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Kundenrezensionen

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John Sturges' "Gunfight at the O.K. Corral" ist ein aufwendig gestalteter Edelwestern aus dem Jahre 1956, in dem eine idealisierte Version der Geschichte der berühmten Schießerei beim O.K. Corral in Tombstone, Arizona, am 26. Oktober 1881 erzählt wird.

Burt Lancaster und Kirk Douglas sind in den Rollen Wyatt Earps und Doc Hollidays zu sehen, denen sie vollauf gerecht werden - vor allem Kirk Douglas, der einen kultivierten, aber doch eher zynischen Doc Holliday abgibt. Er ist denn auch der interessantere der beiden Protagonisten, lernen wir ihn doch eingangs als einen durchtriebenen Kartenspieler und kaltblütigen Revolverhelden kennen, der den Cowboy Ed Bailey (Lee Van Clef), als dieser für seinen von Doc erschossenen Bruder Rache nehmen will, zunächst bewusst provoziert und dann tötet - in Notwehr, versteht sich. Auch Hollidays Umgang mit seiner Geliebten, Kate Fisher (Jo Van Fleet), ist von Aggression und Respektlosigkeit geprägt, bis diese sich dann auf die Seite des Holliday feindlich gesinnten Revolverhelden Johnny Ringo (John Ireland) schlägt. Dass Holliday recht eigentlich seines Lebens längst überdrüssig geworden ist, lässt sich an zahlreichen Stellen erkennen, in denen er eine depressive Todessehnsucht an den Tag legt, die mehr und mehr zur Grundlage seiner Kühnheit wird. Die langsam aufkeimende Freundschaft zu Wyatt Earp hingegen läßt die edleren Züge im Charakter Hollidays die Oberhand gewinnen, die freilich immer noch von Lebensüberdruss geprägt sind - etwa, wenn er Kate vor dem Showdown sagt: "We don't matter, Kate. We haven't mattered since the day we were born."

Gegen diesen ambivalenten, von Douglas stark gespielten Charakter wirkt Lancasters Earp ziemlich blass, zudem Sturges ihn auch als eindimensionalen Saubermann zeichnet und nur an manchen Stellen leise Andeutungen seiner Vetternwirtschaft und eventueller Korruptheit zulässt. In Wirklichkeit wurde Earp immerhin unter anderem der Unterschlagung und anderer Dienstvergehen bezichtigt.

Die Schießerei beim O.K. Corral ist nicht nur als Kulminationspunkt einer Familienfehde zu betrachten, sondern auch als Zeichen eines Konflikts zwischen den alten Interessen der Rancher, repräsentiert durch die Clantons, und dem neu sich formulierenden Herrschaftsanspruch der Yankees, die aus Tombstone eine Stadt des Silberabbaus machen wollten, und in Wahrheit waren die Cowboys bei der Bevölkerung nicht so unbeliebt, wie es viele Western, auch "Gunfight at the O.K. Corral", suggerieren.

Sturges - oder vielmehr der Romancier Leon Uris, der das Script für diesen Film verfasste - vereinfacht diesen Sachverhalt und macht aus dem Konflikt einen simplen Kampf von Gut gegen Böse, wodurch die Figur Earps für den Zuschauer an Attraktion und Identifikationspotential gewinnt. Vielleicht hat eine solche Art der Darstellung aber gerade eine pädagogische und katarthische Funktion in einer Zeit, in der wahre Helden und anständige Menschen rar geworden sind - und welche Zeit wäre je anders gewesen. Vielleicht ist es auch diese moralische Eindeutigkeit, die dem Western letztlich seine große Anziehungskraft verleiht und die zu einer nützlichen moralischen Mythenbildung führt.

"Aw, look at me - I'm rambling again."

"Gunfight at the O.K. Corral" hat aber auch einen dramaturgischen Schwachpunkt: die episodenhafte Handlung des Films, die der Vorgeschichte der eponymen Schießerei so gut wie keinen Raum zubilligt und es letztlich verhindert, dass sich Earp und Holliday gleichwertige Antagonisten herausschälen können. Einzig der junge Dennis Hopper als Billy Clanton wird dem Zuschauer wahrscheinlich hier im Gedächtnis haften bleiben.

