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am 3. Dezember 2011
Hallo auch,

ich benutze jetzt seit Kurzem auch die Ultimate Ears triple.fi 10 und bin vorher schon ein reger Nutzer von In-Ear-Kopfhörern gewesen (mein letztes Paar waren zum Beispiel von Etymotic ER-6i, eine günstigere Preisklasse aber dort auch nicht verkehrt. Der Hersteller ist bekannt für Hörgeräteakustik und In-Ear-Monitoring). Vorweg einige wichtige Worte, die man eigentlich auf jeden Kauf von In-Ear-Kopfhörern anwenden kann. Der Klang eines solchen lebt und stirbt mit dem Sitz im Ohr. Sollte ein Ohr einfach nicht "kompatibel" mit verfügbaren Aufsätzen sein, wird man mit dem Produkt absolut nicht glücklich werden. Gerne kann man hier zwei Gruppen (auch auf den Klang bezogen) anführen - einmal die Shure / Westone-Ohren und die Ultimate Ears Ohren. Wer seinen korrekten Sitz im Ohr überprüfen möchte, dem lege ich die Website von Sensaphonics (einfach mal dort suchen, URLs dürfen ja leider nicht gepostet werden) ans Herz. Dort liegen Audiodateien mit 50Hz und 500Hz Tönen vor, die einen korrekten Sitz und die damit verbundene korrekte Wiedergabe der Töne überprüfen lassen. Sollte man wirklich einmal ausprobieren um Fehler auszuschließen oder besser lokalisieren zu können. Sollten die mitgelieferten Aufsätze des UE triple.fi 10 partout nicht passen wollen (und ich muss sagen, dass ich in der glücklichen Situation bin, dass bis jetzt bei jedem Kopfhörer passende Aufsätze für mich dabei waren), bleibt immer noch der Weg sich qualitativ hochwerte "foam eartips" zum Beispiel von Comply zu holen (auch hier einfach selber mal nach Comply Foam googlen). Ein anderen Weg bilden natürlich noch professionelle Otoplastiken, die aber mindestens noch einmal einen Geldeinsatz von 100-150€ mindestens erfordern. Wenn dann jetzt der Kopfhörer gut sitzt und der Musikgenuß beginnen kann, will ich mit den einleitenden Worten abschließen und mich auch endlich dem Klang und der Verarbeitung widmen :)

Vom der Bauweise habe ich bis jetzt immer Single-Driver-Systeme genutzt und mit dem triple.fi 10 meinen ersten Triple-Driver in den Ohren, kann hier also auch keine Vergleiche mit ähnlichen Systemen anderer Hersteller fahren wie von Westone oder Shure. Aber im Vergleich zu meinen letzten Kopfhörern eröffnet sich noch einmal eine ganz neue Klangwelt. Wichtig ist hier zu sagen, dass die triple.fi 10 eher eine "Badewannen-Abmischung" haben (Anhebung des Tiefbass-Bereichs und der Höhen), so zumindest mein klarer Höreindruck und dem wirke ich auch gezielt mit Equalizern entgegen je nachdem welche Musik mir gerade auf den Ohren liegt. Aber ich bin persönlich von den Hörern absolut überzeugt, Bass wird knackig (natürlich ist das alles abhängig von der Abmischung der Musik), präzise und trocken wiedergegeben und das auch durch die Anhebung in dem Bereich in sehr guten Maßen. Da muss ich sogar den Pegel bei 62Hz, 125Hz und 250Hz absenken, da es mir sonst zu sehr dröhnen kann, auch bei 6-8kHz aufwärts sollte man absenken. Ich mache das immer bei jeweiligen Musikstücken an der Schlagzeug/Bass-Kombi fest, wie ich den Eq einstelle. Wenn das Schlagzeug von Bassdrum, den Toms und Becken perfekt abgestimmt ist und der Bass gut spielt, kann man sich alles unbesorgt anhören. Der Kopfhörer schafft es sehr schön differenziert die einzelnen Instrumente wiederzugeben und besitzt eine wirklich hohe Auflösung. Also das Gitarrenspiel (also das Spielen der Saiten) selbst kann man bei gutem Quellmaterial wirklich verfolgen. Auch die räumliche Darstellung gelingt dem Kopfhörer gut, wobei natürlich bei In-Ears die "Bühne" sehr klein ist.

