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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
27
4,3 von 5 Sternen
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am 11. April 2010
"Der Letzte Kaiser" ist ein gewalitges Epos - überwältigende Bilder, Massen von Schauspielern, prachtvolle Kostüme...
Dieser Augenshcmaus ist aber nur die eine Seite de Filmes, auf der anderen steht die psychologische Entwicklung eines Menschen. Ja, in der Tat, ist die Stimmung des FIlmes eher ruhig, trotz der bewegten Handlung.
Pu Yi, letzter Keiser Chinas, wird in einem kommunistischen Lager umerzogen. Unterbrochen wird das von Rückblenden, die seinen Weg hierhin aufweisen; wie er als kleines Kind in die Verbotene Stadt gebracht wurde, von seiner Mutter getrennt, wie er abgeschottet im Kaiserpalast aufwächst, während außerhalb der Mauern AUfstände das LAnd erschüttern, wie er letztendlich den Palast verlassen muss und als westlich orientierter Playboy dahinlebt, wie er erneut Kaiser wird, diesmal des Marionettenstaates Mandschukuo und letztendlich seinen Sturz. Am Ende ist er Gärtner...

Vor allem gut brachte war im Film die Gleichbedeutung von Macht und GEfangenschaft. Jedesmal, wenn er Kaiser war, haben sich die prachtvollen Palasttore vor ihm verschlossen und beide Male verlor er Frauen, die er liebte - erst seine Mutter, dann seine Gemahlin. Rührend und ergreifend schildert der Film auch deren Abstieg von einer strahlenden Monarchin zur verbitterten, opiumabhängigen Frau.
Die Musik des japanischen Meistermusiker Ryuichi Sakamotos trägt stark zur mitreißenden Atmosphäre des Filmes bei - die neun Oscars sind wohlverdient. Fünf Sterne, und noch mehr, wenn möglich wären. Aber natürlich braucht man Ausdauer für dieses Kunstwerk...
Besser als vorstellbar schildert dieser Film die "extremste Biografie des Jahrhunderts", nämlich die eines Menschen, der in eine Zeit geboren wurde, aber in einer erzogen, die längst vergangen war.
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am 6. Februar 2016
Kann man von Betrug sprechen, wenn die DVD Qualität als Bluray verkauft wird? Denke schon! NICHT KAUFEN! Die DVD tut es in dem Fall auch!
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am 23. Juli 2012
Diesen Film fand ich sehr beeindruckend.
Allein, ihn zu inszenieren, muss wohl ein gewaltiger Kraftakt gewesen sein.

Wer historische Filme mit wunderbarer Kulisse und Kostümen mag, ist hier sehr gut aufgehoben.

Der Aufbau des Films, die Darsteller, der Fortgang der Story ist meiner Meinung nach wirklich ausgezeichnet gearbeitet.

Der Film beeindruckt durch seine Klasse und seine Bilder, durch Schnitt und auch durch die feinsinnige Darstellung und Entwicklung des Charakters Pu Yis.

Großes Kino.
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am 21. April 2007
Am 7. Februar 1906 erblicke der kleine Pu Yi das Licht der Welt. Nur zwei Jahre später wurde der kleine Junge von der Kaiserwitwe, die zuvor China 47 Jahre regiert hat, einen Tag vor ihrem Tod als letzter und gleichzeitig jüngster Kaiser auf den Drachen Thron gesetzt. Er wurde somit im Dezember 1908 in der Halle der höchsten Harmonie in Pekings verbotener Stadt, als Kind aus dem mandschurischen Aisin-Gioro-Clan, der zehnte Herrscher der Qing Dynastie. In diesem jungen Alter war er jedoch zu klein um einen Staat mit über einer halben Milliarde Menschen zu regieren. Mit beginn seiner Herrschaft war der Kaiserhof bereits schon korrupt und zerfallen und nur wenige Jahre später brach die Revolution von 1911 aus, die vom Bauernsohn Sun Yat-Sen ausgeführt wurde. Als am 1. Januar 1912 die Sieger der Revolution die Republik ausriefen musste der kleine Pu Yi entgültig auf seinen Thron verzichten. An dieser Stelle endete die Herrschaft des Fürstennamens aus der Mandschurei nach über 200 Jahren und gleichzeitig eine Jahrtausende alte Monarchie.

