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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
49
4,2 von 5 Sternen
Canon EF 50mm/1:1,2 L USM Objektiv (72 mm Filtergewinde)
Stil: Standardausführung|Ändern
Preis:1.349,00 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 8. November 2016
Bokeh ist unerreicht. Farben und Kontraste wunderschön. Haptik tadellos. Autofokus sitzt. Preis extrem happig. Ich fotografiere keine Farbcharts und Tests mit Linienzählereien interessieren mich wenig. Einfach mal im Fotogeschäft draufsetzen und ausprobieren. Schärfeprobleme habe ich nicht festgestellt.. Ich will auch nicht abblenden,da kann ich ja gleich die preiswerteren Linsen nehmen...
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am 10. Juli 2013
Ich hab lange davon "geträumt" und mir dieses Objektiv wirklich so gewünscht.
Aber als "Amateur" mal eben 1.400,00 Euro dafür auszugeben, ist schon heftig.
Also musste ich mehr oder weniger lange drauf verzichten, weil es mir zu teuer war.

DIe letzten Jahre hatte ich das Canon EF 50 1.8 sowie das Canon EF 50 1.4 USM.
Mit beiden habe ich immer wieder gerne fotografiert, ich liebe diese 50'er Festbrennweite.

Letztes Jahr hab ich mir dann das neue Sigma 35 1.4 "Art" angeschaut, womit ich auch soweit zufrieden war. Aber auch hier stellten mich die Fotos im Gesamten nie wirklich zu 100% zufrieden. Irgendwas fehlte mir. Die Schärfe und alles war okay, kein Vergleich mehr zu den Vorgängern, aber am Bokeh und der Bildqualität hatte ich immer wieder etwas zu meckern.

Als ich dann vor kurzem bei einem Bekannten das 50 1.2 testen durfte, habe ich mich sofort verliebt.
Er hatte das 50 1.2 sowie auch das 85 1.2 und ich kam gar nicht mehr davon los. Es war ein Traum!
Schon bei den ersten Fotos merkte ich direkt den Unterschied, der "WOW-Effekt" lies nicht auf sich warten.

Anfang des Jahres habe ich mir die 5D Mark III gekauft, wollte nun auch unbedingt noch diese Linse.
Also habe ich mein Sigma 35 1.4 sowie mein Canon 50 1.4 verkauft und mir das 50 1.2 bestellt.
Und was soll ich sagen? Ich gebe diese Linse nie wieder her! Ich liebe sie.

Fangen wir einmal vorne an...

Die Linse ist wirklich teuer. Und wie Canon diesen Preis rechtfertigt sei mal ganz dahin gestellt.
Aber das kennen wir doch schon von anderen Objektiven mit dem "L", oder?
Ob einem das der Preis Wert ist, muss jeder selbst entscheiden.

1) Canon EF 50 1.8 ~ 90,00 EUR
2) Canon EF 50 1.4 ~ 320,00 EUR
3) Canon EF 50 1.2 ~ 1.400,00 EUR

Zu 1) Das Canon 50 1.8 sehe ich persönlich nur als die beste Möglichkeit, in die 50'er Brennweite einzusteigen. Wer bislang wenig Erfahrung mit Festbrennweiten hatte und eher mit Zooms gearbeitet hat, sollte sich zuerst mal diesen kleinen "Einsteiger" anschauen. Es bietet die perfekte Möglichkeit, sich die Brennweite erst einmal anzuschauen, wie sie einem liegt und wie gut man damit klar kommt. Ich bin ja eher der FB-Typ und verzichte so gut es geht auf Zoom-Objektive, da ich lieber ein Schritt vor und zurück laufe, andere hingegen kommen gar nicht damit klar. Jedenfalls ist das 1.8'er perfekt für den Einstieg. Mit 1.8'er Blende geht da auch schon eine ganze Menge, jedoch sollte man nicht so viel von der Qualität erwarten, da der Fokus oft lange zum fokusieren braucht und ansich das ganze Objektiv relativ "günstig" hergestellt wurde. Preis/Leistung jedenfalls top!