Festzuhalten ist, dass man für das Geld mit dem triple.fi 10 ein absolut tolles 3-Treiber-System erhält, vorausgesetzt die Ohren passen. Weil für andere 3-Treiber-Systeme muss man einfach nochmal eine Schippe an Geld drauflegen. Hier ist also dieser In-Ear von dem Preis/Leistungsverhältnis top. Klanglich wird man zu dem Preis sicherlich nichts ähnliches finden können, was vom Frequenzbereich so viel bietet und gleichzeitig differenziert spielen kann. Aber hier kann man auch anderer Meinung sein.

Von der Verarbeitung her wird der triple.fi 10 gerne mal als Problemkind betrachtet (aber für das Geld bekommt man nunmal keine eierlegende Wollmilchsau). Wackelkontakte im Kabel an Schlüsselstellen, defekte Gehäuse etc.
Wichtig ist bei jedem In-Ear, dass sie einfach vorsichtig behandelt werden müssen, wenn man lange Freude daran haben will. Ums Handy wickeln und ab in die Hosentasche damit ist einfach das größte Verbrechen, was ich einem solchen Kopfhörer antun kann. Nicht umsonst wird jeder hochwertige In-Ear mit einer Transportbox ausgeliefert (welche beim triple.fi 10 auch sehr hochwertig ausfällt). Hier sind also gewisse Grundregeln einfach zu beachten. Ich bin gespannt, wie sich meine Kopfhörer in einem Jahr geschlagen haben werden. Aber die Kabel sind wirklich dick und hoffentlich genauso gut verarbeitet, wie sie aussehen. Weil der erste Eindruck schon ein guter ist, wenn man den Hörer auspackt. Das eingearbeitete Stück Draht am Kopfhörer um das Kabel bequem über das Ohr zu legen, ist auf jeden Fall eine sehr sinnvolle Sache und stört auch mich als Brillenträger absolut nicht. Der Kopfhörer steht auch nicht zu weit (zumindest nach meinem Geschmack) aus dem Ohr raus. Wobei andere Produkte hier tiefer versenkt sind.

Nachtrag am 06.12.:

Heute habe ich festgestellt, dass auf meinem Desire HD mit dem Programm "PowerAMP" das "SRS Enhancement" neuerdings aktiviert war, das erklärt den starken Badewannensound, dem ich hier mit den Equalizern entgegenwirken wollte. In normalen Einstellungen mit einem flat EQ bedarf es nur nach persönlichem Geschmack noch EQ-Einstellungen und der Klang des Kopfhörers überzeugt!
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am 23. Februar 2012
Ich habe die UE's heute erhalten, wieder mal sehr schnelle Zustellung durch Amazon!!. Eigentlich wollte ich erst ein paar Wochen warten mit einer Rezension aber die Triple.Fi's sind so unglaublich gut, dass ich das nicht mehr länger rausschieben kann. Ich habe sie heute gleich nach dem Empfang ausgepackt und erstmal mit den angebrachten Plugs probiert. Das war schon ein ein echter Aha-Effekt. Dann verband ich mein Galaxy Note mit dem FiiO E6 und den Schaumstoff-Earpads und was soll ich sagen WOW WOW WOW! Wenn ich gewußt hätte was aus diesen Hörern für ein Sound austritt, hätte ich nicht so lange mit der Bestellung gezögert und mir den Umweg über die auch nicht schlechten Creative EP 630 und selbst Monster Turbine sparen können. Ich will nicht in audiophile Schwafelei abgleiten nur so Viel: Diese Hörer sind geeignet für moderne Popmusik sowie für die von mir bevorzugten (Hard)Rocksongs.
Selbst einen kleinen Ausflug in den Klassikbereich habe ich heute schon hinter mir und kann diese Hörer uneingeschränkt empfehlen, was den Klang betrifft. Der Tragekomfort könnte allerdings etwas besser sein; nach etwa 4 bis 5 Stunden Hören mit verschiedenen Lautstärken und Genres schmerzt jetzt doch das rechte Ohr etwas. Muß ich vielleicht noch andere Comfies nachordern. Aber der Sound - ein einziger Traum. Normalerweise muss man dafür 7 sieben Sterne geben - geht aber leider nicht. Angesichts der Leistung ist der sicher nicht niedrige Preis auf jeden Fall als angemessen bzw. günstig zu bezeichnen. Übrigens momentan läuft bei Amazon eine Aktion, bei der man im Falle der Bestellung eines 2. Logitech-Produktes noch mal 20 % Nachlass auf die schon günstigen 150 Euronen bekommt. Also schnell zuschlagen wenn jemand noch schwankt. Man wird es nicht bereuen, höchstens dass man nicht früher zuschlug!
- Ach ja: meine Frau ist nicht so begeistert von den UE's da sie mich immer anstupsen musste, wenn sie heute abend etwas von mir wollte.
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am 1. März 2008
Mein Einstieg in den Bereich der hochwertigen In-Ear-Systeme waren die UE super.fi 5 pro. Die waren ein absolutes Erlebnis im Vergleich zu allem, was ich bis dahin an Klangreproduktion kennen gelernt hatte. Es gibt wirklich kaum ein Musikstück in meiner nicht eben kleinen Audiothek, bei dem diese Ohrhörer nicht wenigstens einige zuvor unbekannte Details hörbar gemacht hätten. Ich habe mich stundenlang durch meine scheinbar neue Musiksammlung gewühlt, konnte mich kaum dazu aufraffen, die Dinger wieder aus den Ohren zu stöpseln. Meine arme Frau hatte tagelang nur wenig Möglichkeit, mit mir zu kommunizieren!

