Fashion Sale Hier klicken Strandspielzeug Neuerscheinungen Cloud Drive Photos OLED TVs Learn More HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
19
4,3 von 5 Sternen
Format: DVD|Ändern
Preis:10,49 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

TOP 1000 REZENSENTam 19. November 2011
Produkt: DVD (1 Stück) / Qualität tolerabel / Herausgeber: Universum Film - DVD / ASIN: B000LXGWRQ
Filmtitel: Old Shatterhand (Deutschland, Jugoslawien, Frankreich, Italien, 1964)
Mit: Lex Barker, Pierre Brice, Daliah Lavi, Guy Madison, Ralf Wolter, Gustavo Rojo, Rik Battaglia, Alain Tissier u. A. Regie: Hugo Fregonese. Literarische Vorlage: nach Motiven der Romane von Karl May
Bild: gut / Farbe / Breitbildformat / Cinemascope. Synchronisation: nur deutsch. Untertitel: keine. Filmlänge: 116 Minuten. Genre: Western. Specials: nur Trailer
Unermüdlich reiten Winnetou und Old Shatterhand nebeneinander her im gemeinsamen Kampf für Gerechtigkeit. Und doch handelt es sich bei diesem Film um einen lieblos heruntergespielten Pfusch, der mit dem Charakter der liebevoll gestalteten Winnetou-Filme Harald Reinls nichts gemein hat. Der Film ist lebendiger Beweis, wie man mit guten Schauspielern, aufwendigen Bauten, guten Locations, dennoch einen Film verwurstelt und die Akteure zu lächerlichen Figuren macht. Der Zweikampf zwischen Brice und einem dicklichen Komantschen ist schrecklich anzuschauen. Ein sichtbares Double von Brice wird vom dicken Gegner zweimal hintereinander mit den Beinen durch die Luft geschleudert und gewinnt dennoch am Ende. Die Wüstenkaktusse in der jugoslawischen Landschaft sind merklich gebastelte Kreationen, die das Landschaftsbild entstellen, statt es zu ergänzen. Daliah Lavi wird von einem völlig nackten, merklich erkennbaren Double beim Sprung ins Wasser nachgeahmt. Eine verrostete, elektrische Wandleuchte ohne Glühbirne hängt schlampig an der Mauer einer mexikanischen Ruine in der Wildnis. Der aufwendig gemachte Angriff der Apachen mit dem kriegsbemalten Winnetou auf das Fort im Finale ist eine plumpe Aneinanderreihung von Schießerei, Reiterei, Fallerei und schlechter - dafür aber für alle Komparsen gefährlicher - Sprengung. Am Ende muß der hilflose Old Shatterhand minutenlang gefesselt ausharren, um von Sam Hawkins befreit zu werden - ein Jammer, ihn in diesem Zustand zu ertragen. Die Szenen in der Stadt und im Saloon, fade, unnötige Tratscherei ohne Sinn. Man muß es schon sagen, dass das gesamte Desaster wohl dem unvorbereiteten und demotivierten Regisseur Hugo Fregonese anzulasten ist, da er sowohl mit dem Stoff, als auch mit den Bedingungen nichts anzufangen wusste. Die Musik selbst ist nicht nur oberflächlichste Nachahmung amerikanisierter Westernfilmmusik, sondern ideenlose Imitation. Ein Symbol für die Abgestumpftheit des Filmes im Ganzen. Man sieht es der depressiven Miene von Pierre Brice an, dass er sich beim Drehen nicht wohl fühlte. Die ganze Atmosphäre schien schlecht gewesen zu sein. Kein Vergleich mit dem idealistischen Geist der Filme von H. Reinl.
Mladen Kosar
11 Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. Juli 2011
Er ist nicht nur der längste (ca 114 min!) und teuerste Film (damals 5 Millionen DM!) der Winnetou-Reihe geworden, sondern auch neben Winnetou 1 einer der besten Filme der Reihe! Es war auch der 1. Winnetou-Film, der im Fernsehen gezeigt wurde (27.09.70, ARD).
Der Film ist stilistisch gut gemacht und auch im Vergleich zu den anderen Filmen der Reihe dramaturgisch sehr gut aufgebaut! Mehr als in vielen anderen Karl May-Filmen gelingt es hier richtig Spannung aufzubauen. Der Film bietet auch viele gute Dialoge und einen Bösewicht, der mal nicht an Gold interessiert ist. Der Bösewicht in diesem Film ist neben dem Interesse an Landgewinn auch rachedurstig auf die Indianer, weil er duch diese seinen Sohn und seine Frau verloren hat. Dies kommt heraus, als Winnetou seinem Rivalen allein gegenüber steht. Als führender und respektierter Soldat und geschickter Intigrant ein sehr interassanter und gefährlicher Gegner. Sowohl Winnetou als auch Old Shatterhand kommen in Situationen, in denen man sich als Zuschauer, mehr als in den meisten anderen Filmen, um diese Figuren ernsthaft Sorgen macht und somit entsprechend mitfiebert. Der Höhepunkt ist aufwendig in Szene gesetzt. Old Shatterhand ist hierbei hilflos und Winnetou kämft mit Kriegsbemalung gegen das Fort, welches sich mit Kananonen verteidigt. Die Schlussszene, in der Winnetou wieder einen herben Verlust in Kauf nehmen muss, wurde ohne Worte perfekt inszeniert. Erschüttert schleppt Winnetou den Toten in seinen Armen, zeigt diesen seinem Freund, den er aufgrund seines inneren Schmerzes nur kurz anblicken kann, und geht sichtlich um Fassung ringend stumm weiter. Ein bewegender, epischer Schluss, welcher die Härte und die Entbehrungen des Kampfes um Frieden und Recht der Indianer unterstreicht. Die eindrucksvolle Schlussszene wird auch musikalisch toll untermalt. In diesem Film war es nicht Martin Böttcher, sondern Riz Ortolani, der ebenso wie Böttcher einen epischen, wenn auch stilistisch anderen (bei so vielen Winnetou-Filmen mit der guten Bötcher-Musik mal erfrischend anders!), erinnerungswürdigen Wesetrnscore lieferte. Ortolani arbeitete mit Orchester und Chor (Musik nur auf vergriffener LP von Celine Records, vergriffener CD von Cobra records oder im teuren, aber üppigen 8-CD Set "Wilder Westen - Heißer Orient" erhältlich)!
Insgesamt ein in jeder Hinsicht fesselnder, gut gemachter Western, der innerhalb von 12 Monaten 3 Millionen Besucher hatte und somit damals verdient die Goldene Leinwand bekam.
Übrigens: In einer Szene sieht man die schöne Paloma Nakama (gespielt von Daliah Lavi) an den Wasserfällen splitternackt ins Wasser springen (kein Witz! Szene ist im letzten Filmdrittel).
22 Kommentare| 16 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. Dezember 2015
Für mich ist das eine Erinnerung an meine Jugend.
Gerade vor Weihnachten liefen die Filme immer wieder.
Ein absolutes Muss für Karl May Fans und denen die, wie ich , mit
den Filmen gross geworden sind.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. Januar 2012
der film hatte es schwer bei der großen brigade der karl-may-fans... einen gleichnamigen buchtitel gab es ja nicht - und "verfilmt nach motiven von karl may"... das konnte ja nichts sein, oder?

