Shop now Shop now Shop now Shop now Shop now Hier klicken Jetzt informieren PR CR0917 Cloud Drive Photos Learn More Mehr dazu Mehr dazu Hier Klicken Shop Kindle AmazonMusicUnlimited AmazonMusicUnlimited BundesligaLive longSSs17

Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
10
4,8 von 5 Sternen

am 26. April 2015
"Man trifft nur selten jemanden in Ihrem Alter, der derart desillusioniert ist, ...beinahe hätte ich hellsichtig gesagt"

Mit diesen (obigen) Worten, gerichtet an Mademoiselle Mathilde, die weise junge Schülerin, sagt der Philosophielehrer seinem künftigen Schwarm (schwebt daher und schmelzt dahin in sagenumwoben schöner Gestalt: Vanessa Paradis) so treffend wie nur irgend möglich, dass sie es ist, die der Weisheit ihr Träger sein wird, eine junge Dame mit messerscharfem Verstande, innerhalb der Gesellschaft stünde sie jedoch am Rande.

"Noce Blanche", so der Titel dieses 1989er Ausnahmedramas, ist in vielerlei Hinsicht mit der intensivste Film des damaligen Jahres (gleichwohl "Mes nuits sont plus belles que vos jours" in dieser Hinsicht der unangefochtene Sieger bleibt), in Ansätzen lässt uns diese grande dame des französischen Kunstfilms, Vanessa Paradis nämlich, bereits erahnen , welch wundervolles und doch so tristes Spiel sie 5-6 Jahre darauf in "Elisa" ins Leben rufen wird (Brisseau hingegen, gelang mit der "Choses secrètes" Trilogie sowie "A brutal game" ein womöglich noch größerer Wurf).
Doch bereits hier, Noce Blanche stellt ihr Spielfilmdebüt dar, darf mitnichten bestritten werden (darf durchaus, dürfte aber wohl kaum geschehen da völlig überflüssig und unberechtigt), dass sie eine unserer ganz großen Schauspielerinnen ist, es ist mir ein regelrechtes Vergnügen, mit Freud' und Leid betrachten und beobachten zu dürfen, wie die junge Schönheit in einer äußerst komplexen Rolle gänzlich aufgehen darf, sich im Reiche psychologischer Prozesse verliert, sich entfaltet und in erhabenem Glanze ihre Stärken offenbart, insbesondere in schwierigen Dialogen. Im Zuge dessen sei gesagt, dass ein solcher Film heute undenkbar wäre, der Deckmantel der Kunst ist in diesem speziellen Falle zwar in Ansätzen berechtigt, da die Dialoge wahrlich erstklassig anmuten, doch die wie selbstverständlich daherkommende Offenheit einer 17-jährigen Französin, ließ die 70er und 80er Jahre wohl endgültig ausklingen, somit ist und bleibt "Noce Blanche" ein Relikt der Vergangenheit, gleichwohl sich Frankreich auch heute noch gelegentlich treu bleibt.
Aus diesem Grunde war ich auch beinahe so frei , einen Stern abzuziehen:
Offenheit offenbart sich durchaus, aber inszeniert ist sie weniger feinfühlig als in "Elisa", umgesetzt wurde sie weniger liebevoll, anders ausgedrückt, könnte man sagen, dass die Formel von "Noce Blanche" und auch anderen 80er Jahre Perlen wie etwa "Ein mörderischer Sommer", für "Elisa" perfektioniert worden ist, sodass mit letzterem endlich jenes Drama erschien, welchem der Spagat zwischen tragödiengleicher Härte und himmelnah zarter Liebe gelang, hier hingegen wirkt das Endprodukt vergleichsweise noch recht kühl und sachlich, nichtsdestotrotz widme ich mich der Höchstwertung.
Freunde französischer Filmkunst sollten bei der Sichtung von "Noce Blanche" Aufmerksamkeit walten lassen, schenkt und widmet man diese den Details, so stellt man fest, dass innerhalb der Lerninstitution kurz vor Beginn der zweiten innerhalb des Films stattfindenden Ferienzeit ein Video im Klassenzimmer abgespielt wird, hierbei handelt es sich um "Das grüne Leuchten" vom unerreichten Regiemeister Éric Rohmer, welcher im Übrigen als Brisseau's Förderer gilt, dies nur am Rande als historische Anekdote.

