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am 8. Januar 2016
Eine Familienchronik die Film-Geschichte schrieb. Spannend und packend von Anfang bis Ende mit unvergesslichen Film-Momenten und Zitaten.
Der erste Teil schildert sehr unverblümt die Macht und Methoden eines Mafia-Bosses und die Bedeutung der "Familie" - und ist meines Erachtens der gelungenste. Der zweite Teil beschäftigt sich zwar auch mit der nächsten Generation, doch hauptsächlich wird in Retroperspektiven der Werdegang des "Paten" vom Einwanderer zum Mafiosi und letztendlich zum Begründer der Corleone-Familie geschildert - sehr packend, aber nicht so mitreissend und spannend inszeniert wie im ersten Teil. Der dritte Teil veranschaulicht die Machtposition des "Nachfolge-Paten" in politischer und kirchlicher Hinsicht. Den Versuch der Loslösung aus der Mafia um ein "angesehenes" Mitglied der Gesellschaft zu werden. Und dennoch... unvermeidliche Bandenkriege zur Selbstbehauptung. - sehr spannend und überzeugend geschildert.
Jeder Teil dieser Trilogie wartet mit einem gelungenen Spannungsbogen, vielen Höhen und Tiefen im Spielgeschehen auf.
Insgesamt eine meisterliche Inszenierung, die ihresgleichen sucht.
Mit der Besetzung von Marlon Brando, Al Pacino, Robert deNiro und Andy Garcia werden die einzelnen Charaktere brilliant verkörpert.
Wenn man sich mit Filmgeschichte beschäftigt, sollte man diese Filme unbedingt gesehen haben. Sehr, sehr sehenswert.
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am 10. Juni 2017
Ein sehr gut gemachter Film , mit hochkarätiger Besetzung.
Ich kritisiere jedoch den Zustand der DVD Box.
Sehr schlecht. Obwoh voml als " gut " angegeben
Da ich Wert auf ordentlich aussehende DVD Hüllen lege , müsste ich diese Box eigentlich zurückschicken. Sie sieht aus, als wenn sie jahrelang irgendwo in der Ecke lag. S.Foto.
Deswegen leider nur 3 Sterne, denn der Film hätte volle 5 Punkte verdient.
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am 15. August 2005
Es ist der erklärte Wille Coppolas gewesen, daß in den erwähnten Szenen, bei denen die Mitrezensenten die Untertitel vermissen, nur Italienisch gesprochen wird. Auch der amerikanische Kinobesucher hört hier nur Italienisch ohne Untertitel. Es ist also vollkommen logisch (und dem Kunstwerk angemessen), daß diese Passagen auch auf einer DVD nicht untertitelt werden.
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am 13. März 2007
Die Trilogie rund um Don Michael Corleone (gespielt von Al Pacino) gehört wohl zum Besten, was Hollywood jemals auf die Leinwände und heimischen Fernseher projiziert hat. Keine andere Trilogie schafft es den Zuschauer derart in ihren Bann zu ziehen, - man bekommt sozusagen cineastische Betonschuhe umgeschnallt und versinkt zusehends in den düsteren Wirren der sizilianischen Cosa Nostra, die anhand der Lebenstragödie einer Mafiafamilie verdeutlicht wird. Neben Al Pacino, wirken noch sehr viele, sehr begabt Schauspieler an diesem dreiteiligen Meisterwerk mit: Marlon Brando, Robert DeNiro, Robert Duvall, Diane Keaton, Andy Garcia und auch James Caan. Dadurch wirkt die gesamte Reihe sehr homogen in Szene gesetzt und lässt weder von schauspielerischer Seite noch von der Dramaturgie Wünsche offen.

Der hier vorliegende Schuber ist meiner Ansicht nach, eine der schönsten Versionen, die auf dem Markt sind. Man kann schlicht und ergreifen keine Diskussion über die besten Filme aller Zeiten führen, ohne auf diese Trilogie zu sprechen zu kommen. Daher handelt es sich hier um einen Pflichtkauf, der in keiner DVD - Sammlung fehlen darf.
