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Kundenrezensionen

3,2 von 5 Sternen
102
3,2 von 5 Sternen
Wolf Creek
Format: DVD|Ändern
Preis:6,97 €+ 5,00 € Versandkosten


am 24. September 2007
Diesen Film finde ich von der Machart genial. Echt ein Horrorschocker, der seinen Namen verdient. Es fängt wie so oft alles harmlos mit einer Autopanne an und schnell ist bzw. sind mehrere Personen (hier drei junge Leute) in den Fängen eines Sadisten. Die Situation scheint aussichtslos! Happy-End nur für den männlichen Darsteller, der letztendlich gerettet werden kann. Story und Handlung echt gut umgesetzt. Und als Bonus gibts noch schöne Landschaftsaufnahmen von der Weite Australiens. Kauftip!
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TOP 1000 REZENSENTam 28. Juli 2017
Die Australische Produktion Wolf Creek ist für mich der Kultfilm dieses Genres und ist ziemlich perfekt in seiner Art. Basierend auf der wahren Geschichte um den australischen Serienmörder Ivan Milat wurde der Film Wolf Creek erstellt. Ivan Milat wurde in Australien berühmt unter dem Namen der Rucksackmörder, weil er sich immer ausländische weibliche Rucksacktouristen aussuchte, um diese zu entführen, zu foltern, zu missbrauchen und zum Schluss zu töten. Im Gegensatz zur Kulisse von Wolf Creek und dem Australischen Outback fand die wahre Geschichte im Belanglo State Forest im Australischen Bundesstaat New South Wales statt. Ansonsten sind sich der Film und die wahre Geschichte enorm ähnlich.

Das war auch keine schlechte Idee, die Geschichte ins Outback zu verlegen, denn durch die Natur des Outbacks wird die Situation noch verzweifelter, denn Regisseur Greg McLean wirft immer wieder Naturbilder des Outback ein und schafft dadurch schon diese beängstigende Atmosphäre eines verzweifelten Kampfes gegen einen Serienmörder der ganz brutalen Art. Auch wenn der Film sich nicht zu sehr auf Schockelemente konzentriert, ist der Film von der ersten (für manche langweiligen) Phase des Filmes ein Schock für die Nerven.

Die Handlung spielt ständig mit der Spannung, so dass dieser Film ein sehr intensives und bedrohliches Filmerlebnis ist. Wer hier keine Spannung findet, dem ist auch nicht zu helfen.

Fazit
Ein Klassiker und Kult in diesem Genre und ein Muss für jeden Fan
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am 9. Januar 2007
Die drei jungen Leute Kristy, Liz und Ben starten mit ihren Rucksäcken und einem alten fast schrottreifen Auto ins australische Outback, den Wolf Creek Nationalpark.

Doch mitten im Nirgendwo springt der Wagen plötzlich nicht mehr an - und der Tag neigt sich dem Ende zu. Die drei richten sich also auf eine Übernachtung im Wagen ein, als Mick auftaucht und sie mit seinem Truck abschleppt. Darüber hinaus verspricht er, ihr Auto bis zum nächsten Tag zu reparieren.

Am nächsten Morgen haben Kristy, Liz und Ben jedoch ein sprichwörtlich böses Erwachen...

Dieser Film beruht auf einer wahren Begebenheit, was anfangs noch für absolute Atmosphäre sorgt - man gruselt sich wirklich ordentlich und stellt sich vor, dass das ja alles wirklich passiert ist. Die wirklich äußerst blutigen Szenen tun ihr übriges.

Über das Ende will ich gar nicht viel verraten - nur eins sei gesagt: es kommt etwas plötzlich. Gut, wäre es ein Hollywood-Ende, hätte ich es mir anders gewünscht. Aber man kann da ja nicht so einfach das Script ändern.

Richtig gut gespielt hat meiner Meinung nach Mick, der schrullige Kerl aus dem Outback. Der war wirklich gut!

