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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
134
Gandhi [Deluxe Edition] [2 DVDs]
Format: DVD|Ändern
Preis:7,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 15. Januar 2016
In einer perfekten Inszenierung wird dem Zuschauer ein Zugang zu Gandhis Weltanschauung, seinem Wesen und Denken geboten. Der Werdegang vom Anwalt zum Begründer einer neuen Lebensphilosophie, die seinem Volk die Unabhängigkeit vom britischen Empire brachte, wird sehr wahrheitsgetreu in all den mühsamen Kleinschritten erzählt. Auch Gandhi selbst wird nicht als "menschlicher Gott" empor gehoben, sondern mit all seinen Fehlern und Schwächen dargestellt. Die politischen Hintergründe werden klar und mit bemerkenswerter Offenheit geschildert. Das Spielgeschehen ist mit vielen Höhen und Tiefen, unterhaltsamen und dramaturgisch wertvollen Stilelementen ausgestattet und wird trotz der Länge in keiner Minute langweilig. Doch erst durch die eindrucksvollen schauspielerischen Meisterleistungen von Ben Kingsley wird der Film zu einem Meilenstein der Filmgeschichte. Seine charismatische Ausstrahlung gibt der Rolle Überzeugungskraft und Glaubwürdigkeit.
Ein begeisterndes Meisterwerk von Sir Richard Attenborough - allen Auszeichnungen gerecht werdend.
Nachhaltig beeindruckend und... sehr,sehr sehenswert.
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TOP 1000 REZENSENTam 23. Februar 2015
Das sich Richard Attenborough auf grosses, episches Kino versteht, bewies er bereits vor Gandhi mit Die Brücke von Arnheim. Doch Gandhi ist definitiv das Meisterwerk unter den wenigen Filmen Attenboroughs als Regisseur, den die meisten wohl eher durch seine Rolle als John Hammond in Jurassic Park kennen. Das er es selbst so sieht, erklärt er mit wenigen Worten auf super sympathische Art als Einleitung in den Film selbst.
Gandhi ist einfach einer der Filme, wie es sie selten gibt. Man sieht sie und ist gefesselt. Der Film schildert das Leben Gandhis von seiner Zeit als Anwalt, bis hin zu seiner Beerdigung in einer Laufzeit von 3 Stunden. Zwar gibt es hier und da mal etwas Action, wenn militärische Zwischenfälle behandelt werden. Doch unterstreicht die dann dramatische Ereignisse und gerät nicht zum Selbstzweck. Sonst ist der Film sehr von Dialogen und grossartigen Darstellerleistungen, allen voran Ben Kingsley bestimmt. Zudem sehr facettenreich, bisweilen selbstkritisch und feiert das britische Empire nicht.
Nimmt man sich Zeit für den Film, vertieft sich in ihn, kann man nur staunen, wie selbstkritisch und selbstlos Mahatma Gandhi gewesen ist. Setzt man seine Art, eine Besatzungsmacht wie die Briten in die Knie zu zwingen, in den Kontext der heutigen Zeit, wo offenbar alles mit Attentaten, Bomben und Terror geregelt wird, erscheint einem das Wirken und Leben Gandhis in völlig neuer Bedeutung, seine Lehren zeitlos. Einer der besten, ernstzunehmendsten Filme, die wie nur wenige zum Nachdenken anregen.
Und wer sich wirklich mit Gandhi nach dem Film weiter beschäftigen will, sollte zu dieser 2er Disc Edition greifen. Zum einen ist sie technisch in Topqualität und zum anderen bietet die 2. Disc eine Hülle an Infos zum Film, sowie zur Person Gandhis selbst, wie etwa Originalaufnahmen.
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am 10. September 2017
Das man dieses Produkt nur in Bezug auf seine Aufmachung als Medium beschreiben kann, versteht sich von selbst, der Inhalt selbst ist indiskutabel gut und wertvoll.
Der Film kommt im Blu-Ray Gewand daher und bietet spitze Bildqualität und besten Sound. Es befindet sich reichlich Bonusmaterial auf der zweiten Disk.

