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am 3. Februar 2017
" Sieh her Damien, ich liebe dich. Ich tue alles für dich....", die Augen des Kindermädchens flackern leer und wahnhaft. .
Hochaufgerichtet steht sie auf oberstem Dachfirst des Landhauses, blickt hinab in die gähnende Tiefe auf die Kinder-und Erwachsenenschar, die in dem Park den Geburtstag des einen schwarzgelockten Sprösslings feiern, der ausersehen ist , dereinst die Herrschaft der Hölle auf dem Erdenreich zu übernehmen. Damien, das Kind Luzifers, geboren von einem Schakal am 6.Tag des 6. Monats um 6.00 Uhr.
Minuten nach dem seine verfluchten Augen das Licht der Welt erblickten, wurde er noch im Wochenbett unter schicksalshaften Umständen dem unwissenden Elternpaar Thorn untergeschoben, nach der Totgeburt ihres eigenen leiblichen Kindes. Niemand da unten unter den Feiernden ahnt von seiner wahren Herkunft und Bestimmung, und wie unerbittlich sich schon die Kräfte des Antichristen zusammenrotten. Der Strick, den sich das Kindermädchen mit todbringender Entschlossenheit um den Hals gelegt hat, wird ihr mit einem Ruck das Genick brechen bei dem Sprung von dem Fenstersims in die Tiefe. Wie eine Märtyrerin steht die schlanke Gestalt unbeweglich , bevor sie sich als eine willenlose Opfergabe an den Höllenfürsten nach vorne über die Hauswand in den Abgrund fallen lässt. Mit einem hässlichen Geräusch bremst das Seil den freien Fall in schwindelerregender Höhe und wie eine schlaffe , zerbrochene Puppe pendelt das tote Mädchen in der Luft. Durch die Wucht der Pendelbewegung zerbirst eine Fensterscheibe, während die Menge unten auf der Grasfläche vor Entsetzen und Panik wie aus einer Kehle aufschreit.
Ein schwarzglänzender massiger Hund , ein Rottweiler verschwindet knurrend wieder im Gebüsch. Der kleine Junge mit dem blassen Gesicht, dem scharzen Haarschopf und den kleinen Augen, kalt wie Eis, dem der gellende Ausruf galt , lächelt versonnen und blickt in die Höhe auf die schwankende Leiche.

Luzifer zeugt einen Sohn in einer umgekehrten Geburt Christi Symbolik, lässt ihn perfiderweise von einer einflussreichen amerikanischen Diplomatenfamilie mit Beziehungen in die höchsten Kreise von Gesellschaft und Politik aufziehen , ohne dass diese lange Zeit Verdacht schöpfen , um sich in naher Zeit die Erde und die Menschen untertan zu machen. Nicht ein Erlöser der Menschheit kommt zu uns hier aus der Krippe , sondern ein Vernichter. Der elementare Kampf gute gegen böse Mächte; in " Das Omen" wurde er auf besonders hintergründige , nervenzerrende und unheimliche Weise umgesetzt, und bis heute ist Richard Donners packender Höllenspuk einer der grossen alptraumhaften Filmklassiker schlechthin.