Auf der Suche nach weiteren Steigerungsmöglichkeiten kam ich zunächst auf die Shure SE 530. Zu denen gibt es ja einige begeisterte Stellungnahmen, die kann ich aber absolut nicht nachvollziehen. Zwar passen sie etwas besser als die Ultimate Ears, aber auch die habe ich schnell dicht bekommen und konnte nie nennenswerte Probleme bei Sitz und Komfort feststellen. Der Klang der Shures bleibt aber deutlich hinter den UEs zurück. In den Höhen werden sie schnell nervig. Obwohl sie sich angenehm tragen, habe ich sie gerne schon nach kurzer Zeit wieder abgelegt, der Klang war mir einfach unangenehm. Auch am unteren Ende des Frequenzspektums waren die Shures klar schwächer, die super.fi 5 pro bringen da mehr Pegel, mehr Details, mehr Musikgenuss.

So, und jetzt komme ich endlich zu den triple.fi 10 pro:
Die bringen tatsächlich noch eine Steigerung im Vergleich zu meinen "kleinen" UEs! Etwas mehr in den Höhen, etwas weiter noch in den Bassbereich hinunter, insgesamt hört man noch eine Idee mehr Musik. Genau wie zuvor mit den super.fis sitze ich stundenlang da und genieße, wieder einen Hauch mehr von allem als vorher.
Ob das den Mehrpreis wert ist? Uff - ich sehe mich schon ein wenig als Spinner, der für solche Spielsachen einen Haufen Geld ausgibt, das man auch sinnvoller einsetzen könnte. Aber die triple.fis sind halt schon ein verdammt feines Spielzeug!
Interessant ist, dass für meinen Geschmack der Klang mit den Schaumstoff-Ohrpassstücken klar besser ist als mit denen aus Silikon. Anscheinend lassen die einen kleinen Teil der Bass-Impulse entweichen, mit den Silikon-Stöpseln ist mir der Tiefton-Bereich etwas zu füllig. Auch in den Höhen dämpft der Schaumstoff etwas weg, mit Silikon wird der Klang für mich auch irgendwann nervig, wenn auch viel, viel später als bei den Shures. Ich finde, es macht sogar einen klanglichen Unterschied, ob ich den Schaumstoff trocken in die Ohren setze, oder ihn leicht anfeuchte.
Ein wenig experimentieren ist also nötig, dafür bekommt man dann ein traumhaftes Ergebnis.

Reichen die "kleinen" super.fi 5 pro, oder sind die triple.fi 10 pro ihr Geld wert?

Zwei Mal ein klares JAAAAA!
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am 23. Januar 2009
Quelle: iPod 5. Gen (80GB) mit einem LOD (Line Out Dock) Qables Kabel angeschlossen an mobilen Kopfhörerverstärker Corda Headsix von Meier Audio. Alle Audiofiles im Apple Lossless Format.

