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Kundenrezensionen

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am 12. Juli 2007
Da kann ich mich nur anschließen. Wie Dieter Wedel hier die versammelte deutsche Schauspielelite zur Höchstform auflaufen lässt, das ist im deutschen Fernsehen beispiellos. Selbst die ehemalige VIVA-Qietschente Heike Makatsch zeigt, dass sie schauspielerisch richtig was drauf hat. Mario Adorf, Christian Berkel, Heinz Hoenig, Dieter Pfaff und wer nicht noch alles spielen sich auch mal wieder gegenseitig an die Wand. Das ist in keiner Minute auch nur ansatzweise langweilig und lässt sich immer wieder anschauen. Nur Theo Waigel wirkt etwas blass;-).
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am 10. Juli 2007
Wieder mal ein absolutes TV-Highlight von Dieter Wedel.

Das who-is-who deutscher Darsteller, bis in die Nebenrollen erstklassig besetzt, in einer über 5 Teile hinweg spannenden, sehr komplexen und dennoch jederzeit packenden Story.

Diesmal entführt uns Wedel in die schmutzige Welt der Politik, Mauscheleien, Korruption. Dabei kann sich Wedel etliche Seitenhiebe auf den Politikbetrieb und die Bürokratie nicht verkneifen, was zu einer perfekten Mischung aus Polit-Krimi, Satire und Groteske führt. Wer sich ein Urteil über die deutsche TV-Landschaft erlauben will, muss mindestens einen Wedel-Mehrteiler gesehen haben.
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am 15. Januar 2016
Mit "Der große Bellheim" hatte sich Regisseur Dieter Wedel 1993 als Spezialist für aufwändig inszenierte TV-Epen etabliert. "Die Affäre Semmeling" markierte 2002 den Endpunkt einer Entwicklung, die den Regisseur in die Konzeption immer größerer Projekte getrieben hatte. Von 4 auf 5 auf nun 6 Folgen hatte sich Wedel gesteigert, offenbar in dem Bewusstsein, als Großmeister des epischen Erzählens immer genügend interessanten Stoff zur Verfügung zu haben. Tatsächlich hat sich Wedel mit diesem Mehrteiler überhoben, was dann wohl auch zur Folge hatte, dass seine nächsten Projekte viel bescheidener dimensioniert waren.

Die fokussierte, zwingende erzählerische Gestaltung, die noch beim "Großen Bellheim" zu beobachten war, weicht einer ausufernden, mäandernden, aufgeblähten Handlung um Politintrigen und Steuerprobleme. Obwohl alles immer noch auf einem hohen Niveau inszeniert ist, bleibt doch der Eindruck, dass das Geschehen nicht die gleiche Prägnanz hat wie in früheren Mehrteilern, dass Wedel hier auf zu vielen Hochzeiten tanzen will. Das Hin und Her der intriganten Politfuzzis haut einen nicht vom Stuhl, das hat man so oder so ähnlich doch schon in vielen Filmen gesehen, und wenn Vater Semmeling ständig Ärger mit dem Finanzamt hat, dann doch wohl deshalb, weil er sich ein bißchen zu dämlich anstellt und sich nicht gründlich genug informiert. Außerdem klaut Wedel, wie spätestens seit dem "Großen Bellheim" üblich, schamlos Dialoge und Szenen aus anderen Filmen. Der intelligente, gemeine Witz früherer Semmeling-Epen wie "Alle Jahre wieder" fehlt hier sowieso völlig. Damals waren aber auch noch Schauspieler vom Format Strack, Brenner, Dallmeier, Sedlmayer, Schwarzkopf mit an Bord - alle leider zum Produktionszeitpunkt längst verstorben.

Waren frühere Wedel-Epen meist optimal besetzt, passen die Schauspieler hier nicht immer zu ihren Rollen. Heinz Hoenig als Hamburger Bürgermeister? Von der ersten Sekunde an unglaubwürdig. Hoenig ist immer in Gefahr, in seinen Darstellungen zu überziehen und ein bißchen zu deftig den schwergewichtigen Kumpeltypen rauszuhängen. Hier hätte ihn die Regie bremsen müssen. Auch als ehrgeiziger Machtmensch und dauergeiler Macho übertreibt Honeig, zumal die von Wedel geschriebenen Szenen einfach nicht stimming sind. Dass deutsche Spitzenpolitiker Affären haben, glaube ich durchaus, dass sie ihre Gespielinnen derart plump bei öffentlichen Empfängen anbaggern, wo Presse und Publikum alles mit ansehen können, glaube ich nicht.

Und Mario Adorf als Hamburger Alt-Senator? Der wirkt trotz Schiffermütze so unhanseatisch, wie man nur wirken kann, und scheint auf Autopilot eine Variante jener Charaktere zu spielen, die man aus dem "Bellheim" und dem "Schattenmann" kennt. Das patenhafte Gebaren wikt im piefigen Hamburger Senat aufgesetzt und deplaziert, was Regisseur Wedel hätte merken müssen. Er hat hier sowieso den grundsätzlichen Fehler begangen, bequem auf seine altgediente Stammbesetzung zurückzugreifen, statt sich die Mühe zu machen, die Rollen passgenau mit den geeigneten Darstellern zu besetzen.