Dieser Film bekam als erste westliche Produktion nach langen Verhandlungen eine Drehgenehmigung für die verbotene Stadt und den Palast in dem die Herrscher zuvor Hunderte von Jahren gelebt hatten. Damit konnten die Dreharbeiten im August 1986 für dieses ehrgeizige Projekt endlich beginnen. Dieser Film zeigt das Leben des Letzten Kaisers in einer Zeit in der China die bisher größten und radikalsten Veränderungen seiner Geschichte durchlebte. Vom Ende der Quin Dynastie bis zur kulturellen Revolution. The last Emperor, wie der Originaltitel lautet, stammt noch aus einer Zeit in der Filme fürs Kino gedreht wurden die bemüht gewesen sind anspruchsvolle und intelligente Unterhaltung den Zuschauern zu bieten! Insbesondere dieser Film hier, hat nach den vielen Jahren nicht an Qualität verloren.

Nachdem in Deutschland nun seit einem halben Jahrzehnt eine ziemlich mangelhafte DVD Auflage exsistiert hat die keinen Originalton hatte, über keinerlei Extras verfügte und das Fernsehbild obendrein an beiden Seiten abgeschnitten gewesen ist, welche aus diesen Gründen auch völlig zurecht wenig beachtet wurde, hat sich Kinowelt im Jahr 2005 entschlossen die Rechte von dem Film zu erwerben. Daraufhin kam der letzte Kaiser endlich bei uns in einer neuen und gleichzeitig hochwertigen Auflage heraus bei der alle Mängel beseitigt wurden. Die neue Premium Edition bietet gleich 3 hochwertige DVDs. Auf der ersten befindet sich der Hauptfilm in der Kinofassung und liegt nun (endlich) im originalen Bildformat vor, womit die Hersteller der ersten Auflage von Eurovideo offenbar überfordert gewesen sind. Die Bildqualität ist soweit in Ordnung und zeigt das der Spielfilm offenbar aufwändig restauriert worden ist. Zudem ist der deutsche Ton bei der Kinofassung im 5.1 Format was bei älteren Filmen die insbesondere von kleineren DVD Verleihern herausgebracht werden nicht immer selbstverständlich ist. Die zweite DVD enthält den Direktors Cut, welcher gegenüber der Kinoversion etwa 60 Minuten länger dauert. Jedoch hat man die lange Version von dem Film aufgrund seiner Dauer nicht Anamorph aufgezeichnet und ebenfalls nicht an den hinzugefügten Stellen nachsynchronisiert weswegen sich die Zuschauer teilweise mit Untertiteln begnügen müssen. Lediglich die dritte und letzte DVD bietet keinen Anlass zur Kritik. Auf dieser befinden sich gleich zwei sehr interessante Dokumentationen die einen enormen Informationsgehalt haben und eigentlich viel zu kurz geraten sind auch wenn beide zusammen eine Länge von etwa 2 Stunden haben. Somit kann man mit den Zusatzinformationen die hier geboten werden soweit durchaus zufrieden sein.

Warum ich jedoch dieses Produkt nicht mit 5 Sternen bewertet habe möchte ich auch noch unbedingt kurz ansprächen. In erster Linie empfinde ich es als schade das es nicht technisch möglich gewesen ist die längere Fassung Anamorph aufzuzeichnen was insbesondere für Besitzer von einem Breitbildfernseher unangenehm ist. Zwar hat der Film wie schon bereits angesprochen eine enorme Überlänge jedoch zeigt ein Blick auf die doppelt DVD aus Großbritannien das es auch anders geht! Die dortige Auflage enthält den längeren Teil, im Gegensatz zu unserer, nämlich mit anamorpher Abtastung und bietet trotz der 209 Minuten ein erstaunlich klares und sauberes Bild welches keinerlei Verschmutzungen aufweist und trotz der niedrigen Bitrate unter keinen sichtbaren Kompressionsartefakten leidet und die Bildschärfe durchgehend in Ordnung ist. Jedoch enthält diese DVD dort lediglich nur die englische Sprache. Da die Arthaus Edition zum Teil deutsch untertitelt wurde, hätte man vielleicht den Kompromiss eingehen können und beim Direktors Cut ausnahmsweise auf den Originalton verzichten sollen um hingegen durch den freigewordenen Speicherplatz beim Bild auf die gleiche Weise wie bei der britischen Auflage verfahren zu können. Zudem war ich überrascht das auf der ersten DVD der Audiokommentar fehlt den bisher ebenfalls nur die englische Auflage besitzt. Somit hätte ich mich vielleicht noch auf eine Ergänzung oder weitere Hintergrundinformationen vom Regisseur und den anderen Beteiligten die darin zu Wort kommen gefreut.

