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Kundenrezensionen

5,0 von 5 Sternen
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5,0 von 5 Sternen

am 9. März 2014
Wie alle Aufnahmen des seit den späten Neunzigern bestehenden Stamm-Quintetts des Über-Bassisten Dave Holland zählt auch dieses Schätzchen zum Besten, was der "klassische" Jazz (zwischen Tradition u. Moderne) zu bieten hat.
Neu im Kader ist der Drummer Nate Smith, der (zu meiner anfänglichen Bestürzung) den genialen Billy Kilson ersetzt.
Aber spätestens mit seinen Akzentuierungen im 2.Track "Easy did it", der der Stadt und den Menschen von New Orleans gewidmet ist und als unheimlich coole, rhythmische, verrauchte Blues-Nummer dargeboten wird, hat er mich überzeugt und unterlegt das im weiteren Verlauf mit der entspannten "Kopfnicker"-Komposition "The Leak" und 2 gekonnten Soli in "Vicissitudes" wie "Lucky Seven" nachhaltig. Weitere erwähnenswerte Momente sind Dave Hollands lupenreines Solo in "The eyes have it" oder Steve Nelsons Mörder-Solo in der Mitte von "Easy did it".
Stilistisch ist das Album sehr vielseitig und bietet neben gewohnt perfekten Improvisationen orientalisch-atmosphärische Klänge in der genialen Holland-Komposition "Secret garden", Rock-Eskalationen im Eubanks-Track "Full circle" oder avantgardistische Metamorphosen in Nelsons "Amator Silenti"...
Alles in allem hat sich "Critical mass" im Laufe der Zeit (nach "Extended Play- Live at Birdland" und "Prime directive") zu meinem drittliebsten Holland-Album entwickelt. Super Anschaffung für alle Instrumental-Jazz-Fans und Freunde von Virtuosen, die sich mit Weitblick auf ein Gesamtkunstwerk auch mal zurückhalten können.
Hier stimmt alles, toller Sound auch.
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