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Kundenrezensionen

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am 23. Februar 2008
Es erfüllt mich immer wieder eine tiefgehende Fassungslosigkeit, wenn ich die seltsamen Kritiken zu lesen bekomme, die über diese Serie existieren. Da war von "seelenlosen Kostümschlachten" und "unfreien, verkrampften Adaptionen" die Rede.
Wer dieses Machwerk als seelenlos bezeichnet, muss entweder selbst keine besitzen oder beschränkter Literat sein, für den es außer dem Buch NICHTS zu geben scheint.
Eine würdigere und perfektere Literaturverfilmung hat es wohl noch nicht gegeben. Bis in die allerkleinsten Nebenrollen perfekt besetzt, alle überragend nur Volkert Kraeft als verzweifeltes, leidendes Oberhaupt der Familie, bei dessen Darstellung man sich immer wieder fragen muss: Wer ist eigentlich Al Pacino oder Jack Nicholson?
Zu wunderbarer, zu Herzen gehnder Musik wird die Atmosphäre, aber auch die mitschwingende Ironie, die so typisch für Mann ist, hervorragend eingefangen. Auch der Abrutsch in immer düstere Teile der Geschichte gelingt so einzigartig, dass man sich nach der letzten Folge immer wieder fragen muss, ob die erste jemals existiert hat. Von der heilen, klassisch dargestellten Familienwelt hin zu modernen psychologischen, teils psychedelischen Feindarstellungen am Ende, die wie ein emotionaler Dampfhammer auf den Zuschauer einschlagen.
Leider ist die Unterteilung in 11 Folgen, die ich für sehr gelungen hielt, hier nicht mehr der Fall. Anhand der Kapitel sind diese jedoch in etwa nachzuvollziehen.
Auch die Schwarz-Weißverfilmung ist enthalten, die mich allerdings schwer enttäuscht hat. Unzureichend, gekürzt und größtenteils fehlbesetzt.

FAZIT: Auch Feinde von Literaturverfilmungen sollten sich diesen Klassiker nicht entgehen lassen und eintauchen in die realistisch dargestellet Welt der Buddenbrooks, aus der man so leicht nicht wieder entkommt.
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am 8. Februar 2007
Obwohl ich die Videokassetten zu der TV-Serie wie auch den Spielfilm viele Jahre besitze, kann ich es kaum erwarten, bis diese Box erscheint.

Zu Ehren des Meisters ist das Erscheinen auf DVD, insbesondere der TV-Serie, mehr als nur würdig. Schon als zehnjähriges Kind, sah ich seinerzeit zusammen mit meinen Eltern die Erstausstrahlung im Deutschen Fernsehen. Wir alle waren fasziniert und gebannt, den Aufstieg und Fall dieser legendären Kaufmannsfamilie via Fernsehen mitzuerleben.

Eine bessere Umsetzung dieser anspruchsvollen Literatur, kann ich mir nur schwer vorstellen. Diese Verfilmung, ich meine damit die TV-Serie, wird der Romanvorlage in jeder nur denkbaren Weise gerecht. Schauspieler, Ausstattung und Regie überzeugen auf der ganzen Linie. Wer Literaturverfilmungen liebt, kommt hier gänzlich auf seine Kosten. Das Buch lebt in dieser Verfilmung auf, die Personen und Charactere werden lebendig, man fühlt sich in diese Epoche der Deutschen Geschichte förmlich hineinversetzt!

Ich empfehle die Verfilmung an einem Tag zu sehen. Obwohl dies fast 10 Stunden sind, ist so die Wirkung am grössten. Der "Zauberer" wie Thomas Mann von seinen Kindern oft betitelt wurde, wäre glaub ich stolz auf diese Verfilmung der Buddenbrooks. Anders bei der damaligen Umsetzung mit Lilo Pulver und H.J. Felmy, die mir persönlich nicht so zusagt. Trotzdem ist es schön, das auch diese Verfilmung Bestandteil dieser Box ist.

