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Kundenrezensionen

3,7 von 5 Sternen
15
3,7 von 5 Sternen
Mrs. Dalloway
Format: DVD|Ändern
Preis:5,95 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 22. Mai 2017
Ich kenne das Buch nicht - hab es ein paar Mal angefangen und bin wieder davon abgekommen. Allerdings war ich neugierig auf die Handlung. Es geht um die Gedanken von Mrs. Dalloway über sich und ihr Leben. Und dabei denkt sie an dem Tag ihrer Party über den heutigen Tag und Tage in ihrer Vergangenheit nach.
Leider spricht mich die Handlung im weiteren nur im Sinne einer netten Unterhaltung an. Da ist wenig, was übrig bleibt, mich innerlich bewegt oder mir Lust machen würde, den Film nochmal zu sehen. Von daher nur 4 Sterne.
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am 16. Mai 2009
... so endet der vierte Roman von Virginia Woolf und auch diese Verfilmung dessen. Die Wege von Clarissa Dalloway und Septimus Warren Smith kreuzen sich nur ein einziges Mal: Morgens in einer Blumenhandlung als der vom Krieg traumatisierte Smith aufgrund einer Fehlzündung eines Motors fürchterlich erschrickt. Mrs. Dalloway wird an diesem Tag eine Party für ihre aus den Kolonien zurückgekehrte Jugendliebe Peter Walsh geben, um ihn in den Kreis der High Society des britischen Empires wieder einzuführen. So sinniert Mrs. Dalloway an diesem Tag, wie ihr Leben verlaufen wäre, wenn sie anstatt des langweiligen Mr. Dalloway eben jenen Peter Walsh geheiratet hätte. Am Ende des Abends der Party erfährt sie beiläufig im üblichen Small Talk vom Selbstmord des jungen Smith, ohne aber zu wissen, dass dies der junge Mann vor dem Schaufenster der Blumenhandlung war. Sie stellt sich daraufhin selbst vor die Entscheidung den gesellschaftlichen Tod zu sterben. Beide Handlungsstränge kreuzen sich also nur am Anfang und am Ende des Films.

Regisseurin Marleen Gorris gelingt das, was eigentlich fast für unmöglich schien: Virginia Woolfs experimentelle und über mehrere verschachtelte Stränge laufende Erzähltechnik qualitativ hochwertig auf die Leinwand zu retten. Die Figuren werden mit äußeren Ereignissen konfrontiert (die Fehlzündung eines Autos), woraufhin sie vergangene Ereignisse ihres Lebens assoziieren bzw. erinnern und ihre Gedanken darüber somit die Handlung weitererzählen. Hervorragend ist vor allem wie es Gorris gelingt, die inneren psychischen Prozesse der Erzählfiguren herauszuschälen. Auch die Woolfschen Perspektivwechsel (die Wechsel der Orte des Geschehens) mittels der äußeren sichtbaren Ereignisse werden von der Kamera exzellent wiedergegeben. Der Zuschauer lebt mit dem Bewußtseinsstrom der Figuren mit und kann sich somit exzellent in sie hineinversetzen. Man schlüpft in deren Haut.

Zudem reißt der Film die High Society des Britischen Empires mit all ihren Gegensätzen nach dem 1. Weltkrieg detailliert ab: verhinderte Laufbahnen treffen auf erfolgreiche Karrieren (die Herren Walsh und Dalloway), traumatisierte Kriegsveteranen auf verständnislose Psychiater, Armut auf Wohlstand, die verächtlichen Blicke der Butler auf die Dekadenz ihrer Sirs und Madams, das langweilige Leben von pensionierten Snobs auf den Wandel des Empires nach dem 1. Weltkrieg (O-Ton: "Aber war das Lady Bruton, die sie doch gekannt hatte?"). Nur Clarissa Dalloway veranstaltet wie sie es in ihrem Leben auch nicht anders kennt, eine langweilige Party und muß sich schließlich der inneren Konfrontation mit ihrem eigenen vergangenen Leben und ihrer Oberflächlichkeit stellen, die sie dann auch am Abend aus den Räumen der Partygesellschaft auf den Balkon ihres Hauses treibt.