Mein Fazit: sehr widersprüchlicher Film. Einerseits richtig spannend und auf die Psyche abgezielt (man fiebert mit den jungen Leuten richtig mit!). Andererseits doch etwas profan... Man kann ihn sich ansehen, es gibt jedoch bessere Filme.
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am 22. April 2007
Ich kannte den Film vorher nur vom Hörensagen und habe uhn somit auf DVD das erste mal gesehen. Manche kritisieren die "langweilige" 1. Std., aber ich bin der Meinung, diese Handlungen müssen einfach in den Film. Dann geht der Terror ohne Vorwarnung los! Extrem Spannender Terror-Schocker mit Gänsehaut-Garantie! Super Film und die FSK: KJ DVD einfach super!
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am 9. Januar 2007
Die drei jungen Leute Kristy, Liz und Ben starten mit ihren Rucksäcken und einem alten fast schrottreifen Auto ins australische Outback, den Wolf Creek Nationalpark.

Doch mitten im Nirgendwo springt der Wagen plötzlich nicht mehr an - und der Tag neigt sich dem Ende zu. Die drei richten sich also auf eine Übernachtung im Wagen ein, als Mick auftaucht und sie mit seinem Truck abschleppt. Darüber hinaus verspricht er, ihr Auto bis zum nächsten Tag zu reparieren.

Am nächsten Morgen haben Kristy, Liz und Ben jedoch ein sprichwörtlich böses Erwachen...

Dieser Film beruht auf einer wahren Begebenheit, was anfangs noch für absolute Atmosphäre sorgt - man gruselt sich wirklich ordentlich und stellt sich vor, dass das ja alles wirklich passiert ist. Die wirklich äußerst blutigen Szenen tun ihr übriges.

Über das Ende will ich gar nicht viel verraten - nur eins sei gesagt: es kommt etwas plötzlich. Gut, wäre es ein Hollywood-Ende, hätte ich es mir anders gewünscht. Aber man kann da ja nicht so einfach das Script ändern.

Richtig gut gespielt hat meiner Meinung nach Mick, der schrullige Kerl aus dem Outback. Der war wirklich gut!

Mein Fazit: sehr widersprüchlicher Film. Einerseits richtig spannend und auf die Psyche abgezielt (man fiebert mit den jungen Leuten richtig mit!). Andererseits doch etwas profan... Man kann ihn sich ansehen, es gibt jedoch bessere Filme.
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am 12. Juni 2007
Ein bekannter Regisseur (Hitchcock) sagte einmal, dass es beim Film nicht um die Geschichte, sondern auf die Erzählung sprich Umsetzung ankommt. Auf diesen Film bezogen, heißt das: die Story ist hinlänglich bekannt und vielfach verfilmt worden. 3 Anfang20er fahren ins Unbekannte. Die Menschen denen sie begegnen (Autoverkäufer, Typen in Tankstelle) wirken unangenehm, aggressiv. Die Technik (Auto) versagt im unwirtlichen Niemandsland und läßt sie dort schutzlos zurück. Bis schließlich ein Mann aus dem Nichts auftaucht und sich als vermeintlicher Retter ausgibt...
Was diesen Film aber auszeichnet ist nicht seine Geschichte, sondern seine Atmopshäre, seine langsam aufbauende unheimliche Stimmung, die schließlich im krassen Horror endet.
Eine Welt voll merkwürdiger, bedrohlicher Menschen (vom Autoverkäufer bis zu den Tankstellenrednecks) und eine faszinierende, aber grenzenlose und einsame Landschaft schließt den Betrachter in seinen unheimlichen Bann. Überhaupt schafft es der Film allein durch das Zusammenspiel von wunderschönen Bildern und bedrohlicher Musik eine verstörende Atmosphäre aufzubauen, in der alles möglich sein könnte. Die 3 Protagonisten, die mit uns durch diese Landschaft fahren heben sich wohltuend von überdrehten künstlichen Fashionkids sonstiger Teeniehorrorfilme ab - ihre Reaktionen sind nachvollziehbar, wenn auch manchmal nicht verständlich; vor allem wirken sie nicht aufgesetzt oder dümmlich, sondern leben uns die Angst vor und auch den Kontrollverlust der damit einher geht. Das Böse kommt in einer menschlichen, zunächst harmlosen, wenn auch schrulligen Gestalt daher. Die 3 ahnen nicht, welch genaue und sadistisch Kalkulation hinter seinem scheinbar ungekümmerten und Hilfe anbietendem Wesen steckt. Er braucht um Angst zu machen, keine lächerliche Maske oder sonstige Verfremdungen. Wenn er seine Opfer erstmal in seinem Bau hat, wird er zur Bestie und läßt sie nicht mehr los, bis sie tot sind.
Fazit: ein Film des subtilen Horrors - keiner der mit dem Holzhammer um die Ecke kommt und wo schon in den ersten 5 Minuten Kübelweise das Blut gegen den Bildschirm spritzt. Sicherlich: naturtrübe Gemüter, denen allein der Bodycount und die Tötungsart wichtig sind, werden an dem Film keine Freude haben. All jene die sich gerne in eine wirklich unheimliche und letztenendes äußerst bedrohliche Atmosphäre reinziehen lassen wollen, sollten hier unbedingt reinschauen. Auf die wartet ein feiner, guter Horrorfilm, der sich wohltuend von üblichen vorhersehbaren und öden Genreunnötigkeiten abhebt.
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am 13. Februar 2007
Ich weiß nicht genau, was diese ganze Diskussion soll, dass sich der Film zu Beginn zu viel Zeit lassen würde, bevor es 'richtig' los geht. Nur weil ich mir einen angeblichen Horrorfilm ansehe, erwarte ich eigentlich nicht, dass gleich von der ersten Minute an geschnetzelt wird. Gerade die einzelnen Personen will man sich schon etwas näher zu Gemüte führen, sonst wäre es mir völlig egal, was nun mit ihnen geschieht. Will ich sinnlose Slasher sehen, kann ich auf die Scream-Serie zurück greifen und mal wieder über einer Tüte Chips einschlafen.