Trotz dieser Schwäche strotzt der Film vor Spannung und zelebriert die typischen Genreklischees - ich erinnere nur an die von Dimitri Tiomkin komponierte Filmmusik und an einige markige Sprüche, wie Hollidays Hinweis, er könne ausgezeichnet mit dem Schießeisen umgehen, es gebe nur keine Männer mehr, die dies bezeugen könnten - so herrlich unkritisch, dass ich ihm jedem Freund des Genres uneingeschränkt empfehlen kann.
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am 31. März 2011
Die Schießerei in der Stadt Tombstone am 26. Oktober 1881 wurde mehrfach in Wildwestfilmen verarbeitet. Wie genau die Hintergründe waren und wer wirklich woran schuld war, ist heftig umstritten und bis heute nicht eindeutig geklärt. Dieser Western bietet aber vor allem Spannung und Dramatik auf höchstem Niveau und das schon von der allerersten Szene, in der drei Reiter in einem Städtchen eintreffen, in den Saloon gehen und Lee van Cleef (leider ist seine Rolle nur klein) schreit: "Wo ist Doc Holliday?" Kirk Douglas zieht alle Register als schwindsüchtiger Spieler und Revolverheld, und Burt Lancaster steht ihm nicht nach. Das Zusammenraufen der beiden Männer, wie sie allmählich Freunde werden, ist geradezu das Musterbeispiel eines Buddy-Pictures. Die Actionszenen sind glänzend inszeniert, besonders der Showdown ist in Sachen Schnitt und Choreographie ein echtes Meisterstück. In diesem Film stimmt wirklich alles, von der Dramatik über die Besetzung bis zu der grandiosen Filmmusik. Der Titelsong, gesungen von Frankie Lane, ist Gänsehaut pur! Regisseur John Sturges drehte übrigens auch den Klassiker "Die glorreichen Sieben". "Zwei rechnen ab" ist ein echter Edelwestern und einer der besten Western der Filmgeschichte.
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am 3. Februar 2011
John Sturges wagte sich 1957 an diesen Stoff, wohl wissend um die kulturelle Bedeutung dieser legendären Schießerei am O.K. Corral. Um diese schwierige Aufgabe zu bewältigen, bedurfte es natürlich einer 1A-Besetzung, mit der er mit Lancaster, aber besonders mit Kirk Douglas voll ins Schwarze getroffen hatte. Beide waren als "Neo-Revolverhelden" in zahlreichen Films noirs zu sehen und gehörten zu den besten Schauspielern (ich sage gezielt nicht Stars) der 50er Jahre. Lancaster ist mit seiner Figur die Stimme der Sentimentalität und Vernunft, was den Wyatt Earp historisch nicht unbedingt auszeichnet. Anders Douglas - übrigens verblüffend ähnlich der Vorlage -, der es sogar schafft, dem Doc den einen oder anderen sympathischen Anstrich zu verpassen, den dieser beileibe nicht hatte! Die Geschichtstreue ist halt nicht immer gegeben. So dauerte die Schießerei eigentlich nur wenige Sekunden und die Duellanten standen sich nur wenige Meter gegenüber. (Revolver hatten damals noch keine Zielgenauigkeit auf Distanz.) Das hätte dem Film aber eher geschadet, darf ich gestehen. Aus diesem Grunde ist ja auch das Remake von 1994 auch nur halb so bekannt.

Als Kind hat der Streifen meine Wildwest-Begeisterung geweckt (ohne mich an die Altersfreigabe zu halten), lange bevor ich bei den europäischen bzw. Italo-Western angelangt war. Echten Western-Fans, denen es um mehr als bloß Schießereien geht, wird dieser Film - eigentlich ja ein Historienfilm - besonders liegen.
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am 10. September 2014
Für mich klar die beste Film Umsetzung um Wyatt Earp und Doc Holiday. Burt Lancaster und Kirk Douglas spielen beide grandios. Vor allem die Darstellung der anbahnenden Sympathie zwischen den beiden hat mir sehr gefallen.
Es gibt zwei Neuverfilmungen, die ich beide besitze, von denen ich aber bisher nur Tombstone gesehen habe. Trotzdem bin ich mir jetzt schon sicher, dass ich die hier vorliegende Version am besten finde, schon der schauspielerischen Authentizität wegen.

