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am 21. Juli 2007
Kingdom of Heaven - Director's Cut

Irgendwie, durch mehrmaliges Sehen der Kinoversion und das Zudrücken des einen oder anderen Auges, bin ich doch ein kleiner Fan der Kinoversion von KdH. Deshalb war die Director's Cut Version natürlich ein Must-Have für mich! Und was dann folgte, war schlicht unglaublich. Mehrmals musste ich mich während dem Film selber fragen: Welcher Produzent kam bloss auf die Idee, ein so tiefgründiges und komplexes Schlachtengemälde in einen knapp durchschnittlichen Blockbuster zu verwandeln? Es ist mehr als schade, dass diese Version des Filmes wohl nie die Leinwand erblicken, und dem Dircetor's Cut, welcher ja eigentlich die "Kinoversion" hätte sein sollen, somit die verdiente Anerkennung verwehrt bleiben wird...

Aber mal von vorn. Es gibt viele, sogenannte "Dircetor's Cuts". Die meisten sind lediglich die Kinoversion, aufgepeppt mit einigen Szenen, in welchen Fragen geklärt werden, die sich niemand gestellt hatte. Ich erinnere mich da zum Beispiel an "Herr der Ringe", welcher zwar ein paar schöne Szenen hinzugefügt bekommen hat, aber im Grunde genommen funktionierte die Kinoversion genau so gut wie der DC (Wobei man anmerken sollte, dass Peter Jackson es lieber "Special Extendend Edition" nennt als DC).

Was aber Ridley Scott mit Königreich der Himmel gemacht hat, ist weit mehr, als einfach "Szenen einzufügen". Im Grunde genommen ändert er den ganzen Spannungsbogen, d.h. die Art und Weise, wie der Film Spannung aufbaut - ein ganz anderer Rhytmus. Wichtige Charaktere wie Godfrey oder Tiberias erhalten mehr Screentime, besonders Liam Neesons Charakter erhält wesentlich mehr Hintergrund. Er wirkt nun viel weniger als Nebenfigur, dafür aber als treibende Kraft, welche die ganze Handlungsweise Balians am meisten beeinflusst hat. Viele von Balians Handlungen im Film werden dadurch erst nachvollziehbar, und auch seine innere Zerrissenheit werden glaubhaft dargestellt. Nun bemerkt man eigentlich erst richtig, dass Balian nie an "Gott" zweifelte, sondern viel mehr an die Menschen, und was sie aus "Gott" gemacht haben. Statt seinem erhofften "Königreich der Himmel", wo die Menschen in Frieden miteinander leben, wo Liebe statt Hass herrscht, und wo ein jeder sich seinem Gott widmen kann - gleich welcher Konfession -, findet er Verderbniss, Korruption und schmutzige Politik vor. Ein weiser Mensch sagt zu ihm: "Ein König mag einen Mann fordern, aber seine Seele gehört ihm allein." Es steckt so viel Wahrheit hinter diesem Satz...

Dass ganze Handlungsstränge, welche nun neu eingefügt wurden, eben nicht "eingefügt" wirken, sondern geschickt verwoben und dem Film erst ein rundes Gesicht verleihend wirken, liegt wie schon angemerkt daran, dass diese Szenen ursprünglich rausgerissen wurden, und dem Film dadurch erst logische und historische Fehler zufügten! Nun wird auch endlich erklärt, woher Balian seine Kenntnisse über die Kriegsführung hat, und was aus Guy nun geworden ist. Jetzt hat auch die Figur der Sibylla ihre daseins Berechtigung: Klasse!

Vorsicht, Spoilergefahr: Die Szene, in welcher Balian die restlichen Bewohner Jerusalems zu Rittern schlägt, wurde kaum verändert, doch durch die zahlreichen Änderungen zuvor wirkt diese Szene jetzt viel weniger kitschig und künstlich. Nun ist es genau jene Szene, welche quasi das "Ziel" des Filmes war, oder um es anderst auszudrücken: Der ganze Film steuert genau auf jenem Moment zu, er gipfelt in Balians Ansprache, und wer nicht zu Tränen gerührt wird, um es mal hart auszudrücken, der hat keine Gefühle.

Fazit:
Wahnsinn! Jetzt merkt man, dass der Film weit mehr wollte, als zu unterhalten. Nicht nur inhaltlich wirkt er jetzt schlüssiger, auch die Machart, Inszenierung, Schnitte etc. wirken jetzt viel professioneller und stimmiger. Was manchen vieleicht nicht so sehr gefällt, hat hingegen genau meinen Geschmack getroffen: Balians Geschichte, seine Reise zur Selbstfindung, rückt nun eindeutig in den Vordergrund. Endlich wird geklärt, ob er am Ende seines persönlichen Kreuzzuges endlich das ersehnte "Königreich des Gewissens" gefunden hat. Nebenbei werden noch eingie Denkanstösse gegeben, einige Themen werden aufgegriffen, ohne sie aber halbherzig zu behandeln. Diese Gradwanderung hat Ridley Scott meisterlich geschafft!

