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am 28. August 2009
Ein Jahr nach dem fantastischen Debüt von Chrissie Hyndes Band erschien der Nachfolger. PRETENDERS II hält in der Diskographie der transatlantischen Combo einen Ehrenplatz, ist es doch der letzte Longplayer des orginalen Lineups mit James Honeyman-Scott (Leadgitarre) und Pete Farndon (Bass).

Obwohl das stilistisch am Vorgänger orientierte Album bei Erscheinen 1981 zum Teil verrissen wurde, darf man heute von einem Klassiker sprechen. PRETENDERS II ist nicht perfekt, was aber eher am Vergleich mit dem übermächtigen Debüt liegt. Den Auftakt bilden mit "The Adultress" und "Bad Boys Get Spanked" zwei dämonisch harte Rocker, PRETENDERS II klingt insgesamt aber weniger kompromisslos als das Debüt. Mit ihren teils autobiographischen Lyrics sorgte Hynde vor allem hier nicht immer für Klarheit. Häufig geht ihr Blick nach innen, sie trauert verflossenen Lieben nach und verpassten Romanzen.

Dass der Pretenders-Zweitling mit dem authentischen Rocker "Louie Louie" im Anschluss an die vor Enttäuschung und Bitterkeit triefenden "Jealous Dogs" und "The English Roses" versöhnlich ausklingt, wirkt überraschend. Strotzt PRETENDERS I vor weiblichem Selbstbewusstsein, sind auf PRETENDERS II die melancholischen Songs die bemerkenswertesten. Und so besticht letztlich weniger das zupackende Hardrockriff im Mittelteil von "Pack It Up" als die filigranen Arrangements: die Trompete im Kinks-Cover "I Go To Sleep", Honeyman-Scotts gefühlvolles Solo in "Birds Of Paradise" oder die glockenhellen Gitarrenwände in "The English Roses". Die eigentlichen Highlights des Albums aber sind die temperamentvollen Singles "Message Of Love", "Talk Of The Town" und "Day After Day".

Weniger als ein Jahr nach der Veröffentlichung von PRETENDERS II erlag James Honeyman-Scott einer Überdosis Drogen. Ein Jahr später folgte ihm der zuvor geschasste Pete Farndon ins Grab. Was anschließend folgte, ist ein anderes Kapitel.

Zur Bonus-CD: Die Deluxe-Version von Rhino lohnt sich, enthält sie doch das einzige komplette Live-Konzert der Originalformation, das bislang veröffentlicht worden ist. 15 Tracks stammen von einem Konzert in Santa Monica, Kalifornien vom 4.September 1981. Ausgezeichnete Audioqualität und gutes Live-Dokument der Band. Der Kauf lohnt sich allein wegen Honeyman-Scotts exzellenter Performance. Der umjubelte Auftritt schließt mit einem Cover von Wilson Picketts Soulklassiker "Higher And Higher". Das Demo von "Talk Of The Town" und die alternative Version von "I Go To Sleep" (statt der Trompete übernimmt Honeyman-Scotts Leadgitarre den melodischen Part) sind ihr Geld ebenfalls wert.
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am 16. August 2007
Ein Jahr nach dem fantastischen Debüt von Chrissie Hyndes Band erschien der Nachfolger. PRETENDERS II hält in der Diskographie der transatlantischen Combo einen Ehrenplatz, ist es doch der letzte Longplayer des orginalen Lineups mit James Honeyman-Scott (Leadgitarre) und Pete Farndon (Bass).

Obwohl das stilistisch am Vorgänger orientierte Album bei Erscheinen 1981 zum Teil verrissen wurde, darf man heute von einem Klassiker sprechen. PRETENDERS II ist nicht perfekt, was aber eher am Vergleich mit dem übermächtigen Debüt liegt. Den Auftakt bilden mit "The Adultress" und "Bad Boys Get Spanked" zwei dämonisch harte Rocker, PRETENDERS II klingt insgesamt aber weniger kompromisslos als das Debüt. Mit ihren teils autobiographischen Lyrics sorgte Hynde vor allem hier nicht immer für Klarheit. Häufig geht ihr Blick nach innen, sie trauert verflossenen Lieben nach und verpassten Romanzen.

Dass der Pretenders-Zweitling mit dem authentischen Rocker "Louie Louie" im Anschluss an die vor Enttäuschung und Bitterkeit triefenden "Jealous Dogs" und "The English Roses" versöhnlich ausklingt, wirkt überraschend. Strotzt PRETENDERS I vor weiblichem Selbstbewusstsein, sind auf PRETENDERS II die melancholischen Songs die bemerkenswertesten. Und so besticht letztlich weniger das zupackende Hardrockriff im Mittelteil von "Pack It Up" als die filigranen Arrangements: die Trompete im Kinks-Cover "I Go To Sleep", Honeyman-Scotts gefühlvolles Solo in "Birds Of Paradise" oder die glockenhellen Gitarrenwände in "The English Roses". Die eigentlichen Highlights des Albums aber sind die temperamentvollen Singles "Message Of Love", "Talk Of The Town" und "Day After Day".

Weniger als ein Jahr nach der Veröffentlichung von PRETENDERS II erlag James Honeyman-Scott einer Überdosis Drogen. Ein Jahr später folgte ihm der zuvor geschasste Pete Farndon ins Grab. Was anschließend folgte, ist ein anderes Kapitel.

P.S. Die 2006-Deluxe-Version von Rhino enthält auf der Bonus-CD zusätzlich 15 Tracks von einem Live-Auftritt der Originalformation in Santa Monica, Kalifornien vom 4.September 1981. Lohnt sich!
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