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am 16. Oktober 2015
Nach den mäßigen Kritiken zu „The Soft Parade“ (welche ich bis heute nicht verstehe), kam 1970 (wieder ein Jahr später) das nächste Album der Doors: „Morrison Hotel“. Zwischenzeitlich gab es allerdings viele Tiefpunkte in der Welt der Doors. Misslungene Auftritte, der Haftbefehl gegen Morrison und sein exzessiver Alkoholkonsum. Doch die Band fing sich wieder, sogar Morrison war nach einiger Zeit wieder arbeitsfähig. „Morrison Hotel“ geht wieder zurück zu den Anfängen der Doors, ist aber vor allem sehr Rock- und Blues-lastig (was mit „L.A. Woman“ dann auch weiter geführt wurde). Diesmal waren auch die Kritiker wieder begeistert, aber wen juckts schon, was die Kritiker sagen?
„Morrison Hotel“ umfasst einige Stücke, die im Zeitraum 1966 – 1969 entstanden, es aber nicht auf eins der vorherigen Alben geschafft haben.

Für den Bass gab es dieses Mal Lonnie Mack und Ray Neapolitan für einige Titel. John Sebastian spielte Mundharmonika im ersten Stück, „Roadhouse Blues“.
Und damit wird die Platte auch direkt eingeleitet. Einer der bekanntesten Doors-Songs und sicherlich der bekannteste von diesem Album. „Roadhouse Blues“ ist ganz klar ein mitreißender Hit, die Mundharmonika macht viel vom schmissigen Klang aus. Gleichzeitig leitet „Roadhouse Blues“ aber auch die erste Hälfte des Albums (1 – 6) ein: Hard Rock Cafe.
„Waiting For The Sun“ ist das erste Stück, welches schon früher hätte veröffentlicht werden sollen, es aber aus irgendwelchen Gründen nie geschafft hat. Ganz klar war es für das dritte Album mit selbigem Namen gedacht, aber was solls? Besser spät als nie. Und „Waiting For The Sun“ erinnert vom Rhythmus und der Atmosphäre her sehr stark an die dritte LP der Band, passt aber interessanterweise auch irgendwie gut in den Hörfluss von „Morrison Hotel“.
„You Make Me Real“ wird dann wieder rockiger, aber auch leicht und einfach richtig gut!
„Peace Frog“ stammt wieder zum Teil aus der Feder von Robby Krieger und ist auch wieder ein sehr toller Song. Klasse Gitarrenspiel von Krieger und ein mitreißender Sound, „Peace Frog“ demonstriert perfekt den Grundkern des Albums.
Jetzt wird es erstmal ruhiger mit „Blue Sunday“, auch wenn der Übergang zu diesem Titel etwas zu direkt ist. Dieser Song geht wieder etwas mehr in die experimentelle Richtung der Doors mit einigen kuriosen Harmonien, die sogar an zwei Stellen etwas schief klingen. Dennoch ein schöner, wenn auch kurzer Titel.
„Ship Of Fools“ schließt das Hard Rock Cafe ab und ist wieder eine Zusammenarbeit von Morrison und Krieger. Eine Art Mix aus Blues und Rock, in dem aber auch Manzareks Orgelspiel wieder etwas mehr hervorsticht.
Willkommen im Morrison Hotel! Auch „Land Ho!“ ist ein Produkt von Morrison und Krieger. Ein klasse Rock-Titel!
„The Spy“ ist ein wieder ruhigerer und sehr atmosphärischer Song, der neben seinem (wieder mal) tollen Text, durch seinen düster, melancholischen Blues überzeugt.
„Queen Of The Highway“ beginnt dezent, wird dann aber schneller und vor allem wieder rockiger. Ebenfalls wieder ein Song von Krieger und Morrison.
Das vorletzte Stück „Indian Summer“ ist ebenfalls von Krieger und Morrison, vor allem war es aber schon für das aller erste Album gedacht, da der Song bereits 1966 geschrieben wurde. Und auch hier hört man das etwas raus, aber genau wie „Waiting Fot The Sun“, ist es sehr schön diesen Stimmungswechsel in „Morrison Hotel“ zu haben. Noch dazu ist „Indian Summer“ ein sehr wundervoller Song!
„Maggie M'Gill“ ist der letzte Track vom Album. Dieser schließt die Platte mit dem typischen Rock-Sound des Albums ab, wobei der Song doch deutlich zurückhaltender klingt, als „Roadhouse Blues“, was keine Kritik ist! „Maggie M'Gill“ ist ein sehr guter Abschluss für dieses tolle Album.