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am 13. März 2007
Die Trilogie rund um Don Michael Corleone (gespielt von Al Pacino) gehört wohl zum Besten, was Hollywood jemals auf die Leinwände und heimischen Fernseher projiziert hat. Keine andere Trilogie schafft es den Zuschauer derart in ihren Bann zu ziehen, - man bekommt sozusagen cineastische Betonschuhe umgeschnallt und versinkt zusehends in den düsteren Wirren der sizilianischen Cosa Nostra, die anhand der Lebenstragödie einer Mafiafamilie verdeutlicht wird. Neben Al Pacino, wirken noch sehr viele, sehr begabt Schauspieler an diesem dreiteiligen Meisterwerk mit: Marlon Brando, Robert DeNiro, Robert Duvall, Diane Keaton, Andy Garcia und auch James Caan. Dadurch wirkt die gesamte Reihe sehr homogen in Szene gesetzt und lässt weder von schauspielerischer Seite noch von der Dramaturgie Wünsche offen.

Der hier vorliegende Schuber ist meiner Ansicht nach, eine der schönsten Versionen, die auf dem Markt sind. Man kann schlicht und ergreifen keine Diskussion über die besten Filme aller Zeiten führen, ohne auf diese Trilogie zu sprechen zu kommen. Daher handelt es sich hier um einen Pflichtkauf, der in keiner DVD - Sammlung fehlen darf.
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am 25. November 2004
Mit der DVD-Collection "Der Pate" hat Paramount - auch schon bei früheren DVD-Releases ein Garant für Qualität - sich selbst übertroffen: Wer diese DVD-Box nicht in seiner Sammlung stehen hat, hat ein Stück 'Jahrtausendfilm' an sich vorübergehen lassen.
Nun, Francis F. Coppola hat mit dieser Trilogie wohl sein Lebenswerk geschaffen - epische Filme, wunderbar erzählt - ein Kultwerk, welches nicht umsonst an der Spitze der meisten 'Best movies of all times'-Listen steht. Eigentlich an der Spitze fast jeder, nur durch "Citizen Kane" könnte er da Konkurrenz bekommen. Die Erzählstruktur schlägt sich natürlich auf die fast monumentale Spielzeit der Filme nieder - doch gerade in unserer schnellebigen Zeit ist diese Konzentration aufs Detail, diese Besessenheit nach Perfektion ein umso wichtigeres Gut. "Der Pate" und seine beiden Sequels - einer der wenigen geglückten Beispiele für Fortsetzungen übrigens - brauchen Zeit und Raum, um sich zu entfalten. Wie auch ein Rotwein seine Zeit braucht, zu "lüften" um sein volles Aroma zu entfalten, und eine gute Pasta entsteht auch nicht im Handumdrehen. "Der Pate" ist einfach ein Gesamtkunstwerk, in Begleitung mit lukullischen Genüssen. Es ist auch völlig unwichtig, ob der Sound nun glasklar aus allen fünf Boxen wummert oder das Bild perfekt ist - nur Ignoranten mögen sich an solch details stoßen. Von Filmen, die teilweise ein Vierteljahrhundert auf dem Buckel haben kann und muß man das auch nicht erwarten. Die Filme haben Geist und Seele - und sind visuell sehr stimmig gefilmt. Zusammenfassend kann man nur vn einem Meisterwerk sprechen, daß nun in einer ebenso meisterhaften DVD-Box vorliegt. Allein die Covergestaltung...
Jedenfalls viel Zeit nehmen, man wird sie brauchen - das Bonusmaterial ist mindestens genauso sensationell wie die Filme - Pflichtkauf!
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am 12. Mai 2007
1969 erschien der Roman "Der Pate" des italo - amerikanischen Autors Mario Puzo. Das Buch schilderte den Lebensweg des fiktiven Mafia - Clanchefs Vito Corleone (eigentlich Andolini), der als Kind, ironischerweise von der Mafia verfolgt, nach Amerika fliehen muß und dort zum Oberhaupt der Mächtigsten der "fünf Familien" in der New Yorker Unterwelt aufsteigt. Der realistische Stil des Romans und die tiefen Einblicke in den inneren Zirkel einer Unterweltorganisation ließen das Buch zu einem internationalen Bestseller werden, von dem bis heute rund 20 Millionen Exemplare verkauft wurden.
