Hier klicken Sale Salew Salem Hier klicken Jetzt informieren Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More TDZ Hier klicken Mehr dazu Mehr dazu Read for free AmazonMusicUnlimited longss17

Kundenrezensionen

5,0 von 5 Sternen
5
5,0 von 5 Sternen
5 Sterne
5
4 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
0

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 16. Mai 2013
Ich kann mich hier kur fassen,da doch schon viel über Borodin geschrieben wurde hier.Leider nicht immer den Tatsachen entsprechend,wenn es auch so klingen mag.Immerhin ist da Endergebnis das Richtige nämlich,dass es sich hier um eine absolut erstklassige und hochrangige Einspielung handelt.

Wenn man schon so tut,als ob man von einem Lexikon abschreiben kann,sollte man wenigstens richtig abschreiben,oder ein gutes Lexikon zur Hand nehmen.

Die "Polowetzer Tänze" stammen aus Borodins Oper "Fürst Igor",die er leider nicht mehr zuende komponieren konnte.Das übernahm dann für ihn Alexander Glasunov und Rimskij-Korsakov hat sie wohl dann orchestriert.

Die "Petite-Suite" schrieb Borodin als Werk für Klavier Solo 1885.Auch hier ist Alexander Glasunov für die Orchestration zuständig gewesen 1889.

Gennadij Roshdestvenskij gehört zu den großartigen Dirigenten der ehemaligen Sowjetunion,die auch im Westen erfolgreich waren.Hier sind ihm mit dem Stockholmer Orchester absolut ersklassige Interpretationen gelungen,die auch vom Original-Label Chandos hervorragend aufgenommen worden sind.

Hier ist Brillant Classics mit der Übernahme ein großer Wurf gelungen,noch dazu in einem Preisbereich,der weit unter dem Originalpreis von damals ist.Fünf Sterne für Interpretation und Klang!!Klasse!!!!!
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. Februar 2013
Iniziiert ist diese Rezension von einem ungläubigen Dasitzen beim Hören einer anderen Borodin Aufnahme "The Essential Borodin" von Decca. Die zweite Sinfonie wird dort dermaßen schlampig dargeboten, wenn mit dieser herrlich von Präzision, Innigkeit und Russischen Musikverständisses glimmenden Interpretation von Gennady Rozhdestvensky verglichen. Der Dirigent lässt das Royal Stockholm Orchestra in einer solch niemals sterilen sondern gelassenen Genauigkeit auffahren, dass nur noch der bauchig-reiche Klang der Stockholm Concert Hall sein Resonanzgewand darüber legen muss; so strahlt die traumhafte Orchestermusik Borodins. Ich komme buchstäblich nicht mehr aus dem Schwärmen heraus bei dieser Doppel-CD von Brilliant Classics, was sich wiederholt als ein Stempel für großartige Aufnahmen zum kleinsten Preis herausstellt. Ein genauerer Blick auf die schöne, passend weich aufgemachte Verpackung verrät zudem, dass diese Aufnahmen von Chandos Records lizensiert sind, und schon bestätigt sich zusätzlich wo die Qualität herkommt. Das mehrfach ausgezeichnete englische Privatlabel ruft bei mir nur die wärmsten Erinnerungen hervor (Tschaikowskys 4te mit Mariss Jansons von 89, um nur eine Weltaufnahme zu nennen).
Ich empfehle diese Doppel-CD einfach allen.
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. September 2010
Alexander Borodin (1833-1887) war nur nebenher Komponist. Hauptsächlich betätigte er sich als Naturwissenschaftler, wo er auch einige bedeutende Erfolge erzielte. So brachte er sich das Komponieren autodidaktisch bei. Zusammen mit César Cui, Nikolay Rimsky Korsakov, Modest Mussorgsky und Mili Balakirev gehörte dem sogenannten "Mächtigen Häuflein" an, das danach strebte, eine originale russische Musik zu schaffen, die sich auf den Vater derselben, Mikhail Glinka, besinnt. Er stand damit beispielsweise in Opposition zu so großen Tonsetzern wie Peter Tchaikovsky.
Dabei enthalten nicht alle seiner wenigen Kompositionen original Russisches. Auch in seinen Orchesterwerken war er dafür zu stark darauf bedacht, Individuelles zu schaffen. Und das gelang ihm trefflich.

Seine erste Sinfonie in Es Dur eröffnet mit einem thematisch überreichen Satz, der immer wieder ins Stocken gerät. Dahingegen ist das Scherzo viel ziselierter und pittoresker in seiner sehr gehenden Anlage.
Herz des Stückes ist das Andante, das mit einem singenden und berührenden Cellosolo aufwarten kann. Den Abschluss bildet ein leichtfüßiges Allegro.

