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Kundenrezensionen

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am 2. Oktober 2006
das Album ist einfach der Hammer!!!!

zwar hab ich nicht die prmium edition (war nicht mehr zu bekommen) aber auch die 2 "normalen" CDs reichen um sich ein urteil zu erlauben.

die Fortsetzubngen zu Bonnys Racnh und Würfel sind gut gelungen und gut in das Album integriert... aber auch die "aktuellen" Themen werden gut dargerstellt so zB in die Bomben schlafen und auch sonst gibt es nur gute Lyrics wie man es halt von Prinz Porno gewohnt ist...

Mein Liebklingslied ist Schreibmaschine der sound im Hintergrund ist eindach der Hammer und dadurch hebt sich das KLied uach gut von den anderen ab...
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am 11. Februar 2007
...ist dieser Prinz Pi - ehemals Prinz Porno - und umso schlimmer, dass ich ihn erst jetzt für mich entdeckt habe. Ich bin Anhänger des guten alten deutschen Retroraps à la Eins Zwo und Beginner und Meisterwerke wie Bambule und Gefährliches Halbwissen laufen bei mir immer noch auf Heavy Rotation. Mit der berlinder Rapszene hatte ich bis dato eher weniger am Hut und das Anhängsel "Porno" suggerierte, dass auch von Herrn Pi nicht mehr zu erwarten war als gewohnt. Gott sei dank wurde ich eines Besseren belehrt, denn der Zehlendorfer Prinz poliert das Image des Haupstadtraps ganz gehörig auf goldschimmernden Hochglanz.
Zu erst sei klargestellt: Pi ist weder Flow-Wunder noch Rhymegott; nichtsdestotrotz ist die Platte rapptechnisch grundsolide. Was Pi ausmacht ist auch weniger das technische Gerüst, als vielmehr das, was drinsteckt:
Die Texte bieten ein so abwechslungsreiches Facettenreichtum, dass man sich beim ersten hören fühlt wie ein Kleinkind; ständig gibt es etwas neues zu entdecken, nichts wiederholt sich öfter als es sollte und dabei scheint nichts wirklich deplatziert. Abstruse Nachbarschaftsgeschichten ("Herr Claasen") wechseln sich ab mit gesellschaftskritischem Gedankengut ("Kette", "Keine Idole") und pathetischen Tracks ("Ich gehe", "So viele Fragen"). Mal bekommen amerikanische Staatsoberhäupter ihr Fett weg ("Peng Peng Peng") und mal feiert man sich auch einfach nur selbst ("Singt die Lieder") - verdientermaßen. Aber auch eher unkonventionelle, experimentierfreudige Tracks wie "meene Stadt" - frei nach (berliner) Schnauze. Und natürlich darf die Zehlendorfhymne nicht fehlen, die mit "Wie die Zeit vergeht" auch ihre Daseinsberechtigung hat. Textlich kommt also nie Langeweile auf und beattechnisch ist die Platte über jegliche Zweifel erhaben! Was Biztram da abliefert ist vom feinsten und darf sich zu dem ganz Großen zählen.
Und das war erst die erste Platte - von Dreien. Schon die erste Platte rechtfertigt die 5 Sterne, was Pi auf die beiden anderen Platten gepackt hat ist optional' - Zementiert aber den überragenden Gesamteindruck. CD2 bieten dabei etwas noch nie da gewesenes: Ein gerapptes Hörbuch im Stil vom Herrn der Ringe in dem der Prinz himself seine Raphistorie metaphorisch in ein Fantasyszenario adaptiert und mit der Gesamten Szene abrechnet -' mit Schwert statt Mic. Eine Platte, randvoll gepackt mit Kreativität und Ideenreichtum. Hate it or love it, aber dieses Werk ist weit entfernt von kurzlebiger Retortenware.
Die dritte CD bietet noch ein paar Bonustracks, die wohl eher mangels Platz auf CD 1 auf die letze Platte verbannt wurden. Schlechter sind sie nicht und thematisch hervorstechen tun sie auch nicht, denn die letze CD hat so viel Konzept wie die erste: Keines. Der obligatorische rote Faden muss hier wohl eher durch das rote Coverflugzeg ersetzt werden. Die Titel sind fly und "fliegen" von Idee zu Idee. Dabei sind sie halt alles, nur nicht konsequent. Und das ist auch gut so!
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am 21. Oktober 2006
Mit seinen Streetalben und Mixtapes hat Prinz Pi, der frühere Prinz Porno, schon das eine oder andere Mal auf sich aufmerksam gemacht, sogar ein Best-Of hat der Bursche schon rausgehauen. Dennoch konnte zumindest ich ihn nie von anderen assoziierten Berliner Künstlern eindeutig distanzieren oder unterscheiden, auch weil ich mich nie besonders eingängig mit seinem Werk beschäftigt habe. Mit "!Donnerwetter!" setzt der Berliner allerdings ein Ausrufezeichen, mit dem er sich profiliert.