Natürlich ließ die Verfilmung nicht lang auf sich warten, die allerdings von einigen Schwierigkeiten begleitet wurde. Die Besetzung der Hauptrolle mit Marlon Brando wurde vom Studio erst nach einer Fertigstellungsgarantie akzeptiert, da das als rebellisch geltende Schauspiel - Genie in den vergangenen Jahren für einige Erschütterungen in der Filmwelt gesorgt hatte. Brando gab sich jedoch, entgegen seinem Image, völlig problemlos und dizipliniert. Ferner gab es Diskussionen um die Besetzung des Michael Corleone mit dem noch recht unerfahrenen Al Pacino (er sollte nach den ersten Aufnahmen sogar gefeuert werden) und Frank Sinatra fühlte sich durch die Figur des vom Paten begünstigten Schnulzensängers Johnny Fontane verunglimpft. Auch die Italian - American Civil Rights League, eine Organisation, die sich um das Image der italienischstämmigen Amerikaner kümmerte und deren Präsident Joseph Colombo ironischerweise selbst ein mächtiger Mafioso war, legte Protest ein, da sie durch den Film das Bild der Italo - Amerikaner in der Öffentlichkeit gefährdet sah. Dies ist der Grund, warum in allen drei Filmen so gut wie nie das Wort Mafia erwähnt wird. Die Italo - Amerikaner sollten nicht samt und sonders als Mafiosi gesehen werden.
Trotz dieser Querelen entstand mit "Der Pate" nicht nur einer der besten Gangsterfilme, sondern auch ein Werk, das von vielen als der beste Film aller Zeiten gesehen wird. Coppola zeichnet mit seinem Mafia - Epos ein genaues Bild der amerikanischen Gesellschaft nach dem 2. Weltkrieg, das vom Regisseur zusammen mit dem Autor verfasste Drehbuch verbindet meisterhaft die einzelnen Handlungsstränge und die Besetzung für jede einzelne Rolle darf als geradezu ideal angesehen werden.
Primus inter pares in diesem hervorragenden Ensemble ist Marlon Brando, der mit Vito Corleone einen weiteren Beweis seiner überragenden schauspielerischen Fähigkeiten liefert. Der Pate beherrscht nahezu übermächtig den ganzen Film, scheint alles zu wissen und die weiteren Figuren (mit Ausnahme des rebellischen Michael) mehr oder weniger unbewußt nach seinem Willen zu leiten. Don Corleone wird meistens nur im Halbdunkel gezeigt, was ihm etwas Mysteriöses verleiht, spricht mit leiser, heiserer (und, wenn man Brando kennt, sehr vernuschelter) Stimme und läßt widerstrebende "Kunden" äußerst subtil seine Macht spüren (man denke nur an die berühmte Szene, in der der Filmproduzent Jack Woltz mit dem abgetrennten Kopf seines Lieblingspferdes im Bett aufwacht), ohne sich selbst in Verdacht zu setzen. Keine andere Filmfigur wurde so oft parodiert wie Vito Corleone (einmal sogar von Brando selbst), was für die nachhaltige Wirkung der Rolle spricht. Der Pate ist unbestreitbar eine der einflußreichsten Figuren der Filmgeschichte geworden.
Auch in den weiteren Rollen finden sich meisterhafte Darstellungen (Al Pacino als Michael Corleone, die Rolle, die ihm zum Durchbruch verhalf; Robert Duvall als Tom Hagen, James Caan als der aufbrausende Santino (Sonny) oder John Cazale als schwächlicher Fredo) und Musterbeispiele für ideale Typbesetzung (Richard Castellano als Clemenza, Al Lettieri als Sollozzo, Lenny Montana als Luca Brasi oder Morgana King als "Mama Corleone"). Der Film selbst verbindet virtuos Motive des klassischen Gangsterfilms aus der "schwarzen Serie", Szenen von vorher seltem gesehenem Realismus (Sonnys brutaler Tod an der Mautstelle) mit einer ausgefeilten Handlung, die ein Werk von den Ausmaßen eines shakespearschen Königsdramas entstehen läßt. Selbst wenn man den "Paten" schon auswendig mitsprechen kann, sieht man den Film immer wieder gern und entdeckt neue Nuancen. "Der Pate" wurde zu recht mir drei Oscars (Film, Hauptdarsteller, Brando verweigerte die Auszeichnung, und adaptiertes Drehbuch) ausgezeichnet und hätte noch einige weitere verdient gehabt.