Ein Werk, das nach wie vor größtenteils vernachlässigt wird, ist die zweite Sinfonie in h moll. Dabei steckt sie voller Lyrik und Tiefsinn, das beweist schon der schwelgerische und zugleich herbe Kopfsatz. Wieder ist das Scherzo extrem schnell.
Das Andante ist ein wahrer Quell an Einfall und Ruhe und auch das Finale ist espritvoll und keck. Eine wahrlich herausragende Sinfonie!

Seine dritte Sinfonie in a moll konnte Borodin nicht mehr fertig stellen. Nur ein kerniger Kopfsatz und ein vielgestaltiges, mitreißendes Scherzo sind erhalten.

Neben den Sinfonien sind noch einige andere Orchesterwerke Borodins eingespielt. Zunächst die überaus bekannten "Polovetser Tänze" aus seiner unvollendeten Oper "Prinz Igor", deren Gesamtanlage harmonisch und in sich geschlossen wirkt. Borodin schöpft hier eine breite Palette an Klangfarben und Stimmungen aus, die durchaus nachvollziehen lassen, weswegen die Tänze bereits ihrerzeit so beliebt waren.
Weiterhin bietet die Doppel CD eine kleine Suite, die erst nachträglich von Alexander Glazunov orchestriert wurde. Das abwechslungsreiche Stück steht in der Tradition gängiger Suiten, die ja zu Lebzeiten des Komponisten nicht gerade ein populäres Betätigungsfeld waren. Der russische Tonsetzer allerdings beweist, dass auch die Suite ihre Berechtigung hat. Besonderes Lob verdient deswegen natürlich die Orchestrierung.
An Lyrik und Wärme reich sind sowohl die Romanze für Bariton und Orchester - wieder von Glazunov orchestriert - und die Romanze für Mezzosopran und Orchester "In der Heimat anderer Völker" - Borodin betätigte sich ja nebenbei auch noch als Ethnologe, wie seine bekannte "Steppenskizze aus Zentralasien" zeigt.

Die Einspielung dieser zu Unrecht vernachlässigten Stücke unternimmt das Royal Stockholm Philharmonic Orchestra unter der Leitung des großen Gennady Roshdestvensky. Ihr Spiel ist euphorisch, technisch brillant und wie entfesselt. Roshdestvensky erfasst das slawisch Herbe in Borodins Kompositionen, nuanciert farbenreich und akzentuiert haarscharf, wobei er in der Regel gemessene Tempi wählt. Mit Tord Wallström (Bariton) und Larissa Dyadkova (Mezzosopran) kann er zudem auf zwei perfekte Solisten zurückgreifen. Die Aufnahmequalität dieser 1993/ 1994 entstandenen Einspielungen ist herausragend und glasklar.

Fazit: Diese Doppel CD ist die Gelegenheit, einen umfangreichen und erquickenden Eindruck von den Orchesterwerken des fast vergessenen Alexander Borodin zu erheischen.
22 Kommentare| 40 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Borodins Orchesterwerke sind es wert, dass man sie kennenlernt. Subtil und unaufdringlich komponiert, muss man genauer hinhören. Es werden einem nicht spektakuläre Themen serviert. Sondern es wird ein feines, romantisches und eher dunkles musikalisches Gewebe gesponnen - entfernt ähnlich zB. der Symphonie Fantastique von Berlioz, mit einer Vorahnung der Minimal-Music (längeres Variieren stets derselben Notenfolgen), und einer auf Strawinsky verweisenden Rythmik. Die Orchestrierung der feinen Melodiebögen ist meisterhaft. Der seinerzeit berühmte russische Dirigent Roshdestwenskij führt das Stockholmer Orchester zu einer beeindruckenden Leistung.

Einer meiner erfreulichen Blindkäufe. Und eine wertvolle Bereicherung der symphonischen Literatur !
0Kommentar| 10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 31. August 2007
Das kann man nur empfehlen, diese Box mit 2 CD, auf denen die Symphonien in einer wunderbar transparenten und lebhaften Interpretation zu hören sind. Die Gelegenheit, die Orchestermusik dieses Komponisten genauer kennen zu lernen. Die Aufnahme aus den Jahren 1993/1994 waren übrigens früher bei Chandos zu kaufen... für ein Vielfaches - wie man sich denken kann.
0Kommentar| 36 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden


Haben sich auch diese Artikel angesehen

7,96 €

Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken