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Kundenrezensionen

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am 4. Oktober 2013
Super Album, keine Frage. Aber darum solls hier nicht gehen.

Seitdem ich das Album runtergeladen habe, weiss ich endlich auch, was die 2 Rezensionen zu bedeuten haben, die dem Download "miese Qualität" bescheinigen.

Die Musik-Dateien sind nämlich in MONO. Ja, richtig. Man vergleiche die Hörproben der CD-Version mit denen des MP3-Downloads bzw. den DEUTLICHEN Hinweis durch die niedrige Bitrate des Downloads (ca. 56 MB) und dann müsste auch der Taubeste bemerken, das hier was nicht stimmt. Dasselbe NACH dem Download in der Cloud, auf dem Rechner, auf dem MP3 Player. Falls das nicht mittlerweile gefixt wurde. Habe ich jetzt aber auch nix mehr von. Ich habe Zeitgleich noch die "Twilight.." Scheibe runtergeladen, hier ist alles OK. Leider hatte ich nicht das Glück mein Geld wieder zu bekommen, die 8,99 € kann ich mir in die Haare schmieren. Der Verlag und Amazon sind nämlich der Meinung, dass hier alles in Ordnung ist. Was es nicht ist. Ich höre seit 25 Jahren Musik und ich kann MONO von STEREO unterscheiden. BITTE. Veralbern kann ich mich selber. Bei den Hunderten von Downloads, die ich hier BEZAHLT habe würde ich keinen Aufstand machen, wenn alles in Ordnung wäre. Ja, ich gehöre mit Stolz zu den FANS, die ihre Musik bezahlen, trotz "Auto RIP" und anderer zweifelhafter "Geschenke" anderer Websites. Ich bin der Meinung, dass man für Musik auch bezahlen soll, ich will schliesslich die Bands honorieren, die sich den Popo aufreissen. Aber dafür will ich auch Qualität sehen bzw. hören. Das ist hier nicht der Fall. Daumen runter für Amazon und Metal Blade.
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am 2. Oktober 2006
Begleitet von den faszinierenden Eindrücken eines herrlich stilvollen Digipacks lässt sich der Teilzeitnordmann also in die neuen Schlachthymnen der Paradewikinger treiben um bereits bei den ersten - alle etwaigen Zweifel, die der letzte, nicht immer restlos zwingende Output zurückließ - zerschmetternden Tönen des absolut unbarmherzigen Double Bass Openers „Valhall Awaits Me“ in die Knie zu gehen und den Hammer gen Horizont zu strecken.

Was für eine Wuchtbrumme, welch gnadenloser Bihänder! Ein hymnischer Viking Death Metal Totschläger oberster Güte, mit monumentalem Refrain und schon jetzt ein Klassiker, der nichts als verbranntes Land zurücklässt. AMON AMARTH – so viel vorweg – haben mit „With Oden On Our Side“ ihr bisheriges Meisterstück am Start und genau jenes Album an Bord, das ich mir nach „Versus The World“ erhofft hatte. Hier werden alle Tugenden, welche die tapferen Kämpfer auf ihren bisherigen Schlachtzügen ausgezeichnet und so ruhmreich über die Weltmeere rudern ließen, perfektioniert und mit einer druckvoll transparenten Produktion zu einem unüberwindbaren Donnerschlag vereint.

Gnadenlos brachiale Härte prallt episch und erhabener denn je auf die majestätisch hymnischen Momente und gipfelt mit einer unerhofften Hitdichte in einem der besten Viking Death Metal Alben überhaupt. Es ist eine ausgewogene Mischung aus Brechern und monströs groovenden Epen, die AMON AMARTH weiter gen Spitze der Szene pumpen. Es sind Songs wie das schnelle „Cry Of The Black Birds“, das balladeske „Under A Northern Star“, oder das fulminant riffende „Prediction Of Our Warfar“, die mit ihrer Härte und reinigenden Geradlinigkeit die gewisse Note machen und all den großen Hymnen - die nach wie vor die Höhepunkte eines AMON AMARTH Albums ausmachen - den nötigen Freiraum lassen sich restlos zu entfalten.