Bei Wolf Creek verhält es sich anders. Gerade weil der Film in gewissem Sinne 'seriös' ist, gibt er seinen Figuren auch eine echte Chance, sich vorzustellen - und zwar fernab der dummdreisten Blödelei. So machen die ersten 45 Minuten für mich durchaus Sinn, und ich habe mir während dem Sehen nicht gedacht: Verdammt, wann geschieht endlich was?!? Allerdings bin ich auch kein hyperaktives Kleinkind mehr, das nicht stillsitzen kann, wenn ihm etwas näher gebracht wird, das die Konzentration länger als zehn Minuten fordert.

Wie dem auch sei: Nachdem sich die Story schließlich zu einem (Horror-)Thriller entwickelt hat, gewinnt der Film in diesen Belangen ziemlich an Fahrt. Die Kids werden von einem Freak verschleppt und gefoltert. Die gezeigten Szenen sind dabei nicht wirklich an der Schmerzgrenze. Allerdings überzeugt der Film durch die Ernsthaftigkeit, mit der alles geschieht. So wirkt auch der Freak in der Tat gefährlich und durchgeknallt und nicht wie irgendein schwindsüchtiger Gollum. Die Erzählweise ist ebenfalls recht schnörkellos und konsequent. Leider heißt das zugleich, dass der Film mit keinen echten Überraschungen aufwarten kann. Statt dessen stoßen einige Logikfehler übel auf.

Zusammenfassend läßt sich sagen: Die Hauptproblematik des Films liegt in der Vermarktung als Horror-Streifen, denn bestenfalls ist es ein (Horror-)Thriller. Wer einen echten Horror-Streifen erwartet, der wird zwangsläufig enttäuscht werden. Das liegt aber nicht unbedingt an der ruhigen Anfangsphase des Films (man denke nur an THE DESCENT, der sich ja auch noch zu einem wirklich guten Horror-Streifen entwickelt), sondern an der Storyumsetzung, die für einen Horrorfilm einfach zu wenig hergibt. Dafür ist Wolf Creek ein solider Thriller mit einer gehörigen Portion Menschenverachtung, den man sich durchaus ein Mal ansehen kann... für ein zweites Mal reicht es meines Erachtens aber schon nicht mehr.
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VINE-PRODUKTTESTERam 6. April 2007
Gewollt - infolge der Budgeteinschränkungen - oder nicht erzeugt die Handkamera von Anfang an eine authentische, fast dokumentarische Atmosphäre. Unter Verweis auf Genreklassiker wie (meiner Ansicht nach völlig überschätzten) TEXAS CHAINSAW MASSACRE könnte man dieses Stilmittel auch als Reverenz an die etablierten Genrekonventionen verstehen. Die Machart zahlloser ähnlicher Low-budget Streifen lässt der Newcomer Greg McLean nämlich spätestens mit Auftauchen des vermeintlichen Hinterwäldlers Mick schnell hinter sich.