Soviel Geld für einen kleinen In Ear Kopfhörer auszugeben - das will gut überlegt sein!
Mein erster IE war ein Creative EP 630, ein guter Einstieg in diesen Bereich. Sowohl die Schalldämmung, aber auch die Klangqualität waren ok, aber eben nicht mehr. Der nächste Schritt war der Kauf des UE super.fi 5 Pro. In Verbindung mit dem mobilen Kopfhörerverstärker Corda Headsix war die Klangsteigerung enorm. Auch die Abdämmung nach aussen war perfekt.
ABER: so ganz warm konnte ich mit dem Hörer nicht werden. Ich hatte für 149 Euro mehr erwartet, zumal er einen Dual-Driver hat.
Gerade die Mitten waren nicht ganz zufriedenstellend, aber auch die Höhen waren mir nicht klar genug. Der Bass hingegen war beeindruckend.
Also noch einmal 100 Euro für das nächst höhere Modell hinblättern?
JA!
Ich hätte mir den Umweg über den UE super.fi 5 Pro sparen sollen. Der triple.fi spielt in einer ganz anderen Liga.

Tragekomfort:
Ok. Nichts schmerzt, und er sitzt auch recht fest im Ohr. Allerdings kann er tatsächlich schnell verrutschen, und dann ist es um den Klang geschehen. Das Kabel macht einen sehr guten und stabilen Eindruck, und durch die Möglichkeit, das Kabel auszutauschen, ist man bei möglichen Beschädigungen auf der sicheren Seite.

Klang:
Sehr dynamisch, sehr guter, präziser und schneller Bass, perfekte Mitten und Höhen, die endlich absolut klar und sauber abgebildet werden.
Er klingt wirklich phantastisch, hat eine gute räumliche Abbildung und bietet eine Bühne, wie sie sonst oft nur von großen Hörern dargestellt wird. Als audiophiler Hörer kann ich nur sagen: besser geht es wohl kaum noch, es sei denn, man steigt in den 1000 Euro Bereich ein...
Was die Genres betrifft, kommt er mit allem exzellent zurecht. Ob Jazz, Rock, Pop, elektronische Musik oder Klassik - alles bereitet einen sehr großen Spaß beim Hören und man hat die Chance, seine ganze Sammlung noch einmal völlig neu zu erleben - mit ungeahnten Details!

Ich kann allerdings nur dringend empfehlen, den Hörer an einen mobilen Kopfhörerverstärker zu schließen, damit er seine ganze Pracht entfalten kann. Bei fast allen portablen Wiedergabegeräten ist der Kopfhörerausgang ein großer Schwachpunkt, zumal dort in der Regel keine teuren Bauteile verwendet werden. Beim iPod besteht z.B. die Möglichkeit, das Line Out Signal direkt an der unteren Buchse (die für die Dockinstation / USB Verbindung vorgesehen ist) abzugreifen und mit einem Mini to Mini Kabel (z.B. von Quables) an den Verstärker zu schließen. Der Klangunterschied ist gewaltig.
Am besten sind natürlich lossless Formate wie das von Apple, oder Flac, aber er kommt auch mit mp3s gut zurecht - sogar, wenn die Aufnahme nicht perfekt ist. Für so einen High-End Hörer ist das eine beachtliche Leistung und macht in wirklich alltagstauglich.