Das Deutsche Fernsehen hat es insbesondere in den Siebzigern immer wieder geschafft, Werke der Deutschen Literatur grossartig zu verfilmen. So was ist Heut nicht mehr gefragt, ich finde das sehr bedauerlich. Die Rundfunkgebühren werden nur noch für Telenovelas, Daly-Soaps oder ähnlichem Dreck verschwendet. Von Literaturverfilmungen dieser Klasse, ist unser Land lichtjahre entfernt. Von daher sind diese "Buddenbrooks" ein kleines Juwel. Fernsehen kann viel, Heut leider nicht mehr.

Ich würd mich freuen über ein DVD-Erscheinen von Falladas "Ein Mann will nach oben". Das hab ich wie "Die Buddenbrooks" in gleich guter Erinnerung.
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am 16. Mai 2007
Acht Jahre war ich alt, als die Fernseh-Serie "Buddenbrooks" 1978 im Ersten lief. Die ganze Familie schaute zu, und ich weiß noch, dass ich in die Toni-Darstellerin Reinhilt Solf verliebt war. Diese vage Erinnerung an jene Montagabende, denn um diese Zeit liefen die "Buddenbrooks", ließen mich keine Sekunde zögern, diese gelungene Arthaus-Box zu erwerben. Und siehe da: Meine Erwartungen wurden noch übertroffen! Hervorragende Bildqualität und ausgefeilte Dramaturgie, sorgfältig ausgewählte Schauspieler (die meisten namhaft) und prächtige Kulissen. Der Regisseur und sein Team hatten damals ganze Arbeit geleistet. Die Serie fesselt mich mehr als manche US-Erfolgsserie, und das will was heißen. Zu dem erfreulichen DVD-Genuss gesellt sich die opulent ausgestattete Box mit informativem Booklet sowie einer kompletten Fassung der "Buddenbrooks"-Verfilmung aus den 1950er Jahren mit Lilo Pulver, Nadja Tiller und Hansjörg Felmy. Ich empfehle die Box allerbesten Gewissens und drücke mein großes Erstaunen darüber aus, dass Ende der 70er Jahre schon eine so hochqualitative Eigenproduktion von der ARD zustande gebracht wurde. Literaturverfilmungen sind oftmals staubtrocken; diese jedoch steckt voller Leben, voll Anmut - und voll Tragik... denn nicht umsonst trägt die Serie den Untertitel "Verfall einer Familie..."
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am 19. Februar 2007
obwohl ich nicht gerade Thomas Mann fan bin, hat mich die mehrteilige verfilmung seiner Buddenbrooks familie gefesselt, habe es irgenwann in den 1980'ern oder 1990'ern gesehen, deshalb bin ich sehr froh, dass dieser TVmehrteiler von 1978 nun endlich auf DVD in einer wie mir scheint sehr guten ausgabe erscheint, regie: Franz Peter Wirth, drehbuch: Berndt Rhotert & Franz Peter Wirth, mitspielende schauspieler: Carl Raddatz, Ruth Leuwerik, Marion Kracht & Volkert Kraeft, der mich insbesondere beeindruckt hat

für alle, die die 1978er version nicht kennen, kann ich sie nur wärmstens empfehlen, sehr einfühlsam, spannend & ernsthaft in szene gesetzt & gespielt, gut ausgestattet, was braucht man mehr für eine gute literaturverfilmung, nur schade, dass in den letzten drei jahrzehnten des 20en Jhds solche deutschen filme nur extrem selten fürs kino gemacht wurden, siehe 'Der Zauberberg' mit dem grandiosen Christoph Eichhorn, regie: Hans W. Geißendörfer

mitgeliefert zu dieser version wird auch die s/w verfilmung von 1959 mit Lilo Pulver, Hansjörg Felmy, Rudolf Platte, Gustav Knuth, Günther Lüders, Nadja Tiller, Lil Dagover & Helga Feddersen, regie: Alfred Weidenmann

diese box kommt in einer Arthaus edition, diverse extras, ein booklet & leineneinband sollen dazugehören
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am 18. Mai 2011
Diese Aufmachung lässt wirklich nichts zu wünschen übrig, und enthält auf vier DVD's die zwei bekanntesten Verfilmungen dieses literarischen Meisterwerks.