Von da an wird die Spannung teilweise unerträglich auf die Spitze getrieben. "Unerträglich" aus zwei Gründen: einige Szenen sind von blankem Sadismus geprägt, wie ich ihn nach kaum steigerungsfähigen Szenen in THE DEVIL'S REJECTS oder in der Neuinterpretation o.g. TCM noch nicht erlebt habe. Sensible wie schlichte Gemüter können durch derartige Szenerien eventuell bedenklich beeinflusst werden (aber die zweifellos interessante Diskussion über die Wirkung von Gewaltfilmen würde jetzt den Rahmen sprengen).

Der zweite Grund: leider vermeidet auch WOLF CREEK nicht die unsäglichen, offensichtlich für das Genre in Stein gemeißelten Klischees, die einen trotz Spannung nur den Kopf schütteln lassen. Ohne zuviel zu verraten nur ein Beispiel ziemlich zu Beginn der Gewalteskalation: der Killer liegt bewusstlos am Boden, aber anstatt einen Fangschuss abzugeben oder ihn wenigstens zu fesseln wird er liegengelassen, damit er wenige Minuten später wieder Gelegenheit hat, seinem blutigen Handwerk nachzugehen. Ärgerlich!

Wer also ein Faible für das auf ziemlich ausgetretenen Pfaden immer weiter an der Gewalt- und Ekelschraube drehende Horrorsubgenre des Backwoodslashers hat und sein Nervenkostüm mal wieder ohne Reue auf die Probe stellen will, der kann einen Blick riskieren. Zartbesaiteten sei ein großer Bogen um diese kleine, aber deftige Schlachtplatte empfohlen.
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am 25. Januar 2007
Eigentlich hat mich dieses Filmchen angenehm überrascht. Er unterscheidet sich sehr von den meisten anderen Genrevertretern. Wo Wolf Creek sich lange Zeit lässt, um überhaupt mal durchklingen zu lassen, dass es ich um einen Horrorfilm handelt, hätten andere Filme schon mindestens fünf mal eine sinnlose Erschreckszene eingebaut. Auch wirken die Darsteller extrem natürlich, sowohl in ihren Unterhaltungen als auch ihrem Erscheinungsbild. Es handelt sich nämlich um drei ganz normale junge Leute und nicht um durchgestylte Models wie z.B. bei MBs Texas Chainsaw Massacre.

Was ich auch als positiv empfunden habe, war der Bösewicht. Auch wenn man trotzdem schon früh weiß, dass er der Böse ist, entwickelt man doch am Anfang sogar ein bisschen Sympathie für ihn. Solches vermisst man bei anderen Filmen.

Außerdem sind die Landschaftsaufnahmen nicht schlecht und die Mad Max-Gedächtnisszene (Verfolgungsjagd) kommt auch ganz gut an.

Nun zu den eher ernüchternden Facts:

Was mich am meisten gestört hat, ist der obligatorische Hinweis zu Beginn des Films, dass es sich um eine wahre Begebenheit handelt. Wie immer wird der Film dadurch nicht spannender oder schockierender.

Trotz der Tatsache, dass die Darsteller sich hier im Verhältnis wesentlich intelligenter verhalten als bei anderen Horrorfilmen, sind sie doch im Groß und Ganzen ziemlich blöde. Warum kann dem am Boden liegendem Schurken nicht mal wirklich der Rest gegeben werden? Ein normaler Mensch in dieser Situation würde wahrscheinlich nicht länger ruhen, bis sein Peiniger nur noch Matsch wäre.