In den ausgehenden sechziger und siebziger Jahren erlebten die westlichen Gesellschaften eine aufwühlende Zeit der Umbrüche,der Neuorientierungen , die sich auch und gerade im Genre des Horrorfilms niederschlugen. Kein anderes Genre ist seit jeher so aufregendes Spiegelbild gesellschaftlicher Strömungen oder Brüche gewesen. Im Reich der Fiktion und der Phantastik finden reale Zukunftsängste, soziale Verwerfungen, politische Verunsicherungen, der Drang nach Aufbrechen von Normen und Tabus , gepaart mit archaischen Urängsten und Trieben ihre künstlerisch überhöhte symbolische Entsprechung. Und was waren die späten sechziger und die siebziger für eine aufgewühlte Ära in mannigfaltigen Bereichen, in denen massgebliche Prinzipien , scheinbar eherne Werte auf den Prüfstand kamen und erbittert neu verhandelt wurden . Alt gegen Jung. Bewahren des Status Quo gegen revolutionäre Erneuerung.
Filme wie " Der Exorzist" ," Rosemaries Baby", " Carrie" , " Das Omen" sind exemplarisch für die Angst und Irritation der alten konservativen Elite hinsichtlich der neu aufbrechenden, womöglich entfesselten und schrankenlosen Jugend , die plötzlich den Mief des bürgerlichen Selbstverständnisses aufwirbelte. Teufelszeug eben, gefürchtete Anarchie und die nächste Generation , unsere Kinder eine Gefahr für die Sicherheiten und Ordnungen, die wieder hergestellt gehörten. Aufwiegler , die domestiziert werden mussten.
Bestes Beispiel dafür ist der vom Teufel besessene Teenager in " Der Exorzist" und seine für alle unfassbare, erschreckende Wesensveränderung, oszön, bedrohlich, asozial, den es wieder zu bändigen galt. " Das Omen " ist da noch ein Stück radikaler , denn hier werden die Kräfte der christlich bürgerlichen Gesellschaft , vertreten durch ausgerechnet eine Vorzeigefamilie, Amerikas wichtigste konservative Institution, letztendlich ausgehöhlt , ihre Vertreter werden unterliegen und fast genüsslich vernichtet.
Der Antichrist kommt zu uns als kleiner Junge, erodiert von innen heraus die Sicherheit von Heim und Herd. Noch dazu , ist es auch noch ein Priester, der an dem verhängnisvollen Kindstausch in dem Krankenhaus beteiligt war. Sogar die christlichen Lebenssäulen bieten also keinen Schutz und Halt mehr . Die Werte und Wahrheiten sind in Auflösung begriffen.
Eine Schockvision, die um einiges maliziöser noch ist, als " Der Exorzist", in dem letztendlich die Ordnung der alten Kräfte wieder hergestellt wird. Das personifizerte Unheil hat in " Das Omen" wirklich angsteinflössend sein Werk begonnen und es wird schwer werden es zu erkennen und aufzuhalten. Die ( aktuelle ?) Symbolik ist bemerkenswert.

Robert Thorn ( Gregory Peck) ist Botschafter und lebt mit seiner Frau ( Lee Remick) und Sohn Damien ( Harvey Stephens) , nebst Personal in einer prunkvollen Villa. Eine harmonische Vorzeigefamilie bis sich am fünften Geburtsstag des scheinbar normalen Kindes das Kindermädchen auf die beschriebene grausige Weise vor aller Augen in den Tod stürzt. Kurz darauf nehmen die mysteriösen Ereignisse ihren Lauf.
Das neue Kindermädchen , Mrs. Baylock wird engagiert ohne dass die Thorns eigentlich wirklich wissen, wer sie geschickt hat. " Eine Agentur", so diffus ist die Antwort der sinisteren neuen Betreuerin. Als sie ihren Schützling zum ersten Mal in Augenschein nimmt , sitzt dieser gerade spielend vor einem riesigen Kaminfeuer und der Flammenschein umspielt flackernd sein wächsernes Gesicht. Wie passend. Als sich das Kindermädchen und Damien in die Augen sehen, ist der Blick Erkennen und Verschwören zugleich.
"Ihr Sohn ist der Sohn des Teufels. Beten sie jeden Tag und trinken sie das Blut Christi" , wird eines Tages ein scheinbar geistig verwirrter Priester Robert Thorn in seinem Büro zurufen, bevor ihn das Sicherheitspersonal entfernt.
Die Meisterschaft der Inszenierung besteht nun darin, mysteriöse Situation auf Situation folgen zu lassen, die lange Zeit noch als Hysterie und Psychose doppelgedeutet werden könnten und die uns Zuschauer mehr und mehr in die stete Beklemmung einsaugen. Denn wir wissen natürlich, der Priester ist nicht wahnsinnig und die Prophezeiungen sind wahr. Trotzdem spielt Regisseur Donner auch immer wieder mögliche rationale Erklärungen durch. Was ist so übernatürlich daran, wenn ein kleiner Junge einen Schreikrampf bekommt, wenn er gestriegelt und geschniegelt eine Kirche betreten soll, und gibt es nicht auch für die plötzliche Panik von Tieren im Zoo, wenn Damien vor das Gehege tritt doch eine plausible vernünftige Erklärung ?
Selbst eine der genialsten Ideen des Films, die seltsamen und beredten Licht- und Schatteneffekte auf Photographien von Personen, die alsbald auf schreckliche Weise dem Tode geweiht sind, könnten doch irgendwie noch rational erklärt werden. Hinzu kommt das Damien sich völlig normal gebärdet, nur manchmal ist da etwas Kaltes , Hinterlistiges, Uraltes und Verborgenes in seinen Augen und sein Blick durchdringt die Seele auf merkwürdige Weise.

