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am 6. Dezember 2006
Was für eine Aufnahme! Was Gavriel Lipkind hier zeigt, ist eine Offenbarung!

Noch nie habe ich diese 6 Diamanten so sensibel und tiefsinnig, so dramatisch und dynamisch, so geistvoll und lustvoll erlebt. Im Vergleich zu dieser herausragenden Einspielung wirkt manche der etablierten "Referenz"-Aufnahmen erschreckend hölzern.

Der Celloton ist von einer sonoren Pracht, die keine Wünsche offen lässt.

Die exzellente Aufnahmequalität lebt von einer gelungenen Mischung aus natürlichem Kirchenhall und glasklarer Durchhörbarkeit.

Als I-Tüpfelchen erscheint das alles in einer äußerst liebevoll und aufwändig gestalteten Edition.

Mit einem Wort: große Klasse!
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am 14. August 2007
Die Aufnahme von Bachs Cello Suiten von Lipkind ist genial, es scheint, als transzendiere Lipkind diese Stücke auf eine neue Ebene. Das heißt nicht, dass andere Einspielungen (Yo-Yo Ma, Mischa Maisky oder Robert Cohen) nicht ebenfalls großartig wären. Doch Lipkind riskiert etwas Neues, abseits ausgetretener Pfade und das sollte gewürdigt werden. Auch wenn es schief liefe. Tut es aber nicht. Musikalisch ist diese Einspielung ein Edelstein. Woher rührt nun der Zwiespalt, in dem ich mich befinde? Selbst wenn Lipkind einen neuen Weg einschlägt, er tut so, als habe er das Rad neu erfunden. Wer sich die Mühe macht, seinen Text im Booklet zu lesen kommt nicht umhin, eine gewisse Arroganz zu verspüren. Sein Ansatz ist gerechtfertigt, er stellt ihn aber als die letzte Erkenntnis, als den Stein der Weisen dar. Das macht Lipkind unsympathisch. Etwas mehr Demut - durchaus im Sinne Bachs - hätten Lipkind gut zu Gesicht gestanden. Die Aufmachung der Ausgabe ist grandios und seine Landkarte zu den Suiten löst einen Aha Effekt aus, weil der graphische Aufbau den Zusammenhang der verschiedenen Suiten hervorragend darstellt. Alles in allem überwiegt der positive Eindruck, wenn man das Booklet einmal liest und dann im Schuber lässt.
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am 13. Mai 2008
Gavriel Lipkind liefert mit seiner Einspielung der Bach-Cellosuiten weniger einen interessanten Beitrag zur Exegese des Bachschen musikalischen Kosmos als einen Versuch, Bachs Musik auf sehr betuliche Weise in die Esoterik-Szene einzugemeinden.

Auf die "wertvolle" von einer namentlich erwähnten Designerin gestaltete CD-Box und die in klösterlicher Einkehr gewonnenen, in einem aufwändigen, vielfach gefalteten Booklet niedergelegten Ansichten des Interpreten möchte ich hier nicht eingehen. Denn sie tragen nichts zur Erhellung des MUSIKALISCHEN Geschehens bei. Mir erscheinen sie in erster Linie als schrille Marketing-Gags.

Die musikalische Substanz dieser Einspielung, und darauf kommt es meiner Meinung nach an, ist hingegen äußerst dürftig. Vergleicht man Lipkinds Lesart etwa mit den Referenzen eines Pierre Fournier (1960, bei DG-Archiv) oder (in jüngster Zeit) Jean-Guihen Queyras (bei Harmonia Mundi), so fallen mehrere Dinge sofort ins Ohr (auch Sie können das überprüfen, indem Sie Probetracks etwa bei amazon oder jpc mit Lipkinds Herangehensweise vergleichen!!!!):

Eine etwas dröge, äußerst selbstverliebt wirkende Tongebung; eher langsame, patzige Tempi, die den musikalischen Fluss ständig unterbrechen oder zum Stillstand bringen; einerseits bombastisches Überbetonen, andererseits säuselndes Vernebeln von musikalischen Details - und das ohne erkennbares musikalisches Konzept; kaum nachvollziehbare Freiheiten im Umgang mit der Partitur, Freiheiten, die - wie der Vergleich mit Fournier oder Queyras meines Erachtens eindeutig belegt - Bachs Werk weniger erschließen, als sie an ihm vorbeigehen.

Mir fällt dazu folgendes Bild ein - und ich gebe zu, dass das jetzt sehr böse und auch etwas überspitzt formuliert ist, aber die vielen guten Kritiken auf dieser Seite fordern dies heraus: Hier scheint ein Musiker am Werk zu sein, der sich während seines Spiels im Spiegel betrachtet und darüber den Notentext aus den Augen verliert.

