konstant toll wie auch eigenwillig moderne Produktionen machten Alben wie „Hypothetical“, „Critical Mass“ und „Subsurface“ zu wahren Meisterwerken, von denen ich bis heute keine Sekunde missen möchte. THRESHOLD waren in ihrer neuen Ausrichtung und mittels einiger Kurskorrekturen an einer künstlerischen Höchstebene angelangt und spielen genau seit diesen Werken wie selbstverständlich an der vordersten Spitze des Genres. Die Briten sind eine der größten und besten Adressen der Prog Szene und ihr neues Label wird das seine dazu beitragen, dass der Karrierebarometer weiter nach oben wächst.

Was darf man nun also von den Titelanwärtern des Genres erwarten. „Dead Reckoning“ ist ohne Frage ein weiteres großartiges Stück Musik einer großartigen Band, aber – so viel steht fest - sicher nicht der mancherorts zitierte Höhepunkt des Schaffens. Ohne Frage ist jeder einzelne Ton ein absoluter Hörgenuss für Soundgourmets, ohne Zweifel sind seine Nummern nicht von dieser Welt und all der staunenden Konkurrenz meilenweit voraus. Erstmals seit langer Zeit aber macht im Laufe des Werkes gewisse Länge breit. Nicht dass irgendein echter Schwachpunkt zu orten wäre, jene zwingend und packende Energie, die den drei Vorgängern Höchstnoten bescherte und vor allem deren unglaublich facettenreiche Hitdichte wird aber nicht immer ganz erreicht.

Aber was red ich da, am Ende kommt gar noch einer drauf, sich das Album nicht kaufen zu müssen. Fehlanzeige! Allein der unwiderstehlich geile Opener „Slipstream“ mit all seiner knackigen Härte und dem unglaublich intensiv und ergreifendem Hitrefrain wäre jeden einzelnen Cent wert. Wenn dann obendrein knackige Ohrwürmer wie das mit massenhaft feeling ausgestattete „This Is Your Life“, packend und überraschend düster bissige Brecher, wie das mit wunderschönem Prog Inferno bestückte „Elusive“ oder ein facettenreiches Opus wie „Pilot In The Sky Of Dreams“ vorstellig werden, zerpflückt sich eh jeder Zweifel wie von selbst. Klar ist der ein oder andere Reservespieler am Platz, natürlich wäre an der ein oder anderen Stelle vielleicht ein wenig mehr drin gewesen, wer aber kann einer Band, die konstant oberste Güte fabriziert, seit nunmehr vier Alben in einem ganz eigenen Universum schwebt und die sich auf ihrem neuen Werk gar ein wenig mehr gen Richtung Geradlinigkeit orientiert, jeglichen Prog Metal Ballast endgültig gegen kompaktes Songwriting und warme Atmosphäre eingetauscht hat und somit jegliche drohende Wiederholungstat zu verhindern weiß, böse sein? Ich sicher nicht. Schon gar nicht, wenn mir gegen Ende des Festes solch monströse Hits wie das erhaben wehmütige „Fighting For Breath“ oder das wunderschön melancholische „Safe To Fly“ entgegenschweben um endgültig jegliche Zweifel aus der Rübe spachteln.

Am Ende ist die Welt doch wieder in Ordnung. Es ist ja doch wieder nahezu jeder einzelne Song ein Gedicht für sich und auch wenn der Gesamteindruck der Sache nicht immer ganz so zwingend ist wie der seiner Vorgänger, auch wenn diesmal im Laufe der Stunde der ein oder andere Umweg beschritten wird, kann man weiterhin bedenkenlos den Hut vor einer der begnadetsten und unverkennbarsten Prog Bands der letzten Dekade ziehen.