Besonders unangenehm fällt Wedel-Newcomerin Heike Makatsch auf, die mit penetrantem Dauergrinsen, genervtem Gesichtsausdruck und geweiteten Augen zeigt, dass sie eben keine professionelle Schauspielerin ist, die ihr Handwerk von der Pieke auf gelernt hat. Neben erstklassigen Profi-Darstellerinnen wie Maja Maranow oder Antje Hagen, die subtil ihre Rollen gestalten, wirkt sie überfordert und geht einem zusätzlich durch verschämtes Jungmädchengetue auf den Keks, wenn sie von irgendwelchen Machos angebaggert wird. In der Erinnerung besteht Makatschs Darstellung größtenteils aus Grimassen und Nuscheldialogen. Sie war ja die erste Protagonistin jener unerfreulichen Entwicklung, die schauspielerisch überforderte VIVA-Moderatoren zu Hauptdarstellern in großer Film- und TV-Produktionen gemacht hat.

Hochklassige Nebendarsteller wie Dieter Pfaff, Jürgen Tarrach oder Christian Berkel werten den Film auf, auch Robert Atzorn überzeugt als Hamburger Bürgermeister, der um seine moralische Integrität kämpft. Stefan Kurt dagegen ist einmal mehr so farblos und bieder wie sein Name und als ultimativer Gutmenschendarsteller absolut öde. Als antriebsloser, humorbefreiter Schaffi, der quasi zufällig die Karriereleiter hochfällt und ständig den Moralapostel spielen muss, ist er in der Hauptrolle genau so deplaziert wie im "Schattenmann". Man fragt sich, warum der Regisseur den Part nicht an den viel cooleren Richy Müller gegeben hat, der hier mit einer Nebenrolle abgespeist wird.

Alles in allem ein immer noch sehenswerter Mehrteiler, der aber doch deutliche Defizite aufweist.
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am 17. Januar 2017
ein kleines Bonmot aus der Serie, die in Hamburg spielen soll. Der sehr guten Kritik von Jens Vocker, der ich ganz zustimme, muss ich doch einige persönliche positive Bemerkungen zufügen. Der Schweizer Schauspieler Fritz Lichtenhahn spielt den etwas schußligen, alt gewordenen Vater sehr sehr gut. Er ist einfach immer abwesend in Gedanken, ein Hausvater, der aber im Leben immer daneben steht. eine andere sehr gute Schauspielerin ist Irm Hermann, bekannt aus Faßbinder-Filmen, die eine etwas überzogene Finanzbeamtin spielt. Leider passt die Szene eher zu einer Satireeinlage aber nicht in diese Serie. Aber in diesen beiden Schauspielern merkt man den Unterschied zu allen anderen Schauspielern, die wie Statisten oder geistlose Marionetten wirken.
Was hat eigentlich der Senat Hamburg zu dieser Serie gesagt, ist Politik nichts als Kungelei. Eine Hand wäscht die andere heißt es an einer Stelle und jemand fragt : was ist das wahre Wesen der Politik. Marion Adorf als Aufhänger, hilft der Serie gar nicht und er fragt uns ganz richtig : Leben -- flüchtig wie ein Regenbogen-deshalb auch eine Hommage an die verstorbene Maja Maranow; besonders peinlich die Szenen im Krankenbett. Da mag man nicht mehr hinschauen.
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am 1. Dezember 2007
Die Semmelingaffäre ist topbesetzt und erstklassig inszeniert. Selbst kleinste Szenen sind nicht dem Zufall überlassen. Allerdings fühlt sich der Zuschauer manchmal überfordert, da Wedel unglaublich viel Informationen in die Serie reingepackt hat. Das Thema Steuerbetrug erfordert die ungeteilte Aufmerksamkeit des Zuschauers. Die Filmusik ist leider nicht so schön wie man es aus den Vorgängerwerken kannte. Trotzdem bleibt diese Serie ein Höhepunkt der Fernsehgeschichte.
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am 21. Oktober 2009
Fernsehen at it's best.
An sich schon Spitze setzt Herr Wedel dem ganzen die Krone auf, in dem er Bruno und Trutchen Semmeling wieder ausbuddelt und sie mit der selben Naivität wie schon in den 70ern bei Hausbau und Urlaub agieren lässt.
Klitzekleiner Fehler dabei: damals hieß der Sohn meines Wissens Kai und nicht Siggi, aber das tut dem Fernsehvergnügen keinen Abbruch.
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am 5. März 2015
nach dem 'Bellheim' und 'Schattenmann' für mich, wieder mit der 'Wedel-Belegschaft', aber das sind halt auch mal tolle Schauspieler, diesmal im Haifischbecken der Politik angesiedelt, anschließend dann noch 'Gier' ansehen, das war's dann.
Die DVD Qualität ist ganz ordentlich, eine tolle Klappbox und diesmal auch eine extra DVD nur mit Extras, zwei kleineren 'Wedel' Portraits und einer längeren Dokumentation von Sandra Maischberger über den Entstehungsprozess des Films, höchst interessant.
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am 7. Dezember 2014
Haben schon die Erstsendung der Semmeling's "Einmal im Leben" in den 70er Jahren im Fernsehen gesehen,und sind seit dem vernarrt in diese Familie.Tolle Schauspielkunst!Alle 3 Titel der Semmeling's sind sehr empfehlenswert für einen unterhaltsamen,und auch zum Nachdenken anregenden Filmgenuß!
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am 6. Dezember 2013
Die Bildqualität entspricht in etwa dem damaligen TV bild. Für die Zeit als angemessen.
Zur Serie selber wurde ja schon viel geschrieben, für mich als Fan von deutschen "serien" einfach ein muss auch wegen der tollen Schauspieler
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am 15. Juli 2014
Dieter Wedel weiß, was er tut. Er versammelt die Schauspieler, die etwas können. Bis auf ein paar Ausfälle wirklich eine gelungene Fortsetzung der 70er Serie. Auch wenn diese wohl ewig unerreicht bleibt.
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