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Kundenrezensionen

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am 2. Juni 2003
Dies ist definitiv meine größte CD der 80er.
Bekannterweise sind Cure eine der grössten und bekanntesten Bands in der Geschichte mit über 15 Studioalben, Live-Alben und B-Seiten Kompilationen, trotzdem : Es gibt nur Leute die sie lieben und solche, die sie hassen. Zu der Zeit, als sie diese CD herausgebracht haben, waren sie so langsam am Ende Ihrer Tennie-Idol-Zeit : Robert Smith ging auf die 30 zu, war nicht mehr so oft im "Bravo", denn sein merkwürdiges Outfit kannte nun jeder. Cure wurden so langsam eine "Erwachsenen" - Band.
Das tat allerdings seinen Innovationen keinen Abbruch. Robert hatte so viele Songs geschrieben, dass das sie nur auf eine Doppel-LP passten. Die CD hat deshalb einen Track weniger als die LP. (Es fehlt der Song "Hey you" den es auch als CD - Single gab, ebenfalls eine Pop - Perle. Das finde ich bis heute schade)
Diese CD ist Cure's "White Album", zu dieser Zeit waren "The Cure" am Höhepunkt ihrer Karriere. Die normalerweise depressive Grundstimmung von Cure - Songs wurde auf dieser CD von ungeahnten Pop - Perlen unterbrochen. "Just like heaven" ist und bleibt eines der schönsten Lieder aller Zeiten.
Keine CD die ich kenne vereinigt so viele Stilrichtungen und Stimmungen : The Cure experimentieren hier mit verschiedensten Instrumenten wie Geige und Trompete, trotzdem klingen sie wie eine richtige Gitarrenband.
Die 4 ausgekoppelten Singles (Why can't I be you, Catch, Just like heaven, Hot Hot Hot) versprühen eine ungeahnte Leichtigkeit und zeigen Robert Smith Qualitäten als Pop-Song Schreiber.
Doch die waren Highlights sind andere : Der Opener "The Kiss" artet über die 6 Minuten Länge zum Hardrock Song aus, "Torture" ist der Depro Gruftie Song schlechthin, "Shiver & Shake" ist ein extrem schneller Punk Song. Über allem aber schwebt Robert Smith' weinerliche Stimme sowie die perfekte Bass/Drum Mischung von Simon Gallup und Boris Williams.
Ein besonderer Song auf der CD ist wohl auch "Fight", der erste Song von Cure, der wie eine Art Hymne klingt und die Leute zu etwas aufrufen soll. Und "How beautiful you are", dessen Text eine wirklich merkwürdige Geschichte erzählt.
Robert verarbeitet in dieser CD wohl alle seine Gefühle. Wer sich in die CD hineingehört hat, merkt das es sich um ein Meisterwerk handelt. Sie wird niemals langweilig und ist jene CD, die ich am meisten überhaupt gehört habe.
Besonders originell ist bei Cure auch immer, das die Singles auf den B-Seiten Songs enthalten, die NICHT auf der CD sind. So ist auf der B-Seite der Single "Why can't I be you" der Song "A Japanese Dream", ein typischer, schneller depressiver Song, den Cure auch Live sehr oft spielen. Interassant : Auf der Maxi - Single von "Why cant't i be you" befindet sich auch eine Maxi - Version von "A Japanese Dream".
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am 31. August 2006
Gemein vereinfacht könnte man die Geschichte der Cure nach ihrem explosiven Debutalbum (1979) in 3 Phasen einteilen: die ganz depressive (17 Seconds/Faith/Pornography, 1980-82), die depressiv-poppige (diverse Singles und Alben bis 1987) und die Phase der endlosen (oft durchaus gelungenen) Variationen von Phase 1 und 2 (seither). Was Kiss Me Kiss Me Kiss Me zu einem der bedeutendsten Cure-Alben macht, ist dass es als perfekte Mischung der beiden frühen Phasen die gesamte weitere Bandgeschichte vorwegnimmt. Hier finden sich noch stark Pornography-beeinflusste verwaschen-aggressive Agonienummern wie „The Kiss“ oder „Snakepit“ ebenso wie luftig-leichte (wenn auch oft melancholische) Popsongs wie „Catch“ oder „How Beautiful You Are“ oder funkig-rasantes wie „Hot! Hot! Hot!“ oder „Why Can’t I Be You?“ (gar mit Bläsern), so eingängig wie tanzbar. Dass diese erstaunliche Mischung dennoch ein harmonisches Ganzes ergibt nimmt heute noch ebenso Wunder wie zur Erstveröffentlichung vor bald 20 Jahren. Verbesserbar war da nur mehr der Klang und der läßt auf diesem gut remasterten Deluxe-Reissue nichts mehr zu wünschen übrig. Die Bonus-CD besteht aus Demos und Liveaufnahmen, für Fans ein Vergnügen, sonst nicht unverzichtbar.
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am 23. Februar 2012
So locker und verspielt klangen "The Cure" nie wieder wie auf "Kiss me Kiss me"! Das Album ist voller transparenter, entspannender Atmosphäre und ist einfach nur schön! Trotz der stilistischen Vielfältigkeit klingt es aus einem Guss! So Geisteskrank und schräg sang Robert Smith nie wieder! Ein großartiges Album zum Träumen und gute Laune! "Kiss me Kiss me" hat sich über die Jahre hinweg zu meinem Liebling von "The Cure" gemausert! Ich habe es unendlich oft gehört und es funktioniert immer noch! Die einzelnen Songs sind relativ kurz gehalten und ufern nicht in ellenlange Kompositionen aus! Klanglich ist auch der Bombast-Sound späterer Alben noch nicht zu hören! Stattdessen unterstreichen Geigen viele Songs und lassen sie dadurch sehr relaxt wirken! "The Cure" ist ein Beispiel für Extreme! Ihre Songs klingen entweder massiv dunkel und traurig oder über alle maßen positiv, honigsüss und heiter! Wer die helle und verträumte Seite der Jungs liebt, liegt mit diesem Album genau richtig! Aber auch hier konnte die schwermütige Seite nicht ganz ausgemerzt werden! Das Werk hinterlässt aber ein verdammt gutes Gefühl und wer "Just like Heaven" hört, bekommt automatisch gute Laune! Der Opener "The Kiss" klingt bissig und verdammt nach schrägen Gitarren! Des öfteren wird das Album wegen einige schwächere Songs kritisiert! Diese Songs besitzen nur kein Format für einen Single-Hit und dieses war bestimmt auch nicht Roberts Smiths Ziel! Dadurch klingt das Album auch nicht klinisch wie eine Hitsammlung! Für mich ist "Kiss me Kiss me" brilliant so wie es ist! Unter den vielen Songs findet man immer wieder einen neuen Liebling! Auch das Cover hätte nicht besser gewählt werden können!
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am 20. August 2014
Der uns aufgezwungene Tanzkurs beschallte uns regelmäßig mit Modern Talking und Sandra, das schwarz gefärbte Haar wuchs langsam raus, wir waren berauscht vom neuen Duft Fahrenheit und rauchten Davidoff-Zigaretten, weil das "Selberdrehen" jetzt nur noch Ökos machten. Wir wußten nicht wohin mit uns - das machte Spaß und tat weh und dazu dieses Werk als Vinyl, 1987.

