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Kundenrezensionen

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am 27. Juli 2007
Ich bin seit 1984 ein sehr großer Fan der Band. Für mich sind die 4 Scheiben mit Fish Klassiker des Neo-Progs. Aber auch die 10. Alben mit Hogarth als Sänger bieten überwiegend überragenden Prog/Pop. Überwiegend deshalb, weil sich neben ihren Klassikern (davon gibt es genügend) immer wieder mal auch schwächere Songs mit einschleichen, die sozusagen als guter Durchschnitt zu bezeichnen sind.
Und genau dies ist auch auf der neuen Scheibe wieder mal der Fall. Kein Thema, der Titeltrack, The Wound, The Other Half, Voice From the Past und No Such Sing bieten wieder sehr tollen Prog, so wie man es von Marillion gewohnt ist und auch entsprechend liebt.

Aber leider enthält die Scheibe aus meiner Sicht 4 Songs, die auch nach dem 10. oder 12. Hören einfach nicht richtig zünden. Most Toys ist belanglos, höre mir die CD immer ganz an, aber der Song ist einfach nix besonderes. See it Like a Baby ist zwar schon besser, aber leider auch nur guter Durchschnitt.

Das Hauptproblem auf der Cd ist aber, dass gerade die beiden Abschlusslieder (Last Century For Man und Faith) für Marillion-Verhältnisse langweilig und ohne große Insperation dahindudeln, zwar ebenfalls nicht schlecht, kann man schon anhören, aber wenn man da an die großen Abschlussepen der anderen Scheiben der Band denkt wie z.B. This Strange Engine, House, Neverland, King usw., dann muss man schon zugeben (auch als eingefleischter Fan wie ich), dass das neue Album da schon abfällt, zwar alles in allem schon gut ist, aber für mich leider insgesamt zu den "schlechteren" Veröffentlichungen von Marillion zählt.
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Nun besitze ich "Somewhere Else" bereits seit einigen Jahren. Ich habe mich mit dieser CD außerordentlich schwer getan. Es angehört und in mein Regal enttäuscht verschwinden lassen. Von Zeit zu Zeit tätigte ich neue Hörversuche. Aber der Funke wollte einfach nicht überspringen. Und das hatte jetzt nichts mit dieser mühseligen "Fish-Hogarth-Diskussion" zu tun. Ich erlebte dieses Werk als extrem langweilig. Erst nachdem ich mir "Less Is More" zulegte und dann "Somewhere Else" mal wieder in meinen Player einlegte, begann ich diese CD zu mögen. Es beinhaltet meinem Erachten nach sehr, sehr schöne Songs. Hierzu zählen für mich besonders die Songs "A Voice From The Past", "The Last Century For Man" und "Faith". Sie vermitteln musikalisch eine äußerst beruhigende und nicht, wie ich bislang dachte, langweilige Stimmung. Der Song, der mir bereits beim ersten Hördurchgang am besten ins Ohr ging war "Thankyou Whoever You Are". In einigen Kritiken wird der Song "Most Toys" doch gewaltig unterbewertet bzw. niedergeschrieben. Ich empfinde diesen Song überhaupt nicht schlecht. Er bringt in das doch eher ruhige Album etwas Abwechslung. Der Titelsong "Somewhere Else" ist für mich eine kleine Perle im Gesamtwerk von Marillion.
Abschließend möchte ich erklären, dass "Somewhere Else" sicherlich nicht eines meiner Lieblingsalben von Marillion ist. Es ist aber auch kein richtig schlechtes Werk geworden. Da gibt es im Vergleich auf dem Musikmarkt wahrlich schlechtere Produkte. Sicherlich muss man „Somewhere Else“ im Kontext zu anderen Marillionalben sehen. Und da taucht es meinem Erachten nach nicht in den oberen Tabellenplätzen auf.
Ich habe mich mit dieser CD schwer getan und es doch schätzen gelernt. Nunmehr möchte ich für dieses etwas ungeliebte Album von Marillion doch eine kleine Lanze brechen und 4 Sterne geben.
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TOP 1000 REZENSENTam 21. November 2014
Bevor "Somewhere Else" 2007 als 14.Studioalbum der britischen Progressive-Rocker Marillion veröffentlicht wurde,war die Band auf einigen Alben akustisch und was die Finanzierung/den Vertrieb anging,neue Wege gegangen.
Steve Hogarth,Steve Rothery,Mark Kelly,Pete Trewawas und Ian Mosley hatten sich die Vorgänger "Marbles" und "Anoraknophobia" von den Fans per Internet vorfinanzieren lassen und diese mit Sondereditions belohnt.
Außerdem wurden vor allem auf "Radiation","Marillion.Com" und "Anoraknophobia" neue Elemente in die Musik eingebaut,was,obwohl sehr innovativ,tatsächlich "progressiv",von vielen massiv abgelehnt worden war.
Auf "Marbles" war man da wieder etwas zurück zu den Wurzeln gegangen,klang wieder etwas "gewohnter".
"Somewhere Else" ist insofern ein ziemlich "normales" Album;keine Vorfinanzierung,keine erneute Richtungsänderung.
Es klingt für mich wie eine Zusammenfassung der letzten vier Alben,nur mit neuen Melodien.
Vieles,was auf den letzten Alben neu war,neue stilistische,"moderne" Einflüsse, findet sich auch hier wieder,manches klingt aber auch wie eine Fortsetzung von "Marbles".
Wer also vor allem "Radiation","Marillion.Com","Anoraknophobia" und eventuell auch "Marbles" für nicht gelungen,für Schritte in die falsche Richtung hält,wird hier allerhöchstwahrscheinlich auch nicht glücklich.
"SE" behält diesen Weg bei,allerdings ohne wirklich vorwärts zu gehen.
Da ich die genannten Alben alle für phantastisch halte,gefällt mir auch "Somewhere Else" außerordentlich gut;sind hier doch die typischen Qualitätsmerkmale der Musik dieser Ausnahmeband zT reichlich vorhanden:
Viel Gefühl,wunderschöne Melodien,sentimentale Grundstimmung,feine Instrumentalarbeit mit interessanten Klangfarben.
Der Begriff "solide" in meiner Überschrift klingt vielleicht nicht sehr aufregend,ist aber durchaus positiv gemeint.
Die meisten,vielleicht alle,Tracks wären auf einem der genannten Vorgängeralben kaum aufgefallen.
Wer allerdings auf ausufernde Instrumentalparts,Longtracks und eine Rückbesinnung auf alte Zeiten gehofft hatte,wird all das hier nicht finden.
Geblieben ist die Qualität,allerdings im Vergleich zu (ganz) früher, in recht neuem Gewand.
Wie bei den meisten Alben von Marillion lohnt es sich,die Musik wirken zu lassen,oft dauert es einige Hördurchgänge,bis es richtig zündet.
Die Klangqualität ist ganz OK.
Als ich las,daß das Mastering von Peter Mew durchgeführt wurde,befürchtete ich Schlimmstes;hatte dieser doch die gesamte Remasterserie der EMI-Jahre mit abartig überzogenen Bässen und einem merkwürdig beengten Klangbild völlig in den Sand gesetzt.Hier ist soweit alles in Ordnung,auch die Dynamik der CD ist noch im mittleren Bereich.
Für das Reissue auf dem Label Madfish von 2012 wurde nicht remastered,lediglich die Aufmachung empfinden viele als schöner.