Ich bin keiner, der mal schnell die volle Punktzahl gibt. Ehrlichgesagt habe ich das noch nie getan... Aber hier ist es einfach nur angebracht.

10/10 Punkte!
1515 Kommentare| 209 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. Mai 2008
Dem Datum nach zu urteilen, beziehen sich einige "hilfreiche" Rezensionen hier auf eine der ersten DVD Fassungen. Und die haben nun wirklich nichts hier verloren. Der Directors-Cut auf Blu-Ray spielt in einer ganz anderen Liga!

Vielleicht sollte Amazon mal daran denken, Rezensionen nicht wahllos unter verschiedenen Fassungen zu verlinken. Denn die teilweise berechtigte Kritik an früheren Fassungen werden der (meiner lieblings) Blu-Ray nicht gerecht, und verzerren die Bewertung erheblich. Jedenfalls wird jemand, dem das Thema zusagt, von dieser Version begeistert sein.
44 Kommentare| 144 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. Mai 2007
Zuvor: Meine Meinung über den Film könnt Ihr der unten stehenden Rezension entnehmen, die aber noch auf der Kinofassung beruht.

Der Film bringt einem ja durchaus über Religion zum Nachdenken. Sofern es Himmel und Hölle wirklich geben sollte, bin ich davon überzeugt, daß es für Produzenten eine besonders heiße Ecke da unten geben muß.

Wer den Directors Cut sieht, der merkt erst, wie sehr der Film durch kürzen verloren hat. Endlich werden die Handlungsstränge stimmig, können sich die Charaktere entfalten, versteht man, was mit Sybillas Sohn passierte usw. usf.

Dieser Directors Cut ist bedingungslos zu empfehlen. Die Kinofassung unter Berücksichtigung dieser Fassung ist auch nicht mehr vom Krabbeltisch zu empfehlen!

Alte Rezension:

Balian (Orlando Bloom), ein einfacher Schmied, hat Frau und Kind verloren und darüber beinahe auch seinen Glauben. Der Religions-Krieg, der im fernen Heiligen Land brennt, scheint ihm weit entfernt. Dennoch wird er in die Ereignisse dieses immensen Dramas hineingezogen als sich herausstellt, das er ein unehelicher Sohn und Nachfolger des Grafen von Ibelin ist. Inmitten des Prunks und der Intrigen des mittelalterlichen Jerusalems verliebt er sich, wächst in seine Aufgabe und zu einem Führer heran und setzt am Ende all seinen Mut und seine Fähigkeiten ein, um Jerusalem in aussichtsloser Lage zu verteidigen.

Trotzdem es eine amerikanische Hollywood Produktion ist, kommt der Film in weiten Teilen überaus still und ohne ständigen Schlachtenlärm daher, ohne jedoch große Längen zu besitzen. Wie kaum ein Film zuvor, versucht der Film ein reales Bild der damaligen Zustände darzustellen. Fast 100 Jahre ist es her, dass Jerusalem erobert und von den christlichen Kreuzittern mit einem unvorstellbaren Massaker an der gesamten Bevölkerung, egal ob christlich, islamisch oder jüdisch, eingenommen wurde. Die Kreuzritter trafen dort auf eine hochstehende, jahrtausendealte Kultur, die von vielen auch willig angenommen und assimiliert wurde, was von anderen, insbesondere auch von den Templern, als Hochverrat angesehen wurde.

Dazu kommt die Situation, dass die Christen unter islamischer Herrschaft in der Regel gut leben konnten, waren sie doch ein Volk des Buches (Bibel) wie der Islam auch. Während sich die verschiedenen christlichen Glaubensrichtungen bis auf das Messer bekämpften.

Viele Kritiker des Films beklagen den 'Pathos' des Films, wie zum Beispiel die Ernennung der Ritter vor der entscheidenen Schlacht, wahrscheinlich in Unwissenheit, dass gerade diese Handlungen durch die damaligen Chronisten gut belegt sind. Balian von Ibelin ernannte in der Tat alle adligen Knappen der Stadt zu Rittern. Auch verschiedene Szenen, wie z. B. in Saladins Zelt, basieren fast Wortgetreu auf den Überlieferungen. Phantastisch realistisch auch die Kampfszenen, die Funktion der Trebuchets, der weittragenden Wurfmaschinen, den damaligen Superwaffen, die riesigen Armeen.

