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Kundenrezensionen

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am 15. Dezember 2006
Rund vier Jahre nach dem riesigen Erfolg von EINMAL IM LEBEN - GESCHICHTE EINES EIGENHEIMS läuft Autor und Regisseur Dieter Wedel erneut zur Höchstform auf. Und schickt die Familie Semmeling anno 1976 in den wohlverdienten Winterurlaub. Nach der bewährten Rezeptur durch Mischung semidokumentarischer Elemente mit satirisch-humoristischer Blickweise werden dieses Mal die Touristik-Unternehmen aufs Korn genommen. Erstausstrahlung erfolgte am 22., 24. und 29. Februar 1976.

Wedel schließt mit dem neuen Dreiteiler des Norddeutschen Rundfunk nahtlos an das Bauabenteuer von 1972 an. Er schafft sogar den Geniestreich, hier einige Schauspieler von damals mit anderen Rollen zu betrauen, ohne das dies beim Zuschauer zu Konflikten führt. So ist etwa Günter Strack aus der einstigen Rolle des Bauunternehmer Wumme glaubhaft in die Figur des Grandhotelbesitzer Bramme geschlüpft. Auch Uwe Dallmeier änderte die Branche vom Polier Knauster zum Kellner Albert. Wohl gleichsam auch als Beweis anzusehen, in welcher hohen Liga sich diese Schauspieler bewegten, soetwas hinzubekommen, ohne für das Stück an Glaubwürdigkeit zu verlieren. Es wurden aber auch viele hochkarätige Mimen neu rekrutiert, wie z.B. Klaus Schwarzkopf, Walter Sedlmayr, Hans Brenner, Werner Asam......

Der kleine 2er DVD Digipack-Schuber ist identisch gestaltet wie sein Vorgänger. DVD 1 vom Typ 9 mit Teil 1+2 und ca 151 Min. Lauflänge, DVD 2 vom Typ 5 mit Teil 3 und ca 99 Min. Lauflänge. Der dritte Teil ist also um einiges länger. Die Bildqualität erscheint leider deutlich schlechter als beim älteren Dreiteiler von 1972. Sie ist stark verrauscht, wodurch das Bild sehr grobkörnig wirkt. Der Monoton ist hingegen ohne nennenswerte Beanstandung. Erneut kein Bonusmaterial, jedoch wurde wieder der Nachbau des Original-Presseheftes dem Schuber beigefügt.