Es gibt derzeit einfach keine andere Band dieser Erdenscheibe, die es beherrscht derart königlich epische Schlachthymnen, in den Tod getragen von gnadenlos einherrudernden Seebebengrooves, voller, von großen Taten schwärmenden, erhabenen Gitarrenmelodien, geprägt vom Stolz einer ganzen Generation und unausweichlich dargeboten von einem, sich wie ein hungriges Tier, die Seele aus dem Leib brüllendem Frontschwein namens Johann Hegg unters Volks zu bringen. Verdammt, spätestens an diesem Punkt der Reise gibt’s aber auch schon gar kein Entrinnen mehr! Hier sitzt jeder Hieb, hier tötet einfach jeder noch so kleine Schlag mit restlos brutaler Perfektion und Selbstsicherheit. „Ruins To My Memory“, der mächtig erhabene Titelsong oder das majestätisch, nahezu unglaublich zwingende Meisterstück “Gods Of War Arise“ (der vielleicht beste AMON AMARTH song aller Zeiten) : Jeder Moment dieser Gebete zwingt den Hörer endgültig in die Knie und setzt zum unausweichlichen Todesstoß an um die Horde der ruhmreichen Wikinger triumphierend weiterrudern und selbst den geeichtesten Realisten noch an ein Königreich namens Valhall glauben zu lassen.

Es gibt definitiv kein Entrinnen!

„With Oden On Our Side“ ist ein absoluter Killer und das bislang beste und ausgereifteste AMON AMARTH Album. Dieses Werk wird den ruhmreichen Feldzug dieser Band auf neue Länder und Völker ausdehnen, wird ihnen in weiteren blutigen Schlachten viele neue Opfer bescheren und den heiß begehrten Platz in den ruhmreichen Hallen ihres Königreichs, den haben sie sich mit solchen Heldentaten endgültig redlichst verdient !
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am 18. Februar 2013
Das Album selbst ist für mich der Hammer: Amon Amarth in Höchstform. Bitte kauft aber auf keinen Fall das mp3 Album, die Qualität ist - trotz hoher Bitrate - dermaßen schlecht, dass es einem schon nach wenigen Sekunden vergeht. Finger weg und stattdessen die Audio CD kaufen!

Nachtrag: Ich habe die schlechte Qualität reklamiert und binnen weniger Stunden die Bestätigung erhalten, dass mir die Summe erstattet wird - eine Galavorstellung von perfektem Kundenservice! Bleibt nur noch zu hoffen, dass das Album künftig in besserer Qualität angeboten wird, aber daran wird amazon sicher arbeiten.
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am 5. September 2016
Es gibt einfach Bands, die in sehr engen stilistischen Grenzen stecken, und kein Fan würde es diesen Bands erlauben, ihren bewährten Sound zu ändern. AC/DC und MOTÖRHEAD sind gute Beispiele dafür. Kursänderungen dürfen hier nur sehr langsam stattfinden, wenn überhaupt. Auch AMON AMARTH ist so eine Band, von der man außer Wikingerhymnen nichts anderes akzeptieren würde. Und beim letzten Album rächte sich das auch. Ohne wirklich schlecht zu sein, klang AMON AMARTH plötzlich zahnlos und wiederholte sich selbst. Sicher war daran auch die Produktion schuld, aber begeistern konnte der Fünfer auch durch Songwriting über große Strecken nicht.

Umso interessanter ist es nun zu sehen, dass "With Oden on our side" wieder ein Götterwerk geworden ist. AMON AMARTH geben zum einen wieder ordentlich Gas und haben zum anderen ihr Gefühl für wirklich große Melodien wieder entdeckt. Schon der Opener "Valhall Awaits Me" wird sicherlich zukünftig zu DEN Liveklassikern der Band gehören. Aber auch mit gediegeneren Stücken wie "Runes To My Memory", "Cry of the Black Birds" oder der Ballade "Under the Northern Star", die eine völlig neue Klangfacette für die Band darstellen, wissen die Schweden zu begeistern. Und der Titelsong des Werks kann es sogar mit dem All-Time Klassiker "Death in Fire" aufnehmen. Dazu setzt die Produktion die Band genau so ins Bild, wie sie auch live klingt: Walzende Gitarren und Grosse Melodien.

