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am 24. September 2014
Ein Besonderes an dieser Aufführung ist, dass die Rezitative von Süßmayr durch bloßes Sprechen ersetzt sind, welches die Darsteller gut verständlich ausführen. Aber der Text ist sehr, sehr gekürzt, gleich am Anfang so stark, dass Vitellias erste Arie „Deh, se piacer mi vuoi...“ ziemlich kontextlos daher kommt (ca. 90 % des ersten Rezitativs sind gestrichen worden). Auch wird dadurch das Drama blutleer: ganz drastisch habe ich das in der Szene empfunden, wo Vitellia dem Tito gesteht, dass sie die Anführerin des Anschlags auf ihn ist. Diese Szene mit dem bloß gesprochenen Text kommt hier außerordentlich flach und gleichgültig daher.
Ich empfinde auch den Übergang vom bloßen Sprechen zu den Arien etwas zu krass, es passt nicht zusammen. Hier jedenfalls, denn die meisten Arien und Ensembles in dieser Oper haben eine nur sehr kurze Orchestereinleitung, "Del sublime.." (Tito) gar keine. In seinen Singspielen hat Mozart das anders gehandhabt.

Die Personenführung ist ziemlich steif, und oft scheinen die Darsteller darauf zu achten, sich nicht zu nahe zu kommen. Diese etwas unterkühlte Regie hat vielleicht mit dem Gesamtkonzept zu tun: wir befinden uns im Rom des Duce Mussolini.
Bei meinem Wissen über diese Zeit kann ich "la clemenza" mit Mussolini nicht in Verbindung zu bringen, da habe ich automatisch gegenteilige Assoziationen. Wenn es Tito in einer historisch traditionellen Aufführung ist, habe ich kein Problem mit seiner „clemenza“, denn den historischen Tito kenne ich nicht, an seine „clemenza“ kann ich also eher glauben.

Zu den gesanglichen Leistungen und der Besetzung möchte ich nicht viel sagen, diese sind offenbar Geschmackssache, hier besonders, wenn ich die vorherigen Rezensionen lese. Außer Vesselina Kasarova – die wie in Salzburg 2003 sehr affektiert singt mit ihrem häufigen Springen zwischen forte und piano und pianissimo – singen die anderen nicht schlecht. Aber meinem Gefühl nach ist Jonas Kaufmann eine Fehlbesetzung. Und Eva Mei scheint mir nicht involviert genug. Sie macht auf mich den Eindruck, dass sie diese Rolle eigentlich nicht mag.

Malin Hartelius und Liliana Nikiteanu zeigen ebenfalls wenig Emotionen, ihr Gesang ist gut, wäre aber besser in einer anderen Inszenierung und Regie aufgehoben. Hier gehen sie im übermächtigen steifen und kalten Gesamteindruck unter.
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am 20. Januar 2013
Wenig aufgeführtes Werk, daher nicht sehr bekannt. Inszenierung modern einfach gehalten aus dem Opernhaus Zürich mit dem "Haussänger" Kaufmann. Hier ist seine Stimme noch leichter heller und weniger mit baritonalem Touch. Erstaunlich wie Zürich einmal mehr alle Partien hervorragend besetzt hat Und es ist gelungen. Alles gleichwertige Sänger/Innen dazu grossartig spielendes Orchester, wie ich es gewohnt bin als häufige Zürcher Opernhaus Besucherin.
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am 2. Oktober 2011
Die Aufnahme ist musikalisch sehr qualitätvoll; schöne Stimmen, hervorragendes Orchester und Dirigat.
Das Booklet ist ein wenig dünn in der Information und Ausstattung.
Lieferung pünktlich.
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am 12. Februar 2011
Eine Inszenierung von Jonathan Miller in konsequent modernem Ambiente ohne Stilbruch und adäquater personendramatischer Akzentuierung. Sängerisch sind alle Partien herausragend besetzt. Eva Mei singt die Vitelia mit signifikantem Timbre. Die Servilia ist von Malin Hartelius feinzeichend, timbremäßig involvierend gesungen. Der Annio von Liliana Nikiteanu überzeugt ebenfalls mit runder Mezzointonation. Jonas Kaufmann, noch in seiner "Mozartphase", singt den Titus mit großartig substanzvollem Tenor. Für einen Mozart-Tenor schon etwas zu schwer, mögen manche einwenden. Aber es ist ganz interessant auch einmal einen Tenor in einer Mozart-Oper zu hören, der nicht der leicht hell timbrierten Ebene angehört. Das ergibt eine nochmals andere Dimension. Der Sesto von Vesselina Kasarova ist rundum großartig. Ihr Mezzo ist involvierend cremig, eine ganz individuelle Klangfarbe. Franz Welser-Möst dirigiert auf hervorragendem Niveau.
Insgesamt von der sängerischen Seite eine sehr empfehlenswerte Aufnahme.
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am 5. Oktober 2010
Wunderschöne Oper mit Jonas Kaufmann in die Rolle von Titus Vespasianus.
Sehr schön gesungen, warme, vôlle Stimme ! Sehr befehlenswert.
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