Nun folgen wir gebannt den steten Ängsten, zunehmenden Verunsicherungen und Zweifeln des Ehepaares Thorn, was ihren Sohn betrifft , gefangen in einer entfesselten Abwärtsspirale bestehend aus Wahnvorstellungen, dem Eintauchen in religiöse Mythologie und dem schleichenden Einbruch des Bösen in die Realität. Der psychische und unterbewusst in jede Zelle kriechende Horror, hervorgerufen durch die hinreisend arrangierten oft gemäldeartigen Bilder , zuweilen mit traumartigem Weichzeichner, lassen uns in " Das Omen" den Atem stocken vor knisternder Atmosphäre und bedrohlicher Intensität.
Frappierend ist das Zusammenspiel von schockierenden ( allerdings nie blutrünstigen ) Effekten , die oft harsch und unvermittelt uns zusammenzucken lassen, spektakulär gefilmt sind und der obsessiven aufbrausenden Musik von Jerry Goldsmith, nebst den weltberühmt gewordenen sakralen Chor Passagen, die uns das kleinste Nackenhaar noch sträuben lassen.
" Das Omen" hat einen hervorragend getimten Spannungsbogen , der mit immer neuen brillant montierten Schreckensszenen aufwartet, die oft kopiert aber in ihrer furchteinflössenden Dynamik selten wieder erreicht wurden . Eine Szene in einem abgelegenen Kloster mit einem bei einem verhängnisvollen Brand entstellten Mönch, eine nächtliche Ausgrabungsaktion in verfluchter Friedhofserde, während sich zähnefletschend die Wölfe der Finsternis zusammenrotten im Mondlicht zwischen den Gräbern und vor allem auch die letzten fünfzehn Minuten, nebst finalem Bild , die das Grauen noch einmal in ungeahnte Höhen schrauben, sind meisterhaft und unerreicht.

Ebenso eindrucksvoll und eine Klasse für sich, sind natürlich die immer wieder gern zitierten Tötungsarten in bester Grand Guignol Manier. Die phantastisch arrangierte Enthauptung durch die Glasscheibe wurde mit sechs unterschiedlichen Kameraeinstellungen gefilmt und versetzt den Zuschauer auch heute noch mit ihrer unvermittelten Wucht und Brutalität in Staunen . Bravourös sind alle Schauspielleistungen , gerade neben Sohn und Vater auch von Mutter Lee Remick, die ein unglaubliches Wechselbad zwischen mütterlicher Liebe, zunehmender Furcht und Entfremdung durchlebt. Diabolisch, ambivalent, hochdramatisch und von suggestiver Überwältigungskraft, " Das Omen" ist einer der Meilensteine des okkulten Horrorthrillers, hier in makelloser Bluray mit massig Extras vorliegend .
666- die Zahl des Tieres, wer die Zeichen sucht, der findet sie. Denn die Zeit ist nahe und ein Kind ist geboren, sein leibhaftiges Königreich auf Erden zu errichten.

