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Kundenrezensionen

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am 10. April 2017
Rundenbasiertes Adventure Spiel mit tollen Farben, hübschen Landstrichen und Städten. Umfangreiche Story und witzige Dialoge zwischen den Charakteren. Was an diesem Angebot super war... endich mal wieder ein Handbuch zum in die Hand nehmen und keinen, wie heutzutage üblichen digital zu lesenden Mist. Daumen hoch ;)
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am 7. Mai 2010
Ich spiele das Spiel jetzt netto ca. 20h und kann somit halbwegs objektiv rezensieren.

Was gefällt?
- Schöne Geschichte auf Basis eines soliden RPG-Regelwerks in einer toll ausgearbeiteten Welt
- Man wird ein wenig mitgerissen, etwas Gothic 2 Flair kommt auf
- Schöne Grafik
- Tolles Steigerungssystem. Man bekommt für Einzelaktionen neben den XP (od. AP in DSA) auch Steigerungspunkte. Die kann man laufend (also auch zwischen den Levels) vergeben für Fertigkeiten und Attribute. Der Level-Anstieg hat eigentlich einzig und allein den Sinn, dass man die Maximalgrenzen verschieben kann. So hat man im Prinzip alle Viertelstunde etwas, dass man wieder steigern kann.

Was gefällt nicht?
- Ich finde es nervig, dass man keine Taste hat, um einfach zu laufen. Man muss dauernd "W" gedrückt halten, anstatt eine Taste "einrasten" zu lassen. Klingt löcherlich, aber man muss sehr viel laufen in dem Spiel
- Würde gerne die Kamera drehen lassen während ich in eine Richtung laufe. also quasi hinter mich schauen
- Notiz-Funktion auf der Karte fehlt
- Radar-Minimap kann man nicht weit genug herauszoomen
- Was einen zur Weißglut bringt: Die Programmierer haben vorgesehen, dass man an ganz bestimmten Stellen gehen kann. Beispiel: Vor mir stehen drei Bäume. Zw. Baum 1 und 2 kann ich durchgehen, zw. Baum 2 und 3 nicht. Gleiche Spaltbreite, es geht halt nicht. man läuft auf eine unsichtbare Barriere. Stiegen muss man komplett bis zur letzten Stufe runterlaufen, man kann nirgends hinunterspringen oder auch nur eine Zehe in seichtes Wasser stecken. Wirkt oft lächerlich
- Schierigkeitsgrad nicht manipulierbar

Trotz der Schwächen ein schönes Spiel. Würde 3.5 Punkte vergeben
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am 8. August 2008
Das Genre Rollenspiel steht bei mir an erster Stelle und so habe ich mich wie auch viele andere auf die Veröffentlichung von Drakensang gefreut. Endlich mal wieder ein klassisches Rollenspiel, dass den Screenshots und Trailern nach den Eindruck machte, als könne es in die Fußstapfen von Baldurs Gate oder KOTOR treten.

Das Intro begeistert trotz schlechter Auflösung und wurde nicht zuletzt dank es Sprechers sehr stimmig inszeniert und weiß durchaus für Gänsehaut zu sorgen.

Doch dann kam schon eine herbe Enttäuschung. Während man bei Genre-Vertretern wie KOTOR, NWN etc. seinen Charakter aus einem mehr oder minder größerem Repertoire aus einzelnen Modellen (verschiedene Frisuren, Köpfe etc.) frei gestalten und auch Haarfarbe und Stimme wählen darf, hat man hier lediglich die Wahl zwischen den Archetypen und dem Geschlecht. Die Rasse wurde direkt mit den Archetypen verknüpft. Aber gut dachte ich mir, 'The Witcher' gibt mit Gerald von Riva gerade mal einen einzigen Charakter vor, der dank des Spielverlaufes und der Entscheidungsfreiheit sehr sympathisch ist.

Das Spiel gestartet, macht Drakensang zu Beginn im kleinen Dorf Avestreu einen sehr atmosphärischen Eindruck, man fühlt sich als Rollenspieler gleich zu Beginn heimisch und erkundet die Umgebung. Die Grafik ist zwar nicht die Wucht und muss sich hinter 'The Witcher' beispielsweise verstecken, punktet aber mit seinem ganz eigenen Stil und Charme. Die Grafik reicht völlig und ist dank ausbleibenden Rucklern und großen Grafikfehlern schön anzusehen.

Überhaupt war der Einstieg mit Avestreu sehr gut in Szene gesetzt und schon bald kam ich nach Ferdok und von dort an wurde Drakensang mehr und mehr zu einer Medaille. Denn viele Punkte des Spiels haben ihre tolle, aber auch ihre Kehrseite und das ziemlich konsequent bei fast allen Punkten. Und eben diese möchte ich nun aufzählen.

- Die Dialoge sind sehr schön und ausführlich geschrieben, leider sind die Dialoge überwiegend sehr eingleisig und lesen sich mehr wie ein Buch ohne Auswahlmöglichkeiten. Es kommt nicht selten vor, dass man sich wirklich über fehlende Antwortmöglichkeiten ärgert und das ganze sogar ziemlich billig wirkt.

Ausführliches Beispiel (ACHTUNG, der folgende Absatz spoilert eine vollständige Subquest, wenn Sie sich den Spaß an dieser Quest nicht nehmen wollen, überspringen Sie den Absatz bitte!)

Beispiel: Für einen Wirten soll man einer Diebin in ein anderes Dorf folgen, um seine Wertgegenstände wieder zu erlangen. Dort aufgestöbert erzählt sie von einem Fluch, den sie nur in einer Gruft wieder brechen kann, vorher aber paar Untote aus dem Weg geräumt werden müssen, da sie sich sonst nicht hintraut. Für unsere Hilfe bekommen wir die Wertgegenstände des Wirten zurück. Nachdem das erledigt und der Fluch gebrochen ist, soll man zurück zum Gasthaus, wo sie übernachtet hat. Angekommen erzählt der dortige Wirt, dass die Diebin ausgerissen ist und ihm seine Kohle geklaut hat. Sie lief zu einer Mühle. Nichts wie hinterher. Dort angekommen erzählt sie uns, dass sie die Wertgegenstände des ersten Wirten verloren hat, als Entschädigung den zweiten beraubte und es uns geben möchte. Natürlich kann man das Diebesgut nur annehmen, keine andere Möglichkeit. Zusätzlich fragt die Diebin, wie man heißt und wo man wohnt, da sie uns gerne mal besuchen möchte. Und was kann man als einziges auswählen? Ich meine, diese Diebin ist ja sehr vertrauenserweckend... natürlich den richtigen Namen, die Adresse und sogar die Aufforderung, dass sie ja schon einmal zur unserer Bleibe gehen kann, unser Bediensteter wird sie freundlichst empfangen... AUTSCH!!!! Wie gerne würde ich so einer Dahergelaufenen vorlügen, dass ich fünf Büsche weiter in einer Höhle hause.... SCHLECHT!!!! Und solche Situationen wiederholen sich ständig. Wenn man natürlich nicht den Wunsch hat selbst etwas zu bestimmen und man mit der Story so zufrieden ist, gut.

Und das ist auch der wichtigste Punkt überhaupt. Man hat meist absolut keine Freiheiten in Dialogen und klickt sich durch diese eingleisigen Dialoge durch. Das ist ein Punkt, der das Rollenspiel überhaupt erst möglich macht. So verhält sich das Spiel mehr oder weniger wie ein interaktives Buch und von daher möchte ich einfach mal zu sagen wagen, dass dieses Spiel kritisch betrachtet KEIN Rollenspiel ist. Zu vieles wird dem Spieler an Entscheidungen und Möglichkeiten abgenommen. Nur weil es ein Mittelalter-Setting mit vielen Ausrüstungsgegenständen und Kämpfen, Talenten und Fertigkeiten ist, bedeutet es nicht, dass es deswegen auch sofort ein Rollenspiel ist.

- Die Städte sehen sehr hübsch aus. Die Entwickler haben sich bei der Gestaltung wirklich Mühe gegeben, gleichzeitig aber an der Möglichkeit gespart, Häuser auch betreten zu können. Gut, wieso sollte man in jedes Haus wollen, es gäbe dafür nicht wirklich eine Motivation (ausgenommen, man spielt einen Dieb). Die Anzahl der betretbaren Häuser ist aber derart gering, dass man nur etwa eine Hand voll in ganzen Abschnitten der Stadt betreten kann. Dies sind meist Tavernen, die sogar vollkommen gleich aufgebaut sind und in ihnen eine Atmosphäre wie in einer Kneipe Montags um 09:00 Uhr morgens herrscht. Nicht selten stehen wichtige NPCs vor ihren Häusern, damit man sie ansprechen kann. Das zerrt ziemlich an der Atmosphäre.

- Es wurden viele gute Sprecher gewählt. Leider wurden nur die ersten Kommentare der Charaktere vertont. Der Rest muss gelesen werden. Abgesehen von Quest-Charakteren oder Video-Sequenzen.

- Die Subquests sind größtenteils interessant und auch hier und da lustig, leider durch die Dialoge total eingleisig. Selten hat man die Wahl und entscheidet man sich hier und da anders als vorgegeben, kann man zwar mit netten Gegenständen belohnt werden, die Quest wird allerdings als misslungen im Quest-Buch eingetragen. WIESO?! Viel schöner wäre ein Eintrag vom Hauptcharakter, dass man sich so und so entschieden hat. Damit würde man sich auch mal ENDLICH mit dem stummen Hauptcharakter identifizieren. (SPOILER! z.B. beim Auftrag von einer Hexe, einem Koch Kräuter zu übergeben, da für Übelkeit sorgt)

Einige Punkte sind gänzlich schlecht:

- Es gibt keinen Tag- und Nachtwechsel. Entweder es scheint pro Gebiet ständig die Sonne, oder es ist dunkel. Kleinere Ausnahmen gibt es jedoch, wie in einem 'Gebirge', wo trotz bewölktem Himmel auf einer Anhöhe die Gegend wie in Sonnenlicht getaucht aussieht. Wie gesagt, trotz dicken Wolken am Himmel...

- Keine Möglichkeit in Tavernen zu rasten um Lebens- und Magiepunkte zu regenerieren. Ein wichtiger Bestandteil in Rollenspielen. Zumindest meiner Meinung nach. Stattdessen verfügen alle Charaktere automatisch über die Fähigkeit 'Regeneration', mit der sie sehr schnell wieder fit sind.

- Kaum Komfort. Hat man zum Beispiel einen Bogenschützen in der Gruppe und hat dieser alle Pfeile aus seinem Pfeil-Slot verschossen, ist er nicht in der Lage, selbst einen Stapel Pfeile aus seinem Inventar ins Pfeil-Slot zu packen, um weiter mit dem Bogen schießen zu können.

- Die Kamera ist schlecht umgesetzt, eine Steuerung nur mit der Maus ist eine Qual. Um dem entgegenzuwirken, ist es sinnvoll, mit den Tastatur-Tasten 'WASD' zu laufen und mit gedrückter rechter Maustaste die Kamera zu drehen. Dann geht es ganz gut von der Hand.

- zu geringe Auswahl an Party-Mitgliedern. Im Laufe des Spiels findet man mehrere, auch sehr sympathische NPCs, die sich anschließen möchten. Bei maximal drei zusätzlichen Mitgliedern hat man oft die Qual der Wahl. Der Rest bleibt zu Haus und wartet, bis ich sie abhole, einen anderen dafür zurück lasse. Dies ist zwar leider in allen Rollenspielen so, doch hat man bei Baldurs Gate oder Icewind Dale immerhin eine Gruppe aus insgesamt 6 Charakteren

- Eine Identifizierung mit dem Hauptcharakter ist sehr schwer. Er ist stumm, er ist ohne Geschichte, er ist kurz gesagt langweilig! Wie gerne würde ich meinen Hauptcharakter mit einem der NPCs ersetzen. Und das ist traurig aber wahr... Die Charakterauswahl wird im Spielverlauf in Dialogen völlig ignoriert. Ebenso entfällt die Wahl, seinen Charakter gut oder böse auszuspielen. Während man bei vielen Genrevertretern auf Hilferufe von NPCs meist mit mehreren Antwortmöglichkeiten reagieren kann (1. Ja ich helfe, 2. Ich helfe Dir, aber was gibst Du mir dafür? 3. Ich überlege es mir 4. Ich helfe Dir nicht 5. Dein Problem ist mir egal, gib mir all Deine Kohle her). Bei Drakensang ist es quasi immer die Möglichkeit, seine Hilfe gegen eine Belohnung anzubieten. Gerade es Elfe völlig unpassend, da einer Elfe materielle Güter wenig kümmern.

Andere sind wiederum wirklich gut:

- Die Musik ist super

- Die Kleidungen sehen toll aus. Allein die Auswahl an Hüten ist erstaunlich

- Das Questbuch ist super

Insgesamt ist das Spiel ok, für Rollenspielfans mit Abstrichen dennoch geeignet. Drakensang wirkt leider eher so, als hätten DSA-Fans eine bestehende Grafikengine samt fertigem Regelwerk genommen und eine Mod (eigenes Abenteuer) gemacht und stießen schnell an zeitliche und finanzielle Grenzen und setzten das möglichste um.

Dass das Spiel bei besonders großen DSA-Fans natürlich für Freude sorgt, ist klar. Aber zu behaupten, dass Drakensang beispielsweise den beiden Baldurs Gate -Teilen überlegen wäre, ist einfach nur Blödsinn, bzw. Wunschdenken.

Erwarten Sie kein Meisterwerk, denn das ist es bei weitem nicht.
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am 22. Oktober 2008
Vorab, ich spiele schon seit Jahren Das Schwarze Auge als Pen and Paper und muss sagen, die neueste Umsetzung auf den PC ist ihr Geld wert.

Als alter Rollenspielhase war für mich der eigentlich wichtigste Punkt die Welt in der ich schon hunderte von malen gekämpft, geliebt und abenteuer bestritten habe, angemessen auf dem PC zu erleben und ich wurde nicht enttäuscht. Ferdok und die Umgebung in der man sich die meiste Zeit des Spiels bewegt sind absolut gelungen und man merkt, dass sich die Entwickler viel Mühe gegeben haben das DSA flair einzufangen.
NPCs reden wie man es von Aventuriern erwartet, lassen Sprüche ab und erzählen über die Götter und die Welt. Dabei gefällt mir auch die Umsetzung der 12 Götter in Drakensang, vorallem wie die Tempel gestaltet sind gab mir schon Anstöße meine eigenen Ideen einmal zu überdenken.

Aber genug davon wie schneidet Drakensang als Spiel an sich ab?
Man befehligt ein Gruppe aus 4 Helden von denen einer der Hauptheld ist, den man, bis auf das Aussehen, sehr frei gestalten kann. Vorallem gefällt mir, dass man, falls man dies wünscht, mit dem Expertenmodus seinen Anfangshelden wie im Pen and Paper selbst erstellen kann. Für Spieler mit weniger Erfahrung ist dies allerdings weder zu empfehlen noch notwendig, da jeder Held mit einer passenden Grundeinstellung kommt. Im Laufe des Spiels schließen sich dann immer mehr Helden der Gruppe an, sodass genug Kämpfer/Magier/Diebe usw. vorhanden sind um seine Gruppe je nach Hauptheld und persöhnlichen Vorlieben zu gestalten.
Der Kampf ist rundenbasiert, bzw. läuft auch in Echtzeit ab jenachdem wie man es lieber mag. Man kann einstellen, dass nach jeder Kampfrunde pausiert wird oder aber, dass der Kampf völlig in Echtzeit abläuft jenachdem was einem eher liegt. Kenner des Pen and Paper werden auch im Kampf merken, dass sehr viel Wert darauf gelegt wurde DSA umzusetzen denn die Sonderfertigkeiten, durch den der Kampf hauptsächlich geprägt wird, sind fast vollständig die Sonderfertigkeiten aus DSA.
Für meinen Geschmack ist der Schwierigkeitsgrad etwas zu einfach gehalten und die meisten Kämpfe sind mit ein wenig Taktik zu gewinnen. Taktik bedeutet schlicht und ergreifend die richtigen Sonderfertigkeiten und Items im richtigen Moment zu benutzen und die 4 Helden richtig einsetzen. Die 3 restlichen Helden der Gruppe verhalten sich von der Steuerung wie der Hauptheld und sind bekanntermaßen ausrüst- und skillbar.

Grafisch sieht Drakensang gut aus, auch wenn es keine High-End Ultra Grafik vorzuweisen hat und der eine oder andere Grafikfehler sich schonmal einschleicht.
Wo wir doch gleich zu den Bugs kommen können. Als ich mir Drakensang zum release gekauft habe waren einige Quests und Monster verbuggt aber inzwischen sind alle Spielbehindernden Probleme entfernt worden.

Die Story ist OK, nichts weltbewegendes aber spannend und sehr stimmig zum DSA Hintergrund.

Fazit:
Alles in allem ist DSA ein gutes Rollenspiel und eine hervorragende Umsetzung des Pen and Papers. Kein Top-Rollenspiel aber für alle DSA fans ein muss (vorallem wer die Nordland Trilogie mochte) und auch für Neueinsteiger geeignet.
Hardcore Rollenspieler werden Drakensang leider sehr schnell durch haben und da die Story nicht viel Handlungsspielraum neben der Hauptquest und den dazugehörigen Nebenquests lässt, meiner Meinung nach wenig Wiederspielwert. Auch nicht mit einem anderen Hauptheld denn das Meiste hat man durch die Helden die sich einem anschließen bereits gesehen.
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am 23. Dezember 2008
Seit Gothic 1 & 2 sind mir kaum mehr gescheite Fantasy-Rollenspiele über den Weg gelaufen.

Drakensang beweist auch, dass es möglich ist, ein Spiel auf den Markt zu bringen, das die Nerven nicht mit Bugs und Abstürzen strapaziert.

Wer Gothic 3 oder noch schlimmer - das Addon gespielt hat, weiss wovon ich spreche. Erst nach x Patches (z.t. von der Community - nicht vom Hersteller) hatte man ein einigermassen spielbares Game - und erst noch ein langweiliges dazu.

Die Story und Dialoge von Drakensang reichen meines Erachtens jedoch nicht an den Witz und die Tiefe von Gothic 1 (und zt. 2) heran. Dazu bleibt der Hauptcharakter in Drakensang zu sehr ein austauschbarer Avatar, der keine eigene Geschichte hat.

Ansonsten finde ich das Game sehr gelungen, wenn man sich an die Steuerung und das etwas andere Kampfsystem gewöhnt hat.

Grafisch ist das Game sicherlich nicht state-of-the-art, ist aber meines Erachtens bei Rollenspielen nicht unbedingt das Wichtigste.

Schade fand ich, dass die Dialoge nicht komplett vertont sind und hielt es erst für einen Bug.