Ausgewogen stellt der Film die christliche und die islamische Seite dar. Der leprakranke Balduin, König von Jerusalem, der den Geruch seines verfaulenden Körpers durch parfümgetränkte Tücher verdeckte, oder Saladin, über dessen Großmut viele Berichte erhalten sind. So lies er z. B. inmitten einer Schlacht, bei der Richard Löwenherz sein Pferd verlor, zwei Pferde überbringen oder als er eine Burg belagerte, in der die Burgherrin krank darniederlag, schickte er stärkendes Essen. Etwas verfälscht wird das Ende dargestellt. Saladin setzte einen sehr geringen Satz als Lösegeld für jeden Bewohner fest. Balian kratzte alles an Geld zusammen und konnte ein drittel der Bevölkerung freikaufen. Saladin verdoppelte dies noch freiwillig. Ein drittel der christlichen Bevölkerung mußte trotzdem das Los der Sklaverei erdulden, während die christlichen Kirchenfürsten mit Wagenladungen voller Schätze die Stadt verließen. Die Verachtung der islamischen Chronisten über dieses Verhalten lässt sich noch heute nachlesen.

In den Szenen, in denen beide Seiten mit den Worten 'Gott will es' aufeinander losgehen, zeigt der Film in eindrucksvoller Weise den Abgrund und Wahnsinn, in den religiöser Fanatismus gipfeln kann.

Fazit: Eindrucksvoller Film mit melancholisch/düsterem Grundton deren Charaktere es Wert gewesen wären, etwas besser herausgearbeitet zu werden. Untermalt wird der Film von einer hervorragenden Filmmusik. Empfehlenswert für jeden, der ein Faible für das Thema hat!
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VINE-PRODUKTTESTERam 13. Oktober 2009
Wenn ich aus dem Bauch heraus spontan sagen müsste, welche Hollywood-Regisseure der Gegenwart jemals Director`s Cut-Versionen Ihrer eigenen Filme herausgebracht haben, die einen eigenständigen Film ergeben, welcher nicht nach kommerziellen, kinotauglichen Gesichtspunkten, sondern künstlerischen Anliegen entstanden sind, dann fallen mir nur zwei Namen ein: Ridley Scott ("Gladiator", "Alien") und James Cameron ("Titanic", "Avatar"). Beide sind eine aussterbene Art von Regisseuren: Wenn Cameron als auch Scott sich daran machen, Ihre Filme vom Kino-Release zu einem heimkinotauglichen und sehr viel mehr aussagekräftigeren Director`s Cut umzuschneiden, dann darf man getrost großes erwarten. So auch bei Scott`s "Königreich der Himmel". Musste der Film noch für seine Kinoauswertung auf arg knappe 140 Minuten heruntergeschnitten werden, so erleuchtet der Film als Director`s Cut mit einer Laufzeit von satten 189 Minuten in seiner vollen Blüte. Und diese Zeit braucht der Film auch. Scott ist in Sachen "Director`s Cut"-Versionen kein Neuling: Schon seine Filme "Alien" als auch "Gladiator" brachte der Brite in verlängerten Versionen für den Heimkinomarkt neu heraus. Im Falle von "Königreich der Himmel", der schon damals als Kinoversion viele offene Fragen ließ, macht ein DC nicht nur Sinn, es ergibt sich auch ein komplett anderer Film. Das Beispiel zeigt ganz gut, wie sehr sich ein Film durch seinen Schnitt verändern kann.

DAS BILD DER BLU-RAY

Sehr schön, was MGM/FOX da gemamcht hat. Würde man einen Stapel mit Referenz-Blu-rays zusammenstellen müssen, so würde der DC von "Königreich der Himmel" mit Sicherheit als Vorzeige-BD herhalten können. Selten waren Farben und Konturen bei einer FOX-BD so schön, auch die Schärfe und der Kontrast sind ein klarer Eye-Catcher. Wer einen LCD-TV mit mindestens 40 Zoll vorweisen kann, wird sich in das Bild verlieben und schnell feststellen, wie eine Blu-ray wirklich aussehen muss. Hier wurde ganze Arbeit geleistet.

EINE FRAGE DES TONS

Mit sattem 5.1 DTS HD Master Sound kracht und scheppert es aus allen Ecken, sowohl in der englischen wie auch der (sehr guten) deutschen Sprachfassung. Das Aufeinandertreffen und Klirren von Schwertern wurde noch nie hörbar so gut bisher (!) auf Blu-ray umgesetzt. Gerade bei einem Historienfilm jüngerem Datums wie diesem (2005) ein ganz klares Must-Have.

NEUE FSK-FREIGABE

War die reguläre Kinofassung von "Königreich der Himmel" noch für Jugendliche ab 12 Jahren freigegeben, so musste das FSK-Siegel beim DC einer FSK 16-Freigabe weichen. Und das macht Sinn. Nicht nur, weil der DC von "Königreich der Himmel" einen KOMPLETT anderen Film ergibt als die auf Drängen des Studios Fox heruntergestutzte Kinofassung, sondern weil nun auch viel mehr (Gewalt-)szenen enthalten sind, welche dem DC -im Gegensatz zur Kinofassung- runder und verständlicher machen.

DAS BONUSMATERIAL

Selbst wer NICHTS von Bonusmaterial hält und eher ein Fan von Single-DVDs/-Blu-rays ist, sollte bei Ridley Scott-Filmen über seinen Schatten springen, denn man erlebt in der Regel die komplette Entstehung hautnah, informativ, erklärend und verständlich mit. Doch genau hier stösst die Blu-ray an Ihre Grenzen: FOX bietet auf der BD KEINERLEI (!) Bonusmaterial an, lediglich der Trailer wird gereicht. Das ist eindeutig zu wenig. Hier hätte ein 2er-BD-Set sicherlich mehr Sinn ergeben, zumal sowohl für die Kinofassung Bonusmaterial als auch -noch besseres- eigens für den DC erstellte Features durchaus vorhanden sind. Das Bonusmaterial beider (!) Fassungen hätte diese Blu-ray gekrönt. Doch leider kommt FOX hier den Wünschen des Kunden nicht nach. Es darf NICHT sein, das FOX seine DVDs mit edlen Verpackungen (silberne und schöne Century3-Cinedition), Steelbooks ("Königreich der Himmel" als -Vorsicht !- Kinoversion) und Bonusmaterial ausschmückt, sich aber bei seinen Blu-rays (und das bei dem Medium und erklärten, haushoch überlegenen Nachfolger der DVD) zurückhält. Das lässt einen verärgert an die "King Kong"-Blu-ray aus dem Hause UNIVERSAL denken, die -obwohl bei Bild/Ton auf einem exellenten Referenz-Niveau, das seinesgleichen sucht- ebenfalls sehr abgespeckt released wurde. Gerade die Blu-ray-Kundschaft, die eine Handvoll Euro mehr ausgibt, darf, im Vergleich zu DVDs, sicherlich auch mehr erwarten. Und mal abgesehen davon: Eine Blu-ray bietet 50-mal (!) mehr Speicherplatz als eine DVD. Der Platz wäre also da. So enttäuscht "Königreich der Himmel" in Bezug auf sein Bonusmaterial den Käufer schwer. Wer dennoch das volle Paket an allen Extras haben will, MUSS zwangsläufig zur dicken "KDH"-Fassung aus der "Century3-Cinedition"-Serie von FOX greifen (4er-DVD-Set). Aber die gibt es leider NUR auf DVD. Es riecht fast danach, als würde sich FOX ein Release des vollen "Königreich der Himmel"-Century3-Cinedition-Pakets auf BLU-RAY noch für später aufbewahren. Wenn FOX/MGM schon etwas dickere Blu-ray-Hüllen hat -im Vergleich zu der Standart-Hülle- dann erwarten wir auch "dickeren" Inhalt. Eine große Enttäuschung !

EIN KÖNIGREICH ?

"Königreich der Himmel" hinterlässt bei mir persönlich NICHT ganz den positiven Eindruck anderer Scott-Filme. Trotzdem muss man Ridley Scott zugute halten, das er noch einer der Regisseure ist, die Ihr Publikum nicht für dumm verkaufen. Scott ist einer der wenigen in der aktuellen Kinolandschaft, der noch richtige Geschichten erzählt und auch erzählen KANN. Nachdem sein Leib-und-Magen-Projekt "Tripolis" aufgrund von Finanzierungsproblemen nicht das Licht der Welt erblicken konnte (Geplant war ein epischer Film, der die Kreuzzüge von vorne bis hinten beleuchtet), entschied er sich für "Königreich der Himmel", der das Thema zwar auch aufgreift, aber in wesentlich gestraffterer Form (Ja, auch im längeren Director`s Cut). Wäre "Tripolis" als Film tatsächlich zustande gekommen, so wäre womöglich ein 4-5-Stunden-Mammutfilm daraus entstanden. Dafür wollte FOX kein Geld auf den Tisch legen. In kommerzieller Hinsicht für jedes Filmstudio ein Verlust...So die Ansicht in Hollywood. Das man durchaus größere Stoffe auch heutzutage noch für das Kino realisieren kann ("Che" von Steven Soderbergh kam idealerweise als 2-geteilter Film heraus), wird vielen garnicht mehr richtig bewusst. Zu sehr ist die Kinolandschaft auf ein 90-Minuten-und-nicht-länger-Publikum zusammengestampft worden, das seinen Zuschauern kaum noch zutraut einen Film bzw. eine zusammenhängende Geschchte ("Der Herr der Ringe" wird wohl für lange Zeit ein Einzelbeispiel bleiben) auch als Mehrteiler-Filme zu erleben. Vielleicht werden die kommenden Kinofilme "Der Hobbit" als auch der letzte Band von "Harry Potter" -die zwei einzigen Ausnahmen- wenigstens kurzzeitig für ein Umdenken sorgen. Beide Blockbuster-Filme sind als 2-Teiler geplant. Wobei Warner Bros. -insbesondere bei "Harry Potter"- diesesmal kommerzielle Hintergedanken hat: Dem Publikum soll mit der Verfilmung des letzten Bandes, verteilt auf 2 Filme (!), gleich auch zweimal das Geld aus der Tasche gezogen werden. Pfui !

EIN MEISTERWERK...ODER DOCH NICHT ?

Ridley Scott ist mit "Königreich der Himmel" erneut ein großer Film gelungen. Wunderbare Kostüme, hervorragende Kamera, bildgewaltige Landschaften, Schlachten, edle Kulissen, sehr gute Schauspieler (Inbesondere die Nebenrollen seien mal hier besonders gelobt). Wie kaum ein anderer Regisseur versteht es Scott, mit den verschiedensten Filmgenres zu jonglieren. Sei es Science-Fiction ("Alien", "Blade Runner"), Frauenfilm ("Thelma & Luise"), Fantasyfilm ("Legende"), Horrorfilm ("Hannibal"), Epos ("Gladiator", "1492-Die Eroberung des Paradieses") oder auch ein Großstadtmärchen ("Ein Gutes Jahr"), Kriegsfilm ("Black Hawk Down") oder stylische Thriller ("Black Rain" sowie "Der Mann im Hintergrund")...Scott beherrscht sie alle ! Ist "Königreich der Himmel deswegen nun ein Meisterwerk geworden, in der Tradition von Scott`s Meisterstück "Gladiator" ? Mitnichten, denn dazu fehlt es an einem charismatischem Gesicht und Talent, welches Orlando Bloom (Der schon für Scott in "Black Hawk Down" spielte) leider nicht hat. Zu oft herrscht in seinem Gesicht ein versteinerter Gesichtsausdruck, der sich weder bei Freude noch bei Trauer für ein ausgereiftes Mimikspiel oder gar Emotionen hinreissen lässt. Man darf sich garnicht vorstellen, wie sehr "Königreich" davon profitiert hätte, wenn beispielsweise Scott`s treuer Freund und Superstar Russel Crowe (Der mit Ridley Scott schon erfolgreich in "Gladiator", "Ein Gutes Jahr", "American Gangster" sowie dem kommenden "Robin Hood" zusammengearbeitet hat) erneut vor der Kamera gestanden hätte. Schade ! So aber wird Orlando Bloom ("Fluch der Karibik"-Trilogie) die schwere Bürde des Hauptdarstellers auf die Schultern gelegt. Das mag Girls und Frauen verzaubern ("Diese Augen...."), für ein richtiges Meisterwerk reicht es leider nicht. Bloom ist so britisch-trocken wie der Wüstensand, in welchem er in einer Szene kämpft. Es fehlen die rauen (aber innerlich herzlich-weichen) Ecken und Kanten eines Russel Crowe. "Königreich der Himmel" wäre nochmals ein gänzlich anderer Film geworden. Womöglich auch ein besserer. Das soll nicht heißen, das "Königreich" schlecht ist: Im Gegenteil ! Aber ein Film steht und fällt nun mal mit seinem Hauptdarsteller.