Dass Pi dabei kein Topspitter wie Samy oder Savas ist, wird dabei schnell klar. Dennoch ist ersichtlich, dass hier ein erfreulich normaler, bescheidener Mann am Mikro ist, der sich genau überlegt, was er da verzapft und mühelos Zusammenhänge und Theorien vermittelt. Das ist mitunter mehr Wert als der x-te Flowwechsel und Doppelreim, vor allem in der deutschen Rapszene, in der auch Protagonisten mitturnen, die zwar beides nicht beherrschen, aber dennoch oben mit dabei sind.

Als Highlights kristallisiert sich zum Beispiel "Berlin, Grosse Liebe" heraus, auf dem Pi Shoutouts an das sog. "abgehängte Prekariat", die hart arbeitende Mittelschicht und gute Polizisten gleichermaßen gibt: "Das ist für die Leute, die im Knast sind, wo die Wände grau sind, so dass sie denken, sie sind fast blind. Die im Knast an ihrem Fenster chillen, wie der real gewordene Held aus einem kitschigen Gangsterfilm. Die Leute, die grad Eltern werden, die sich anstrengen, denn sie wollen ihren Kids eine bessere Welt vererben. Das ist für die Kids an meinem Hof, das ist für die Mutter unter mir, denn sie zieht ihren Sohn alleine groß." Weitaus unreflektierter setzt sich Pi auf "Meene Stadt" mit seiner Heimat auseinander,wobei zweierlei deutlich wird: Berliner Dialekt kann tatsächlich ganz lustig sein, und irgendwie ist Frank Zander, der den Refrain übernimmt, doch eine coole Sau. Wer den Kerl ausgräbt, um die unfassbar charmante Hook zu singen, der muss ein guter sein. "Und wenn ick mit deener Schnitte quatsche, dann kooft mir die ne dritte Flasche [Kindl]."

Überhaupt scheint dem Prinzen der Begriff "Heimat" ein wichtiges Thema zu sein. Auf "Von & Zu" mit Taktlo$$ beispielsweise wird kein gutes Haar am gegenwärtigen Deutschland gelassen. Auf dem größten deutschen Genickbrecher-Beat seit "Monstershit" blubbert Taktlo$$ gewohnt grandios und sinnlos am Instrumental vorbei: "Im Grunde ist der Deutsche feige, zeige einen Ausländer und eine Feige und er hält sie für eine mutantierte Kartoffel!" Subtiler geht es da schon auf "Herr Claaßen" zu, einer bissigen Abrechnung mit dem biederen und spießigen Vorstadtdeutschland, in dem das Bild des vorbildlichen Durchschnittstypen gezeichnet wird, der tagsüber seinem gehbehinderten Nachbarn hilft und in der Nacht Leute verstümmelt.

Auf der zweiten CD "Herr der Dinge" dann rappt Pi auf einem orchestrierten Soundtrack von Biztram unter anderem eins von einem entfernten Königreich mit einem König, der sich seines undankbaren Thronfolgers erledigt. Lauter Querverweise auf die deutsche Rapszene sind enthalten, so dass man wohl einen Chronisten auf das Werk ansetzen sollte, um wirklich herauszufinden, wer denn da alles drin auftaucht. Man merkt dem Ganzen die enorme Arbeit an, die drinsteckt, die Idee ist groß, die Umsetzung herausragend. Nur stelle ich mir die Frage, wer sich Orchesterrap über Orks und Vogelreiter tatsächlich öfter als einmal anhört.

