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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
49
4,2 von 5 Sternen
Canon EF 50mm/1:1,2 L USM Objektiv (72 mm Filtergewinde)
Stil: Standardausführung|Ändern
Preis:1.337,13 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 17. November 2013
nun habe ich drei Wochen dieses Objektiv getestet und wieder zurückgegeben.Trotz unterschiedlichen Feinabstimmung des Autofokus an meiner DX konnte kein einziges Bild an Schärfe überzeugen. Im Gegenteil. Ob ich nun Aufnahmen draußen oder im Innenbereich machte es war jedesmal eine Enttäuschung. Selbst Aufnahmen von einer lenscal mit gleichem Abstand, gleicher Beleuchtung und unterschiedlichen Blenden gelangen nicht.Erst ab Blemde 5,6 waren Bilder als scharf zu bewerten. Über den Preis brauch man eh nichts zu schreiben.

Seit drei Tagen habe ich nun ein 1,4er von Canon und probiere es ebenso aus. Die ersten Aufnahmen, wieder von der lenscal (unter gleichen Bedingungen), sind schon um Klassen besser.

Ich möchte nicht den Eindruck erwecken, daß ich das EF 50 1,2 USM hier verreissen will. Ganz im Gegenteil; ich fotogrfiere seit 40 Jahren mit CANON und bin bis dato mit allen meinen CANON-Objektiven und Kameragehäusen immer sehr zufrieden gewesen. Aber das 1,2er ist das Geld leider nicht wert. Schade, denn die Verarbeitung und die Farbnuancen sind Klasse.
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am 28. Januar 2012
Das Canon EF 50mm f/1.2L nutze ich nun seit fast einem Jahr an verschiedenen Bodys (Canon 450D, 50D, 5DII) und möchte nun meine Erfahrungen damit weitergeben.

Da das meiste bereits durch die anderen Rezensenten gut dargestellt wurde, spare ich mir hiermit die Wiederholungen und komme direkt auf den Punkt. Ich habe das Objektiv bereits mehrmals in Extremsituationen genutzt (in strömenden Regen, im Schnee pitschnass, Staub etc.) und es hat mich nie im Stich gelassen. Zufälligerweise hatte ich in so einer Situation sogar den direkten Vergleich mit einem Canon 50 1.4 und gerade dort hat man dann den Unterschied gut gesehen: Während die 1.4er Version in der Nacht im Laternenlicht den Fokus nicht fand oder einfach nur daneben lag, überzeugte das 1.2er mit durchgehend akkurater Schärfe. Durch den Sucher hat man zwar nicht viel gesehen, aber die rote Kontrollleuchte gab das OK. Am PC wurde dies bestätigt. Da es an diesem Tag zudem geregnet hatte mussten wir das 50 1.4 in Plastiktüten einpacken damit es keinen Schaden erleidet. Spaß beim Fotografieren macht das natürlich keinen. Das 50 1.2 hatte ich zwar anfangs auch eingepackt, aber später im Verlauf des Shootings dann ohne Schutz verwendet und dank der sehr guten Verarbeitungsqualität fehlt dem Objektiv nichts, obwohl das Wasser an der Kamera heruntergetropft ist.

Unter normalen Bedingungen jedoch ist der Unterschied der Leistung von den beiden Objektiven nicht mehr so gravierend. Fazit daraus: Wer der Typ ist der auch bei schlechtem Wetter rausgeht und seine Kamera nicht in die Vitrine stellt, viel fotografiert und hohen Wert auf Zuverlässigkeit legt, der ist mit dem Canon 50 1.2 sehr gut bedient. Alle die das nicht brauchen können auch ohne Bedenken zu der 1.4er Version greifen, welche ebenfalls super Ergebnisse liefern kann! Der Fotograf macht das Bild, nicht die Kamera!

P.S.: Die oben geschilderte Situation war übrigens kein Einzelfall. Das Objektiv wurde schon mehrmals diesen Bedingungen ausgesetzt und lebt immer noch. ;)
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am 28. August 2012
Ich habe mir die Linse angeschafft weil ich zurück zu den Wurzeln wollte, die in meinem Fall auf eine Minolta XG-M plus 50mm Standardbrennweite zurückgehen. In Verbindung mit einer 5D3 ist diese Linse eine mehr als nur tolle Kombination, die dem VF-Sensor sein volles Potenzial entlocken kann.

GENERELL
Allgemein ist die Linse kleiner als gedacht, einfach handzuhaben und vom Gewicht her sehr angenehm. Man hat allerdings schon das Gefühl in Verbindung mit einer 5D3 etwas Großes in der Hand zu halten. Die kurze Bauform macht das Halten viel entspannter als wenn z.B. ein mittelgroßes Zoom angeflanscht ist da der Schwerpunkt mittig bleibt.

GRUND FÜR DIE ANSCHAFFUNG
Es ist schon viel zu den guten und schlechten Eigenschaften überall geschrieben worden, für mich waren diese alleine aber nicht entscheidend für die Anschaffung – denn das Ganze ist auch hier mehr als nur die Summe seiner Teile. Die Lichtstärke und sich daraus ergebende Flexibilität sind weiche Kriterien die dieses Objektiv von anderen absetzen. Zudem ist es durch den Wetterschutz eine sehr haltbare Linse, der Wertverlust dürfte entsprechend gering ausfallen – also ist der hohe Einstandspreis durchaus Relativ zu sehen.

Außerdem wollte ich eben weg von Zooms die einem eine Unmenge an Brennweiten bieten, aber keine davon in ihren Möglichkeiten voll ausnützen. Eine Festbrennweite dieser Güte bietet a) Eigenschaften die kein Zoom je haben wird und ermöglicht b) keine wirkliche Steigerung in seiner Auslegung mehr. Da ich ohnehin ein paar Zooms habe hat mich die so oft bemängelte Schärfeleistung nicht sonderlich abgeschreckt – für andere Anwendungen dient mir das 24-105mm als zuverlässiges und sehr gutes Standardzoom. Kein Objektiv kann eben alles gleichzeitig abdecken.

Doch ich will eben nicht immer die Vielzitierten „knackscharfen“ Bilder machen. Gerade die Unschärfe ist es, welche dieses Objektiv von vielen (den meisten) anderen unterscheidet – nicht zuletzt durch die riesige Offenblende. Und ich finde es schon sehr interessant einen Schärfebereich von bloß ein paar Millimetern zu haben. Nimmt man z.B. Gesichter auf, so gelingt es einem auf nur ein Auge scharf zu stellen und das zweite schon in der Unschärfe verschwinden zu lassen. Die Effekte welche dadurch möglich werden sind großartig.

DAS OBJEKTIV
Es ist ein sehr hochwertiges Objektiv das einem alles bietet was man heute technisch machen kann, bis auf einen Bildstabilisator vielleicht, den man aber in diesem Fall nie wirklich braucht. Es ist mit einem vollständigen Wetterschutz ausgestattet wenn man einen entsprechenden Klarfilter verwendet.
Ganz klar ist das Objektiv für VF-Sensoren ausgelegt, und hier kommt auch als hochwertigste verfügbare Standardbrennweite seine Stärke voll zur Geltung. Am Crop ist es bestimmt auch nett anzusehen, doch verliert man durch den Verlängerungsfaktor einfach den sinnvollen Nutzen als Standardbrennweite sowie einen Teil des Unschärfebereichs. Da ist man mit anderen Objektiven besser bedient und sollte sich vielleicht das 35mm F/1.4 einmal ansehen.

BEDIENUNG UND BILDQUALITÄT
Das Objektiv lässt einen sehr gute Ergebnisse erzielen – in Verbindung mit der 5D3 sind diese durchgängig und konstant besser als sie z.B. mit einer F/4 Zoomlinse im gleichen Brennweitenbereich zu erzielen sind. Und so ein Objektiv will man auf keinen Fall bei F/4 vergleichen, denn das wird seiner optischen Auslegung als extrem schnelle Brennweite nicht gerecht.