Schön und edel in Buchformat verpackt, und mit einem tollen Booklet illustriet, erwartet den Zuschauer auch in Bild und Ton zwei digital sehr gut überarbeitete Filme mit einer Gesamtlänge von 11 Stunden. Hier wurde sich wirklich in allen Bereichen sehr viel Mühe gegeben.

Zu den Buddenbrooks und zu der Handlung möchte ich hier nicht eingehen. Sie ist den Interessenten schöngeistiger Literatur und großartiger Verfilmungen dieses Genres ohnehin mehr als bekannt, allerdings ist diese Aufmachung nichts für kommerzielle Fernsehzuschauer, oder Menschen, die sich mit dem untersten Niveau der Unterhaltungsbranche zufrieden geben. Für die Buddenbrooks muss man sich Zeit nehmen. Sie muss man wie alle litrarischen Werke erarbeiten. Aber diese Zeit sollte man sich nehmen, allein schon aufgrund dieser tollen Aufmachung. So macht zeitlose Kunst auf höchstem sprachlichem und schauspielerischem Niveau richtig Spaß.
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am 6. April 2007
Zwei der vier bisher entstandenen Buddenbrooks-Verfilmungen sind in dieser Box versammelt: Der zweiteilige Kinofilm von 1959 und die elfteilige ARD-Serie von 1979. Leider fehlt der Stummfilm von 1923; und die siebenteilige BBC-Serie aus dem Jahr 1965 gilt als verschollen: Selbst im Archiv der BBC existieren hiervon leider keine Kopien mehr.

Mit ihrer 79er TV-Verfilmung hatten sich Produzenten und Regisseur die Programmatik Dieter Meichsners, von 1968 bis 1991 Programmverantwortlicher der Abteilung Fernsehspiel beim NDR, zu eigen gemacht. Keinesfalls gewollt waren "Literaturverfilmungen und Fernsehspielverfilmungen, die unter dem Titel ''nach Motiven aus dem Roman'' die eigenen (...) artistisch-ästhetischen Tonkunststücke aufführten auf dem Trapez eines großen Meisters. Das fanden wir buchstäblich eine Sünde gegen die Literatur". Gemäß dieser Prämisse arbeitet sich die Serie Kapitel für Kapitel durch das Buch und entwickelt nur in kleinen Ansätzen eine genuin filmische Sprache. Statt dessen werden immer wieder ganze Romanabsätze aus dem Off vorgelesen; dies verstärkt sich vor allem im letzten Drittel, da die Textpassagen, die die Handlung (gemeint ist in diesem Fall "Aktion" im eigentlichen Sinne) beinhalten, immer häufiger durch reflektierende Einschübe unterbrochen werden. Insbesondere die Beschreibungen von Gerdas und Hannos Musizieren bleiben Darbietung an sich - die Emotionen und Gedanken der Personen werden kaum visualisiert (Bei der Darstellung von Hannos Klavierspiel kommt hinzu, dass der Darsteller offensichtlich nicht selbst spielt). Im letzten Drittel der Serie (ca. den Folgen 9-11) kommt es daher erstmals zu etwas stärkeren Kürzungen und Umstellungen in der Szenenfolge. Änderungen oder gar drehbucheigene Ergänzungen finden sich in der Serie jedoch zu keinem Zeitpunkt. Die Verfilmung wirkt daher in manchem Passagen weniger wie ein Film, sondern wie ein bebildertes Hörbuch. Die Übertragung der Mann-typischen Ironie in eine genuine Bildsprache ist von Drehbuchautor und Regisseur erst gar nicht versucht worden. Auf komödiantische Umformungen wie im Spielfilm von 1959 wurde gänzlich verzichtet (was den Vorteil hat, dass dem Zuschauer krasse Fehlbesetzungen wie die - von mir als Schauspielerin ansonsten sehr geschätzte - Lilo Pulver als Tony Buddenbrook erspart bleiben). An Schauspielern wurde selbst für die kleineren Nebenrollen nahezu alles engagiert, was Ende der siebziger Jahre Rang und Namen im deutschen TV hatte. Besonders gut gelungen ist die Darstellung der schon in der Vorlage mit grotesken Zügen versehenen Personen; als Beispiele seien hier Bendix Grünlich (Michael Degen) und Bankier Kesselmeyer (Klaus Schwarzkopf) genannt. Dem Bemühen um "Werktreue" bei der Umsetzung der Romanhandlung entspricht das Bemühen um Detailtreue bei Kulissen und Kostümen. Bleiben diese Punkte - rein filmisch-künstlerisch gesehen - an der Oberfläche, so liegt hier dennoch eine weitere Stärke dieser Adaption. Vom Backenbart der Herren über die Sonnenschirme der Damen bis hin zum Teeservice: Der Versuch, dem Zuschauer einen realistischen Querschnitt der bürgerlichen Mode vom Biedermeier bis zur Gründerzeit zu bieten, kann in jedem Fall als gelungen bezeichnet werden.

