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Kundenrezensionen

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TOP 500 REZENSENTam 3. Dezember 2010
... können die Wahrnehmungen sein.

Ja, 'Get Close' unterscheidet sich doch recht deutlich von den Alben davor und danach. Aber in meinen Ohren ist es gerade diese Mischung aus britischen Rock und - zu damaliger Zeit - moderner amerikanischer Produktion, die dieses Album auch heute noch hörenswert macht. Es kann aber auch sein, dass ich da einfach ein wenig sentimental bin, schliesslich war dieses Album einer meiner ersten CDs überhaupt, und sowas prägt natürlich fürs ganze Leben. ;-)

Anspieltipps: die wunderbare Single DON'T GET ME WRONG, die Überballade HYM TO HER, sowie die Songs MY BABY und LIGHT OF THE MOON.
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am 28. August 2009
Nach dem großartigen Comeback mit LEARNING TO CRAWL (1984) obsiegte bei Chrissie Hynde das Ego über die Vernunft. Auf dem Cover des vierten Pretenders-Album GET CLOSE posierte entgegen bisherigen Gepflogenheiten nicht die gesamte Band, sondern nur Hynde allein. Außerdem schasste sie kurzerhand Bassist Foster, Drummer Chambers und den verdienten Produzenten Chris Thomas. Im Jahr nach Erscheinen des Albums sollte auch der virtuose Gitarrist Robbie McIntosh freiwillig seinen Dienst quittieren. Der Auftakt zu einer unbeständigen und unübersichtlichen, von vielen Umbesetzungen geprägten Phase, die erst Mitte der Neunziger endete. T.M. Stevens (Bass) und Blair Cunningham (Drums) komplettierten die kurzlebige dritte Inkarnation der Band.

GET CLOSE ist das Ergebnis aufwändiger Studioarbeit. Neben dem Produzentenpaar Clearmountain/Iovine wirkte ein ganzes Heer hochkarätiger Studiomusiker - 13 an der Zahl - an den Aufnahmen mit. Der Aufwand lohnte sich nur bedingt. Zu durchwachsen war das Ergebnis, zu mittelmäßig viele Songs - trotz "Don't Get Me Wrong". Nicht, dass der Rest durchwegs zu wenig Substanz hätte. Die Lyrics sind durchwegs gelungen, der kurzfristige Flirt mit Soul und Funk ("Light Of The Moon", "Dance!", "How Much Did You Get For Your Soul?") im Ansatz innovativ. Die aufgedonnerte Produktion ist jedoch nicht nur gnadenlos kommerziell, sondern klingt eben auch unverkennbar nach Mittachziger-Mainstream: Dickflächige Synthesizer, mit viel Hall unterlegte Drums und unfokussiertes Gitarrengenudel haben an dem missglückten Album allzu spürbar den Zahn der Zeit nagen lassen. Ein Klassiker ist GET CLOSE also nicht.

Aus dem Songgewurschtel ragen schließlich nur wenige Perlen hervor. Die aber haben's in sich: das Hendrix-Cover "Room Full Of Mirrors" (noch in alter Besetzung mit Chambers und Foster aufgenommen) und die schönen Singles "My Baby" und "Hymn To Her". Aber letztere findet man - neben "Don't Get Me Wrong" - ja auch auf dem einschlägigen Sampler THE SINGLES (1987).

Fazit: GET CLOSE ist eines der schlechteren Pretenders-Alben und eigentlich nur für eingefleischte Fans unverzichtbar.

P.S. Etwas aufgewertet wird GET CLOSE in der 2007er-Edition von Rhino durch die darin enthaltenen sechs Bonustracks, darunter zwei temperamentvolle Liveaufnahmen.
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am 28. August 2009
Nach dem großartigen Comeback mit LEARNING TO CRAWL (1984) obsiegte bei Chrissie Hynde das Ego über die Vernunft. Auf dem Cover des vierten Pretenders-Album GET CLOSE posierte entgegen bisherigen Gepflogenheiten nicht die gesamte Band, sondern nur Hynde allein. Außerdem schasste sie kurzerhand Bassist Foster, Drummer Chambers und den verdienten Produzenten Chris Thomas. Im Jahr nach Erscheinen des Albums sollte auch der virtuose Gitarrist Robbie McIntosh freiwillig seinen Dienst quittieren. Der Auftakt zu einer unbeständigen und unübersichtlichen, von vielen Umbesetzungen geprägten Phase, die erst Mitte der Neunziger endete. T.M. Stevens (Bass) und Blair Cunningham (Drums) komplettierten die kurzlebige dritte Inkarnation der Band.

GET CLOSE ist das Ergebnis aufwändiger Studioarbeit. Neben dem Produzentenpaar Clearmountain/Iovine wirkte ein ganzes Heer hochkarätiger Studiomusiker - 13 an der Zahl - an den Aufnahmen mit. Der Aufwand lohnte sich nur bedingt. Zu durchwachsen war das Ergebnis, zu mittelmäßig viele Songs - trotz "Don't Get Me Wrong". Nicht, dass der Rest durchwegs zu wenig Substanz hätte. Die Lyrics sind durchwegs gelungen, der kurzfristige Flirt mit Soul und Funk ("Light Of The Moon", "Dance!", "How Much Did You Get For Your Soul?") im Ansatz innovativ. Die aufgedonnerte Produktion ist jedoch nicht nur gnadenlos kommerziell, sondern klingt eben auch unverkennbar nach Mittachziger-Mainstream: Dickflächige Synthesizer, mit viel Hall unterlegte Drums und unfokussiertes Gitarrengenudel haben an dem missglückten Album allzu spürbar den Zahn der Zeit nagen lassen. Ein Klassiker ist GET CLOSE also nicht.

Aus dem Songgewurschtel ragen schließlich nur wenige Perlen hervor. Die aber haben's in sich: das Hendrix-Cover "Room Full Of Mirrors" (noch in alter Besetzung mit Chambers und Foster aufgenommen) und die schönen Singles "My Baby" und "Hymn To Her". Aber letztere findet man - neben "Don't Get Me Wrong" - ja auch auf dem einschlägigen Sampler THE SINGLES (1987).

Etwas aufgewertet wird GET CLOSE in der 2007er-Edition von Rhino durch die darin enthaltenen sechs Bonustracks. Die Alternativversionen von "Dance!" und "Tradition Of Love" sind recht verzichtbar, fetzig dagegen klingen das Outtake "Worlds Within Words" und das später auf PACKED erscheinende "Hold A Candle To This". Das nicht hier, sondern auf dem ebenfalls 2007 neu erschienenen LEARNING TO CRAWL enthaltene kernige Demo von "When I Change My Life" lässt erahnen, wie das Album bei sparsamerer Produktion hätte klingen können. Richtig interessant aber sind die Liveaufnahmen. Mitgeschnitten in Austin, Texas (Februar 1987), wird das knackige "Don't Get Me Wrong" noch übertroffen vom LTC-Track "Thumbelina", bei dem die die Band - vor allem Robbie McIntosh - vor schierer Spielfreude zu bersten scheint.

Ansonsten ist GET CLOSE eines der schlechteren Pretenders-Alben und eigentlich nur für eingefleischte Fans unverzichtbar.
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