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am 28. März 2016
Inspiriert durch eigene Erfahrungen in der Region drehte Pedro Almodovar diesen 2006 erschienenen Film mit der wunderbaren Penélope Cruz in der Hauptrolle, der etliche Filmpreise einfuhr.
Die Beschreibung der DVD-Hülle läßt an eine schwarze Komödie denken: Vorne im Restaurant bedient Raimunda (P.Cruz) eine Filmcrew, in den Wirtschaftsräumen liegt eine Leiche, die später mit Hilfe einer befreundeten Prostituierten, Tochter Paula (Yohanna Cobo) und weiteren Frauen entsorgt wird. Und sicher gibt es komödiantische Elemente und Szenen in dem Film, und das Zurückkehren (Volver) einer totgeglaubten oder auf jeden Fall als verschwunden geltenden älteren Frau bei Raimundas älterer Schwester Sole (Lola Duenas) lässt auch noch an ein Mystery-Element denken. Aber die anfangs verworren erscheinenden Beziehungen der Protagonistinnen und die Aufklärung mehrerer Verbrechen in der Familie, als diese noch in La Mancha lebte, löst die Rätsel, die Raimundas im Laufe des Films verstorbene geliebte Tante Paula ( Chus Lampreave) aufgibt, die trotz körperlicher Gebrechlichkeit und beginnender Demenz immer noch alleine in ihrer großen Wohnung zurechtgekommen ist. Auch das Schicksal der Mutter von Augustina (Blanca Portillo), die seit dem Brand, bei dem Soles und Raimundas Vater und Mutter Irene (Carmen Maura), ums Lebenkamen, vermisst wird, wird plausibel erklärt.
Tochter Raimunda und ihre Mutter haben ein schreckliches Verbrechen in La Mancha verheimlicht.

Der Film mit guten Darstellern und einer traumhaften Penélope Cruz im Mittelpunkt handelt von einem Verbrechen in Raimundas Familie, das Raimunda als ebenfalls betroffene nie verzeihen konnte, aber auch um Schuld und Sühne für das damals begangene Unrecht. Das anfängliche Rätsel um ein gehütetes Geheimnis erklärt sich am Ende des Filmes völlig plausibel, ein Unrecht wurde viele Jahre durch eine aufopferungsvolle Handlung gesühnt, und eine zerbrochene Beziehung wird wieder gekittet.
"Volver" ist großartiges Gefühlskino ohne schwülstige Liebesszenen, zum Teil komisch, aber eigentlich eine Familientragödie, in der zuletzt eine Versöhnung stattfindet. 2007 erhielt Helen Mirren für ihre Darstellung der Queen den Oscar als beste Hauptdarstellerin, Penélope Cruz war völlig zurecht nominiert und erhielt bedeutsame Preise, ebenso Pedro Almovodars wunderbarer Film.

Doc Halliday
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am 17. Oktober 2009
Spanische Frauen wie die rassige Raimunda (Penelope Cruz) müssen schon eine ganz besondere Spezies sein: mit drei verschiedenen Jobs am Rande der Vollauslastung, der Mann arbeitslos, die Tochter gerade in der Pubertät und Schwester Sole (Blanca Portillo) betreibt illegal einen Friseursalon im eigenen Bad zwischen Toilette und Badewanne. Zu allem Überfluss fällt schließlich der gestressten Senora auch noch eine Leiche in die Hände, die ordnungsgemäß aus Platzmangel in einem Kühlschrank deponiert werden muss. Und auch Mutter Irene (Carmen Maura), zu der die temperamentvolle Dame kein gutes Verhältnis hatte, verabschiedet sich ins Jenseits. Das heißt nicht so ganz, denn es gibt noch ein ungelöstes Familiengeheimnis, das für einigen Trubel sorgt. So kehrt die rüstige Dame als Geist in Form einer russischen Aushilfe für das Friseurgewerbe noch einmal zu ihren beiden Töchtern zurück, um sich mit ihnen zu versöhnen. Ein unbändiger Lebenswille und heißblütiges spanisches Temperament, das sich selbst dem Tod nicht fügt: So sind sie eben, die Frauen aus La Mancha.