1. mit Kurt Russel und Val Kilmer("Tombstone") : Hat mir eigentlich überhaupt nicht gefallen. Wyatt Earp(Kurt Russel) wird ziemlich verweichlicht, fast schon ängstlich dargestellt und Doc Holiday(Val Kilmer) ist die ganze Zeit am krepieren, wegen seiner Krankheit(Tuberkulose) und gibt sich als Mr. Obercool. Klar hatte Doc Holiday wirklich TB aber in Zwei rechnen ab wird es realistischer dargestellt.

2. mit Kevin Costner, Dennis Quaid und Gene Hackman("Wyatt Earp") : noch nicht gesehen, mal gespannt, geht ja um die 3h.
Nachtrag 25.05.15: Inzwischen auch gesehen. Guter Western/Film, gefällt mir besser als Tombstone, dennoch ist Zwei reichen ab mein Favorit.

Nochmal zu Zwei rechnen ab:
Das Bild ist für das Alter des Films und für DVD gut, da gibts nichts zu bemängeln. Der Western an sich ist genial, gehört seit ich ihn gesehen habe zu meinen Favoriten in meiner Sammlung. Für jeden Western Fan ein Muss.
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am 7. März 2016
Nein, wer wirkliche Klasse-Western mit schauspielerischen Highlights, Witz, Action und Spannung kennt, kommt hier bestenfalls in der letzten guten Dreiviertel Stunde mit der Schiesserei als Höhepunkt auf seine Kosten. Bis dahin überwiegt leider spannungsarme Langeweile ohne wirkliche Handlungsstränge, nur aneinandergereihte Einzelepisoden, und man ist schon dankbar für wenigstens kurze gelungene Landschaftsstimmungen des Wilden Westen oder Reiterszenen. Manches kennt man zu Genüge aus anderen Western. Etwa die Männerfreundschaft der beiden Hauptprotagonisten, die sich gegenseitig den Rücken frei halten (Warlock). Die Ermordung bzw. Verletzung einiger Marshalbrüder (Söhne der Katie Elder) im abschließenden Duell mit den Gangstern u.a.. Überhaupt überwiegt mir zu sehr das Klischeehafte, das Gut-Böse-Schema. Nichts gegen Kirk Douglas, aber seine Rolle ist hier ebenso wie seine Synchronstimme oder seine nervige Filmfreundin wirklich fehl am Platz. Manches überzeugt nicht wirklich. Wieso wird die schöne Rothaarige am Spieltisch verhaftet und wieso wenig später ohne wirklichen Anlass freigelassen? Eben noch liegt der Doc auf seine Srterbebett und wenig später zieht er, wieder ganz der Alte, mit ins Duell. Interessant fand ich den jungen Easy-Rider Dennis Hopper als unvernünftig-selbstmörderischer Billie. Tiefergründige Aspekte werden leider nur in Ansätzen erkennbar, etwa die Einsamkeit und lebensmüde Verzweiflung einiger Akteure. obwohl immer in Gesellschaft (insbes. Billie, Doc und seine Freundin). Am Ende überleben natürlich die Guten, die Schlechten beissen alle ins Grab und der Hauptheld reitet neuen Abenteuern entgegen. Angesichts der namhaften Schauspieler und Filmmacher (Regisseur) hätte ich mir mehr erwartet.
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TOP 1000 REZENSENTam 19. Dezember 2015
"Zwei rechnen ab" aus dem Jahr 1957 ist sicherlich John Sturges zweitpopulärster Western nach "Die glorreichen Sieben". Der toll fotografierte Farbfilm in Technicolor und Vistavision (Kamera: Charles Lang) fängt bereits stimmungsvoll mit einem von Dimitri Tiomkin geschriebenen atmosphärisch perfekt passenden Filmsong "Gunfight at O.K.Corral" gesungen von Frankie Laine an. Mit dieser Eingangssequenz erinnert der Film auch an den großen Klassiker "High Noon" von Fred Zinnemann, der ebenfalls im Filmsong bereits die nachfolgende Story aufgrieift.

Im Original heißt der Film auch "Gunfight at the O.K. Corral" und reiht sich somit ein in die vielen Western um die Legende Wyatt Earp und Doc Holliday. Aufgrund der Starbesetzung Burt Lancaster und Kirk Douglas wurde der Film zum großen Kassenhit und spielte damals 11 Millionen Dollar ein. Das legendäre Duelll ließ den Regisseur nicht los, denn 10 Jahre später drehte er mit "Die fünf Geächteten" einen weiteren Film zu diesem Thema, diesmal mit James Garner und Jason Robards.