Es gibt so viele wirklich gelungene Aufnahmen der Bachschen Cello-Suiten (etwa die oben erwähnten Fournier und Queyras, oder auch die im Moment sehr preiswert erhältliche Einspielung von Heinrich Schiff bei EMI). Von dieser, wie soll ich es nennen, "Kreation" von Gavriel Lipkind kann ich dagegen nur abraten.
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am 12. Mai 2007
Die von Gavriel Lipkind neu eingespielten Bach-Suiten für Violoncello solo bestechen durch ein Höchstmaß an Klangschönheit und intellektueller Gestaltung. Die Themenverläufe werden in ihrer Weiterentwicklung so charakterisiert, daß der Hörer einen plastischen Eindruck der Struktur erhält,- man meint streckenweise mehrer Celli zu hören, eine "latente Polyphonie" - auf einem Instrument. Die expressiven Momente werden ebenso ausgekostet und mit atemberaubender Virtuosität interpretiert wie die zartesten "überirdisch-schönen" pianissimo-Passagen.

Im Beitext werden von G.Lipkind seine eigenen Wege zu den Bach-Suiten in der Analyse (u.a.Tonartenverwandtschaften) neu beleuchtet, eine individuell sehr durchdachte und in Bezug auf seine Interpretation inspirierende Relation zwischen Künstler und Musikwissenschaft.

Die Aufnahme fasziniert folgerichtig in mehrerlei Hinsicht: das Wissen um das Gesamtwerk spiegelt sich bis ins kleinste Detail in jedem Satz einer Suite wieder, - nicht "kühl-analytisches" Spielen, aber auch keine überflüssigen Romantizismen, sondern ein höchst durchdacht-inspirierendes

Bach-Spiel.
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am 11. November 2008
Die Hülle. Angefangen beim Äußeren. Sind Äußerlichkeiten von Belang? Wer denkt, sie seien bestenfalls zweitrangig, dem entgeht (zu)viel. Das Cover des Schubers zeigt die ästhetisch anspruchsvolle, hoch professionelle fotografische Inszenierung eines geheimnisvoll wirkenden Künstlers. Ganz so ungewöhnlich ist das ja nun nicht (hier hinterlässt es jedoch eine wohlige Gänsehaut), aber das Quasi-Negativ der Cover-Fotografie nochmals in der innen liegenden, aufgeklappten Ummantelung der CDs eingestanzt abzubilden, ist überaus einfallsreich. Obenauf bei dieser angemessenen `Bekleidung' der Scheiben sind Hinweise in Brailleschrift gedruckt und es finden sich noch an anderer Stelle nicht nur den Tastsinn eindrucksvoll reizende, sondern auch taktil lesbare Anhaltspunkte. Insgesamt eine außerordentliche CD-Hülle. Innovation pur und nur welche der besten Sorte. Bravo an edel. Solches Beispiel sollte Schule machen, bitte!

Das Beiheft. Hier finden sich sehr persönliche Erfahrungen zum interpretativen Zugang der Stücke. Man mag diesen als der bisherigen Forschungstradition gefällig ansehen oder nicht. Es bleibt allenfalls die Fragen zu beantworten, ob er der Interpretation einen besonderen qualitativen Wert verleiht. Und hier ist meine Antwort ein eindeutiges Ja! Der kleine Faltplan ist ein hübscher Bonus. Er zeigt nochmals die gedanklichen Grundlagen der Interpretation auf und bildet ein größeres Foto des Interpreten ab.

Die CDs. Sie sind einzeln in feine Papierhüllen gepackt und erinnern so an edle Schallplattenausgaben alter Tage. Der Aufdruck ist in leicht schimmernder, heller Farbe gehalten und selbst die verwendete Beschriftung ist ein extra hierfür gedachter Font und nicht eine 08/15-Windows-Schrift, wie oft üblich.

Die Musik. Ich habe sie gehört, oft und lange: u.a. Yo-Yo Ma, ter Linden, Pandolfo, Mork, Maisky, Queyras, Schiff, Wispelwey, Isserlis, besonders zu erwähnen sind Casals, Fournier und Rostropovich. Exzellente Technik, wundervollen Instrumentenklang, auch persönlich äußerst prägnante Stile mit akademischen, freigeistigen und anderen Zugangsweisen - all das kennt man, denn viele haben diese Suiten neu für sich erfunden. Lipkind unterscheidet sich von allen anderen - grundsätzlich und erfrischend konsequent. Er unterwirft sein Spiel nicht dem Zwang, unbedingt anders oder gar besser als seine Kollegen sein zu wollen. Lipkind spielt einfach: höchst empfindsam, wie in einer mystischen Trance. Er transzendiert (hier wird das Wort wirklich Tat!) dabei die Stücke auf eine neue und höhere Ebene des subjektiven, ganzheitlichen Empfindens. Dabei liebt er nicht sich - er liebt allein die Musik! Und das mit ganzer Seele, das spürt man. Die Musik ist das einzige, um das sich sein Spiel dreht. Höchste Kunst um des Menschen willen!