Vielleicht hat der Film den einzigen kleinen Makel, dass Vanessa Redgrave und Natasha McElhone als ältere und in den Rückblenden jüngere Clarissa Dalloway zu sympathisch erscheinen. Woolf empfand für die Hauptfigur sehr viel Antipathie. Die Oberflächlichkeit der Clarissa Dalloway ist für Zuschauer, die das Buch nicht kennen, vielleicht nicht immer glasklar rauszulesen. Ansonsten verblüfft die Verfilmung eben in fast originalgetreuer Wiedergabe der verschachtelten Woolf'schen Erzähltechnik, sodass man am Ende des Abspanns sagen kann: Genauso habe ich's mir beim Lesen auch vorgestellt.
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TOP 1000 REZENSENTam 3. April 2010
Die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Virginia Woolf schildert einen Tag im Leben der Mrs. Dalloway. Diese ältere Lady der Upper Class des London in den Zwanzigern bereitet sich auf eine Party vor, die sie am Abend geben will. Dabei denkt sie an einen Sommer vor 30 Jahren zurück, den sie auf dem Land verbracht hat. Sie lernte in diesem Sommer ihren - eher seriösen, zurückhaltenden, etwas langweiligen - Mann kennen, wurde aber auch vom lebensfroheren, verrückteren Peter umworben, der sie just an diesem Tag in London aufsucht. Parallel läuft das Schicksal eines Veteranen des 1.Weltkriegs, der unter seelischen Traumata leidet und von einem Arzt in eine Nervenklinik geschickt wird, in die er nicht will.

Ich beurteile den Film aus der Perspektive dessen, der den Roman nicht gelesen hat. Aus dieser Sicht fand ich ihn - leider Gottes - oft langweilig. Der Roman spielt wohl auf sehr verwobene Weise und schnell hin- und herspringend mit den Zeitebenen. Das versucht der Film nachzubilden und die beiden Zeitebenen springen teilweise im Minutentakt. Das funktioniert leider nicht, denn immer wenn man anfängt zu einer Figur in einer Zeitebene eine Beziehung aufzubauen, ist sie schon wieder weg. Hier bräuchte der Film mehr Ruhe. Auch wirken die beiden Darstellerinnen der Mrs. Dalloway (Vanessa Redgrave, Natascha McElhone) nicht verbunden genug, um wie eine Person zu wirken. Überhaupt spielen sie zu freundlich und ätherisch. Der Charakter der Mrs. Dalloway ist eigentlich ein schwieriger und teilweise gebrochener. Das hört man an den Sätzen, die sie sagt, aber man sieht es ihr nicht an. Auch bei den Nebenfiguren (Peter, Mr. Dalloway, Freundin von Mrs. Dalloway) ist die Passung zwischen junger und alter Figur nicht ganz glücklich.

Mit den im Roman wohl viel vorhandenen inneren Dialogen der Mrs. Dalloway kann man im Film nicht recht umgehen. Am Anfang werden sie sehr verkürzt dargestellt, am Ende erschlagen die Machern einen dann mit ewigen Off-Kommentaren, die hier wie eine große Endmoral daherkommen. Eine Umsetzung in fiktive Dialoge wäre m.E. besser gewesen.

Etwas in der Luft hängt die Kriegsveteranengeschichte. Ich weiß nicht, wie die im Buch gelingt, aber hier schwebt sie frei neben der Hauptgeschichte her und man weiß nicht recht, was sie soll. Man fragt es sich und ist enttäuscht von der am Ende stattfindenden Auflösung.