"Aus dem ewigen Meer steigt er,
Armeen an beiden Ufern schafft,
der Mensch kämpft gegen seinen Bruder dann,
bis alle dann dahingerafft "
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am 22. März 2017
Das schon nicht mehr junge Botschafter-Ehepaar Robert und Katherine Thorne (Gregory Peck und Lee Remick) bekommt endlich einen Sohn, die Geburt in einer Klinik in Rom überlebt der Junge nur einen Atemzug lang.
Pater Spiletto (Martin Benson) macht dem Botschafter den Vorschlag, einen gleichzeitig geborenen Jungen als seinen Sohn auszugeben, dessen Mutter bei der Geburt starb, Es ist der 6.Juni 6 Uhr.
Der Junge wächst auf wie andere Kinder auch, aber dann bekommt Besuch von Pater Brennon, der Robert warnt, er möge seine Seele Christus anvertrauen, Robert hält ihn zunächst für einen Spinner, Aber dann kommt es zu einem gräßlichen Tod des Kindermädchens, ein Hund und Damien haben die Szene gesehen, und bald taucht wie aus dem Nichts ("Es war die Agentur") ein neues Wesen auf, Mrs.Baylock (Billie Whitelaw),und diese sehr bestimmende Frau, oft gerade an der Grenze zur Aufsässigkeit, und der Hund bewachen den Sohn des Teufels.
Nach weiteren merkwürdigen Begebenheiten, einer Panikattacke, als Damien mit in eine Kirche soll, und einem Besuch im Zoo erscheint erneut der Geistliche und warnt, Damien werde den Sohn, den Katherine im Leibe tragen, töten.
Katherine hat nach einem Unfall allen Grund, Damien zu fürchten, sie spürt, dass er böse ist, und auch ein Fotograf, mit dem Robert früher kollidiert war, hilft jetzt bei der Suche nach der Wahrheit, über die Geschehnisse in der Klinik in Rom. Letzlich muss auch Robert einsehen, dass er und seine Frau den Sohn des Teufels großgezogen haben, und ein Exorzist liefert den Hinweis, wo bei dem Jungen auf dem Körper die Zahl 666, das Mal des Teufels zu finden sei.
Jedoch die Welt ist wohl nicht mehr zu retten, eine makabre Schlussszene bei dem Begräbnis des Botschafters zeigt, dass das Böse im Zentrum der politischen Macht angekommen ist.

Die Filmmusik zu "Das Omen" wurde mit einem Oscar bedacht, und auch Gregory Peck, Lee Remick, Billie Whitelaw und David Warner als Fotograph Keith Jennings, der auf Fotos merkwürdige Hinweise auf spätere Todesarten entdeckt (er selber wird eindrucksvoll drastisch sterben) trugen zum Gelingen eines sehr gelungenen Horrorfilmes bei.
Es ist früh klar, wer Damien ist, aber die Spannung bezieht "Das Ommen" daraus, dass die durch Damien ausgelösten Ereignisse nicht zwangsläufig als diabolisch erkennbar sind (für uns schon, aber nicht für die Protagonistendes Filmes), und so entwickelt sich der Film zu einem spannenden Wettlauf. Wird es dem Botschafter glücken, mit Hilfe des Fotographen, nach eine Besuch eines grausam verbrannten Geistlichen aus der abgebrannten Klinik, in der Damien zur Welt kam, des Exorzisten Bugenhagens Anweisung, den Sohn zu töten, gelingen,die Übernahme der Macht durch die unheilige Dreifaltigkeit, deren Wiederkehr schon im Alten Testament angekündigt wurde, zu verhindern?