"Somewhere Else" wird bei künftigen Aufzählungen der vermeintlich besten Marillion-Alben wohl nur selten genannt werden,hat aber gerade auf dem Gefühlssektor einiges zu bieten und mit dem Titeltrack einen klassischen Gänsehaut-Garanten dazu.
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am 4. Dezember 2012
Es ist erstaunlich, wie sehr die Marillion-Fans von einer Platte zur nächsten hin- und hergerissen werden, und auch, wie jede einzelne Platte die Fan-Gemeinde in verschiedene Lager zerreißt. Kaum etwas, worüber sich eine Mehrheit einig wird, zu fast jeder Meinung findet man bald auch das Gegenteil – man kommt kaum aus dem Kopfschütteln heraus.
Weitgehender Konsens besteht allenfalls darüber, dass man das Album "Somewhere else" öfter hören sollte, bevor man sich eine Meinung leistet, und darüber, dass der Song "Most Toys" nichts taugt – beides sehe ich auch so.

Ansonsten wundere mich über manche Vorredner, denn solche Extreme, wie nicht wenige Leute hier zu entdecken meinen, kann ich kaum sehen bzw. hören. Es gibt Höhen und Tiefen bei größtenteils ordentlicher Qualität, aber keine wirkliche Exzellenz.

Der Versuch eines Vergleichs mit "Marbles" ist zwar verständlich, aber am Ende gegenstandslos, weil sich hier wie dort die Geister gleichermaßen scheiden und die Ergebnisse dann allzu subjektiv ausfallen. Ich fand "Marbles" eher durchschnittlich und "Somewhere else" ganz leicht überdurchschnittlich. Das soll reichen.