Es kann sein, dass der Film begeistert, wenn man das Buch kennt und die inneren Bilder visualisiert sieht. Als Film per se funktioniert er aber m.E. nicht. Auf handwerklich hohem Niveau sind freilich Kostüm, Maske und Ausstattung.
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am 29. April 2010
... ist ein Lied der Beatles auf ihrem berühmten SGT. PEPPER Album, um die Beatles geht's in Virginia Woolf's MRS. DALLOWAY jedoch nicht (wenngleich auch sie, wie die Romanautorin Woolf und die Hauptdarstellerin Vanessa Redgrave, Briten sind/waren), um "A Day In The Life" (= Ein Tag im Leben) allerdings um so mehr. Um einen Tag im Leben von Clarissa Dalloway nämlich, die, als Dame der Londoner Gesellschaft zur Zeit der frühen 20er Jahre, am Abend eine Party geben wird und dafür noch einige Vorbereitungen zu treffen hat. Dabei wird sie den ganzen Tag über von Erinnerungen begleitet, Erinnerungen an eine Zeit von vor 30 Jahren, die sie mit Menschen verbracht hatte, die sich abends auch zu ihrer Party einfinden werden. Zeitgleich (= im Wechsel mit den Szenen der Reminiszenzen und der Partyvorbereitungen von Mrs. Dalloway) wird der Zuschauer mit einem parallel ablaufenden Handlungsstrang konfrontiert, im Rahmen dessen ein junger Mann namens Septimus vorgestellt wird, der sich als Soldat im 1. Weltkrieg ein schweres Kriegstrauma zugezogen hat. Beide Handlungsstränge funktionieren weitestgehend unabhängig von einander, berühren einander für Momente nur oberflächlich, was dabei gelegentlich für einen surrealen Eindruck sorgt.
Klingt alles nicht so spannend? Ja, so in etwa würde ich vermutlich auch urteilen, würde mir jemand darüber erzählen. Zum Glück hatte ich diesen Film irgendwann in den 90ern schon einmal im TV gesehen und, obwohl meine Erinnerungen daran bedauerlich erblaßt waren, haben offenbar tiefgehendere Eindrücke erfolgreich überlebt - so habe ich kürzlich, nach einigem Zögern, doch zugegriffen und mir diese DVD zugelegt: Eine gute Entscheidung!
Ich habe Virginia Woolf niemals gelesen (so also auch nicht MRS. DALLOWAY) doch habe ich das sichere Gefühl: Es macht überhaupt nichts! Obwohl zeiteingrenzende, tradierte Vorstellungungen unzweifelhaft (und berechtigt) als Setting für die Story fungieren, erhebt sich ihre eigentliche Quintessenz weit darüber hinaus: Es geht ganz einfach um menschliche Empfindungen, Gedanken, Situationen, die theoretisch zu verschiedensten Zeiten an verschiedensten Orten der Welt von Bedeutung sein könnten ... Clarissa Dalloway hat seinerzeit Mr. Dalloway geheiratet, aus Gründen der Absicherung heraus, resultierend aus einer gewissen Angst vor dem 'Abenteuer Leben' - doch hat sie ihre Jugendliebe Peter Walsh niemals vergessen. Peter, aus jahrelanger Abwesenheit erst heute nach London zurück gekehrt, erscheint des Abends auch zu Clarissa's Party und er macht keinen Hehl daraus, daß Clarissa immer DIE Frau für ihn geblieben ist, alle anderen waren nur 'Ablenkung' - und dennoch zeigt er sich ein wenig enttäuscht von ihrer Oberflächlichkeit, die sie sich im Laufe ihres gesellschaftlichen Lebens so angeeignet zu haben scheint. Darüber spricht er auch mit Sally Seton, der damaligen, gemeinsamen Freundin von Peter und Clarissa - heute gesellschaftlich gut situiert, geadelt, Mutter von 5 Kindern und reichlich in die Breite gegangen - die dies schlagfertig und den Kern treffend zu kommentieren weiß. Ein schlimmes Ereignis, im Zusammenhang mit dem Soldaten Septimus, von dem Clarissa Dalloway ausgerechnet an ihrer Party Kenntnis erhält, läßt sie sich distanzieren vom 'Partyvolk', treibt sie auf den Balkon, wo sie mit sich und ihren Gedanken (an denen der Zuschauer fortwährend teil hat) allein sein kann ... und so - eben alles andere als oberflächlich - erlebt Peter die Liebe seines Lebens eben leider nicht. Was für die Protagonisten oft ungesagt/ungehört bleibt - dem Zuschauer enthüllt sich alles in vollem Maß.
