Shop now Shop now Shop now Shop now Shop now Hier klicken Jetzt informieren PR CR0917 Cloud Drive Photos Learn More Mehr dazu Hier klicken Mehr dazu Hier Klicken Jetzt bestellen AmazonMusicUnlimitedFamily BundesligaLive longss17

Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
6
4,8 von 5 Sternen

am 26. Januar 2009
dürfte wohl der einzige film sein, der nicht nur auf die musik sondern alle begleitumstände von punk eingeht. die extras, also die beiträge zu speziellen themen sowie ein paar vollständige interviews sind fast noch besser als der hauptfilm.
0Kommentar| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. Juli 2012
Der Regisseur Don Letts war DJ und Punksympathisant der ersten Stunde in London.
In dieser Dokumentation versucht er die verschiedenen Teile der Punk- Kultur mit Hilfe von anderen wichtigen Protagonisten der Kultur zu bestimmen und zu beschreiben, z.B.: Punkrock- Musik, Die (Anti-) Mode, den Lebensstil, die für die Ausbreitung so wichtigen Fanzines und die Einstellung ("Attitude") überhaupt.
Dabei geht der Regisseur vor allem sehr historisch vor: wie alles in den Vorstädten von New York begann, wie kurz darauf der Punk- Hype dann in England losging, und von da an sich über ganz Europa (zumindest das "freie" Europa) ausbreitete; sein zeitweise (scheinbares) Erlöschen vom Erscheinungsbild auf der Strasse, sein Wiederaufleben, seine Entwicklung, bis hin zum letzten großen (kreativen) Aufflammen in der stark vom Punk beeinflussten Grunge- Bewegung in den 90er Jahren, mit ihrer zweifelhaft stärksten Ikone Kurt Cobain.
Der Film versucht das Punk- Phänomen zu erklären (vor allem anhand von Interviews mit Protagonisten), versucht den Ursprüngen dafür auf den Grund zu gehen, das Besondere am Punk zu beschreiben, und die Begeisterung für diese sich damals wirklich sehr schnell ausbreitende Bewegung aufzuspüren und fühlbar zu machen.
Dieses macht der Film vor allem durch (Ausschnitte von) INterviews mit wichtigen Beteiligten.
Allerdings vermeidet der FIlm diese Interviews - die sich manchmal stark widersprechen - auszuwerten und zu einem Ergebnis zu gelangen. Denn wer sich in der Materie noch nicht so gut auskennt, der wird etwas verwirrt sein, und allein durch die Aussagen der hier zu Wort Kommenden kein klares Bild bekommen. Für die Einen ist es nämlich etwas Politisches (Z.B. für den hier sehr oft zu Wort kommenden "Jello Biafra"), für Andere ist es etwas Unpolitisches, für die Einen ist es vor allem eine Kunst- und Kulturbewegung, für Manche gar etwas Intellektuelles, für Andere etwas Asoziales; für Andere vor allem Musik, für Einige etwas enorm Ernstes, für andere mehr Spaß, für die EInen eher etwas Proletarisches oder eine Bewegung von arbeits- und perspektivlosen, für die Anderen etwas vor allem Protestierendes; für Andere vor allem eine alternative LEbensform; für Andere Individualismus; für die EInen eher etwas Todernstes, für Andere eher Spaß udn LEbensfreude; Selbstverwirklichung; für Viele Freiheit; für Andere auch Gewalt, ...