THRESHOLD sind und bleiben absolute Klasse, schütteln sich immer wieder aufs Neue ungewohnt geil und absolut zeitgemäß wie zeitlos tönende Songs aus dem Ärmel und zeigen einmal mehr, dass auch die großartigsten Musiker ein Prog Album machen können, bei dem effizient gerockt wird ohne Niveau einzubüßen. „Dead Reckoning“ stellt – auch auf die Gefahr hin, dass es das vielleicht schwächste Album seit „Clone“ ist – einen weiteren absoluten Pflichtkauf für alle Fans der Briten und jeden Kenner von intelligent packender und anspruchsvoll arrangierter Musik dar.
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am 16. März 2007
Seit dem Vorgänger Subsurface" weiß auch ich die Qualitäten der britischen Prog-metaller THRESHOLD zu schätzen, schaffen es die Mannen um Bandleader Karl Groom und Ausnahmesänger Andrew MacDermott doch immer wieder, mit ihren warmen, gefühlvollen, mitunter harten und niemals langweiligen Songs meinem Gehörgang zu schmeicheln. Umso erstaunter war ich, dass die Band mit ihrem doch recht untypischen Stil beim Branchenprimus Nuclear Blast unterschrieb, zeichneten sich die Donzdorfer doch eher in der Vergangenheit im härteren Sektor aus. Egal, mit einem solchen Support im Rücken konnte eigentlich nichts schief gehen...oder?!

Mit dem eröffnenden Slipstream" haben die Proggies dann auch gleich einen 10 Gabeln Song am Start, der ungewohnt hart daherkommt und mit Multitalent Dan Swäno gleich noch für amtliche Growls sorgt. Ultrageil, da ein völlig neues Terrain betreten wird. This is your life" ist genauso wie das folgende Elusive" das typische Beispiel für die musikalische Genialität THRESHOLD's. Gerade beim Zweitgenanten wird im Mittelteil dermaßen hemmungslos gezockt, dass jedem, der halbwegs was von Musik versteht, die Hände zu zittern beginnen. Dennoch ist alles, was vorher hier geschrieben wurde nichts im Vergleich zum wohl besten Song, den die Engländer je veröffentlicht haben: Pilot in the sky of dreams" ist in allen Facetten dermaßen genial, das es mir die Kinnlade nach unten zog. Die Progrockbombe schlechthin. Von tragend, majestätisch langsam, zum Mittempo Stampfer mutierend, vereint dieses Meisterwerk alles, was die Freunde progressiver Rockmusik in den Wahnsinn treiben dürften. Trotz fast 10 Minuten ist dieses geniale Teil nie langweilig. Macht einfach Spass zu hören. Oberkeule!!! Vieles konnte da eigentlich nicht mehr kommen, doch Disappear" konnte ebenso überzeugen, wird hier doch Prog Größen wie YES oder RUSH gehuldigt. Starke Gitarrenarbeit und ein wunderschönes Piano, klasse Song. Safe to fly" und das abschließende One degree down" sind ebenfalls gute Songs, dennoch nicht ganz so genial wie die vorangegangenen aber trotz alledem THRESHOLD's würdig. Die Jungs können einfach keine schlechten Songs schreiben.

Dead reckoning" ist eine runde Sache geworden und ein gelungener Einstand bei ihrem neuen Label. Der Höchstnote stehen die oben erwähnten, etwas schwächeren Songs entgegen, dennoch muss man dieses Album in sein Regal stellen, sei es nur wegen dem klasse Coverartwork. Daumen hoch...
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am 22. März 2007
Threshold steht für ungeheuer knallende und doch nie aufdringliche Härte, knackige Riffs und wunderschöne Refrains, die tief unter die Haut gehen und sich gnadenlos im Ohr festkrallen. Auch die Texte besitzen eine ganz besondere und ihnen eigene Kraft; voller poetischer Schönheit regen sie einerseits zum Nachdenken an, ohne dabei eine vorgeformte Meinung zu propagieren.

Im Gegensatz zu anderen genre-typischen Bands steht bei Threshold eindeutig der eigentliche Song im Mittelpunkt; nervendes Gefrickel und ausufernde Soloparts sucht man auch in ihren langen Stücken vergebens, was ich persönlich als besonderen Pluspunkt werte. Dass ihr neustes Werk härter ausgefallen ist als die Vorgänger, würde ich nicht unbedingt behaupten, aber was ich mit Sicherheit sagen kann, ist, dass sie dafür in Sachen Genialität noch einen Zacken draufgelegt haben.

Dead Reckoning ist erneut ein absolutes Meisterwerk, auf welchem sich ein Highlight am anderen reiht, für mich ganz ohne Schwachstellen, weshalb ich nicht anders kann, als eine Höchstnote zu geben.

