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Kundenrezensionen

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am 11. November 2006
Die 5 Teile sind einmalig. Der Film ist bis in die Nebenrollen mit Top Schauspielern besetzt.Er ist von Beginn an spannend und gleichzeitig auch noch unterhaltsam. Die Handlung wird von Teil zu Teil dichter und der Ausgang bleibt bis zur letzten Minute offen. Faszinierend sind die konträren Charaktäre Herzog und Held, die auf unterschiedlichen Seiten des Gesetzes stehen und dabei beide ihre menschlichen Schwächen offenbaren.Man vergisst manchmal, dass man sich in einem Film befindet, so überzeugend sind die Darsteller.Zwar stimmt es, dass Wedel bei manchen Szenen andere Filme kopiert (zB. Wall Street), doch ist das Werk als Ganzes so gut, dass dies garnicht auffällt.Meineserachtens der beste Wedel.
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am 12. November 2006
Nach gut zehn Jahren ist es ein Genuss, diesen 5-teiler auf DVD wiederzusehen. Es ist auch ein Wiedersehen mit den leider schon sehr früh verstorbenen Akteuren Constanze Engelbrecht und Jennifer Nitsch - sowie Günter Strack, der hier eine beeindruckende Charakterleistung abliefert.

Insgesamt aber lebt der Film von der Ensemble-Leistung, dem guten Drehbuch und der Regie von Dieter Wedel, der es geschafft hat, mit anspruchsvoller Unterhaltung ein Millionen-Publikum zu begeistern.

Stand bei "Der grosse Bellheim" oftmals naiv-märchenhaft Unterhaltung stärker im Vordergrund, so ist hier eindeutig die Realität, d. h. die Verbindung zwischen Kriminalität und Politik im Fokus - und das auf eine sehr pessimistische Art und Weise.

Und der bitterböse Schluß, der erst während des Abspanns unvermittelt daherkommt, ist wie ein Faustschlag !

Dieter Wedel hat, welche Frage, kräftig bei Coppola und Damiani abgeguckt. Ihm Plagiatvorwürfe zu machen, halte ich vor dem Hintergrund der Tatsache, dass nicht nur beim Film, sondern auch in anderen künstlerischen Bereichen kräftig geklaut wird, für Quatsch.

Und selbst wenn, ist es doch gut, wenn zumindest ein deutscher Unterhaltungs-Regisseur mal über den Tellerrand blickt, mal nach links und nach rechts guckt, um dann im Bereich des Krimi-Genres etwas zu erschaffen, was zur Abwechslung mal nicht biedere und unglaubwürdige Derrick/Tatort-Kost ist.

Die DVD-Box ist sehr ansprechend gemacht. Der einzige Makel ist, dass man im Innencover Maja Maranow mit Julia Stemberger verwechselt hat. Das darf eigentlich nicht passieren.

Außerdem ist die Bildqualität sehr mäßig, hält aber zumindest VHS-Niveau !
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am 21. Mai 2015
In der Vielzahl von Filmproduktionen ist es schwer, etwas besonderes zu leisten. Auf grandiose Weise schaffte dies Dieter Wedel mit dem 1995 verfilmten "Schattenmann". Der rund zehnstündige Thriller besticht mit atemberaubendem Schauspiel und einem Plot, der heute wie vor 20 Jahren jede einzelne Minute fesselt. Warum diese Serie bei ihrer Erstausstrahlung im TV an mir vorbeiging, kann ich nicht sagen. Ich bin dankbar wie selten bei einem Film, dass ich dieses Mafia-Epos nun auf DVD sehen konnte, und es wird nicht das letzte Mal gewesen sein, dass die Geschichte um einen Undercover-Ermittler, der seine Identität verliert, in meinem Player dreht. Ein charismatischer Mario Adorf, ein beispiellos gelungenes Filmdebüt von Stefan Kurt und die Crème de la crème des zeitgenössischen deutschen Schauspiels in Verbindung mit einer Handlung, die buchstäblich bis zur allerletzten Minute fasziniert: "Der Schattenmann" ließ mich schon tagsüber auf die Fortsetzung der Serie am Abend freuen.

Ich gebe Produkten, die ich schätze und vorbehaltlos weiterempfehlen kann, fünf Sterne. Diese Serie hat ernsthaft mehr verdient, denn sie hebt sich inhaltlich sehr wohlwollend ab.