Wer einen günstigen, anspruchsvollen Film sucht, der liegt mit dieser Blu-Ray genau richtig.
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am 1. Oktober 2014
"The object of this massive tribute died as he had always lived, without wealth, without property, without official title or office. Mahatma Gandhi was not the commander of armies, nor the ruler of vast lands. He could not boast any scientific achievement or artistic gift. Yet men, governments, dignitaries from all over the world, have joined hands today to pay homage to the little brown man in the loin cloth, who led his country to freedom."

This quote is from the funeral scene in the 1982 film "Gandhi". Richard Attenborough directed this massive epic about the man that freed India. The film opens with Gandhi's assassination. The next scene, his funeral, is one of the greatest scenes in cinematic history. Attenborough managed to recreate Gandhi's funeral on January 31st, 1981, the 33rd anniversary of the actual funeral. It is estimated that nearly 400,000 people were on hand to be a part of the filming the recreation. This film was made before CGI (computer generated images), so the funeral scene is probably the last live action crowd of that magnitude that will ever be filmed.

Mahatma Gandhi's message of non-violent resistance is delivered in an interesting and enthralling body of art. This film has made and will make millions of people aware of the little brown man that took on the British Empire and won. "Gandhi" serves both as entertainment and an important historical record of one of the most important figures in history.

Ben Kingsley played Gandhi. He was the perfect for the role. He resembled the real Gandhi. He was young enough to portray Gandhi as a young man. He is a British actor that nailed the British influenced Indian accent. He is a wonderful actor that was patient and humble with such an important part. And he was a relatively unknown actor at the time, so the "big-time actor" persona did not get in the way of viewing the film. He did win both the Academy Award and Golden Globe for best actor, for this role, which I agree he deserved. He became Gandhi.
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am 1. Januar 2014
Die Geschichte Gandhis ist großartig verfilmt. Obwohl von 1982 setzt das Werk auch heute noch Maßstäbe. Die Geschichte von einem Mann, der quasi mit "Hungern" eine Kolonialmacht bezwungen hatte und Indien 1947 die Unabhängigkeit bescherte, ist Legende. Die Spaltung Indiens und Pakistans wird ebenfalls großartig dargestellt im Film. Der Film hat epische Breite, obwohl es Darstellung von Gewalt gibt, handelt es sich in keiner Weise um einen Action-Film. Trotzdem ist es ein enorm spannender und fesselnder Film ohne jede Länge und das bei 3 Stunden Laufzeit. Geschichte monumental verfilmt, obwohl Spielfilm auch als Lehrmedium für Geschichtsunterricht geeignet. Jeder Oscar ist verdient. Volle Punktzahl und klare Kaufempfehlung. Kaum zu glauben das Geschichte so großartig sein kann. Schön von den Bildern her ist Gandhi übrigens auch und das, obwohl hier keine Idylle gezeigt wird. Man muss einfach hinsehen und kann die Bilder auch nicht so einfach vergessen. Nur Vorsicht, der Film ist großes Kino aber auch schwere Kost. Durch das Authentische kann die Handlung sehr belasten. Man kam damals wie erschlagen aus dem Kino und man ist auch nach der DVD ziemlich erschlagen. Das nur als Hinweis.
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am 25. Juni 2017
Habe den Film damals im Kino gesehen und er hat mein Leben nachhaltig beeinflusst.
Grandiose Hauptdarsteller, beeindruckende Schauplätze. Nichts Unschönes weggelassen.
Meiner Meinung nach gehört er zu den 10 Filmen, die man unbedingt in seinem Leben gesehen haben muss.
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am 18. Januar 2018
Ein absoluter Klassiker, der auch nach Jahren noch super ist! Nach einer Indienreise wollte ich diesen großartigen Film nochmals aus einem anderen Blickwinkel sehen und musste feststellen, dass sich die Gesellschaftsstrukturen seit der Entstehung des Films nicht verändert haben und nach wie vor aktuell ist.
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am 29. Juni 2017
Gandhi ist einer der genialsten, mitreißenden Tatsachenfilme die ich je gesehen habe.
Über 2Std wird die Lebensgeschichte eines Mannes gezeigt❗Der sich die Wörter Frieden und Freiheit für alle zum Ziel gesetzt hat.
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NR. 1 HALL OF FAMETOP 500 REZENSENTam 30. Mai 2008
"Liebe ist die stärkste Kraft, die der Welt zu eigen ist, und doch die bescheidenste, die man sich vorstellen kann."