Auf der Tanzfläche allerdings war völlig klar, was wir brauchten und pflegten in unserer Kleinstadt-Disko arrogant "unseren Superhit" ... *Why can't I be you*, endlos und besessen. Die Hardliner sagten, es sei vorbei mit The Cure - sie seien jetzt zu kommerziell und hätten ihr wahres ICH dabei verkauft.

Uns war das doch sowas von sch*** egal. Wir schleppten die (Doppel-)LP durch ganz Norddeutschland und alles war einfach nur noch delicious.

Dies ist, zusammen mit Fleetwood Macs *Tango in the night* (für viele ein weiterer kommerzieller Verrat), das Lieblingsalbum meiner späten Jugend. Wahrscheinlich konsequent daneben und orientierungslos, aber aus heutiger Sicht ziemlich genial und jetzt auch noch remastered. The Cure sind auf diesem Album gar nicht weniger depressiv (*Like cockatoos*), nur ausgefeilter und zusätzlich ein bißchen munterer, ja ... dezent fröhlich gelegentlich (*Hey you*) und auch irgendwie orange leuchtend, wie das Cover - anders als bis dahin zuvor. Man kann sich tollen kleinen Ausflügen hingeben, dank spanischer Akkustik und orientalischen Elementen (*If only we could sleep*). *Catch* und *One more time* sind richtig handzahm, radiotauglich und kuschelig, aber nicht weniger genial.