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Alles ist gut geplant: die Polizisten Otto Tötter und Charly Held sollen Geld gegen brisante Papiere tauschen, die Übergabe wird von einer gegenüberliegenden Wohnung gefilmt. Doch während Charly von den Gangstern unter einem Vorwand dazu gebracht wird, das Gebäude zu verlassen, verschafft sich Gangster Lasky Zugriff auf eine versteckte Waffe. Während die observierenden Beamten hilflos zusehen, wird Otto Tötter erschossen.

"Niemand steht einem so nah wie der Partner. Verheiratet bin ich mit meiner Frau, aber ich lebe mit meinem Partner." Charly Held nimmt der Tod seines Kollegen mit, und er ist sicher, das der Frankfurter Pate Jan Herzog hinter dem Mord seines Partners steht. Doch beweisen kann die Justiz es nicht, und so nagt die hilflose Wut an dem engagierten Polizisten.

Schon bald erhält der Frankfurter Kriminalhauptkommissar einen neuen Auftrag, und dies ist seine Chance: im Visier steht Jan Herzog. Der Unterweltchef hat sich vom Türsteher zum Paten Frankfurts hochgeboxt. "Herzog Investments" ist die legale Fassade für sein Unternehmen, zu dessen Geldquellen Prostitution und Giftmüllverschiebung gehören. Charly geht undercover. Aus dem Polizisten wird Karl von Hellberg, ein wohlhabender Geschäftsmann, der aus seiner fiktiven Stasi-Vergangenheit Namen von Männern anbietet, die das Waffenembargo in der Zeit des kalten Krieges umgangen haben. Namen, die den Fahndern viel wert sind -- und damit ein lukratives Erpressungsgeschäft versprechen. Er tauscht seine Familienidylle im Reihenhaus nun beruflich gegen ein Penthouse mit Indoor-Pool, ganz der solvente Geschäftsmann, der für Herzog interessant ist. An seine Seite stellt die Dienststelle Erich Grobecker, genannt "King". Der geerdete Polizist ist frühpensioniert und bedient die Rolle des Fahrers, Leibwächters und Assistenten von Hellbergs.

Um an Herzog zu kommen, arrangieren die Ermittler einen Fahrradunfall dessen Sohnes Louis. Sie bringen den Bluter rasch in die Notaufnahme der Klinik, Herzog ist ihnen zu großem Dank verpflichtet. Als Charly Jan Herzog kurz darauf gerade rechtzeitig vor einem Scharfschützen warnt, begründet er ein tiefes Vertrauen des Paten ihm gegenüber. Er brauche einen Partner, sagt Herzog zu Charly, er warte auf den richtigen Mann mit "Mumm in den Knochen". Herzogs rechte Hand Fritz Gehlen ist dem jungen Mitglied der Organisation gegenüber sehr skeptisch, doch Herzog entscheidet alleine, und das Unmögliche passiert: Charly gewinnt schnell das Vertrauen des Paten. Er nimmt schon bald eine führende Rolle in den Geschäften Herzogs ein. Doch in dem Maß, in dem sich seine Beziehung zur Unterweltgröße entwickelt, distanziert sich seine Frau mehr und mehr von ihm. Er verbringt viel Zeit in seinem Undercover-Job, und er kann zuhause nicht darüber reden.

Charlys Rolle gewinnt zunehmend eine eigene Dynamik, zu der auch Barbara gehört. Er verliebt sich in die Frau aus Herzogs Entourage und wird weiter in dessen Gesellschaft verankert. Zwischen Barbara und Charly entsteht mehr, als seine verdeckte Rolle zulässt.

Herzog hat erfolgreich eine illegale Giftmüllverschiebung abgeschlossen, da tut sich die nächste Gelegenheit auf: der Frankfurter "Alte Markt" soll gewinnbringend gentrifiziert werden. Dabei weiß er den parlamentarischer Staatssekretär Hans Möllbach auf seiner Seite. Der korrupte Politiker kooperiert schon lange mit Herzog, und nachdem seine Partei ihn zum Kandidaten um das Amt des hessischen Innenministers aufgestellt hat, wachsen seine Bedeutung und seine Möglichkeiten. Möllbach weist die Polizeispitze wiederholt auf die ausufernden Kosten der "Operation Bernstein" hin und versucht sie zu unterbinden; an den Namen des verdeckten Ermittlers kommt er jedoch nicht.