Dennoch sind ein paar Dinge zu beachten. So ist es durch die immense Offenblende unbedingt auf einen korrekt angepassten Autofokus angewiesen. Damit meine ich nicht nur die so oft besprochenen Fokusverschiebungen, sondern auch generell die Wahl und Bedienung des richtigen AF-Modus. Als Anwender darf man also keine Scheu davor haben, zunächst einmal viel mit den unterschiedlichen Betriebsarten des AF zu experimentieren bzw. das Handbuch sehr häufig zur Hand zu nehmen. Man muss ein Gefühl für die Linse bekommen, dann bekommt man auch die Ergebnisse die man möchte.

Es handelt sich hie um eine extrem lichtstarke Linse, entsprechend sollte man dem Studium von Belichtungszeit, Blendenöffnung, ISO-Werten und deren Zusammenspiel einige Zeit widmen und auch dem M-Modus mehr Beachtung schenken als man es bislang vielleicht getan hat. Auch ein intensives Studium von HDR-Techniken macht schon alleine aufgrund dieser Linse Sinn, denn einen Blitz wird man i.d.R. nur selten benutzen wollen.

Und nochmal: die Ergebnisse sind konstant auf einem sehr hohen Niveau wenn man die Technik respektiert. Dies kann auch nicht durch bloße Messwerte erklärt werden, man muss die Optik einfach selbst verwenden und sehen was sie liefern kann.

Bisher konnte ich die meisten Direkt-JPEG's ohne weitere Bearbeitung verwenden. Die Farben und Kontraste sind wundervoll, das Bokeh ist Klasse. In dieser Brennweite wird man vermutlich derzeit nicht vieles finden was besser ist. Dadurch eignet es sich für eine Vielzahl an unterschiedlichen Anwendungen, die quasi nur durch die eigene Kreativität eingeschränkt werden.

FAZIT
Ein Objektiv der besonderen Art. Klare Empfehlung für Leute die etwas anderes wollen als die immer gleich ausschauenden "superscharfen" Bilder, welche mit der Zeit eben etwas langweilig werden. Durch die traditionelle Brennweite von 50mm trainiert man zudem sein Auge und wird wesentlich mehr mit Nähe und Distanz spielen als man es bei einem Zoom machen würde – und die richtige Perspektive gepaart mit der extremen Offenblende ergibt oft dramatische Ergebnisse.

Es verlangt allerdings nach einer geübten Hand die sich blind mit der Bedienung des Kamerasystems sowie dem „Belichtungsdreieck“ auskennt und sich andernfalls auch nicht scheut, einige Zeit und Mühe zu investieren um an diesen Punkt zu kommen.

Dadurch erhält man durch dieses Objektiv natürlich auch die Möglichkeit, seine eigenen Fähigkeiten auf eine neue Stufe zu bringen wenn man dies möchte, denn ein deutlich lichtschwächeres Zoom kompensiert sehr viele Fehler. Alternativ gibt es natürlich noch das hervorragende EF 50mm f/1.4 was bei der ernsthaften Auswahl definitiv als seriöse Option in Betracht gezogen werden sollte. Am besten beide einmal testen und dann entscheiden. Braucht man allerdings unbedingt den Staub-/Wetterschutz oder den rasiermesserscharfen Fokusbereich den dieses Objektiv mitbringt, so muss man nicht mehr vergleichen da alles andere nur ein Kompromiss sein wird.

Entsprechend halte ich Sternebewertungen für dieses Objektiv unangemessen, entweder es passt zu dem was man machen will oder eben nicht. Passt es nicht liegt der Fehler aber an der Auswahl, und nicht am Objektiv. Die Gefahr eines Spontankaufs ist bei dem Preis kaum gegeben, insofern sollten die Leute die es haben auch zufrieden damit sein. Und zwar ganz abseits von messtechnischen Berichten und endlosen Schärfediskussionen. Zum Bildermachen taugt das EF 50mm f/1.2 nämlich ganz vorzüglich.
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am 3. Januar 2014
Ich hatte vor dem Canon EF 50mm f/1.2 L USM schon das Canon EF 50mm f/1.8 II über 2 Jahre
sowie das Canon EF 50mm f/1.4 USM über mehrere Monate.
Ich nutze das EF 50 L seit kurzem an der Canon EOS 5D Mark II,
zuvor hatte ich es an einer Canon EOS 5D Mark I im Einsatz.