Fazit: „Morrison Hotel“ hat eine Länge von 37 Minuten und ist für viele Fans eine gelungene Rückkehr zum Doors-Sound, den viele so lieb gewonnen haben. Da kann ich auch zustimmen, mir gefällt natürlich der rockige und bluesige Sound dieses Albums, doch mir haben bisher alle Alben der Doors gefallen. Nichtsdestotrotz ist „Morrison Hotel“ wieder Mal ein umwerfendes Stück Rockgeschichte und lässt sich immer wieder am Stück hören. Ein großartiger Einstieg in die 70er, in denen sich die Doors aber leider nicht mehr lange hielten…
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am 31. Januar 2012
Das Album wird oft zu den besten Alben der DOORS überhaupt gezählt; auch wenn es zum Zeitpunkt seines Erscheinens relativ erfolglos war, so liegt das nicht an der Qualität der musik, sondern daran, dass der Sound für die Hörer damals sehr ungewöhnlich war; denn die DOORS verließen hiermit alte Pfade, und bestritten mit diesem Album mutig neues Terrain!
Hier steht der Blues stark im Mittelpunkt, und das in progressiver oder auch ziemlich klassischer Variante, ohne jedoch, dass auf innovative Doors- oder Jazz- Elemente hier verzichtet wird.
In Musiker- Kreisen hatte das Album natürlich schon damals größte Bewunderer. Und man erkennt diesem Album zurecht einen großen Einfluss auf seine Zeit an.

Kein Song des Albums ist hier schlecht. Allerdings sucht man hier auch den "ganz großen Knaller" vergeblich, so dass auf "Best Of"- Scheiben der Bands meist nur sehr wenige Songs dieses Albums der Band versammelt sind (z.B. "Roadhouse Blues"). Dafür ist der Querschnitt hier wirklich sehr gut, vllt. besser als bei jedem anderen Doors- Album.

FAZIT: Blues vom Feinsten von den Doors, die zu dieser Zeit noch zu den einflussreichsten Rockbands ihrer Zeit galten!
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am 15. Dezember 2009
dieses album wird im doors-katalog oft übersehen oder unterbewertet. der grund: es warf keine hits ab. dafür aber jede menge spätere klassiker. es war das album, mit dem sich die doors nach dem miami-vorfall, der öffentlichen ächtung und nach dem relativen misserfolg der jazzpop-experimente von "the soft parade" selbst am schopf aus dem schlamm zogen.

mehr noch: sie erfanden sich gleich selbst neu. kraftvoll, frisch und aufregend wie auf der ersten platte, aber härter, trockener, weniger gefällig. statt der omnipräsenten orgel gibt es hier oft e-pianos zu hören, die gitarre dominiert und klingt scharf nach rock, die quelle der inspiration ist der blues.

"roadhouse blues" ist ein grandioser openener, aufgebaut auf einem scharfen, beschleunigten bluesriff. "waiting for the sun" schaffte es nicht aufs gleichnamige album, sondern wurde erst jetzt verwertet (so was gibts öfter - "houses of the holy" ist auch nicht auf "houses of the holy" drauf, und "sheer heart attack" nicht auf "sheer heart attack"). warum die nummer liegen blieb, ist unverständlch, sie gehört zum packendsten und gleichzeitig eingängigsten, was die doors je geschrieben haben. die flirrenden, sehnsuchtsvollen strophen schlagen stets auf einem heftigen hardrockriff auf, der ungemein melodiöse refrain wächst sich in den auf moll-harmonien basierenden "waiting, waiting ..."-teil aus und steigert sich zum abschnitt "waiting for you to come along...", wo morrison mit sich selber zweistimmig singt. ganz, ganz großes drama, verdichtet in einen popsong. "you make me real" ist ein fröhlicher, hart pumpender boogie.