Einem komplexen Film wie diesem, wird man wahrhaftig nur schwerlich auf schriftlicher Ebene gerecht, ich fasse mich daher abermals kurz, gedenke das Werk den Freunden unangenehmer Dramen ans Herz zu legen, lasset euch betören, Freunde der paradi(e)sischen Nächte, Schatten folgen der Tragik einer bewegenden Geschichte und legen sich auf wundersame Weise über unser Herz.
22 Kommentare| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. September 2017
Der Film ist klasse . Ich habe ihn vor mehreren Jahren im Fernseher gesehen und konnte mich leider an den Titel nicht mehr erinnern . Deswegen haben wir gegoogelt und ihn dann rasch bestellt . Er ist sehr interessant und zeigt auch ein gewissen Anspruch . Ich würde ihn immer wieder kaufen und seine 5 Sterne hat er locker verdient . Vanessa Paradis zeigt sich hier in einer erotischen und geheimnisvollen Rolle . Meiner Meinung nach gehört dieser Film in jede hochwertige DVD-Sammlung .
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. Januar 2014
Ein anspruchsvoller Film aus Frankreich, den man gesehen haben muß. Das Zusammenspiel der beiden Hauptakteure ist so intensiv und fesselnd, daß man den Schmerz, der im Laufe des Films aufkommt selbst zu spüren bekommt. Ein phänomenaler Karrierestart von Vanessa Paradis, aber Bruno Cremer ist mit seiner schauspielerischen Leistung ebenso ein Meisterstück gelungen.
Wer auf ruhige Filme mit Anspruch steht ist mit dieser DVD bestens bedient. Wer glaubt der Film spiegelt irgendwelche Altherrenphantasien wider, sollte die Finger davon lassen.
11 Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. November 2016
Mathilde (Vanessa Paradis, knapp 17) ist eine 17jährige Schülerin, die sich selten im Unterricht blicken lässt und schon vor dem Rausschmiss stand. Eines Tages bei einem ihrer selten Unterrichtsbesuche ("Ich habe Sie zuletzt vor 14 Tagen gesehen.") beeindruckt sie den Philosophielehrer des Gymnasiums durch gute und sehr reif wirkende Kenntnisse in Philosophie, hier geht es um das Bild des Bewusstseins nach Siegmund Freud.

Francois (Bruno Cremer) setzt sich für ihren Verbleib in der Schule ein, wird von einer Kollegin gewarnt, gibt ihr in ihrer Wohnung Einzelunterricht in Mathe. Mathilde wohnt allein, der Vater ist Psychiater, die Mutter unternimmt häufig Suizidversuche. Unbefangen schreitet die junge Schönheit völlig nackt an Bruno vorbei in die Dusche, und in Verbindung mit ihrer faszinierenden Persönlichkeit erliegt er bald ihren Reizen,seine bald misstrauische attraktive Ehefrau, eine Buchhändlerin, belügt und betrügt er nach Strich und Faden.

Als er sich endlich von ihr trennt, lernt er sie von einer anderen Seite kennen. Demonstrativ sitzt sie sich ankuschelnd neben ihrem "neuen Freund", und zuhause beginnt ein übler Telefonterror, und schließlich wird sogar seiner Frau PKW und ihre Buchhandlung demoliert.
Wider Erwarten kommt es noch einmal zu einer intimen Begegnung in einer Umkleide der Schule, von zahlreichen Schülern johlend kommentiert.

Bruno wird in eine andere Stadt zwangsversetzt, seine Frau trennt sich von ihm, und Mathilde?

Wie schon aus meiner Übersicht ersichtlich ist der Film keine weitere Variante der Romanfigur von Nabokov, Mathilde ist keine naive Unschuld, sondern schildert eine tragische Vergangenheit mit Drogen und Prostitution, wovon sie durch eigene Anstrengung abgekommen sei. Sie hält ein beeindruckendes Referat über ES, Ich und Über-Ich im Rahmen des Philosophieunterrichtes, wofür sie auch von den Mitschülern Applaus bekommt. sie ist kein kleines Dummchen, das einfach nur seine Reize an allen Männern ausprobiert, Unmut überkommt uns eher über Bruno, der seine sympathische Ehefrau belügt und beleidigt.

Vanessa Pradis erhielt für ihr Spiel den César als beste Nachwuchsdarstellerin, dass sie auch als Model erfolgreich wurde und auch mehrerer Musik-Hits landete- ersteres wundert uns nicht. Sie und Bruno Cremer liefern in dem letztlich erschütternden Drama eine tolle Leistung, ich kann den hervorragenden Film nicht nur wegen Vanessas Aussehen wärmstens empfehlen, mit knapp 17 Jahren liefert sie eine reife Leistung.

Doc Halliday
1313 Kommentare| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Februar 2014
Intensiv, glaubwürdig und von langem Nachhall.
Der Lehrer spricht zur Schülerin:
"Du bist desillusioniert,
fast hätt ich hellsichtig gesagt......"

Sehr zu empfehlen!
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. April 2007
Hier sehen Sie die französiche Sängerin und Schauspielerin Vanessa Paradis in ihrer ersten Kinorolle. Die damals vierzehnjährige Künstlerin erntete mit ihrer Darstellung viel Lob und unter anderem den Französichen Filmpreis Cesar, in der Kategorie "Beste Newcomerin". Damit etablierte sie sich als ernstzunehmende Schauspielerin in Frankreich. Die Geschichte scheint auf den ersten Blick bekannt, doch weit gefeht. Inhalt: Älterer, verheirateter Lehrer (Bruno Cremer), beginnt ein Affaire mit der "Problemschülerin" (Vanessa Paradis). Das Unheil nimmt seinen Lauf.

