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am 13. April 2017
Man merkt dem film das geringe Budget an. Fand ich net so schlimm aber Das ganze ist auch super subtil. Aber trotzdem besser als "Masks". Ein recht langatmiger Mix aus Grusel Splatter und Psychothriller. Der psycho Anteil überwiegt sehr deutlich .. Leider. Deshalb 2 Sterne Abzug.
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am 14. April 2013
"Tears of Kali" ist eigentlich der erste richtige Langfilm des Regisseurs Andreas Marschall der im letzten Jahr mit seinem grandiosen "Masks", einer Hommage an den italienischen Horrorfilm vollkommen zurecht begeistern konnte.
Für diesen sparte er jahrelang selbst das Budget zusammen und das Ergebnis wurde zurecht hochgelobt.
Diese eklatanten finanziellen Engpässe sind leider jedoch in seinem Erstling "Tears of Kali" in jeder Minute zu spüren und so sollte man diesen nicht all zu sehr verreissen waren dem Regisseur doch in vielen seiner orginellen Ideen die Hände gebunden.
Nichtsdestotrotz ist er sehr schwer goutierbar.
Der Film ist für seine holperige, auch manchmal wirre Grundidee viel zu zerdehnt, langatmig und vielleicht bis auf die letzten 10 Minuten enervierend spannungslos.
In düsteren, durchaus stimmungsvollen, traumartigen Bildern machen wir Bekanntschaft mit einer unheilvollen esoterischen Sekte.
Die Mitglieder werden allesamt Bekanntschaft machen mit Gehirnwäsche, Hypnose und daraus folgend Wahnsinn, Trance und tödliche Bedrohung bis hin zu grotesken Manifestationen ihrer eigenen Alpträume und Urängste.
Drei persönliche Schicksale werden uns nun in Form einer Horrorantholgie präsentiert, die zweifellos ein kreatives Ideenpotential beinhalten jedoch sehr anspruchslos allesamt an ihrer unbeholfenen filmischen und dramaturgischen Umsetzung scheitern.
Wir haben hier wirklich Amateurfilm- Niveau, gedreht auf Videomaterial, mit unsagbar hölzernen, abgelesenen Dialogen, gestelzten Darstellern und kulissenartiger Ausstattung.
Dies ist aufgrund der beschränkten Mittel verzeihbar.
Nicht verzeihbar ist die sich wie Kaugummi ziehende Länge und Spannungslosigkeit.
Trotzdem blitzt bereits das Talent des Regisseurs durch. Er weiß mit Geräuschen, Musik, Bildaufbau, Farbgebung und Kameraführung umzugehen und so bewahrheitet sich bei Andreas Marschall das, wenn man ihm einmal ein vernünftiges Budget in die Hand geben würde und ihm gleichzeitig Freiraum lässt seine Visionen auf die Leinwand zu bringen wir noch sehr viel von diesem Talent zu erwarten haben.
" Masks" aus dem Jahr 2012 ist da wie gesagt schon fast ein großes Meisterwerk geworden.
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am 14. November 2011
Dieser Film scheidet sicherlich die Geister - wer Splatter und Horror erwartet, wird sicher enttäuscht, was auch einige der negativen Rezensionen erklärt. Die Schauspielerei wirkt zudem durchweg "deutsch", dramatisches Hollywood-Kino fehlt hier völlig. Es herrscht eher eine trockene, kühle Stimmung. Der Film schafft es aber trotz sicherlich bescheidenem Budget, auf subtile Weise die in uns verborgenen und in diesem Fall dunklen Kräfte zu beleuchten. In den drei Episoden wird mit einer jeweils mehr oder weniger langen Einführung, aber immer mit psychologischer Raffinesse, auf einen Schockmoment mit erschreckender Wahrheit hingearbeitet. Wenn es blutig wird, dann nicht, um den Zuschauer mit "Splatter-Effekten" zu beeindrucken, dafür gibt es andere Filme zur Genüge, sondern um die unzerbrechliche Tragweite und den starken psychologischen Einfluß der Lehren und Praktiken der Taylor-Eriksson-Gruppe zu unterstreichen. Die Machtlosigkeit der Opfer über ihren eigenen Willen und ihren Körper und das Auftauchen mystischer Gestalten, von denen eigentlich nie mehr als ein Schatten zu sehen ist, verursachen Gänsehaut. Subtil ist der Film deshalb, weil Situationen des Lebens dargestellt werden, die jeder schon auf die ein oder andere Weise erlebt hat, aber eben mit extrem verstärkter Wirkung und trotzdem so realitätsnah, daß man fast daran glaubt. Die Grundidee dieser Gruppen ist zumeist die innere Selbstfindung, das Aufdecken der innersten Persönlichkeit und das Freisetzen verborgener und vergessener Energien durch unterschiedliche Praktiken. Die Thematik des Filmes ist also nicht an den Haaren herbeigezogen und nicht nur pure Phantasie, weshalb er so glaubwürdig erscheint und was die Intensivität und Stärke dieses Filmes ausmacht. Wer also Lust auf intensives Kino statt auf flache Partyunterhaltung hat, Einfühlungsvermögen und Geduld zum Zuhören hat und ein Freund von Gänsehaut ist, dem sei dieser Film wärmstens empfohlen. Zu zarte Gemüter könnten sich danach allerdings nicht mehr in den Keller trauen!
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VINE-PRODUKTTESTERam 3. November 2016
In etwas abenteuerlichem Entstehungsprozess ward eine Horror-Anthologie, die schrittweise und mit ständigen Finanzierungsproblemen vom Kurz- zum Langfilm gedieh. Dank vielfältiger Unterstützung jenseits der politisch korrekten Filmförderanstalten war’s am Ende vollbracht. Ein deutscher Genrefilm, ein Horrorfilm gar. Aus Sympathie mit der Tatsache, dass so etwas überhaupt durch unermüdlichen Enthusiasmus entstehen konnte, bin ich immer gern bereit, die eine oder andere Holprigkeit zu verzeihen, wenn dies mit einem frischen, geradezu ungestümen kreativen Furor mehr als ausgeglichen wird. Und dies ist hier weitgehend der Fall, auch wenn Kinderkrankheiten nicht zu übersehen sind.