Der Film lebt von seinen gut gezeichneten wie personifizierten Charakteren, das betrifft die gegenwärtige, ältere Generation ebenso, wie dieselben Charaktere, als sie noch einige Jahrzehnte jünger waren. Natasha McElhone, beispielsweise, überzeugt als junge Clarissa, die vielleicht gar nicht weiß, wie lebenshungrig sie eigentlich ist, weil sie es sich nicht zugesteht, ebenso, wie eine großartige (!!!) Vanessa Redgrave, die zeigt, daß Mrs. Dalloway auch im Alter auch noch keinesfalls abgeklärt ist - unabhängig davon, welches oberflächliche, über die Jahrzehnte gut einstudierte Bild sie nach außen hin vermitteln mag ... Vanessa Redgrave weiß im übrigen auch im 'Making Of' noch einmal zu glänzen, durch das Gedankengut und die Informationen, das/die sie dort veräußert. Die Inszenierung ist in ihrer Gänze gelungen, geht sensibel auf verschiedenste Situationen ein - dies zeigt sich in der Verbindung beider Handlungsstränge ebenso, wie im Übergleiten der Gegenwart in die Vergangenheit (und wieder zurück) oder auch in den Szenen, in denen Clarissa's Gedanken (= Stimme aus dem 'Off') eine ganz andere Sprache sprechen, als das simultan Gezeigte ... und es gibt noch viele Momente mehr. Trotz mancher Vorzeichen die darauf hindeuten könnten, ist MRS. DALLOWAY kein reiner 'Frauenfilm', er ist vielmehr ein 'menschlicher' Film, einer der durchaus 'leisen Töne', der dennoch offen entlarvt, auf den Punkt bringt und inspiriert - für Inspiration sorgen allein schon eine ganze Reihe von Äußerungen innerhalb der Dialoge, wie auch Monologe. Wer nicht völlig unbewußt lebt, sondern zuweilen den Mut aufbringt (sofern dieser denn überhaupt von Nöten ist), sich mit sich selbst und seinem eigenen bisherigen Lebensweg zu konfrontieren, findet in Clarissa Dalloway mit ihren Gedanken, Erinnerungen, Ängsten, verheimlichten Wünschen, Beobachtungen und Resumées eine ganz hevorragende 'Wegbegleiterin' für gute eineinhalb Stunden - dies optional in deutscher wie in englischer Sprache (jeweils in Dolby Digital 2.0, deutsche UT gibt's ebenfalls) und im Bildformat 1.85:1 anamorph. Das Bonusmaterial (das ebenfalls den deutschen Trailer enthält) lohnt wegen des bereits erwähnten 'Making Ofs', in dem außer Vanessa Redgrave auch andere (z.B. Regisseurin, Drehbuchautorin) zu Wort kommen.
Mir persönlich hat der Film zusätzlich auch noch einmal Aufschluß über das Konzept des Films THE HOURS gegeben, der sich bekanntlich stark an Virginia Woolf/MRS. DALLOWAY orientiert. Darüber hinaus ist MRS. DALLOWAY sicher kein Film für 'jeden Abend', sondern vermutlich eher für ausgesuchte Momente im Leben - wann immer man einen solchen für gekommen halten mag (Ostersonntag? Eine Vollmondnacht? Oder einfach ein Tag im Leben?). Ich jedenfalls bereue es keinesfalls, die DVD dann doch noch erworben zu haben, da ich mich an ihr, im richtigen Augenblick, immer wieder erfreuen werde, so viel weiß ich, nach erneutem Ansehen, heute sicher. Daher empfehle ich sie an Interessierte auch uneingeschränkt weiter, denn der Film berührt, bewegt und inspiriert, ohne jemals dem Kitsch zu verfallen, er besticht außerdem durch Beobachtungsgabe, Scharfsinn und Lebenserfahrung. Sind Sie bereit für "Einen Tag im Leben"? Dann los!
-- theSilentNoirFreak
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am 8. Januar 2016
Die Sendung war wunderbar okay. Ob der Film mir gefällt und gut läuft (neu erworben) muss ich noch sehen, da ich ihn noch nicht angeschaut habe. Aber Amazon hat gedrängelt, weil ich immer noch keine Rezension geschrieben habe. Nun aber.
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am 12. Juni 2006
Es ist nun gar kein Leichtes, Virginia Woolfs ambitioniertesten und bekanntesten Roman zu verfilmen, der zu weiten Teilen aus innerer Handlung und Gedankenwelt der Protagonistin besteht, doch was Drehbuchautorin Eileen Atkins (selbst anerkannte Schauspielerin) und Regisseurin Marleen Gorris aus diesem wundervollen Buch gezaubert haben, ist wahrhaftig phenomenal. Der Film schafft es, unzweifelhaft getragen von Vanessa Redgraves beeindruckender Leistung der älteren und Natasha McElhornes Darstellung der jungen Mrs Dalloway, den Ton des Buches in derartiger Weise zu treffen, dass der Film an keiner Stelle die Handlung verfälscht oder gar Längen aufweist, sondern einen literarischen Hochgenuss in Form eines äußerst unterhaltsamen und vor allem mitreißenen Stücks Kinogeschichte bietet, das in meinen Augen bisher noch viel zu wenig Anerkennung und Notiz bekommen hat. Doch es lohnt sich allemal, diesen Film in seine persönliche Samlung aufgenommen zu haben.
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am 24. September 2015
I came to this film from a lecture on the Western Cannon. I am still in the middle of reading the “Mrs. Dalloway Reader.” I thought I would take a break and watch the movie.