Von mir also eine ganz klare Kaufempfehlung. Der Hörer ist spitze. Der Preis ist bei der gebotenen Qualität wirklich Nebensache.
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am 28. Juni 2009
Der Kopfhörer klingt sehr gut und hebt sich damit stark von günstigeren in Ear Kopfhörer ab. Höhen und Bass klingen wirklich sehr gut.
Er schaut etwas aus dem Ohr heraus aufgrund seiner Bauform und für nicht in Ear Erfahrene ist eine Gewöhnungsphase normal.
Auch liegen verschiedene Ohrpassstücke bei, sodass jeden den für ihn passenden und angenehmen finden wird.
würde ihn wieder kaufen und in den blau / antrazit sieht er auch schick aus.
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am 14. August 2012
Vor zwei Jahren habe ich angefangen mich mit HiFi, qualitativ hochwertigen Kopfhörern und Audio Technik im Allgemeinen zu beschäftigen. Mit der Rezension wollte ich bewusst so lange warten, um keine dieser "Gestern bekommen, drauf gekotzt/das beste aller Zeiten, zurückgeschickt"- Feedbacks zu geben. Meine Triple Fi und ich haben jetzt schon einiges zusammen durchgemacht ;), weswegen ich meine, sehr gut über die Stärken und schwächen dieses High- End Hörers bescheid zu wissen. Meine Audio Erfahrung schließt Kopfhörer im Bereich 10- 450 Euro, Mp3 Player jeglicher Preisklassen, sowie HiFi-Anlagen zwischen Einsteiger und Profi (Preis eines BMW) mit ein.
Die UE Triple Fi 10 trudelten bei mir nach einer etwas spontanen Aktion daheim ein womit ich zum ersten mal Musik in dieser Qualität hören sollte. Ich erinnere mich noch genau wie ich eines meiner Lieblingslieder anmachte und plötzlich durch den Raum hüpfte, absolut fasziniert von Detailfülle und Räumlichkeit. In den darauffolgenden Monaten sollte sich mein Gehör stark verbessern, da diese IE's erst bei geschultem Gehör ihr volles Potential entfalten. Ungeschulte Ohren hören den Unterschied zu 150€ Kopfhörern bei weitem nicht so stark, wie trainierte! Dies sollte man auch beim Kauf berücksichtigen.

Wertigkeit:

Wie bei nahezu jedem Anderen auch, tritt bei meinen Triple Fi regelmäßig ein Kabelbruch auf. Und mit regelmäßig meine ich jährlich. Ich kenne genug Leute, die sich ständig mit den kabel ihrer low-cost in ears, herumschlagen. Bei den meisten dauert ein Kabelbruch auch nicht lang. die Folge ist langwieriges Zurückschicken oder neue Kaufen. Diese Punkte bewegen mich dazu, jedes Jahr 30 Euro für neue Kabel zu zahlen. Dafür klingt meine Musik geil ^^ Das mag aber jedem selbst überlassen sein. Das Kabel ist definitiv nicht die Stärke von Ultimate Ears. Die eigentlichen Kopfhörer funktionieren bei mir wie am ersten Tag und hatten nie irgendwelche Produktionsmängel o.Ä.

Komfort:

Der größte Kritikpunkt aller UE's.. Das ist individuell, sucht euch die Meinungen vieler Kritiken raus und entscheidet selbst, ob eure Ohren problematisch werden könnten. Ein Tipp für kleine oder "verschlungene" (:D) Gehörgänge: Schaumstoff-Aufsätze! Mit denen passt's Jedem :P

Klang:

Bass:
Dieser Kopfhörer kommt wirklich sehr tief runter! Der Tiefbass ist definitiv eine seiner Stärken, auch wenn er quantitativ zurückhaltend ist. Der Midbass ist angehoben und enorm Präzise. Insgesamt ein sehr trockener und satter Bass. für meinen Geschmack genau richtig, der ein oder andere Bassliebhaber könnte allerdings Probleme mit der Quantität haben, die, verglichen mit vielen Mittelklasse-Hörern geringer ausfällt, dafür aber enorme Qualität mitbringt.

Mitten:
Die unteren Mitten sind leicht zurückgestellt, was eine "Wanne" entstehen lässt. Dadurch klingen viele Lieder weniger warm. Besonders Frauenstimmen hören sich fantastisch an, da durch selbiges die oberen Mitten betont werden. Insgesamt ist mir besonders die Auflösung dieser aufgefallen, die wirklich kaum noch wünsch offen lässt.

Höhen:
Genauso tief, wie dieser Klangwandler hinab kommt, so hoch kann er gehen. Eine Auflösung weit jenseits des Durchschnitts, reduziert Zischlaute und lässt die Höhen sehr genau und natürlich wirken.