Dennoch ist die hier vorliegende DVD sehr aufwändig produziert und bietet darüber hinaus wenig Grund zur Beanstandung. Im Inneren befindet sich ein interessantes Informationsheftchen welches Hintergründe über den Dreh verrät und nebenbei noch einiges über die letzte Dynastie in China erzählt. Dagegen wird bei anderen Herstellern schon mal an dieser Stelle gespart. Jedoch wurde es nicht einfach hineingelegt sondern an die DVD Halterung geklebt wobei der Leser gezwungen ist beim durchblättern die innere Hülle mit den 3 DVDs in die Hand zu nehmen was ich umständlich finde. Momentan ist dies jedoch die beste DVD welche es von dem Film gibt. Interessant fand ich ebenfalls die Special Edition die es in Frankreich mal gab aber leider limitiert gewesen ist. Die hatte ein schickes rotes Cover und bestand ebenfalls aus 3 DVDs. Jedoch unterschied sich dort die Bonus DVD etwas von unserer, allerdings merkt man das sich die deutschen Hersteller die französische Auflage zum Vorbild genommen haben. Vergessen möchte ich auch nicht die englische Special Edition da sie von allen erhältlichen Auflagen die beste Bildqualität hat.
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am 2. Dezember 2008
... Chinas war historisch gesehen leider nur eine Marionette hoeherer Staatsgewalten. Zuerst von den Machthabern im eigenen Land in den Kaiserpalast "die verbotene Stadt" verbannt, dann von den Japanern fuer Kolonisierungszwecke missbraucht, ist der Kaiser eine tragische Figur, die erst muehsam zur eigenen, echten Identitaet finden muss.

Nach der Machtuebernahme durch die Kommunisten im Gefaengnis, reduziert auf das blosse Menschsein, nicht mehr und nicht weniger wert als alle seine Mithaeftlinge, - lange Jahre eine unsaegliche Qual fuer ihn; bis er erkennt, dass er im Irrtum war: Der Kaiser ist nichts anderes als ein Produkt seiner irdischen Umwelt, keinesfalls ein Zeichen goettlicher Auserwaehlung; eine harte Erkenntnis fuer jemanden, der im Bewusstsein aufgewachsen ist und erzogen wurde, wirklich "alles" tun zu duerfen, was ihm in den Sinn kommt...

Eine Parabel auf die wahren Werte des Lebens, der Prozess der Menschwerdung. Das, was wirklich zaehlt, erkennt Pu Yi, der Protagonist, erst am Schluss seines Daseins: Die Freude, lebendig zu sein, teilhaben zu koennen am Abenteuer des Alltags, die Schoenheit im Unmittelbaren zu erkennen.

Ein langsamer, in vielen Szenen beinahe ein zaertlicher Film, der es nicht auslaesst, auch auf die allgegenwaertige Unbill des Lebens hinzuweisen, ohne uns allzu sehr schockieren zu wollen.
Zurecht ueberhaeuft mit Oscars, ein zeitloses Maerchen, das die Geschichte schrieb.

Sehen Sie sich das an; staunen Sie wie ein Kind: Sie sind schon auf dem richtigen Weg.
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Dieser farbenprächtige, dabei intellektuell sehr subtil angelegte Film von Bernardo Bertolucci aus dem Jahre 1987 erhielt 9 Oscars u. a. als " bester Film " und 4 Golden Globes.

Thematisiert wird das Leben von Pu Yi (1906-1967). Er war der letzte Kaiser von China aus der Qing-Dynastie. Nach der Revolution von 1911 musste er im Februar 1912 abdanken. Von Japan wurde er 1932 als Regent, 1934 als Kaiser des von ihm abhängigen Mandschuko eingesetzt. Aus der sowjetischen Gefangenschaft (1945-50) wurde Pu an China ausgeliefert und 1959 freigelassen.