Die Bonus-CD mit Leftovers der Albumproduktion kann man zwar getrost vernachlässigen, großspurige Game-Übernahme-Ansagen wie "Bestandsaufnahme" sowie leicht eklige Tracks wie "Dem Licht entgegen" muss zumindest ich mir nicht zwingend geben. Die dort platzierten Songs sind nur solide Durchschnittsware, die so mancher Berliner Rapper jedoch ohne zu zögern als Highlight aufs Album packen würde. Dass es diese dritte CD aber überhaupt gibt, muss man Pi hoch anrechnen. Mit insgesamt 59 Song auf drei CD's zum Preis von einer bekommt man hier wirklich etwas für die Kohle.

Natürlich ist es ein wenig plakativ und zu gewollt auf provokant gemacht, wenn Prinz Pi im Booklet mit einer Rakete posiert, auf der "Say hello to Tokio Hotel" steht. Und natürlich geht da reimtechnisch bei dem ein oder anderen Kollegen mehr. Und natürlich wird Pi's Stimme nicht jedermanns Fall sein. Trotz allem haben wir hier ein kohärentes, stimmiges und wichtiges Album vor uns, bei dem sich jemand ganz offensichtlich hingesetzt hat, mit dem Ziel, dem Hörer etwas zu bieten.
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am 11. Dezember 2006
Donnerwetter ist wirklich eines der besten Rap-Alben aller Zeiten, es ist einfach unglaublich, was für ein Feuerwerk Prinz Pi (ehemals Prinz Porno) auf dieser Platte abbrennt! Die Texte sind wirklich sehr nachdenklich, manchmal auch witzig oder total krank! Der erste Song ("Donnerwetter") überzeugt auf der ganzen Linie und ist eines der besten Intros aller Zeiten! Der zweite Song, Instinkt, ist für mich einer der vielen Glanzpunkte dieses Albums, so einen krassen Beat hört man wirklich nur selten. Und der Text ist einfach nur klasse, sehr anti-kapitalistisch, super gemacht! Man kann wirklich jeden Song von diesem Album rauspicken, jeder überzeugt auf seine Weise und präsentiert eine völlig neue Idee. Die Beats, die allesamt von Biztram stammen, vereinen sich perfekt mit Pi's Texten und sind wirklich innovativ, manchmal auch experimentell. "Bonny's Ranch III" bietet wieder einen superkranken Beat, der voll nach vorne geht, Hammer!! Auf "Die Bomben Schlafen" rappt der Prinz über die beinahe vergessen gegangene Atombomben, die nur darauf warten das Chaos auf der Welt zu ordnen. Vielleicht der beste Song auf dieser Platte, der Refrain geht mir nicht mehr aus dem Kopf! Auf "Peng, Peng, Peng" geht es um Mr.Bush, der als Cowboy mit kleiner Kanone dargestellt wird, super umgesetzt! Als letztes möchte ich noch die zwei letzten Songs, "Der Rand" und "Ich Gehe" erwähnen, welche wiederum kleine Meisterwerke sind! Die Beats sind so wunderschön, das man sich wie in einer Traumwelt fühlt, und die Texte sind vor allem bei "Ich Gehe" sehr nachdenklich und auch traurig. Auf der zweiten CD bietet Prinz Pi dann sogar noch ein gerapptes Hörspiel, welches mit orchestralen Melodien von Biztram phantastisch hinterlegt wurden. Super Atmosphäre, super Umsetzung, das hat es wirklich noch nie gegeben im Rap-Game...Respekt an Pi!! Und zum Schluss, als wäre das alles noch nicht genug, gibt es noch eine dritte CD mit sieben Songs, welche es nicht mehr aufs Album geschafft haben...auch diese überzeugen auf der ganzen Linie!!! Man sollte den Preis wirklich als Geschenk verstehen, denn was Prinz Pi hier bietet übertrifft wirklich alles bisher dagewesene, sowie von der Qualität, als auch der Quantität her!!! 5 Sterne für dieses Album, welches für mich sofort ein Klassiker ist. Kaufen, solange die Premium Edition noch erhältlich ist, ihr könnt nichts falsch machen!!
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am 12. September 2006
Ganz ehrlich: Ich bin überrascht. Ich hätte nie gedacht, dass der kleine Prinz Pi (ehemals Prinz Porno) es schafft, ein solches Album aufzunehmen. Qualitativ steht es keiner Major-Produktion nach und inhaltlich hat es mehr zu bieten als der gesamte deutsche Rap zusammen.