Ich habe heute wieder sehr viel Spaß mit diesem meinem persönlichen Zeitdokument und halte es für das beste Werk von Robert & Co., weil es nicht nur Unmengen an Titel beinhaltet, sondern auch einfach Spaß macht. Fantastische Musik, die in keine Schublade mehr paßte und ein Freund fürs Leben, wenn man das will.

Wer noch nie bei erhöhter Lautstärke zu *Why can't I be you* oder *Hot!Hot!Hot!* durchs Wohnzimmer geflippt ist, dem fehlt echt was. Markant, schrill, historisch! Der Preis ist fast zu niedrig!
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am 6. Mai 2010
Robert Smith goes crazy. Bei diesem Album fällt man bei dem einem Stück in ein tiefes Loch und bei dem nächsten erholt man sich voller Freude wieder und will feiern. Tiefen und Höhen wechseln sich permanent ab. Erst das bitterböse "The kiss" und dann das fröhliche "Catch". Genauso wie bei "If only tonight we could sleep" und "Why can't I be you?". Mit diesem Album hat Robert Smith einen Meilenstein in der Indiemusik geschaffen. Man merkt bei jedem Stück den Schmerz, den er bei der Produktion musikalisch umgewandelt haben muß.
Musikalisch ist diese CD erste Güte, besonders die Keyboards fallen auf. Abschließend möchte ich nur noch mal auf die Melancholie, die in dieser Platte steckt, aufmerksam machen.
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am 3. März 2015
Zweifellos haben die Cure im Laufe ihrer doch inzwischen fast 30 Jahre dauernden Karriere viel gutes aufgenommen (Disintegration zb), allerdings ist meiner Meinung nach Kiss Me das innovativste Album der Gruppe.
Eine (ehemals) DoLP wofür für die erste CD Ausgabe (unverständlicherweise) ein Stück weg gelassen wurde (obwohl es gepasst hätte!).

Man merkt den Cure mit diesem Album an: sie sind Profis geworden, können Songs schreiben und wagen auch mal was.
So experimentieren sie hier mit Sounds und Stilen herum wie ich es seit dem 1968 (!) erschienenen Weißen Album der Beatles und vielleicht dem 72iger Album der Stones (Exile On Mainstreet, auch eine - nur 60 Minuten kurze - DoLP) nicht mehr gehört habe.

Mag sein, dass ich die 89iger Disintegration am besten finde, der eine oder andere diese oder jene Platte der Band.
Aber Kiss Me ist unbestritten die innovativste und letztendlich interessanteste Scheibe der Cure.

Ein Meilenstein!
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am 13. September 2012
Was für ein grandioser Einstieg bereits! Dong-Dong (dada) Dong-Dong (DADAda)... Schon klar - dieser Song ist meiner! Bei The Cure müssen nur die Bässe den richtigen ersten Ton treffen, die Drums mir nachdrücklich genug auf den Kopf bollern oder sich in den Bauch bohren oder kitzeln (alles wahlweise), die Wa-Wa's jaulen schräg mit, bis zum Gehtnichtmehr, die Zupfinstrumente spielen alle miteinander verrückt, während die Trommelstöcke weiterklopfen und auch noch das Keyboard seine sphärischen Klangteppichfransen über alles und alle spannt... Lustschauer, diese Musik umspült mich, dreht mir die Ohren hoch, macht mich an! Endlich - nach Minuten - auch noch die wundervoll leidende, leidenschaftliche Stimme von Robert Smith. Antörn, yeah! Oh, kiss me-kiss me-kiss me - slow - poison... Worte quirlen, übertüncht und zugeklatscht von den Instrumnenten ... I wish you were dead... YEAH! .. Wa-Wa - dongdong... "The Kiss" ist auf dieser Scheibe mein Nr. 1-Hit und live jedesmal wieder die absolute Sensation. Dong-Dong, schrammel... Mehr bräuchte es kaum, um mich glücklich zu machen.