Generell sollten die Hersteller wieder vermehrt von Riesenwelten mit Grafikwunder wegkommen und gute Stories mit kultigen Charakteren und witzigen Dialogen bringen, die auf einem normalen Compi noch spielbar sind. Das bringt unter dem Strich wesentlich längeren Spielspass als sterile Grafikwelten mit endlosem Monstertöten.
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am 31. August 2009
Was haben sich die Kritiker das Maul zerrissen und wie hoch haben Fans das Spiel gelobt. Nun gibs mal eine Gegenübstellung von Gut und Schlecht.

Das Positive:

Drakensang überzeugt durch eine gradlinige (wenn auch nicht unbedingt neue) Story. Diese ist umfangreicher, als man am Anfang erwarten könnte.
Die Grafik ist liebevoll gestaltet und weist nicht ansatzweise so viele Bugs auf, wie Rollenspiele mit bekanntem Namen. Die Umgebung wirkt realistisch und durch den Fakt, dass jeder Abschnitt der Welt extra geladen werden muss, läuft das Spiel bei entsprechenden Systemleistungen flüssig.
Die Gestaltung der Charaktere ist vielschichtig und durch die Tatsache, das man seine Gruppenmitglieder ebenfalls skillen kann, kann man selbst für viel Abwechslung sorgen. Deine Begleiter selbst sind sehr individuell in ihrer Art.
Das Kampfsystem ist rundebasiert und lässt so viel Spielraum für strategische Überlegungen.
Die Gegner sind klug und gehen nicht stupide auf den Hauptcharakter los, sondern suchen nach den Schwächeren in der Gruppe.
Die Namenswahl ist einfach mal typisch deutsch und das ist auch gut so, denn die Programmierer haben sich nicht mit "englisch-deutschen" Begriffen abgemüht, die eher peinlich sind.

Das Negative:

Bei all den detailreichen Grafikausarbeitungen und Skillbäumen gibt es so einige Dinge, die bei einem so hochgelobten Spiel einfach nicht fehlen dürfen. So z.B. die Reaktion anderer Charaktere auf deine Aktionen. Wenn du stiehlst, uninteressant. Deine Herkunft oder deine Stammeszugehörigkeit, uninteressant. Eigentlich Punkte, die in der heutigen Zeit und dem heutigen Standart nicht fehlen dürfen.
Das ganze strategische Spiel kann nerven. Wenn man nicht von vornherein richtig skillt und Erfahrung mit dem Spiel hat, macht man als Laie Fehler, die man nicht mehr ausbügeln kann und die das Spiel unlösbar machen.
Mit Securom hatte ich persönlich keine Probleme, aber aus Erfahrung mit anderen Spielen weiß ich, dass dieses Programm einen Spielekauf zunichte machen kann.
Besuchte Gebiete kann man nach Abschluss des Hauptquestteils nicht mehr besuchen.
Die Geschichten der einzelnen Charaktere sind aufgrund ihrer Vielzahl kurz ausgearbeitet und wenig spannend.

Trotzdem muss ich sagen, dass Spiel ist sein Geld wert und wenn man Oblivion- und Gothic3-verwöhnt ist, freut man sich über ein hochwertiges Rollenspiel, das nicht vor Bugs strotzt. Aber am Ende entscheidet immer der eigene Geschmack, ob ein Spiel gut oder schlecht war.
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am 9. September 2008
Über das Spiel ist ja nun schon zu genüge geschieben worden. Doch was ich mal loben muss ist, dass das Game schon auf meinem AthlonXP2400 mit Geforce6200 Grafik und 1GB Ram Klasse läuft. Ich kann die Leute nicht verstehen, die immer über die "nicht zeitgemäße Grafik" nörgeln. Die Grafik sieht doch super aus und die Spielwelt ist sehr lebendig. Was nutzten High-End Games die ruckeln wie sau, toll aussehen, aber keinen Spass machen. Auch ist es mal was Anderes, den Zeigefinger bei Kämpfen nicht wie blöd auf die "arme Maus" zu hauen. Wer so was will sollte die "Gothic-Reihe" spielen. Die macht übrigens auch Spass, ist ja auch mehr Action-Rollenspiel als klassisches Rollenspiel. Also wer das letzte "Neverwinter Nights" mochte, kann hier sicher nichts verkehrt machen.
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am 1. August 2008
1. Kritische Betrachtung (Grafik)
Erst mal der negativ Aspekt der für mich nicht unbedingt einer ist. Die Grafik könnte besser sein siehe heutige Möglichkeiten einer Ego Perspektivensicht und so weiter, aber das ist für mich in Rollenspielen nicht zwangsweise erforderlich also für echte Fans kein Malus.