In dem 156 Minuten langen Spielfilm mit fast 19.000 Komparsen in wunderschönen Kostümen an den Originalschauplätzen kann man die dramatische Lebensgeschichte von Pu Yi von Kindheit an verfolgen.
Er wird im Alter von zwei Jahren 1908 in Pekings " Verbotener Stadt " Gottkönig. Allein bei der Krönungsszene sind 10.0000 Statisten in historischen Kostümen zu sehen .

In dieser Kaiserstadt, die man im Film ausgiebig bestaunen kann, befinden sich zahlreiche Paläste, Tempel und künstliche Seen, die die Kulisse für die Darstellung der Kindheit und Jugend Pu Yis bilden. Umgeben ist er von Ammen, Eunuchen und Hofmarschällen.
Unterrichtet wird er von einem überaus gebildeten schottischen Privatlehrer ( Peter O `Toole), der den Knaben mental für westliches Denken öffnet und ihm hilft ein selbstsicherer, weltoffener junger Mann zu werden.
Durch Umstürze wird Pu Yi seiner ererbten Macht beraubt und lebt mit seinen beiden Frauen in besagter Stadt, die er zunächst nicht verlassen darf, die er aber 1924 verlassen muss und nun als Playboy in der westlichen Enklave Tientsin lebt. Schritt für Schritt wird das oben bereits knapp skizzierte Leben des letzten Kaisers von China dem Zuschauer nahegebracht, der schließlich nach Jahren der Haft als einfacher Gärtner ein völlig verändertes China vorfindet.
Es führt zu weit im Rahmen der Rezension die dargestellten politischen Sachverhalte zu thematisieren, hervorheben möchte ich das gelungene Psychogramm dieses sehr nachdenklichen Menschen Pu , dem man als Kind die Welt zu Füßen gelegt hat und der im Rahmen eines unglaublichen Lernprozesses erkennen musste, dass alle weltlichen Güter vergänglich sind und der tatsächliche Reichtum eines Menschen in ihm selbst zu finden ist.
Ich habe die Autobiographie Pu Yis nicht gelesen, doch wenn man dem Film Glauben schenken darf, hatte der einstige Kaiser in seinen letzten Jahren als Gärtner eine Aufgabe gefunden, die ihn möglicherweise sogar glücklich gemacht hat. Die Schlichtheit dieser gereiften Persönlichkeit berührt.