Wohlgeformte und üppige Weiblichkeit, leckeres Essen, spanische Folklore und eine sehr komplexe Geschichte voller magischer Einfälle über drei Frauengenerationen, die finstere Schatten ihrer Vergangenheit aufarbeiten: Pedro Almodovar führt den Zuschauer in dieser pechschwarzen und bitterbösen Tragikomödie in seine Heimat, in die von dunklem Aberglauben und mystischen Geistergeschichten geprägte La Mancha südlich von Madrid, zu seinen Wurzeln zurück. Mit Respekt und Witz schildert er in melancholisch-irrationaler Atmosphäre die Traditionen, Sitten und Gebräuche der Menschen dieser Region. Es ist ein Film über Liebe und Tod sowie die etwas "andere" Familie, die auf sich allein gestellt nur aus femininer Grazie besteht. Eine schrille und extrovertierte Hommage an die Schönheit der Frauen, mit all ihren Temperament, Verständnis, Geheimnissen und Abgründen, die sie in sich bergen und die Solidarität, die sie füreinander empfinden. Almodovar zeichnet jede einzelne Frauenfigur individuell verschieden, aber jede von ihnen erscheint trotz der verborgenen moralischen Abgründe sympathisch und voller pulsierender, unbesiegbarer Lebensfreude. Während er einst noch "Frauen am Rande des Nervenzusammenbruches" bebilderte, haben diese illustren Damen des 21. Jahrhunderts alles im Griff. Egal was das Schicksal auch bereithält. Der Lidstrich und die wilde Turmfrisur sitzen immer, wenn sie aktiv werden. Sie entwickeln stets eine unbändige emanzipatorische Kraft, ob dass nun im Job beim Putzen, beim frenetischen Wuseln auf dem Dorffriedhof, beim Kleintransporter fahren, beim Servieren im Restaurant oder beim Leichenrecycling inklusive Kühlschrank mit Spitzhacke und Spaten nächtens im Wald ist. Männer als Protagonisten werden in dieser Welt Almodovars zu kleinen Abstechern degradiert bzw. werden vor vollendete Tatsachen gestellt, laufen im wahrsten Sinne des Wortes ins offene Messer, erfahren nebenbei am Telefon, dass ihr Restaurant gekapert wurde und reichen allenfalls noch für einen kleinen Flirt an der Durchreiche aus. In Volver sieht man die Frauen vor dem maskulinen Machismo nur so flüchten. Auffallend ist dabei wie Almodovar seine sinnliche Muse Cruz, die genau wie die vorzüglich spielende Carmen Maura erstmals nach Jahren der Abstinenz zu ihm vor die Kamera zurückkehrte, mit applausträchtigen Einstellungen ihres sensationellen Dekolletees (das dann auch schon mal aus der Vogelperspektive beim Abwasch abgefilmt wird), ihrer sanften Augen und den femininen Rundungen in figurbetonter Mode überzeichnend in Szene setzt. Weiblichkeit als Pracht in allen Farben, die in unmissverständlichen Dialogen mit klaren Worten ohne Euphemismen auskommt. Aber auch nuancierte Interieurs kommen nicht zu kurz. Es ist ein leicht-lockerer Film mit einer geschlossenen Ensembleleistung zwischen schmunzelnder Ironie und flamboyantem Melodram, mit subtil gesetzten Pointen, grotesken Übertreibungen und einigen Klischees, der ziemlich direkt und schonungslos ist und dennoch einige tiefergehende moralisierende Momente entfaltet. Gegensätzliche Extreme scheinen sich einander zu bedingen. Unter dem metaphysischen Übersinnlichen schimmert die Sehnsucht nach Bindung ans Irdische durch. Mit der Erkenntnis, dass eine Frau ohne eine intakte Beziehung zu ihre Mutter unvollkommen ist. Passend untermalt wird das Ganze von einem verspielten stimmigen Soundtrack von Alberto Iglesias.
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am 27. Juli 2009
Wieder hat Pedro Almodovar einen ungewöhnlichen Film geliefert - und mit Penelope Cruz eine wirklich bezaubernde Hauptdarstellerin dazu.

Zum Inhalt will ich mich nicht weiter auslassen, das haben andere vor mir genug getan.