Innerhalb der oben genannten Grenzen, welchen die Band unterliegt, stimmt hier einfach alles. Eines der wenigen Death Metal Highlights des Jahres.
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am 27. September 2006
Amon Amarth: Ein Name, der sich in den letzten Jahren in der nordischen Death Metal Szene etabliert hat wie kein Zweiter.Mindestens genauso bekannt dürfte wohl ihr Longplayer mit dem wenig zurückhaltenden Titel "Versus The World" sein, welcher seit seinem Erscheinen das ein oder andere Todesmetaller-Herz erfreut hat.

So sei es dann auch, dass sich jede neu erscheinende Amon Amarth Langrille wohl oder übel den Vergleich mit diesem Meisterwerk gefallen lassen muss. Der direkte Nachfolger "Fate Of Norns" hat dort in meinen Augen kläglich versagt. Klar, es war ein gutes Album, aber das nicht-Vorhandensein von echten Ohrwürmern, ordentlichen Uptempo-Krachern und Aggressivität ließ die Platte gegen "Versus The World" richtig abstinken.

Nun folgt also mit "With Oden On Our Side" der nächste Anlauf, dem Mythos "Versus The World" etwas von seiner Substanz zu nehmen. Nun ja, was soll ich sagen? Dass "With Oden On Our Side" zumindest im Ansatz an "Versus The World" anknüpfen kann, dass es gleichwertig ist oder dass sich die Alben gar nicht vergleichen lassen? Alles Quatsch. Im englischen Hochadel gibts da eine nette Floskel, die meine Meinung nach mehrmaligem intensiven Hören des neuen Langeisens recht gut widerspiegelt: "The king is dead, long live the king!"

Ich will damit keinesfalls behaupten, dass "Versus The World" tot ist (Gott bewahre :-)), aber es wurde zumindest in seiner Vormachtstellung als DAS Amon Amarth Album abgelöst. Klar, im Endeffekt bleibt das Geschmackssache, aber die vielen neuen Ansätze und in der Form noch nie gehörten stilistischen Mittel, die die Band auf "With Oden On Our Side" einbringt, sind, zumindest für mich, Grund genug, hier einen neuen König zu feiern.

Der Opener "Valhall Awaits Me" legt gleich ordentlich los und gibt das ungefähre Tempo der Platte vor. Uptempo vom Feinsten meine Damen und Herren. Hier wird geknüppelt und geklotzt, was das Zeug hält. Herrlich eingängiges Riffing, flinkes Geknüppel und Vocals mit Mitgröhlgarantie - was will man mehr.

"Runes To My Memory" schlägt in die selbe Bresche wie der Opener. Uptempo at its best und dazu Johann's brutale Röhre - herrlich. Hier wirds auch schon etwas melodiöser als beim brutal-direkten Opener.

"Asator" ist der Name des bisher wohl rüdesten Amon-Track. Da hält nicht mal "Metalwrath" mit und das ist schon hart. Was einem hier geboten wird ist einfach göttlich. Pfeilschnelle Riffs, ein flitzefinger Gitarrensolo am Ende und das derbste was Johann Hegg's Stimmbänder wohl je ausgespuckt haben. Eines der absoluten Album-Highlights.

Mit "Hermod's Ride To Hel - Lokes Treachery Part 1" und "Gods Of War Arise" folgen nun zwei Midtempo-Tracks. Ersteres ist für Amon-Verhältnisse sehr melodiös und verbindet seinen fast balladesken Charakter gekonnt mit der Amon Amarth-typischen Brutalität. "Gods Of War Arise" hätte stilistisch auch perfekt auf "Versus The World" gepasst und ist natürlich dementsprechend genial. Beides wirklich tolle Tracks.