Anthologien sind m.E. selten so richtig gut, haben den Charakter des Fragmentarischen. Diese hier wird aber zusammengehalten, auch wenn sich dies im Grunde erst am Schluss erschließt. Im Zuge von 1980er New-Age-Bewegungen schlossen sich auch Deutsche in Poona, Indien, der besonders radikalen Taylor-Eriksson-Gruppe (die es nicht gab) an. Die Rahmenhandlung spielt dort, 1983, und wartet sogleich mit einer detailliert blutigen Angelegenheit auf, die die FSK-18-Freigabe mehr als rechtfertigt. Anschließend lernen wir drei ehemalige Mitglieder der Gruppe in Berlin kennen. In Episode 1 soll Elisabeth Steinberg demnächst aus der Psychiatrie entlassen werden; sie war beschuldigt worden, als „Shakti“ einen anderen Mann ("Keoma" wie in dem Italowestern) veranlasst zu haben, deren gemeinsamen Guru zu töten. Eine Journalistin möchte ihrem Geheimnis auf die Spur kommen, zumal der unmittelbare Mörder nie gefunden wurde. In Episode 2 ist ein Gruppenmitglied Psychiater geworden, der einen Schläger behandeln soll. In Episode 3 trifft ein „Heiler“ (immerhin Matthieu Carrière) auf das ehemalige Gruppenmitglied Mira und spürt bei ihr etwas, das „größer ist als ich“. Und auch gefährlicher, wie wir bald sehen werden. In allen drei Episoden lösen die ehemaligen Experimente der Gruppe ungeahnte (dämonische?) Kräfte aus, die zu schrecklichen und sehr blutigen Taten führen.