Charly tifft im Kino mit seiner Geliebten Barbara auf seine Frau und zieht in der Folge zuhause aus. Seine Karriere als Scheinkrimineller entwickelt sich hingegen blendend: er bekommt von Herzog die Unternehmensleitung in Aussicht gestellt, denn der Sohn des Paten ist ein sensibler Künstler, und Herzog will die Führung seine Geschäfte durch eine starke Hand.

Während Möllbach zum hessischen Innenminister gewählt wird und Herzog seine gefährlichsten Gegner ausschaltet, geht es bergauf für die Organisation, und damit für Charly, der immer mehr in seiner Rolle als führendes Mitglied aufgeht. Doch dann beginnen sich Zweifel in ihm zu regen. Wo steht Charly, wohin will er? In der Folge entwickelt sich ein kompromisslos blutiger Kampf zwischen der Justiz und dem machtvollen Paten, in dem Menschenleben keine Rolle mehr spielen...

Präsenz! Dieter Wedels Epos ist ein Meilenstein der TV-Unterhaltung, und der Motor sind die beeindruckenden Darsteller. Angeführt vom atemberaubenden Mario Adorf versammelt der "Schattenmann" das "Who is Who" der deutschen Darsteller seiner Zeit, und beeindruckt auch und gerade mit der Hauptrolle, die der bis dahin im Film unbekannte Schweizer Schauspieler Stefan Kurt bedient. Dieter Wedel entdeckte ihn am Thalia-Theater, und dem Filmdebütanten gelingt der so klar beginnende und dann zunehmend zerrissene Charakter Charly einfach blendend. Man nimmt ihm jede Minute seiner filmischen Biographie ab und fühlt mit ihm, als er den Spagat zwischen dem ehrlichen Polizisten mit finanziell begrenzten Möglichkeiten und hoch erfolgreichem Macher der organisierten Kriminalität vollführt.

Die Zäsur in Charlys sozialem Gefüge wird am Beginn der dritten Folge besonders deutlich. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen ihn, da er einem drogenabhängigen Informanten eine kleine Menge Stoff gegeben hat. Das Verfahren gefährdet nicht nur die Operation, sondern insbesondere seine persönliche Sicherheit. Herzog spürt Charlys Verstimmung, und bietet ihm herzlich eine Zeit in einem von seinen Häusern in Südamerika sowie eine beliebige Menge Geld an. Es ist dem Paten ernst mit seinem neuen Freund und Partner. Die Loyalität der Gangstergröße, der nicht einmal gegenüber seiner Frau Michelle eine aufrichtige Beziehung zulässt, ist grenzenlos, während der Beamtenapparat Restriktionen und Misstrauen mit sich bringt -- ungeachtet der Tatsache, dass Charly für seine geringe Besoldung sein Leben und das seiner Familie aufs Spiel setzt. Finanziell im Dienst begrenzt, umgeben von Kollegen, die Nebenjobs ausführen müssen, um über die Runden zu kommen.

Dabei ist Charly keineswegs ein Vorbild; die Geldgier nimmt von ihm Besitz, und er weiß, dass die Frau, für die er seine sympathische kleine Familie verlässt, alleine auf einen solventen Partner aus ist; Gefühle spielen für die berechnende Barbara nur eine sekundäre Rolle.

Bei den scharf und authentisch gezeichneten Charakteren lässt Dieter Wedel Raum für Humor und Unbeschwertheit in der großen Anspannung der Undercoverermittlung. Einen großen Teil davon vermittelt die Rolle von Heinz Hoenig als "King", der sich kindliche Freude und Ehrlichkeit auch im Milieu bewahrt, und der einen geerdeten Gegenpol bietet, als die Rolle Charlys im Sumpf der organisierten Großstadtkriminalität versinkt.

