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Kundenrezensionen

3,7 von 5 Sternen
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am 14. April 2017
Beowulf und Grendel ist eine schön umgesetzte Abenteuergeschichte. Angesiedelt zwischen Wahrheit und Legende, knüpft sie an die Überlieferung der alten Sage an. Kostüme und Schauspieler machen einen guten Eindruck, das Ganze ist passend umgesetzt in einer atemberaubender Landschaft. Der Film ist mehr als ein schön gemachter Wikingerstreifen, sondern hat mythologische Tiefe.
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am 7. August 2017
Solche Filme muss mann mögen gute Handlung wird nie Langweilig auch Gerard Butler legte wieder eine tolle Schauspielleistung hin. Einfach Genial.
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am 7. März 2017
Die Aufnahmen wirken sehr real und die Dialoge sind gut gewählt. Das ganze wirkt echt und die Geschichte kommt glaubhaft rüber.
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am 21. Februar 2007
Eins vorweg: Dies ist kein Actionfilm, Kritik in diese Richtung geht also in's Leere.

Und dies ist auch nicht die möglichst originalgetreue Wiedergabe der Beowulf-Sage, das war noch nie Aufgabe des Filmschaffens.

Wer die Seele des Nordens kennenlernen will, die Weite, die Gemeinschaft und die Einsamkeit, entmystifiziertes Heldentum und ebensolche Dämonen, der kommt mit diesem Film auf die Rechnung. Der Film betrachtet, beobachtet - und interpretiert eine alte Sage ins menschliche zurück. Die Aufmachung des Filmes, was Kostüme angeht, ist stimmig. Die Darstellung des Lebens ebenso. Die Dialoge sind witzig und doppelbödig. Dass die Landschaft nicht stimmt - wen kratzt das? In Dänemark wär's schwierig, heutzutage einen solchen Film zu drehen!

Der Schluss des Filmes ist offen, die Beowulf-Sage wird nicht bis zum Ende hin erzählt. Genau das behält die Weite, die dieser Film bringt, bei. Es stimmt so. Und es wird auch kein Happyend aufgepfropft. Für mich ein gelungenes Werk, das aber in seiner unspektakulären Weise sehr leicht kritisiert und zerpflückt werden kann, wenn bestimmte vorgefasste Erwartungen nicht erfüllt werden.
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am 21. Mai 2007
Sehr authentische Verfilmung der Saga. Man verzichtet auf übertriebene Blockbuster Darstellung und lässt den Film sehr natürlich wirken, das ist seine Stärke und für manche mag es eine Schwäche sein. Man ist Zeuge wunderbarer Landschaftsaufnahmen untermalt mit einen stimmungsvollen Score. Die Interpretation der Saga ist auch sehr interessant. Auch die Darstellung Christentum contra Edda (Odin, Thor usw.) ist dezent aber klar und gut rüber gebracht. Ein kleiner aber feiner Film ohne mords Tara … in der Schlichtheit liegt hier die Kraft. Ein 13 Krieger sollte man aber nicht erwarten.
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am 23. Mai 2007
Es ist das fünfte Jahrhundert und im Norden Dänemarks. König Hrothgar tötet mit seinen Mannen einen riesenhaften Menschen, den sie als Troll bezeichneten. Der Sohn des Mannes verschont der König. Zwanzig Jahre später, anlässlich der Einweihung einer Halle, erscheint eine mächtige Gestalt und tötet die besten von Hrothgars Männern. Das Fahnden nach dem Wesen bleibt ohne Erfolg, aber es schlägt weiterhin zu. Der Gotenfürst Beowulf hört von den Taten und eilt Hrothgar mit seinen Manne zur Hilfe. Auch er stellt schnell fest, das er es mit einem mächtigen Wesen zu tun hat.

Anders als Hrothgar sieht er aber nichts Übernatürliches in dem Wesen, sondern erkennt in ihm den Rache suchenden tapferen Mann. Er ermittelt anders. Befragt die Menschen und wird bei der Wahrsagerin und Prostituierten des Dorfes fündig. Er erfährt die Geschichte von vor langer Zeit, als der junge Grendel miterleben musste wie Hrothgar seinen Vater tötete. Beowulf versucht Grendel zu stellen und ihn zum Weggehen zu bewegen. Aber die Würfel sind gefallen, die finale Auseinandersetzung ist unvermeidlich.