Auch das Ende habe ich als sehr unbefriedigend empfunden.
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am 20. Februar 2015
In dem Regiedebüt Greg McLean, der auch für die Produktion verantwortlich ist und das kompromisslose Drehbuch verbrochen hat, sind drei Backpacker, nämlich Liz, Kristy und Ben, auf dem Weg von Broome, das im Norden Westaustraliens liegt, nach Cairns, das im Norden an der Ostküste von Queensland liegt. Ein längerer Trip! Sie machen einen Abstecher von der Hauptstrecke zum Wolfe Creek Meteoriten Krater und geraten dabei in die Fänge von Mick Taylor, der es auf Touristen abgesehen hat. Der psychopathische Sadist kennt kein Erbarmen…

Wieder einmal sind es junge Leute, die unterwegs sind, um ein wenig Spaß zu haben und das große Abenteuer zu suchen, dabei jedoch vom Bösen gefunden werden. Trotz des abgedroschenen Konzepts ist WOLF CREEK für mich eine finstere Perle des australischen Films. Ein Streifen, der durch eine äußerst effektive Verbindung von Naturaufnahmen, realistischen Kulissen, toller Ausleuchtung, Kameraarbeit im Doku Stil, Masken und Musik echten Terror und Schrecken vermittelt. Zudem sind die Leistungen der Darsteller wirklich beachtlich. Das Backpacker Trio wird in der ersten Hälfte des Films so sympathisch rübergebracht, dass es schwerfällt, ihrem Leiden und dem sadistischen Treiben des Mick Taylor zuzusehen. Dieser Mann ist der gnadenlose Wahnsinn in Person und wird von John Jarratt mit einem erschreckenden Realismus verkörpert. Sein Outfit, seine Sprechweise, seine Gestik und seine Mimik sind einfach fantastisch. Er ist abstoßend und faszinierend zugleich! Mick Taylor ist Jäger und seine Beute sind Touristen… der Mann ist der Graf Zaroff des Outbacks, welches das perfekte Jagdrevier darstellt. Warum Büffel und Schweine jagen, wenn es streunende Touristen gibt?

Das Bild liegt im Format 1.85:1 vor und kommt nicht in der Bildqualität neuerer Produktionen daher. Dies wird nicht dem Transfer geschuldet sein, sondern wohl eher dem Budget und den Bedingungen beim Dreh. Die Farben sind toll und die Nahaufnahmen äußerst scharf. Die Nachtaufnahmen vermitteln die Dunkelheit im Outback sehr gut. Besonders in der der zweiten Hälfte des Films ist sehr wenig Licht vorhanden. Trotzdem sind die Sets perfekt ausgeleuchtet und besonders die Gesichter immer perfekt angeleuchtet. Der Einsatz der der Lampen wurde wirklich geschickt gemacht. Der Kameramann Wes Gibson hat einige tolle Aufnahmen vom Outback geschossen und es gibt eine besonders schöne Aufnahme vom Krater aus der Vogelperspektive.

Die Tonspur kommt in 2.0 Dolby Digital. Um die Dialoge aus dem Center zu bekommen, habe ich am Receiver Dolby PlxII Movie eingestellt. Erwartet kein Effektgewitter und auch keinen bombastischen Soundtrack oder gar Raumklang. WOLF CREEK brennt in Sachen Akustik auf Sparflamme, was jedoch nicht bedeutet, dass die Tonspur mies ist. Die Akustik unterstützt die Ereignisse ziemlich effektiv. Der Film ist zudem dialoglastig, denn schließlich ist Mick Taylor kein stummer Killer mit einer Spitzhacke oder ein schweratmender Psychopath mit einer Maske, sondern ein Mensch, der gerne redet. Ja, tatsächlich! An einigen Stellen wären englische Untertitel wirklich nicht schlecht gewesen, denn dieser australische Slang, den Jarratt da zwischen den Zähnen rauspresst, ist schon ein Knüller. Da ist jede Synchro zwecklos! Ein deutscher Mick Taylor? Undenkbar!

Das Bonusmaterial besteht aus einem Audiokommentar vom Regisseur und den Darstellerinnen sowie dem Darsteller der Backpacker, einem Trailer, einem Making of, einem Interview mit John Jarratt, der tatsächlich gut zu verstehen ist, entfernten Szenen, einem „Hinter den Kulissen“ und einem Trailer.
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