Schon der Fotograph zieht bei einem Gespräch mit dem Botschafter Parallelen der biblischen Prophezeiung zur Politik, die Schlußszene mit dem Präsidenteenhepaar auf dem Friedhof zeigt uns im doppelten Sinne augenzwinkernd , dass Richard Donner bzw. der Autor der Geschichte nicht der Meinung sind, dass an der Spitze der Politik Engel stehen.

Es gibt zwar einige drastische Szenen, insgesamt aber ist der Horror in diesem wunderbaren Film nicht vordergründig, sondern wird sich steigernd aufgebaut, bis kurz vior Schluß die Entscheidung fällt, ob der Sohn des Teufels noch aufzuhalten ist.Man sieht dem Film sein Alter und die Entstehungszeit natürlich an, aber er ist fast zeitlos gut.

Doc Halliday
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am 12. März 2017
Heute wie damals gruselt mich dieser Film. Düster und beklemmend. Ein Meisterwerk. Man möchte am liebsten einfach nur weg rennen.
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am 26. November 2013
Also ich muss wohl nichts mehr zu Das Omen sagen - aber zur Blu Ray sei gesagt: unglaublich gute Qualität - hätte ich mir nie im Leben erwartet! Ja es rentiert sich die Blu ray zu kaufen!!
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am 4. November 2016
Es ist ein ordentlicher Gruselfilm, der mehr durch die Handlung spricht als durch eigentliche Schockmomente. Die Idee der Handlung ist dabei durchaus kreativ.
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am 2. Juni 2002
Herrlich düsterer Okkult-Streifen, der im Kielwasser von "Der Exorzist" entstanden ist. Mir persönlich gefällt "Das Omen" sogar besser als William Peter Blatty's Werk. Man spürt das Böse hautnah! Eindeutig eine Kaufempfehlung! Noch dazu ist die DVD für einen älteren Streifen gar nicht schlecht und an Extras fehlt es auch nicht.
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Da stand einst der Stern von Bethlehem am Himmel und zur Welt kam unser Erlöser Jesus Christus. So weit so bekannt. Was aber keiner weiß: 2000 Jahre später stand der Stern von Bethlehem auf der anderen Seite der Welt.
Und am 6.6. kam um 6 Uhr der Antichrist zur Welt - in Gestalt des Damien Thorne. Dies ist seine Geschichte.

Uuuaaah, eine schaurig-schöne Ausgangsidee, die zu einem unerreichten Horror-Klassiker heranwuchs. Ich bin ja echt nicht in diesem Genre zuhause, aber dieser Meilenstein beschert mit seinem famosen Grusel-Soundtrack und den gregorianischen Gesängen Gänsehaut an allen Enden des Körpers. Vor allem, weil jeder der an Jesus glaubt (und das sind ja einige) nicht ernsthaft die Geburt des Gegenstücks in Abrede stellen kann. Das macht die Story so realistisch.