Adapted from the novel by Virginia Woolf, is a screen play by Eileen Atkins. A lot of the dialog is directly from the book. Of course some things have to be different just to turn the story into a movie instead of a lecture.

The story is a lot more complete and in-depth than I can reveal in a short review. However it is London, summer 1923. We take part in a day in Mrs. Clarissa Dalloway’s life when she (Vanessa Redgrave) is about to have a party and meet old friends. Here through a series of flashbacks she contemplates on the choices she made in life.

On a side note, with all the different major actors in the movie one has a tendency to think “Now where have I seen him/her act before?” Luckily everyone plays his/her part so well that you soon forget the actor and empathize with the character.

The only thing that really bothered me was watching Evans (Richard Bradshaw) being dispatched in Septimus Warren Smith’s (Rupert Graves) mind. They called PTSD shell-shock. I understand that it was a quite necessary part of the movie. I never had PTSD, but being surrounded by it, this came too close to home.

The Mrs. Dalloway Reader
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TOP 1000 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTERam 30. Mai 2010
"Ein poetischer Film über Schönheit und Wahrheit, Dauer und Augenblick, Leben und Vergänglichkeit." Dieser Satz, den man auf der DVD Hülle lesen kann, verspricht eindeutig nicht zuviel. Die klassische Buchvorlage von Virginia Woolf aus dem Jahre 1925 wird in wunderschönen Bildern umgesetzt und durch die herausragenden Leistungen der Darsteller vergoldet. Geschildert wird der Ablauf eines einzigen Tages im Juni 1923, an welchem Mrs. Dalloway eine Party vorbereitet, durchwoben von Erinnerungen an ihre Jugendzeit im Jahre 1890. Parallel zu ihrem Tag wird das Schicksal des Kriegheimkehrers Septimus Warren Smith beleuchtet, der an einer Kriegsneurose leidet. Der häufige Szenenwechsel läuft dabei ganz harmonisch und unaufgeregt ab. Die Adaption verspricht höchsten Sehgenuss und erzählt mit Leichtigkeit eine komplexe, tiefgehende Geschichte, welche die Herzen verzaubert.
"Mrs. Dalloway sagte, sie wolle die Blumen selber kaufen." So beginnt der Roman und auch im Film folgen die Augen des Zuschauers der eleganten Mrs. Dalloway (Vanessa Redgrave) mit dem großartigen Hut, die sich zu Fuß auf den Weg zum Blumenladen macht und durch das erwachende London schreitet. Während sie im Geschäft ihre Wahl trifft, erinnert sie sich an die zauberhaften Tage in ihrer Jugendzeit in Bourton und an Sally Seton (Lena Headey), die draußen Blumen pflückte, ihnen die Köpfe abschnitt und sie in großen Schalen auf dem Wasser schwimmen ließ. Die Freundschaft mit Sally war ihr das kostbarste auf der Welt. Es ist ein köstlicher Anblick, wie die zwei ganz in weiß gekleideten Frauen im Freien sitzen und sich gegenseitig vorlesen, kichern sich umarmen und Worte ins Ohr flüstern. Ein heftiger Knall vor dem Fenster, reißt Mrs. Dalloway