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am 28. Juni 2007
Steve Wilson hat mal in einem Interview gesagt, er hätte Angst, dass ihm irgendwann die Ideen ausgehen könnten. Das ist nicht nur Tiefstapelei, vielmehr muss man sich fragen, wo der scheinbar unendliche Ideenreichtum dieses Genies herkommt. Des Rätsels Lösung ist möglicherweise zwischen den Zeilen in seinen Texten zu finden. Steve Wilson und sein Freund Aviv Geffen lehren uns, dass Melancholie und Depressionen auch Energien sein können, die sich in faszinierende Schöpfungskraft verwandeln lassen. Was sich beim hören von Blackfield 2 auf der Haut abspielt, ist keine Cellulitis, sondern der direkte Einfluss von Musik und Text.

"No way to understand, why I've become the way I am".

In der Regel bieten Soloalben von Bandleadern zwei, drei gute Titel und viel Füllmaterial. Was der Porcupine Tree Mastermind Wilson hier neben Tourneen, und seiner Meisterwerke "Deadwings" und "Fear of a blank Planet", mit Blackfield die letzten Jahre nebenbei produziert hat, ist die Absage an Oberflächlichkeit und Schnellschüssen. Es sind Botschaften, die man über Ohren und Haut aufnehmen muss. Titel für Titel eine atemberaubende Entdeckungsreise durch unsere immer mehr verrohende, gefühllose Gesellschaft. Wer dann nach dem neunten Titel einen Kloß im Hals hat, bekommt mit dem Zehnten '"End of the world' "die emotionale Keule verpasst.

Die Finsternis in diesem Werk ist keine Schwarzmalerei. Sie soll die Menschen aufrütteln und sensibilisieren, aus Furcht vor einem blanken Planeten.

Alexander Rakocz
11 Kommentar| 23 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
VINE-PRODUKTTESTERam 3. September 2008
BLACKFIELD II schließt ziemlich nahtlos an das Debütalbum von Steven Wilson und Aviv Geffen an und enthält mindestens ebenso viele melancholische Ohrwürmer, angesiedelt irgendwo zwischen New Romantic Pop und sehr melodischem Alternative Rock. Allerdings ist der Sound diesmal keyboardlastiger und daher insgesamt noch einschmeichelnder.

Man sollte diese Musik und die dazu gehörenden, oft herzzerreißend traurigen Texte nicht zu beschreiben oder zerreden versuchen, sondern sich einfach die CDs von Blackfield kaufen. So simpel wie es klingt, ist es auch.

PS: Der Schlusstitel "End of the World" (Das Ende der Welt) ist einer jener drei oder vier Songs, die auf meiner Beerdigung gespielt werden sollen. Jedes Mal, wenn ich ihn höre, rührt er mich wieder zu Tränen, ohne dass ich etwas dagegen tun kann oder will. Und genau so soll es schließlich auch den Besuchern der Feier meines irgendwann einmal anstehenden Begräbnisses gehen!

Mit unendlicher Dankbarkeit habe ich zur Kenntnis genommen, dass dieser unbekannt gebliebene Superhit nicht von den Kommerz-Radiosendern dieser Republik entdeckt und dann zu Schanden gespielt worden ist. Meines Wissens wurde er noch nicht einmal als Single veröffentlicht.

Letztere Tatsache muss man allerdings der Plattenfirma als schweres Versäumnis in ihre Bilanz schreiben, denn sonst wären Blackfield wahrscheinlich längst kein Insidertipp mehr, sondern hätten für dieses Album inzwischen Gold kassiert!
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am 24. März 2008
Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist. Diese Worte des französischen Schriftstellers Victor Hugo beschreiben die Essenz dieses grandiosen Albums. Nachdem ich von Porcupine Tree "Lazarus" (Deadwing) und "Sentimental" (Fear of a Blank Planet) gehört habe, wollte ich sofort mehr von dieser traumhaften Musik. War ich anfangs total begeistert von "Once", erschlossen sich mir erst nach mehrmaligem Hören die wunderbaren Facetten der einzelnen Lieder, vorallem "End of the world" und "My Gift of Silence" lassen einen einfach nicht los. Dieses Album ist eine wirklich rundum gelungene Komposition. Wer behauptet Melancholie ist keine Lösung, wird nach diesem Album die Welt mit anderen Augen sehen.
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am 2. Januar 2009
"Blackfield II" ist eins dieser ganz raren Alben, für die Superlative nicht ausreichen. Jedes Lied auf dieser CD ist für sich ein kleines Kunstwerk, in sich stimmig und von einer traurigen Schönheit, dass es einem beim Hören die Kehle zuschnüren mag.
Egal, wie oft ich mir das Album anhöre - die Wirkung bleibt stets gleich. Die Melodien und Texte berühren die Seele und entführen in andere Welten. Meiner Meinung nach ist dieses zweite Album von Blackfield noch einen Tick gelungener als der Vorgänger, der bereits ein Highlight in der CD-Landschaft war.
Für mich ist "Blackfield II" ein absoluter Glücksgriff und ich bin froh, dass ich dieses Album entdeckt habe.
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am 11. November 2013
Vorweg, komme aus der Steven Wilson (Porcupine Tree, Opeth, Anathema) Ecke.

Dieses Album ist eines der wenigen, welches ich ohne Probehören gekauft habe, bin nicht enttäuscht.
Sound ist sehr gut (Ausnahme SnareDrum), die Breite und Vielschichtigkeit des Sounds wird aber erst auf guten Anlagen hörbar.

Die Tracks sind allesamt sehr eingängig und deutlich weniger komplex als andere Wilson Stücke, also runde schöne Balladen eben.
Abzug gibt es, da ich außer dem zweiten Titel noch keine wirkliche Perle gehört habe und die Songs (wahrscheinlich) nicht huntert mal hörbar sind.