Fest steht, dass es vor allem eine (sehr moderne) Jugendkultur war (und ist), die große Teile der Jugend angezogen hatte, und damals aufregend und neu wirkte, die rebellisch war und sich nicht anpassen wollte, neue Wege ging, (auch aus der Not heraus) kreativ war, in der Protest, Provokation und Rebellion eine wesentliche Rolle spielten; eine Jugend, die vor allem ablehnte, statt akzeptierte (kommt ja sehr deutlich durch die zerfetzte, schäbige Kleidung, und nichtzuletzt durch den auf dem DVD- Cover ausgestreckten Mittelfinger zum Ausdruck). Auch spielten Alkohol und Drogen immer eine große Rolle.
Klar, dass durch den Regisseur, der selber Teil der Kultur war, und durch die Befragten, ein insgesamt sehr positives und verständnisvolles Bild der Punk- Kultur gezeigt wird. Besonders differenziert kann das dann aber auch nicht werden. Denn sicherlich ist die Punk- Kultur nicht nur zu glorifizieren, sondern auch immer umstritten gewesen, und wurde selbstverständlich nicht immer positiv wahrgenommen (es gab immer viele Gegner; die Gesellschaft hatte wenig Verständnis für diese "verwahrlosten, asozialen, dreisten Penner"). Was ist aber z.B. mit den umstrittenen "Chaostagen" (wird im Film z.B. gar nicht erwähnt). Durch den Film wird Einem aber sehr der Eindruck vermittelt, dass Punk etwas ausnahmslos "Schönes und Gutes" sei. Der Regisseur hat dazu also zu wenig Distanz. Es kommen z.B. überhaupt keine "Gegner" dieser Kulur zu Wort, sondern nur "Insider". Aber was ist mit den Schwächen dieser Kultur, die vor allem in ihrer Natur als Jugendkultur begründet liegen; wie sieht die Zukunft dieser Heranwachsenden aus? Wie prägen diese einstmals jungen Leute später z.B. die Gesellschaft? Auf die Frage: "Wie überzeugend ist PUnk" wird praktisch gar nicht Bezug genommen.
Es ist daher auch eine große Schwäche des Films, dass der Film nicht der Frage nachgeht, welche "Zukunft" Punk hat; wie oder ob sich die älter gewordenen Punks in die Gesellschaft eingliedern (obwohl "eingliedern" bei den Punks ja eher "Out" ist; man versucht lieber die Anderen zu sich "rüberzuziehen", was natürlich nicht immer funktionieren kann). Wie prägen die Jugenderfahrungen und -überzeugungen der Punks später deren Erwachsenen- Dasein (die Punk- Einstellungen werden für einen immer älter werdenden Erwachsenen immer weniger überzeugend); welche Berufe ergreifen sie später, die sich mit ihrer Mentalität vereinbaren lassen, usw. (Nicht Jeder kann schließlich Profi- Musiker werden (und bleiben). Viele versuchen sich natürlich in der Kunst zu etablieren. Ich weiß zufällig, dass auch Viele gerne in der Jugendarbeit tätig sind; Viele sind in sozialen Berufen oder selbst als Lehrer verbeamtet (!); Viele versuchen beruflich selbstständig zu sein; Viele haben äußerst kuriose Biografien; Manche werden gar sehr religiös. Viele wurden - und das ist das eigentlich erschütternde - aber auch gar nicht erst erwachsen; viele der meist einst so stolzen Punkrocker werden leider gar von sozialen Leistungen abhängig (wobei es auch viele gibt, die dennoch Soziale Leistungen - aus Stolz - ablehnen), bleiben äußerst arm oder werden gar tatsächlich zu echten Pennern.). Diese Fragen brennen sich doch dem Zuschauer auf; werden aber kaum beantwortet.