2. Untersuchung der Dialoge des Spiels
Wenn man das Spiel eine Weile spielt merkt man sehr schnell das fähige Leute am Werk waren die dem ganzen Spiel durch geniale Dialoge viel tiefe gegeben haben die andere Rollenspiele zur Zeit nicht aufweisen. Aufgaben wie: "Gehe in den Sumpf töte 20 Mücken." Held geht in den Sumpf tötet 20 Mücken "Danke hier hast du 20 Gold." Sowas gibt es in diesem DSA Spiel nicht, alles ist rollenspieltechnisch sehr gut ausgearbeitet und die Quests sind logisch aufgebaut und lassen sich teilweise auch auf mehrere Arten lösen was ich ich für einen sehr positiven Effekt bei heutigen Rollenspielen empfinde. Es stehen euch in Gesprächen Möglichkeiten offen das Gespräch zu beeinflussen wenn ihr gewisse Talente in genügendem Masse gesteigert habt. So könnt ihr Leute betören, bestechen, bedrohen. Wenn euer Charakter gewisses Hintergrundwissen über bestimmte Dinge besitzt stehen ihm aber noch ganz andere Möglichkeiten offen, aber die bleiben euch selbst überlassen diese herauszufinden.

3. Beurteilung des Levelsystems und der Ausbaumöglichkeiten der Helden
Das Spiel gibt einem mit vielen vorgenerierten Charakterarchetypen die Möglichkeit sich schnell in das Spiel einzufinden. Anzumerken ist hierbei aber das das DSA Heldenausbausystem nicht gerade eines der am leichtesten verständlichen ist, ich glaube aber wenn man sich die Fähigkeiten und Zaubersprüche die alle per Rechtsklick ein Infofenster bereit halten durchliest sollte auch ein Laie mit gutem Willen sich in dem Spiel einleben können. Bei Drakensang gibt es Erfahrungspunkte und Steigerungspunkte. Wenn ihr genug Erfahrungspunkte habt steigt ihr ein Level auf dadurch steigen aber nicht eure Talente. Steigerungspunkte bekommt ihr auch nicht durch das aufsteigen sondern dadurch das ihr gewisse Aufgaben im Spiel erfüllt (Anmerkung es wäre in einem DSA Spiel möglich einen Charakter mit Stufe 1 zu haben der Talentmässig sehr gut dasteht aber....) Das Level schränkt die Höchststufe der Talentwerte ein euer Charakter kann zum Beispiel auf Level 1 Naturkunde auf 6 haben, dann kann er es mit Level 2 schon auf 8 erhöhen usw. Desto höher die Talentwerte dann im Endeffekt sind desto wahrscheinlicher wird ein Erfolg zum Beispiel bei Naturkunde (abernten von Kräutern am Wegesrand) aber ein 100 % iger Erfolg wird nie gewährleistet sein.
Wer die alten DSA Computer Teile kennt wird von den "wenigen" Fähigkeiten und Zaubersprüchen ein klein wenig enttäuscht sein. Sie sind aber trotzdem mehr als ausreichend um einem Spieler die Möglichkeit der Individualisierung seines Charakters zu gewährleisten.

4. KI und Wegführungsprobleme
Die Gegner benutzen ihre Fähigkeiten also sind sie zumindest schon mal nicht ganz doof. Bisher konnte ich aber noch nicht feststellen ob diese zum Beispiel in der Lage sind sich gegenseitig mit Heilzaubern oder Verstärkungszaubern zu unterstützen. Die Gegner kamen mir bisher aber nicht zu dumm für ein Rollenspiel vor. Wegen der Wegführung einmal in meinen 10 Stunden Spielzeit bisher ist es mir passiert das meine Leute ein paar Sekunden gegen eine Wand gelaufen sind und nicht wussten wie sie dran vorbei kommen, aber immerhin habe ich noch keine Fehler in Richtung Charakter oder Gegner steckt in einer Wand fest oder ähnliches festgestellt. Ich habe bisher auf meinem Computer auch noch keinerlei Bugs im Spiel festgestellt was ich diesem zu gute halten muss.

5. Quests und Questtagebuch
Die Quests sind übersichtlich und logisch gestaltet man weiss eigentlich immer wo man hin muss. Wenn man mal nicht mehr weiter weiss weil man mal eine längere Pause bei einer Quest eingelegt hat oder ähnliches gibt einem das Questtagebuch einige gute Hinweise darauf was man als nächstes erledigen wollte. Questpersonen und Questorte sofern bekannt werden auf der Karte mit einem Fragezeichen markiert sind also auch offensichtlich genug dargestellt. Die Quests im einzelnen sind nicht allzu lang aber haben einen gewissen Effekt auf den Spieler der einfach zur Rollenspielwelt passt. (So versteckt sich ein Zwerg zum Beispiel in einem Fass weil ihm ein Hund seinen Bart abgebissen hat und er sich jetzt nicht mehr in der Öffentlichkeit zeigen lassen kann. Bei dieser Quest ist es eure Aufgabe eine Bartprothese *g* für den Zwerg zu beschaffen) ist ein Beispiel für eine der Nebenquests die zwar schnell erledigt ist aber doch irgendwie in das ganze passt und sehr stimmig wirkt. (inzwischen nach rund 30 Stunden Spielzeit wird das Spiel immer noch nicht langweilig. Die Quests reissen nicht ab und die "doppelte" Hauptstory weiss auch zu überzeugen. Ardo vs. Drachenqueste.)