Auflösung:
Meiner Meinung nach die größte Stärke! Details werden viel besser, oder zum ersten mal wahrgenommen. Besonders bei akustischer Musik ein Genuss ;)

Räumlichkeit:
Gute Räumlichkeit und recht scharfe Ortung, allerdings hab ich da schon besseres Gehört. (Sennheiser IE 8)

FAZIT:

Ganz im Ernst? Ich liebe diese Kopfhörer. Es gab in den letzten 2 Jahren keine Reise, die ich ohne sie unternommen habe und haben mich im Flugzeug oder Auto klanglich genauso unterhalten, wie eine 1500€ Anlage, die ich nirgendwohin mitnehmen kann.
Diese Klangqualität "in bequem" heißt bose comfort quiet-fit und kostet das doppelte oder shure se535 und kostet etwa 350€. Wer das Geld hat sollte zu denen greifen (klingen beide minimal schlechter), dann werden auch keine Tragebeschwerden auftreten (Kabelbrüche vlt schon).
Mir reicht der fantastische Klang für vergleichsweise wenig Geld. Klangpuristen kann ich diesen Kopfhörer nur ans Herz legen; Fans von Beats by Dr. Dre sollten einen Bogen darum machen und weiter dröhnenden Bass hören ;)
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am 15. November 2008
Ich habe schon einiges an In-Ears ausprobiert. Angefangen bin ich mit UE super.fi 5 EB (die Extended
Bass Version), preislich sehr angenehm, klangreich für mich zu sehr bassbetont. Also Wechsel auf
UE super.fi 5 pro.

Damit war ich sehr zufrieden. Der Tragekomfort gewöhnungsbedürftig. Aber durch "Flipside" etwas angenehmer. Leider musste ich 2x die Garantie in Anspruch nehmen da die Hörer einen Wackel-
kontakt hatten. Dieses war wohl ein Standardfehler. Mittlerweile hat UE die Befestigung der super.fi
und triple.fi Modelle aber geändert/verbessert.

Nach dem 2. Garantietausch war ich aber verunsichert und habe mit ein Paar Westone UM2 besorgt.
Der Tragekomfort ist hervorragend (man kann damit sogar schlafen). Klanglich war es für mich ein
guter Kompromiss.

Während der ganzen Zeit habe ich allerdings immer auf die triple.fi "geschielt", war aber nicht sicher,
ob der hohe Preis gerechtfertigt ist. Vor 2 Wochen habe ich der Versuchung dann nicht mehr wider-
stehen können.

Ich hab's getan ;-) und....

Es lohnt sich absolut das Geld auszugeben... Was fällt im Vergleich zu super.fi 5 pro und UM2 auf ??
- Dezenter, präziser Bass. Deutlich besser als UM2, super.fi 5 pro fast auf gleichem Niveau.
- Absolut klarer Hochtonbereich, eine Steigerung zu den super.fi 5 pro, UM2 kann nicht mithalten
- Die beste räumliche Abbildung aller 3 Kandidaten
- Tragekomfort: Naja...mit "Flipside" geht es. Da ist der UM2 eigentlich nicht zu schlagen

Mein Fazit: Ich hätte das Geld für die triple.fi 10 sofort ausgeben sollen. Die klanglichen Experimente
mit den anderen Kandidaten kann man sich sparen und gleich zu den triple.fi 10 greifen.
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am 16. April 2009
Ultimate Ears triple.fi 10 Ohrhörer blau

Nie wieder ein Kopfhörer von Shure.
Erst habe ich es mit dem teils hochgelobten Shure E4C versucht, nach zweimaligen Kabelbruch (und erfolgtem Austausch) hatte ich mir gedacht, steige auf den wesentlich teureren Shure SE530 um. Gesagt getan, doch auch hier verließ mich mein Glück mit dieser Marke, außerhalb der Garantie bei sorgfältiger Behandlung auch bei diesem ein Kabelschaden. Shure bot mir einen Austausch für fast den Neupreis an, obwohl außer der defekten Kabelummantelung nichts dran war. Das hat mir den Spaß an dieser Marke vollständig verhagelt.
Obwohl der Hörer nicht schlecht klingt ist die Haltbarkeit und Verarbeitung micht Spitzenklasse. Letztendlich ist dieses Modell ähnlich wie der E4C absolut überbewertet und das Preisleistungsverhältnis stimmt nicht.....viel, viel zu teuer. Auch meine Erfahrung mit dem Service war etwas nicht gerade absolut überzeugend.
Die Ultimate Ears Triple Fi 10 sind jetzt meine absoluten Favoriten so war ein Wechsel sonnenklar. Die Neuen klingen wesentlich besser, die Anschlußkabel können bei Bedarf ausgewechselt werden (aber sehr unwahrscheinlich, da sie im Bereich der Shureschwachstellen drahtverstärkt sind) und als Krönung sind Sie noch um einiges günstiger. Dazu kommt das der Service zügig und kompetent und vor allem sehr freundlich meine Fragen beantwortet hat.