Brillante Dialoge. Tolle schauspielerische Leistungen. Ein großartiger Film.
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am 1. Dezember 2005
"Der Letzte Kaiser" war im Jahre 1987 bei der Verleihung der Academy Awards der große Abräumer und konnte alle seine 9 Oscar-Nominierungen in Statuen umwandeln, darunter in den Kategorien "Bester Film" und "Beste Regie". Was Bernardo Bertolucci hier geschafft hat, ist einmalig: Er drehte an Originalschauplätzen und mit einer gigantischen Ausstattung, so dass man das Gefühl hat, mittendrin in der Mandschurei Anfang des 20. Jahrhunderts zu sein.
Das Dreier-DVD-Set, das uns Kinowelt zu Weihnachten beschert, war längst überflüssig. Ich gehöre zu denjenigen, die die Erstauflage von EuroVideo besitzen, und bei dieser Version hat es an so ziemlich allem gefehlt: Kein Originalton, Kein Bonusmaterial und keine anamorphe Bildabtastung. Das wird bei dieser Version jetzt endlich anders sein: Auf Dics 1 befindet sich die Originalkinofassung, erstmals im Original-Format 2.35:1(anamorph) und auf der zweiten DVD befindet sich der rund eine Stunde längere Director's Cut, der zum ersten Mal in Deutschland veröffentlicht wird. Dieser wird allerdings nur im Letterbox-Format enthalten sein. Auf der dritten Disc befindet sich dann eine Menge Zusatzmaterial, hauptsächlich zur Entstehung des Films und zum Regisseur.
Dieses Dreier-Set, das als schönes Digipak veröffentlicht wird, ist also ein Muss für alle Monumentalfilm-Liebhaber und solche, die es werden wollen. Für alle, die die alte Version bereits ihr Eigen nennen, gilt: Verkaufen und für nicht mal 20 € hier zuschlagen. Es lohnt sich!
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am 17. Mai 2011
Ich werde nichts über den Film selbst sagen, seine breite Awardssammlung spricht für sich.
Vielmehr möchte ich mich über die Blu-Ray dieser Edition äußern, da die Version von ArtHaus vielfach kritisiert wurde. Im Gegensatz zur schmalen Pappverpackung der ArtHaus-Edition, kommt die Blu Cinemathek Ausgabe in einer hübsch gemachten (ebenso Papp-)Verpackung daher, die jedoch einen deutlichen Rücken besitzt, sodass die Blu Ray im Regal gut sichtbar ist. Die Verpackung in schmuckvoll und gut zu handhaben.
Bild und Ton der Blu Ray liegen auf hohem Niveau von Filmen, die aus dieser Zeit auf Blu Ray transportiert wurden (z.B. Blade Runner). Negativ fällt auf, dass es neben deutschen keine englischen Untertitel gibt.
Einziges Manko, und daher ein Stern Abzug für diese BluRay, sind die Specials. Außer einem Trailer befindet sich auf der Disc lediglich eine französische Dokumentation über Regisseur Bernardo Bertolucci. Die Bildqualität dieser Doku ist schlicht grausig, mit zahlreichen Farbwechseln, als sei sie direkt von einer selbstaufgenommenen Videokassette auf die Blu-Ray überspielt worden. Der Platz auf der Disc hätte man lieber für einen englischen Untertitel verwenden sollen...
Wer sich mit dem Film zufrieden gibt und auf Extras nicht viel gibt, wird mit dieser Edition eines hervorragenden Films sicher glücklicher als mit der Version von Arthaus.
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am 9. Februar 2015
Bernardo Bertulucci hat Pu Yi (1906-1967), dem letzten Kaiser von China, ein opulentes filmisches Denkmal gesetzt. Auf Basis von Pu Yis Autobiografie "Ich war Kaiser von China" erzählt dieser Film die Geschichte eines Anti-Helden der chinesischen Geschichte.

Pu Yi ist noch ein Kleinkind als er zum Kaiser von China gekrönt wird. Pu Yi lebt fortan ein Leben mit viel Luxus, aber es ist auch ein Leben in Isolation und Einsamkeit, trotz all der Eunuchen und Bediensteten um sich herum.
Doch dann wird aus China eine Republik.
Zwar darf Pu Yi weiterhin der Kaiser von China sein, aber nur innerhalb der Verbotenen Stadt in Peking.
Ein paar Jahre später findet er in den aus Schottland stammenden Akademiker Reginald Fleming Johnston nicht nur einen Lehrer, sondern auch einen Freund.
Doch schon bald lässt sich Pu Yi fatalerweise auf die Japaner ein, in der Hoffnung wieder ein Kaiser zu sein.
Zu spät muss er feststellen, dass er eine schwerwiegende Entscheidung getroffen hat.

Dieser Film ist einfach nur bewegend und mitreißend.
Der Regisseur schaffte es alles so opulent und doch so realistisch darzustellen, wie das Leben des letzten Kaisers ablief.
Ausgezeichnet mit 9 Oscars und weitere große Filmpreise.

John Lone macht seine Rolle als Pu Yi eine unvergessliche Figur.
Peter O’Toole, Star aus dem Filmklassiker "Lawrence von Arabien", erweckt in seiner Rolle des Reginald Fleming Johnston (1874-1938) sehr viel Sympathie.

Der Film hält sich wahrlich an die wichtigsten Punkte von Pu Yis Autobiografie und man kann alles sehr gut nachverfolgen, was für ein Anti-Held Pu Yi doch war.
Ein Mann, der nichts anderes kannte als ein Kaiser auf dem Drachenthron zu sein.

Alle historisch interessierte Filmzuschauer sollen sich dieses filmische Meisterwerk nicht entgehen lassen.
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am 10. Juli 2012
Leider handelt es sich wiedermal nur um die Kinofassung ! Wünschenswert wäre die Langfassung gewesen.
Bild und Ton gehen so .Es gibt ältere Filme die x mal besser aussehen .
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