6. Charaktere des Spiels
Die Charaktere die im Spiel vorkommen sind charakterlich sehr gut dargestellt zumindest so weit ich ihnen bisher begegnen konnte. Jeder Typ auf der Welt scheint eine Macke zu haben so wie im echten Leben halt auch :) Man erstellt am Anfang nur einen Hauptcharakter findet aber im Laufe der Zeit treue Mitstreiter die man im Spiel jederzeit gegen andere auswechseln kann, wieviele es insgesamt gibt ist mir leider oder auch den göttern sei dank nicht bekannt. Die Gruppencharaktere haben alle ein sehr ausgeprägte Persönlichkeit, was sie mit der Zeit irgendwie liebenswert und teuer für einen machen. (In den Anmerkungen habe ich jetzt eine Beschreibung der bisher von mir gefundenen Gruppencharaktere und ihre Fundorte gepostet. Ich habe es absichtlich in den Anmerkungen getan damit die neugierigen nachschauen können und den anderen die es nicht wissen wollen der Spass beim suchen nicht genommen wird.)

7. Tag-, Nacht- und Wetterwechsel
Da einige Spieler Interesse zeigten ob es Tag- und Nachtwechsel oder Wetterwechsel gäbe hier meine Erfahrungen nach ich schätze 30 Stunden Spielzeit. In den Moorbrücker Sümpfen kam ich anscheinend storytechnisch in der Nacht an das erste mal das ich eine Nacht in dem Spiel erlebt hatte. Das wandelte sich dann in Morgengrauen bis hin zum Tag und wieder zurück zur Nacht. Ich bin mir nicht sicher ob andere Gebiete nicht auch Tag und Nachtwechsel haben das in dem Spiel wie in der realen Welt halt einfach nur sehr lange dauert..... Unwetter habe ich bisher nur in einem Spezialgebiet erlebt also denke Unwetter sind nur vorgesehen sofern "storyrelevant", aber zufallsmässig nicht enthalten.

8. Bewegungsfreiheit im Spiel
Ist mir bisher positiv und negativ zu gleich aufgefallen denn........ Es gibt eine Weltkarte auf der man Punkte anklicken kann und dann zwischen diesen reist. Das ist einerseits gut andererseits schlecht, gut weil man nicht durch noch mehr Landschaft und Entdeckungswahn abgelenkt wird. Andererseits schlecht weil man vielleicht gerne mehr von der Gegend sehen und erkunden können würde.
Und wo wir gerade beim einschränken sind, Gebiete die hauptstorytechnisch abgeschlossen sind werden GESCHLOSSEN und sind NICHT MEHR ZUGÄNGLICH was ich persönlich als sehr schade empfunden habe. Wenn ihr die Hauptstory im Gebiet beendet habt erhaltet ihr eine Meldung das ihr nicht mehr zurückkehren können werdet. Wenn ihr hingegen die Hauptstory des Gebietes noch nicht beendet habt könnt ihr jederzeit raus und wieder rein. Andererseits erspart es einem auch später noch 200000 mal nachzuschauen ob es dort neue Quests gibt. Aber trotzdem irgendwie schade.

Ich gebe dem Spiel eine Wertung von 5 Sternen da es ein 100 % stimmiges Rollenspiel ist und es ihm an nichts mangelt. Ich könnte wegen der Grafik und kleineren Sachen einen Stern abziehen, aber diesen Stern müsste ich wieder dazu addieren für den Fleiss und den Mut die DSA Reihe nach 12 Jahren erneut auf dem PC wiederzubeleben. In diesen 12 Jahren sind 2 Firmen an dem Versuch einen neuen DSA Teil zu machen gescheitert und zugrunde gegangen. Nicht weil DSA schlecht wäre sondern weil jeder versucht hat eine perfekte Umsetzung des Spiels auf dem PC wiederzugeben. Perfekt umsetzen kann man es auf dem PC aber nicht was eingefleischte DSA Pen % Paper Fans unter Umständen verärgern wird aber das lässt sich leider nicht ändern.

Wer also ein Spiel für aufregende lange Abende sucht ist hier genau richtig. Wer hingegen ein Spiel für einen eher kurzen Zeitvertreib sucht sollte sich vielleicht eher weniger mit Rollenspielen beschäftigen.
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am 18. Juni 2009
Als ich mit Drakensang begann, war ich erst einmal begeistert. Das Design gefiel mir recht gut und auch die Atmosphäre sprach mich an.