In einer der ersten Szenen lernt der Zuschauer die beiden Helden bereits kennen. Schauplatz ist die Texasstadt Fort Griffin. Dort lebt vorübergehend der Revolvermann und Glücksspieler Doc Holliday (Kirk Douglas), ein ehemaliger Zahnarzt mit seiner Geliebten Kate Fisher (Jo van Fleet). Hier taucht auch Ed Bailey (Lee van Cleef) auf, der der Mörder seines Bruders rächen will. Dabei erschoß Doc den Mann in Notwehr. Zur gleichen Zeit kommt auch der bekannte Marshall Wyatt Earp (Burt Lancaster) in die Stadt. Er denkt, dass Doc Holliday einige Informationen üer Ike Clanton (Lyle Bettger) und Johnny Ringo (John Ireland) geben könnte. Doch er ist beim ersten Treffen mit den exzentrischen Zahnarzt nicht erfolgreich, stattdessen gibt er dem aber den entscheidenden Hinweis für das erfolgreiche Duell mit Ed Bailey, das wenig später im Saloon der Stadt stattfindet. Die aufgebrachte Menge versucht Doc zu lynchen und wieder ist es Wyatt Earp, der den Mann vor dem Tod rettet. Sie werden sich wieder begegnen. Inzwischen ist Wyatt Marshall in Dodge City und verliebt sich in Laura Denbow (Rhonda Fleming) Eines Tages erreicht ihn aus Arizona der Hilferuf seiner Brüder James (Martin Milner), Virgil (John Hudson) und Morgan (de Forrest Kelley), die in einen Konflikt mit der rivalisierenden Clayton Bande geraten sind. Obwohl seine Frau ihn darum bittet den Konflikt zu vermeiden, geht Wyatt nach Tombstone, um seinen Brüdern beizustehenden. An seiner Seite steht sein Freund Doc Holliday. Der Streit der beiden Parteiene findet seinen blutigen Höhepunkt in der legendären Schlagabtausch aus Blei am O.K. Corral, bei dem die Claytons den Tod finden...

Als junger Bruder von Ike Clanton ist Dennis Hopper in einer seiner ersten Rollen zu sehen. Interessanterweise ist der Film trotz der Bekanntheit seiner Geschichte nie langweilig und kann immer wieder eine gute Spannung aufbauen. Dies gelingt vor allem durch die durchweg guten Darstellerleistungen, allerdings überstrahlt Kirk Douglas mit seiner Galavorstellung als Doc Holliday den Rest des gut aufgelegten Ensembles. Die Kameraarbeit begleitet diesen klassischen Western, der sich in jeder Sekunde auf seine gekonnte traditionelle Machart verlässt. Die Kamera schaut ruhig zu, wenn die Männer entschlossen zum Ort der Schießerei gehen. Alles ist perfekt durch choreografiert und der Showdown gestaltet sich dramatisch und ohne Gnade. Burt Lancaster als Wyatt zögert gar, den auf ihn zielenden Billy zu töten. Doch sein Freund erinnert ihn daran, dass im Duell das Zögern keinen Sinn macht. Um zu überleben braucht es diese Gnadenlosigkeit. Der Film erhielt - was für einen Western eher selten ist - zwei Oscarnominierungen für den besten Schnitt und den besten Ton.
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am 6. Juni 2015
Die Geschichte vom Marshall Wyatt Earp & dem Kartenspieler Doc Holliday kennt man. Die wahre Geschichte um die legendäre Schiesserei in Tombstone,Arizona am OK Corral wurde schon sehr oft verfilmt. In diesem Western-Klassiker von 1956 spielt Wyatt Earp (Burt Lancaster) einen Marshall,der respektvolle Freundschaft mit dem an starken Husten leidenden Pokerspieler Doc Holliday (Kirk Douglas) schliesst. Nachdem sich beide Männer gegenseitig das Leben retten,folgt Doc Holliday seinem Freund Wyatt Earp nach Tombstone. Der dortige Sheriff Virgil Earp,der Bruder von Wyatt,entsendet einen Hilferuf weil die Clanton-Bande grossen Ärger machen. Nachdem die Clanton's Jimmy Earp hinterrücks erschiessen,machen sich die 3 verbliebenen Earp-Brüder nach O.K. Corral um mit der Clanton-Bande abzurechnen...