Der Titeltrack des Albums nimmt wieder an Fahrt auf und wagt sich zurück in Uptempo-Gefilde, in denen sich die Band immer wohler zu fühlen scheint. Viel gibts nicht zu sagen. Schnell, laut, brutal - so soll es sein!

"Cry Of The Black Birds" ist ein sehr melodiöses Midtempo-Stück, welches von einem herrlichen Lead getragen wird. Hin und wieder wird es etwas schneller, was dem Titel eine ganz eigene Dynamik verschafft und diesen zu einem weiteren Highlight der Platte macht.

Nun wagt sich Band in gänzlich ungewohnte Gewässer. "Under The Northern Star" ist wohl der erste Amon Amarth-Track den man zumindest musikalisch als echte Ballade bezeichnen könnte. Eine herrliche Melodie, fast schon sanftes Riffing im Hintergrund und getragenes Midtempo - alles sehr ungewohnt. Dazu kommt allerdings Johann's brutal klingendes Organ und die ein oder andere flotte Passage, die den Song dann nicht ganz so ungewohnt erscheinen lassen. Ich denke hier werden sich die Geister scheiden - ich jedenfalls halte den Song für einen der besten, den die Band je fabriziert hat.

"Prediction Of Warfare" bildet dann auch leider schon den Abschluss dieses grandiosen Machwerks. Hier wird nochmal in bester "Versus The World"-Manier geknüppelt, gerifft und gegrowled, das es eine wahre Freude ist. Ein wirklich würdiger Abschlusstrack.

Fazit: "With Oden On Our Side" ist ein absolutes Meisterstück einer meisterhaften Band. Ein album ohne Schwächen und ein würdiger Nachfolger für das grandiose "Versus The World" (jaja, das ist "eigentlich" "Fate Of norns", aber nicht für mich :P). Anspieltipps geb ich nur ungern, da jeder song für sich anders und genial ist, aber am meisten beeindruckt haben mich bisher "Asator", "Cry Of The Black Birds" und "Under The Northern Star". Auf jeden Fall gibts hier ne klare Kaufempfehlung!
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am 3. Oktober 2008
"Fate of Norns" war gut, hatt aber kein Tempo, nur Midtemponummern, die das Album etwas nach unten zogen. Doch die Meister des Viking Death Metals haben nicht tatenlos herumgesessen und präsentieren hier ein Album, das deutlich an Schnelligkeit und Melodie zulegt, sich aber auch deutlich von den vorherigen Alben unterscheidet.

Das fängt schon bei der Produktion an, welche bisher immer etwas rau war (nicht dass das was Schlechtes ist). Diese hier ist wesentlich glatter und klarer, was dem nicht mehr ganz so wüstem Auftreten der Band aber zugute kommt.

Gleich nach dem Einlegen der runden Scheibe gibts nen fettes eingängiges Intro und der gute Hegg legt los. Da kommt schon mächtig Freude auf. "Runes to my Memory" kommt erst etwas "austauschbar" herbei, glänzt dann aber mit einer plötzlich hereinbrechenden, herrlichen Melodie, die das Lied gleich in einem anderen Licht stehen lässt. "Asator" geht dann den Weg des reinen Death Metals. Melodie kann man hier knicken, hier wird richtig geknüppelt und im Mittelteil wird richtig herrlich gegrunzt. Das muss doch auch mal sein. Dann wirds wieder seeeehr melodisch. "Hermods..." schwankt zwischen Low- und Midtempo, kommt aber mächtig cool daher und gehört zu den besten Sachen des Albums. "Gods of War arise" stellt den Höhepunkt des Albums dar. Schnell, hart, aber melodisch und garniert mit großartigen Soli. Ganz groß. Der Titeltrack kommt etwas langsamer daher, hat eine schöne Melodie, will aber nicht richtig zünden. Kann ja auch nicht immer klappen. Der kleine Ausrutscher wird gleich wieder mit "Cry of..." wettgemacht. Was langsam anfängt, entwickelt sich zu einem sehr gelungenem MeloDeath Track der Spitzenklasse. "Under the..." gehört halb in die Rubrik "Death-Metal-Balladen". Was sich grausam anhört, entpuppt sich als großartiger Track, der mit der besten Melodie des Albums glänzt und durch seine Kombination aus behäbigen melodischen Riffs, MeloDeath-Soli und dem langsamen Growlen verdammt nochmal auftrumpft. Der letzte Track gibt als Abschluss nochmal ein sehr gelungenes klassisches Melodic Death Metal Lied zum Besten.