Zu 2) Eine klare Steigerung zum 1.8'er, hier beweist sich auch der USM Motor beim fokusieren. Ich hab ne ganze Menge Shootings mit dem 1.4'er hinter mir und konnte mich soweit immer drauf verlassen. Für "Amateure" wohl die optimale Wahl was Preis/Leistung angeht. Das Bokeh, auch bei Offenblende, ist echt sehr schön und das freistellen macht damit wirklich Spass. Ab Blende 4 war mein Exemplar extrem scharf und auch bei Nachtaufnahmen hat es mich nie enttäuscht.

Zu 3) Die Majestät der 50'er! (Zumindest wenn man das alte f/1.0 mal außen vor lassen, welches ja nur noch selten im Umlauf ist und zudem nicht bezahlbar ist) Der Preis ist enorm, aber man merkt hier wirklich sehr schnell, was man für sein Geld bekommt. Hier ist eine deutliche Steigerung von allem deutlich bemerkbar, zumindest war es bei mir so. Und ich bin was das angeht wirklich sehr kritisch, wurde hier jedoch absolut nicht enttäuscht. USM, eine wetterfeste Linse mit einer sehr hochwertigen Verarbeitung sowieeinem atemberaubendem Bokeh etc. machen diese Linse zum perfekten Helfer für den "WOW-Effekt".

ICH habe jedenfalls nichts vergleichbares gefunden, was mir dermaßen Potenzial an Bildqualität, Bokeh, Qualität und Leistung bietet. Und das zahlt sich meiner Meinung nach immer wieder bei Fotos aus, die damit aufgenommen werden. Der "WOW-Effekt" kommt hier immer wieder auf, sodass ein Shooting wirklich zum Vergnügen wird.

So, kommen wir mal zum Objektiv:

Zuerst einmal wieder typisch L: Der Lieferumfang lässt wieder keine weiteren Wünsche offen. Eine Gegenlichtblende ist schon dabei und muss nicht wie bei anderen Modellen (1.8 + 1.4) extra gekauft werden. Der ein oder andere denkt sich nun vielleicht wie ich, dass das wohl das mindeste bei diesem Preis ist. Aber Fakt ist, dass sie beim 1.8er sowie 1.4er wieder extra gekauft werden muss. Kosten ca. 20,00 Euro. Dazu kommt der schicke Beutel, indem die Linse gut und sicher verstaut werden kann. Ich selbst nutze sie nicht, da ich einen Koffer besitze, aber für den ein oder anderen sicherlich interessant.

Das Objektiv ansich macht sofort einen sehr hochwertigen Eindruck, wie man es ebenfalls von der L-Reihe her kennt. Alleine das Gewicht zeigt, was drin steckt. Es ist deutlich schwerer als die anderen Modelle, was aber natürlich ganz klar sein sollte. Die Verarbeitung ist top, gibt es gar nix zu meckern. Was das Gewicht angeht komme ich dieses Jahr im Sommer beim Shooting sicherlich mehr ins "schwitzen" als bisher, da es immerhin ein ordentliches Gewicht hat. Kamera + BG + Objektiv + Blitz ist dann doch schon einiges, was man als Setup in der Hand hat. Und ich freu mich drauf, bei 30 Grad damit im Sommer damit zu shooten! ;-)

Aber egal, die Bildergebnisse zahlen sich aus.

Die Bildqualität ist einfach toll, das Bokeh ist das beste was ich je bei einem Objektiv von Canon hatte.
Farben, Kontrast, Schärfe = Volle Punktzahl. Wirklich kein Vergleich zu anderen Linsen.
Ich hätte wirklich nie gedacht, dass das im Endeffekt doch so viel ausmacht.

Der Fokus sitzt immer perfekt, auch in dunkelen Situationen.
Perfeketes Zusammenspiel an meiner Canon 7D sowie 5D Mark III.