Burt Lancaster und Kirk Douglas spielen wie immer eine grandiose Westernrolle,es macht ihnen Spass zuzusehen wie sie sich anfangs mit respektvollem Abstand begegnen und eine berühmt-berüchtigte Freundschaft schliessen. Vor allem Kirk Douglas spielt eine von Krankheit gezeichnet Galarolle.
Nicht alles im Film hat sich so abgespielt : Ike Clanton wurde in diesem Film erschossen,in Wahrheit ist er nach der Schiesserei unverletzt geflüchtet. Im Film war das Duell 4 gegen 6 , real war es ausgeglichen 4 vs.4 mit einem unbeteiligten Mann.
Auch der Erzfeind im Film von Doc Holliday mit Namen Johnny Ringo (John Ireland) hat gegenüber des Showdowns real nicht existiert.

In den Nebenrollen sieht man gleich am Anfang Lee Van Cleef und gegen Ende des Film Jack Elam und ein sehr junger Dennis Hopper als Billy Clanton,dem ein Duell mit Burt Lancaster bevorsteht. Auch dabei der spätere Doc "Pille" McCoy aus Raumschiff Enterprise (DeForest Kelley) als Morgan Earp.

Das Bild der DVD ist super ausgefallen,ganz schön scharf. Für einen knapp 60 Jahre alten Film hat Paramount ein tolles Ergebnis abgeliefert.
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am 5. August 2007
Zwei rechnen ab (OT Gunfight at the O.K. Corral)ist ein klasse Western. Burt Lancaster und Kirk Douglas spielen hervorragend Wyatt Earp und Doc Holliday. Vor allem die Schauspielleistung von Kirk Douglas is hervor zu heben. Neben diesen beiden gibt es jede Menge bekannte Gesichter in Nebenrollen wie Dennis Hopper, Lee Van Cleef, Deforrest Kelley u.a. zu bewundern. Der Western ist ganz im Stile der Edelwestern der 50er Jahre gedreht, nur legte Regisseur Sturges mehr Wert auf Action. So wird neben Schusswechsel mit Banditen auch das Liebesleben beider Charaktere betrachtet. Der Film kommt den realen Geschehnissen in Tombstone näher als Ford bei "Faustrecht der Prärie" ist aber noch meilenweit von den 90er Jahre Western Tombstone und Wyatt Earp entfernt. Die Handlung richtet sich auf einen Punkt aus, die im Titel erwähnte Schiesserei am O.K. Corral. Die dauert auch gleich über 10 Minuten. Die echte nicht mal eine Minute. Jahre später sollte Regisseur John Sturges (Glorreichen 7,Gesprengte Ketten u.v.a) eine pessimischte Variante von Earp &Co drehen: Die 5 Geächteten (Hoffe der kommt auch irgendwann mal auf DVD!). Das Titellied O.K. Corral ist ein klassischer Ohrwurm. Musik und Bilder sind stimmig und passen ideal zu diesen 50er Jahre Western Klassiker.