aus ihren Erinnerungen. Durch das Fenster erblickt sie das Gesicht eines jungen Mannes, der sie mit entsetzt geweiteten Augen und gehetztem Blick ansieht. Es ist der ehemalige Soldat, Septimus Warren Smith (Rupert Graves "Zimmer mit Aussicht"), für den die Fehlzündung eines Automobils wie schreckliche Gewehrschüsse klang. Wie festgenagelt bleibt er stehen, bis ihn seine verlegene Ehefrau Rezia zum Weitergehen ermutigt. Verzweifelt bemüht sich die junge Frau, ihrem geliebten Ehemann die Schönheiten der Wirklichkeit näher zu bringen, aber dieser scheint in einem ganz persönlichen Albtraum gefangen.
Am Himmel zeichnet ein Flugzeug Buchstaben und wirbt für süßes Konfekt, als Mrs. Dalloway wieder zu Hause ankommt. Als sie ihr Kleid für den Abend flickt, steht plötzlich Peter Walsh in ihrem Wohnzimmer, eben aus Indien zurück gekehrt, immer noch blendend aussehend und sie so furchtbar blass. Damals in Bourton hätte Peter der anmutigen, aber etwas oberflächlichen Clarissa (Natasha McElhone) die Sterne vom Himmel geholt, immer etwas hitzig und ungehobelt hatte er dabei gewirkt. Dann kam dieser Abend, als Clarissa neben einem bis dahin unbekannten, jungen Mann saß, den sie allen mit Wickham vorstellte, bis dieser sagte: Mein Name ist Dalloway! Ein Satz, der bald zum geflügelten Wort für Sally und Pe-ter werden sollte, um ihren Unmut und Spott zu verkünden, aber Peter hatte noch an diesem Abend des Dinners gedacht: "Sie wird diesen Mann heiraten." Clarissa, geboren um die perfekte Gastgeberin zu sein, würde sich für diesen konservativen, strebsamen Mann entscheiden und Peter Walsh Herz brechen. Und jetzt steht er bei Clarissa am Fenster und erzählt, dass er in eine Inderin verliebt und nach London sei, um die Scheidung seiner Liebsten zu regeln. Verliebtheit in seinem Alter, was für ein Luxus! Auch Peter Walsh wird Septimus Warren Smith begegnen, der ihn für seinen toten Freund Evans hält, der in dem grausamen Krieg sein Leben verlor. Rezia Warren Smith (Amelia Bullmore, die leider so garnichts von einer Italienerin hat) versucht erneut, ihren Ehemann in die Wirklichkeit zurück zu holen. Alle ihre Hoffnungen konzentriert sie auf einen Besuch bei einem Experten, Dr. William Bradshaw, den sie heute noch aufsuchen werden. Doch ihre schlimmsten Befürchtungen werden Wirklichkeit: Ihr Mann soll von ihr getrennt werden und in einem Sanatorium Ruhe finden. Und das alles nur, weil Septimus gesagt hat, dass er sich umbringen wolle. Aber das hatte er doch gar nicht so gemeint!
Am Abend erfährt Mrs. Dalloways Gesellschaft von dem Selbstmord eines jungen Manns, den Mr. Bradshaw an diesem Tag als Patient übernommen hatte. Nachdenklich und aufgewühlt zieht sich die Gastgeberin, Mrs. Clarissa Dalloway, für einen Moment für sich allein zurück. Eine Ode an das Leben steigt in ihrem Herzen auf und nach einiger Zeit fühlt sie sich stark genug, zu ihrer Gesellschaft zurück zu kehren, die sie bereits vermisst hat. Denn was wäre eine Party ohne eine perfekte Gastgeberin!