Unter den Songs finde ich Hörenswertes (wie "See it like a Baby", "Thank you, whoever you are"), auch richtig gute Songs (wie "Somewhere else", "The Wound"), aber doch nichts wirklich Überragendes. Der einzige Song, der mich eine Zeit lang richtig gepackt hat: "No such Thing". Das schwebt im Raum, das macht nachdenklich. das klingt traurig und schön.
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am 19. April 2007
Von allen schon gelesenen Rezensionen ist ein bisschen Wahrheit dahinter: Das Album hat Hänger, manche Ideen sind nicht fertig gedacht und der Produzent hat einen ungewohnten Stil im Vergleich zu den Klassikern. Aber ich bin froh, dass diese Band noch neue Platten macht und werde mir diese Scheiben immer besorgen. Die Zeiten, in denen kein schlechtes Lied auf der CD zu finden war sind lang vorbei (Brave kam da vielleicht nochmal hin) und deshalb reichen mir ein paar Highlights, an denen ich mich dann allerdings auch nicht mehr satt hören kann:

Auf SE sind das für mich der Titeltrack Somewhere Else und das sensationell gute A voice from the past, auch wenn hier der Refrain ruhig noch hätte öfter kommen können.
Sehr gut gefallen mir dann noch der rockige Opener The other half und das klassischere The Wound, aber auch die Single See it like a baby gefällt mir, ist zwar nicht sehr anspruchsvoll, aber das kann man z.B. im Auto sehr gut hören.

Von bestem Album möchte ich hier sicher nicht sprechen, aber so schlecht wie es hier an manchen Stellen gemacht wird, ist dieses Album wahrlich nicht. Ich habe eine Konzertkarte schon gekauft und werde auch die neuen Lieder live geniessen können.

Nettes Cover mit Hochglanzpapier: Haltet die geöffnete CD-Hüllenrückseite ins Licht und der Aussichtspunkt des Mannes über die Stadt erscheint mit allen Flugzeugen der Innenseite.

Von mir klare Kaufempfehlung.
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am 10. April 2007
Auch wenn man über Marillion geteilter Meinung sein kann, ist bislang jedes Album anders, als das vorhergehende. So auch bei Somewhere else.

Ich finde, daß die neue Scheibe sehr gut geworden ist. Marbles war spitze, Anoraknophobia hatte Schwächen, aber die neue ist sehr gut geworden und hat sich die 5 Sterne verdient.

The other half: Viel Piano, hört sich ganz und gar nicht nach Marillion an. Steve Hogarth singt sich um Leib und Seele und der immer unsportlicher werdende Steve Rothery spielt endlich mal ordentlich Gitarre. Ein Opener, wie er im Buch steht. Für mich so ziemlich das Beste Stück auf dem Album!

See it like a Baby: Die erste Single, die sich auch in den HMV-Download-Charts gut plazierte. Die Rhythm-Section treibt den Song gut voran. Mark Kelly orgelt sich geschickt nach vorne, ohne aufdringlich zu wirken; die Vocals sind ruhig gehalten, verleihen dem Stück so eine gelungene Mischung.

Thankyou whoever you are: Ein sehr entspanntes, ruhiges Stück, das bereits auf dem Marillion-Weekend gespielt wurde. Wieder mit sehr viel Piano und tragenden Keyboard-Sounds. Allerdings auch das erste, das z. B. auf Marbles oder Marllion.com hätte erscheinen können. Verleiht dem gesamten Album den nötigen Touch Ruhe.

Most Toys: Das Gegenteil vom vorhergehenden Song. Ziemlich schnell, ohne aggressiv zu sein. Wieder ein treibender Rhythmus, erstaunlich hart gespielte Drums von Ian Mosley. Absolut Marillion-untypisch auch der Mittelteil, der fast schon ins Prog-mäßige abdriftet. Mutig gespielt, ohne Schwächen.

Somewhere Else: Wieder ein ruhigerer Song, der bestens in die This strange Engine-Phase gepasst hätte. Der Song endet in einem hervorragenden Finale. Den Titel sollte man sehr oft anhören (bietet sich auch wegen der Länge bereits an).

A Voice from the Past: Ein Song wie geschaffen für einen Sonntag-Nachmittag. Erneut wird das Piano in den Vordergrund gerückt. Stark, emotional, technisch brilliant. Zusammen mit The other Half der Beweis, daß Marillion in die erste Liga gehören.