Die DVD ist von sehr guter Qualität und kann sorglos weiterempfohlen werden. Specials gibt halt leider keine, aber den Film finde ich einfach toll.
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am 13. März 2016
Was für ein wunderbarer Film!
Der Klassiker unter den sogenannten Edelwestern. Hier sind alle gut angezogen, es ist überall alles ordentlich, hell, bunt, die Sprache beinhaltet keine Fäkalausdrücke und es wird auch Wert auf gute Ausdrucksweise und Benimm gelegt - und es wird noch richtig sauber gestorben! Wohlgemerkt, das sind keine Negativpunkte! Nicht zu vergessen ist, dass dieser Film 1957 gedreht wurde, da war praktisch jeder Western ähnlich wie eben beschrieben, nur dieser sticht aus allen positiv hervor. Warum? Ich denke in erster Linie liegt das an Burt Lancaster als Wyatt Earp und Kirk Douglas als Doc Holliday. Privat waren sie gute Freunde, vielleicht hat sich das im Film positiv ausgewirkt, auf jeden Fall ergänzen sie sich hervorragend und sie werden ihrer Rolle voll gerecht. Der unerschütterliche, gradlinige Gesetzeshüter und der versoffene, tuberkulosekranke Kartenspieler, die eine stille, aber tiefe Freundschaft verbindet - bis zur Abrechnung mit den Kontrahenten am OK-Corral.
Ein Klassiker, der diesen Namen absolut verdient, auch wenn die historischen Fakten in diesem Film nicht ganz so genau genommen werden. Bei dieser Gelegenheit sei auch der aus den 1990er-Jahren stammende Western "Wyatt Earp" mit Kevin Costner und Dennis Quaid nahe gelegt.
Toll ist auch der Titelsong "Gunfight at OK-Corral" von Frankie Laine, passt fantastisch zu diesem wunderbaren Film, bei dem einfach alles stimmt!
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am 19. April 2015
Es sind schon ein paar Jahre her, seit sich Doc Hollyday (Kirk Douglas) und Wyatt Earp (Burt Lancaster) zum letzten Mal begegnet sind. Hollyday ist inzwischen nicht mehr am Zahnarztstuhl, sondern am Spieltisch tätig, und das nicht immer mit Erfolg. In einer Stadt, in der Earp der Marshal ist, sind Schusswaffen verboten. Hollyday wird aber von einem rachsüchtigen Trunkenbold behelligt und erledigt ihn schliesslich mit dem Messer. Earp verhaftet Holliday. Aber wenn der Mob mal am Kochen ist, kümmert ihn das Gesetz bekanntlich wenig. Damit es nicht zur Lynchjustiz kommt, muss Earp Holliday notgedrungen bei Nacht und Nebel entkommen lassen. Für Earp hätte das ruhig die letzte Begegnung mit Holliday sein dürfen, aber es kommt anders. Von Dodge City aus verschlägt es die beiden nach Tombstone. Hier hat Earp einen gewissen Vorteil davon, dass Holliday bei ihm noch in der Schuld steht. Der Doc erklärt sich bereit, Earp und seine Brüder beim Kampf gegen die berühmt-berüchtigte Clanton-Bande zu unterstützen.
Soweit in kurzer Form die Handlung von „Gunfight at the O.K. Corral“ (Paramount Pictures, 1956). Die Geschichte wurde filmisch schon mehrfach abgehandelt. In der hier vorliegenden Version von Regisseur John Sturges glänzt besonders das Hauptdarstellerduo Burt Lancaster / Kirk Douglas im zweiten gemeinsamen Auftritt. Es gibt in Nebenrollen eine ganze Reihe von Darstellern zu sehen, die es später zu mehr Prominenz brachten: Dennis Hopper, DeForest Kelley, Lee Van Cleef, Jack Elam, um nur einige zu nennen. Die beiden Hauptfiguren werden hier ziemlich bedacht auf Authentizität dargestellt; es sind keine schiesswütigen Freaks oder sonstige zwielichtigen oder in den Grundfesten gebrochenen Typen. Trotzdem haben sie ihre Eigenarten, besonders im Fall von Doc Hollyday ausgestattet mit Humor. Etwas weniger tiefgründig kommen die Schurken daher, denn sie wollen hier einfach nur die Stadt unter ihre Kontrolle bringen. Was die Umsetzung der Geschichte angeht, kann man durchaus von einer gekonnten und sorgfältigen Inszenierung sprechen. Die Bildsprache ist relativ gediegen. Insgesamt ein gutes Beispiel eines Westernklassikers.
Die Paramount-DVD ist leider nicht ganz so beispielhaft ausgefallen, zumindest was die Fülle an Inhalt angeht. Man hat sich leider nur darauf beschränkt, den 118 Minuten langen Film zu zeigen. Dieser ist immerhin solide aufbereitet. Das Bild im Format 1,78:1 (16:9-anamorph) ist in Sachen Farben und Schärfe insgesamt angenehm. Den Ton in Mono gibt es auf Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch und Deutsch. Die Auswahl an Untertiteln kann sich sehen lassen: Arabisch, Bulgarisch, Tschechisch, Dänisch, Deutsch, Griechisch, Englisch, Spanisch, Französisch, Hebräisch, Kroatisch, Isländisch, Italienisch, Ungarisch, Niederländisch, Norwegisch, Polnisch, Portugiesisch, Rumänisch, Slowenisch, Serbisch, Schwedisch, Finnisch und Türkisch. Zusatzinhalte gibt es leider eben keine, und das kostet Wertungspunkte. Insgesamt reicht es für drei von fünf extra geschärften Rasiermessern und einen guten Schluck Hustensaft.
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