FAZIT

Eine in Bild und Ton einzigartige Blu-ray, die ihresgleichen sucht und die zweifelsohne zu den Besten des Labels MGM/FOX sich zählen darf. Ein Ausstattungsfest (Kostüme, Kamerafarben, Locations, Drehorte, etc.) und ein sehenswerter Film, insbesondere in der VIEL besseren DC-Version. Diese Blu-ray ist jeden müden Cent wert und ein echtes Highlight für jede Sammlung. Hätte MGM/FOX noch sowohl das Bonusmaterial der Kinofassung als auch das umfangreiche Bonusmaterial der Century3-Cinedition (DC-Bonus) mit auf die Blu-ray gepackt, so wäre diese Blu-ray der absolute Knüller geworden. Das hätte ein superschönes 2er-bzw. 3er-Blu-ray-Set ergeben. Ebenso bleibt es ein Rätzel, warum FOX nicht gleich beide Filmversionen auf der Blu-ray anbietet. In ihrer Bild- als auch Tonqualität weiss die Blu-ray -die seinerzeit (2008) oft als "Appetithappen" in Kaufhäusern benutzt wurde um Kunden auf die damals noch neue Blu-ray-Technik aufmerksam zu machen- absolut zu überzeugen. Die Darsteller, allen voran Liam Neeson ("Darkman"), Brendan Gleason ("A.I.-Künstliche Intelligenz") und der unter einer Maske für das Publikum nicht zu identifizierende Edward Norton ("Fight Club") veredeln Ridley Scott`s Film über die Kreuzzüge. Schon in technischer Hinsicht -in filmischer jedoch auch- sollte diese Blu-ray in keiner anständigen Sammlung fehlen. Übrigens: Vielerorts wird die Blu-ray noch, wenn gleich auch immer seltener, OHNE den häßlichen FSK-Flatschen (FSK 16) auf dem Cover angeboten. Die Pressungen der Zweitauflage verfügen leider schon über den blauen Flatschen auf den man getrost verzichten könnte. Eine klare Kaufempfelung, auch wenn das Set durchaus mehr Bonus vertragen hätte. Ein einzelner Trailer ist einfach viel zu mager. Hier muss MGM/FOX dringend bei zukünftigen Releases nachbessern. Lassen Sie sich entführen und erleben Sie spannende als auch wahre Geschichte, erzählt von einem der letzten visionären Regisseure unserer Zeit: Ridley Scott.
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am 5. November 2010
Der Film ist für mich im directors cut volle 5 Punkte wert. Dass Beste ist die Verpackung dieser Auflage. Schönes Booklet und 35 mm Filmschnipsel.
Aber die Extras,
wo sind die Audiokommentare?? Auf der century3 cinedition auf DVD gabs 3 Stück davon, auf BluRay dieser Limited Cinedition kein einziger!! Auf DVD gabs noch ein Vorwort von Ridley Scott und eine Overture, auf der BluRay sucht man dies Vergeblich. Und dass ist der Punkt den ich abziehe. Dass hat mich doch geärgert und ein gefühltes "nicht komplett"!! Immerhin ist der Film komplett auf einer Scheibe, auf DVD war er auf 2 Scheiben verteilt. Dass Bild ist super scharf, vielleicht keine Referenz, aber zufriedenstellend. Der Ton mit einem 5.1 DTS HD.
Die Extras auf DVDŽs wieder zu pressen ist echt blöd, eine BluRay hätts denke ich auch getan.
Alles im allem, eine doch schöne Blu-ray Limited Cinedition die jedoch einige Flecken auf ihrer weissen Weste hat.
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am 24. Juli 2007
Als historisch gebildeter Mensch (vor allem Antike und Mittelalter) war es quasi Pflicht für mich, den Film im Kino anzuschauen. Ehrlich gesagt, ich war entäuscht. Die Charaktere zu unausgegoren, die Handlungsstränge teils verwirrend und unzusammenhängend. Vieles hat mir gefehlt. Für mich war der Film ein typisches Beispiel für amerikanische Filmemacherei, nur auf Effekte aus, und nicht hinter die Fassade blickend. Grad mal die Kampfszenen, der Einsatz der Geschütze (Trebuchets), die Brutalität der Menschen untereinander, war einigermaßen überzeugend (wobei ich gestehen muß, daß ich keine Militärhistorikerin bin).
Umso gespannter war ich, als ich erfuhr, daß es einen Director's Cut geben wird, der um etwa 45 länger ist.
WAS FÜR EIN UNTERSCHIED!!!!
Allein schon in den ersten 30 Minuten des neu geschnittenen Films werden Zusammenhänge erst deutlich, Fragen, die in der ursprünglichen Fassung offen blieben, werden geklärt. Charaktere, wie z.B. die Königin Sybille von Jerusalem bekommen ihre Daseinsberechtigung. Durch das Wegschneiden aller Szenen, in denen ihr kleiner Sohn, der spätere (kurzzeitige) König Balduin V., vorkommt, verliert sie immens. Im Grunde hat jeder einzelne Charakter an Format eingebüßt, auch die "Bösewichter", vor allem Guy de Lusignan, denn der Filmeditor kannte keine Gnade.
Also: Wer die Kinofassung grottenschlecht fand, sollte sich den Director's Cut ansehen, um seine Meinung vielleicht doch zu revidieren. Wer den Film gut fand, wird mit Sicherheit neue Aspekte im Film vorfinden. Vielleicht wird ja der eine oder andere entäuscht sein, weil der Film jetzt wirklich Tiefgang bekommt und zum Nachdenken anregt. (Täusche ich mich, oder ist Ridley Scott ein Gegner der Bush-Politik??)
Mir hat die neue Fassung jedenfalls so gut gefallen, daß mir danach die 4 DVD-Version gekauft hat. Der Preis ist natürlich etwas hoch, aber wenn man die ganzen Extras sieht, dann lohnt es sich.
Insgesamt gesehen würde ich die Anzahl der Sterne deswegen auch verdoppeln!!