Almodovar zeigt dem Zuschauer ein Puzzle.
Erstklassige Darsteller lassen eine Familiengeschichte der etwas anderen Art Realität werden, etwas Mystery, viel schrägen Humor und wahnsinnig viel Herz inklusive.

Leider nicht so gut wie "Kika" oder "Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs", aber dennoch absolut sehenswert und herrausragend aus der vielen Film-Einheitsware.

Einfach schön!
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am 6. April 2007
raimunda lebt mit ihrer tochter paula in madrid, wo sie ihren versoffenen ehemann paco durch gelegenheitsarbeiten erhält - bis zu dem tag, an dem paco durch einen "unfall" in die tiefkühltruhe des nachbarrestaurants gerät...

raimundas etwas komische schwester sole, lebt von einem illegalen frisiersalon den sie in ihrer wohnung betreibt.

die eltern der beiden schwestern sind vor jahren bei einem brand ums leben gekommen.... ihre letzte lebende verwandte ist eine alzheimerkranke tante, die es irgendwie schafft, alleine in einem großen haus in la mancha zu leben .

allerdings behauptet sie, dass ihre verstorbene schwester irene sie pflegt.

- als die alte tante stirbt, beginnt irene den anderen familienmitgliedern zu erscheinen ...

mein almodovar lieblingsfilm ist nach wie vor la mala education aber volver ist durchaus auch großartig !

vor allem penelope cruz (erinnert wirklich in manchen szenen stark an sophia loren !)zeigt ihre klasse neben carmen maura (die geisternde oma), lola duenas (als sole) und den anderen tollen mädels...ein überaus charmanter film über frauen mit außergewöhnlicher vergangenheit und einer außergewöhnlichen art der problembewältigung...

ich bin ja sowieso der meinung, dass alle almodovar-filme in eine vernünftige filmsammlung gehören !

diesen kauf bereut sicher niemand
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am 4. März 2007
Etwas ist sehr erstaunlich bei Pedro Almodovar: Seit 'Alles über meine Mutter' diesem kaum umstrittenen Meisterwerk aus dem Jahre 1999, steigert er sich von Film zu Film. Dabei beeindruckt er die Filmwelt immer wieder neu mit seiner spezifischen Beschäftigung originellster Themen, ohne sich zu wiederholen. Auch VOLVER, sein bislang letzter Film überraschte und verzauberte Kritiker und Zuschauer.

Hier den Inhalt von VOLVER zu beschreiben erspare ich mir aus zwei Gründen: Erstens ist die 'fabelhaft' komplexe Story kaum in Kürze wiederzugeben, und zweitens möchte ich keinen Zuschauer um das große Vergnügen bringen, den unglaublichen Zauber, all die verrückten Wendungen der Geschichte Schritt für Schritt wahrlich verwundert mit zu erleben.

Skurrilität, Verzweiflung, Liebe, Tod und der Glaube an Menschlichkeit verknüpfen sich hier auf raffinierteste Weise. In VOLVER möchte man manchmal nicht glauben, was man sieht. Aber Almodovar schuf mit VOLVER keine Groteske. Zu groß, echt und unübersehbar ist seine Liebe für seine Helden, den Frauengestalten, als dass er sie zu Karikaturen macht. Der Reihe nach werden diese unterschiedlichen Frauencharaktere wahr und liebevoll von ihm gezeichnet, wobei die Gestalt der lebensklugen Raimunda, eine großartige Rolle für Penelope Cruz, absolut fokussiert ist.

Selten hat man die Cruz so authentisch gesehen. In vielen Besprechungen wurde sie mit der jungen Sophia Loren verglichen . Zu Recht: Tatsächlich gibt ihr diese Rolle die Möglichkeit, die unterschiedlichsten Facetten einer Person mit viel Charme und Erotik auszuspielen. Das Ergebnis ist wunderbar und brachte ihr neben vielen Preisen sogar eine Oscarnominierung als beste Schauspielerin ein.