No such Thing: Die Vocals sind hier per Vocoder verzerrt, aber das passt zu diesem Song. Beim ersten hören dachte ich, daß dieser Song ans Ende gehört hätte. Trotz der Ruhe treiben die Drums den Song voran. Wenn man sich die Rückseite der CD ansieht, weiß man, wie dieser Song entstanden ist - selten hat ein Lied so gut zu einem Bild gepasst. Gänsehaut-Song!

The Wound: Der zweite Song vom Marillion-Weekend. Wieder ein sehr langer Titel, der sich anhört, als wäre er bereits zu Fish-Zeiten entstanden. Ab dem Mittelteil wird's sehr spannend. Für mich ebenfalls ein sehr mutiger Song, der trotz der Länge keine schwächen zeigt.

The last century for Man: Der dritte Song des Marillion-Weekend. Ein ziemlich dramatischer Song, der mir fast schon zu melodramatisch daherkommt - der schwächste Song des Albums.

Faith: Ohne völlig abzudriften, verändert sich der Song in der Mitte von einem ruhigen, getragenen Stück, zu einem "ruppigen" Titel. Dieser Song wird live vermutlich rein akustisch gespielt.

Alles in allem eine hervorragende Arbeit der Band. Eine zweites Brave werden wir vermutlich nicht mehr hören - brauchen ich persönlich auch gar nicht. Die Leistung auf Somewhere Else finde ich aller Ehren wert. Ich gebe aber trotzdem einigen meiner Vorredner Recht, wenn sie behaupten, das Album sollte man ein paar anhören.

Aber gegenüber den letzten Alben hat sich Marillion weiterentwickelt. Daß man trotzdem seine Wurzeln nicht vergisst, versteht sich doch wohl von selbst.
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am 25. April 2007
ich habe das album jetzt seit dem releasetermin und es auch viel gehört seitdem. am anfang dachte ich mir: ganz schön daneben! mittlerweile finde ich es sehr gelungen - wie sich die dinge doch innerhalb von zwei wochen ändern können?

die meisten lieder sind sehr angenehm zu hören (z.b. auf der busfahrt zur uni), "the wound", "somewhere else" und "a voice from the past" ragen für mich persönlich heraus, "most toys" finde ich keinesfalls so schlecht wie es von vielen rezesenten gemacht wird - die aussage des liedes ist angesichts modehype, vip-fernsehsendungen und eingebildeter promis überaus passend - schwachpunkte sind das meiner meinung nach ziemlich kitschige "thank you whoever you are" und "the last century for man" - das lied will einfach nicht so recht zünden. sonst bin ich zufrieden mit dem "machwerk", der "katastrophe", der "fehlinvestition" und was man hier sonst noch alles lesen kann.

versteht mich nicht falsch, ich billige jedem seine meinung zu und vielleicht habe ich auch einen schlechten musikgeschmack - aber ich finde es sehr erheiternd, dass sich die marillion-fangemeinde dermaßen gespalten darstellt. die nostalgiker weinen seit knapp 20 jahren ihrem fish hinterher, die progger wünschen sich 30min-songs mit 15 eingebauten gitarrensoli, hier ist marbles DER meilenstein, dort ist marbles ein totalausfall, die einen behaupten, dass die band seit Afraid Of Sunlight nur mist veröffentlicht habe, die anderen sagen, dass die band mit jeder neuen veröffentlichung besser geworden sei, h heult auf dem neuen album unerträglich herum oder aber er singt so emotional, dass einem kalte schauer über den rücken laufen?? wie passt das zusammen? anderswo fängt man aufgrund ähnlicher motive kriege an - marillion schafft es, alle geschmäcker - seien sie auch noch so verschieden - irgendwie unter einen hut zu bringen und deren besitzer hinter sich zu vereinen, wie eine große familie!

es lebe der freie musikgeschmack, es lebe marillion!
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TOP 500 REZENSENTam 4. Juni 2009
Mit jedem Album von Marillion sehen wir uns ganz neuen und überraschenden Fragen gegenüber: War Marillion mit Fish oder mit Steve Horgath besser.
Aber sind wir mal ehrlich, die Frage sollte sich schon lange nicht mehr stellen, da Marillion mit Steve Horgath auch geniale Alben abgeliefert hat und nach über 20 Jahren dieses Diskussion doch mal aufhören könnte.

Fakt ist das "Somewhere else" mit Stve Horgath ist und er seinen Part gut macht, manchmal ein wenig zu "weinerlich", aber meistens wirklich stark.