Das EF 50 L erfordert wirklich viel Übung, ich habe einige Zeit gebraucht damit warm zu werden.
Der Autofokus ist treffsicher, aber bei weniger Licht sollte man eher auf Kontraststarke Linien
oder Punkte mit dem mittleren AF-Punkt zielen,
damit man auch bei kleinen Blendenzahlen das Ziel trifft.

Positiv:

+ viel besserer Kontrast, etwas bessere Farbwiedergabe als EF 50 1.8 II und 50 1.4 USM bei Blendenwerten kleiner als ca. f/4.0
+ nutzbare (gemäßigte) Schärfeleistung schon bei Offenblende, schärfer als EF 50 1.8 II und EF 50 1.4 USM bis ca. Blende f/2.8
+ lässt den Hintergrund sehr stark verschwimmen (dazu ist allerdings Wissen und/ oder Übung nötig)
+ meistens schönes Bokeh (weich, cremig, Lichtkreise erscheinen meistens angenehm weich, besser als beim EF 50 1.8 II und EF 50 1.4 USM)
+ auch abgeblendet relativ runde Lichtkreise im Bokeh (um Welten besser als beim EF 50 1.8 II und besser als beim EF 50 1.4 USM)
+ es lässt den Hintergrund bei gleicher Blende subjektiv stärker verschwimmen als das 50 1.8 II oder das 50 1.4 USM,
somit ist der Abstand der drittel Blende vom EF 50 L @ f/1.2 zum EF 50 1.4 USM @ f/1.4 in der Praxis viel größer als es auf dem Papier erscheint,
zumindest was die Freistellungsmöglichkeiten angeht
+ sehr gute Verarbeitung, einzig der Ring mit der Objektivbeschriftung an der Front könnte etwas wertiger sein
+ Gummiring am Mount schützt vor Staub und Wasserspritzern an der Verbindung zwischen Body und Objektiv,
diese Dichtung ist übrigens um einiges hochwertiger, als die des Canon EF 24-105mm f/4 L IS USM

Negativ:

- Bokeh kann je nach Motiv, Licht und Fokuseinstellung unschön aussehen (unruhig/ hartkantig besonders im Randbereich)
- Autofokus ist meiner Wahrnehmung nach ein Tick langsamer als beim EF 50 1.4 und EF 50 1.8 II
- Tubusführung vorne Offen (es kann Staub ins Objektiv gelangen, wenn man keinen Filter benutzt)
- Schärfeleistung kleinerer Blenden im Vergleich zum EF 50 1.8 II und 50 1.4 USM (ab Blende f/2.8 können das 1.8er und 1.4er mithalten,
ab f/4.0 werden sie deutlich besser als das 50 L)
- starke Vignettierung bis f/2.0 (diese lässt sich entweder mittels Funktion in der Kamera oder später am PC mehr oder weniger gut rauskorrigieren,
ich lasse die Vignettierung im Bild, weil es für mich ein Teil des 50 L Charms ausmacht

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Mein Fazit:

Benötigt man in mehr als 80% der Fälle die maximale Freistellungsmöglichkeit bei einer Brennweite von 50mm,
ist ohnehin ein großer Fan von Bokeh und fotografiert auch sonst oft mit Blenden kleiner als f/2.8,
dann ist das 50 L die richtige Wahl.

Die Preis/ Leistung schätze ich bei Blendenwerten unter f/4.0 und für Aufnahmen bei wenig Licht als "sehr gut" ein.
Für größere Blendenwerte über f/4.0 würde ich die Preis/ Leistung mit "mangelhaft" bewerten, da die erheblich günstigeren Varianten des 50mm
hier durchaus mithalten können, in Schärfeleistung sogar übertreffen können.