Vielleicht ist es eine der berührendsten Szenen des Films, wenn Raimunda den Song 'Volver' singt. Die Stimme der Sängerin Estrella Morente wurde unterlegt, aber der Song kommt dennoch so echt von Penelope Cruz' Lippen, ihr Gesicht lebt so sehr das Lied, dass man keinen Moment an der Echtheit zweifeln möchte. Während Raimunda singt, steht draußen ein Auto, in dem sich ihre Mutter ( gespielt von Carmen Maura) versteckt hält. Es ist ihr sehnlichster Wunsch, ihre Tochter Raimunda wieder zusehen. Sie darf sich nicht zeigen, und kann nur mit Wehmut, aber doch lächelnd dem Gesang ihrer Tochter lauschen, und dabei ihren Erinnerungen nachgehen. Die Szene ist stark und schön. Gleichzeitig auch ein wenig unwirklich. In all seiner emotionalen Buntheit erzählt, könnten sogar Männern in diesem reinen 'Frauenfilm' die Augen feucht werden, weil alles doch so echt wirkt! PENG, das sitzt! Hier schlägt die ureigene Almodovarsche Erzählkunst zu und überwältigt uns.

In geradezu krassem Gegensatz zur Kompliziertheit seines vorherigen Films 'La mala educacion -Schlechte Erziehung' erzählt Almodovar in VOLVER die Geschichte trotz aller unwahrscheinlichen Ereignisse auf einfache, klare Weise. Die Dialoge sind so verständlich, beinahe simpel gehalten, dass auch ein10jähriger sie verstehen könnte. Dabei gelingt es Almodovar fast nebenbei, in diesem Film den gespenstigen Aberglauben und die Vorurteile der Landbevölkerung zu skizzieren, und deren Naivität deutlich zu machen. Auch die in Spanien so beliebten Family-oder Reality-shows werden von ihm gehörig auf's Korn genommen: Eine Schwester von Raimunda wird in ihrer Funktion als perfide Showmasterin gnadenlos bloßgestellt, und damit gleich das ganze traurig-dumme Gewerbe!

Das gesamte Frauenensemble spielt grandios und bekam gemeinsam den Preis als 'beste Darstellerin' auf den 59. Filmfestspielen von Cannes. Trotzdem sei es erlaubt, neben Penelope Cruz auch noch auf Carmen Maura hinzuweisen. Mit Bravour spielt sie die andere große zentrale Rolle des Films. Sie berührt uns tief mit ihrer Darstellung, und besticht durch ihren Mut sich eher ungeschminkt und äußerlich beträchtlich gealtert zu zeigen. Mal ist sie ganz realistisch die sich sorgende Mutter, aber ganz unvermittelt erinnert ihr Treiben auf der Leinwand auch an eine skurill-liebevolle Fee.

In diesem Film ist es die große Kunst von Almodovar, sonderbares bis kurioses Geschehen mit einzigartiger Leichtigkeit und auch Humor zu zeigen. Wie immer bindet er die Zuschauer in eine spannende, sich ganz selbstverständlich aufbauende Geschichte. Die Handlung gerät niemals in Leerlauf, sondern geht weiter und weiter und hält verblüffende Einfälle parat. Und das hat nicht nur größten, vergnüglichen Unterhaltungswert, sondern trifft uns oft genug mit großen Momenten menschlicher Wahrheiten.

Es ist schwer, eine richtige Genrebezeichnung für VOLVER finden. Es ist kein Drama, aber auch kein wirkliches Melodram. Es ist mehr als eine Komödie, aber auch unter 'Tragikkomödie' verstehe ich etwas anderes. Man verlässt das Kino mit heiterer Entspanntheit und ist vollkommen zufrieden. Den Film lässt man zurück wie einen schönen, leicht melancholischen Traum, an den man sich gerne erinnern möchte.
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am 3. Juli 2007
Sie lieben gute Geschichten? Und Sie gehen gerne für gute Geschichten ins Kino? Dann gibt's nur eines zu sagen: Wenn Sie diesen Film in Kino verpaßt haben - kaufen!!! Und wer von Ihnen ließt lieber gute Geschichten? Dann wechseln Sie einmal das Medium - Sie werden nicht enttäuscht werden! Versprochen! Penélope Cruz in unglaublich guter Form und verdientermaßen wieder einmal unter den Oscar-nominees 2007. Jedoch lebt der Film nicht von Frau Cruz allein, sondern vielmehr dem Gesamtensemble, welches für viele völlig unbekannt ist. Gut das der Film diese Zugpferd hat, so kommen auch weniger eingefleischte Cineasten in den Genuß einer wundervollen Geschichte.
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am 26. Juni 2009
Ich habe den Film an einem lauen Sommerabend im Fernsehen gesehen und muss sagen: Es war eine gute Entscheidung. So allmählich entwickelt sich Pedro Almodovar zu meinem Lieblingsregisseur.