"Selbst die geringste Unwahrheit verdirbt den Menschen wie ein Tropfen Gift einen ganzen See verdirbt."

"Liebe fordert nie, sondern gibt nur. Liebe leidet nur, bereut niemals und rächt sich nie."

"Ich lehne Gewalt ab, weil das Gute, das sie zu bewirken scheint, nicht lange anhält; dagegen ist das Schlechte, das sie bewirkt, von Dauer."

"Es gibt keinen Weg zum Frieden, denn Frieden ist der Weg."

"Mißtrauen ist ein Zeichen von Schwäche."

"Reich wird man erst durch Dinge, die man nicht begehrt."

Zitate: Ghandi

Ganz bewusst stelle ich diese Zitate Mahatma Gandhis vor meine Rezension zu dem wunderbaren Film "Gandhi" Untertitel: Sein Triumph veränderte die Welt für immer, weil ich damit die Geisteshaltung dieses großartigen Menschen verdeutlichen möchte.
Dieser Film wurde 1982 zum besten Film des Jahres gewählt und erhielt 8 Oscars.

Gezeigt wird das Leben Mahatma (Sanskrit: dessen Seele groß ist) Gandhis. Er war der Führer der indischen Unabhängigkeitsbewegung.

Gezeigt wird zunächst wie Gandhi (dargestellt von Ben Kinsley) als Anwalt in Südafrika agierte und dort zum Führer der indischen Einwanderer aufsteigt. Er leitet in Transvaal eine Kampagne für die Anerkennung der bürgerlichen Rechte seiner Landleute.

In Südafrika entwickelt er unter dem Einfluss der altindischen Lehre des Ahimsa (des Nichtverletzens) der christlichen Bergpredigt und der Ideen L.N. Tolstois Formen des gewaltlosen Kampfes und beeinflusst damit nachhaltig den Pazifismus. Die Briten versuchen ihn zu demütigen als er in Südafrika erstmals den gewaltlosen, passiven Widerstand praktiziert. Die Machenschaften der Briten, die die Inder als Menschen zweiter Klasse behandeln, werden filmisch schockierend visualisiert.
1914 kehrt Gandhi nach Indien zurück. Er hat sich seiner europäischen Kleidung entledigt und trägt nur noch selbst gewebte Tücher.

Jetzt verfolgt er nur ein Ziel: die Unabhängigkeit Indiens vom Empire. Er reist gemeinsam mit seiner Frau durch sein Land um dieses kennen zu lernen. Gezeigt werden wunderschöne Naturaufnahmen, aber auch ein bittere Armut. Gestützt auf den Indian National Congress, löste Gandhi 1920 nach Verkündigung des zivilen Ungehorsams den gewaltlosen Widerstand gegen die britische Herrschaft in Indien aus. Gezeigt wird wie er eine Massenbewegung in Gang setzt, die durch Nichtbeteiligung an Einrichtungen der britischen Herrschaft die britische Regierung zu Zugeständnissen in der Unabhängigkeitsfrage zu zwingen suchte. Eingeschlossen in diese Kampagne war u.a. der Boykott britischer Firmen und ihrer Produkte, so etwa der Baumwolle, wie im Film dargestellt wird. Im Rahmen dieser Aktionen wurde der von Gandhi geführte INC (Indian National Congress) zur einflussreichsten Organisation der Unabhängigkeitsbewegung. Das wird sehr beeindruckend gezeigt. Gandhis Reden überzeugen. Die Aura Kinsleys- er spielt die Rolle perfekt - lässt das Charisma Gandhis erahnen.