Fazit: Schmunzeln, Staunen, Mitfühlen, Lachen und Spaß haben. Die Semmelings auf ihrem Winterurlaub durch die Tricks und Maschen der Tourismus-Branche zu begleiten ist Vergnügen pur. Und das alles zum Pauschalpreis ;-) Allerdings die gelbe Karte für ARD-Video wegen der nur dürftigen Bildqualität !
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am 6. Februar 2007
Als Jugendlicher konnte ich mich bei der Erstausstrahlung über die Semmelings schon kaputtlachen. Daher hab ich mir schnell die DVD's bestellt. Diese Filme sind ein MUSS für alle, die die Semmelings noch von früher kennen oder sich für die Feuden und Leiden einer Normalo-Familie im Pauschal-Wintersport-Urlaub interessieren. Mit den Fernsehgrößen Fritz Lichtenhahn, Antje Hagen, Günter Strack, Walter Sedlmayr, Hans Brenner, Klaus Schwarzkopf, Uwe Dallmeier und und und... Einige der Darsteller leben ja leider nicht mehr. Hier haben sie sich verewigt. Dieter Wedel war damals schon ein Spitzenregisseur. Einfach köstlich! Unbedingt kaufen!
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Was für ein herrlicher Spass!!! Nach der 3er-DVD des Hausbaus der Familie Semmeling (1972 Geschichte eines Eigenheims) habe ich mir nun die Fortsetzung von 1976 zugelegt und bin restlos begeistert.
Günter Strack als Bauunternehmer Wumme ist hier nun als Grandhotelchef Bramme zu sehen.
Nachdem die Semmelings drei Jahre lang gespart haben, wälzen sie Tonnen von Reisekatalogen und beschließen dann für 2 Wochen ins Grandhotel in die Alpen zu fahren. In der Hektik verpassen sie dann den Sonderzug des Reiseveranstalters, müssen deshalb x-mal umsteigen und erreichen dann nach 11 Stunden Zugfahrt um Mitternacht und völlig fertig ihr Grandhotel und der Albtraum beginnt...
Ich habe mich herrlich amüsiert und man entdeckt sich ja auch in der einen und anderen Szene auch selbst wieder.
Die Geschichte und die Darsteller sind einfach großartig, wobei ich leider nur Günter Strack wegen der Drombuschs kannte.
Fazit: Holen Sie sich diesen wunderbaren Spass und fahren Sie für ein paar Tage mit den Semmelings in den Schnee - herrlich!!!
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am 14. Juni 2014
Die Semmelings sind Kult und wer sie schaut fühlt sich zurückversetzt in die Zeit, als man seinen Urlaub noch ausschließlich im Reisebüro plante, sich auf Empfehlungen von Kollegen verließ, weil es noch kein Internet mit holidaycheck o.Ä. gab. Die Urlaubsspannungen wegen mieser Unterkunft und schlechtem Wetter sind so authentisch, dass man das Gefühl hat, selbst ein Mitglied dieser Familie zu sein. Antje Hagen sollte mit ihrem Dauerdreh in der Seifenoper "Sturm der Liebe" aufhören und sich auf den damaligen Lorbeeren ausruhen. Als Frau Semmeling war sie nämlich gut und liebenswert und man sah sich nicht an ihrer Schauspielkunst satt, was man aktuell nicht unbedingt von ihrem täglichen Erscheinen in der ARD behaupten kann.
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am 15. Mai 2008
Auch nach mehr als dreissig Jahren hat der Film nichts an Aktualität eingebüsst-jeder hält die Hand auf,die Freundlichkeit und Zuvorkommenheit am Urlaubsort sind oft nur gespielt.Am Ende muss auf Pfennig und Heller bezahlt werden,da kommt niemand daran vorbei.Auch die kleinste Gefälligkeit kostet,in Urlaubsstimmung gibt man sowieso viel leichter Geld aus-man merkt es erst bei der Kreditkartenabrechnung zu Hause.
Der Film von Dieter Wedel spiegelt Hoch und Tiefs einer Urlaubsreise perfekt wieder,der Gast ist hier Spielball zwischen Reiseveranstalter und Hotelier,obwohl heute dem Verbraucher mehr Rechte eingeräumt werden als 1975.Die Akteure sind Spitzenklasse,schon allein deshalb ist der Film absolut zu empfehlen.Die Idee,die Vertreter der Berufsstände, ob Hotelier,Reiseveranstalter ,Hotelpersonal oder Skiverleiher zu Wort kommen zu lassen(Monologe vor laufender Kamera)ist sehr originell.
Dem Film hätte ich absolut 5 Sterne gegeben,wäre da nicht die miese Bildqualität,die meinen Fernsehgenuss doch sehr getrübt hat.Unverständlich deshalb,weil die ältere Familiensaga der Familie Semmeling aus dem Jahre 1971(Geschichte eines Eigenheims) diesbezüglich eine sehr gute Bildqualität aufweist.
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am 28. Februar 2014
wie Herr Wedel diese epische Familiengeschichte in Sachen Winterurlaub gestaltet. Hervorragende Schauspieler bis hin zur kleinsten Nebenrolle, tolle Musik. Dazu ein guter Schuss Humor und der gelungene Kniff aus der Hausbau-Saga der Semmelings, dass die Schauspieler sich hin und wieder zur Kamera drehen und direkt mit dem Zuschauer sprechen.......psst, hört ja keiner! :)
Ein Klassiker eines erstklassigen Filmemachers.
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am 9. April 2015
EIN KULTFILM DER BEI UNS IMMER MAL WIDER ANGESCHAUT WIRD - ERINNERUNGEN AN DIE FRÜHEREN ZEITEN MIT GUTEM UNTERHALTUNGSWERT - ALSO NICHT NUR NACH DEM TITEL SONDERN ALLE JAHRE WIEDER ANSCHAUEN - MIT VIEL FREUDE
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am 8. Dezember 2006
die semmelings sind einfach klasse. super schauspieler und bei so typen wie sie strack, sedlmayer und brenner darstellen kann einem der arme bruno schon leid tun. "sonnenschein und pulverschnee, ein schönes hotel und viel liebe" kaufen, schauen, lachen (und ein wenig mitleid mit den armen semmelings haben)
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am 1. Juni 2014
Fast 40 Jahre nach seiner ARD-Erstausstrahlung hat der TV-Dreiteiler „Alle Jahre wieder - Die Familie Semmeling“ nichts an Aktualität verloren. Es ist der zweite Teil von Dieter Wedels großer „Semmeling-Triologie“. Nach den Entbehrungen des langwierigen Baus eines Eigenheims im ersten Teil ist es jetzt endlich einmal an der Zeit, in Urlaub zu fahren. Mit der ihm eigenen Akribie und Gründlichkeit prüft Herr Semmeling, unterstützt von seiner Frau, viele Ferienangebote und entscheidet sich nach haarscharfer Kalkulation, den Winterurlaub mit einer Reisegesellschaft anzutreten. Aber wie das Leben einmal spielt, nicht nur die Semmelings, alle mit denen sie an ihrem Urlaubsort ins Reisegeschäft verwickelt sind, haben scharf kalkuliert. Das Touristik-Unternehmen, der Fremdenverkehrsverein, Hotelbesitzer, Portiers, Stubenmädchen und natürlich der Kellner. Und schon gerät die Familie Semmeling ähnlich wie bei ihrem Hausbau ins Räderwerk widerstreitender Interessen. Ihre Sorgen und Nöte wurden wieder von weit über 25 Millionen Fernsehzuschauern mit Spannung verfolgt. Studio Hamburg bringt den insgesamt 250 Minuten dauernden Dreiteiler auf einer Doppel-DVD heraus. Es gibt ein Wiedersehen mit vielen bekannten Schauspielern der 1970er Jahre, darunter Fritz Lichtenhahn und Antje Hagen als Hauptpersonen, daneben Charakterdarsteller wie Klaus Schwarzkopf, Hans Brenner, Günther Strack, Uwe Dallmeier und das bayerische Original Walter Sedlmayr als Fremdenführer. Der Kreis der Semmeling-Familienchronologie schließt sich dann in der ZDF-Fortsetzung „Die Affäre Semmeling“ (2002), wo es um eine Hausrenovierung geht.
Für den ausgesprochenen Pfennigfuchser Bruno Semmeling und seine Familie gibt es immer wieder unangenehme Überraschungen. Dazu gehören die unerwartet gestiegenen Preise der Wintersportausrüstung, das Zimmer, das nicht ihren Vorstellungen entspricht und ein nicht auffindbarer Reiseleiter, bei dem man sich beschweren könnte. Auch nach dem Umzug vom Grandhotel in ein Sporthotel geht der Ärger weiter. Vor allem der Kellner schafft es immer wieder den Sparfüchsen irgendwie das Geld aus der Tasche zu ziehen. Wie schon im ersten Teil der Trilogie thematisiert der Autor und Regisseur Dieter Wedel auch hier wieder reale Probleme, so den Konkurrenzkampf der Touristenunterkünfte in den überlaufenen alpinen Skiorten. Wie schon beim Hausbau erzählt Wedel die Urlaubsabenteuer seiner Musterfamilie mit einem Augenzwinkern und mit ausgleichender Gerechtigkeit. Keiner hat das Glück für sich allein gepachtet, keiner kommt ungerupft davon, weder die Semmelings noch der Kellner, weder der Skilehrer noch der Hotelmanager. So geht am Ende der Skisaison und des Urlaubsvergnügens die Rechnung für alle gleich gut oder schlecht aus, und die Familie Semmeling fährt, wenn auch mit einem seufzenden „Schön war es dennoch“ schließlich glücklich und zufrieden ins norddeutsche Flachland zurück.
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am 28. April 2013
Der Wedel hat es glaub irgendwie auch nicht leicht. Erst verscherzt er es sich mit den Handwerkern, Architekten, Bankern und Unternehmern und nun mit den Gastwirten, Reiseleiter und Reisebüros?