Ich bin bei Produktionen mit langer Spielzeit, hier fast zehn Stunden, meist skeptisch, ob der Plot ausreichend trägt und die Spannung konstant halten kann. Dieter Wedel gelingt das mit seinem "Schattenmann" spielend, und das wirkt auch zwanzig Jahre nach Abschluss der Dreharbeiten unverändert. Der Autor und Regisseur fuhr mit verdeckten Ermittlern mit, zwei Polizisten trugen das Thema an ihn heran. Seine engagierte filmische Umsetzung wurde ein Meilenstein der hochkarätigen TV-Unterhaltung. In diesem Epos voller Ereignisse tut der Zuschauer gut daran, inhaltlich am Ball zu bleiben. Das ist ohne weiteres möglich, Autor Wedel findet eine gute Balance der Dichte. Zudem helfen Zusammenfassungen bei Episodenbeginn und kleine Überlappungen zur Folge zuvor den Anschluss schnell zu finden. Bei der Erstausstrahlung 1996 wurden die Episoden jeweils mit einigen Tagen Abstand gesendet, hierfür wurden diese Hilfsmittel konzipiert. Während die ersten vier Folgen bereits ein konstant hohes Spannungsniveau halten und in einem Cliffhanger münden, lässt Wedel die Serie in der letzten Episode dramaturgisch eskalieren. Nach einem überraschenden Ausblick zu Beginn dieser Folge entwickelt er die Handlung dorthin und darüber hinaus. Bis über die Credits reicht das Katz- und Mausspiel, das Kräftemessen um den finalen Gewinn im Spiel im Macht und Menschenleben. Bis zur letzten Szene bleibt alles offen, und bis zum letzten Meter Filmrolle halten die Darsteller durch. Eine grandiose Gesamtleistung von Buch, Regie und Schauspielern!

Die zeitgenössischen Kritiken waren voll des Lobes, aber eine Achillesferse wollten die Rezensenten entdeckt haben. "Wall Street", John le Carres Thriller "Der Nacht-Manager", "Der Pate der Macht": Autor und Regisseur Dieter Wedel zitiere im "Schattenmann" wild, hagelten nach Erscheinen der erfolgreichen TV-Serie Vorwürfe. Na wenn schon! Mit seinem Epos schaffte Wedel dennoch eine eigenständige Inszenierung, die dank der brillianten Darsteller machtvoll und packend durch die heimischen Röhrenfernseher krachte. Und diese Wirkung trägt 20 Jahre weiter, denn die beschriebenen Mechanismen gelten unverändert fort, ob nun in Fragmenten zitierend oder nicht. Und immerhin fand die Serie auch Zuspruch von einer besonderen Seite. Der Film habe, sagte BKA-Chef Zachert nach Erscheinen, beim Publikum "das Gefühl für die Gefahren der organisierten Kriminalität geschärft". Und der musste es doch wissen, oder?

Zitieren und zitiert werden -- dem Genrefan fällt auch der zwei Jahre später produzierte Film "Donnie Brasco" mit Johnny Depp und Al Pacino auf, der das Grundthema des "Schattenmannes" verwendet: ein FBI-Agent wird in eine Mafia-Familie geschmuggelt, steigt dort auf und versinkt mehr und mehr in seiner Undercoverrolle. Wobei das zugrundeliegende Buch "Donnie Brasco: My Undercover Life in the Mafia" schon aus 1990 ist.