Ein Wort noch zu den historischen Tatsachen: Der "neue" Film bemüht sich, historisch genau zu sein, was nur zum Teil gelingt. Sibille hat in Wahrheit zusammen mit ihrem Mann Guy de Lusignan gegen ihren leprakranken Bruder konspiriert und erreicht, daß ihr kleiner Sohn Balduin zu seinem Nachfolger ernannt wird. Dieser ist im Alter von nur 9 Jahren gestorben. Über eine Lepraerkrankung seinerseits ist nichts bekannt. Wer fehlt ist der Charakter von Raimund III (von Tripolis), dem Regenten für Balduin IV. Er war ein Verbündeter von Saladin, vermutlich auch sein Freund, und daher ausgesprochener Gegner von Guy de Lusignan. Er hat die Kreuzritter davor gewarnt, in einer offenen Schlacht gegen Saladin zu ziehen. Zum Teil ist er in der Figur des Tiberias zu erkennen. Rainald von Chatillon, der Anführer der Templer war in der Tat ein mieser Zeitgenosse, der auch so endete, wie im Film dargestellt.
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am 10. Oktober 2005
um es klar zu sagen: diese deluxe-edition ist nicht die definitve fassung, eine gute stunde material an erweiterten und vertiefenden szenen fehlt dem film. bevor fox jedoch eine "extended version" anbieten wird, muss dieses set innerhalb der wertschöpfungskette natürlich sein übriges tun. das kann für uns - nun oftmals geneppte dvd-enthusiasten - nur eines bedeuten: finger weg und warten. nach "titanic", "gladiator" und sogar "herr der ringe" bin ich es langsam leid, mein geld für die vollständige, meist bessere integralversion eines mir liebgewonnenen films zweimal ausgeben zu müssen. Kingdom of Heaven ist ein unglaublicher film, keine frage - aber die geschäftspolitik der großen studios entwickelt sich in letzter zeit immer mehr zur dreistigkeit. beste grüße.
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am 18. Oktober 2015
Königreich der Himmel zählte anfangs zu den eher umstrittenen Ridley Scott Filmen. Hat sich aber mittlerweile zu einem seiner Meistgelobten entwickelt. Absolut zurecht.

Balian, ein Schmied, verliert Frau und Kind. Eines Tages reiten Kreuzritter durch seine Stadt und er erfährt, dass er der Bastard Sohn ihres Anführers ist. Nach etwas Zögern schließt er sich ihnen an und begleitet sie ins Heilige Land. Sein Vater stirbt dabei und Balian nimmt seinen Platz ein. Schnell wird er in die kriegerischen Machenschaften des heiligen Landes verstrickt und zu dessen Verteidiger.

Königreich der Himmel kam seiner Zeit nur mäßig bei Kritik und Publikum an. Nachdem allerdings ein Director's Cut veröffentlicht wurde, der den Film nochmal um über 45 Minuten verlängerte, gewann er zusätzlich an Anerkennung und Lob und reiht sich seit dem unter Scotts besten Filmen ein.
Monumental, ist das beste Wort um Königreich der Himmel zu beschreiben.
Scott gelingt hier etwas, was ihm in dieser Form nur selten gelungen ist: er verleiht dem Film etwas majestätisch schönes und eine epische Größe. Er fängt die Schauplätze auf die bestmögliche Art und Weise ein, zeigt wunderschöne Landschaften und vermittelt mit Harry Gregson-Williams' Soundtrack eine enorme Große. Er wird den weiten Landschaften in ihrer Größe und Schönheit nur gerecht. Und obwohl er auch nicht mit expliziter Gewalt geizt, zählt dieser zu einem seiner schönsten Filme.
Aber nicht nur visuell besticht der Film, sondern auch inhaltlich.
William Monahan (Departed – Unter Feinden) strickt eine anfangs simple Geschichte zu einem Netz aus Intrigen, Verrat und Gier. Immer mehr Charaktere werden eingeführt und entwickeln sich, ohne das jemand in Vergessenheit gerät. Immer neue Plots werden geschmiedet, die wiederum zu interessanten Wendungen führen. Monahan entwickelt die Geschichte wirklich interessant weiter und schafft es tatsächlich mögliche Längen zu vermeiden und alles übersichtlich zu gestalten. Schnell hätte man sich zwischen den Charakteren, der schieren Größe des Films und den brutalen Schlachten verlieren können. Stattdessen wird man in eine authentische Geschichte mit authentischen Charakteren hineingesogen.
Ridley Scott verdankt dies vor allem seinem hochkarätigen Cast.
Orlando Bloom (Fluch der Karibik-Trilogie) als besonnener Schmied, der sich tapfer seiner Rolle als Beschützer der Heiligen Stadt annimmt, liefert gerade durch sein eher zurückhaltendes Spiel seine bisher wohl beste Performance ab. Ihm zur Seite steht Eva Green (Casino Royale) als selbstsichere Geliebte Blooms, aber auch besorgte Mutter und Schwester, die um das Leben ihres Bruders fürchtet. Der wird grandios von Edward Norton (Fight Club) unter einer Maske verkörpert. Norton zeigt seine schiere Aussagekraft nur durch seine Augen und seine Stimme. Er spielt den schwerkranken Herrscher den gesamten Film über unter einer Maske, schafft es aber dennoch sämtliche Emotionen und Ausdrücke durch jene Maske hindurch klar zu vermitteln. Eine absolute Glanzleistung! Ihnen gegenüber stehen Marton Csokas (The Equalizer) als intriganter Feldherr und Brendan Gleeson (Troja) als dessen unberechenbarer Schosshund. Beide spielen ihre Rollen wirklich klasse und sind mehr als glaubwürdige Gegenspieler, wobei vor allem Csokas ungewohnt intensiv spielt.
In kleineren, aber dennoch wichtigen Nebenrollen, finden sich unter anderem noch Liam Neeson (Taken), Jeremy Irons (Der Kaufmann von Venedig) und David Thewlis (Sieben Jahre in Tibet).