Es gibt eigentlich gar nicht mehr viel mehr zu sagen, außer dass es sich beim 50 1.2 wirklich um eine wahre Edellinse handelt. Wer wirklich das maximale aus seinen Fotos holen möchte, sollte dieser Linse eine Chance geben. ICH wollte es haben, koste es was es wolle, da brauche ich gar nicht drum rum zu reden. Da ich überwiegend Hochzeiten fotografiere und mich gerade dort immer mehr steigern möchte, war dies mein Hauptargument für den Kauf. Ich will in Zukunft einfach das maximale aus meinen Fotos rausholen und keine Kompromisse machen. Wenn ich nur hier und da mal mit Festbrennweiten fotografieren würde, hätte ich sicherlich weiterhin mein 1.4 behalten, weil es den Aufpreis einfach nicht rechtfertigt. Wer das Geld allerdings hat und wirklich das maximale an Bildqaulität aus Fotos raus holen möchte, sollte sich das auf jeden Fall überlegen.

Ich weis, dass ich diese Linse garantiert nicht mehr hergeben werde.
Sie ist mein neues "Immerdrauf" an der 5D Mark III geworden.

Ach ja, bevor ich es vergesse: Ich rate jedem, der sich an dieser Linse so wie ich erfreut, einen passenden Schutzfilter zu kaufen. Und auch daran sollte man nicht sparen, um diesen Schatz sicher und gut zu schützen. Ich habe mich da für einen hochwertigen Schutzfilter (UV) von HOYA entschieden. Kosten: ca. 45,00 Euro. Dieser schützt die Frontlinse vor Kratzer und Staub. Sollte wirklich mal was passieren, ersetze ich lieber einen Filter für 45,00 Euro, statt eine Reperatur einer 1400,00 Euro Linse zu bezahlen. Hier sollte man nicht sparen! ;-)

Alles in allem eine wirklich traumhafte Linse die jeden Cent Wert ist!
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am 2. Juni 2011
Ich habe einige Monate mit dem Sigma 50mm 1,4 fotografiert. Ich weiss nicht ob ihr dieses Gefühl kennt, manchmal sieht man sich ein Bild, das man geschossen hat an und denkt sich 'hmmm, irgend etwas stimmt hier nicht' dieses Gefühl hatte ich bei meinem Sigma Objektiv sehr oft. Mal war es die Bildschärfe, mal die Kontraste oder einfach nur ein flaches Erscheinungsbild. Ein anderes Thema ist der kratzende Fokusring, kein sehr schönes Geräusch. Tatsächlich geht es in dieser Rezension aber um ein anderes Objektiv, daher will ich euch nicht mit Details zu meinem verflossenen Sigma langweilen.

Vor einigen Wochen war ich bei Calumet hier in München und wollte einen Durchlichtschirm kaufen, mit einem Canon EF 50 1.2 habe ich den Laden dann verlassen (ohne den Schirm). Ich hatte zuvor schon gelesen, bei diesem Objektiv handelt sich um ein Glas mit Charakter. Ich kann das nur bestätigen. Die Ergebnisse bei Offenblende sind fantastisch. Unendlich soft, schmeichelnd und einhüllend mit frischen Farben und tollen Kontrasten. Eine Freunde damit zu fotografieren und mit meinen anderen Objektiven nicht zu vergleichen. Als erstaunlich empfinde ich, dass dieses Objektiv eben nicht nur 'soft' kann, sondern bei Bedarf auch durch gnadenlose Schärfe überzeugt. Dazu muss abgeblendet werden. Eine gute bis sehr gute Schärfe wird ab Blende 5.6 erreicht. Zumindest bei meiner Version. Als wirklich grossartig empfinde ich Blende 11. Die Schärfe ist vergleichbar mit der, meiner Version des 70-200 2,8 II.

Verarbeitung und Haptik stimmen wie üblich bei den Canon Objektiven der L Serie. Es liegt angenehm in der Hand und ist nicht zu schwer. Der Fokus ist schnell, und nicht zu hören. Der Ring bedient sich sehr angenehm und hat kein Spiel. Das 50 1.2 wird mittlerweile sehr oft zum filmen eingesetzt.