Wer auf anspruchsvolle und doch eingängige Musik mit Tiefgang und Abwechslung steht, *muss* hier einfach zugreifen - und sich entführen lassen auf eine spannende, ergreifende Reise into the sky of dreams!
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am 18. Mai 2007
Okay, zugegebenermassen von der härteren Gangart. Aber da ich kreischende Heavy-Metal-Barden nicht ausstehen kann und Metallica mehrheitlich zu unmelodiös und düster finde, stehe ich halt auf intelligenten, harmonisch gespielten und gesungenen Prog-Metal wie "Dead Reckoning". Die Band hat mit dieser CD konsequent gute Arbeit abgeliefert, die kleineren Schwächen fallen nur deshalb auf, weil alles auf höchstem Niveau spielt.

Die harten Riffs, die wunderschönen, genialen Gitarren-Soli, die Melodien, Mac's Stimme, super eingesetzte Keyboards und Effekte...

Ich bin begeistert. Nach dem ersten Hören hin und weg. Danke, Threshold!
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...kaum eine Prog-Rock Band versucht sich so melodieverliebt und gleichzeitig hart an ihren Alben. Threshold tun es und es funktioniert, nicht zu allen Zeiten aber wenn man aufgelegt ist...tut es gut.

Harte Gitarren, tolle Melodien, mehrstimmige Refrains (mit Keyboard Unterstützung) abwechslungsreicher Gesang, längere Instrumentalpassagen, punktgenaue drums und keyboards sind die Zutaten des Albums die zu einem sehr guten aber keinem überragenden Album gereicht haben.
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am 22. August 2007
Zugegeben, Threshold sind nicht gerade eine Band, die - im Gegensatz zu anderen Prog-Combos wie Dream Theater, Porcupine Tree oder Pain Of Salvation - großartig Veränderungen in ihrem Sound vornimmt. Lästermäuler wurden jetzt also behaupten, man gehe lediglich auf Nummer Sicher.
Obwohl ich persönlich es schätze und mutig finde, wenn eine Band sich verändert (solange ihre typischen Merkmale noch zu erkennen sind), ist im Falle von Threshold (fast) alles im grünen Bereich, da die Engländer es einfach schaffen, sich immer wieder Ohrwürmer allererster Güte aus dem Ärmel zu schütteln.
Schon der Opener "Slipstream" ist mit einem mörderischen Main-Riff ausgestattet und fordert ohne lange zu fackeln zu pausenlosem Headbanging auf. Hier hat die Band dann (wie auch beim dritten Track "Elusive") mit vereinzelt eingestreuten Growls den Versuch unternommen, zumindest eine kleine neue Idee in ihren Sound zu integrieren. Funktioniert meiner Ansicht nach auch sehr gut; aufdringlich oder völlig deplatziert ist das Growling jedenfalls nicht.
Doch auch die anderen Stücken des Albums haben es in sich: Ob "This Is Your Life", "Fighting For Breath" (das mit einem überraschend dissonanten Riff eröffnet), "Disappear" (Hammer-mäßig groovendes Main-Riff!), das bereits erwähnte "Elusive" - all diese Songs beinhalten grandiose Gesangslinien und überirdisch gute Refrains, die zwar zum Mitsingen geeignet sind, aber aufgrund der stets präsenten Härte und der Tatsache, dass alles wie aus einem Guss und voller Spielfreude klingt niemals anbiedernd anmuten.
Ein paar Durchhänger jedoch gibt es leider ebenfalls: "Hollow" (hier erreichen die Gesangslinien nicht ganz das Niveau der oben erwähnten Tracks) und "Safe To Fly" (klingt ein wenig ZU sehr nach "Sheltering Sky" von "Hypothetical", der Refrain allerdings wirkt uninspirierter als bei dem Song von 2001) sehe ich nicht ganz so stark und auch das finale "One Degree Down" überzeugt irgendwie nicht hundertprozentig.
Dafür steht dem gegenüber einer der besten Longtracks, die Threshold je komponiert haben: Bei "Pilot In The Sky Of Dreams" stimmt einfach alles und ist einfach alles enthalten: Ruhige Passagen, filigrane Soli, wundervolle Melodien, stimmige Rhythmuswechsel. Perfekter Song, perfektes Arrangement.
Fazit: Threshold haben, wie gesagt, nicht viel verändert; die ein oder andere Melodie meint man vielleicht schon mal gehört zu haben, aber die Band bleibt nichtsdestotrotz ein absoluter Garant für Ohrenschmeichler.
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am 25. Februar 2007
auch auf ihrem neuesten output haben die britischen vorzeigeproggies wieder alles richitg gemacht! wieder bietet man einen bunten strauß von zaubermelodien feil, dem man sich einfach nicht entziehen kann.damit nicht genug! es gibt auch ein paar änderungen im gesamtsound der band, der teilweise etwas moderner, als gewohnt, daherkommt.aber keine sorge, es wurde nichts übertrieben! hier und da ein wenig moderne gitarrensounds wie etwa bei "fighting for breath". die beiden härteren songs "elusive" und der tolle opener "slipstream" wurden zudem durch elchtodkoryphäe dan swano's backing vocals, ähem, growls verfeinert! absolutes highlight ist natürlich der pink floyd-mäßige beinahe-titeltrack "pilot in the sky of dreams"! großes progkino im breitwandformat!zum abheben!die restlichen songs sind etwas kompakter und rifforientierter geraten und die leadgitarrenparts nicht ganz so ausufernd wie sonst, was vielleicht an dem (temporären) austritt vom zweiten gitarristen und gründungsmitglied nick midson liegt! fazit: wieder einmal ein tolles album ohne ausfälle einer tollen band ohne ermüdungserscheininungen, die verdammt nochmal den durchbruch auf breiter ebene verdient haben!!!!!
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Threshold haben sich eine Menge Zeit für "Dead Reckoning" gelassen. 2 1/2 Jahre nach "Subsurface" erschien im Frühjahr `07 das damals neue Album. Leider hat sich das Gründungsmitglied Nick Midson (Gitarre) nach "Subsurface" verabschiedet. Nachdem Jon Jeary (Bass) 2003 die Band verlassen hat, sind nur noch Karl Groom (Lead Guitar) und Richard West (Keyboards) von der Ur-Besetzung dabei. Weiterhin waren Mac McDermott (Gesang), Steve Anderson (Bass) und Johanne James (Drums) am Start. Produziert haben wieder Karl Groom und Rick West.