Für gelegentliche Aufnahmen bei weniger Licht aus der Hand
und für schon gute Freistellungsmöglichkeiten, reicht das EF 50 1.8 II mehr als aus.
Das EF 50 1.4 USM empfehle ich, falls man mit der Verarbeitung, dem lauten Autofokus
oder mit den eckigen Lichtkreisen des Bokehs beim Abblenden des EF 50 1.8 II nicht leben kann.
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am 20. Juni 2012
Meine Zufriedenheit und Begeisterung für dieses Objektiv wächst von Tag zu Tag. Es "arbeitet" (harmoniert wäre die bessere Formulierung) an einer 1DMarkIV und ich benutze es für

+Innenaufnahmen ohne Blitz (Menschen)
+Außenaufnahmen (Stadtbummel, Menschen, Umgebung).

Natürlich kann man argumentieren, dass gerade bei Außenaufnahmen ein Zoom (z.B. 24-70mm) praktischer ist. Stimmt auch, aber bei dieser Brennweite muss man eben selber noch ein wenig den Blickwinkel verändern oder sich eine kreative Gestaltung des Bildes überlegen. Mich "erzieht" es zu einem bewussteren Fotografieren.
Ein Traum ist die Wiedergabe der Farben, sehr kräftig und realistisch, so wie auch das menschliche Auge das Motiv im Blick hat/hätte, quasi ein Abbild der Wirklichkeit. Das Bokeh ist wunderschön und knackig scharf, allerdings in einem sehr kleinen, engen Bereich, da musste ich schon auch ein wenig üben.

Verarbeitung ist top, einem "L" angemessen. Auch wenn der Preisunterschied zum nächst "tieferen" 50mm 1.4 erheblich ist, ich habe den Kauf auch in dieser Preisklasse nicht bereut.
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am 7. April 2011
Hallo,

ich habe mir dieses Objektiv neu gekauft. Es wurde im Februar 2011 produziert. Wenn man sich eines dieser Objektive zulegt, sollte man zusehen, eins zu bekommen, was jünger als 2007 ist, da Canon dieses Objektiv mittlerweile verbessert hat und keine Front/Backfokusprobleme mehr auftreten. Das war früher ein sehr großes Thema.

Was kann ich zu dem Objektiv sagen?

Es ist schwer, wie ein Panzer verarbeitet, höchst lichtstark und sehr teuer. Canon gibt seinen Prämiumobjektiven ein hochwertiges Ledersäckchen und die passende Streulichtblende mit auf dem Weg (letzteres sollte eigentlich selbstverständlich sein, aber Canon lässt sich die Plastikteile für ca. 0,40 EUR gerne mit 25 EUR vergüten, aber das ist ein anderes Thema).

Abbildungstechnisch kann man KEIN besseres 50mm-Objektiv bei Canon finden. Das 50mm 1.L USM sticht wirklich alle aus, das Canon 1.8, das Canon 1.4 und das Sigma 1.4. Ich habe sie alle gehabt und überall gab`s was zu meckern.
Farben, Bokeh, Kontraste, Schärfe... überall legt die L-Version noch eine Schüppe drauf. Mein Objektiv ist bei Offenblende schärfer als das 50mm 1.4 bei Offenblende. Auch das Sigma schlägt die L-Version locker, insbesondere bei der Fokusgenauigkeit. Der USM ist für mein Empfinden rasend schnell (mein Auge fokussiert auch nicht schneller) und trifft sein Ziel mit sehr hoher Präzision. Auch bei wenig Licht.

Das Glas, das verwendet wurde ist mehrfachvergütet und das Objektiv ist auch versiegelt, so dass man es auch bei widrigen Wetterverhältnissen problemlos benutzen kann. Um die Versiegelung zu komplettieren, braucht man einen 72mm Protectorfilter, den man sich direkt dazu kaufen sollte um diese große Anschaffung zu schützen.

Warum ein L?

