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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
9
Caravaggio (OmU)
Format: DVD|Ändern
Preis:12,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 14. Januar 2016
Hervorragend gemachte DVD, der tolle Film wird ergänzt und bereichert durch einem höchst feinsinnigen Text eines sehr kompetenten Kulturwissenschaftlers, der das Verhältnis von Bild im Film und Bild in der Malerei sehr kompetent untersucht, dazu im Bonusmaterial Interviews mit der herrlichen Tilda Swinton. Nicht nur für Der Jarman Fans ein Fest.
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am 9. Januar 2018
Für Caravaggio Liebhaber oder für Menschen die sich für Kunstgeschichte interessieren toll.Hiet wird das Leben von Caravaggio gut nach erzählt.
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am 29. April 2011
Jarmans Auseinandersetzung mit dem Leben und Wirken von Michelangelo Merisi da Caravaggio ist ein unverzichtbarer Film über die bildende Kunst. Ich würde meinen, sogar einer der Besten. Jedoch darf man sich nicht einen genauen Lebensabriss (Dokumentation) erwarten, wie auch keinen Monumentalschinken oder verspielten Kitsch. Oftmals in die Groteske und ins Absurde fallend balanciert der Film an der Schwelle zum Wahnsinn, integriert Taschenrechner, Glühlampen, Schreibmaschinen, usw., zeigt Blut und spielt mit Homo- und Bisexualität. Inhaltlich fokussiert der Film auf die Glanzzeit des Malers in Rom (unterschlägt seine gezwungenen "Wanderjahre" in Süditalien) in Form von Erinnerungen des Malers am Sterbebett.
Die Kunst Caravaggios wird in einigen Werken dargestellt, vorallem auch (und das ist bemerkenswert) der Schaffensprozess (u.a.: den kranken Bacchus, Maria Magdalena oder den Hl. Hieronymus).

Für jeden Kunstfreund und Caravaggist ist der Film ein Pflichtkauf!

Ein Wehmutstropfen ist vielleicht die englische Sprache (nur deutsche Untertitel, die man aber zum Glück ausblenden kann!!). Störend ist auch die schlechte italienische Aussprache bei "Caravaggio" oder "Ranuccio", etc. - bitte ohne "i"!!!
11 Kommentar| 16 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 17. Juli 2016
Der 1994 an AIDS verstorbene Regisseur Derek Jarman setzt mit Caravaggio (im Film gespielt von Dexter Fletcher als Jugendlicher und Nigel Terry als älterer Maler, der mit 40 Jahren verarmt starb) einem Künstler ein nicht verklärendes Denkmal, der spätere Maler mit seinem realistischen Einsatz von Farbe und genialem Licht-Schatten-Spiel, besonders die auch heute noch eindrucksvolle Darstellung von Gesichtern, die zur Hälfte im Schatten kaum erkennbar sind, erheblich beeinflusst hat, und auch im heutigen Film ist sein Einfluss diesbezüglich ungeheuer wichtig.
Die Modelle für seine Heiligendarstellungen, die der offiziellen Kirche oft zu gewagt, bei Kirchenfürsten und Reichen aber als private Schmuckstücke überaus begehrt waren, fand er beim gemeinen Volk, bei Tagelöhnern, Huren und Strichjungen. Erxlebte längere Zeit in einer Dreierbeziehung mit dem Dieb Ranuccio (Sean Bean) und dessen Frau. der Hure Lena (Tilda Swinton), die später eine Beziehung mit einem Kardinal hatte und schließlich "aus Liebe" zu Caravaggio von Ranuccio ermordet wurde, als sie schwanger war.
Dre Film zeigt Caravaggio mit seinem als Kind gekauften Adlatus Jerusaleme (Spencer Leigh) auf dem Sterbebett und fiebernd, szenenartig läuft sein früheres Leben mit Erfolgen und später Verfolgung vor ihm ab.
Derek Jarman verfremdet den Film durch Geräusche einer Dampflokomotive, eines Helikopters, einer Szene mit einem Schrott-LKW und einem güldenen elektronischen Taschenrechner, in dem lesenswerten umfangreichen Booklett über Jarman und den Maler wird eine Parallele dazu gesehen, dass Caravaggio seine Heiligengestalten in der Kleidung seiner Zeit malte, mich störte es nicht, Jarman ist mit tollen Darstellern ein trotz der Verfremdungen beeindruckendes Porträt eines faszinierenden Künstlers und seines Lebensund seiner Zeit gelungen.
Ob der schwule Derek Jarman mit "Caravaggio" einen Meilenstein der schwulen Filmgeschichte geschaffen hat, wen interessiert es? Er hat auf jeden Fall einen auf der Berlinale 1986 preisgekrönten Film in phantastischen Farben und großartiger Beleuchtungstechnik, ihrem Vorreiter "Caravaggio" würdig, geschaffen, in dem die wesentlichen Protagonisten voll überzeugen und man bei Terry sogar von einer gewissen Ähnlichkeit mit dem Maler sprechen kann. Und Tilda Swinton als Maria Magdalena-Modell? Die damals 26jährige und inzwischen in doppelter Bedeutung große Darstellerin sah damals weniger androgyn-markant aus als heute, sondern durchaus auch schön, besonders mit gelöstem Kopftuch, unter dem dann eine beindruckende rote wellige Haarpracht zum Vorschein kam. Auch im romantischen Vampirepos "Only Lovers Left Alive" fand ich sie mit langem blonden Haar durchaus attraktiv.