Mit ihrer sehr provozierenden ARt forderten die Punkrocker die älteren Leute, das Establishment und die damals üblcihen Moral- und Wertevorstellungen heraus, und machten daraus gar eine Kunstform. Da sie nicht viel von der bisherigen Gesellschaft hielten, waren sie z.T. offen für alles Neue, bzw. erschufen das Neue, erschufen eine eigene (allerdings sehr heterogene) Kultur, mit z.T. eigenen (informellen) Regeln, eigenen Helden, Lebensstil, ... Es war halt eine Subkultur.
Sicher gab es Jugendliche, die eher zu denen gehörten, die nicht an der normalen Gesellschaft teilnehmen KONNTEN (ARbeitslose, Proletarier, Kinder aus Problemfamilien, Asoziale, usw.), und die, die daran nicht teilnehmen WOLLTEN (INdividualisten, von anderen (Sub-) Kulturen beeinflussten, Leute, die vor allem Spaß haben wollten, ...); und natürlich - gerade Ende der 70er Jahre - viele Mitläufer.
Von ANfang an war Punk immer eine sehr breite, heterogene, sehr spontane Bewegung; es gab keine Führer. Es kam von der Strasse. Es ging kaum um Politik (war ja auch eine Jugendbewegung), sondern eher um individualistische Vorstellungen, anders sein (und zu dürfen), und "bedrohte" die Gesellschaft, bzw. "Mainstream"- Kultur eher "von innen", auf kulturellem Gebiet. Es ist der Ausdruck der jungen Leute, die für sich viel Freiheit und wenig Anpassungszwang fordern.
Die enorme Dynamik und in der Anfangszeit sehr schnelle Entwicklung der Punk- Bewegung wird in dem Film ebenso deutlich, wie die verschiedenen Ausformungen der Bewegung in die verschiedensten Spielarten (der Trend hält heute ja noch an) (Punk war ja nie eine homogene Erscheinung).
Auf jeden Fall hat Punk die Rock(musik-) Kultur wie kaum eine andere (Sub-) Kultur beeinflusst.
Wichtigstes identitätsstiftendes Element der Punk- Kultur war für die Jugend ihre eigene Punk- Musik. Der Film untersucht die Ursprünge und Einflüsse dieser Musik, die sich schnell weiterentwickelte, so dass es in Kürze zig - z.T. äußerst unterschiedliche - PUnk- beeinflusste oder auf diese Kultur bezugnehmende Stilrichtungen gab. Über diese Musik definierten sich die Punks; und über die von ihnen bevorzugten Musikstile lassen sich die Punks auch noch am ehesten "klassifizieren", bzw. unterscheiden oder "gruppieren". (Der Kult zum Individualismus in dieser Kultur ist sicherlich sehr relativ; im Film wird immerhin stellenweise deutlich, dass Punks z.T. doch ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl prägte, bis hin zu angsteinflößenden und auch gewaltbereiten Cliquen, und "Andersdenkende" durchaus diskriminiert und ausgegrenzt wurden; ein Grund für VIele Punkrocker, später diese Subkultur zu verlassen!).
Der Film zeigt in diesem Zusammenhang auch, wie gerade es in der Anfangszeit des Punk gewissermaßen "zum Guten Ton" in dieser Bewegung galt, wenn man gerade nicht perfekt war, und seine Musikinstrumente nur sehr rudimentär beherrschte. Die Punkmusik- Bewegung war - zumindest am Anfang - wenig durch "Follower" geprägt, sondern durch "Gleichartige"; fast Jeder Punk- Anhänger spielte zeitweise in einer Band und versuchte sich mit einem Musikinstrument. Es scheint keine "Unmusikalischen" Punks gegeben zu haben. Die Punks machten aus der Not eine Tugend, und spielten (zumindest in der Anfangszeit) ihren ROck and Roll sehr reduziert, mit wenig Akkkorden und meist wenig Musikinstrumenten, mit meist aber sehr eingängigen Riffs, der durchaus oft Ohrwurmqualitäten hatte, und die ihre Songs oft im Refrain in aggressiven, anklagenden und sich gut einprägenden Botschaften gipfeln ließen.
Und sie machten alles selbst. Oft gab es da viel Talent, aber wenig Können.