Wer sich das wertvolle Bonusmaterial ansieht, bekommt es mit der Angst zu tun. Dort werden Geschehnisse rund um den Dreh geschildert, bei denen der Teufel persönlich die Finger im Spiel zu haben schien - als hätte er versucht, die Entstehung des Films über "seinen Sohn" zu verhindern.
Wer braucht eigentlich zu so einem Meisterwerk ein Remake, wie es jetzt
erschienen ist? Als wäre das Original noch zu verbessern - so ein Quatsch!
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am 10. November 2000
Dieser Film in damaliger Starbesetzung (Gregory Peck, Lee Remick) schrieb Filmgeschichte. David Salzers gleich namiger Roman war übrigens gerade mal 100 Seiten lang. Der Streifen ist gerade zu unheimlich düster und besitzt eine dichte spannende, schon fast schicksaalhafte Atmosphäre. Schauderhaft eisklalt läuft es einem den Rücken hinunter wenn man sich diesen Film auch noch heute anschaut. Die Schauspieler sind hervorragend und die Handlung brilliant. Es wird also Zeit das dieser und die Nachfolgenden Omen Teile auf DVD verweigt werden.
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am 6. Februar 2003
Für mich war „Das Omen" als ich ihn zum ersten mal sah überwältigend. Ein tief verstörender Film der schockiert und auch ein wenig zum Nachdenken anregt. Gott schickte vor knapp 2000 Jahren seinen Sohn ins Rennen, warum soll es Ihm sein Widersacher nicht irgendwann gleichtun.
Diese DVD ist ein absoluter Hochgenuss in Sachen Ton, Bild und auch Bonusamterial. Ich selbst habe mir die Box mit Teil 1 - 3 zugelegt, wobei die DVD zu Teil 1 identisch ist mit der auch einzeln erschienenen Special Edition.
Mit Gregory Peck, Lee Remick und David Warner hat Regisseur Richard Donner (Lethal Weapon I-IV) auch zusätzlich einen Glücksgriff für seinen Horrorschocker getan. Eigentlich wurde schon für Teil 1 William Holden gecastet der dann in Teil 2 „Damien - Omen II" Damiens Onkel spielt. Zu diesem Zeitpunkt lehnte er noch ab und die Rolle ging an Gregory Peck. Am 06.06. um 6 Uhr morgens bringt die Frau des US Botschafters Robert Thorn in Italien einen Sohn zur Welt der nur Minuten nach der Geburt stirbt. Da seine Frau den Schock nicht verkraften würde adoptiert Thorn (Gregory Peck) ein zum selben Zeitpunkt zur Welt gekommenes Kind das dem seinen ähnlich sieht. Die Mutter merkt davon nichts und zieht nach England, wo das Kind Damien wohlbehütet aufwächst. Doch schon bald häufen sich in der Umgebung von Damien mysteriöse Unglücksfälle. Das Kindermädchen erhängt sich und ein Priester wird vom einem Metallpfeiler gepfählt.
Der Priester ist es auch der Robert Thorn erstmals offenbart wen er sich da ins Haus geholt hat. Er setzt ihn in Kenntnis das er den Antichristen höchstpersönlich unter seinem Dach beherbergt. Noch schenkt ihm Robert Thorn keinen Glauben, aber dies wird sich bald ändern als seine Frau erneut schwanger wird und Damien in dem ungeborenen Kind eine Gefahr sieht. Zusammen mit einem Fotografen (David Warner) macht sich Thorn auf den Weg nach Italien zum Geburtsort seines Sohnes. Was Sie dort entdecken überzeugt beide von der wahren Herkunft Damiens.
Mit suggestiver Musik, spärlich aber gezielt eingesetzten Schockeffekten, guter Besetzung, ausgefeilter Story und tollen Bildern schafft es Richard Donner dem Zuseher Alpträume zu bescheren. Die Fortsetzung „Damien - Omen II" kann fast mit diesem Klassiker Schritt halten. Teil 3 „Omen III - Barbaras Baby" jagt einen kaum noch Schauer über den Rücken und der fürs TV gedrehte Film „Omen IV - Das Erwachen" ist unerirdisch schlecht. Diese Special Edition oder auch die Drei DVD Box kann ich nur empfehlen. Besonders zu empfehlen auch die Dokumentation „666 Enthüllungen über Das Omen" die sich als Bonusmaterial auf der Special Edition befindet. Der Film hat jedenfalls bis heute nichts von seiner Wirkung verloren und ist immer noch beängstigend.
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am 2. Januar 2011
Hab diesen Film damals im Kino gesehen,weil mich das Thema interessiert hat,und ich muß sagen ich wurde nicht enttäuscht.Lee Remick und Gregory Peck in den Hauptrollen.An Damiens 6.Geburtstag nimmt das Unheil seinen Lauf,als das Kindermädchen sich ohne Grund aufhängt,weiter Opfer werde folgen,aber mehr verrate ich an dieser Stelle nicht,denn jeder Kunde soll sich sein eigenes Bild von der DVD machen.
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