Eine meiner größten Lieben ist dieses Album, das ich 1987 natürlich noch im Riesenformat, als Schallplatte, erstand (Tipp meines acht Jahre jüngeren Cousins, der sich mit mir auf einem Trip durch den frisch eröffneten "Saturn" befand). Und wie es mit einem geliebten Menschen ist, an dem man sicher auch das Eine oder Andere auszusetzen hat - DONG-DONG (möglicherweise schon in der ersten Verliebtheitsphase, nicht alle Eigenschaften schaffen es in die Top 5!) - ist es auch hier: etliches drauf, das ich immer schon ignoriert habe oder das einfach so nebenbei lief, weil die Scheibe doch mal nicht hinter "Just Like Heaven" wieder auf Anfang gestellt wurde. Dafür begeistert mich bis heute allein dieses Stück ebenfalls derart, dass ich allein hierfür die LP gekauft hätte.

Klar, ich hätte nichts dagegen, wenn sich hinter der satt orange-roten Hülle statt so manch meine Nerven tötenden "Gedschiedel" lieber noch die "Fascination Street" verbergen würde oder "Want" und wie sie alle heißen.... Quatsch, nein, genau so, wie ich eben sagte: lieber zwei oder drei oder vier richtig gute Stücke und der Rest nicht ganz so für den eigenen Geschmack (dafür gibt's dann ja wohl andere Abnehmer), dafür auf den vorigen oder nachfolgenden Werken mindestens EIN dicker fetter Bonbon, den man zuerst rauspickt ("A Forest"/1980, "Lovesong"/1989)... Ist das so? Wenn nur EIN Bonbon gefällig ist, bin ich doch enttäuscht. Bisschen mehr darf man erwarten von einem Album, finde ich.
Übrigens: so groß kommt das Cover doch wirklich genial zur Geltung! Waren das noch tolle Zeiten, als man so viel optisches und haptisches Vergnügen mit der Musik geliefert bekam?

"If Only Tonight I Could Sleep". Hier gerate ich - auf diesem Album zwischen "The Kiss" und "Just Like Heaven" - in einen Rausch, ohne je Drogen genommen zu haben. Das ist es ja! Wozu Betäubungsmittel, wenn man solche Musik hat? Augen schließen - ab geht die Rakete, manchmal im Taumelgang, ins All. Voll bewusst! Über irgendeinen orientalischen Ort, egal wo, egal welche Instrumente, diese Musiker haben es wirklich drauf. Auch unplugged, wie wir wissen. 1991 gab's so ein schönes MTV-Konzert. Völlig entspannt im Hier und jetzt.

"One More Time" möchte ich noch nennen. Schleppend. Als hätte man ne Knieverletzung und könnte nicht schneller. Okay, schleifen wir das Bein hinterher. Aber bei "Hot-Hot-Hot" (eins zurück) springen wir. Gut, dass ich doch ab und zu über den Himmel hinaus gekommen bin! Ich hätte sonst ne Menge verpasst!

Große Liebe, wie gesagt! ("How Beautiful You Are" - selbst wenn ich dich hassen würde.. Kuss!)
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am 28. September 2006
Der Erfolg der letzten Alben schien die Mannen um Robert Smith übermütig werden zu lassen. 1987 legten The Cure ihr erstes Doppelalbum auf und ernteten, so wie sie es gewohnt waren, Hochachtung und Häme. Kaum eine andere Band bewältigte nahezu meisterhaft den Spagat zwischen Kommerz und Underground, zwischen musikalischer Viel- und Einfalt.