Worum geht's? Ich muss versuchen, es zu beschreiben, ohne zu viel zu verraten, denn sonst mache ich gute Überraschungen kaputt.

Die schöne Raimunda ackert sich bei mehreren Jobs ab und wenn sie nach Hause kommt, erwartet sie nur trister, grauer Alltag. Alles ändert sich schlagartig, als sie eines Abends heimkommt und feststellt, dass ihre Tochter Paula (etwa 14) Raimundas Mann Paco umgebracht hat, weil er sie vergewaltigen wollte. Wie also die Leiche loswerden? Und was den anderen Leuten erzählen? Auch Raimundas Schwester Sole hat es nicht leicht: Sie schneidet zu Hause illegal anderen Leuten die Haare und eines Tages taucht plötzlich ihre totgeglaubte Mutter auf. Ist sie ein Geist?

Der Film ist ein einziges Fest an Farben und Lebensfreude und voller Positivität. Das klingt wie ein Widerspruch in sich, wenn man bedenkt, was die Hauptfiguren durchmachen, aber gerade das ist das Besondere an "Volver": Pedro Almodovar feiert drei starke und mutige Frauen, die durch die Hölle gehen, aber niemals aufgeben und gerade deshalb am Ende ihren Frieden, vor allem aber als Familie zueinander finden. Ein wunderbarer Film mit einer großartigen Botschaft und ich möchte ihn unbedingt empfehlen. Gerade für einen Sommerabend!
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am 12. Januar 2013
Eine typische Geschichte für Frauen, über Mütter, Töchter, Schwestern und die oft verzwickten Gefühle, die sie verbinden. daneben werden maskuline Gewalt und die feminine Gegenwehr in Form unerschütterlicher Solidarität subtil dargestellt. Teils wirkt die Geschichte der Rückkehr der eigentlich tot geglaubten Mutter skuril, aber das ist durchaus gewollt und wird ausgeglichen durch den Zauber der erzählten Geschichte. Ein schöner Film, sehenswert mit überzeugenden Darstellerinnen und Darstellern.
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am 11. Dezember 2012
Ich fasse mich mal kurz: Trotz seines außergewöhnlichen kinematographischen Stils bin ich kein glühender Anhänger von Almodóvar, einfach weil mir die Personen am Rande der Gesellschaft, die er ja mit Vorliebe zeigt, in den meisten seiner Filme zu durchgedreht sind. Mag sein, dass ich hoffnungslos naiv bin, aber für mich haben viele seiner Filme daher nur wenig Realitätsbezug, obgleich mit ihre Machart immer wieder fasziniert. "Volver", wie auch "Átame", bilden da für mich die großen Ausnahmen. Zwar geschehen auch da sehr ungewöhnliche Dinge, aber die Figuren sind psychologisch recht glaubhaft. "Volver" ist für mich Almodóvars lustigster Film, der zugleich aber auch den vollgepackten Alltag einer mehr oder weniger alleinerziehenden Mutter zeigt und auch emotional berührt. Neben eingefleischten Almodóvar-Fans würde ich diesen Film allen empfehlen, die sich schon immer mal einen seiner Filme anschauen wollten und einen etwas leichter verdaulichen Einstieg suchen.
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am 27. September 2016
Nee, also tut mir leid. Mich hat dieses seltsame Filmchen überhaupt nicht erreicht! Keine Ahnung, ob das anders wäre, wenn ich eine Frau wäre, aber das war so platt, so irreal, einfach zu strange! Zu viele offene Fragen; Wieso vermisst keiner den Toten? Wieso wird die krebskranke Frau so z.T. bevormundend behandelt? Und wo, zum Teufel, bleibt die Spannungskurve??? Langweilig! Und außerdem bisweilen destruktiv. Den einzigen Punkt gibt's für die attraktive und gut spielende Penelope Cruz!
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