Ich kann daher aus meiner Sicht nur sagen Finger weg von Shure bzw. von diesen InEar Hörern, wenn man sich Enttäuschungen in dieser Preisklasse ersparen will und bei den Ultimate Ears einmal reinhören
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am 22. November 2007
Wenn man den passenden Aufsatz gefunden hat und sie richtig in den Gehörgang
eingefügt sind, dann ist der Klang unvergleichlich.
Von den tiefsten Bässen bis zu den glasklaren Höhen ist alles präsent
und dank dem Dreiwegesystem kann man plötzlich Töne hören, die vorher
noch nie aufgefallen sind.
Bei mir hat es etwas länger gedauert, bis ich die richtige Aufsatzgröße
für meine Ohren gefunden habe. Daher nicht gleich aufgeben, wenn man
anfangs nur Sound aus der Gießkanne hört.
Falls man mit Inears noch keine Erfahrung hat, sollte man vor dem Kauf
schon mal welche ausprobiert haben.

Sollten die triple.fi absolut nicht passen, kann man immer noch beim
Hörgeräteakustiker einen individuellen Ohreinsatz anfertigen lassen.
Laut Forumsberichten scheint dies sogar bezahlbar zu sein.
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am 28. Mai 2009
Hallo interessierte Leser,
ich möchte hier meine Eindrücke über das UE triple.fi 10 pro weitergeben. Nach 4 Wochen "Test" an meinem Archos 5 (von 128 CBR bis 320 VBR) und dem Durchprobieren aller mitgelieferten Polster, komme ich zu folgenden persönlichen Eindrücken:

Lieferumfang:

Komplett mit Ersatzpolstern in drei Größen und zwei Ausführungen, Flugzeugadapter, Aufbewahrungsbox, rechtwinkligem Anschluss, etc.

Beschaffenheit:

Sehr wertige Verarbeitung. Sehr gute Kabel, mit vergleichsweise dicker Isolierung. Die Versteifung des Kabels im Ohrbereich kann zu Bügeln geformt werden.

Tragekomfort:

Die helleren Polster habe ich ganz schnell beiseite gelegt, da sie mir zu "klebrig" sind. Weil (bei mir anatomisch bedingt) der linke Ohrhörer sich ständig lockerte, habe ich das Polster gegen ein etwas kleineres von meinem Sony Ericsson Handy ausgetauscht. Das ging ohne Probleme. Zum richtigen Sitz bietet der Hersteller einen kleinen Film auf seiner Webseite an. Den kann ich wirklich empfehlen, da die im Lieferumfang enthaltene Dokumentation sehr spartanisch ausfällt. Die Ohrhörer eignen sich baubedingt nicht zum darauf schlafen!

Musikwiedergabe:

Es hat einige Zeit und viel experimentieren gekostet bis der Hammer endlich zuschlug. Was für ein Klang! Ich musste erst die Lautstärke meines Archos erhöhen um in den Genuss dieser audiophilen Kostbarkeit zu gelangen. Die Klangfarbe des Archos habe ich auf neutral gestellt. Meine bevorzugten Testobjekte waren unplugged und Live-Aufnahmen, wobei die Bitrate natürlich eine entscheidende Rolle spielt. Den Kick habe ich bei "Suppers Ready" vom 1977er Genesis Live-Album "Seconds Out" bekommen. Gänsehaut pur...

Mit Sicherheit gibt es andere preislich und klanglich vergleichbare Ohrhörer und es hat mich auch eine Menge Überwindung gekostet soviel Geld dafür auszugeben, aber bereut habe ich es bislang nicht eine Sekunde :-)

NACHTRAG:

Nun ist fast ein Jahr vergangen und ich bin noch immer überzeugt die richtige Wahl getroffen zu haben. Die "Dinger" machen süchtig :-) Ich benutze die Hörer vorzugsweise im Flugzeug, der Bahn oder abends im Bett. Ich gehe sehr umsichtig mit den Kabeln um, so dass es bisher auch hierbei keine Probleme gab.
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