Schon die erste Single „Why can`t i be you“, mehr eine Dancefloor Nummer, versetzte die Musikwelt wieder einmal in Staunen. Doch als dann das komplette Album erschien, wusste man nicht, was man alles zu hören meinte. Es gab jazzige Anklänge ebenso wie schrille und schräge Töne (Icing Sugar, Like cockatoos). Die alten Cure-Fans wurden mit manisch-düsteren Klängen ebenso bedient wie die Neufans mit Hits wie „Just like heaven“ (im Übrigen ein sehr schöner Popsong). Es gab nichts, was nicht auf diese vier Seiten gepresst wurde. Die üblichen Statements a la Sterben, Tod und die Welt ist so schlecht singt und jault Smith ebenso wie Liebesbekenntnisse oder gar bis dato im Cure-Universum unvorstellbare Vokabeln wie Kämpfe und Gib nicht auf (Fight). Ungläubig schüttelte man am Ende den Kopf und wusste nicht, was für ein Album „Kiss me Kiss me Kiss me“ nun eigentlich war. Denn was sich zwischen dem bissig giftigem Opener „The Kiss“ (grandios) und dem kämpferisch optimistischen Abschluß „Fight“ abspielt, erschließt sich dem Hörer in seiner Gesamtheit erst sehr viel später. Und was wurde dieses Album in der Szene belächelt. Doch genau das konnte Smith& Co. Egal sein. Album plus Singles verkauften sich sehr gut und The Cure schufen Klassiker und Perlen wie das wunderschöne und unnachahmliche „If only tonight we could sleep“. Allein nur dafür muss man dieses Album mögen.
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am 25. Juli 2014
Über die Musik möchte ich nicht viel schreiben, die kennt wahrscheinlich jeder Cure-Fan.
Aber ich möchte hier mitteilen, dass es sich hier tatsächlich um die auf 4000 Stück limitierte 180g-Pressung in rotem Vinyl handelt! Das ist der Produktbeschreibung nicht zu entnehmen.
Wer noch ein Exemplar sucht, sollte zugreifen!
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am 18. Oktober 2006
War "The Top" aus meiner Sicht ein mühsamer und erfolgloser Versuch, verschiedene musikalische Stile auf ein Cureplatte zu packen, ist Robert Smith dies mit "Kiss Me, Kiss Me, Kiss Me" richtig gut gelungen.

Durch den Überraschungserfolg von "The Head On The Door" standen The Cure produktionstechnisch anscheinend Türen offen, die vorher verschlossen waren und Smith nutzte dies aus, um sich alles, wessen er habhaft werden konnte, unter den Nagel zu reißen und so kam -oberflächlich gesehen- das Album heraus, das bis dahin am optimistischsten klang.

Aber - Vorsicht: "Kiss Me..." ist tückisch. Natürlich sind "Just Like Heaven" und "Catch" hübsche Popsongs, aber bei "Catch" ist zumindest textlich ein merkwürdiger Unterton zu finden: "And She Used To Fall Down A Lot, That Girl Was Always Falling Again And Again And I Used to Sometimes Try To Catch Her, But I Never Even Caught Her Name". Am deutlichsten wird das bei "How Beautiful You Are", eines der musikalisch schönsten Songs auf der CD. Die Eingangszeile lautet "Do You Want To Know Why I Hate You?" und Smith erklärt dann seinem Girl in blumigsten Worten, warum er sie hasst.

Deutlicher wird er in "Shiver And Shake": "You're Just A Waste Of Time, You're Just A Babbling Face, You're Just Three Sick Holes That Run Like Sores, You're A Fucking Waste". Nach einigen Quellen beziehen sich diese Zeilen nicht auf ein Girl, sondern auf seinen alten Kumpel und Bandmitglied Lol Tollhurst, mit dem Smith zu dieser Zeit eine ausgesprochene Hassliebe verband.

Der einzige wirklich (von Text und Musik her) unbeschwerte Popsong ist "Hey You", der bei der ersten CD-Pressung unter den Tisch fiel, weil man damals nur 74 Minuten auf eine CD brachte. Jetzt ist er gottlob wieder dabei.

Aber The Cure wären nicht The Cure, wenn sie nicht auch ein paar sehr schwermütige Songs eingebunden hätten wie "The Kiss" (das vom Text her gar nicht so schwermütig ist, sondern eher lüstern) oder "The Snakepit", um nur zwei zu nennen.

Dann gibt es noch ein paar richtige Überraschungen. "Why Can't I Be You" erschlägt einen fast mit Bläsern und der Rhythmus wurde gleich bei dem funkigen "Hot!Hot!Hot!" wiederverwendet. "Kiss Me, Kiss Me, Kiss Me" endet mit dem Stück "Fight" in purem Bombast.

Im Gegensatz zu den anderen Deluxe Editions der Cure gibt es bei der Bonus-CD nicht viel Neues zu entdecken außer ein paar Demos und Livesongs, aber sie rundet eine runde Sache noch mehr ab.
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