Nach dem großen Erfolg entstand zwei Jahre später "Der Pate - Teil 2", in dem sowohl die weitere Entwicklung des Corleone - Clans unter der Führung Michaels (wieder, ungleich beeindruckender als im 1. Teil, Al Pacino), als auch der Werdegang Vito Corleones (kaum schwächer als Brando: Robert de Niro) zum "Godfather" ab dem Zeitpunkt der Flucht aus Sizilien geschildert wird. "Der Pate - Teil 2" gilt nicht zu unrecht als das beste Sequel der Filmgeschichte, virtuos wird die Handlung des 1. Teils weitergesponnen, die Rollen sind wieder ausgezeichnet besetzt (John Cazale liefert als verräterischer Fredo eine ausgezeichnete Leistung, der große Schauspiellehrer Lee Strasberg brilliert als Hyman Roth und Michael V. Gazzo hinterläßt als Frankie Pentangeli bleibenden Eindruck) und der Film bringt das Kunststück fertig, zwei gleichberechtigte Handlungen (Michael - bzw. Vito - Erzählstrang) meisterhaft miteinander zu verbinden. Die Tragödie Michael Corleones, der zwischen der Machterhaltung seines Clans und dem Kampf gegen das Auseinanderbrechen seiner Familie hin - und hergerissen ist, hat ein weiteres Mal die Qualität einer Shakespeare - Tragödie, in den Vito - Szenen wird sowohl die Atmosphäre New Yorks des frühen 20. Jahrhunderts ausgezeichnet eingefangen, als auch eine ausgefeilte Geschichte um Mord und Rache erzählt (nach Jahren kehrt der zum Paten aufgestiegene Vito Corleone nach Sizilien zurück und tötet die Mörder seiner Familie). "Der Pate - Teil 2" war der erste Fortsetzungsfilm, der einen Oscar für den besten Film erhielt, und das völlig zu Recht, ferner gab es noch Auszeichnungen für de Niro (bester Nebendarsteller), Coppola (Regie und, zusammen mit Mario Puzo, bestes Drehbuch) und Carmine Coppola (Musik). Auch der zweite Teil der Corleone - Trilogie ist ein Film, den man immer wieder sehen will.
Nach dem Erfolg der Fortsetzung verspach Coppola, niemals einen dritten Teil zu drehen, finanzielle Probleme veranlaßten ihn jedoch 16 Jahre später zu einer Meinungsänderung. "Der Pate - Teil 3" wurde von der Kritik übel verrissen, größtenteils wurde die konstruiert wirkende Handlung und die schauspielerischen Leistungen bemängelt. In der Tat kann der dritte Teil nicht mit den beiden anderen Filmen konkurrieren. Die Story um die verzweifelten Bemühungen Michael Corleones, dem Mafia -Mileu zu entkommen, um schließlich in einem Sumpf aus politischer Korruption und vatikanischen Intrigen zu landen wirkt in der Tat etwas willkürlich zusammengeschustert. Die populäre Legende um die angebliche Ermordung des Papstes Johannes Paul I., die Verstrickung der italienischen Politik (Giulio Andreotti stand sehr deutlich Pate für die Figur des zwielichtigen Politikers Lucchesi) und der Vatikanbank (der dubiose Bischof Paul Marcinkus wird ebenfalls portraitiert) in dieses angebliche Attentat wird zu einem wenig glaubwürdigen Plot vermengt. Wie aus dem Nichts taucht ferner ein unehelicher Sohn Santino Corleones auf, um die Macht über den Corleone - Clan zu übernehmen. Auch bei der Besetzung traf Coppola nicht immer ins Schwarze. George Hamilton wirkt als Ersatz für den "verstorbenen" Tom Hagen (Robert Duvall stand für einen weiteren Auftritt in der Rolle nicht zur Verfügung) etwas blaß, auch die Besetzung der Mary Corleone mit Coppola - Tochter Sofia (die sich mittlerweile als begnadete Regisseurin erwiesen hat) war kein Glücksgriff, brachte sogar die berüchtigte "Goldene Himbeere" ein. Trotzdem ist "Der Pate - Teil 3" kein schlechter Film, die Handlung ist, wenn auch etwas unglaubwürdig, sehr spannend, Pacino liefert ein weiteres Mal eine ausgezeichnete Vorstellung, Andy Garcia macht als Vincent Mancini "Corleone" eine sehr gute Figur und die Besetzung des alten Don Altobello mit Eli Wallach war ein weiterer Glücksgriff. Der dritte Teil ist bei weitem nicht so schlecht wie sein Ruf, auch diesen Film kann man sich oft ansehen, ohne enttäuscht zu werden.