doch! es konnte! und wie! artur brauner und seiner ccc ist ein wunderschöner karl-may-film gelungen, der sich bewußt etwas vom sonstigen reinl-böttcher-rialto-einerlei absetzte - und ein bildgewaltiges feuerwerk auf die leinwand brachte. "old shatterhand" ist der einzige karl-may-film, der im aufwendigen 70mm format gedreht wurde - ein novum generell im deutschen filmbusiness. "MCS 70 Super Panorama" hieß das verfahren bei diesem film und das ergebnis war in den dafür präparierten häusern ein genuß ohnegleichen...

riz ortolani steuerte eine hervorragende filmmusik bei - noch heute (mehr als 40 jahre später) bekomme ich eine art gänsehaut beim anhören seiner klangfolgen - den kauf der filmmusik kann ich jedem empfehlen, es gab sie vor jahren bei bärfamily-records in einem 8-cd-set.

man muß jedoch einschränkend bemerken, daß solche filme eigentlich der großen leinwand bedürfen, im tv kommt das "karl-may-feeling" leider nur eingeschränkt rüber. es ist ein unterschied, ob man einen film mit 800 oder 1000 leuten zusammen in einem der großen filmpaläste der 60er jahre sieht - oder auf der couch einfach so mal nebenbei.

trotzdem: absolute empfehlung für diese dvd!
0Kommentar| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 18. März 2016
"Old Shatterhand" wurde als Prouktion von Artur Brauner im Jahr 1964 als 3. Winnetou Film der Nachkriegszeit inszeniert und war sozusagen Nachfolger der beiden vorangegangen Publikumsgroßerfolge "Der Schatz im Silbersee" (Harald Reinl, 1962) und "Winnetou 1" (Harald Reinl, 1963), die beide ihrem Produzenten Horst Wendlandt einen großen Triumph an der Kasse bescherte. Auch "Old Shatterhand" setzte diesen Erfolg fort, für über 3 Millionen Kinobesucher innert von 12 Monaten bekam der Film die "Goldene Leinwand".