Es ist sicherlich positiv zu werten, dass es dem Regisseur gut gelungen ist, sehr namhafte Leute aus der Punkszene (vor allem natürlich Musiker) vor die Kamera zu kriegen; z.B. den "New York Dolls"- Leadsänger Johansen, oder den einstigen "Ramones"- Drummer (wie hieß er noch gleich?); oder Henry Rollins (der hier das größte enzyklopädische Wissen über die Punkkultur zu haben scheint); Siouxsie Sioux; einige Leute aus Band und Umfeld der "Sex Pistols"; Thurston Moore von "Sonic Youth"; oder die Sängerin der "Slits" (wie hieß sie noch gleich?); oder diesen Filmemacher (Name entfallen); um nur Einige zu nennen.
All diese Leute nehmen Stellung zu einzelnen Aspekten der Punkkultur. Allerdings wirkt m.E. nicht alles immer überzeugend, was die Leute da von sich geben.

Trotz deutlicher Hinweise auf dem Cover auf sehr viele wichtige Punkrock- Bands, und den Glauben, dass diese Bands hierauf oft erscheinen, kommt deren Musik bestenfalls nur als Einstellung und sehr am Rande vor; deren Musik wird also nur manchmal "angespielt". Der Regisseur hat demnach keine Rechte zum Spielen von Songs erhalten; vermutlich sich aber erst gar nicht darum gekümmert. Möglicherweise meint der Regisseur auch, dass die Musik Jeder (?) kennen würde, der sich diesen Film anschaut. Demnach wäre dieser FIlm aber vor allem für alte Punk- Nostalgiker, die mal wieder ihre HElden von damals (reden) hören wollen; oder Leute, die sich bereits sehr gut in dieser Szene auskennen, gemacht worden. Dennoch halte ich die Darstellung der Punk- Kulur auf dem Hintergrund deren Geschichte/ Entwicklung sehr in einem Missverhältnis zu der tatsächlichen Darstellung der Punk- Musik! Wie kann man aber einen FIlm über Punk machen, ohne Musik zu bringen? Für mich wenig überzeugend. WEnigstens in den Extras hätte man sich mal um etwas Musik kümmern sollen! So aber wird fast nur ständig geredet, geredet, geredet, ... (ist das etwas PUnk?); das ist stellenweise schon sehr ermüdend! Wie gerne hätte ich z.B. hierbei mal zwischendurch einen der legendären Live- Songs der "Ramones" oder der "New York Dolls" gesehen! - Leider Fehlanzeige. Aber gerade die Musik ist m.E. das, was die Punk- Kultur ausmacht, und z.T. auch heute noch überzeugend wirkt und beeinflusst.

Der HAUPTFILM stellt die Geschichte der Punkkultur, deren Elemente und Selbstverständnis, Figuren und Bands dar.
In der BONUS- DVD wird nochmal ausführlicher auf einzelne Aspekte der Punk- Kultur eingegangen (sehr interesssant!), und lange und vollständige Interviews (z.B. mit Henry Rollins) gezeigt (weniger interessant). Aber - wie gesagt - leider KEINE MUSIK!

Deutsche Untertitel bietet der Film glücklicherweise.

Es gibt auch ein Booklet, in Form eines (damals echten?) Punk- Fanzines, das die Punkkultur noch ein wenig mehr erhellt (z.B. in einem darin abgedruckten Interview mit Don Letts).

FAZIT: gut gemachte Dokumentation über Elemente der Punk- Kultur, und die Geschichte und Entwicklung dieser Bewegung, in der namhafte Protagonisten (ständig) zu Wort kommen.
Leider sehr viel Gerede, aber keine Musik.
Wer wenig Geld hat, sollte sich die Anschaffung dieser überaus teuren Doppel- DVD vorher gut überlegen! Ich bin billig an die DVD gekommen; aber für das viele GEld, was sie regulär meist kostet, würde ich mir die DVD's auf keinen Fall kaufen!
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. Juni 2007
Ach, das waren noch Zeiten. Man wird richtig nostalgisch. Ich war zwar nie

in Amerika dabei, aber in London schon. Der Film ist sehr gut gemacht, mit

tollen Interviews, genialen Zeitzeugen und guten Aufnahmen. Es gibt sogar was

von den Screamers, wow. Für jeden Punk bzw. Ex-Punk, für jeden Ueberlebenden

ein Kaufzwang, für alle andern ein Lehrfilm! Anschauen, nicht motzen!
0Kommentar| 18 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. März 2012
Das ist eine Dokumentation wie früher Fernsehgucken auf MTV war- das geht in Hyperspeed durch die Geschichte des Punk, immer im Wechsel zwischen kurzen Statements von Musikern und kurzen Videoausschnitten von Bandauftritten. Das Tempo ist für den Zuschauer etwas anstrengend, vor allem wenn er mit der Geschichte des Punk und der Musik so gar nicht vertraut ist. Absolutes Highlight für mich die lebendige Erzählweise Henry Rollins, dem man seine Erfahrung als tourender Untergrunddichter und Leser deutlich anmerkt- im Grunde ist alles, was er sagt ein kleines Hörspiel.