Besonders zu bemerken ist, dass das intensive Schauspiel beider Künstler der besonderen Atmosphäre zugute kommt. Dazu ist es eine wahre Freude, der jungen Vanessa Paradis dabei zuzusehen, wie sie einen komplizierten Charakter erschafft und total darin aufgeht.

Wer auf anspruchsvolles, französiches Kino steht, der sollte sich diese DVD sofort in den Warenkorb klicken!
11 Kommentar| 12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. Oktober 2007
Hier gibt's zu sehen und zu staunen, wie ein gestandener Lehrer von einer Schülerin erlegt und zum Sklaven seiner Hoffnung wird. Die Schülerin ihrerseits, aus komplett gestörten, von ihr rationalisierten Familienverhältnissen stammend, bekommt ihr Wissen um Macht nicht mit ihrer Sehnsucht nach Nähe harmonisch zusammen.

Vanessa Paradis, zu dem Zeitpunkt 16 und nicht etwa 14, spielt wirklich gut, auch wenn entweder sie oder ich mit ihrer Figur erst warm werden musste. Ob sie sich das angewinkelte Bein in Szenen, in denen sie eine Weile ruhig dazustehen hat, selbst überlegt hat oder ob es ihr von der Regie verordnet wurde weiß ich nicht, aber es wirkt auf mich unecht. Die schwierigen Parts bringt sie aber schön gestört rüber. "Ich bin auf den Strich gegangen, aber mach dir deswegen keine Sorgen. Hab keine Angst."

Bruno Cremer spielt ebenfalls schön, aber ich fände es attraktiver, wenn seine Rolle zuließe dass auch betrachtet wird, warum er sich in dieser Schülerin verliert. Denn dafür ziehe ich einen Stern ab: Es mag ihn rühren, dass ein junger Mensch von seinen Texten bewegt ist, aber weder sagenhafte Leidenschaft noch tiefe seelische Bindung werden allzu sichtbar, so dass doch die Frage bleibt, warum der Mann alles was er erreicht hat aufs Spiel setzt und sich verhält, als habe er keinen Gestaltungsspielraum und keinen Willen mehr.

Vielleicht soll seine Frau, die meinem Empfinden nach charakterlich nicht konsequent gezeichnet ist, da einen Impuls liefern. Aber nachdem sich die beiden zu Anbeginn anscheinend lieben, bleibt die Entwicklung zwischen ihnen für mich verschwommen.

Dennoch kann man hier hübsch anschauen, wie die Schülerin verführt und Schritt für Schritt aus einer spontanen Hilfsbereitschaft eine fatale Bindung erschafft.
0Kommentar| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. März 2016
Dieser Liebesfilm ist einer der besten überhaupt! Waahnsinnig spannend und authentisch. Vanessa in ihrer besten Rolle! Unbedingt die DVD anlinsen!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. September 2010
Ein leider immer aktuelles Thema in der Schule und auch in anderen Bereichen.

Wie lange kann ein erfahrener Lehrer den Annäherungsversuche einer Schülerin widerstehen. Tja, nicht allzulange, wie man spätestens zur Mitte des Films erfährt.
Obwohl der Lehrer genau weiss, dass das falsch ist, lässt er sich dennoch auf eine Affäre mit einer Minderjährigen ein!!
Das endet natürlich zwangsläufig in einer Katastrophe, da er dafür sein komplettes Eheleben aufgeben soll.
Was dann passiert, wird nicht verraten!!

Man sieht in diesem Film auch sehr gut, dass es eben nicht der Lehrer, sondern die Schülerin ist, die eine Affäre eingehen will.

Denn in solchen Fällen steht ja immer der Lehrer am Pranger, aber kann man ihm denn einen Vorwurf machen, wenn die junge Frau nicht locker lässt. Dass er sich dann hingibt??

Das ist das Thema des Films.

Mir hat gerade der innere Kampf des Lehrers, zu wissen, dass das falsch ist, aber sich trotzdem darauf einzulassen, gefallen.
Ein meiner Ansicht nach hochaktuelles Thema, mit einer sehr guten Vanessa Paradis als damals sehr junge Darstellerin.
Sie hat ihre Sache sehr gut gemacht.

Bild und Ton sind auch absolut o.k.

Deshalb eine klare Empfehlung von mir.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. September 2013
Sehr zu empfehlen für ältere teenager oder Pädagogen, genauso wie FÜr alle anderen menschen, die jemals Probleme hatten oder haben. Ob als Teenager oder Lehrer.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden


Haben sich auch diese Artikel angesehen

Noce blanche [FR Import]
12,70 €
Elisa

Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken