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am 10. Januar 2010
Bis zum Erscheinen dieser Aufnahme war für mich die EMI-Studio-Aufnahme unter Rudolf Kempe konkurrenzlos, nicht zuletzt wegen Elisabeth Grümmers Elsa. Der einzige Wermutstropfen war dort der etwas trockene Lohengrin von Jess Thomas. Deshalb war für mich allein die Existenz dieses Live-Mitschnitts von den Bayreuther Festspielen eine Sensation. Nach dem Hören kann ich sagen, dass ich meine Lieblingsaufnahme gefunden habe:

Kaum ein Sänger ist so mit einer Rolle identifiziert worden wie Sandor Konya mit dem Lohengrin. Er hat die Rolle an allen großen Bühnen der Welt gesungen, von 1958 bis 1960 auch in Bayreuth. Er war kein Heldentenor, sondern hatte eine italienische lirico-spinto-Technik (Mezzavoce bei "Mein lieber Schwan!") und ein weiches, melancholisches Timbre. Ein Lohengrin, der glaubhaft strahlt und trauert - wunderbar.

Elisabeth Grümmer ist die beste Elsa, die ich je gehört habe: Die Sängerin hatte eine eher lyrische Sopranstimme mit einem jugendlich-keuschen Stimmklang. Ihre Traumerzählung klingt entrückt, träumerisch, hinreißend. Diese Elsa ist wirklich ein junges, schwärmerisches Mädchen. Konya und Grümmer passen absolut perfekt zueinander. Ein Traumpaar.

Als König Heinrich war der junge Franz Crass kurzfristig eingesprungen - ein echter Glücksfall. Der Sänger hatte eine der schönsten Bassstimmen des 20. Jahrhunderts und singt einen ebenso würdigen wie menschlichen König. Eine weitere Idealbesetzung.

Rita Gorr singt die Ortrud unglaublich ausdrucksvoll, ohne zu keifen - im Duett mit Elsa hat man fast Mitleid mit ihr, bevor dann ihr Fluch mit einer unglaublichen Wucht die Maske zerreist. Nur im Finale nimmt ihre Stimme eine Schärfe an, die zwar zur Rolle passt, aber nicht mehr schön anzuhören ist. Ernest Blanc ist ihr als Telramund nicht ganz gewachsen - seine kultivierte, schöne Stimme kommt an Gorrs Volumen nicht ganz heran, dazu kämpft er mit der deutschen Sprache. Kein Ausfall, zumal diese Schwäche zur Rolle ganz gut passt, aber eben auch nicht auf dem extrem hohen Niveau der anderen Sänger. Eberhard Waechter dagegen ist für den Heerrufer eine Luxusbesetzung.

Chor und Orchester der Bayreuther Festspiele musizieren so ausdrucksvoll und präzise, wie man bei einem Live-Mitschnitt erwarten darf (wobei ich beim Brautchor ziemlich sicher bin, dass Grümmer mitsingt - so einmalig gut klingt es). Lovro von Matacic dirigiert mit viel Gefühl sowohl für die Dramatik als auch für die Tragik des Lohengrin.

Dazu kommt noch eine herausragende Klangqualität der Aufnahme - dass man hier einen 50 Jahre alten Live-Mitschnitt hört, ist kaum zu glauben. Ein sehr präsenter, transparenter und räumlicher Klang. Was hier die Tontechniker aus einem Radiomitschnitt gemacht haben, ist sensationell.

Wie gesagt - diese Aufnahme hat die Kempe-Einspielung als Lieblings-Lohengrin abgelöst.
99 Kommentare| 28 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 31. Dezember 2012
Die beste Lohengrin-Aufnahme am Markt! Mehr ist nicht zu sagen. Einsamble, Dirigent und Sänger: Maßstab für alles Kommende!
F. T.
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