Beginnend mit dem Intro-Track "Donnerwetter", welcher schon großes verkündet, über den politischen Kracher "Die Bomben schlafen", über einen auf berlinerisch gerapten und mit Frank Zander aufgenommenen "Meene Stadt" bis zum letzten Track "Ich gehe" hält sich eine Atmosphäre, die mit keinem Album der letzten fünf Jahre zu vergleichen ist. Ganz zu schweigen natürlich von der zweiten CD, auf der Pi eine Fantasy-Geschichte rund um das deutsche Rap-Biz spinnt. Er wird zwar seinem Anspruch nicht ganz gerecht, das größte Liedwerk seit den Nibelungen zu schaffen, aber gut, die sind auch zwölf Stunden lang. Auch hier ist die Atmosphäre großartig, nicht zu letzt auf Grund der stimmigen von Biztram komponierten Musik.

Die dritte CD mit den Bonustracks habe ich leider nicht gehört, aber schon allein wegen der ersten beiden lohnt es sich dieses fabulöse Machwerk zu kaufen.

Das erste Album von Pi, welches man wirklich in einem Stück durchhören kann, und welches "aus einem Guss" ist. Keine unnötigen Features, nur ein paar ganz wenige, die allerdings wirklich cool sind (der glorreiche "Taktloss" und sein Labelrapper "Bobize").

Das wirklich beste deutsche Rapalbum seit langem. Prädikat: Kaufen!
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am 10. September 2006
„!DONNERWETTER!“ ist Name und Programm des auf zwei CDs verteilten Großwerkes. Eine Rebellion gegen die Sinnesleere des Deutsch-Rap. Ein längst überfälliger Befreiungsschlag, welcher der oft hochnotpeinlichen Szene einen Spiegel vorhält und über den Kopf schlägt. Auf der ersten CD, mit insgesamt 22 Songs, präsentiert sich PRINZ PI äußerst vielseitig. Mit der zweiten CD sichert er sich einen Platz in der Loge des Musik-Olymp. Ein wahres "Storytelling" Großwerk: Den 50 minütigen Heldenepos "Der Herr der Dinge". Eingebettet ist die musikalische Großtat in ein adäquates Artwork. Ein 36-seitiges Booklet mit allen Texten und vielen Einblicken in den visuellen Kosmos zum Album rundet das Gesamtbild ab.

Die limitierte Premium Version von !DONNERWETTER! enthält zusätzlich eine dritte (!) CD mit weiteren Tracks und Videos!

Tracklist:

CD1: "!DONNERWETTER!"

01. Donnerwetter

02. Instinkt (Album Version)

03. Kette (Würfel 2)

04. Der Plan Skit

05. Bonnies Ranch 3

06. Psst Skit

07. Die Bomben schlafen

08. Von & Zu (feat. Taktloss)

09. Meine Roots

10. Peng!Peng!Peng!

11. Berlin, Große Liebe

12. So viele Fragen

13. Singt die Lieder (feat. Biztram & Bobidze)

14. Herr Claasen

15. Keine Idole

16. Wie die Zeit vergeht (feat. Biztram)

17. Schreibmaschine

18. Meene Stadt (feat. Frank Zander & Biztram)

19. Zünd die Welt an

20. Schwarz ist das neue schwarz

21. Der Rand

22. Ich gehe

CD2: "Herr der Dinge"

01. Das weite Land

02. Der Bote

03. Im Thronsaal

04. Zur Altstadt

05. Die Spelunke

06. In das Dorf

07. Das Prinzendorf

08. Der Aufbruch

09. Der dunkle Wald

10. Räuberhauptmann

11. Über die Berge

12. Die Prophezeiung

13. Angriff der Orks

14. Die Vogelreiter

15. Der Ritt

16. Dorffest

17. Orks im Morgengrauen

18. Das singende Schwert

19. Der Winterwald

20. Lagerfeuer

21. Die Gefährten

22. Der See

23. Das Geisterschiff

24. Die Flotte

25. Auf dem Hügelkamm

26. Der Prinz eröffnet die Schlacht

27. Die Schlacht

28. Mit letzter Kraft

29. Entscheidung

30. Der Herr der Dinge

CD3: Premium-CD (nur bei der Ltd. Edition)

01. Es geht los

02. Bestandsaufnahme

03. Hotel

04. Rostbraun

05. Down Syndrom

06. Geld macht dich krank

07. Dem Licht entgegen (feat. Esko)

+ Interview Video

+ Animation
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am 20. Oktober 2011
Ich höre doch gar keinen Hip-Hop. Welcher Teufel reitet mich also ein Review für ein Hip-Hop Album zu schreiben?