"peace frog" steigert die spannung wieder, ein zum funk verschärfter r&b-track, auf einem sensationell coolen gitarrenriff sitzend, in den verschiedene morrison-gedichte hineingebaut wurden - bevor das stück dann in die verkaterte spätnachmittagsidylle von "blue sunday" übergeht. "ship of fools" ist hochdramatischer pop mit einem für die damalige zeit erstaunlichen, sarkastischen öko-text ("the human race was dying out, no one left to scream and shout..."). die metapher von der menschheit als narrenschiff-besatzung ist simpel und naiv, aber sie funktioniert.

"land ho" ist dann herrlich großspurige seefahrer-mystik, von morrison in method-actors-stil genial auf den punkt gebracht. "the spy" ist ein bedrohlich schleichender blues mit einem bedrohlichen text ("i know you deepest secret fear"), der sich dramatisch steigert. in "queen of the highway" setzt morrison seiner freundin pamela wieder einmal ein denkmal (das ganze album ist voll von grüßen an sie). warum die doors selbst bis heute an dieser version herummäkeln, ist nicht ganz klar - der track ist zwar nichts besonderes, aber er ist stimmig und dicht und gefällig.

"indian summer" fällt aufs erste hören ab, hat aber einen hinterhältigen charme und ein seltsames orientalisches feeling, hat man sich einmal in die melodie verbissen, kann man sie kaum wieder loslassen.

"maggie m'gill" baut dann den übergang zu "la woman": harter, trockener moll-blues, von scharfen gitarren angetrieben, morrison singt hier bereits mit der zerfallenden, rauen stimme vom folgenden, letzten album.

der remastere sound ist großartig, sehr scharf und hell, aber niemals unangenehm.

der remix ist auf diesem album besonders deutlich zu hören. gearbeitet wurde vor allem an der atmo - die songs werden nicht neu erfunden, nur neu gerahmt: man hört morrison jetzt bei "the spy" sanft mitklatschen, bei "you make me real" pfeifen oder bei "roadhouse blues" sich selbst leise antworten. dazu kommen diverse ad-libs und "oh yeahs" und zwischenrufe, die auf der originalversion gestrichen wurden. die ride-outs sind oft länger, etwa bei "maggie m'gill", da gibts noch einige gitarrenlicks und morrison-interpretationen mehr zu hören. insgesamt gibts mehr gitarre, der bass ist prominenter im klangbild, ein paar klavierparts kamen dazu.

offenbar war man bemüht, vor allem so viel unbekannten morrison wie möglich zu liefern. so ist jetzt im intro von "roadhouse blues" auch jims etwas dilettantisches mundharmonika-motiv eingeblendet, das damals sofort verworfen wurde, es mischt sich jetzt unter john sebastians scharfe, präzise harp. das ist meiner ansicht nach der einzige eingriff im gesamten doors-remix, der fragwürdig ist, weil er das lied wirklich verändert. aber offenbar konnte man auf diesen gimmick - jim zum einzigen mal bei einer studioaufnahme an der harp hörbar - nicht verzichten.

der gesamtsound der doors wird hier durch den remix etwas rauer und direkter, weniger geputzt, man rückt sozusagen näher an die band heran, sitzt im studio zwischen ihnen. dazu passen auch die bonustracks. neben der sagenumwobenen jazzversion von "queen of the highway" (ja, eh ganz nett) hört man hier 40 minuten lang work in progress. ist alles eh sehr interessant, aber irgendwo zwischen minute 18 und 20, während die doors versuchen, das riff von "roadhouse blues" tot zu reiten und morrison dazu herumgrölt, wird es dann ein wenig sinnlos. ein interessanter einblick in die arbeitsweise der doors, wie ein song modelliert wird, aber musikalisch letztlich total wertlos.

morrison hotel ist eines der stärksten alben der doors. es ist geprägt von einer verzweifelten hoffnung, es ist lebensfroh, wild und stark. es ist vielleicht nicht so präzise und überwältigend wie ihr düsterer schwanengesang "la woman", es hat ein paar längen, aber es ist so kraftvoll inspiriert, dass es sich 5 sterne verdient.
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am 16. Februar 2010
es ist nach wie vor für mich schwierig ein doors album vors andere zu stellen, alle haben das gewisse etwas, alle sind für sich großartig und können überzeuen...
für mich sind sie sehr vielseitig, ob nun harter rock (the doors), eher gefälliger jazz-angehaucht (softparade) oder eben wie hier sehr bluesig, teils auch ganz leicht funkig sein kann...