Zur technischen Qualität: Jede der fünf DVDs entschuldigt sich zu Beginn auf einer Texttafel für eventuelle Beeinträchtigungen in der Bild- und Tonqualität, "trotz sorgfältiger Digitalisierung". Dazu besteht wenig Grund. Wer die Aufnahmetechnik in der Mitte der Neunziger Jahre als Vergleich heranzieht, der wird nicht enttäuscht. Farbigkeit und Konturenschärfe sind ein Spiegel ihrer Zeit wie das Bildseitenverhältnis von 4:3. Der Ton bringt eine angemessene Dynamik mit. An sehr wenigen Stellen, vielleicht zwei oder drei, musste ich etwas genauer hinhören; das dürfte bei der etwa zehnstündigen Spielzeit deutlich weniger als ein Promille der Laufzeit sein und stört so wenig wie die sehr kurzen Bildfehler, die den echten Genuss in keiner Weise trüben.
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am 1. Juli 2016
...zumindest wenn man den Mehrteiler, sowie wir, seit der Erstausstrahlung nicht mehr sah. Adorf, ohne Worte, bis heute einer der besten Schauspieler hierzulande.
Die Kulisse, das dümmliche Verhalten vieler Polizisten + ein Hauptdarsteller dem man seinen Sinneswandel einfach nicht so richtig abnehmen kann. Dazu ein Heinz Hönig der uns beim König v. St. Pauli besser gefiel. Wir hatten die 5 Teile spannender in Erinnerung, aber Fans der alten TV-Mehrteiler machen nix falsch.
Leider nur in 4:3-Format und die Qualität wurde über all die Jahre leider auch nicht besser.
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am 1. Januar 2007
Der Schattenmann - endlich auf DVD. Was haben wir da mitgelitten. Der Film stellte den vorläufigen Höhepunkt einer Reihe von Wedel-Iszenierungen da und bietet eine gelungene Mischung aus Komödie und Drama, Liebesfilm und Krimi. Wer allerdings auf ein happy ending hoffte, der wurde getäuscht. Auch heute fasziniert die Geschichte noch, der Bezug zu damals erfordert jedoch genaues Zuhören, um nicht den Faden zu verlieren. Wedel-Filme erfordern vom Publikum ungeteilte Aufmerksamkeit. Immer wieder faszinierend, ist die hevorragende Kameraarbeit. Keine Einstellung ist dem Zufall überlassen. Ein Augenschmaus. Enttäuschend ist jedoch die Umsetzung auf DVD. Weder Bild noch Ton entsprechen den Erwartungen. Bleibt nur die Geschichte und ein überragender soundtrack. Fans wird dies nicht stören.

Die Villa Jan Herzogs befindet sich übrigens in Frankfurt-Sindlingen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 21. Dezember 2006
Dieter Wedels Schattenmann war wohl einer der spannendsten und auch kontrovers diskutierten Fünfteiler - viele warfen ihm vor, aufgrund des Milieus viele Dinge kopiert zu haben, was er später auch indirekt zugab - dennoch und erst recht für eine deutsche Produktion der damaligen Zeit bietet der Schattenmann ein Staraufgebot und gute schauspielerische Leistungen, auf dem Weg zur "dunklen Seite der Macht".

Warum es allerdings zur Umsetzung der DVD 5 davon gebraucht hat, steht in den Sternen: sowohl das Bild (VHS Qualität) als auch der Ton (Stereo) rechtfertigen bei weitem keine fünf, sondern eher zwei DVDs. Für Liebhaber allerdings sekundär, sondern ein Pflichtkauf!
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am 2. März 2015
diesmal im Frankfurter 'Mafia Milieu' mit Stefan Kurt als 'Verdecktem Ermittler' und dem 'Paten' Mario Adorf, dazu die üblichen 'Wedel- Darsteller', was manchmal ein wenig gewöhnungsbedürftig ist, mit z.B. Herrn Hoenig als Polizeikumpel, der war doch gerade noch Börsenhai im 'Bellheim'.
Aber daran gewöhnt man sich schnell. Für mich noch besser als 'Bellheim', wahrscheinlich Wedels beste Arbeit.
Die DVD Qualität ist erträglich, aber weit entfernt von heutigen Standards, leider auch absolut keine Extras.
Die Ausgabe in der Karton-Schuber-Box ist sehr schön gestaltet, sollte man darauf achten, da es die Serie neuerdings auch in einer Plastik-Amaray-Box gibt.
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am 5. Februar 2014
Freue mich diesen Klassiker des deutschen Films nun als DVD in meiner Sammlung zu haben. die technische Qualität ist sehr gut, inhaltlich ist der Film spannend bis zuletzt, die hochkarätige Besetzung spricht für sich.....
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Eine der für mich beachtenswertesten TV-Produktionen der 90er Jahre ist für mich definitiv Dieter Wedels Mehrteiler "Der Schattenmann“. "Der Schattenmann" ist ein ziemlich realistisch gezeichneter Thriller aus der Frankfurter Unterwelt.

Der Cast hat mich zuerst einmal mega beeindruckt. Neben Mario Adorf sind viele großartige deutsche Charakterdarsteller vertreten, darunter Heinz Hoenig, Heiner Lauterbach, Günter Strack, Claude-Oliver Rudolph und Armin Rohde. Zu deren Leistung brauche ich wohl nicht mehr viel schreiben, denke ich. Einfach großartig.

