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am 17. Oktober 2006
JUMP JIVE AND WAIL ist eine Auswahl aus den vier 'offiziellen Bootleg' Alben der Rhythm Kings, LIVE IN EUROPE mit Live Tracks der 1998 European Tour, RIDE AGAIN mit ebensolchen der 2000 UK Tour, TRAVLIN' BAND und ON THE ROAD AGAIN mit Aufnahmen der 2001 bzw. 2002 Tour.
Mit auf Reisen waren u.a. Albert Lee (vocals, guitar), Georgie Fame (vocals, organ) und ex-Procol Harum Gary Brooker (vocals, piano) bzw. Mike Sanchez (vocals, piano). Und klangen dabei manchmal frischer als auf den offiziellen Live-Alben der Kings, LIVE (in Berlin) sowie TEAR IT UP-LIVE vom Vorläufer der Rhythm Kings, Willie and the Poor Boys. Und das vor allem auf LIVE IN EUROPE, von der die ersten sieben Tracks auf JUMP JIVE AND WAIL stammen. Wie z.B. bei Johnny Burnette's Rockabilly "Tear It Up", bei dem sich Albert Lee die Hornhaut von den Fingern spielt.
Wer also die Kings'che Mischung der (amerikanischen) Musik des 20. Jahrhunderts - Jazz, Blues, Swing, Country, Soul, Rock'n Roll - mag, hat hier neues 'Futter'.
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am 26. April 2015
Es gibt ein Leben nach den Rolling Stones. Bill Wyman beweist dies seit Mitte der 90er Jahre mit seinen Rhythm Kings bzw. Bootleg Kings. David Wells bezeichnet die Band in den Linernotes von "Jump jive and wail. The very best of Bill Wyman's Bootleg Kings" als "best retro show on the live circuit". Könnte sein, dass der Mann Recht hat mit seinem Urteil. Rhythm & Blues, Boogie Woogie, Rock'n'Roll, Rockabilly, Soul, Country, Jazz, Swing, ja sogar Reggae: musikalische Vielfalt ist Trumpf bei der Combo. Die Truppe hat alles drauf. Und dies absolut professionell, mitreißend und mit Spass an der Sache. "Jump jive and wail" kompiliert auf zwei Scheiben insgesamt 30 Titel, die eine Auswahl aus vier Live-CDs darstellen. Diese sind aus juristischen Gründen unter Bootleg Kings erschienen und wurden ursprünglich nur auf Konzerten der Band und über Wymans Website verkauft. Der Bassist hat für seine Combo exzellente Musiker um sich geschart. Genannt seien nur der Keyboarder, Sänger und ex-Procol Harum Gary Brooker; Flitzefinger, Clapton-Kompagnon und ex Heads, Hands & Feet Albert Lee; die Ikone des jazzigen Rhythm & Blues, Hammondorganist und Sänger Georgie Fame; der Pianist und Sänger der Rhythm & Blues Big Band Big Town Playboys Mike Sanchez; Drummer und ex Clapton-Sidemen Henry Spinetti oder die beiden Saxophonisten Nick Payn und Frank Mead. Unschwer wären noch weitere Top-MusikerInnen anzuführen. Highlights aus dem fast durch die Bank hochklassigen Konzertprogramm herauszugreifen, fällt nicht leicht. Meine persönlichen Favoriten sind einmal Lloyd Price's Oldie "Stagger Lee", bei dem Gary Brooker am Gesangsmikrophon eine fantastische Leistung abliefert. Gleiches gilt für Georgie Fame, der im Verbund mit dem herrlich laid-back Akustikgitarre spielenden Martin Taylor dem Evergreen "Georgia on my mind" jazzblues-mäßig neues Leben einhaucht. Grandios auch die rhythm & bluesige Fassung von Little Richards "Good golly miss Molly", wiederum mit einer vokalen Glanzleistung von Brooker. Beim swingenden Louis Prima-Gassenhauer "Jump jive and wail" glänzt Albert Lee mit tollen Vocals. Auf der zweiten CD schlüpft dann Mike Sanchez in die Rolle von Gary Brooker. Hier sind es insbesondere die beiden Boogie Woogie-Nummern "Chicken shack boogie" und "Jitterbug boogie", die in Erinnerung bleiben. Sanchez singt und hämmert darauf in die Tasten, dass es eine wahre Wonne ist. Schließlich hat mich die Ballade "Love letters" stark beeindruckt. Beverley Skeete singt die sentimentale Nummer mit einer unglaublichen Intensität. Nur drei Songs haben mich demgegenüber nicht richtig überzeugt. Die schlichte Rhythm & Blues-Nummer "Tell you a secret" ist mit über zwölf Minuten einfach zu lang geraten. Auch über Bill Wymans Gesangsleistung auf dem Folk-Evergreen "Midnight special" kann man geteilter Meinung sein. Schließlich merkt man dem Skiffle-Veteran Lonnie Donegan bei "Frankie & Johnny" an, dass er wohl schon von Krankheit gezeichnet war. Der Künstler starb ein Jahr nach der Aufnahme. "This anthology assembles the pick of those CDs, to amply demonstrate why the Rhythm Kings continue to enjoy a peerless live reputation", heißt es im Booklet von "Jump jive and wail". Ja, das tun die Aufnahmen. Freilich sei die Frage erlaubt, warum nicht gleiche alle vier Bootleg Kings-Livealben einzeln oder in einer Box auf den Markt gebracht worden sind?
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