Hierbei erscheint mir der Mittelteil trotz interessanter Gestaltung (z.B. verhüllte Wände des Psychiaters als der verhüllte Kern des Patienten, der freigelegt werden muss – ähnlich in des Regisseurs Folgefilm „Masks“ zu sehen) als der schwächste. Hier ist das Sektenmitglied einfach nur brutaler Täter und ist die makabre Schluss“pointe“ in ihrer Brutalität überzogen, auch wenn man in ihr etwas Symbolhaftes sehen kann (und sie ein Film-Vorbild hat sowie sogar ähnlich beim großen Dario Argento im späteren Film „Pelts“ vorkommt). Zudem zeigt sich mal wieder, was schon Hitchcock gewusst hat: Hypnose im Film darzustellen ist nicht einfach. Warum der Patient sich antut, was er sich eben antut, war mir im Kopf, aber nicht in der Emotion klar, da er wie am Spieß vor Schmerzen schreit und man daher kaum glauben kann, dass er seines Willens beraubt ist.

Interessanter scheinen mir Teile 1 und 3. Vor allem, weil hier die Sektenmitglieder immer Täter und Opfer zugleich sind. Und weil, wie in einem guten Horrorfilm allegorisch statt logisch, Fantasiewesen real werden. Beim Blick tief ins Innerste, „wo die Lebenden bei den Toten sind“, wie es in Teil 3 heißt, kann man eben Dämonen oder den Dämon seiner selbst treffen, der so gar nicht damit einverstanden ist, dass in seine Höhle eingebrochen wurde und sie nun wieder verschlossen werden soll, als sei nichts gewesen. Darum geht es. Und diese kommen ans Licht. Teil 1 ist – trotz gelegentlich billiger Aufnahmetechnik und ein paar hölzern-überzogener Mimen am Rande – vor allem formal sehr gelungen. Von den fäulnisgelben Krankenhausfluren abgesehen, ist dies oft ein Kammerspiel mit nur schwarz, weiß und rot. Die Insassin wie die Wände weiß, durch Beleuchtung selbst im Gesicht deutlich heller als die Reporterin, die in schwarzem Kostüm mit rotem top (oder war’s ein Tuch?) daherkommt. Yin und Yang oder Gegensätze? Andere Farben, wie die Suche einer Insassin nach einem blauen Stift zeigt, haben keinen Platz, es geht nur um die Frage, ob schwarz und weiß sich vereinen, bekämpfen, schicksalhaft vermischen. Oder sich vertauschen; ein Mal meint die Reporterin, die Geschichte Elisabeths brauche jetzt eine Wendung, und dann kommt diese schon optisch, indem beide ihre Plätze tauschen. Großer erkennbarer Stilwille, der hier nicht zum Selbstzweck verkommt. Zum Rot, zum blutigen Rot wird es in einer Hitchcock-/De-Palma-artigen Mordszene mit Blut auf weißem oder durchsichtigem Foliengrund auch noch kommen. Über die Bedeutung der geheimnisvollen Wesen rätseln wir da noch.

In Teil 3 dann die notwendige Fortsetzung von Teil 1, der uns mehr über diese Wesen verrät. Sie werden eher manifest und zwingen den Heiler und Mira in eine Belagerungssituation, in der er sich aber zunehmend fragen muss, ob die größere Gefahr außerhalb oder innerhalb des Raumes ist. Das ist nicht nur klassisches und sehr effektives Spannungskino. Das führt schließlich auch zu Erklärungen, die das oben angesprochenen Thema „Manifestation und Kraft des ausbrechenden, unterbewussten Bösen“ weiter führen. Und zwar meines Erachtens im Sinne eines phantastischen Filmes statt eines Anti-Sekten-Filmes, als der „Tears of Kali“ tatsächlich hanebüchener Schrott wäre. Aber in der Phantastik kann man schon mal durchspielen, was es bedeuten würde, wenn solche Wesen als Teil von uns selbst tatsächlich an die Oberfläche kämen. Daraus bezieht der Film seine Spannung, seine beklemmende Wirkung auch – denn nicht zuletzt haben diese bösen Kräfte eben auch ihren Reiz, selbst für die potenziellen Opfer. Grad beim Heiler, der am Ende auf einmal tatsächlich eine hellseherische Kraft zu haben scheint, sich vorher aber für einen Scharlatan gehalten hatte, wird dies offenbar.