Fazit: 1979 war Buddenbrooks mit 12,5 Millionen DM die bis dato teuerste deutsche TV-Produktion und ein Paradebeispiel für das damals übliche Verständnis von Literaturverfilmung. Sowohl vom Standpunkt der Medien- als auch der Literaturwissenschaft ist dies heute gänzlich überholt; das kann man - je nach eigenem Gusto - begrüßen oder bedauern. Sie hat daher ihren festen und auch verdienten Platz in der Fernsehgeschichte, und der Vergleich mir der sich derzeit in Produktion befindlichen Neuverfilmung von Heinrich Breloer (Die Manns - Ein Jahrhundertroman) dürfte sich allemal interessant gestalten.
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am 3. Februar 2009
Der Name Buddenbrooks ist wohl jedem ein Begriff. Thomas Mann hat mit diesem Roman ein wunderbares Buch mit selten schöner Sprache hinterlassen. Je gehobener und anspruchsvoller der Schreib- und Erzählstil sind, desto schwieriger ist die Umsetzung des Buches in einem Film. Dem Buch und damit Thomas Mann gerecht zu werden, verlangt ein Menge Fingerspitzengefühl vom Regisseur und natürlich auch den Schauspielern.

In dieser Box sind einmal eine Verfilmung aus dem Jahre 1959 und eine aus dem Jahre 1978 enthalten.
Der Film von 1959 ist leider in scharz-weiß, was aber dem Flair der Patrizierfamilie und der Geschichte selbst keinen Abbruch tut. Liselotte Pulver stellt Tony, die älteste Tochter der Buddenbrooks, hervorragend dar! Tonys fröhliche Naivität, ihr Hang zum Luxus und auch Oberflächlichkeiten versteht die Schauspielerin wunderbar umzusetzen, wenngleich ihre manchmal trotzige Haltung manchmal etwas gar übertrieben wirkt. Mit Hansjörg Felmy und auch Nadja Tiller sind Thomas und Gerda Buddenbrook ebenso perfekt besetzt wie die Figur Christians.
Natürlich ist es klar, dass in einem Film von "nur" gut drei Stunden nicht alle Begebenheiten des Buches nacherzählt werden können und viel gekürzt werden musste, aber manche Ereignisse wurden schon entscheidend verändert. So starb bei der Revolution nicht Jean Buddenbrook, sondern sein Schwager. Jean holt Tony wieder von Grünlich zurück und verweigert ihm seine Hilfe und im Buch hat Tony mit Grünlich eine Tochter, Erika. Kennt man aber das Buch nicht, so wird einem dies weder auffallen noch stören.