Vor gut einem Jahr hatt ein Freund mit dem ich des öfteren mal Musik austausche mir dieses Album gegeben. Ich war ein Teenager während Gestalten wie Sido, Eko Fresh und Bushido die Charts enternten (begleitet von Schnappi und einer ganzen Armada verstörender Handy-klingeltöne, ihr erinnert euch sicher noch!). Daher gehe ich mit ziemlich gemischten Gefühlen an Rap und (vorwiegend deutschen) Pop im allgemeinen heran. Dass die beiden eigentlich überhauptnichts miteinander zu tun haben kam mir erst durch dieses Album so wirklich in den Sinn.
Frei von jeglichem pop-apeal ist natürlich niemand der Hip-Hop macht - dafür ist die Musik einfach zu simpel und kann auf Instrumentaler ebene schwerlich durch Tiefgang begeistern, waß letzten Endes aber in ihrer Natur liegt und kein Kritikpunkt seien sollte. Das solche Grundregeln oft, aber nicht immer, zutreffen beweist Donnerwetter;

Ich habe innerhalb dieses genres noch nie so schöne und verspielte Instrumentals vernommen. Immer mal wieder gesellen sich echte Instrumente dazu, machen ihre Sache ausgesprochen gut und Prinz Pi scheint seine Songs wirklich zu komponieren statt bloß dem Standardschema Mainpart/Chorus/Mainpart/Chorus zu folgen. Dann ist da noch die orchestrale "Herr der Dinge" Bonus CD auf der Pi eine Fantasygeschichte vertont (ein begleitender Erzähler inklusive). Hört/liest man davon erwarten man zwangsläufig eine (bestenfalls gewollte) Parodie, aber nein; Herr der Dinge funktioniert und wirkt zu keiner Sekunde gekünstelt oder unfreiwillig komisch (zu meinem Erstaunen!). Dieser zweite, experimentelle Teil des Albums würde die 5 Sterne schon im Alleingang rechtfertigen.

Prinz Pi ist der erste Rapper den ich höre (gerne höre!) und den ich wirklich als Künstler mit Daseinsberechtigung bezeichnen würde. Er verlässt sich nicht darauf die Assi-Attitüde der heutigen Jugend zu fokußieren sondern versucht seiner Kunst echten Tiefgang zu verleihen. Waß andere Rapper zu erreichen glauben indem sie alle Jahre wieder ihren obligatorischen, nachdenklichen Herz-Schmerz Track auf die Charts loslassen (damit aber lediglich beweisen dass sie Musikalische Analphabeten sind) hatt Prinz Pi etwas verstanden und weiß darin zu überzeugen. So schafft man es als Rapper in meine CD-Sammlung. Zwischen Ayreon, Dream Theater, Helloween und Gamma Ray!

Daß sind natürlich sehr allgemeine Lobpreisungen, aber auf Donnerwetter findet ihr schlichtweg daß alles in gebündelter Form. 5 Sterne für den bisherigen Höhepunkt eines echten Künstlers der sich keinem der peinlichen Klischés unterwirft die seine Genrekollegen in den letzten Jahren mit viel Eifer und wenig Hirn etablieren.
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am 29. September 2006
Prinz Pi - Donnerwetter

ACHTUNG! es folgt eine ansage: PRINZ PIS' DONNERWETTER IST DAS BESTE DEUTSCHRAP ALBUM DES JAHRES! ja...und das mein ich verdammt ernst!

noch ein paar wochen hätte ich nie gedacht dass ich das je sagen werde! nicht weil ich wirklich was gegen prinz pi hatte...sondern weil ich mich bis dato einfach nie mit ihm auseinandergesetzt hatte! weiß gott warum!?!!