Im ersten Kampf bekam ich jedoch sofort Probleme, da ich nicht wusste wie man die ausgewählten Attacken vom Charakter durchführen lassen sollte. Schließlich fand ich heraus, dass man einfach nur die automatische Pausenfunktion beenden musste. Simpel, aber man muss es wissen. Auch sonst fand ich die Erklärungen im Spiel sowie die Gebrauchsanleitung recht spärlich und unzureichend, selbst wenn dies nicht mein erstes Rollenspiel war.Nachdem ich mich dann aber eingespielt hatte, begann ich mehr Gefallen am Spiel zu finden. Die Geschichte gefiel mir, jedoch sind die Dialoge leider nur zum Teil vertont. Der eigene Charakter hat keine Stimme, was nicht gerade die Identifikation mit demselben zu fördern vermag. Dafür sind die Gruppenmitglieder tiefgehend dargestellt und wirken lebendig. Die Spielwelt an sich mit ihren Bewohnern ist auch ansprechend und man hat die Möglichkeit, im Spiel zu versinken. Die verschiedenen Quests sind abwechslungsreich gestaltet.

Ein sehr großes Manko am Spiel ist jedoch meiner Meinung nach, dass ein sehr großer Teil des Geschehens unter der Erde und/oder in Höhlen und Gängen stattfindet. Es wäre nicht so dramatisch gewesen, wenn diese wenigstens abwechslungsreich gestaltet wären, aber Pflanzen, Wasserfälle, Lichtspiele oder ähnliches sind gleichsam nicht vorhanden. Man fühlt sich des öfteren wie ein Maulwurf, der von Erdgang zu Erdgang kriecht und ab und zu mal einen Pilz oder abstützendes Holzgestänge "bewundern" kann. Zwar befindet man sich manchmal auch in Bierkellern o.ä. jedoch sind diese nicht reizvoller. Ich war jedes Mal erleichtert, wenn man sich wieder eine Weile über der Erde aufhalten konnte. Weiterhin hat man oft mit immer denselben Gegnern zu tun, wie zB Ratten und Spinnen. Auf die Dauer ist dies einfach langweilig.

Insgesamt bewerte ich das Spiel als durchschnittlich. Wer jedoch gern in Höhlen und Gängen unterwegs ist, der hält sicher mehr von Drakensang.;-)
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am 30. April 2010
Rollenspielfans dürfen sich freuen.
Drakensang ist ein grundsolides Rollenspiel. Daß einige Fachzeitschriften es fast in den Himmel gelobt haben, liegt wohl größtenteils daran, daß es sich um ein deutsches Spiel handelt und somit einen Außenseiter-bonus bekommt.

Die kritiken sind größtenteils berechtigt.
- Auch mich haben die langen Wege und fehlende Schnellnavigation geärgert.
- Sprachausgabe ist nur teilweise vorhanden und so klickt man sich durch zahlreiche textwüsten hindurch.
- Leider kann man seinem Hauptcharakter kein individuelles Aussehen verpassen - inzwischen Standard bei Rollenspielen
- Einflußmöglichkeiten auf Dialoge gibt es kaum - die Story folgt stur ihrem Plot.
- die Wahl des Hauptcharakters (Rasse, Klasse, geschlecht) hat kaum Einfluß auf das Spielgeschehen. Man fühlt sich eher mit den Gefährten verbunden, als mit der eigenen Spielerfigur. Schade - hier fehlt eindeutig Leben.
- Die Story an sich ist zwar stimmig, wirkt aber teilweise etwas konstruiert
- Der Wiederspielfaktor liegt nahezu bei Null.
(die meisten Kritikpunkte wurden wohl im Nachfolger "Am Fluss der Zeit" ausgebessert. Was zeigt, daß die Hersteller bereitwillig dazulernen)

Trotzdem mag ich das Spiel.
Die Grafik ist gut und passt zum Spielgeschehen.
Stufenanstiege lassen sich leicht durchführen
Gute Umsetzung der DSA-Welt
Abwechslungsreiche Locations und viele unterschiedliche Gegner
Teilweise recht amüsante Nebenquests
Ausgewogenes Balancing der einzelnen Klassen

Wer also Rollenspiele mag und dabei auch noch gleichzeitig die heimische Industrie unterstützen möchte, liegt bei Drakensang richtig. Das Spiel ist solide, macht Spaß und bietet für längere Zeit gute Unterhaltung. An die Größe von Dragon Age kommt es allerdings nicht heran. Es ist dennoch erstaunlich, was man ohne das große Budget von EA im Hintergrund bewerkstelligen kann. Wir dürfen sicherlich noch auf weitere und bessere Abenteuer aus der DSA-Welt gespannt sein.
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