Regisseur Dieter Wedel schuf mit "Der Schattenmann“ wieder einen großartig inszenierten Mehrteiler, der trotz seiner Länge von 580 Minuten nie flach oder langweilig zu werden droht, sondern die Spannung bis zum letzten Moment aufrecht erhält. Dieter Wedel enthüllt nicht nur die Verflechtungen von Politik, Wirtschaft und Verbrechen meisterhaft; er zeigt auch auf, wie Geld, Macht und Luxus einen Menschen blenden können. Diesen Mehrteiler finde ich sehr empfehlenswert für alle, die anspruchsvolle und spannende Unterhaltung schätzen. Er wurde so spannend inszeniert, dass man seine Aufmerksamkeit von der ersten bis zur letzten Minute dabei behalten muss. Sehr gut...

Die DVDs erhält man in einer herkömmlichen Jumbo-Amaray-Hülle. Als Bonusmaterial liegen u. a. ein umfangreiches Making of, und eine "Doku" von Gero von Böhm (...begegnet Dieter Wedel und ...begegnet Mario Adolf) bei.

Fazit:

So wird hochwertiges TV gemacht. Empfehlenswert!
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am 29. März 2009
Der beste TV-Mehrteiler, den ich je gesehen habe!
Umso erfreuter war ich, als es ihn dann endlich auf DVD gab.

Auch wenn Wedel das ein oder andere abgekupfert hat, ist dies nicht ausschlaggebend.
Der Film ist einfach ein Meisterwerk!

Besetzt mit Spitzendarstellern die alle, gleich wie klein die Rolle war, mit Herzblut und voller Überzeugungskraft gespielt haben.
Ein Mario Adorf in seiner Glanzrolle und ein Stefan Kurt, der hier ohnes gleichen überzeugend war.

Der Film ist von der ersten Minute an dermaßen mitreissend, das man einfach vor der Glotze kleben bleibt und die Zeit und alles um sich herum vergißt.
Wann gab es das zuletzt im deutschen Fernsehen?

Adorf, der skrupellose Geschäftsmann mit seiner treuen rechten Hand Lauterbach und seinem Bodygard Rudolph.
Sie bilden das Herzstück der "Gewissenlosen".
Dagegen steht Kurt mit Hoenig, die den Tod eines Kollegen aufklären bzw. rächen wollen.

Um Adorf zu überführen schleust sich Kurt zunächst als Geschäftsmann bei ihm ein.
Doch mit der Zeit entsteht zwischen den beiden eine Freundschaft die es für Kurt immer schwieriger macht, den "Freund" trotz Beweisen auszuliefern.
Außerdem findet Kurt inzwischen an dem luxuriösen und ausschweifenden Leben Gefallen.
Er wechselt ständig zwischen seinem Polizistenleben mit Frau, Kind und kleinem Reihenhaus und dem glamorösen Leben der Reichen. Er führt ein Doppelleben und ist hin- und hergerissen.
Irgendwann weiß er nicht mehr auf wessen Seite er eigentlich möchte.

Auch Adorf, der normalerweise alles was ihm im Weg steht kurz und schnell um die Ecke bringen läßt, ist so von Kurt fasziniert, das er ihm immer mehr Vertrauen schenkt und ihm sogar später seine Werke vermachen möchte.

Dies passt Lauterbach jedoch überhaupt nicht, der von Neid und Eifersucht zerfressen wird.
Sein anfängliches Misstrauen gegen Kurt lässt ihn nun intensiv nachforschen und Fallen stellen, bis er ihn tatsächlich entlarvt.
Voller Genugtuung berichtet er Adorf davon, doch dieser enttäuscht ihn sehr, da er inzwischen so an Kurt hängt, das er versucht ihn auf seine Seite, weg vom Polizisten-Dasein zu bekommen.

Erst ein schreckliches Ereignis öffnet Kurt die Augen und er weiß wieder wenn er vor sich hat.
Mit Adorfs eigenen Mitteln schlägt Kurt ihn nun.
Doch am Ende......

Wie gesagt, eine absolute Glanzleistung!
Es ist alles dabei Spannung, Mord, Liebe,Eifersucht, wilde Partys, Intrigen usw. und alles so glänzend in Szene gesetzt, das man dermaßen mitfiebert, das man nicht mehr aufhören kann zu schauen.

Also wer den Wedel nicht gut findet und sich in seinen Bann ziehen lässt.....
Ich habe den Film inzwischen nicht nur einmal geschaut. Wie oft verrat ich aber nicht. :-)
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