Fazit:
Ridley Scott hat mit Königreich der Himmel einen modernen Monumental-Film geschaffen, wie er kaum besser sein kann!
Eine spannende Geschichte wird mit großartigen Charakteren erzählt und mit wunderschönen Bildern, untermalt von epischen Kompositionen, präsentiert. Gekrönt wird das Ganze von massiven Schlachten und einem würdigen Finale!
Hier passt einfach alles fast schon zugut zusammen! Ridley Scott auf der absoluten Höhe seines Schaffens!
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am 25. September 2015
Wenn es groß werden soll, dann ist man bei Ridley Scott gut aufgehoben. Der Mann versteht sich darauf, wunderbare Bilder in eine unterhaltsame Geschichte einzufügen und trotz vieler Übergänge zum Popcornkino seinen Charakteren etwas mehr Persönlichkeit zu verleihen.
Im Fall von »Königreich der Himmel« sind die Rollen ' leider wie so oft ' klar verteilt. Allerdings entdeckt man eine für Hollywood ungewöhnlich hohe Bereitschaft, dem Grau Einzug in die Schwarz-Weiß-Welt zu gewähren. Als Lehrfilm im Geschichtsunterricht wird auch dieses Werk nicht dienen können, allerdings müht man sich offenbar zumindest die Situation und ihren Ursprung als emotionale Altlast für die noch heute bestehenden Anfeindungen in dieser Region aufzuzeigen. Außer bildstarker Unterhaltung sollte man von diesem Laufzeit-Monster allerdings nicht erwarten.
Der Director's-Cut ist á la »Herr der Ringe« über 50 Minuten länger als die DVD- bzw. Kinofassung und enthält neben wiedereingefügten bzw. eher mit digitalen Blut ergänzte Gewaltszenen aber auch zahlreiche für die historischen (Neben-)Handlungen wichtige Schlüsselmomente:
So verteilt sich ein großes Stück der erweiterten Laufzeit einerseits auf den ersten Akt in Balians Heimat und liefert wichtige Informationen zu Godrey, Balian, sowie dessen Frau und Bruder, andererseits werden im Heiligen Land neben der gesamten Geschichte zu Sybillas Sohn auch einige Szenen zu Godfreys bzw. Balians Land und der Beziehung zwischen Sybilla und Balian gezeigt. Eine detaillierte Zusammenfassung kann auf Schnittberichte eingesehen werden. Die inzestuöse Herkunft von Sybillas Sohn bleibt auch hier nur angedeutet.
Eine ganze Horde bekannter Schauspieler wird hier in den Ring geworfen, sodass man die meist überzeugenden Leistungen länger zu sehen bekommt. Es ist angenehm Eva Green mal nicht bzw. nicht so sehr overacten zu sehen, was man von Orlando Bloom als Balian nicht behaupten kann. Der Mann schafft es einfach beinahe jede Rolle als melodramatischen Idealisten zu mimen, was in diesem Falle nämlich wieder mal nur einen Teil des Charakters ausmacht. Überhaupt ist dieses ganze 'Der perfekte Ritter'-Thema durchweg anstrengend. An dem Bild von Saladin wurde nicht herumgeschrieben, sodass sich sein Status nicht zum Negativen geändert hat. Gut so, denn bereits seiner Zeit genoss er hohen Respekt wie z.B. in Dante Alighieris »La Commedia«.
Zur Technik braucht man nicht viele Worte zu verlieren, denn diese ist sowohl was den Film selbst, als auch die BluRay-Umsetzung angeht, vorbildlich. Die Bilder sind auf der BluRay gestochen scharf und wesentlich besser, als auf der (ggf. upscale) DVD. Der Soundtrack untermalt die großen Aufnahmen sogar m.E. noch besser, als es »Gladiator« seiner Zeit getan hat.
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am 12. Juli 2016
Ein Meisterwerk ! Tiefgründig ! Komplex ! Spannend !
Einer der besten historischen Filme ever !
Orlando Bloom spielt seine Rolle hervorragend und auch die anderen Schauspieler sind überzeugend !
Directors Cut - nur zu empfehlen, ca. 45 min. mehr Laufzeit, die sich mehr als lohnen !
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