Während andere Bands wie wild Stilbruch begehen, gibt es dann doch noch die ein oder andere Gruppe, die eher behutsam mit Veränderungen umgeht bzw. ihre Musik zwar modifiziert und verändert, ihren Ursprung aber nie aus den Augen verliert. Amon Amarth ist eine dieser Bands und zurückblickend auf ihre früheren Werke muss man schon sagen, dass sie selbst nach so langer Zeit immer noch in der Lage sind, qualitativ enorm hochwertige Alben abzuliefern. Mit dem aktuellen Album "Twilight..." hat sich dabei auch nicht so viel dran geändert.
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am 27. September 2006
Amon Amarth: Ein Name, der sich in den letzten Jahren in der nordischen Death Metal Szene etabliert hat wie kein Zweiter.Mindestens genauso bekannt dürfte wohl ihr Longplayer mit dem wenig zurückhaltenden Titel "Versus The World" sein, welcher seit seinem Erscheinen das ein oder andere Todesmetaller-Herz erfreut hat.

So sei es dann auch, dass sich jede neu erscheinende Amon Amarth Langrille wohl oder übel den Vergleich mit diesem Meisterwerk gefallen lassen muss. Der direkte Nachfolger "Fate Of Norns" hat dort in meinen Augen kläglich versagt. Klar, es war ein gutes Album, aber das nicht-Vorhandensein von echten Ohrwürmern, ordentlichen Uptempo-Krachern und Aggressivität ließ die Platte gegen "Versus The World" richtig abstinken.

Nun folgt also mit "With Oden On Our Side" der nächste Anlauf, dem Mythos "Versus The World" etwas von seiner Substanz zu nehmen. Nun ja, was soll ich sagen? Dass "With Oden On Our Side" zumindest im Ansatz an "Versus The World" anknüpfen kann, dass es gleichwertig ist oder dass sich die Alben gar nicht vergleichen lassen? Alles Quatsch. Im englischen Hochadel gibts da eine nette Floskel, die meine Meinung nach mehrmaligem intensiven Hören des neuen Langeisens recht gut widerspiegelt: "The king is dead, long live the king!"

Ich will damit keinesfalls behaupten, dass "Versus The World" tot ist (Gott bewahre :-)), aber es wurde zumindest in seiner Vormachtstellung als DAS Amon Amarth Album abgelöst. Klar, im Endeffekt bleibt das Geschmackssache, aber die vielen neuen Ansätze und in der Form noch nie gehörten stilistischen Mittel, die die Band auf "With Oden On Our Side" einbringt, sind, zumindest für mich, Grund genug, hier einen neuen König zu feiern.

Der Opener "Valhall Awaits Me" legt gleich ordentlich los und gibt das ungefähre Tempo der Platte vor. Uptempo vom Feinsten meine Damen und Herren. Hier wird geknüppelt und geklotzt, was das Zeug hält. Herrlich eingängiges Riffing, flinkes Geknüppel und Vocals mit Mitgröhlgarantie - was will man mehr.

"Runes To My Memory" schlägt in die selbe Bresche wie der Opener. Uptempo at its best und dazu Johann's brutale Röhre - herrlich. Hier wirds auch schon etwas melodiöser als beim brutal-direkten Opener.

"Asator" ist der Name des bisher wohl rüdesten Amon-Track. Da hält nicht mal "Metalwrath" mit und das ist schon hart. Was einem hier geboten wird ist einfach göttlich. Pfeilschnelle Riffs, ein flitzefinger Gitarrensolo am Ende und das derbste was Johann Hegg's Stimmbänder wohl je ausgespuckt haben. Eines der absoluten Album-Highlights.

