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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
7
4,0 von 5 Sternen
Love is the Devil
Format: DVD|Ändern
Preis:22,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 4. Mai 2017
Der Film orientiert sich an der Bildsprache Francis Bacons, das ist gelungen. Der Inhalt ist leider, trotz der phantastischen Darsteller, nicht so tiefsinnig, wie der Titel verspricht. Auf Bacons Partner wird nicht sehr eingegangen.
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am 7. Mai 2007
Dieser Film ist ein echter Höllentrip in die Seele zweier Männer, die sich lieben, verletzen und letztlich zerstören werden. Keine Kost für schwache Nerven, denn sowohl die Bilder, wie auch die derben Dialoge verschonen den Zuschauer in keiner Minute. Der Film hinterlässt den Zuschauer mit dem Gefühl, dass man diese Studie kein zweites Mal durchsteht.

Wer diesen Film gesehen hat und hinterher noch immer behauptet, dass Daniel Craig kein Schauspieler sei, dem kann nicht mehr geholfen werden. Diese Rolle erforderte nicht nur Mut, sondern auch absolutes Können. Die Zerrissenheit seines Charakters, die man schon in "Die Mutter" und in "Enduring Love" sah, wird hier um ein vielfaches übertroffen.
Er liefert gemeinsam mit Sir Derek Jacobi eine Performance, die man kaum beschreiben kann. Während Bacon seinen Liebhaber mehr und mehr verstößt, versucht dieser dessen Aufmerksamkeit zu erringen, indem er sich immer mehr selbst zerstört. Die Kaltherzigkeit dieses Mannes zieht ihn immer weiter in den Abgrund von Albträumen, Tabletten und Alkohol. Bacon ist sich Dyers Liebe sehr wohl bewusst und kann ohne ihn ebensowenig leben, dennoch versucht er sich einzig und allein Dyer als Muse zu bedienen. Er will und kann Dyers Leben nicht retten, weil er sein eigenes nicht im Griff hat. George bleibt ein Außenseiter und Bacon versucht erst gar nicht, seinen jungen neuen etwas kleingeistigen Freund, in seinem intellektuellen Freundeskreis zu etablieren. Dyer hingegen glaubt, dass er macht über Bacon besitzt. Die Zerstörung Dyers mitzuerleben, nahm mich als Zuschauer völlig mit.

In keinem einzigen Moment hat George Dyer irgendetwas mit James Bond gemein. Daniel Craig spielt mutig und kraftvoll einen Mann, der von Anfang an in dieser Beziehung zum Tode verurteilt ist. Er stellt sein schaupielerisches Talent nicht nur mittels Mimik und Gestik unter Beweis, er kennt auch körperlich kein tabu. Hüllenlos, völlig hüllenlos ist eine Sache, aber mit solch einer Größe und diesem Mut zu agieren und dabei solch eine totale Verletzlichkeit zu offenbaren, das es einem nicht mehr aus dem Kopf geht, das ist mehr als nur James Bond.

Gebt dem Mann ein intelligentes Drehbuch und er zeigt dir, was er drauf hat, hoffentlich uns allen auch noch in nächster Zukunft.