Was dem Album ein wenig fehlt ist nach meiner Meinung die Kreativität. Manches kommt doch sehr uninspiriert daher oder erinnert an alte Titel und das trübt den Spaß doch ein wenig. Es fehlt auch der Eindruck der Spielfreude und so springt der Funke nicht über.

Dennoch Bietet das Album mit "Somewhere else" und "A voice from the Past" zwei alsolute Übertitel und das war auch der Ausschlag dem Album vier Sterne zu geben. Der Rest ist gut, aber kommt nicht mehr an das hohe Niveau der beiden Titel heran.

Insgesamt wirklich ein gutes Album dem ein spezieller Kick fehlt und somit über vier Sterne nicht herauskommt.
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am 5. April 2007
wir haben uns gestern abend die CD 3 mal hintereinander reingezogen. sie ist wunderschön.

wobei wir wieder beim thema prog sind, was ist prog wörtlich? prog heißt ja erneuernd, weiterentwickelnd, fortschrittlich, und das ist sie.

(leider) keine langen keybordsolos, weniger samples und endlos instrumentale-parts. aber dennoch rotzfrech (most toys, the other half), verträumt (thank you wherever you are, no such thing, last century), verspielt ( see it like a baby), hypnotisch, psychadelisch (no such thing, somewhere else)

einfach ein knaller zum richtigen zeitpunk in meinem leben.

das drum kommt klar und wuchtig, die gitarre sehr rau und weniger verzerrt. sie ist nicht mit marbles zu vergleichen, denn der sound spielgelt den versuch wieder, eine liveatmosphäre zu zaubern, was sehr gelungen ist.

die mitgelieferte DVD sollte man erst nach der CD anhören, denn die songs, die sie beim weekend gespielt haben, kommen gesanglich und klangtechnich nicht mit der CD mit. ich hoffe, sie feilen noch ein wenig an den songs bis zur tour, was die performance angeht.

für mich hat sie nun schon beim 4. mal hören die alben radiation und .com klar überholt.
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am 13. April 2007
wie kann man am besten dafür sorgen, dass man nie langweilig wird? in dem man sich nie wissentlich wiederholt, dinge tut die andere nicht erwarten und auch mal songs schreibt die hardcore fans spalten. neue produzenten sind ebenfalls empfehlenswert, wie mike hunter hier beweist.

dass steve rothery`s trademark gitarren solo`s hier eher in der zweiten reihe stehen macht überhaupt nichts. dafür knallt einem der neue sound gut ins ohr, was wirklich ungewohnt ist. ian mosley`s drums klangen ewig nicht mehr so fett, und spielen tut der ewig lässige ire sie dann auch noch absolut frisch und hörenswert - hut ab!

ausserdem wurde auf langgedehnten ballast hier weitest gehend verzichtet, was das ganze äusserst kompakt macht. lediglich bei "the wound", welches grossartig beginnt, wurde im zweiten teil deutlich potenzial verschenkt.

"thank you whoever you are", das zusammen mit "most toys" im juni als single rauskommen wird, ist wohl einer der schönsten balladen seit langem, nicht ganz so vielschichtig und intensiv wie das grosse "fantastic place" vielleicht, aber dafür hält der song die stimmung von anfang bis ende auf einem sehr schönen, passenden niveau.

mit "voice from the past" und "no such thing" sind auch zwei vertracktere, psychadelische songs am start, deren schönheit sich wahrscheinlich nicht jedem sofort erschliessen mag. der text von "last century for men" schwankt ein wenig zwischen altklug und banal, kriegt für mich aber insgesamt noch die kurve.

das grosse mega-epos, das man auf vielen anderen scheiben der band findet und mit dem man meistens bei dem versuch andere von marillion zu überzeugen kläglich scheitert, gibt es hier nicht. vielleicht ist das ganz gut so, denn das album als ganzes hatte selten so gute chancen von outsidern anerkannt zu werden. als wenn die band das auch so sieht, ist es übrigens das erste album überhaupt ohne intro - es rockt einfach los, ich habe mich fast erschrocken :-)

für proggies und andere hartgesottene, vielleicht auch festgefahrene, genre hörer mag es dauern bis sie diese cd zu schätzen wissen. allen anderen sollte es schneller möglich sein es in ihr herz zu schliessen und diese grossartigen und immer noch und immer wieder sich neu entdeckenden künstler kennen zu lernen.

Freak on ..... es grüsst kirsche / frontalier aus HH
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