Die Verfilmung 1978 war eine Serie von 11 Episoden und wurde wesentlich buchgetreuer umgesetzt, da natürlich wesentlich mehr Zeit für die Handlung zur Verfügung stand. Sehr anschaulich und mit schönen Kostümen wurden auch viele Dialoge wortwörtlich von Thomas Mann übernommen. Einzig die Figuren Thomas und Tony fand ich in der Verfilmung von 1959 authentischer.

Für Liebhaber der Zeit und natürlich auch des Buches, ist diese Edition mit beiden Verfilmungen ein Genuss und ein Entschweben in die damalige Zeit. Für insgesamt gut 14 Stunden Film ist auch der Preis dieser DVD-Box absolut angemessen und das 40seitige informative Booklet noch eine zusätzliche Bereicherung. Anstatt der geschriebenen Biographien der Schauspieler, wäre mir persönlich ein Interview mit manchen Darstellern lieber gewesen. Aber dies ist Geschmacksache.
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am 3. April 2007
Lange hat man auf das Erscheinen dieser hervorragenden TV-Serie auf DVD warten müssen, nun ist sie also endlich da. Zur Serie selbst ist nicht viel zu sagen - für mich eine der besten Literaturverfilmungen aller Zeiten. Die detailgenaue, liebevolle Umsetzung des Romans, das Einfangen der dem Roman so eigenen Stimmung, die brillante Besetzung bis in die kleinsten Rollen, allen voran Ruth Leuwerik, Martin Benrath, Reinhild Solf und Volkert Kraeft - all das macht diese Verfilmung zu einem absoluten Meisterwerk!

Bei der Ausstattung dieser DVDs, die im Großen und Ganzen auch sehr nett gestaltet sind, stellt sich mir zunächst die Frage: Warum bringt man die TV-Serie von Wirth zusammen mit dem Weidenmann-Film von 1959 heraus? Eine entsprechende DVD des Films gibt es bereits, und wenn man schon einen "Kompletteindruck" der Buddenbrooks-Verfilmungen herausbringen will, dann hätte man konsequenterweise den Stummfilm aus dem Jahr 1923 ebenfalls in diese Box mit einbeziehen müssen.

Ein wenig enttäuschend sind auch die groß angekündigten Extras. Das so genannte "Interview" mit Franz Peter Wirth sind lediglich ein paar Textseiten, durch die man sich im Menü durchklicken muß, und außer ein paar Produktionsfotos und vier (teilweise fehlerhaften!) Biografien, ebenfalls nur zum Durchklicken, gibt diese Edition, was Extras betrifft, leider nicht viel her.

Alles in allem: Es ist schön, daß die Serie nun endlich auf DVD erschienen ist, aber man hätte noch ein klein wenig mehr erwarten können. Deshalb leider nur 4 Sterne...
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am 2. März 2007
Schon seit ueber 2 Jahren stoebere ich im Internet nach einer Spur dieser ARD Verfilmung, in der Hoffnung diese brilliante Umsetzung des Romans noch einmal sehen zu koennen. Das Warten hat ein Ende. Die Auswahl der Schauspieler, das Drehbuch, die Kostueme und die erstklassige Produktion bedarf der hoechsten Anerkennung.
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am 14. Juni 2014
Die Edition ist in Bild und Tonqualität hervorragend und sehr zu empfehlen.
Lieferung alles O.K.
Das original von 1974 ist um vieles besser als die Neuverfilmung, da die Geschichte um
die Familie Buddenbrook verständlicher und ausführlicher ist.
Auch die schauspielerischen Leistungen, siehe Christian, Toni usw, sind authentischer.
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