Ich glaub, wenn der einen Rohrdienst anruft wegen einer Verstopfung, dann kommen die und betonieren ihm die Kloschüssel zu. Bucht er Marbella, landet er irgendwo im Kriegsgebiet an den Front mit einem klapprigen, rostigen Militärflieger aus dem 1ten Weltkrieg.

Aber so isses halt mal im Leben eines Revoluzzers, damit muss er leben. Tut er ja wohl auch!

Hier eine leckere Fortsetzung der Familie Semmeling. Wie auch nicht anders zu erwarten, die bekommen hier auch ihr Fett ab und das nicht zu knapp. Anstelle lecker Wohnen, da landen sie in der Abstellkammer. Selber schuld warum kommen sie auch zu spät?

Blöde Frage, weil sie die Semmelings sind, die können nur zu spät kommen. Da klappt nicht einmal die Anfahrt. Aber das hätte ihnen wohl auch nicht viel geholfen, denn es scheint ja wohl Gang und Gebe zu sein, dass die Zimmer mehrfach belegt werden. Also eventuelle Absagen und Rückbuchungen werden einfach großzügig mit einkalkuliert. Erscheinen dann die Gäste wirklich, ja dann sind sie selber schuld.

Genau so kommt die Botschaft in dieser Reihe rüber. Nicht ganz fair aber was ist schon fair auf dieser Welt?

URLAUB = HORROR.....

...und für den soll man gefälligst bezahlen und zufrieden sein!

Alles wird leicht (?) überspitzt dargereicht. Auch das schreckliche Dasein der Kellner. Tagtäglich müssen sie Essen servieren und sie selbst leiden Hunger und Not. Mühseelig stehlen und stibitzen sie sich das Essen zusammen. Einfach göttlich gemacht, herrlich.

Hier leiden aber einfach alle. Der Reiseleiter, die Hotelbesitzer, es werden alle leidend dargestellt.

Der wirklich leidende, das ist Semmeling und seine Familie.

Toll, diese Erzählweise, wenn Schauspieler plötzlich inne halten, direkt in die Kamera blicken und die Sache erklären. Das wirkt so als sei der Zuschauer direkt mit eingebunden, also direkt vor Ort. Hat auch eine gewisse Art von Humor, wenn einige (alle Verdächtigen) versuchen ihr tun schön zu reden und zu entschuldigen.

Alle können nix dafür, alle sind Opfer!

Die Schauspieler, wie immer perfekt ausgewählt von Wedel.

Drehbuch gut, Story gut und Film gut, sehr gut sogar!

Eine Hommage an/für alle Touristik-Zombies. Die angeblich schon lange tot sind aber immer noch da sind.

Totgesagte leben ja bekanntlich länger und viiiiiiel gesünder sowieso!
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