Ich war zuerst ein bißchen enttäuscht von "Dead Reckoning". Ich hatte beim Vorgänger schon bemängelt, dass sich Threshold anfangen zu wiederholen. Dies hat sich nicht geändert. Bis auf die Growls bei `Slipstream` und `Elusive` haben wir es hier mit einer ganz typischen Platte der Gruppe zu tun. Die genannten Growls finde ich nicht toll, sie stören aber auch nicht weiter. Immer wieder meine ich den einen oder anderen älteren Song, oder zumindestens Teile davon, zu hören. Irgendwie ist der Gruppe wenig neues eingefallen. Klar, Threshold haben ihren ganz eigenen Stil, der sich vom Debut "Wounded Land" bis heute kaum verändert hat. Das ist auch gut so. Aber fast gleiche Riffs und Gesangsmelodien zu wiederholen, das ist ein bißchen wenig.

Genug gemotzt, "Dead Reckoning" ist natürlich schon sehr gut. Dafür ist der Sound auch zu glasklar und die Gitarrenriffs zu stark. `Slipstream`, `This is your life` (recht kurz und knackig), `One degree down` und die Coverversion von Muse `Supermassive black hole` sind klasse. Bei `Pilot in the sky of dreams` ist der Funke wie bei den nicht genannten Songs noch nicht ganz übergesprungen. Vielleicht wird das ja noch...

Diesmal 4 Sterne für das letzte Threshold-Werk. Das Album ist zu empfehlen. Die vorherigen Studio-Platten seit 2001 ziehe ich aber vor. Aber auch ein mittelprächtiges Album der Engländer ist besser als die meisten der Konkurenz.
Kurz nach Veröffentlichung wurde Mac durch Damian Wilson (der Ur-Sänger) ersetzt. Mac verstarb im August 2011.
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