Und am Ende kommt noch einmal die Rahmenhandlung, die die scheußliche Tat vom Anfang ein bisschen besser erklärt und – zugegebenermaßen äußerst drastisch – zum Ausdruck bringt: Das Leben ist Schmerz. Das klingt banal-blödsinnig, ist aber doch insoweit weise, als z.B. schmerzunempfindlichen Menschen auch Empathie fehlt und der Schmerz eine Empfindung ist, welche erst den Kontakt zu „dem wirklichen Leben“ herstellt, wo er ab und an unvermeidlich ist. Der Film nutzt für diese Sinneserfahrung denjenigen der fünf Sinne, der im Kino immer der ausdrucksstärkste ist: den des Sehens. Wie das geschieht, sei hier nicht verraten. Jedenfalls ist das Schlussbild nicht nur verstörend, sondern auch poetisch, und es bringt diesen scheinbaren Gegensatz zwischen Schmerz und Leben(sfreude) wunderbar zum Ausdruck.

Haben also die ganzen in den Episoden Dahingemeuchelten erst im Sterben gelebt? Wir wissen es nicht. Aber wir haben darüber mal nachgedacht. In einem meist spannenden, mitunter etwas ungeschlachten, in Episode 2 etwas schwächeren und in der Brutalität teils unnötig extremen Film. Was nicht allzu viel an den genannten Stärken des Streifens ändert, sodass – noch – vier Sternleinchen vergeben werden.

Ich habe die „einfache“ Version der DVD, die den Film in guter Qualität sowie einen Trailer und ein kurzes, unkommentiertes Making-Of der Rahmenhandlung enthält.
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am 13. März 2007
wäre "Tears of Kali" mit Sicherheit ein absolutes Muss für alle Grusel-Fans. Die Kurzgeschichten haben einfach das gewisse Etwas, das einen guten Gruselstreifen ausmacht. Neue Ideen und kreative Einfälle, findet man en Masse auf dieser DVD.

Nur leider fehlte den Machern das große Budget, um ihren Ideen auch noch ein professionelles Äußeres zu verpassen. Wer sich auf die wirklich ausgezeichneten Geschichten konzentrieren und über die mäßigen Schuaspieler und die billigen Effekte hinwegsehen kann, wird hier voll auf seine Kosten kommen!
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am 27. Oktober 2006
Wer hier einen Hollywood-Film mit Super-FX erwartet, wird enttäuscht.

Der Film ist eine Amateurproduktion, die sich aber von der filmischen Qualität weder mit Schnaas- noch Bethmann-Filme vergleichen läßt. Marschall hat hier mit wenig Budget ein Meisterwerk vollbracht. Die drei Geschichten sind alle spannend und ab und zu wirds blutig, nicht im Übermaß, denn es ist keine Splatterfilm!!! Schockeffekte und Spannungsmomente sind hier eindeutig im Vordergrund.

Die Single-DVD von Anolis hat ein gutes Bild, jedoch mittelmäßigen Ton - was vor allem aufgrund der leisen Dialoglautstärke spürbar wird. Ansonsten gibt sind die Extras recht rar - es gibt nur einen Trailer und ein Making Of.

Aber am 23.11.2006 kommt die Special Edition, bei der ne Menge Bonusmaterial dabei sein wird.
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am 22. Februar 2015
Leider habe ich das Ende verpasst, weil es so Langweilig war bin ich eingepennt, 3 Sterne von mir weil man für ne sec. lang die Muschi sieht
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am 27. Juni 2014
Ende der Siebziger und Anfang der Achtziger Jahre experimentiert die “Taylor-Eriksson-Gruppe” als in Indien gegründete Selbsterfahrungsgruppe mit gefährlichen Praktiken, um die dunkle Seite der menschlichen Seele aus dem Körper zu verbannen.
“Tears Of Kali” behandelt in drei unabhängigen und nur durch eine lockere Rahmenhandlung zusammengehaltenen Episoden, wie Menschen von ihren inneren Dämonen befreit werden. Oder auch nicht!