Mit Caravaggio" ist Derek Jarman, dem früh verstorbenen visionären Filmemacher, eines der beeidruckendsten Kunst-und Künstlerportraits der Filmgeschichte gelungen, nicht nur für Fans dieses phantastischen Malers mit auch seinen dunklen Seiten sehr empfehlenswert!

Doc Halliday
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am 13. Juni 2016
Nun bin ich ja ein ausgewiesener Caravaggio Fan, den es schon mal in diverse römische Kirchen und Museen treibt zum "Wallfahrten"
Ergo musste ich diesen Film haben, gleich nachdem ich ihn entdeckt hatte.
Erstaunlich jedenfalls die Ähnlichkeit des Darstellers mit dem historischen Vorbild.

Ein wenig mehr an Intensität hätte ich mir aber schon erwartet. Ev war ich an diesem Abend besonders müde, jedenfalls lag ich nach 45 Minuten in Morpheus' Armen und bin bis heute nicht motiviert, mir das Ende anzusehen....
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VINE-PRODUKTTESTERam 6. Oktober 2006
Endlich auf DVD! Wer sich für Caravaggio interessiert, Leben und Werk des Künstlers, kommt an Derek Jarmans filmischem Portrait des barocken Superstars nicht vorbei. Bislang erschwerten ramponierte Filmkopien und exorbitante Sammlerpreise für VHS-Kassetten einen angemessenen Zugang zu Jarmans Film. Die aktuelle Caravaggio-DVD schließt diese Lücke.

Die DVD ist sorgfältig produziert, schon das Menu-Entrée sehr stimmungsvoll. Der Film erscheint in frischen Farben und perfekter Qualität - technisch makellos. Man erlebt die Welt in Caravaggios faszinierender Farbtönung. Aktuelle Interviews mit Tilda Swinton und Nigel Terry vermitteln einen ganz persönlichen Eindruck von den Produktionsbedingungen und der Arbeit mit Derek Jarman. Und der Extra-Beitrag “Bilder der Kunst, des Films, des Lebens” gewährt noch tiefere Einblicke in die Filmsprache Derek Jarmans und die Bildsprache Caravaggios.

Derek Jarmans Caravaggio-Portrait ist mehr als eine Künstlerbiographie: ein innovatives, ästhetisch beeindruckendes mediales Meisterwerk, 1986 auf der Berlinale preisgekrönt. Die blitzsauber produzierte DVD kann allen Kunstliebhabern, Cineasten und Freunden gefühlsstarker Dramen nachhaltig empfohlen werden - eine Bereicherung für jede Filmsammlung, zeitlos schön.
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TOP 1000 REZENSENTam 18. Januar 2007
Ich hatte das Glück, Caravaggio als Maler ganz zufällig zu begegnen - in einer Kirche in Rom. Ganz kurz darauf habe ich diesen Film von D. Jarman das erste Mal im Kino gesehen und war zutiefst beeindruckt: vieles von dem "Schock" den ich beim Sehen der Bilder in der Realität empfand, konnte ich auch im Film wieder erleben. Der Film ist gewaltig und gewaltätig - ganz so wie es Caravaggio in seinem Leben wohl auch war. Jarman findet eine ganz eigene Bildsprache, in dem er einerseits die Bilder Caravaggios im Film lebendig werden läßt (faszinierende Licht-/Schatteneffekte) und seine Bilder doch auch immer wieder bricht und verfremdet. Ein genialer Schachzug, wenn man bedenkt, daß auch Caravaggio in seiner Zeit als revolutionär gelten mußte. Auch dank vorzüglicher Schauspieler einer der besten verfilmten Künstlerbiographien überhaupt.
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am 14. August 2007
Ich habe diese DVD auf einer Caravaggio Ausstellung gekauft... und es nicht bereut.

Ein unglaublicher Film, einige interessante Effekte - brilliant besetzt mit Nigel Terry, Sean Bean, Tilda Swinton und Robbie Coltrane...

Kaufen, ansehen - das Genie wirken lassen... und die Goldmünzen...
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am 7. Februar 2009
Die Filme von Derek Jarman sind ohnehin nichts für jedermann. Dieser besonders nicht, weil er dem Zuschauer ziemlich viel abverlangt. Obwohl zeitlich im Barock angesiedelt, sieht man ein Motorrad oder eine Schreibmaschine. Und es gibt viel nacktes männliches Fleisch zu sehen. Es fließt sogar Blut und die drei Hauptdarsteller Nigel Terry, Sean Penn und die wilde Tilda Swinton spielen wie der Regisseur mit ihrer Bi-Sexualität, wobei sei eine bemerkenswerte schauspielerische Leistung abliefern. Aber das entscheidende ist die Tatsache, dass Farbe und Atmosphäre genau den Ton der Gemälde des Malergenies treffen. In jedem Bild kommt die Farbe schwarz vor und so beginnt auch der Film, der 1968(sic!) ein revolutionärer Volltreffer war, mit dem Auftragen von schwarz. Es verwundert nicht, wenn eine rote Fahne geschwungen wird und Sätze fallen wie 'Lang lebe der Zweifel. Durch den Zweifel kommt die Einsicht'.
Ein Genuss für Kunstkenner und Liebhaber.
22 Kommentare| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden

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