Insgesamt gibt es ein wirklich ausgesprochen schönes Album, mit ruhigen "Balladen" weit weg von Mainstream.
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am 14. November 2008
Als großer Porcupine Tree-Fan habe ich mich lange nicht so recht an die Wilson/Geffen-Liaison herangetraut. Wahrscheinlich hatte ich Angst, Wilson in irgendeiner Art von weichgespültem Duett-Pop untergehen zu hören. Wie man sich doch irren kann.

Schlimmes erwartet - ganz viel Wunderschönes bekommen:
"Once" ist der perfekte Opener und lässt einen ein einziges Mal wage an Porcupine Tree erinnern. Alles, was danach kommt, hat mit Prog-Rock oder gar -Metal nichts zu tun. Blackfield II ist ein brillantes Pop-Album, das ,Gott sei Dank!?' nie den Weg ins Formatradio finden wird. Es ist textlich ausgereift, keine Sekunde schnulzig, sondern einfach nur zu Herzen gehend und tief melancholisch.

Irgendeinen Song gesondert hervorzuheben ist eigentlich unmöglich. Doch haben sich mir "1.000 People", "Epidemic" und der wirklich zu Tränen rührende Schlusssong "End of the World" womöglich am nachhaltigsten ins Herz gebohrt. Dank an all jene, die mir zu diesem Album geraten haben!
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am 13. März 2007
Bei neuen Alben sollte man mit Superlativen ja vorsichtig sein. Deshalb hab ich mir hier mit dem Schreiben auch Zeit gelassen. Aber wer diese Scheibe in 2007 noch toppen soll, weiß ich wirklich nicht. Steven selbst mit PT vielleicht ? Ich glaube nicht.

Die Suche nach dem Ausfall wird jedenfalls erfolglos abgebrochen. Was diese Songperlen auch bei Durchgang 15 noch für Kraft entwickeln, ist nicht zu beschreiben. Z.B. das unscheinbare, in der Mitte versteckte "This Killer" ist von solcher Schönheit, dass eine Band wie Coldplay eigentlich entnervt aufgeben müsste. "Epidemic" ist eine 5-minütige Reise durch PT-lastiges Intro und minimalistischen Aufbau, wunderbarem streichergetragenem Refrain, einer völlig neu instrumentierten 2. Strophe, und schließlich in Gitarrengewalt zergehenedem Finale. Unglaublich produziert. "Christenings" erinnert erstmal stark an "Pure Narcotic" aus PTs "Stupid dream", reißt aber auch auf wie ein Wolkenbruch.

Wenn man schließlich beim etwas einfacher gestrickten neunten Track "Where is my love" angekommen ist, gehört das Album längst auf die BTM-Liste suchtgefährdender Stoffe. Nur Leute, das dicke Ende kommt erst noch. Der Abschlusstrack "End of the world" ist bei aller Zurückhaltung das geilste, unglaublichste, emotionalste und traurigschönste Stück Musik, daß ich seit wohl doch 15 Jahren gehört habe. Völlig unbeschreiblich. Und irgendwas läuft falsch in dieser Welt, daß dieser Song nicht längst in Platinauszeichnungen ersoffen ist.

Über Sterne müssen wir nicht reden. Und grob überschlagen haben Steven und Aviv es geschafft, ihr erstes Werk sogar noch zu toppen. Vor einer dritten Blackfield-Scheibe habe ich fast Angst.

DVD von der Tour wirds übrigens auch geben, leider frühstens in einem halben Jahr. Aber die feine Liveumsetzung der Songs noch kombiniert mit visuellen Eindrücken, kann eigentlich nur zur Reizüberflutung führen.
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am 30. Oktober 2008
Das ist definitiv das beste Album der jüngsten Rockgeschichte seit Seconds Out bzw. Wind and Wuthering von Genesis. Es schreibt mir aus der Seele und meine Seele brennt lichterloh...where is my love...jedes Lied jede Sequenz ist ein Ohrenschmaus. Einzige Kritik: die Stücke hören im schönsten Moment auf...alle Stücke könnten gerne doppelt, nein dreifach so lang sein. Ich habe die Scheibe nun schon sicherlich fast 200x angehört (nicht übertrieben) und ich werde ihr nicht überdrüssig. Die DVD ist übrigens auch sehr zu empfehlen. zum Schluss sage ich nur Where is number three! Please, please do it...I am addicted to your music!
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am 17. Februar 2007
Blackfields Zweite ist der ultimative Ohrenschmeichler. Während die erste Platte noch nach Porcupine Tree mit angezogener Handbremse klang, hat Blackfield II nichts mehr mit Prog-Rock zu tun.

Es handelt sich um 10 kleine, recht melancholische und trotzdem zuckersüße Popstückchen, jedes mit eigener Identität, trotzdem ein Album aus einem Guss, garniert mit kleinen, feinen elektronischen Effekten. Fühlt sich an wie heisse Schokolade nach einer Schneewanderung. Lädt ein zum Kuscheln aufm Sofa. Und wenn man niemandem zum Kuscheln hat fühlt man sich trotzdem umarmt - von der Musik. 10/10
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am 19. Mai 2008
Hi,
ich leg mal gleich los...um es sehr einfach auszudrücken...: Wem Porcupine Tree zu kompliziert ist, dem empfehle ich Blackfield II, man könnte "Porcupine Tree Light" zu diesem leicht-locker eingespieltem Album sagen.Es besteht aus leicht eingängigen, rythmisch sehr schönen Popsongs, wobei auch der Gesang wohltuend beruhigt...ein Album, dass man auch ganz hervorragend als "Hintergrundmusik" zum lesen z.B. hören kann...!! Sehr schön und angenehm.
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