Der Film als Ganzes liegt etwas schwer im Magen, aber die darstellerische Leistung des Duos Jacobi/Craig verdient durchaus 5 Sterne.
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am 5. Juli 2013
Es ist ein filmischer Versuch einer Annäherung an den Maler Francis Bacon (Derek Jacobi). Dafür hat Regisseur Maybury eine eigenwillige Bildersprache gewählt: vieles ist verzerrt und unscharf, teilweise zerstückelt und deformiert. Wir sehen Einstellungen von schmerzhafter Schönheit. Nur von den Gemälden Bacons sehen wir nichts. Wer seine Gemälde kennt, kann das nachvollziehen.
Bacon bei der Arbeit kämpft mit der Leinwand. Es geht dem Regisseur offenbar nur um die Person und die Gemütsverfassung des Künstlers und da ist seine Homosexualität von enormer Bedeutung. Der Kriminelle George (Daniel Craig) fällt ihm quasi vom Himmel in sein Atelier. Ungewöhnlich offenherzig ist George hier unten total ohne. Bacon hält ihn aus. In loser Bilderfolge sehen wir den Lebensabschnitt der beiden zwischen Casino und Kneipe, zwischen Sadomaso und Suff.
Diese Studie für ein Portrait (s. Untertitel!) zeigt Bacon, wie er in seinem kreativen Destruktivismus durchs Leben taumelt. Seine Umgebung (Freunde) nimmt er als entstellte Fratzen dar. Hier ist Tilda Swinton als lallende Säuferin kaum wiederzuerkennen. Andeutungsweise fallen Streiflichter auf den Antagonismus von Künstlern und Proleten.
Und so kann dieser Filmessay mit einem Zitat von Bacon zusammengefasst werden ‘Man existiert nur für die Lust eines anderen Mannes‘. Über Bacons Kunst sagt das nichts aus. Es ist nur ein Teilaspekt. Verstörend und gewagt.
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am 24. Januar 2010
das stand zumindest auf meiner DVD und das ist die genaue Übersetzung des Orginaltitels. Dieser Film ist kein Biopic über Francis Bacon und auch keinen Abhandlung über seine Malerei. Es zeigt vielmehr einen kurzen Zeitabschnitt aus dem Leben des Malers, seine zerstörerische Art, die bedingungslose Unterwerfung des anscheinend im Liebesspiel dominanten Partner. Beide Schauspieler gehen hier an Grenzen und darüber hinaus. Daniel Craig zeigt, zu welcher grandiosen Darstellung tiefster Verzeiflung er allein durch Mimik und Gestik fähig ist. Seine Darstellung des Unterklassenganovens, der durch die scheinbare Überlegenheit und Arroganz der Freundesgruppe seines Liebhabers zerstört wird, ist einfach grandios. Das in diesem Film keine Bilder von Francis Bacon zu sehen sind, na ja, seine Erben waren nicht sehr erfreut ihn so dargestellt zu sehen und habe es gerichtlich unterbunden. Wer eine Abhandlung über seine Bilder sehen möchte, sollte eher "Logik der Sensation" von Gilles Deleuze lesen.
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am 30. Juli 2007
Ich hatte ehrlich gesagt mehr von diesem Film erwartet, der mit einem großen künstlerischen Anspruch daher kommt. Die üblichen Zutaten sind enthalten: verfremdetete Farben, häufige Szenen mit Doppelbelichtungen, das ganze Set erinnert eher an eine Theeaterbühne als an einen Drehort, eingestreute Zitate des Künstlers aus dem Off ....
Vielleicht soll dieser Film wirken wie eines der Bilder von Francis Bacon ... nur seltsamerweise wird nicht ein einziges dieser Bilder, über die ständig geredet wird, auch gezeigt! Wen es interessiert, was der Maler eigentlich gemalt hat, muss sich woanders informieren. In dem Film gibt es nur ein Atelier voller Farbtuben und leerer Leinwände zu sehen.
Die Herausnahme dieses Films aus der Realität läßt den Zuschauer begreifen wie abstrakt und völlig fern der Normalität die Welt des Francis Bacon ist. Das erzeugt das Gefühl, man würde die Personen des Films durch ein Schlüsselloch beobachten. Aus den Fragmenten, die man durch dieses Schlüsselloch sieht, versucht man die Beziehung zwischen dem Maler und seinem Liebhaber zu verstehen. Man beobachtet, wie sich die Tragödie anbahnt und vollzieht ... zwangsläufig und ohne Hoffnung auf ein besseres Ende, doch der Zuschauer bleibt dabei in seiner Rolle als Beobachter.
Dem Film ist es trotz aller Tragik nicht gelungen, mich zu berühren und das hat mich selbst verwundert, denn ich hatte einen sehr emotionalen Film erwartet. Das hätte aber wahrscheinlich vorausgesetzt, dass ich mich in einen der Darsteller hineinversetzen kann. Obwohl an den schauspielerischen Leistungen nichts auszusetzen ist (!), bleiben mir die Handlungen und Empfindungen der Personen völlig fern. Schade.
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am 10. August 2001
Der Film hat mir recht gut gefallen. Er baut mit stimmigen Bildern eine Atmosphäre mit zunehmender Intensität auf. Obwohl man sich dem Film streckenweise kaum entziehen kann, gibt es doch einige Längen, da der Erzählfluss stellenweise etwas "hakt". In jedem Falle aber sehenswert. Hervorzuheben ist ferner das gute Bild, wohingegen der Ton minimal abfällt. Als Zusatzmaterial hätte ich mir etwas mehr gewünscht.
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am 4. November 2009
Der Film ist TOP, mit Craig, als er noch jung war. für die Story kann man googeln. ...ist anspruchsvoll,... must see!!!
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