Mit "Hermod's Ride To Hel - Lokes Treachery Part 1" und "Gods Of War Arise" folgen nun zwei Midtempo-Tracks. Ersteres ist für Amon-Verhältnisse sehr melodiös und verbindet seinen fast balladesken Charakter gekonnt mit der Amon Amarth-typischen Brutalität. "Gods Of War Arise" hätte stilistisch auch perfekt auf "Versus The World" gepasst und ist natürlich dementsprechend genial. Beides wirklich tolle Tracks.

Der Titeltrack des Albums nimmt wieder an Fahrt auf und wagt sich zurück in Uptempo-Gefilde, in denen sich die Band immer wohler zu fühlen scheint. Viel gibts nicht zu sagen. Schnell, laut, brutal - so soll es sein!

"Cry Of The Black Birds" ist ein sehr melodiöses Midtempo-Stück, welches von einem herrlichen Lead getragen wird. Hin und wieder wird es etwas schneller, was dem Titel eine ganz eigene Dynamik verschafft und diesen zu einem weiteren Highlight der Platte macht.

Nun wagt sich Band in gänzlich ungewohnte Gewässer. "Under The Northern Star" ist wohl der erste Amon Amarth-Track den man zumindest musikalisch als echte Ballade bezeichnen könnte. Eine herrliche Melodie, fast schon sanftes Riffing im Hintergrund und getragenes Midtempo - alles sehr ungewohnt. Dazu kommt allerdings Johann's brutal klingendes Organ und die ein oder andere flotte Passage, die den Song dann nicht ganz so ungewohnt erscheinen lassen. Ich denke hier werden sich die Geister scheiden - ich jedenfalls halte den Song für einen der besten, den die Band je fabriziert hat.

"Prediction Of Warfare" bildet dann auch leider schon den Abschluss dieses grandiosen Machwerks. Hier wird nochmal in bester "Versus The World"-Manier geknüppelt, gerifft und gegrowled, das es eine wahre Freude ist. Ein wirklich würdiger Abschlusstrack.

Fazit: "With Oden On Our Side" ist ein absolutes Meisterstück einer meisterhaften Band. Ein album ohne Schwächen und ein würdiger Nachfolger für das grandiose "Versus The World" (jaja, das ist "eigentlich" "Fate Of norns", aber nicht für mich :P). Anspieltipps geb ich nur ungern, da jeder song für sich anders und genial ist, aber am meisten beeindruckt haben mich bisher "Asator", "Cry Of The Black Birds" und "Under The Northern Star". Auf jeden Fall gibts hier ne klare Kaufempfehlung!
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Mit ihren letzten beiden Alben stießen AMON AMARTH bei vielen Fans auf Kritik, vor allem "Fate of Nornes" bekam sein Fett ab. Es sei zu langsam, die Songs überwiegend im Midtempo angesiedelt und überhaupt viel zu seicht. Hmm, Sorry, ich fand das Album wirklich klasse und hätte mich gefreut wenn "With Oden on Our Side" in die gleiche Kerbe gehauen hätte.
Hat es nicht, das wird wohl jedem schon beim ersten Songs aufgefallen sein, alles was an den Vorgängern bemängelt wurde, scheinen sich AMON AMARTH zu Herzen genommen und in dieses Album gesteckt zu haben. Den Gesang von JOHAN HEGG hätte man beim Vorgänger schon fast "Klargesang" nennen können, auf "With Oden ....." grunz" und "gurgelt" er sich in bester Death-Metal-Manier die Kehle blutig. Auch musikalisch haben die fünf Nordmänner 1-2 Gänge nach oben geschalten, selten habe ich sie so Aggressive und Brutal gehört wie auf diesem Album. Musikalisch hat man sich meiner Meinung nach wieder etwas mehr an seinen Wurzeln orientiert, dieses raue und erdige war auf den letzten beiden Alben nicht ganz so dominant. Ich gebe zu das es mehrere Durchgänge gedauert hat bis dieses Album bei mir gezündet hat, aber dann hat es richtig reingehauen! Trotz der härteren Gangart blieben die großartigen Melodien nicht auf der Strecke, die Trademarks der fünf Schweden sind immer noch allgegenwärtig.
Ich tue mich bei AMON AMARTH immer etwas schwer mit Anspieltipps, die Alben überzeugen meist doch durch das hohe Gesamtniveau und nicht durch 1-2 Übersongs. Dennoch würde ich den Titelsong "With Oden on our Side", das fast schon balladeske "Under the Northern Star", "Vallhall Awaits Me", "Asator" und "Gods of War Arise" empfehlen. Aber ehrlich gesagt könntet ihr auf eurem Player auch den Zufalls-Modus einstellen, schwache Songs gibt es hier keine zu entdecken - finde ich!