Diese Box versammelt alle drei Teile, Bild - und Tonqualität sind ausgezeichnet, was vor allem bei den beiden älteren Filmen auffällt. Teil 2 wird wegen der Überlänge auf zwei DVDs verteilt, was aber nicht sonderlich ins Gewicht fällt.
Ein besonderer Leckerbissen für Fans der "Pate" - Reihe ist allerdings eine fünfte DVD, auf der es neben einem Stammbaum der Corleone - Familie diverse Dokumentationen über die Entstehung der Trilogie, über eine Stunde nicht verwendetes Szenenmaterial und diverse Fotogalerien zu sehen gibt. Das Preis - Leistungsverhältnis stimmt hier absolut.
Ein Angebot, das man nicht ablehnen kann.
22 Kommentare| 22 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. September 2005
***Diese Filme könnten einem gefallen, wenn man "Good Fellas" oder "In den Straßen der Bronx" mochte.***
Die Pate ist ja nun der Klassiker schlechthin. Vom ersten Teil wo Marlon Brando mit Wattebauschen in den Backen allen noch "Angebote macht, die sie nicht ablehnen können" bis zum dritten, in dem Al Pacino als Pate seine Taten bereut. Allesamt sind sie top. Es ist unheimlich schwer auch nur einen dieser Filme repräsentativ zu rezensieren, weil sie unheimlich komplex sind und gesellschaftliche Sphären in einer Fülle darstellen, die wirklich unglaublich exakt ist.
Obwohl alle vom Stil und von der Machart ähnlich sind, hat jeder so seinen eigenen Stil. Im ersten Teil hat Marlon Brando noch die Rolle des Paten inne, wofür er auch einen Oscar erhalten hat. Es war wohl auch einfache die beste Rolle seines Lebens. Marlon Brando wird als Vito Corleone von nahezu jedem Kritiker hoch gelobt, weil er eine unglaubliche Ausstrahlung bietet mit seiner rauchigen Stimme, der faszinierenden Mimik und seinen erhabenen Gesten. Dem kann ich nur zustimmen, wenngleich ich Al Pacino als seinen Nachfolger irgendwie charismatischer und wesentlich einschüchterner finde. Dem ersten Teil merkt man schon an, dass er etwas älter ist, was nun nicht gleich schlecht ist. Die Mafia wird hier noch sehr stilvoll dargestellt, mit einer schönen Fassade, die immer wieder bröckelt, wenn sich konkurrierende Mafiosi blutig umbringen. Auch Vito Corleone (Brando) wird Opfer eines Attentats und es ist spannend zu verfolgen, ob er überleben wird...
Im zweiten Teil wird Michael (Pacino) dann Pate, wogegen er sich im ersten Teil noch lange gesträubt hat. Er räumt unglaublich blutig und brutal in der Unterwelt auf. Für mich ist das nur ein recht plötzlicher Wandel, zumal er sich im ersten Teil noch stark weigerte... Wenn man Pacino hier in die Augen guckt steckt unglaublich viel Entschlossenheit und Autorität darin. Wirklich unglaublich gespielt und durchaus tragisch zumal er einen Weg einschlägt, der ihn große Opfer kostet, unter anderem seine große Liebe. Es ist mir unbegreiflich, warum er für diese Rolle keinen Oscar bekommen hat. DeNiro, der Vito Corleone in den Rückblenden spielt hat hingegen einen gekriegt und auch wenn er nich schlecht spielte, finde ich es im Vergleich nicht so gerechtfertigt. Aber ich bin ja auch bekennender Pacino-Fan ;).