Die historische Sage wird angemessen und spannend umgesetzt. Wilde Landschaften, ein raues Meer und herzhafte Kampfszenen sind der Stoff dieses Filmes. Das filigrane Ermitteln von Beowulf, seine Gespräche und Ansichten wirken ein wenig fremd und altklug zur übrigen Bevölkerung. Dennoch eine gelungene Umsetzung.
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am 7. August 2007
Bei dem Film handelt es sich um eine mal ganz andere Interpretation des Heldenepos. Der Held Beowulf ist des Schlachtens müde, auch wenn seine Gauten gerne im Kampf zu Ruhm und Ehre kommen, ist er an einem Punkt angelangt, wo er einen anderen Sinn im Leben sucht. So ziehen sie aus, um dem Dänenkönig beizustehen, der von einem Monster heimgesucht wird. Die Dänen in dem Film sind brutale Menschen, triebgesteuert und nennen die neu gebaute Halle ihres Königs nicht umsonst das Bierhaus. Es ist das Symbol ihrer Stärke, das Nacht für Nacht von dem Troll Grendel überfallen wird, der dort unter den dänischen Kriegern wütet.
Es kristallisiert sich heraus, dass Grendel eigentlich der zivilisierteste in dem Landstrich ist, denn schließlich tötet er nur, wenn er Grund dafür hat. Für Erheiterung sorgen seine Manieren, die einem Troll entsprechen.
Gefilmt wurde auf Island selbst, was der Geschichte eine gewisse Authentizität verleiht.
Enttäuscht sein werden von diesem Film alle, die ein spannendes Kampfspektakel mit tollen Actionsequenzen erwarten, wie es in Der 13te Krieger, einer weiteren Beowulf-Interpretation, zu finden ist. Er hat aber eine eigene, tiefgründige Qualität.
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am 20. Februar 2007
Ich habe grade zweimal den Film " Beowulf & Grendel " gesehen. Während dessen habe ich mal bei Wikipedia nach diesen Namen gesucht.

Was diesen Film anbelangt, orientiert er sich ziemlich nah an der Grendel-Sage. Und auch nur darum geht es hier, daß mit dem Drachen ( wie ein weiterer hier schreibt ) gehört zu einem anderen Kapitel.

Ich finde den Film insgesamt gut, gute Kostüme, gute Darsteller, grandiose Landschaften, gute Musik.

Ich denke, da hat man ein bisschen von Herr der Ringe ( von Rohan ) abgekupfert. Tolkien wiederum hat die Beowulf-Sage für das Volk von Rohan genutzt. Kostüme sowie Requisite sind authentisch.

Ich glaube auch nicht, daß im 5.Jhrdt, unter widrigen Lebensumständen, Könige prachtvolle Paläste und Hallen hatten. Man hat überwiegend aus Holz gebaut und riesig waren die Armeen der kleineren Könige auch nicht.

Getrunken wurde ausschließlich Met und Wasser. Da sie damals raue Kerle waren, wurde viel Met getrunken, so das es nicht ungewöhnlich ist, daß auch der König zu den Trunkenbolden zählt.

Es ist also alles realistisch. Obwohl ein bisschen mehr Fantasy hätte hier helfen können.

Die Landschaft ist grandios. Island hat dafür das Potenzial. Ich denke, daß es damals von Dänen erobert bzw. besiedelt wurde.

Dänemark, als flaches Land, wäre bei weitem nicht so eindrucksvoll und rau, eher langweilig.

Den Troll finde ich auch ok? Wie soll man sich einen Troll vorstellen? Jeder hat da so seine eigene Idee. Es auch kein Wunder, daß er, da er nicht unter Menschen aufgewachsen ist, nicht sprechen kann. Da hat wohl jeder eine andere Vorstellung. Ok, das Kind ist zum Schmunzeln.

Insgesamt finde ich den Film gut und somit bekommt er von mir 4 Sterne.
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am 2. Oktober 2007
Einigen Vorrednern zum Trotz: wer den Beowulf gelesen hat und die nordische Saga-Dichtung mag, sollte diesen Film ansehen!

1. Es ist nicht der verkitschte Hollywood-Kram a la Herr der Ringe, mit vor Schönheits-OP entstellten amerikanischen Schauspielern, es gibt auch keine millionenschweren Special Effects
2. Die Dialoge SIND hölzern und pathetisch, sie entspringen einer 1500 Jahre alten Saga in Versform!
3. Es geht nicht darum, wie Grendel aussieht, es sollte nie der Aufhänger des Films sein, einen "Special-Schockeffekt" bis zum Ende aufzuheben. Hier geht es um Anderes, das sollte man selbst herausfinden. (Bei Stürmen und Minusgraden auf Island sollte man wohl auch nicht mit freiem Oberkörper stundenlang drehen)
4. Ok, Island ist nicht Dänemark, denn da lebe ich, aber wo will man authentische große unberührte Flächen für so etwas in DK heute noch finden?
Island war eine stimmungsvolle Idee, um das Verlorene, Düstere zu vermitteln.
5. Die "zusammenhangslose", nicht den heutigen Spannungsbögen angepaßte Erzählweise ist authentisch für alte nordische (oder eigentlich alle) Sagas
6. Der Film ist NICHT Low Budget. Er explodiert bloß nicht vor Computertricks.
7. Für alle die den Film nicht mögen, bleibt ab November 2007 die infantile an den Herr der Ringe Boom angehängte Version voller schöner (operierter) Amis und teurer Computerspieleffekte ;-)
8. Erst lesen, dann die Verfilmung sehen, dann meckern
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am 11. Dezember 2006
Nun ja, dies ist gewiß nicht eine Adaption des angelsächsischen Gedichtes (s.a. 'Beowulf' translated and interpreted by Chickering), auch keine Adaption einer der vielen Nacherzählungen (z.B. 'Beowulf: Dragonslayer' by Sutcliff), sondern wieder eine moderne Neuinterpretation (Sturla Gunnarsson 2005), die sich allerdings sehr viel näher an die Vorlage hält als die Filme 'Beowulf' (Christopher Lambert, Graham Baker 1999) und 'Der 13. Krieger' (Antonio Banderas, John McTiernan 1999, nach 'The Death Eaters' von Crichton).

Geblieben sind viele Hauptpersonen - Beowulf und sein Gefolge, König Hrothgar und seine Dänen, Grendel und seine Mutter - sowie der grobe Verlauf des ersten Teils des angelsächsischen Heldengedichtes. Es fehlt der das Gedicht zum eigentlichen menschlichen Drama machende zweite Teil, in dem Beowulf den bereits im ersten Teil immer wieder angedeuteten Tod findet. Während das angelsächsische Gedicht vor allem die Vergänglichkeit von Glück und Erfolg im von allerlei Zwängen, Zufällen und Verrat gefährdeten kurzen menschlichen Leben thematisiert, hebt diese Film-Version vor allem die Gefährlichkeit des 'in-group against out-group' Gefühls und die Irreführung durch Vorurteile hervor. Um diese Erkenntnisse wirklich nachvollziehen zu können, braucht man gesicherte Verhältnisse, in denen man die Rachefeldzüge nur noch als Beobachter erlebt. Zudem muß man mit einem riesigem Reservoir an psychologischen und moral-philosophischen Erkenntnissen vertraut sein. Im Rahmen traditioneller Stammesgesellschaften, die auf 'Auge um Auge, Zahn um Zahn' Rechtsvorstellungen basieren und ohne Unterlaß Stammeskriege führen, wirken solche lobenswert humanitären Gedanken seltsam aufgepfropft. Das angelsächsische Epos entstand noch vor der Zeit der Kreuzzüge, eine der großen 'in-group against out-group' Barbareien der Menschheit.

In diesem Film ist nichts so wie von vornherein erwartet, statt "edlem König" (Hrothgar), "heldenhaftem Übermensch" (Beowulf) und "bösartigen Unmenschen" (Grendel und seine Mutter) sehen wir hier einen Stammesführer, der seine Verzweiflung im Bier ersäuft und Hoffnung in der neuen Religion des Christentums findet (Hrothgar - Stellan Skarsgard [Cerdic in 'King Arthur']), einen nachdenklichen Wikinger, der die Motivationen seines Gegner zu verstehen versucht (Beowulf - Gerard Butler ['Attila', Fremder in 'Lieber Frankie', 'Phantom der Oper']), und Trolle, die Blutrache verüben (Grendel - Ingvar Eggert Sigurdsson). Dadurch wirkt die ganze Inszenierung sehr zwiespältig. Die Gedanken und Handlungen wirken eher modern, die Dialoge sind größtenteils überzeitlich sehr private Männergespräche, die Kostüme und Sets erinnern dagegen an frühmittelalterliche Sagas, erzählt in rauhen Winternächten in dunklen Bauernhäusern an isländischen Herdfeuern. Nur des Barden Thorkels Verse hin und wieder lassen eine Ahnung von dem Original-Gedicht auftauchen, wobei aber der Inhalt der Verse sofort in Frage gestellt wird.

Niemand, der nur diesen Film sieht, wird eine Ahnung davon erhalten, warum dieses Gedicht so berühmt geworden ist ('Beowulf' ist eine der Inspirationsquellen für Tolkiens 'Herr der Ringe'). Die mit Gold gedeckte, mit schimmernden Wandbehängen geschmückte Königshalle Heorot wird im Film zu einem Wikinger-Hallenhaus, in dem Schinken unterm Dach geräuchert werden. Statt eine mahnende Rede zu halten findet Hrothgar keine Worte, so daß die Königin Wealtheow einen kurzen Willkomm spricht. Weder des Königs Neffe noch seine Söhne tauchen auf, so daß die gesamte an Macbeth erinnernde Hintergrundgeschichte entfällt, die ebenfalls zeigt, wie kurz die von Beowulf mit übermenschlichen Kräften erkämpfte Ruhe ist.

Die Modernisierung des Gedichtes durch die Einführung der Hexe Selma (Sarah Polley - Ann in 'Mein Leben ohne mich') ist gut gelungen. Es gibt genügend Zauberinnen und Seherinnen in den nordischen Sagas, die als Beispiel gedient haben können. Dagegen verliert der Film viel an Bedeutung, weil die ganzen Fehden, welche dem Beowulf-Poem erst die Tiefe verleihen, völlig unerwähnt bleiben. Aus einem tragischen Geflecht von Verrat und Blutrache werden im Film grobschlächtige oder obszöne Witze. Dadurch wirkt der Film sehr viel flacher als das Gedicht.

Dieser Film könnte Leuten gefallen, die wie ich den mit blauen Flecken übersäten Halbrömer und Sarmaten-Kommandanten 'King Arthur' (Antoine Fuqua 2004) besser finden als den mit unglaublich hochglänzenden mittelalterlichen Rüstungen paradierenden filmgewordenen Traum 'Excalibur' (John Boorman 1981). Wer dagegen Legenden in überirdischem Gewand bevorzugt, wird vom bodenständigen Realismus dieses Films enttäuscht sein.

Sehr gut ist die Einbindung der isländischen Landschaft in die Filmhandlung gelungen. Die Schauspieler sind hervorragend, Kamera und Regie sind gut aber nicht herausragend. Durch die wegen der isländischen Randbedingungen oft schlechten Effekte wirkt die Produktion oft billig (z.B. sehen die Körper von Grendel und seiner Mutter aus wie in angemalte Gummianzüge, die isländischen Ponys lassen die großgewachsenen Schauspieler etwas lächerlich wirken, bis auf die Metall-Artefakte (Helme, Waffen, Goldschmuck) sehen die Outfits oft zu einfach, uniform und unecht aus). Das moderne Skript wird allen gefallen, die mit Mythen und Sagas wenig anfangen können. Doch weil ich Mythen für eine zeitlose menschliche Übermittlungsform von Werten und Vorstellungen halte, bin ich von dem Skript teilweise enttäuscht, auch deshalb bekommt dieser Film nur 4 Sterne von mir. Die deutsche Synchronisation ist annehmbar, verwendet aber öfters auf lateinischen oder französischen Wurzeln beruhende Worte, die das Original-Skript ausdrücklich zu vermeiden versuchte.
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