Mein Fazit: Wer die etwas härtere Gangart bevorzugt, der sollte bei diesem Album auf seine Kosten kommen. Aber auch derjenige der die letzten beiden Alben bevorzugt, kommt bei "With Oden ..." nicht zu kurz, eventuell dauert es ein paar Durchläufe, aber dann knallt das Teil voll rein.

Meine Bewertung: 9 von 10 Punkten.
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am 26. September 2006
Endlich haben die Wikinger von Amon Amarth um ihren sympathischen Hauptmann Johan Hegg ein neues Langeisen auf dem Markt gebracht. Die erste Frage, die sich dem geneigten Fan mit Sicherheit aufdrängt, wird die folgende sein: Wie geht es nach "Fate Of Norns" nun weiter?

Man kann beruhigt nach dem ersten Durchlauf feststellen: Sehr gut! War "FON" doch ein wenig ruhiger (man ist fast geneigt langweilig zu sagen), kracht "With Oden On Our Side" wieder richtig munter aus den Boxen. Dieses Resultat wird nicht alleine durch besseres Songwriting erreicht, sondern vor allem durch eine bessere Produktion, was allerdings nicht bedeutet, dass das Album "glatt" klingt - Druckvoller und düsterer wären wohl adäquate Ausdrücke. Es erinnert gar ein wenig an die aktuelle Heaven Shall Burn LP.

Obwohl mich wirklich alle Songs zu überzeugen wissen, möchte ich einen nochmal besonders hervorheben: "Gods Of War Arise" hat wahrlich das Zeug, DEN Amon Amarth Klassiker, "Death In Fire", zu beerben. Düster, bedrohlich, episch und kraftvoll - diese Worte beschreiben meine Hörimpression dieses Hammersongs, die noch von dem einfach coolen Text verbessert wird.

Anspieltipps: Alle 9 Songs, doch besonders Gods Of War Arise!

Wertung: 5 Sterne am nordischen Metalhorizont
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am 19. September 2006
Seien wir einmal ehrlich: Nach dem Erfolgsalbum "Vs the World" von Amon Amarth wurden die Erwartungen an das sehnlichst erwartete nächste Album sehr hoch gestellt! "Fate of Norns" wird sicherlich als weiteres sensationelles Album in die Bandgeschichte eingehen, doch wurden die subjektiven Erwartungen an ein neues Album möglicherweise nicht vollständig erfüllt!

Anders wird es bei bei "With Oden on our Side" sein: angeknüpft an die Erfolge von "Vs the World", werden alle Erwartungen mehr als erfüllt! Angst trifft reinen Zorn, Melancholie klare Entschlossenheit!

Erscheinen wenige Lieder als anfänglich nicht sofort einschlagend, werden sie nach mehrmaligem Hören zu einem sog. "Ohrwurm"! Zunächst als weniger gut empfundene Songs, werden nach wenigen Minuten immer wieder auf der Stereo-Anlage gespielt, Riffs werden während ruhigen Minuten im Kopf resumiert.

Besondere Aufmerksamkeit verdienen "Hermod's Ride to Hel",

"Cry for the Black Birds" und "Under the Northern Star"!

Ohne Garantie, aber mit bestem Gewissen werden Krieger sowie Neulinge in ihren Erwartungen vollständig erfüllt!

pk
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