Ich fotografiere übrigens am Vollformat.
Heute Nachmittag bin ich wieder auf einem Shooting. Natürlich ist das 50 1.2 dabei. : ) Ich freue mich schon.
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am 13. November 2013
Ich habe wirklich lange überlegt, ob ich mir diese Linse zulege. Schließlich sieht jeder den Preisunterschied zu den anderen 50 mm in der Canon Familie und auch jeder sieht oder hört, dass der Fokus nicht so schnell ist wie der vom 35 1.4 L und die Schärfe nicht so klasse, wie bsp. beim 135er oder 90er. Ich persönlich fotografiere fast ausschließlich Menschen in Rahmen von Hochzeiten oder Portraitsshootings. Die Brennweite 50 mm am Vollformat habe ich, nachdem ich günstig ein 50 1.4 geschossen habe, wieder so richtig schätzen gelernt. Allerdings störte mich beim 50 1.4 das oftmals sehr unruhige Bokeh, und die Verarbeitung ist natürlich auch nicht auf höchstem Niveau. Das 50 1.8 kam für micht nicht in Frage und das Sigma 1.4 scheint einfach zu häufig enorme Probleme mit dem Fokus zu haben. Besonders bei vielen Fotografen aus den USA fiel mir oft auf, dass dort das 50 1.2 anscheinend deutlich beliebter ist als hier zu Lande. Was mir auch auffiel auf vielen Bildern im Netz, war natürlich das unschlagbar runde und smoothe Bokeh. Also wagte ich es und bestellte ich mir ein 50 1.2 L. Und was soll ich sagen? Ich bin begeistert! Was neben der Top Verarbeitung sofort auffällt vorallem im Vergleich zum 50 1.4 sind die unschlagbar schönen satten Farben, der Wahnsinns Kontrast und das traumhaufte Bokeh. (Auch und gerade bei höheren Blenden). Es stimmt, das 35 1.4 ist schärfer und schneller, werde ich natürlich auch behalten - aber das 50 1.2 L hat wirklich einiges zu bieten und ist meiner Meinung nach für Canon ohne Konkurrenz. Bei Blende 1.2 zu fotografieren bedarf natürlich etwas Übung aber macht auch echt Spaß. Richtig zu glänzen fängt es meiner Meinung nach aber erst bei 1.8 - 2.0 an.(Vorallem wegen der Kontraste) Ich werde es jedenfalls nicht mehr hergeben und kann es absolut weiterempfehlen.
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am 30. April 2015
Der Stil einer fotografischen Aufnahme wird für mich durch die Auswahl der Brennweite eines Objektives festgelegt. Der Umgang und die Handhabung der Eigenschaften eines Objektives jedoch, ermöglichen mir eine fotografische Handschrift zum Ausdruck zu bringen.

Für meinen Rahmen ist das Canon 50mm / 1:1,2 L eine tiefgreifende Anschaffung und ich habe deshalb sehr lange gezögert und viele Informationen gesammelt. Aber die ernst zu nehmenden Berichte und vor allem der eigene Tests unbearbeitete Originalaufnahmen, machten mich immer sicherer, dass dieses Objektiv für meine Handschrift das richtige Gerät ist.

Wenn ich Schärfe richtig haben will, bietet es Möglichkeiten wie wenige andere Objektive. Die sooft kritisierte schwache Auflösung bei offener Blende, setze ich bewusst ein. Besonders diese beiden Eigenschaften, gepaart mit der wunderbaren Farbwiedergabe und einem schönen Kontrast, der herrlichen Verlauf der Unschärfe bei offenerer Blenden, ermöglichen großartige Bild Gestaltungen.

Natürlich fotografiere ich im RAW-Format und ich bearbeite die Bilder mit DxO Optics Pro („sprengen Sie die Grenzen ihrer Kamera“). Es ist toll, was diese Software aus den Bildern herausholt und die optischen Einschränkungen einer solchen Linsen-Konstruktion mit ihren technischen Grenzen, schon beim Einlesen automatisch korrigiert - auch die Schärfe mit „Lens Softness“.