Der dritte Teil zeigt dann einen ganz anderen Michael Corleone. Einen müden alten Mann, der die Gewalt und das Töten Leid ist und seine Taten bereut. Doch gleichzeitig wird klar, die Mafia ist keine Organisation, die man einfach quittieren kann. Das ist sicherlich auch das markante an dieser Trilogie. Deutlich wird porträtiert mit welcher selbstzerstörerischen Kraft man sich in der Mafia konfrontiert sieht. Gewalt und Tod bestimmen den Alltag und manche Liebe bleibt auf der Strecke. Hauptsache "die Familie" bleibt erhalten, doch nicht einmal das ist sicher. Wer in den Sog der Mafia gerät, muss aufpassen nicht selbst darin unterzugehen. Toll sind auch die Szenen der Trilogie in Sizilien auf Italienisch, die zeigen wie traditionsträchtig das ganze Unternehmen ist. Abgerundet wird alles dann von der hervoragenden, kultigen Musik, unter anderem von Nino Rota und John Willams komponiert.
Francis Ford Coppola hat einen Meilenstein der Filmgeschichte geschaffen, den man in den paar Zeilen gar nicht ausreichend beschreiben kann. Wer Mafiafilme mag, wird um diesen nicht herumkommen, aber man sollte sich auch darüber im Klaren sein, dass ein jeder von ihnen sehr langatmig und komplex ist. Dennoch ist der Pate ein Klassiker, den man eigentlich gesehen haben muss, am besten mehrfach, um ihn besser zu verstehen...
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am 2. Juni 2005
Mit den Teilen I und II erwirbt man Filmgeschichte. Teil II vermag filmisch - wegen der parallelen Erzählstruktur - das Prädikat des engagierteren Filmes für sich beanspruchen. Teil I jedoch lebt von der - meines Erachtens - größten schauspielerischen Leistung, die die Filmgeschichte zu bieten hat. Marlon Brando alias Don Vito Corleone.
Im Gegensatz zu Teil III sind die Teile I und II auch weniger klassische Genremafiafilme, als vielmehr eine Abbildung der amerikanischen gesellschaftlichen Verhältnisse zur jeweiligen Zeit. Dies hebt diese beiden Filme auch empor über die Masse anderer Filme des Genres.
Teil III ist nicht als schlecht zu bewerten und würde von mir allein sicher auch fünf Sterne erhalten. Er ist aber halt bloß nicht wirklich der Dritte Teil. Hier ist, was die Geschichte anbelangt, auch ein wenig die Fantasie mit dem Regisseur durchgegangen - wohingegen in den ersten beiden Teilen Authentizität, insbesondere in der mafiageschichtlichen Darstellung Vorrang hatte.
Daneben fehlen aber auch die Charaktere wie der Consiglieri Tom Hagen, der in Teil III durch einen blassen Hollywood Attorney dargestellt wird. Auch vermag Andy Garcia nicht ansatzweise zu überzeugen - obwohl wahrscheinlich gerade diese Rolle sehr realistisch den modernen Mafiagangster zeichnet.
In den ewigen TOP 250 der international movie database belegen Teil I und II die Plätze 1 und 5. Dieses Ergebnis in einer von Zuschauern gewählten Liste sagt meines Erachtens wohl schon alles.
Zu meiner Sternevergabe sei angeführt, daß ich Extras bei einer DVD grundsätzlich nicht bewerte. Hier sei aber jedem Interessierten nahegelegt, die Kommentare von Francis Ford Coppola zu studieren (am besten als Untertitel).
Mein Fazit: Wer kein Problem mit Filmen jenseits der 3 Stunden hat, erwirbt mit dieser Kollektion Spaß für die nächsten Jahrzehnte, denn dieses Epos wird niemals seinem Reiz verlieren.
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am 1. Juli 2011
Hab noch nicht alle 3 Teile gesehen, aber was da an Schauspiel Kunst zur Geltung kommt ist beeindruckend.
Die Trilogie mag alt sein und vielleicht etwas zu alt für die junge Generation (bin auch erst etwas über 20) aber es vermittelt für meinen Geschmack her die richtigen Werte: Ehre, Freundschaft, Familie.

Man hat gleich Lust ein Mafiosi zu sein bzw. einfach ein Mensch der auch so tickt, emotional noch dazu.

Kurz:
Für JEDEN Mann ein muss und ein Klassiker und Kultfilm sowieso, wenn man den nicht einmal gesehen hat in seinem Leben, hat man wirklich was verpasst.
Freue mich schon darauf wenn ich mir den 2 und 3 Teil anschaue :)
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