ein album das die kunst kriegers an der gitarre am schönsten unterstreicht, für mich ist er hier der träger, der impulsgeber in fast jeder nummer...

morrison bringt hier vielleicht gesanglich nicht die höchstleistungen zusammen, das paket aber sehr exquisit...
die sonst gewohnte orgel wird hier auf weiten strecken von e-pianos ersetzt, ich finde manzarek und dem ganzem sound der scheibe tut das sehr gut...

die hinzunahme des bassisten lonnie mack, sowie john sebastian an der mundharmonika sind eine sehr sinnvolle ergänzung...

meine favoriten:

"roadhouse blues"- der starter und ein klassiker, ein schwingender reisserischer krieger riff, eine bluesige harp von sebastian und schmutzig-raue vocals von morrison. das klasse krieger solo ist für mich kult (do it robby, do it!!!)

"waiting for the sun"- diese depressive, teils langsam daherstotternde nummer wird von einem elegischen morrison gesang getragen. auch hier ist robby wieder eine klasse für sich, grande blues-gitarre....

"peace frog"- groovender bass, ein mörder psychodelic-funk riff von krieger... mein liebling...

"ship of fools" etwas beschwingter, klingt leicht nach zirkus... ich kanns nicht anders sagen- auch hier krieger wieder gott, sein ausbrechendes gitarrensolo ist weltklasse....

"maggie mgill" roher blues, cool------

insgesamt wohl eines der stärksten alben der doors, ein schritt zurück zum ursprung...

das remaster große klasse, drückende bässe, klare gitarre.... ein schönes klangerlebniss....

Fazit: let it roll...............!!! kauf auch bei besitz der original-platte fast ein muss, das erlebnis ist ein anderes.
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am 19. Mai 2012
Jaja Morrison Hotel, eines der Höhepunkte des noch jungen Jahres 1970. Die Doors kehren zu ihren bluesigen Wurzeln zurück. Mein Favorit ist der Roadhouse Blues, einprägsame Melodie mit tollen Lyrics. Leider war dieses Meisterwerk einses der letzen des Rock'n'Roll Poeten Morrison.

Fünf Sterne sind meiner Meinung nach zwar nicht ausreichend für eine so tolle Band aber was soll man machen.
Ich empfehle Morrison Hotel allen Fans der bluesigen Doors.
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am 11. Februar 2014
Es gibt nun ja leider nicht viele Platten von den Doors, und Morrison Hotel ist das zweitbeste hinter ihrem Debutalbum. Hier möchte ich aber noch etwas anderes bewerten. Nämlich das außergewöhnliche Jewel-Case der Audio CD. Nicht der Standard, sondern vom Look and Feel futuristischer und stabiler. Liegt gut in der Hand. Bin mir nicht sicher ob das eine besondere Edition war oder Standard für diese CD. Jedenfalls cool...
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am 25. Juni 2007
The Doors - wer sie mag, wird diese CD lieben, denn sie ist unbestritten eine ihrer besten!

Was an dieser Ausgabe so besonders ist, sind die Bonus-Titel, die nicht schon hundertmal auf einer anderen Platte erschienen, sondern wirklich neu oder zumindest ganz selten sind.

Und auf dieser CD machen die Bonus-Titel auch einen großen Teil aus, nicht nur ein paar lieblose Minuten - es zahlt sich also auf jeden Fall aus, diese CD zu kaufen, auch wenn man (so wie ich) schon LP und CD besitzt!
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am 7. September 2013
Diese Kakerlakenfalle ist eine der besten auf dem Markt.
Unauffällig, geruchslos und 100% tödlich für Kakerlaken und andere Schädlinge.
Wer will da noch was anderes essen?

Sofort kaufen und an Freunde verschenken!
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am 19. November 2009
Allein gegenüber dem Roadhouse - Blues der Doors ist das ganze Oeuvre von Cream, Clapton, Mayall, Jeff Healey, Gary Moore und wie sie alle heißen und hießen, nur ein Witz.
Wie sagt doch Turrell in 'Blade Runner' zu dem sich über seine kurze Lebenszeit beklagenden Replikanten:
'Die Flamme, die am hellsten brennt, erlischt auch schneller.'
Muß wohl in Morrisons Fall so gewesen sein.
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