Das Canon 50mm / 1:1,2 ein außergewöhnliches Objektiv. Um seine Stärken zu nützen und mit seinen Schwächen umgehen zu können, braucht es aber auch eine richtige Auseinandersetzung mit ihm.

Für mich war es jedenfalls eine bedeutungsvolle Anschaffung für meine fotografische Tätigkeit und das Canon 50mm/1:1,2 L gehört mittlerweilen beim mir zum am häufigsten eingesetzten Objektiv - und das mit viel Erfolg.
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am 30. Dezember 2008
Ich hatte diese Optik für einige Tage zum Testen an meiner 5D MK II.
Gerade zu Weihnachten sollte sie mir große Hilfe bei AL Aufnahmen leisten.
Die ersten Ergebnisse waren ernüchternd, doch ausschließlich auf Bedienungsfehler zurückzuführen. Eine Optik mit einer Lichtstärke von 1,2 bedarf reichlich Übung wenn sie bei Offenblende eingesetzt wird. Das Objektiv ist nichts für sich schnell bewegende Objekte, da dabei keine genaue Fokussierung möglich ist. Nach ein wenig bis reichlich Übung sind dann hervorragende Ergebnisse zu erzielen.

Von mir gibt es eine ganz klare Kaufempfehlung! Für "Draufhalter" und "Schnellschiesser" aber definitv die falsche Optik.
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am 7. März 2011
Das 50 1,2 L USM ist ein hochlichtstarkes Objektiv der Canon-Profireihe und ein echtes Bokehwunder. Es ist in der Lage ein wundervolles, cremiges Bokeh zu erzeugen welches an das Bokeh eines 85 1,2 L USM erinnert und hat bereits ab Offenblende eine sehr hohe Kontrast- und Schärfeleistung und - auch das sollte Erwähnung finden - traumhafte Farben. Ich setze dieses Objektiv sowohl an der 5d Mark I als auch an der 5d Mark II ein und bin sehr zufrieden mit der gezeigten Leistung die sich im Arbeitsalltag laufend bemerkbar macht. Alleine die Verarbeitung deutet darauf hin, daß dieses Objektiv ein Werkzeug ist und kein Spielzeug wie das 50 1,4. Das 50 1,4 ist alleine schon aufgrund seiner anfälligen Konstruktion und seiner schwachen Kontrastleistung im Offenblendbereich eher keine wirkliche Alternative. Um bei dem 50 1,4 eine angemessene Schärfe- und Kontrastleistung zu erhalten sollte schon auf F1,8 oder besser F2,0 abgeblendet werden. Ab F2,8 ist das 50 1,4 dem Canon 1,2 L sogar etwas überlegen was die Schärfeleistung betrifft. Allerdings werden gerade die Leute, die sich ein hochlichtstarkes Objektiv kaufen, eher in dem Bereich unterhalb F2,8 unterwegs sein und da ist das Canon 50 1,2 einfach die deutlich bessere Linse. Gerade im Available-Light-Bereich ist das 50 1,2 eine echte Wunderwaffe. Das 85 1,2 L ist allerdings bei Offenblende schon noch einen Zacken schärfer, daß sollte erwähnt werden.

Pro Canon 50mm 1,2 L:

- Verarbeitung sehr hochwertig, abgedichtet
- Offenblende F1,2 absolut verwendbar
- bereits bei Offenblende schön scharf im Mittenbereich (Full-Frame)
- hohe Kontrastleistung bereits bei Offenblende
- tolle Farben
- traumhaftes Bokeh

Contra Canon 50mm 1,2 L

- deutlich höherer Preis
- Ränder deutlich schwächer als mittiger Bereich (Full-Frame) (Völlig normal bei hochlichtstarken Objektiven, in der Praxis vor allem bei Portraits vernachlässigbar)
- höheres Gewicht