Als Kind war dieser Film immer einer meiner Lieblings-Karl May Filme und auch heute noch finde ich ihn sehr nett anzuschauen. Man muss aber gerechterweise anerkennen, dass Reinls Vorgänger schon etwas besser in Szene gesetzt wurden. Immer noch gut anzusehen ist der Angriff der Komantschen in der Schlucht, wenn sie von oben riesige Steinbrocken auf die Planwagen werfen. Auch die tragische Sequenz mit dem kleinen Jungen, dem einzigen Zeugen des Mordes an seinen Eltern, bleibt in Erinnerung.

Gleich am Anfang passiert dieser Mord an den holländischen Farmern Kampendijk, der kleine Tom (Tom Putzgruber) ist der einzige Überlebende. Er konnte sich noch rechtzeitig erfolgreich im Haus verstecken, musste aber mitansehen, wie seine Eltern von Banditen und betrunkenen Komatschen getötet wurde. Diese Bande will den Apachen die Morde in die Schuhe schieben und kann es auch so aussehen lassen, denn sie haben kurz vorher zwei Apachen ermordet und diese Leichen dann gleich bei der Farm zurück gelassen. Sie wollen unter allen Umständen den Friedensvertrag zwischen Häuptling Winnetou (Pierre Brice) mit General Taylor (Charles Fawcett) verhindern, der bald zustande kommen soll. Die Bande macht auch weiterhin Jagd auf die Apachen, nur in letzter Sekunde kann Old Shatterhand (Lex Barker) verhindern, dass Winnetous Adoptivsohn Tujunga (Alain Tissier) am Galgenstrick endet. Im Anschluß sucht er in einer Missionsstation an den Schäumenden Wassern die Halbindianerin Paloma Nakama (Daliah Lavi), die den kleinen Tom bei sich aufgenommen hat. Zur Sicherheit sollen die beiden nach Golden Hill gehen, wo Old Shatterhand sie bei seiner alten Freundin Rosemarie (Kitti Mattern) unterbringen will. Natürlich komplettiert irgendwann im Laufe der Handlung der gute alte Sam Hawkins (Ralf Wolter) die Guten. Doch die Banditen Dixon (Rik Battaglia) und Burker (Mirko Ellis) sind nicht untätig. Sie verbünden sich noch enger mit den Komantschen und sie haben mit Captain Bradley (Guy Madison) einen noch mächtigeren Komplizen, der bald das Sagen in Fort Grant hat. Als Tujunga gefangen genommen wird und erschossen werden soll, muss Winnetou das Kriegsbeil ausgraben...

Wie alle Karl May Western ist auch "Old Shatterhand" sehr gut fotografiert und als Regisseur wurde der argentinische Filmemacher Hugo Fregonese engagiert, der bereits erfolgreich auch in den USA Western drehte. Sein bekanntester Genrebeitrag ist wahrscheinlich "Apache Drums" (Deutscher Titel: Trommeln des Todes). In Deutschland drehte er erstmalig einige Monate vor "Old Shatterhand" den Krimi "Die Todesstrahlen des Dr. Mabuse".
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. Dezember 2010
Wenn man einige Winnetoufilme gesehen hat, wird man ganz schnell bemerken, daß dieser Film, schon durch die tolle Filmmusik von Riziero Ortolani hervorsticht. Die tolle Filmmusik unterstreicht die ganze Dramatik des Freiheiskampfes der amerikanischen Indianer und bringt sofort das herrliche Winnetou-Film-Feeling rüber.
Der unverwechselbare Ralf Volter sowie Bill Ramsey lockern die in sich schlüssige und spannende Handlung auf, so daß Davia Lavi als Paloma "die weisse Taube" ihren ganzen Charme mit Lex Barker und Pierre Brice in einen herrliches Filmerlebnis verwandeln.
Nebenbei erwähnt sei, daß diese Produktion, die wohl aufwendigste und teuerste aller Karl May Romanverfilmungen gewesen sein soll.
Gute Unterhaltung und auf
VideoSehen.
0Kommentar| 11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. Dezember 2015
..vor allem verglichen mit anderen Karl-May-Verfilmungen! Hinsichtlich des bildästhetischen und dramaturgischen Aufbaus hebt sich diese Produktion deutlich von anderen (z.T. bekannteren wie Winnetou 1-3) ab.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. Februar 2013
Ein toller Klassiker - wir schauens immer wieder gerne und wollen die Karl May Filme auch unseren Kindern nachebringen - einfach gut - ohne übertriebene Action und in einer überzeugenden Bild und Tonqualität..
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. November 2015
Diesen Film kann man immer wieder mal anschauen. Tolle Schauspieler und rundherum einfach super. Ein Muss für Fans von Winnetou und Old Shatterhand.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. August 2013
Neuwertige DVD zu einem guten Preis. So kann man seinen Enkeln auch einmal die Filme zeigen, die die Großmutter gern gesehen hat...... auch wenn das vielleicht nicht so "cool" und "krass" rüberkommt wie die heutigen Filme.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen


Benötigen sie kundenservice? Hier klicken