aber als ich erste snippets zu "donnerwetter" gehört habe dachte ich plötzlich: "ey...das is echt gut was der kerl da macht!" und schwupps lag das ding in meinen amazon einkaufskorb! ^^

und was soll ich jetz sagen: er ist von der technik weiß gott nicht der krasseste rapper und seine stimme ist auch nich wirklich außergewöhnlich! aber textlich is das mit das beste was mir je zu ohren kam! jeder track ein eigenes thema, jeder track steht für sich! außerdem hat er mit biztram und beatzarre auch noch zwei wahnsinnig talentierte producer hinter sich die locker mit der aktuellen ersten deutschen beatmaker liga mithalten können!

mit bonus CD (7 hammer tracks!) bietet das album 27 ganze songs (+ 2 skits) und kommt tatsächlich OHNE ausfälle aus! klar hört man den einen oder anderen track lieber...aber schlecht ist NICHTS!

obendrauf kommt noch die 2te bonus CD "der herr der dinge"!

eine art gerapptes hörbuch im mittelerde style über orchestrale symphonien...ebefalls von biztram produziert...welches wenn man genau hinhört viele metapher auf die deutschrapszene enthält! sowas nenn ich innovativ und neu! und intelligent! ^^

die highlights spar ich mir jetz! das würde den rahmen sprengen! ^^

KAUFTEN!!! ES LOHNT SICH!!! (und hört auch die beiden vorgänger "Zeit ist Geld " und "Teenage Mutant Horror Show"! beides hammer alben!!!)

MEINE JUICE WERTUNG: 5 KRONEN!
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am 1. September 2006
Es ist so weit, DAS ALBUM erscheint. Das erste "richtige" Prinz Pi Album. Lange haben wir drauf gewartet, eigentlich hat Pi schon bei seinem "Comeback" angekündigt, dass Großes auf uns wartet. Mit dem heutigen Tage bin ich vollends überzeugt: Pi hat nicht übertrieben.

Das Snippet in den Ohren wird man von einem reimenden Frank Zander begrüßt, der erste Beat setzt ein. Streicher, ein dicker Bass, eine leichte Melodie, das Donnern und über all dem Pi. Eine Atmosphäre wie bei der Verfilmung der Bibel. Eine Qualität, die so nie zu erwarten war. Die Beats von Biztram, dazu die Raps von Pi, eine Symbiose, wie sie besser nicht sein könnte.

Überraschender Weise thematisiert Pi viele neue Dinge. Klar geht es wieder um seine Entwicklung, um das Business und um düstere Perspektiven. Aber er rappt auch über den Alltag, über seine Kindheit, über Mode, über Farben und über sich, sich als Menschen. Sympathisch wie nie, ehrlich und direkt, einfach ein sehr persönliches Album. Auch wenn ich zugeben muss, ein großer Fan seiner Kunst zu sein, ich behaupte, dass diese Album das Potential für die 1 in Deutschland hat. Dieses Album ist Musik, nicht bloßer Rap aus Deutschland. Der zweite Teil der Scheibe lässt auf noch einen weiteren Knaller hoffen, wer hat es vor Pi gewagt, eine CD vollzupacken mit klassischer Musik und darauf zu rappen? Wer hat vor ihm eine Themen-CD auf den Markt gebracht, die eher wie ein Hörspiel funktioniert? Niemand, richtig. Niemand im deutschen HipHop hat so etwas gemacht.

Es mag stilistische Monsterrapper in Deutschland geben, die mit Reimschemen und Doubletimerap alles und jeden an die Wand Battlen, doch am Ende bleiben sie alle vor Pi liegen, weil er sie mit seiner Musikalität umbläst. Prinz Pi ist das Niveau, alles andere ist darunter!!!
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Zunächst mal: Nein, ich übertreibe nicht. Prinz Pi hat sich mit diesem Werk selbst ein Denkmal gesetzt.Das Album ist so vielfältig wie es nur sein kann, die Beats klingen alle unterschiedlich aber sind alle auf ihre Art genial. Und dann natürlich noch die größte Stärke, nämlich die Texte. Auch hier findet man alles was man von Prinz Pi aber vor allem einem Rapalbum erwartet: Storytelling, Verschwörungstheorien, Battlerap, Liebeserklärungen und natürlich deepere Tracks die zum Nachdenken anregen. Um ehrlich zu sein gibt es an diesem Album nichts auszusetzten. Pflichtkauf.
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