Mein Fazit: uneingeschränkte Kaufempfehlung!
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am 29. Mai 2007
Natürlich ist es unvergleichlich, Gavriel Lipkind im Konzert zu erleben. Ihn beim Musizieren zu sehen und zu hören ist berührend. Würde diese Einspielung gegen ein Konzerterlebnis bestehen können? Eine weitere Einspielung der Bachschen Cellosuiten - hat dieser großartige Cellist da etwas Neues zu sagen? Meine Antwort ist ja! Diese Aufnahme transportiert auf frische unmittelbare Art sowohl technische Perfektion als auch die emotionale Wucht einer vollendeten Interpretation.

Lipkind musiziert aufrichtig und fern von jeder Effekthascherei. Es macht Riesenspaß zuzuhören, dass Vertraute neu zu entdecken. Da sind keine Längen, sondern unendlich schöne, intensive Musik pur, die mir bei Bedarf zur Verfügung steht und meinen Tag musikalisch begleitet.
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am 15. Mai 2007
Unglaublich, dass diese SACDs nicht in den Rezensionen der grossen HiFi Zeitschriften auftaucht. Das ist eine Aufnahme, die in der interpretatorischen Qualität, in der Austattung und künstlerischen Gestaltung sowie der Klangqualität durchweg Referenzcharakter zeigt. Ich persönlich fand den Stereo Layer noch schöner (vielleicht auch gewöhnter) als Mehrkanal. Für Klassik hat diese Bach Erfahrung durchbrechenden Charakter, ich empfehle jedem, der sich mit Bach und nicht nur bezüglich des einen Instruments Cello befassen will, das Studium dieser Aufnahme, die für mich wirkte wie seinerzeit St Pepper der Beatles auf die Popkultur. Warum? Weil das eine ganz andere moderne, aber trotzdem klangschöne Art ist, Bach zu spielen. Die Diskussion Romantischer Klangfülle auf der einen oder neuer Nüchternheit mit "Orginalklang" auf der anderen Seite scheint nun wirklich überwunden. Vergleichen Sie mal diese Aufnahme mit anderen, dann wird das klarer. Die Firma edel sollte mehr solche SACDs des Interpreten (und auch anderer) herausbringen...
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am 5. Oktober 2007
Grandiose Interpretation. Beseelt, geistreich, stimmig und nachhaltig. Diese Aufnahme darf so stehenbleiben: Einzigartig! Starkes Stück - so stark, dass sich alle professionellen Musikkritiker weggeduckt haben. Vor was haben sie denn Angst? Davor, dass mit dieser Interpretation ein neues Zeitalter begonnen hat? Ich freu' mich drauf.
Johann Sebastian Bach würde zufrieden lächeln, könnte er diese Aufnahme hören. Und ganz bestimmt hätte er beim Anhören auch hie und da zurückgezwinkert. Dass er die Aufnahme in seiner CD-Sammlung wiederfindet, dafür ist auch gesorgt: Durch Braille-Prägung des Covers - unfreiwillig ein Hinweis auf das lt. Überlieferung im Alter nachlassende Sehvermögen von J.S.B.? Die CD-Aufmachung ist ein Erlebnis zum Sehen, Fühlen und - tatsächlich - Riechen! Carolyn Steinbeck, verantwortlich für Design und Gestaltung, hat mit dieser CD-Verpackung eine Tür zu einem neuen CD-Markt aufgestoßen, und nebenbei jeden CD-Brenner glatt kaltgestellt. Ganz ohne Kopierschutz. So geht's. Bravo! Eine CD, nur für die Insel viel zu schade, aber dorthin mitnehmen ein Muss.
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am 26. Juni 2007
Die faszinierenste, ästhetischste, philosophischste CD-Verpackung, die ich je in Händen hatte! Ein happtisches und optisches Erlebnis für alle Sinne, nicht nur für Musikerohren, die mit Sicherheit allein von der Musik bezaubert sind. Diese CD ist ein Gesamtkunstwerk, das ahnen läßt, wie durchgestaltet Bachs Musik sein muss, wieviele für den Laien nicht so leicht wahrnehmbare Bezüge es zwischen den Suiten gibt und zur Welt und zum Kosmos, zu Göttlichem. Jedes gestalterische Detail (die Sprache, die mir am vertrautesten ist) hat Tiefe und für englischkundige Philosophen gibts auch noch ein kleines Buch.
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am 13. September 2010
Wo manch Cellisten 2 Cds braucht, benötigt Gavriel Lipkind 3 Cds. Einfach genialisch diese Einspielung. Er deutet dieses Opus Bachs so: Cello Suiten 1 und 2 - Gott Vater, Cello Suiten 3 und 4 - Gott Jesus Christus und Cello Suiten 5 und 6 - Gott Heiliger Geist. Und das Bemühen, dieses sein Verständnis umzusetzen, spüre ich in seiner meditativ-mystischen, einfach himmlisch schönen Interpretation ab. Danke, Gavriel Lipkind, danke, J.S. Bach, danke, dreieiniger Gott, für dieses wunderbare Stück Musik!
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