1922-24 ist Ghandi in Haft. Aufgrund seiner Erfahrungen im Gefängnis wirkt er fortan der im hinduistischen Denken verankerten gesellschaftlichen Ächtung der Parias (Unberührbaren) entgegen.

1930 (die Jahreszahlen werden stets genannt) initiiert Gandhi den "Salzmarsch" als Protest gegen das britische Salzmonopol. Sehr beeindruckend dargestellt. Danach wird er erneut verhaftet. Als er die Überzeugung gewinnt, dass die maßgeblichen Mitglieder des INC das Prinzip der Gewaltlosigkeit nur als politisches Mittel, nicht aber als ein gesellschaftliches Grundbekenntnis verstehen, tritt er aus dem Verein aus.

Im Zweiten Weltkrieg verlangt er von Großbritannien die sofortige Entlassung Indiens in die Unabhängigkeit. Mutig versucht er die blutigen Auseinandersetzungen zwischen Hindus und Muslimen nach 1947 zu verhindern.

Beeindruckend ist eine Szene als er im Hungerstreik einem Hindu, dessen Sohn von Muslimen getötet wurde und der im Gegenzug ein muslimisches Kind ermordete, rät, er möge um weiterleben zu können ein muslimisches Waisenkind im muslimischen Glauben aufziehen. So werde er seine Seelenruhe wieder finden.

Der Film lebt von prächtigen beeindruckenden Bildern und der Dokumentation Gandhis politischer Einsichten, seiner asketischen Lebensweise und seiner tiefen, im Hinduismus begründeten Religiosität. Durch sie wurde die Unabhängigkeit Indiens möglich.
Dass dieser friedfertige, wunderbare Mensch 1948 von einem fanatischen Hindu erschossen wurde, ist unbegreiflich. Auf der zweiten DVD erfährt man viel über die Entstehung des Films. Das Interview mit dem Regisseur Richard Attenborough macht deutlich, wie schwierig es war dieses Werk auf den Weg zu bringen.

Der Film erzählt nicht nur eine Lebensgeschichte, sondern er transportiert Gandhis beeindruckende Philosophie.

Die Ton- und Bildqualität sind sehr gut.

Sehr empfehlenswert!
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TOP 500 REZENSENTam 4. Januar 2010
Gandhi war ein gebildeter, gerechter, höflicher und sehr bescheidener Mensch der sich durch nichts und niemanden kaufen ließ. Gandhi spürte Ungerechtigkeiten gnadenlos auf und wendete sich dagegen, auf eine freidvolle Art. Gefängnisaufenthalte hielten ihn nicht davon ab, seinen Weg weiter zu verfolgen, bis er sein Ziel, die Freiheit Indiens, erreicht hatte. Gandhi hat gewaltfreien Widerstand wie kein Zweiter vorgelebt, wir können uns heute fast nicht vorstellen, dass so ein außergewöhnlicher Mensch mal gelebt hat, er zwang durch seine Unnachgiebigkeit und seine gewaltlosen Proteste die damalige Weltmacht England in die Knie.
Ghandi war furchtlos und glaubte an die Wahrheit, Gewaltfreiheit und Demut als die stärksten Kräfte. Diese vier starken Eigenschaften zeigt der Film ganz wunderbar. Besser kann man wohl das Leben von Gandhi nicht verfilmen.

Albert Einstein sagte zu Gandhi:

"Die Verehrung Gandhis in allen Ländern beruht auf der, wenn auch meist nur unbewußten Einsicht, dass er als einziger Staatsmann unserer moralisch dekadenten Zeit eine höhere Stufe der menschlichen Beziehungen in der politischen Sphäre repräsentiert, die wir mit allen Kräften anstreben müssen."
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