Pro Canon 50mm 1,4

- niedriger Preis
- ab F2,8 schärfer als das 50 1,2 L
- niedrigeres Gewicht

Contra Canon 50 1,4

- indiskutable Verarbeitung (AF-Schneckensystem)
- erst merklich abgeblendet gute Kontrast- und Schärfeleistung
- Bokeh deutlich schlechter als beim 1,2 L
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am 1. Januar 2017
Autofokus hat meist fehlfokusiert, sehr sehr schade, bei Offenblende total weich, war nicht zu empfehlen, das Sigma hat viel mehr überzeugt, das ist sehr zu empfehlen. Ohne dass man sein neues, teures Objektiv mit Kamera erst noch einschicken muss zum justieren.
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am 16. Juli 2014
Ich hab lange mit mir gehadert und immer gedacht, das 1.4er reicht auch und wozu eigentlich soviel Geld in die Hand nehmen etc. Rein objektiv(geiles Wortspiel)betrachtet braucht man das 50L tatsächlich nicht. Es ist ein reiner Lustkauf gewesen. Diesen habe ich aber bis jetzt nicht im Mindesten bereut. Irgendwann habe ich einfach zugeschlagen. Angefangen bei der tollen Verabeitungsqualität und auch dem schönen Design der Linse bis hin zu ihren "inneren" Werten bin ich hellauf begeistert. Absolute irre lebensechte Farben und Kontraste und das Bokeh sucht sowieso seinesgleichen, es schmilzt in die Unendlichkeit weg, wie Butter. Der Autofokus ist ein USM und noch ausreichend schnell. Es ist eben, auch wegen der großen Lichtstärke, keine "Sportlinse" und man merkt, dass dort ordentlich Glas bewegt werden muss. Es ist jedenfalls nicht langsamer als das 1.4er. Für mich als Hochzeitsfotografen ist es die perfekte Mischung aus hoher Lichtstärke, wunderbar verträumten Bokeh und eben dem speziellen Look, den nur ein 50er bietet. Wer bereit ist soviel Geld in die Hand zu nehmen, dem spreche ich eine absolute Kaufempfehlung aus. Ich habe das Objektiv jetzt zwei Wochen ununterbrochen an meiner EOS 6D. Und das will schon was heißen! Man kann gar nicht genug bekommen. Da muss ein Sigma mit seinen schon sehr guten "Art"-Objektiven erst noch hin.
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am 22. März 2015
ich konnte bis jetzt mit allen 50ern von canon arbeiten und ehrlich gesagt hat jedes eine echte macke, keins ist wirklich zufriedenstellend.
das 1.4er war eigentlich am allerschlechtesten von den drei. das 50er 1.8 war im preisleistungsverhältnis am besten und ich habe es neben der L serie auch jetzt noch im rucksack und würde es auch weiternutzen, aber.... das problem das ich mit diesem objektiv hatte war meinermeinung nach, dass mit diesem 1.8er immer etwas staub und schmutz von vorne in das kamerainnere gelangt. deswegen hatte ich mir kurz danach das 1.4er zugelegt, dieses war im einvernehmen anderer kollegen weder von der trefferqoute brauchbar noch von der schärfe bei offenblende, 70% ausschuss zwecks nichttreffer des af kann man nicht tollerieren. so habe ich mich nun für das 1.2er entschieden, das die treffequote zu 100% bei offenblende trifft, die schärfe ist ebenfalls aktzeptabel dabei.
allerdings auf die betonung aktzeptabel. wenn man es mit der neuen artserie von sigma vergleicht hat das 1.2L keinerlei chancen. weder im preisleistungsverhältnis allgemein betrachtet noch von der schärfe, noch von der af geschwindigkeit und schon gar nicht von der chromatischen abaration, denn diese farbsäume sind bei dem L so groß das man meint ein farbeimer ist umgefallen!.

Nun möge sich ja mancher fragen warum ich mir das sigma art nicht zugelegt habe.... es war mir von der bauart zu groß udn bin deswegen den kompromiss viel geld und farbsäume eingegangen...
wen das geld des 50mm L abschreckt sollte sich wirklich das sigma anschauen, es ist knackscharf, sauschnell, hat einen bombigen kontrast udn ist sehr sehr wertig gebaut.....
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