Die Frage ist berechtigt. Das Canon 50mm 1.2L ist auf keinen Fall "vier-mal-so-gut", wie das 50mm 1.4 USM, auch wenn es das vierfache kostet. Ich würde sagen, das L legt nochmal ca. 10% an Bildqualität nach, wofür Canon dann das vierfache des Kaufpreises aufruft.

Man erkennt schnell, das Ding ist eine echte "Edellinse", die man schwer mit rationalen Argumenten rechtfertigen kann. Ich habe mir dieses Objektiv gekauft, weil ich es WOLLTE, nicht weil ich es BRAUCHTE. Das sage ich ehrlich und rede nicht drumrum.
50mm sind meine Lieblingsbrennweite an der EOS 5D und hier habe ich auch keine Lust auf irgendwelche Kompromisse gehabt. Wenn das Geld kein Problem ist, spricht nichts gegen dieses Objektiv. Leute, die 50mm nur ab und an benutzten, sollten überlegen, ob es wirklich nötig ist, die L-Version zu kaufen.

Ein besseres Objektiv macht keinen besseren Fotografen.

MfG
laurooon
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am 11. Dezember 2009
Das 50L ist eine der Linsen welche ich als bislang ausschließlicher Nikon Fotograf haben und benutzen wollte - ich besorgte mir unter anderem dafür einen EOS Body. Ich war sehr über die Qualität der Fassung und den geschmeidigen Lauf des Fokusringes begeistert - wahrlich L Niveau. Der Autofokus ist dafür, dass es sich um eine sehr lichtstarke Linse mit dementsprechend großen Glaselementen handelt, angenehm schnell - kein Vergleich zum 85L welches ich auch habe. Das Objektiv ist Wettergeschützt und besitzt eine Dichtlippe am Bajonett. Der Wetterschutz muss per Filter (Canon Schutzfilter 72 mm) vervollständigt werden - dann übersteht es auch einen Regenguss am richtigen Body (ich nutze es an einer 1DsMkIII). Der Lieferumfang ist vollständig und auch inkl. GeLi - den Objektivbeutel finde ich ein wenig ungenügend für eine solch teure Linse.

Nun zum interessanteren - den optischen Eigenschaften: gleich zum Start - ich musste bei dieser Linse den AF per Feinjustage einstellen. Nun ist es offen für meinen Einsatz (Menschen/Portrait) ausreichend scharf. Wer jedoch von diesem Objektiv die Abbildungsleistung eines Makros erwartet - und das evtl. noch offen - wird sicherlich enttäuscht sein. Dafür hat es aber Charakter - und davon hat man bei Menschenbildern weit mehr. Auf was man bei dem 50L achten muss ist der Fokusshift beim Abblenden: das Scharfstellen per AF geschieht bei völlig geöffneten Objektiv - die Konstruktion dieses Objektives ist derart, das der Fokuspunkt durch Abblenden verschoben wird. Dies ist kein Fehler, kann nicht per AF Feintuning oder manuellem Fokussieren ausgeglichen werden sondern es ist eine konstruktive Eigenart der Linse. Am stärksten fällt dies Phänomen bei Blende 2-2.8 und kürzeren Distanzen auf.

Im Netz kursiert als 'Workaround' die Benutzung der äußeren AF Felder. Warum das den Shift etwas kompensieren kann/soll ist nicht genau bekannt - könnte aber an der Bildfeldwölbung hochgeöffneter Linsen liegen.
In der Summe: es ist ein Glas mit dem man etwas arbeiten muß um damit warm zu werden - wenn es dann aber fliegt, dann richtig. Manche hingegen werden wahrscheinlich nicht glücklich damit. Ich gebe trotz des hohen Preises und des Fokusshifts 5 Sterne - einfach weil es ein Charakterglas ist.
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am 29. Oktober 2010
Hallo.
Ich besitze das Objektiv seit ca. 4 Monaten in der Verbindung mit einer 1D MKII und muss sagen, ich bin durchaus zufrieden. Es kommt nicht an die Schärfeleistung einiger Tele- und Makroobjektive heran, aber es besitzt immer noch soviel Abbildungsleistung, dass auch ein Profi damit gut arbeiten kann.
Ich sehe kein Sinn darin, Bildpunkte zu zaehlen, erst recht nicht bei Offenblende.
Das Objektiv ist durch die Blenden zufriedenstellend und für so eine enorme Lichtstärke verständlich von Canon, das man da nicht auf Leica- Niveau kommt. (Auch selbst die sind bei den Lichtstärken keine Künstler)
Es ist ein Objektiv was viel Übung verlangt. Hat man die, ist es ein absolut herrvoragendes Objektiv.

Lichtstärke hat sein eigenen Charakter.
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am 29. Januar 2013
Bis jetzt bin ich sehr enttäuscht von der Linse.
Bei offener Blende liegt der Fokus, falls etwas überhaupt scharf ist, bei Testcharts ca. 4-5cm hinten. Bei realen Fotos wo man es vielleicht nicht so empfindet fragt man sich schnell "was ist hier überhaupt scharf?".
Im Netz kursieren zumindest sehr unterschiedliche Meinungen zu dem Objektiv. Dies hat mich für erstes veranlasst ein Ersatz anzufordern. Vielleicht werde ich hier mehr Glück haben.
Ein Front/ Backfokus scheint bei der Linse allerdings keine Seltenheit.
Verwendete Bodys - 7D, 5DMKII, 5DMKIII. Damit ist ausgeschlossen, dass ein Body Fehlerhaft ist, zumal die alle gerade vom Service überprüft worden sind.
Bis jetzt bedaure ich sehr, dass ich mein Sigma 50/1.4 verkauft habe bevor das Canon geliefert wurde. Mein Sigma musste zwar am Anfang auch mal justiert werden aber dann war es auch bei offene Blende einfach nur perfekt. Ich wollte aber noch was "besseres" und das war scheinbar ein Fehler.
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am 12. Mai 2012
Muss meine ursprüngliche Rezession ein wenig überdenken.

Habe das Objektiv jetzt an der 5D Mark III ausgiebig testen können und muss sagen, ich bin begeistert.

Vermutlich lag die ursprünglich schlechte Rezession an der zuerst getesteten 7D, an der 5DIII jedoch sorgt dieses Objektiv einfach nur für Begeisterung.
Dazu muss ich sagen, dass ich das Objektiv einmal zum Justieren beim CPS hatte, was die Leistung ernorm verbessert hat. Nicht unbedingt die feine englische Art Produkte auf den Markt zu bringen, die danach zunächst überarbeitet werden müssen, um nutzbar zu sein, aber das ist eine andere Baustelle.

Zurück zum Thema: Bezüglich der Schärfe bin begeistert, zumindest nach der Justierung. Vorher war es eher Verzweiflung bzw. ein Wechselbad der Gefühle. Wie auf dem Bild ersichtlich, ist selbst bei Offenblende der Randbereich scharf. Nicht derart scharf dass es mit einem 70-200er 2,8 II konkurieren könnte, aber definitiv scharf für anspruchsvolle Bilder. Außerdem sollte sich jeder im Klaren sein, der so ein Objektiv kauft, dass er dies für kreative Unschärfen einsetzen möchte. Dafür ist das Objektiv konzipiert. Sollte sich jemand über die Randschärfe bei Offenblende beschweren, sollte er zum 1,4er greifen und besser schweigen.

Ich habe den Kauf keineswegs bereut, ich brauchte das Objektiv nicht, aber ich wollte es haben, weil es wirklich ein traumhaftes Bokeh liefert, das kein anderes Objektiv bietet und dem
Fotografen somit mehr gestalterische Möglichkeiten lässt.

Mittlerweile ist es sogar mein Lieblingsobjektiv bei fast allen Shootings geworden, insbesondere auch deswegen weil es nunmal dem natürlichen Blinkwinkel des menschlichen Auges am nächsten kommt.

Klare Kaufempfehlung für Enthusiasten :o)
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