*

Andreas Marschalls Debütfilm sieht definitiv nicht aus wie eine Low-Budget-Produktion. Was Marschall da auf die Beine gestellt hat, zeigt, was ein Filmkenner und -liebhaber zuwege bringt, wenn er mit ganzer Seele bei der Sache ist. Die Geschichten sind in sich abgeschlossen und nehmen nur geringfügig auf die Rahmenhandlung Bezug, was aber nicht weiter stört. Die Rahmenhandlung allerdings hätte zu einem eigenständigen Film gereicht und wäre mit Sicherheit sehr, sehr intensiv und atmosphärisch geworden.

Die erste Folge trägt den Titel SHAKTI und erzählt von einer jungen Frau, die angeblich in die Ermordung ihres Sektenführers verwickelt ist und in der Psychatrie untergebracht wurde. Eine Journalisitin befasst sich mit der Story.
“Shakti” ist eine intensive, sehr dialoglastige Episode, die sich langsam aufbaut und am Ende schockt. Die beiden Darstellerinnen machen ihre Sache gut und Marschalls Inszenierung fesselt.

Die zweite Story, DEVI, ist aus meiner Sicht die beste und perfekteste des Films. Die Schauspieler und die Regie ist perfekt. Wenn sich Dr. Steiner dem jungen Robin widmet, um ihn von seinen Gewalteskapaden zu therapieren, dann nimmt man den beiden jedes Wort ab. Und was diese Episode am Ende zu bieten hat, könnte ohne weiteres aus der Feder des Horror-Visionärs Clive Barker stammen. DEVI ist Horror, wie ihn David Cronenberg, Clive Barker, Dario Argento oder Lucio Fulci gedreht hätten. Von allen drei Stories ist DEVI eindeutig mein Favorit.

Die letzte Folge trägt den Titel KALI und versucht, die Rahmenhandlung wieder mit einzubeziehen, was allerdings nur teilweise gelingt (macht aber, wie gesagt, nichts!). KALI ist inszenatorisch wohl die beste, spannungstechnisch aber irgendwie die aus meiner Sicht unüberzeugendste Episode. Dennoch macht sie ungemein Spaß und weiß zu unterhalten. Insgesamt rundet KALI die drei Episoden mit der Rahmenhandlung auf jeden Fall gelungen ab.

*

Fazit: Absolut überzeugender und routiniert in Szene gesetzter Horrorfilm aus Deutschland. Die drei Episoden sind locker durch eine Rahmenhandlung verbunden, die eigentlich einen eigenen Film verdient hätte. Andreas Marschall hat einen nachhaltig wirkenden, atmosphärisch gelungenen Debütfilm abgeliefert.

© 2014 Wolfgang Brunner
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am 3. Dezember 2007
Dieser Film aufgebaut aus 3 Einzelfilmen bezieht sich auf die Praktiken indischer Meditations und Heilmethoden und deren dunkle Seiten, wenn falsche Türen in der Seele des Menschen geöffnet werden. Ich selbst möchte hier nicht darauf eingehen, was in den einzelnen Filmen zu sehen ist - es ist sehenswert, wohlgemerkt aber aufgrund der Storys und den Filmen zu Grunde liegenden Ideen. Es ist weder Splatter noch Horror. Eher gut kultivierter Psychostoff.

BESONDERS GUT - finde ich die extra beiliegende Audio-CD wo die Musikalischen Hintergründe der Filme drauf sind. Läßt sich in jedem handelsüblichen CD-Player abspielen.
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am 11. Februar 2007
Es geht hier nicht primär um Splatter, wie es manche anscheinend vermuten. Zugegeben, man muss sich zunächst an die zum Teil offensichtlich amateurhafte Produktion gewöhnen, wobei einiges durchaus professionelle Züge trägt und gut gedreht wie auch synchronisiert ist. Die Kurzgeschichten sind wirklich spannend und interessant. Am Besten fand ich die Story mit dem Psychiater. Einfach ein kleines Sahnestück. Wenn der Preis passt, kann man hier durchaus zuschlagen.
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