Nostalgische Gefühle regten sich bei mir nicht, um ehrlich zu sein: wer seit mehr als 20 Jahren sich noch als Punk fühlt, ist vielleicht nicht tot, aber stinkt schon übel. Die Zeit ist ja nicht stehengeblieben und die Geschichte hat sich weiterentwickelt. Wie auch immer. Man findet darin eine handvoll sehr bekannter Bands der Punkszene der 70/80/90er, auch einige Bands die sich aus dem Punk entwickelt haben ohne Punk zu sein (Nirvana, Sonic Youth...) wobei all das schwierig ist in der Einordnung weil Punk eigentlich zu anarchistisch sein sollte um Schubladen aufzumachen in die man dann Musiker einsortiert. So wie Brando auf die Frage "Wogegen rebellierst Du?" im Film mit "Was ist denn im Angebot?" antwortete, so war für mich Punk - kulturelle Anarchie, Freiheit von Zuweisung und Klassifizierung auch. Aber wie macht man eine Doku ohne Beschreibungen?

Insgesamt: Gut gemachte Doku, die sich nicht ganz entscheiden kann zwischen herkömmlicher Erzählweise und Stimmungsbild. Versucht wird beides. Der Film macht jedenfalls Spass, wer mit den verschiedenen Englischen Akzenten Probleme hat, findet Deutsche Untertitel. Der Film ist sehenswert. Viel Spass.

Wer nicht in den 90ern festhängt kann sich evtl. Banksy - Exit Through the Gift Shop (inkl. Wendecover und deutscher Fassung) reinziehen. Auch das halte ich für Punk, in einer neueren Version.

Punk Attitude ist bei Lovefilm ausleihbar für diejenigen, die die Doku nicht gleich kaufen wollen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Mai 2011
Im Gegensatz zu anderen Punk-Dokumentationen, die sich häufig auf Großbritannien konzentrieren, schlägt Don Letts - Punk-Filmer der ersten Stunde - in PUNK ATTITUDE einen richtig großen Bogen:

- Frühe Punk-Szene in den USA
- Frühe Punk-Szene und Durchbruch in England
- Post-Punk in England und USA (New Wave, No Wave, Hardcore ...)
- Ende des Undergrounds: Nirvana und die Zeit danach

Natürlich kann der Film in seinen knapp 90 Minuten nicht wirklich ins Detail gehen und es wird vermutlich auch immer Leute geben, die hier und da etwas vermissen. Letts schafft es aber, Einspieler und die Aussagen seiner Gesprächspartner so geschickt zu arrangieren, dass immerhin eine ganze Menge von wichtigen Fragen beantwortet werden - stets knackig, auf den Punkt gebracht, kein Gefasel um den heißen Brei.

Bei allem, was angesprochen wird, geht es immer wieder um Fragen, die bereits im Titel der Dokumentation angedeutet werden: Was ist Punk eigentlich? Welche Haltungen stecken dahinter? Hat - und wenn ja, wie - Punk die Welt in irgendeiner Weise beeinflusst?

Fazit: Eine der intelligentesten und spannendsten Punk-Dokumentationen, die ich bislang gesehen habe. Tolles Bildmaterial, interessante Leute, erhellende Statements. Auf der zweiten DVD eine Riesenportion mit Extras. Geil. Volle Punktzahl.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Juni 2007
was soll ich noch sagen - ...

... - ... macht lust auf mehr
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden


Haben sich auch diese Artikel angesehen


Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken