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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
13
4,4 von 5 Sternen
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am 20. Februar 2012
Dieser Film ist ein cineastisches Kunstwerk. In schwarz - weiß gedreht, mit hochkarätigen Schauspielern besetzt, zeigt er die letzen Wochen im Leben der Schriftstellerin Gisela Elsner (im Film: Hanna Flanders). Der Selbstmord erscheint beinahe zwangsläufig, da die, in der ehemaligen DDR berühmte und anerkannte Schriftstellerin im vereinigten Deutschland ihren Platz nicht finden kann. Es sind berührende Szenen, wie sie sich in verschiedene Milieus wiederfindet, wohlmeinenden, sie aber auch zutiefst verletzenden Menschen begegnet. So bleibt sie einsam, schutzlos, heimatlos.
Der Film ist anspruchsvoll, berührend, menschlich tragisch - kein Mainstream. Die Unberührbare / Edition Deutscher Film][[ASIN:B0076JZNZK Die Unberührbare - Zweitausendeins Edition Deutscher Film 2/2000
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am 1. August 2017
der dann auch noch mit einem Selbstmord endete. Hannelore Elsner - in der Hauptrolle als Kettenraucherin - wirkte überzeugend und sehr real. Sehe Hannelore Elsner dann aber doch lieber in ihren anderen Filmen.
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HALL OF FAMEam 6. Februar 2006
°
'Die Unberührbare' ist ein Film, den ich niemandem empfehlen würde, weil er mir selbst erst nach einiger Zeit gefallen hat. Anfangs war ich doch sehr irritiert über die andauernden Monologe von Hannelore Elsner und dachte irgendwann, sie würde tatsächlich über ihr eigenes Leben berichten und ihren bisherigen Lebensweg aufarbeiten. So sehr schlüpft sie in die Rolle der Hanna Flanders, dass es erschreckend echt wirkt in dieser unbeschreiblich nüchternen Trostlosigkeit. Dabei erzählt sie von ihrem aufregenden und gleichzeitig deprimierenden Leben als Künstlerin / Schriftstellerin, den glorreichen einsamen Höhepunkten und dem leidvollen Niedergang. Zartbeseelte Zuschauer könnten arg deprimiert werden, ergriffen sein wird wohl jeder und sicher stark beeindruckt von der schauspielerischen Meisterleistung der Hannelore Elsner. Für Fans ein Muss, anderen kanns gefallen oder auch überhaupt nicht ...
~
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am 24. April 2001
Ich habe selten einen Film gesehen, der mich so gepackt hat. Das Schicksal einer egozentrischen Frau, die sich mit ihren Vorstellungen nicht der sich ändernden Zeit anpassen kann und mit ihren Träumen am Leben scheitert, hat mich gedanklich nachhaltig beschäftigt. Die Darsteller, allen voran Hannelore Elsner und auch Vadim Glowna, spielen sensationell und scheinen ihre Rollen wirklich zu leben, und die Schwarz-Weiß-Ästhetik des Films lenkt nicht von der Geschichte und den Charakteren ab, sondern erhöht nur noch deren Wirkung. Dazu kommt noch, dass die Ausstattung der DVD recht vielseitig ist. Die Interviews mit Oskar Röhler und Hannelore Elsner sind interpretatorisch hilfreich und informativ. Rundherum gelungen und wirklich sehenswert!
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am 31. Januar 2007
Berlin 1989, die Mauer fällt. Grund zur Freude und zum Feiern. Doch nicht für alle. Hanna Flanders ist Buchautorin und überzeugte Kommunistin. Ihre linke Literatur stieß in den Sechziger Jahren auf große Nachfrage in West- und auch in Ostdeutschland. Doch die Verlage von damals sind mit der Zeit gegangen und Frau Flanders Wohlstand ist am bröckeln.

Wie Don Quichotte bereist sie das Land. Ein neuer Mantel und eine Cleopatra-Perücke zieren den weiblichen Ritter. Zuerst Berlin, das Verlagshaus ihrer erfolgreichen Bücher. Doch ihr Verleger und ehemaliger Geliebter, hat keine Zeit für die alte Zeit. Auch ihr Sohn lebt in einer anderen Welt. In Nürnberg besucht sie ihre Eltern, auch des Geldes wegen. Doch die Chemie zu ihrer Mutter stimmt noch immer nicht und sie verlässt fluchtartig das Haus. Auf dem Bahnhof trifft sie ihren Ex-Mann und folgt ihm nach Darmstadt. Nur um zu erfahren, das er noch immer ein zynischer Trinker ist. Wieder in München muss sie erkennen, das der Tabletten- und Zigarettenkonsum ihrem Körper neue enge Grenzen setzen. In einer geschlossenen Anstalt setzt Frau Flanders ihren verlorenen Illusionen ein Ende.

Der Film schildert die Gefühls- und Gedankenwelt eines Menschen, für den die ehemalige DDR ein gutes Beispiel für funktionierenden Kommunismus war. Das Scheitern des Kommunismus wird mit Heimatlosigkeit dargestellt. Die Protagonistin gibt ihr Heim in München auf und geht auf die Suche nach ihrer verlorenen gegangenen Idee von einer besseren Welt. Ein anspruchsvolles Stück mit guten Szenenbilder, tiefgehenden Dialogen und ausgezeichneten Charakteren. Auch von den schauspielerischen Leistungen ein Hochgenus für den anspruchsvollen Filmfreund.
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am 28. November 2010
Einer meiner Lieblingsfilme. Die schauspielerische Leistung Hannelore Elsners ist bemerkenswert, völlig verdient wurde sie dafür ausgezeichnet - beeindruckend! Der Film an sich ist tief traurig und überzeugt neben der atmosphärischen Stille auch durch eindrucksvolle Bilder, etwa wenn Hanna Flanders im Dior-Kleid und High Heels und mit ihrer charakteristischen Perücke durch das ostdeutsche Feld irrt oder am Tisch neben "einfachen" Frauen im Mickey-Maus-Pullover doch etwas deplatziert wirkt. Herausragend auch das Zusammenspiel mit Vadim Glowna - eine Szene, die perfekt für die ganze Tragödie und das ganze Drama steht. Das Ende Hanna Flanders kommt dann ganz still und leise und ohne Bombast, jedoch alles andere als überraschend. Ein wirklich beeindruckendes Stück deutscher Filmgeschichte, das man nur empfehlen kann. Note 1.
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am 7. Mai 2001
Besonders wenn man Hannelore Elsner und ihre Darstellungskunst mag, sollte man sich diesen Film auf keinen Fall entgehen lassen. Die Darstellerin scheint ihre Rolle zu leben und nicht nur zu spielen. Die Geschichte der Gisela Elsner lässt wohl keinen kalt, und die Schwarz-Weiß-Ästhetik des Films unterstreicht noch die nachhaltige Wirkung der Tragödie dieser Frau. Die DVD ist sehr zu empfehlen, da sie zu den Hintergrundinformationen auch Interviews mit O. Roehler und H. Elsner enthält, die dieses eindrucksvolle Filmerlebnis noch abrunden können.
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am 13. April 2015
In der Nacht zum 10. November 1989 sieht die Schriftstellerin Hanna Flanders in ihrem Münchner Miet- Bungalow fern. Allein und vom Trübsinn gepackt, erfährt sie, dass die Berliner Mauer weg kommt. Ein schwerer Schlag für die Autorin, die ihre Bücher in Ost- Berlin verlegen ließ und viele Leser in der DDR hatte. Jetzt ist es ihr gerade so, als wenn die Mauer- Stürmer ihre eigene Person mit weggefegt hätten. Aber ihr eigener Kopf entscheidet sich gegen das Spitzenhäubchen, dass man ihr aufsetzen könnte. Eine Kleopatra- Perücke muss es stattdessen sein, und eine dicke Sonnenbrille. Was aber nicht verhindert, dass die Verkäufer(innen) sie beim Betreten ihrer Münchner Schicki- Micki- Boutique sofort (wieder-)erkennen. Formidabel! heisst es da. Was darfs denn sein, Frau Flanders? Unsere neue Herbst- und Winter- Kollektion ist wirklich mag- ni- fique!... Jetzt beginnt eine epsiodenhafte (Protest-) Reise durch die deutsch- deutsche Gegenwart, während der die traurige Hanna keine Gelegenheit auslässt, sich trotz allem noch einmal als d i e Flanders zu empfehlen.... Ein besonderer Film, Kamera und Beleuchtung kommen ganz ohne das künstliche Studiolicht aus, dass zu erwarten gewesen wäre, wenn nicht. Oskar Roehler hat diesen Film in S/W drehen lassen, und er hat bestimmt die Ideen gehabt, die diesem Film den Reiz verleihen, den er hat. Unter Roehlers Regie verwandeln sich Licht und Schatten in Kategorien des Alten und des Neuen, des Bestimmten und noch Unbestimmten. Hannelore Elsner spielt ihre Rolle oft im Gegenlicht, ein kettenrauchendes, unausgeschlafenes, aber fiebriges Geschöpf. Voll im Licht, das durch die hohen Schaufenster ins Innere der Schickimicki- Boutique fällt, gehen und stehen nur die Verkäufer. Hier ist so wie so alles neu und der letzte Schrei, und als der Flanders das Geld für die nächste Miete ausgegangen ist, nehmen die Verkäufer den Mantel, den sie sich dort gekauft hatte, selbstverständlich n i c h t zurück... Auch das Szenenbild und der Schnitt sind sehr aussagekräftig. Da rümpelt Hanna z.B. in der Reha laut eine Uhr von der Wand, von der Wirkung her ein mittelschweres Verbrechen, und die Schwester Assistenzärztin hängt diesselbe Uhr wieder auf, als stünde sie dabei in ihrem eigenen Wohnzimmer, das aber bestimmt nicht so geräumig und so weiß ist wie die Reha selbst...
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Als großer Hannelore Elsner Fan mußte ich den Film "Die Unberührbare" natürlich unbedingt sehen. Und jetzt nachdem ich ihn gesehen habe bin ich nachhaltig beeindruckt von der geradezu beklemmend authentischen Darstellung Hannelore Elsners.
Wie sie ihre Namensvetterin Gisela Elsner, die Mutter des Regisseurs, spielt ist geradezu gespenstisch gut !!!
Man vergißt aufgrund der perfekten Maske sofort ab Minute eins des Films, das hier Hannelore Elsner agiert, u. taucht gleich ein in die Welt der Gisela Elsner. Man geht vollkommen mit in der Schilderung der Figur, man leidet mit ihr, wenn Sie so wollen. Der Plot des Films ist von Anfang an auf Abstieg u. Verfall angelegt. Wir müssen mitansehen wie Gisela Elsner immer mehr u. mehr ihre Umwelt nicht mehr erträgt u. sich aufgrund ihrer tiefgreifenden Ängste in eine Phantasiewelt flüchtet, wie sie noch versucht, sich an jeden noch so dünnen Strohhalm zu klammern. Doch letzten Endes wird sich ihr Schicksal erfüllen u. folgerichtig im völligen Unverständnis u. Untergang enden.
Ein cineastisches Meisterwerk das man sich wieder u. wieder anschauen kann u. ist jedes Mal aufs Neue wieder zutiefst berührt von der zarten Seele dieser Frau.
Fazit, unbedingt anschauen !!!
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am 13. Oktober 2010
Ein gelungenes Portrait von Gisela Elsner mit ihren Widersprüchlichkeiten. Gut dargestellt wird, wie sich in historischen Momenten alles umkehren kann - von "gefragt" zu "uninteressant". Ausserdem ein toller Einblick in den Endzustand der DDR kurz nach dem Mauerfall. Unterstrichen wird das Ganze dadurch, dass es sich um einen Film in Schwarz/Weiss handelt
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