Das Making of ist in der Tat sehr bemerkenswert, wie dies bereits der Rezensent Silent-NoirFreak geschrieben hat. Man erfährt, dass die Szenen der Vergangenheit und der Gegenwart im Film völlig separat gedreht wurden. Natascha McElhone bemerkt, dass sie Vanessa Redgrave im Laufe der Dreharbeiten nie begegnete und trotzdem passen die Dar-stellungen der jungen Schauspieler und der älteren Darsteller perfekt zusammen. Sehr eigenartig und faszinierend. Das sagt sehr viel über die Arbeit von Marleen Gorris aus. Eine weitere brennende Frage wird besprochen: Warum sind die Klassiker beim modernen Publikum so beliebt? Natürlich sind die Kostümfilme rein optisch einfach hinreißend, aber es sind nicht nur diese Reize. Auch die Tiefe der Gefühle, das Talent einer Jane Austen oder eben Virginia Woolf ihre Figuren so plastisch zu gestalten, ist einzigartig. Vanessa Redgrave ist eine phantastische Mrs. Dalloway und sie zeigt in den Interviews sehr viel Gespür für die dargestellte Person, aber auch für die anderen Figuren dieses Dramas. Auch Rupert Graves, der den Wahnsinn des verletzten Septimus Warren Smith mit einer fast schmerzlichen Eindringlichkeit spielt, kommt hier zu Wort.
Am Anfang kommt es dem Zuschauer wohl so vor, als wären die beiden Geschichten der Gegenwart völlig von einander getrennt. Man fragt sich vielleicht, was das Schicksal des Kriegsversehrten mit dem der feinen Lady zu tun hat. Doch dann ist im Film dieser Moment, als Mrs. Dalloway auf die harten Spitzen des Zaunes vor ihrem Haus blickt und wir erinnern uns an den Augenblick, als auch Septimus an seinem Fenster auf die Metallpfeiler blickte und es schauert den Zuschauer. Clarissa war vor diesem Junitag schwer krank gewesen. Eine Sache des Herzens. Die Verachtung der Gesellschaft, die Krankheit oder Leid für eine Sache der inneren Einstellung hält, spürt man dann und wann in kleinen Ge-sprächsfetzen auf, die Mrs. Dalloways Party begleiten. Doch Clarissa war noch einmal davon gekommen. Und an diesem Abend kehrt sie zu ihrer Gesellschaft zurück, wo sie ganz für sich selbst das Leben begrüßt.
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am 14. Oktober 2011
Der Roman ist eine Abfolge von Gedankenströmen, die bei (oder besser in) verschiedenen Personen (nicht nur den Protagonisten, sondern auch vollkommen in nebensächliche Gestalten, die nur in einer Szene auftreten) vorbeifließen; wobei der Übergang von einer Person zur anderen nicht ausdrücklich erklärt wird. Diese Gedanken in Bilder umzusetzen ist sicherlich schwierig und muss eine subjektive Auswahl des Regisseurs, bzw. Drehbuchautors sein. Die Szenen in diesem Film sind gunt gewählt und mit schönen, überzeugenden Bildern erzählt und von den Schauspielern hervorragend dargestellt. Es empfiehlt sich jedoch, das Buch vorher oder nachher zu lesen. (In Wordworth Classics gibt es eine ausgezeichnete Taschenbuchausgabe mit umfangreicher Einleitung und einer ausgewählten Bibliography)
Die größte Schwierigkeit ist sicherlich, die beiden Handlungsstränge (Mrs.Dalloway und der junge, traumatisierte Kriegsheimkehrer) bildlich zu verknüpfen. Die Wahl des Regisseurs, den Einstieg mit der Explosion im Krieg hat mir persönlich nicht so gefallen, obwohl die Szene gut dargestellt ist; mir wäre ein Beginn - wie im Buch - mit Mrs. Dalloway angemessener erschienen. Diese Szene hätte m.E. bei ihrem Einkauf im Blumengeschäft gepasst. Alles in allem eine gelungene Literaturverfilmung.
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am 21. Mai 2011
Wer Freude an Literaturverfilmung hat, wird sich dieses Video gerne anschauen, aber es ist sehr langatmig umgesetzt und die Figuren entwickeln nicht ihren Charakter, den sie in dem Original von Virginia Woolfe haben.
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